Anders als bei Windows oder macOS funk­tio­niert das Erstellen von Screen­shots unter Linux je nach Linux-Version un­ter­schied­lich: In einigen Linux-Versionen geht das per Tas­ten­kom­bi­na­ti­on mit [Druck] bzw. [PrtSc], wahlweise in Kom­bi­na­ti­on mit [Shift]- oder [Alt]-Taste. Auch im Startmenü einiger Linux-Versionen ist eine Screen­shot-Funktion enthalten. Al­ter­na­tiv nutzen Sie Tools wie GIMP oder Shutter. Hier erfahren Sie, wie die ver­schie­de­nen Methoden funk­tio­nie­ren.

Die beste Methode für Screen­shots ist von der Linux-Version abhängig

Einer der Gründe, warum es nicht immer ganz so einfach ist, in Linux einen Screen­shot zu machen, ist, dass nicht jede Version des Be­triebs­sys­tems über eine ent­spre­chen­de Funktion verfügt. Für diesen Fall gibt es al­ler­dings pro­fes­sio­nel­le Tools, über die Sie weiter unten mehr erfahren. Die meisten Versionen bieten aber die Mög­lich­keit, auch ohne zu­sätz­li­che Tools einen Screen­shot in Linux zu erstellen. Gerade für den spo­ra­di­schen Einsatz ist das einfache Tas­ten­kür­zel die prak­tischs­te Option.

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Screen­shots in Linux erstellen mit der [Druck]-Taste

Die ent­schei­den­de Taste, um Screen­shots in Linux zu machen, ist die [Druck]-Taste. Diese ist – je nach Tastatur – be­schrif­tet mit dem Wort „Druck“, „Drucken“, „Print Screen“ oder kurz „PrtSc“. Sie finden sie auf einer her­kömm­li­chen Tastatur in der oberen Zeile, neben der Taste [F12]. Die [Druck]-Taste ist für jede Art von Screen­shot in Linux wichtig. Sie haben nun ver­schie­de­ne Optionen:

  • [PrtSc]: Wenn Sie lediglich die [Druck]-Taste drücken, erstellen Sie in Linux einen Screen­shot Ihres gesamten Bild­schirms. Je nach Ein­stel­lung und Version werden Sie dann entweder auf­ge­for­dert, einen Ziel­ord­ner aus­zu­wäh­len, in dem das Bild ge­spei­chert werden soll, oder der Screen­shot landet au­to­ma­tisch im Bilder-Ordner.
  • [PrtSc] + [Shift]: Wenn Sie gleich­zei­tig die [Druck]-Taste und die [Shift]-Taste drücken, können Sie selbst festlegen, welcher Aus­schnitt Ihres Bild­schirms fo­to­gra­fiert werden soll. Durch Ziehen und Klicken markieren Sie den ent­spre­chen­den Bereich. Der Linux-Screen­shot wird dann im Bilder-Ordner ge­spei­chert.
  • [PrtSc] + [Alt]: Wenn Sie die Tasten [PrtSc] und [Alt] mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren, macht Linux einen Screen­shot des gerade aktiven Fensters. Auch dieses Bild wird direkt im Bilder-Ordner ge­spei­chert.

Screen­shots in Linux über das Startmenü erstellen

Auch die zweite Methode, um in Linux einen Screen­shot zu machen, ist sehr einfach und bei vielen Versionen des Be­triebs­sys­tems bereits vor­ge­se­hen. Dafür suchen Sie im Startmenü nach dem Wort „Screen­shot“ oder der deutschen Ent­spre­chung „Bild­schirm­fo­to“. Nun können Sie aus ver­schie­de­nen Optionen auswählen. Ein Bild des ganzen Bild­schirms, eines be­stimm­ten Bereichs oder eines Fensters sind möglich. Auch eine Ver­zö­ge­rung können Sie bei Bedarf ein­stel­len und ent­schei­den, ob der Maus­zei­ger im Bild ver­blei­ben und ob es einen Rahmen bekommen soll.

GIMP: Ein prak­ti­sches und kos­ten­lo­ses Tool

Sollten Sie ein paar mehr An­for­de­run­gen an Ihre Screen­shots in Linux haben, empfiehlt sich ein etwas pro­fes­sio­nel­le­res Screen­shot-Tool. GIMP ist ein kos­ten­lo­ses Programm, das bei einigen Versionen von Linux auch bereits vor­in­stal­liert ist. Al­ter­na­tiv gibt es das Programm im Software-Center. Nach der In­stal­la­ti­on gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie zunächst auf „Datei“, dann auf „Erstellen“ und „Screen­shot...“.
  2. Nun wählen Sie aus, welche Art von Screen­shot Sie in Linux aufnehmen möchten. Zur Auswahl stehen: ein Bild des gesamten Bild­schirms, eines einzelnen Fenster oder eines aus­ge­wähl­ten Bereichs.
  3. Bei Bedarf stellen Sie jetzt eine Ver­zö­ge­rung ein, um das Bild zunächst in Ruhe ar­ran­gie­ren zu können.
  4. Drücken Sie nun auf „Snap“. Dann wird der Screen­shot in Linux erstellt.

Shutter: Die pro­fes­sio­nel­le Al­ter­na­ti­ve

Eine weitere beliebte Methode, um in Linux Screen­shots zu erstellen, ist Shutter. Auch dieses Programm in­stal­lie­ren Sie über das Software-Center. Shutter bietet Ihnen mehr Optionen. Grund­sätz­lich fertigen Sie zwar den Screen­shot in Linux genauso an wie bei den vor­he­ri­gen Methoden. Danach haben Sie al­ler­dings die Mög­lich­keit, Schatten oder Was­ser­zei­chen ein­zu­fü­gen, das Bild mit Kom­men­ta­ren zu versehen oder mit einem Editor Än­de­run­gen vor­zu­neh­men. Das ist dann nützlich, wenn Sie die Screen­shots in Linux für pro­fes­sio­nel­le Zwecke nutzen möchten.

Fazit: Auch in Linux sind Screen­shots schnell gemacht

Auch in Linux sind Screen­shots also möglich. Wenn Sie diese nur spo­ra­disch oder für per­sön­li­che Zwecke benötigen, sind die vor­in­stal­lier­ten Optionen absolut aus­rei­chend. Im be­ruf­li­chen Kontext bieten Ihnen Programme wie Shutter nützliche Zu­satz­funk­tio­nen, die Ihren Ar­beits­all­tag er­leich­tern.

Tipp

Sie nutzen auch andere Be­triebs­sys­te­me? Erfahren Sie, wie Sie Screen­shots bei Windows 10 und Screen­shots bei Windows 11 erstellen oder wie die Screen­shot-Er­stel­lung auf dem Mac funk­tio­niert.

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