Die Cloud kann nicht nur ein­ge­setzt werden, um Ihre Daten ge­rä­te­un­ab­hän­gig zu speichern. Mit Cloud-PCs exis­tie­ren mitt­ler­wei­le ganze virtuelle Computer, auf die Sie über die Cloud zugreifen können. So müssen Sie die Res­sour­cen, die Sie verwenden möchten, lokal gar nicht mehr besitzen.

KI-Assistent kostenlos – Ihr smarter All­tags­hel­fer
  • DSGVO-konform & sicher gehostet in Deutsch­land
  • Pro­duk­ti­vi­tät steigern – weniger Aufwand, mehr Output
  • Direkt im Browser starten – ohne In­stal­la­ti­on

Was ist ein Cloud-PC und wie funk­tio­niert er?

Bei einem Cloud-PC handelt es sich im weitesten Sinne um einen PC, auf den Sie über die Cloud zugreifen können. Damit ist aber kein phy­si­scher Rechner gemeint. Vielmehr können Sie mittels Cloud-Computing auf Hardware- und Software-Res­sour­cen zugreifen, die Ihnen über die Cloud zur Verfügung gestellt werden. So laden Sie bei­spiels­wei­se Ihr Be­triebs­sys­tem nicht mehr von der Fest­plat­te, sondern im Browser oder in spe­zi­el­ler Software.

Die Res­sour­cen, die Sie bei der Nutzung eines Cloud-PCs verwenden, liegen in der Regel auf hoch­per­for­man­ten Servern, sodass Cloud-PCs hin­sicht­lich Schnel­lig­keit und Zu­ver­läs­sig­keit modernen Rechnern in nichts nach­ste­hen oder sie im Gegenteil sogar über­tref­fen. Die einzige Vor­aus­set­zung: eine stabile und aus­rei­chend schnelle In­ter­net­ver­bin­dung. Ohne diese können Sie nämlich nicht auf die externen Res­sour­cen zugreifen.

Die Daten, die Sie bei der Nutzung eines Cloud-PCs verwenden, werden ebenfalls nicht mehr lokal auf Ihrer Fest­plat­te ge­spei­chert, sondern liegen in der Cloud. So können sie jederzeit und von überall aus abgerufen werden. Durch die Ver­wen­dung von Cloud-PCs sind Sie also nicht mehr an ein lokales PC-Setup gebunden, sondern können von nahezu jedem in­ter­net­fä­hi­gen Gerät aus auf Ihre An­wen­dun­gen und Daten zugreifen.

Ein­satz­ge­bie­te von Cloud-PCs

Bisher finden Cloud-PCs vor allem Anwendung im Bereich der Remote-Arbeit. Das ist na­he­lie­gend, da auf Daten, die innerhalb der Cloud ge­spei­chert sind, von überall aus zu­ge­grif­fen werden kann. Auf diese Weise sind die Ar­bei­ten­den nicht mehr an ihren lokalen PC gebunden. Sie haben statt­des­sen überall auf der Welt die gewohnte Software und die für die Arbeit not­wen­di­gen Daten zur Verfügung.

Doch nicht nur für die Arbeit, sondern auch für das Vergnügen werden mitt­ler­wei­le cloud­ba­sier­te Lösungen ein­ge­setzt. Mit Cloud-Gaming wird es Spie­le­rin­nen und Spielern er­mög­licht, die mo­derns­ten PC-Games mit besten Gra­fik­ein­stel­lun­gen zu spielen, ohne einen eigenen Hoch­leis­tungs­rech­ner zu besitzen. Auch hier wird die Tech­no­lo­gie von Cloud-PCs ein­ge­setzt: Die Hardware-Res­sour­cen, die für die Spiele er­for­der­lich sind, liegen nicht beim Spie­len­den selbst, sondern auf Servern.

Wann ist die Nutzung eines Cloud-PCs sinnvoll?

Bei all den Mög­lich­kei­ten und Vorteilen, die Cloud-PCs mit sich bringen, stellt sich un­wei­ger­lich die Frage, ob die Nutzung her­kömm­li­cher Computer überhaupt noch sinnvoll ist. Die Antwort: Ja. Denn die Nutzung von Cloud-PCs ist nur dann sinnvoll, wenn Sie über eine schnelle und stabile In­ter­net­ver­bin­dung verfügen. Ohne einen In­ter­net­zu­gang können Sie nämlich überhaupt nicht auf die Funk­tio­nen von Cloud-PCs zugreifen.

Außerdem ist die Nutzung von Cloud-PCs nicht immer günstig. Für die Res­sour­cen, die Sie dabei nutzen, zahlen Sie meistens in einem mo­nat­li­chen Abon­ne­ment. Ein her­kömm­li­cher Desktop-PC ist zwar einmalig teuer, ver­ur­sacht danach aber keine laufenden Kosten.

Wenn Sie für Ihre An­wen­dun­gen al­ler­dings sehr per­for­man­te Hardware benötigen oder Ihnen das orts­un­ab­hän­gi­ge Arbeiten sehr wichtig ist, ist ein Cloud-PC eine ideale Lösung.

Die be­kann­tes­ten Anbieter von Cloud-PCs

Der Begriff des Cloud-PCs wurde ins­be­son­de­re von einem Anbieter geprägt: Microsoft. Mit Windows 365 wird auch das beliebte Windows-Be­triebs­sys­tem in die Cloud aus­ge­la­gert. Die nötigen Hardware-Res­sour­cen bekommt man im Abo dazu. Die Lösung richtet sich aus­schließ­lich an Un­ter­neh­men. An­wen­dun­gen können dann ohne lokale In­stal­la­tio­nen von überall aus und auf ver­schie­de­nen End­ge­rä­ten genutzt werden. So ist orts­un­ab­hän­gi­ges Arbeiten möglich.

Tipp

Auch die beliebten Microsoft-Office-An­wen­dun­gen gibt es mit Microsoft 365 im Abo-Modell: Bei IONOS erhalten Sie Microsoft 365 mit vielen zu­sätz­li­chen Features, zum Beispiel Microsoft Exchange E-Mail-Postfach.

Ein weiterer Cloud-PC-Anbieter, der sich al­ler­dings nicht auf Re­mo­te­work, sondern auf Gaming kon­zen­triert, ist Google Stadia. Für etwa 10 Euro im Monat können Sie eine Auswahl an Spielen auf Ihren Geräten spielen, ohne die ei­gent­lich er­for­der­li­che Hardware physisch zu besitzen oder die Spiele selbst erwerben zu müssen.

Vor- und Nachteile von Cloud-PCs im Überblick

Der größte Vorteil von Cloud-PCs ist die orts­un­ab­hän­gi­ge Nutzung von Hardware- und Software-Res­sour­cen. Doch auch die Tatsache, dass Sie sich In­stal­la­ti­ons­zei­ten sparen können, ist nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Das Abo-Modell, auf dem die meisten Cloud-PCs basieren, ist außerdem kündbar und bietet Ihnen maximale Fle­xi­bi­li­tät. Ihre Daten sind in der Cloud ge­spei­chert, sodass Sie gegen Fest­plat­ten­aus­fäl­le oder Ge­rä­te­dieb­stahl geschützt sind.

Doch obwohl Cloud-PCs eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu her­kömm­li­chen Computern bieten, gibt es auch Nachteile, die Sie bedenken sollten, wenn Sie einen Wechsel in Betracht ziehen.

Sie benötigen jederzeit eine stabile In­ter­net­ver­bin­dung, um die Res­sour­cen Ihrer Cloud-PC-Lösung überhaupt nutzen zu können. Außerdem müssen Sie sich darauf verlassen können, dass die Server Ihres Cloud-PC-Anbieters funk­tio­nie­ren, wenn Sie auf Ihre Daten zugreifen möchten. Auch der Da­ten­schutz und die Cloud-Si­cher­heit können pro­ble­ma­tisch sein: Vielfach handelt es sich bei den Cloud-PC-Anbietern um ame­ri­ka­ni­sche Un­ter­neh­men, die nicht dem strengen deutschen bzw. eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­recht und der DSGVO un­ter­lie­gen.

Einen kurzen Überblick über die re­le­van­tes­ten Vor- und Nachteile von Cloud-PCs können Sie sich in unserer Tabelle ver­schaf­fen:

Vorteile Nachteile
orts- und ge­rä­te­un­ab­hän­gi­ges Arbeiten Da­ten­schutz u. U. pro­ble­ma­tisch
kein Download von Software er­for­der­lich ver­wen­de­te Software gehört nicht Ihnen
Daten in der Cloud gegen Verlust gesichert Ser­ver­aus­fäl­le möglich
per­for­man­te Hardware-Res­sour­cen In­ter­net­ver­bin­dung jederzeit er­for­der­lich
Fle­xi­bi­li­tät durch Abo-Modell Sie benötigen dennoch ein in­ter­net­fä­hi­ges Gerät (PC, Laptop, Tablet, Smart­phone), um den Cloud-PC nutzen zu können
Eigene E-Mail-Adresse erstellen
E-Mail-Kom­plett­pa­ke­te vom deutschen Markt­füh­rer
  • Mit KI schneller zur perfekten E-Mail: schreiben, über­set­zen, um­for­mu­lie­ren
  • Aus Deutsch­land – DSGVO-konform & sicher
  • Nur bei IONOS: Eigene Domain inklusive
Zum Hauptmenü