Word-Schreibschutz aufheben

Als Nutzer von Word können Sie Ihre Dokumente mit einem Schreibschutz versehen: Durch Festlegen eines Passworts können sie verhindern, dass unbefugte Personen Änderungen in ihrer Datei vornehmen. Einen ähnlichen Schreibschutz gibt es auch für Excel, der bekannten Tabellenkalkulation der Microsoft-Office-Suite. Erst nach der Eingabe des definierten Passworts lässt sich das jeweilige Dokument wieder bearbeiten. Natürlich können Sie den Word-Schreibschutz mithilfe des Passworts auch jederzeit wieder aufheben. Selbst, wenn Sie das Passwort vergessen haben, haben Sie mitunter die Möglichkeit, den Word-Schreibschutz wieder zu entfernen.

Kurzanleitung: Word-Schreibschutz aufheben

In allen lokal installierten Word-Versionen können Sie mithilfe eines Passworts Ihre Word-Dokumente schützen. Auch zum Aufheben des Schreibschutzes benötigen Sie das Passwort:

  1. In den Word-Versionen 2019 bis 2010 sowie Microsoft 365 geben Sie das Passwort zum Aufheben des Word-Schreibschutzes unter „Datei“ > „Dokument schützen“ > „Bearbeitung einschränken“ und dann mit einem Klick auf „Schutz aufheben“ ein.
  2. In den Word-Versionen 2007 bis 2003 geben Sie das Passwort im Menü unter „Extras“ > „Dokumentschutz aufheben“ ein.

Schreibschutz aufheben in Word (ab Word 2010)

Seit der Office-Version 2010 gibt es in Word Menübänder mit Symbolpaletten. In allen Versionen mit dieser Menüführung können Sie den Schreibschutz folgendermaßen aufheben:

Schritt 1: Rufen Sie die Registerkarte „Datei“ auf und wechseln Sie dort in die Rubrik „Informationen“. Ist das Dokument geschützt, sollte die Schaltfläche „Dokument schützen“ gelb markiert sein:

Schritt 2: Klicken Sie auf „Dokument schützen“ und wählen Sie im aufpoppenden Menü die Option „Bearbeitung einschränken“.

Schritt 3: Klicken Sie im rechten Seitenbalken im Dokumentenfenster unten auf „Schutz aufheben“.

Schritt 4: Geben Sie das Kennwort ein, um den Schreibschutz des Word-Dokuments aufzuheben.

Diese Methode funktioniert nur bei einem einfachen Schreibschutz auf Dokumentenebene. Falls der Schreibschutz über die Berechtigungen des Benutzers im Dateisystem festgelegt wurde, müssen Sie sich mit einem Benutzernamen anmelden, der Zugriffsrechte zum Schreiben hat.

Ihr Word-Dokument lässt sich nicht öffnen, trotz richtigem Passwort? Wahrscheinlich ist das Dokument beschädigt – dies kann verschiedene Ursachen haben. Die Software bietet zum Glück eigene Werkzeuge zur Wiederherstellung beschädigter Word-Dokumente an.

Tipp

Microsoft 365 ist eine komfortable Lösung für Privatanwender und kleine Unternehmen. Anwendern stehen damit die bekannten Office-Programme Word, Excel, Outlook und PowerPoint automatisch immer in aktueller Version zur Verfügung. Das Produkt war früher unter dem Namen „Microsoft Office 365“ bekannt.

Schreibschutz in Word 2007 und 2003 aufheben

In den älteren Office-Versionen mit ihren klassischen Pull-down-Menüs können Sie folgende Anleitung nutzen:

Schritt 1: Wählen Sie im Menü „Extras“ > „Dokumentschutz aufheben“.

Schritt 2: Geben Sie das Kennwort ein. Jetzt wird der Schreibschutz des Dokuments aufgehoben.

Schreibschutz in Word Online

In der Onlineversion von Microsoft Office können Sie Dateien für andere Benutzer freigeben. Dabei legt der Eigentümer der Datei fest, wer die Datei bearbeiten und wer sie nur lesen darf. Diese Berechtigungen hängen allein vom angemeldeten Benutzer ab und lassen sich nur durch den Eigentümer der Datei im Freigabelink ändern.

Schreibschutz in Word ohne Passwort aufheben

Sichere Passwörter haben den Nachteil, dass man sie sich nur schwer merken kann. Hierbei sind Passwort-Manager eine nützliche Hilfe, sie können aber oft nur im Browser und nicht in Word verwendet werden.

Für den Fall, dass Sie das Passwort zum Bearbeiten des Dokuments vergessen haben, stehen im Internet diverse – leider oftmals recht teure – Programme zum Ermitteln von Word-Passwörtern zur Verfügung. Allerdings sind solche Programme in den meisten Fällen gar nicht nötig, weil sich der Schreibschutz, auch ohne das Passwort zu kennen, mit ein paar einfachen Windows-Bordmitteln aushebeln lässt.

Schritt 1: Klicken Sie oben links auf „Datei“ und dann auf „Speichern unter“.

Schritt 2: Wählen Sie den gewünschten Ordner aus und suchen Sie im Listenfeld „Dateityp“ den Dateityp „Word XML-Dokument (*.xml)“. Speichern Sie dann das Dokument in diesem Format.

Schritt 3: Öffnen Sie das auf diese Weise erzeugte XML-Dokument mit dem Windows-Editor Notepad. Diesen finden Sie über das Kontextmenü „Öffnen mit“.

Schritt 4: Suchen Sie mit der Tastenkombination [Strg] + [f] im Dokument nach der Zeichenfolge „w:enforcement“. Sie werden einen Eintrag w: enforcement="1" oder w: enforcement="on" finden.

Schritt 5: Ersetzen Sie die „1“ durch „0“ oder „on“ durch „off“ und speichern Sie das Dokument.

Schritt 6: Öffnen Sie das veränderte XML-Dokument wieder mit Word und speichern Sie es im bekannten Word-Format.

Der Schreibschutz wurde aufgehoben, ohne dass Sie das Kennwort eingeben mussten. Verschlüsselte Word-Dokumente lassen sich auf diesem Weg nicht freischalten, da die Inhalte verschlüsselt und nicht im Klartext anzeigbar sind.

Eine ähnliche Methode des Passwortschutzes können Sie für ZIP-Dateien verwenden. Auch hier gibt es die Möglichkeit, nur das Öffnen oder Verändern zu sperren oder aber mit einem Passwort die ZIP-Datei zu verschlüsseln. Dann kann auch über andere Tools nicht auf die Inhalte zugegriffen werden.

Tipp

HiDrive, die Cloud-Speicherlösung von IONOS, ermöglicht das sichere zentrale Speichern, Teilen und Bearbeiten von Daten aller Art. Dabei gewährleisten die ISO-Zertifizierung und DSGVO höchsten Schutz wertvoller Kundendaten. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über den Browser, per Smartphone App, WebDAV, SMB oder Git.


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