Die Prä­sen­ta­ti­ons-Software Power­Point ist seit ihrer ersten Ver­öf­fent­li­chung im Jahre 1989 ein beständig weiter ent­wi­ckel­ter Be­stand­teil des Büro-Software-Pakets Microsoft Office. Bei einer Markt­ana­ly­se aus dem Jahr 2010 hatte Microsoft Office mit 72 Prozent Markt­an­teil in diesem Segment eine markt­be­herr­schen­de Position. Power­Point an sich gibt es al­ler­dings bereits seit 1984 und es ging schon 1987 an Microsoft über. Das Programm wird schät­zungs­wei­se für 95 Prozent aller Prä­sen­ta­tio­nen ein­ge­setzt.

Tipp

Wie bei anderen Pro­gram­men gibt es auch bei Power­Point Shortcuts. Mit diesen Tas­ten­kom­bi­na­tio­nen ist ein schnel­le­res Arbeiten an den Prä­sen­ta­tio­nen möglich.

Die Wie­der­ga­be von Power­Point-Prä­sen­ta­tio­nen ist un­kom­pli­ziert, wenn man über das Programm verfügt. Steht dieses Office-Modul nicht bereit, kann man eine Prä­sen­ta­ti­on in ver­schie­de­ne andere Da­tei­for­ma­te ex­por­tie­ren. Am ein­fachs­ten zu­gäng­lich ist für die meisten Nutzer das PDF, aus­ge­schrie­ben: das Portable Document Format. Der Acrobat Reader zum Ansehen solcher Dokumente ist kostenlos er­hält­lich und weit ver­brei­tet. In­zwi­schen sind sogar Web­brow­ser in der Lage, PDFs an­zu­zei­gen. Und al­ter­na­ti­ve PDF-Reader gibt es zuhauf - in diesem Artikel finden Sie die besten Adobe Acrobat Al­ter­na­ti­ven.

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Wie Sie eine Power­Point-Datei als PDF ex­por­tie­ren, erklären wir Ihnen hier Schritt für Schritt.

Power­Point als PDF am Windows-PC

Sie haben Ihre Prä­sen­ta­ti­on fer­tig­ge­stellt und möchten diese auch jenen zur Verfügung stellen, die nicht über das Microsoft-Office-Programm Power­Point verfügen? Dann müssen Sie die Funktion „Power­point als PDF ex­por­tie­ren“ nutzen. PDF ist ein sicheres Da­tei­for­mat, das man auch pro­blem­los nutzen kann, wenn man an Orten prä­sen­tiert, an denen die ver­füg­ba­ren Be­triebs­sys­te­me oder Rechner nicht vorab bekannt sind. Das weit ver­brei­te­te und gut ak­zep­tier­te Portable Document Format (PDF) kann auf allen End­ge­rä­ten und von sämt­li­chen Be­triebs­sys­te­men ver­ar­bei­tet werden. Das Layout ändert sich nicht – egal, auf welchem Gerät die Datei geöffnet wird. Ex­por­tie­ren Sie zunächst Ihre Power­Point-Datei mit der Da­tei­endung „mus­ter­da­tei.ppt“ oder „mus­ter­da­tei.pptx“ direkt aus dem Programm Power­Point als PDF. Gehen Sie dazu fol­gen­der­ma­ßen vor:

In diesem Fenster wird der ge­wünsch­te Spei­cher­ort für das von Power­Point als PDF kon­ver­tier­te Dokument aus­ge­wählt. Vor dem Ver­öf­fent­li­chen können Sie über den Button „Optionen“ weitere Details der zu ex­por­tie­ren­den PDF-Datei festlegen.

Das Menü Optionen“ bietet weitere Mög­lich­kei­ten, die Ausgabe von Power­point als PDF genauer fest­zu­le­gen. Zur kom­plet­ten Ausgabe der Prä­sen­ta­ti­on als PDF müssen der Ra­dio­but­ton „Alle“ und im Aus­wahl­me­nü „Folien“ (1.) an­ge­klickt sein. Die „PDF/A-Kom­pa­ti­bi­li­tät“ (2.) ist relevant, wenn das Dokument für eine lang­fris­ti­ge Spei­che­rung vor­ge­se­hen ist. Dieser Min­dest­stan­dard ga­ran­tiert die Dar­stel­lung auch auf zu­künf­ti­gen Geräten. Die weiteren Check­bo­xen sind vor­ein­ge­stellt. Achten Sie darauf, dass die dar­un­ter­lie­gen­de Checkbox „Text als Bitmap speichern, wenn Schrift­ar­ten nicht ein­ge­bet­tet werden können“ aktiviert ist. Das sorgt nämlich dafür, dass auf einem anderen Rechner die Prä­sen­ta­ti­on mit der ur­sprüng­li­chen Schrift angezeigt wird, auch wenn diese dort nicht in­stal­liert ist. Mit OK (3.) be­stä­ti­gen Sie die Ein­stel­lun­gen in diesem Fenster, das sich damit wieder schließt.

Vor dem Ver­öf­fent­li­chen setzen Sie ein Häkchen bei „Datei nach dem Ver­öf­fent­li­chen öffnen“ (4.). Damit ersparen Sie sich die Suche nach der Datei im Windows-Explorer, denn sie wird sofort im ver­füg­ba­ren PDF-Programm angezeigt. Mit „Op­ti­mie­ren für: Standard“ (5.) kann die um­ge­wan­del­te für den Druck vor­be­rei­tet werden. Wählen Sie „Minimale Größe“, optimiert Power­Point die Dar­stel­lung für eine On­lin­ever­öf­fent­li­chung mit der ge­rings­ten Da­tei­grö­ße – diese Auswahl sollte aber nur für die aus­schließ­li­che Dar­stel­lung auf Bild­schir­men gewählt werden. Sind alle Ein­stel­lun­gen in Ordnung? Dann Weiter mit „OK“ (6.).

Hinweis

Es gibt die al­ter­na­ti­ve Mög­lich­keit, mit „Speichern unter“ ebenfalls den Dateityp PDF aus­zu­wäh­len. Bei dieser Vor­ge­hens­wei­se werden die viel­fäl­ti­gen Optionen der hier dar­ge­stell­ten Um­wand­lung al­ler­dings nicht angezeigt.

Hatten Sie „Datei nach dem Ver­öf­fent­li­chen öffnen“ aktiviert, erscheint die um­ge­wan­del­te Prä­sen­ta­ti­on auf dem PDF-Reader, der auf Ihrem PC als Standard ein­ge­stellt ist. An­de­ren­falls finden Sie die als PDF ex­por­tier­te Power­Point-Datei im gewählten Ordner auf Ihrem lokalen Spei­cher­me­di­um. Die Datei-Endung ppt oder pptx wurde in pdf um­ge­wan­delt.

Power­Point als PDF bei Rechnern mit macOS

Die Her­an­ge­hens­wei­se ist im Prinzip mit der oben dar­ge­stell­ten identisch. Unter macOS werden zwei Mög­lich­kei­ten angeboten:

  • Variante 1: Datei -> Speichern unter, als PDF-Datei speichern.
  • Variante 2: Datei -> Ex­por­tie­ren, als PDF-Datei ex­por­tie­ren.

Es werden bei beiden Varianten die gleichen Schritte aus­ge­führt. Die Windows-Optionen „Speichern von Notizen“, „Speichern von Folien als Hand­zet­tel“, „ein­schließ­lich ver­steck­ter Folien“ der PDF-Datei sowie das Ver­klei­nern der Da­tei­grö­ße sind unter macOS nicht verfügbar. In neueren Versionen ab 2011 ist es möglich, die Druck­qua­li­tät eines PDF beim Speichern einer Power­point-Datei als PDF auf einen höheren oder nied­ri­ge­ren Standard fest­zu­le­gen.

Power­Point als PDF im Internet umwandeln

Beim web­ba­sier­ten Power­Point wird die Prä­sen­ta­ti­ons-Software in der Cloud des Anbieters aus­ge­führt. Das Programm hat dort den gleichen Funk­ti­ons­um­fang, aber den Vorteil, dass dem Nutzer immer die aktuelle (und sicherste) Version zum Arbeiten zur Verfügung steht.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Prozess mit „Her­un­ter­la­den als“ (1.) und dann „Als PDF her­un­ter­la­den“ (2.) ein­ge­lei­tet wird. Es erscheint ein Sta­tus­leis­te, die anzeigt, dass die Datei zum Speichern auf Ihrem lokalen Da­ten­trä­ger bereit ist. Mit „Speichern unter“ legen Sie fest, wo Sie die Power­Point als PDF speichern.

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