Eine Internet Protocol Address, kurz IP-Adresse, ist ein aus vier Zah­len­blö­cken von 0 bis 255 be­stehen­der Iden­ti­fi­ka­ti­ons­code, der jedem Gerät eines Com­pu­ter­net­zes zu­ge­ord­net wird. Sie definiert, ähnlich wie eine Haus­adres­se, den Empfänger von Da­ten­pa­ke­ten. Die 32-Bit-IP-Adressen, als IPv4 be­zeich­net, sehen dann so aus: 12.245.67.8. Egal ob Website, E-Mail-Server oder Smart­phone: Ohne IP-Adressen könnte keine Kom­mu­ni­ka­ti­on über das Internet oder in anderen Netz­wer­ken funk­tio­nie­ren. Gut zu wissen also, wie man die eigene IP-Adresse her­aus­fin­den kann.

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Die schnells­ten Wege, wie Sie Ihre IP finden

Man un­ter­schei­det lokale von öf­fent­li­chen IP-Adressen. Ihre lokale IP ist die Adresse, die Ihr Gerät im Heim­netz­werk hat. Die öf­fent­li­che IP-Adresse ist die in­di­vi­du­el­le Anschrift Ihres Geräts, wenn es mit dem Internet verbunden ist. Diese öf­fent­li­che IP-Adresse können Sie ganz einfach online her­aus­fin­den.

Tipp

Wenn Sie es besonders eilig haben, können Sie den prak­ti­schen IP-Check von IONOS nutzen. Mit nur einem Klick wird Ihnen Ihre öf­fent­li­che IP-Adresse angezeigt. Schneller geht es nicht.

Wo finden Sie aber Ihre IP-Adresse im Heim­netz­werk? Ver­mut­lich kennen die meisten Menschen ihre Post­an­schrift und Te­le­fon­num­mer auswendig, die eigene IP-Adresse ist vielen jedoch völlig unbekannt. In manchen Fällen ist es aber durchaus sinnvoll, die eigene lokale IP-Adresse zu kennen. Besonders bei Pro­blem­be­he­bun­gen der Netz­werk­ver­bin­dung wird häufig nach dieser Adresse gefragt. Auch bei der manuellen Ein­rich­tung neuer Netz­werk­ver­bin­dun­gen im Heimnetz ist es hilfreich, die eigene IP-Adresse zu kennen. In den ver­schie­de­nen Windows-Versionen und im macOS gibt es un­ter­schied­li­che Wege, her­aus­zu­fin­den, wie Ihre Heim­netz­werk­adres­se lautet. Hier zeigen wir Ihnen die Vor­ge­hens­wei­se für die einzelnen Be­triebs­sys­te­me Schritt für Schritt.

IP-Adresse finden unter Windows 7

Das Be­triebs­sys­tem Windows wird re­gel­mä­ßig erneuert. Die Vor­ge­hens­wei­se beim Her­aus­fin­den der eigenen IP-Adresse ist in den ver­schie­de­nen Windows-Versionen teilweise gleich und un­ter­schei­det sich nur in Details. Wenn Sie Windows 7 nutzen, finden Sie Ihre IP wie folgt:

  • Nutzen Sie die Such­funk­ti­on in der Start­leis­te und geben Sie in das Suchfeld „Ausführen“ ein.
  • Die Windows-Anwendung „Ausführen“ öffnet sich au­to­ma­tisch.
  • Geben Sie hier „cmd“ ein und be­stä­ti­gen die Eingabe mit Enter.
  • Nun öffnet sich die Kom­man­do­kon­so­le au­to­ma­tisch.
  • Geben Sie jetzt direkt in der Konsole den Befehl „ipconfig“ ein und be­stä­ti­gen Sie erneut mit Enter.
  • Als Antwort auf Ihre Eingabe stellt Ihnen das Be­triebs­sys­tem nun eine Übersicht aller Ver­bin­dun­gen zusammen.
  • Unter dem Namen Ihres Routers (z. B. Telekom, FritzBox, AVM oder Ka­bel­deutsch­land) sehen Sie viele ver­schie­de­ne Adressen.
  • Neben dem Eintrag „IPv4-Adresse“ können Sie die in­di­vi­du­el­le IP-Adresse finden, die der Router Ihrem Gerät zu­ge­wie­sen hat.

IP finden unter Windows 8

Arbeiten Sie mit Windows 8 und fragen sich, wie Sie die IP-Adresse her­aus­fin­den können? Ähnlich wie unter Windows 7 können Sie über den prak­ti­schen Kom­man­do­zei­len­be­fehl „ipconfig“ vorgehen. So einfach geht es:

  • Unter Windows 8 können Sie die Ausführen-Anwendung durch die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Windows] + [R] öffnen.
  • Geben Sie in der Anwendung „cmd“ ein und be­stä­ti­gen mit Enter oder dem OK-Button.
  • Nun öffnet sich die Kom­man­do­kon­so­le.
  • Geben Sie hier zum Finden Ihrer IP-Adresse den Befehl „ipconfig“ ein und be­stä­ti­gen Sie mit Enter.
  • Damit haben Sie unter Windows 8 die Netz­werk­ver­bin­dun­gen Ihres Geräts abgefragt.
  • Suchen Sie nun nach dem Namen Ihres Routers und lesen Sie Ihre IP-Adresse unter dem Eintrag „IPv4-Adresse“ ab.

Wie finde ich meine IP-Adresse unter Windows 10?

Windows 10 ist die aktuelle Version des Be­triebs­sys­tems von Microsoft. Sie haben darin ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, Ihre lokale IP-Adresse her­aus­zu­fin­den. Die erste Methode ist bereits bekannt aus Windows 7 und 8. Hierbei nutzen Sie die Kom­man­do­kon­so­le und den „ipconfig“-Befehl. Folgen Sie einfach diesen Schritten:

  • Klicken Sie auf die Suchlupe neben dem Windows-Start-Icon in der Start­leis­te.
  • Geben Sie den Befehl „cmd“ in die Such­leis­te ein und wählen Sie das Such­ergeb­nis „Ein­ga­be­auf­for­de­rung“ aus.
  • Jetzt öffnet sich die Kom­man­do­kon­so­le, in die Sie den Befehl „ipconfig“ eingeben und mit Enter be­stä­ti­gen.
  • Suchen Sie unter den Er­geb­nis­sen in der Zeile „IPv4-Adresse“ nach Ihrer eigenen lokalen IP-Adresse.

Bei der zweiten Methode müssen Sie nicht auf die Kom­man­do­kon­so­le zu­rück­grei­fen. Windows 10 bietet Ihnen prak­ti­sche Mög­lich­kei­ten, die IP-Adresse mit wenigen Klicks zu finden. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Öffnen Sie die Ein­stel­lun­gen des Systems.
  • Ihnen werden nun eine Reihe Aus­wahl­op­tio­nen angezeigt. Wählen Sie hier „Netzwerk und Internet“.
  • Klicken Sie hier auf den Eintrag „Netz­werk­ei­gen­schaf­ten anzeigen“.
  • Unter den nun an­ge­zeig­ten Ver­bin­dun­gen suchen Sie nach Ihrer IPv4-Adresse.

Mit einem Mac Ihre IP-Adresse finden

Auch bei einem Mac lässt sich Ihre IP-Adresse abfragen. Wenn Sie sich also fragen: „Wo finde ich meine IP-Adresse auf meinem Apple-Gerät?“, gehen Sie fol­gen­der­ma­ßen vor:

  • Öffnen Sie die Sys­tem­ein­stel­lun­gen.
  • Klicken Sie auf das Netzwerk.
  • Es öffnet sich ein Über­sichts­fens­ter.
  • Die grün mar­kier­ten Netz­werk­ver­bin­dun­gen sind aktiv.
  • Rechts im De­tail­be­reich finden Sie bereits die da­zu­ge­hö­ri­ge IP-Adresse.

Die Zukunft der IP-Adressen

Mit dem aktuellen IPv4 stehen ca. vier Mil­li­ar­den Adressen zur Verfügung. Bei dem rasanten Wachstum an Geräten der letzten Jahre und dem an­hal­ten­den Trend ist das schon jetzt nicht mehr aus­rei­chend. Daher erfolgt in der Zukunft der Wechsel auf IPv6. Dadurch ver­grö­ßert sich der Spielraum der Adressen um ein Viel­fa­ches, sodass in den nächsten Jahren genügend Adressen für Nutzer und Geräte be­reit­ste­hen.

IPv6 steht praktisch schon seit einigen Jahren bereit, doch die ver­schie­de­nen am Internet be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men ad­ap­tie­ren die neue Technik nur langsam. Dabei wäre es schon jetzt al­ler­höchs­te Zeit. Gerade im Hinblick auf das Internet of Things (IoT) sind die Ipv4-Adressen mehr als knapp. Bis dahin behilft man sich mit Sub­net­ting, um Geräte mit dem Netz zu verbinden. Schon jetzt können Sie aber über die vor­ge­stell­ten Wege auch Ihre IPv6-Adresse in den Netz­werk­ein­stel­lun­gen einsehen.

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