Wenn das Resultat nicht den al­ler­höchs­ten Qua­li­täts­an­sprü­chen genügen muss, ist ein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm, das kostenlos ist, eine gute Al­ter­na­ti­ve zu Photoshop und Co. Wir haben einige der besten Lösungen ge­gen­über­ge­stellt.

Microsoft 365 Business
Ver­netz­tes Arbeiten mit Microsoft 365
  • Bewährt: Voll­stän­di­ges Office-Paket
  • Sicher: 1 TB zentraler Spei­cher­platz
  • Orts­un­ab­hän­gig: Auf bis zu 5 Geräten in­stal­lier­bar

Was sollte ein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm können?

Der Funk­ti­ons­um­fang ist das wich­tigs­te Un­ter­schei­dungs­merk­mal zwischen kos­ten­pflich­ti­gen Fo­to­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men und solchen, die kostenlos genutzt werden können. Dass Freeware-Produkte nor­ma­ler­wei­se über weniger Be­ar­bei­tungs­werk­zeu­ge verfügen, bedeutet aber nicht immer einen Nachteil: Ins­be­son­de­re Hobby-User pro­fi­tie­ren häufig von der Sim­pli­zi­tät kos­ten­frei­er Tools, die einem guten Ergebnis selten im Wege steht. Folgende Funk­tio­nen sollte jedoch auch ein kos­ten­lo­ses Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm unbedingt bieten:

  • Einfache Korrektur von Schärfe, Farbe und Be­lich­tung
  • Zu­schnei­den und Drehen
  • Möglichst ver­lust­freie Ska­lie­rung
  • Entfernen und Frei­stel­len von Objekten
  • Anpassung mit Filter- und Ef­fekt­werk­zeu­gen
  • Arbeiten auf mehreren Ebenen
  • Support ver­schie­de­ner Bild­for­ma­te

Die besten Fo­to­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me ge­gen­über­ge­stellt

Be­triebs­sys­tem Deutsche Sprach­aus­ga­be Be­son­der­heit
Adobe Express Web, iOS, Android Auf Social-Media-Content zu­ge­schnit­ten
GIMP Windows, macOS, Linux Modularer Aufbau
Krita Windows, macOS, Linux Diverse Werkzeuge für Künst­le­rin­nen und Künstler
Paint.NET Windows Um­fang­rei­ches Plugin-Ver­zeich­nis
Pixlr Editor Web, Windows, iOS, Android Apps für iOS und Android
Raw Therapee Windows, macOS, Linux Be­ar­bei­tung von RAW-Dateien
HiDrive Cloud-Speicher
Ihr sicherer Online-Speicher
  • Daten zentral speichern, teilen und be­ar­bei­ten
  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
  • Höchste Da­ten­si­cher­heit im Einklang mit der DSGVO

Die besten Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me (kostenlos) im Kurz­por­trait

In den folgenden Ab­schnit­ten finden Sie In­for­ma­tio­nen zu einigen der besten Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me, die kostenlos verfügbar sind. Die Ver­gleichs­ta­bel­le fasst die wich­tigs­ten Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de der Desktop- und Web­an­wen­dun­gen zusammen.

Paint.NET (Windows)

Ur­sprüng­lich als kleines Stu­den­ten­pro­jekt an der Wa­shing­ton State Uni­ver­si­ty gestartet, zählt Paint.NET in­zwi­schen zu den besten Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men im Freeware-Bereich. Nachdem die Software 2004 zunächst unter der freien MIT-Lizenz ver­öf­fent­licht wurde, wird sie heute unter einer pro­prie­tä­ren Lizenz ver­trie­ben. Grund­ge­rüst der Anwendung ist das Microsoft .NET Framework, das bei der In­stal­la­ti­on au­to­ma­tisch mit­in­stal­liert wird. Da das Framework lediglich unter Windows läuft, ist auch Paint.NET nicht für andere Platt­for­men verfügbar.

Bild: Screenshot aus Paint.NET
Alle Werk­zeug­leis­ten und Layout-Boxen (Ebenen, Farben etc.) lassen sich in Paint.NET beliebig anordnen oder wahlweise aus­blen­den.

Die einstige Al­ter­na­ti­ve für das simpel ge­strick­te Stan­dard­pro­gramm Microsoft Paint wird kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt, weshalb sie sich auch für an­spruchs­vol­le­re Aufgaben eignet. So ist nicht nur das Arbeiten auf mehreren Ebenen möglich, sondern auch die parallele Be­ar­bei­tung ver­schie­de­ner Projekte, die sich bequem über Tabs öffnen lassen. Jeder Tab zeigt ein kleines Vor­schau­bild, sodass Sie schnell zu dem ge­wünsch­ten Projekt na­vi­gie­ren können. Die grund­le­gen­den Op­ti­mie­rungs­werk­zeu­ge zur Anpassung von Hel­lig­keit, Sättigung, Kontrast oder Farbton finden Sie ebenso vor wie eine Gra­da­ti­ons­kur­ve zur Ton­wert­kor­rek­tur oder ein Tool zum Entfernen des Rote-Augen-Effekts. Darüber hinaus bietet Paint.NET noch folgende Werkzeuge:

  • Weich- und Scharf­zeich­ner
  • 3D-Rotations- und Zoom-Effekt
  • Schwarz-Weiß- und Sepia-Filter
  • Farb­ver­lauf-Generator
  • Frei­stel­lungs­werk­zeug („Zau­ber­stab“)

Bereits der Stan­dard­um­fang des kos­ten­lo­sen Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramms kann sich also durchaus sehen lassen. Wer dennoch mal einen Effekt oder einen Filter vermisst, wird unter Umständen im of­fi­zi­el­len Plugin-Ver­zeich­nis fündig. Neben zahl­rei­chen weiteren Tools für die Werk­zeug­pa­let­te lassen sich dort auch Er­wei­te­run­gen finden, die den Im- und Export zu­sätz­li­cher Da­tei­for­ma­te (wie zum Beispiel des Photoshop-Formats .psd) er­mög­li­chen. Paint.NET zeichnet alle Ar­beits­schrit­te auf, wodurch sämtliche Än­de­run­gen jederzeit wieder rück­gän­gig gemacht werden können.

Pro Contra
Via Plugins er­wei­ter­bar Nur für Windows verfügbar
Un­be­grenz­te Undo-Funktion zum Rück­gän­gig­ma­chen einzelner Ar­beits­schrit­te Arbeitet stan­dard­mä­ßig mit einem wenig ver­brei­te­tem Da­tei­for­mat (.pdn)

Pixlr Editor (Web, Windows, iOS, Android)

Nach einem Jahr Ent­wick­lungs­zeit ver­öf­fent­lich­te der Schwede Ola Sevan­ders­son 2008 seine cloud­ba­sier­te Lösung Pixlr Editor. Das Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm kann kostenlos mit allen gängigen Browsern genutzt werden, ohne dass eine Re­gis­trie­rung notwendig ist. Al­ter­na­tiv gibt es Apps für Android und iOS sowie eine Windows-Desktop-Edition. Mit Pixlr Express steht zudem eine ab­ge­speck­te Variante für kleinere Op­ti­mie­run­gen von Bildern zur Verfügung.

Bild: Pixlr Editor: Webanwendung
Das Design von Pixlr Editor erinnert stark an das Design des Desktop-Vorbilds Photoshop.

Pixlr Editor ist der beste Beweis dafür, dass auch ein kos­ten­lo­ses Online-Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm mit den eta­blier­ten Größen mithalten kann. Das visuelle Er­schei­nungs­bild und die typische Auf­be­rei­tung von Be­dien­ele­men­ten lassen schnell vergessen, dass es sich um eine Web-App handelt, die im Browser aus­ge­führt wird – ins­be­son­de­re, wenn der Voll­bild­mo­dus zum Einsatz kommt. Die über­sicht­li­chen, intuitiv be­dien­ba­ren und optisch an­spre­chen­den Me­nü­leis­ten und -boxen sind aus ver­gleich­ba­ren Pro­gram­men bestens bekannt, sodass sich erfahrene User ebenso wie Neulinge innerhalb kürzester Zeit zu­recht­fin­den dürften. Das Fo­to­be­ar­bei­tungs­pro­gramm bietet unter anderem die folgenden Features zur Bild­an­pas­sung:

  • Weich- und Scharf­zeich­ner
  • Nach­be­lich­ter-Werkzeug
  • Rote-Augen-Entferner
  • Gra­da­ti­ons­kur­ve
  • Au­to­ma­ti­sche Tonwert-Korrektur

Neben der viel­sei­ti­gen Auswahl an Kor­rek­tur­werk­zeu­gen wartet Pixlr Editor auch mit zahl­rei­chen Filtern zur Ver­än­de­rung von Fotos und Grafiken auf. So können Sie diese bei­spiels­wei­se unscharf machen, verpixeln sowie in Reliefs, Sepia- oder Wär­me­bil­der umwandeln. Für den gesamten Be­ar­bei­tungs­pro­zess stehen beliebig viele Ebenen zur Verfügung, die man anpassen kann.

An einigen Details merkt man jedoch, dass die Ba­sis­ver­si­on von Pixlr Editor ein kos­ten­lo­ses Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm ist: So können Sie nur drei be­ar­bei­te­te Fotos bzw. Bilder pro Tag ex­por­tie­ren. Zudem enthält die App Werbung, die man al­ler­dings weg­kli­cken kann. In den kos­ten­pflich­ti­gen Premium-Editionen, in denen Sie unter anderem auch Credits für die ver­schie­de­nen AI-Features der Pixlr Suite erhalten, fallen diese Re­strik­tio­nen aber weg.

Pro Contra
Desktop-Feeling dank Voll­bild­mo­dus Kos­ten­lo­se Variante mit Werbung
Versionen für iOS und Android verfügbar Nur drei Bild­ex­por­te pro Tag (kos­ten­lo­se Version)

GIMP (Windows, macOS, Linux)

1998 erschien mit Version 1.0 die erste of­fi­zi­el­le Ausgabe des GNU Image Ma­ni­pu­la­ti­on Program, besser unter der Kurzform GIMP bekannt. Auf Basis der Gra­fik­bi­blio­thek Generic Graphics Library (GEGL) hat sich GIMP im Schatten kos­ten­pflich­ti­ger Programme zu einer kon­kur­renz­fä­hi­gen Kom­plett­lö­sung für die Op­ti­mie­rung und Be­ar­bei­tung von Bildern gemausert. Ur­sprüng­lich für GNU/Linux kon­zi­piert, läuft das Programm mitt­ler­wei­le auch auf allen gängigen Windows- und macOS-Systemen.

Bild: Screenshot der GIMP-Benutzeroberfläche
Durch Plugins können Sie GIMP jederzeit um zu­sätz­li­che Funk­tio­nen erweitern.

Wie die meisten Open-Source-An­wen­dun­gen ist GIMP modular aufgebaut, sodass es jederzeit erweitert werden kann. Zudem lassen sich jegliche Be­dien­ele­men­te wunschwei­se anordnen bzw. ein- oder aus­blen­den. In puncto Funk­ti­ons­viel­falt steht GIMP anderer beliebter Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware in Nichts nach. Unter anderem stehen bei­spiels­wei­se folgende Filter und Effekte auf un­be­grenzt vielen Ebenen zur Verfügung:

  • Weich­zeich­nen (z. B. Verpixeln, Be­we­gungs­un­schär­fe)
  • Ver­bes­sern (z. B. Kan­ten­glät­tung, Rote-Augen-Ent­fer­nung)
  • Licht- und Schat­ten­ef­fek­te (z. B. Glitzern, Lin­sen­re­flex)
  • Künst­le­ri­sche Ver­än­de­rung (z. B. Cartoon, Ölgemälde)
  • De­ko­ra­ti­on (z. B. Kaf­fee­fle­cken, runde Ecken)
  • Ani­ma­tio­nen (z. B. Über­blen­den, Wellen)

Auch Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men sind mit GIMP ohne weiteres möglich: Mit wenigen Klicks lassen sich Farb­ver­tei­lung, Sättigung, Kontrast oder Hel­lig­keit kor­ri­gie­ren. Hinzu kommen Werkzeuge zum Zu­recht­schnei­den, Skalieren und Drehen der Bilder sowie Tools für die Be­ar­bei­tung einzelner Elemente. Dass das Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm kostenlos ist, mag man an­ge­sichts der vielen möglichen Ex­port­for­ma­te kaum vermuten. Von den typischen Bild­for­ma­ten wie .jpg, .gif oder .bmp über Ar­chiv­for­ma­te wie .gz oder .bz2 bis hin zu Web­for­ma­ten wie .html oder .xhtml bietet GIMP den Anwendern einiges.

Pro Contra
In hohem Maße erweiter- und per­so­na­li­sier­bar Mühsamer Einstieg
Platt­form­über­grei­fend Kein Support-Angebot
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Re­gis­trie­ren Sie Ihre perfekte Domain
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  • Inklusive Domain Lock
  • Inklusive Domain Connect für einfache DNS-Ein­rich­tung

Krita (Windows, macOS, Linux)

Die platt­form­über­grei­fen­de Open-Source-Anwendung Krita ist das Ergebnis eines jah­re­lan­gen Ent­wick­lungs­pro­zes­ses. Die erste Version von Krita auf Basis der Bi­blio­thek Qt erschien schließ­lich im Jahr 2004 als Be­stand­teil der Bü­ro­soft­ware KOffice. In der jüngeren Ver­gan­gen­heit hat der Ent­wick­ler KDE den Fokus ins­be­son­de­re auf Tools zum Zeichnen gelegt und das Programm zu einer der besten Open-Source-Lösungen für Car­too­nis­ten, Il­lus­tra­to­ren und Concept Artists um­funk­tio­niert – ohne dabei den Aspekt der klas­si­schen Bild­be­ar­bei­tung außer Acht zu lassen.

Bild: Screenshot von Krita
Filter wie „Ölgemälde“ zählen auch in Krita zum Stan­dard­re­per­toire.

Um Künstlern die optimale Plattform für ihren Ar­beits­pro­zess zu bieten, legt Krita nicht nur Wert auf nützliche Hilfs­mit­tel wie Pinsel-Sta­bi­li­sie­rer und eine riesige Auswahl an Pin­sel­ty­pen, sondern auch auf ein modernes Design. Falls gewünscht, lässt sich diese Anordnung der Werkzeuge im ent­spre­chen­den Ein­stel­lungs­me­nü per Drag-and-Drop an die eigenen Vor­stel­lun­gen anpassen. Dass Krita auch ein erst­klas­si­ges, kos­ten­lo­ses Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm ist, wird durch die über­zeu­gen­de Auswahl an Nach­bes­se­rungs-, Filter- und Trans­for­ma­ti­ons-Tools deutlich. Unter anderem enthält die Anwendung folgende Be­ar­bei­tungs­fea­tures:

  • Hel­lig­keits-/Kon­trast­kur­ve
  • Nach­be­lich­ten
  • Farb­ab­gleich
  • Weich­zeich­nen
  • Scharf­zeich­nen
  • Kan­ten­er­ken­nung
  • Ölgemälde

Mithilfe von Masken lassen sich Effekte auf die ver­schie­de­nen Bild­ebe­nen des je­wei­li­gen Projekts anwenden. Des Weiteren gibt es Optionen, um Bilder zu­recht­zu­schnei­den, zu spiegeln oder auf eine neue Größe zu skalieren. Im Ak­ti­ons­ver­lauf, der als „an­dock­ba­rer Dialog“ in einigen vor­kon­fi­gu­rier­ten Layouts zunächst aktiviert werden muss, werden alle Ar­beits­schrit­te ar­chi­viert. Es ist also zu jedem Zeitpunkt möglich, zu einem vor­he­ri­gen Be­ar­bei­tungs­zeit­punkt zu­rück­zu­sprin­gen, um Än­de­run­gen rück­gän­gig zu machen.

Pro Contra
Reich­hal­ti­ge Tool-Box, die weit mehr als einfache Bild­be­ar­bei­tung er­mög­licht Keine deutsch­spra­chi­ge(n) Hand­bü­cher/Website
Platt­form­über­grei­fend Teil­wei­se­lan­ge War­te­zei­ten nach Fil­ter­an­wen­dung

Adobe Express (Web, iOS, Android)

Mit dem Adobe Express bietet Adobe seit einigen Jahren ein kos­ten­lo­ses Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm als Web­an­wen­dung sowie als App für iOS und Android – her­un­ter­lad­bar im je­wei­li­gen App-Store.

Bild: Screenshot von Adobe Express
Kos­ten­pflich­ti­ge Premium-Features sind in Adobe Express mit einem kleinen Krone-Icon ge­kenn­zeich­net.

Das schlichte Tool bietet diverse Funk­tio­nen für die schnelle und einfache Be­ar­bei­tung von Bild- und Vi­deo­ma­te­ri­al. Aus diesem Grund ist Adobe Express die perfekte Lösung, um Reels und Videos für TikTok und Co., Flyer, Le­bens­läu­fe, Banner oder Logos zu kreieren. Dank ver­schie­de­ner Kol­la­bo­ra­ti­ons-Features wie einer Kommentar-Funktion arbeiten Sie dabei pro­blem­los im Team. Unter anderem haben Sie in dem einfachen Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm, das Sie kostenlos nutzen können, folgende weiteren Features zur Verfügung:

  • Mühelose Kom­bi­na­ti­on von Vi­deo­clips, Grafiken, Ani­ma­tio­nen und Musik per Drag-and-Drop
  • Text­ef­fek­te und Bilder ausgehend von einer Be­schrei­bung ge­ne­rie­ren (ge­ne­ra­ti­ve KI von Adobe Firefly)
  • Zugriff auf Tausende pro­fes­sio­nell ge­stal­te­te Vorlagen sowie Fotos, Videos und Musik (Adobe Stock; größ­ten­teils kos­ten­pflich­tig)
  • Syn­chro­ni­sie­rung mit anderen Adobe-Diensten möglich

Die Bedienung des kos­ten­lo­sen Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramms ist sehr intuitiv, wobei die gute Struk­tu­rie­rung der Ober­flä­che eine wichtige Rolle spielt. Für die Nutzung benötigen Sie ein gültiges Adobe-Konto, das Sie kos­ten­frei anlegen können. Falls Sie Ihre Bilder mit Adobe Express in größerem Stil über­ar­bei­ten möchten, sind Sie al­ler­dings auf die kos­ten­pflich­ti­ge Premium-Edition an­ge­wie­sen.

Pro Contra
Sehr ein­steig­er­freund­lich Stark ein­ge­schränk­te Bild­be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen
Perfekt für die Auf­be­rei­tung von Social-Media-Content geeignet Funk­tio­niert nicht mit jedem Browser

Raw­The­ra­pee (Windows, macOS, Linux)

Seit 2010 steht das von Gábor Horváth ent­wi­ckel­te Raw­The­ra­pee unter der GNU-GPL-Lizenz (Version 3). Das Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm ist kostenlos und quell­of­fen und darf somit ohne Ein­schrän­kun­gen genutzt und mo­di­fi­ziert werden. Die Anwendung hat eine Version der Kon­ver­tier-Software dcraw in­te­griert, die es möglich macht, Roh­da­ten­bil­der (die sog. RAW-Daten) digitaler Kameras zu im­por­tie­ren und im Anschluss zu be­ar­bei­ten. Raw­The­ra­pee ist aber auch mit JPEG, PNG oder TIFF kom­pa­ti­bel, sodass Sie auch mit diesen Bild­for­ma­ten arbeiten können.

Bild: Screenshot der RawTherapee-Benutzeroberfläche
Bevor Sie ein Bild mit Raw­The­ra­pee be­ar­bei­ten können, müssen Sie es über die Da­tei­ver­wal­tung im­por­tie­ren.

Bereits beim ersten Start wird deutlich, dass in Raw­The­ra­pee eine Menge Ent­wick­lungs­ar­beit steckt. Die diversen Menüs und Schnell­start­leis­ten er­mög­li­chen es, im­por­tier­te Bilder bis ins kleinste Detail zu be­ar­bei­ten. Da RAW-Dateien mitunter sehr groß sind, sorgt die War­te­schlan­ge für einen ge­re­gel­ten Kon­ver­tie­rungs­pro­zess, der die Arbeit am aktuellen Projekt nicht behindert. Mehrere Bilder gleich­zei­tig be­ar­bei­ten kann man mit dem Fo­to­be­ar­bei­tungs­pro­gramm ebenfalls – bei der ver­gleichs­wei­se hohen Sys­tem­aus­las­tung ist dies mit älteren Rechnern jedoch nicht zu empfehlen. Jeder Ar­beits­schritt wird von Raw­The­ra­pee non-de­struk­tiv ver­ar­bei­tet, sodass die Bilder ihre best­mög­li­che Qualität bei­be­hal­ten. Ferner werden alle Vorgänge ab­ge­spei­chert, um jederzeit im Be­ar­bei­tungs­pro­zess zu­rück­sprin­gen zu können. Zu den ver­füg­ba­ren Features zählen unter anderem:

  • Weiß­ab­gleich
  • Korrektur von Sättigung, Kontrast und Hel­lig­keit
  • Be­lich­tungs­kor­rek­tur
  • Scharf­zeich­ner
  • Farb­fil­te­rung
  • RGB-Tonwert-Kurven zur maximalen Kontrolle von Farben und Be­lich­tung

Raw­The­ra­pee ist un­be­strit­ten eines der besten Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me für RAW-Dateien, das der Open-Source- und Freeware-Markt zu bieten hat. Für die reine Nach­bes­se­rung von Fotos bekommen Nutzer alles Not­wen­di­ge zur Verfügung gestellt. Dank der Mög­lich­keit, Be­ar­bei­tungs­pro­fi­le zu speichern, können bei Bedarf gleich mehrere Bilder mit den gleichen Ein­stel­lun­gen optimiert werden.

Pro Contra
Un­ter­stützt diverse RAW-Formate Un­über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che
Platt­form­über­grei­fend Bilder lassen sich nicht per Drag-and-Drop im­por­tie­ren
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