Täglich werden über 300 Mil­li­ar­den E-Mails um die Welt geschickt – ein Großteil davon im Be­rufs­all­tag. Umso är­ger­li­cher ist es, wenn die ent­spre­chen­de E-Mail schlecht und chaotisch ge­schrie­ben oder gar unnötig ist. Damit Sie nicht auch in diese Fett­näpf­chen treten, sollten Sie sich an bestimmte Regeln halten.

Tipp

So schreiben Sie E-Mails richtig:

  1. Wählen Sie einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Betreff für Ihre E-Mail
  2. Verwenden Sie eine an­ge­mes­se­ne Begrüßung / Anrede
  3. Nennen Sie zuerst die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen
  4. Ver­mit­teln Sie Ihre Inhalte kompakt und wohl­struk­tu­riert
  5. Verwenden Sie Listen und Aus­zeich­nun­gen für optische Her­vor­he­bun­gen
  6. Wählen Sie ein ein­heit­li­ches Format für Schrift­for­mat und Schrift­grö­ße
  7. Beenden Sie Ihre E-Mail mit einer passenden Gruß­for­mel
  8. Zum Schluss fügen Sie Ihrer E-Mail Signatur und Anhang hinzu
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Wie schreibt man eine gute E-Mail?

Das Verfassen einer formellen E-Mail zeugt von Pro­fes­sio­na­li­tät und Respekt dem Empfänger gegenüber. Schreiben Sie E-Mails immer ziel­ge­recht. Außerdem ist es un­er­läss­lich, dass Ihr Text in­for­ma­tiv und gut struk­tu­riert ist. Machen Sie deutlich, worum es geht, und helfen Sie dem Empfänger bzw. der Emp­fän­ge­rin dabei, Ihr Anliegen zu verstehen. Halten Sie Ihre Nachricht so kurz wie möglich, ohne dabei Höf­lich­keit und Form zu igno­rie­ren. So machen Sie es dem Leser einfacher, die wichtigen In­for­ma­tio­nen her­aus­zu­zie­hen. Darüber hinaus haben beide Seiten weniger Zeit­auf­wand: Sie beim Schreiben und die Empfänger beim Lesen.

Außerdem sollten Sie niemals auf Höf­lich­keit und Etikette ver­zich­ten., wenn Sie eine formelle E-Mail schreiben – eine ver­nünf­ti­ge Anrede, Bitte und Danke sowie freund­li­che Grüße zum Abschluss gehören zum Pflicht­pro­gramm. Es ist ratsam, sich an die E-Mail-Etikette zu halten. So erhöhen Sie die Chance, dass Ihre E-Mail vom Empfänger ernst genommen und be­ant­wor­tet wird.

E-Mail schreiben: Schritt für Schritt Anleitung zur perfekten E-Mail

Wie bei Briefen auf Papier, folgen E-Mails einem be­stimm­ten Muster. Da alle Le­se­rin­nen und Leser diese Norm kennen und erwarten, sollten auch Sie Ihre digitalen Briefe ent­spre­chend struk­tu­rie­ren. Damit er­leich­tern Sie es Ihrem Gegenüber, den Überblick in Ihrem Text zu behalten.

Schritt 1: Betreff

Am Anfang jeder E-Mail steht die gern igno­rier­te Be­treff­zei­le. Diese ist dafür gedacht, das Thema der Nachricht auf den ersten Blick zu ver­mit­teln. So können Empfänger und Emp­fän­ge­rin­nen besser ent­schei­den, ob Sie sich direkt nach Eingang der Nachricht Zeit nehmen oder erst später. Zu­sätz­lich helfen die Angaben in der Be­treff­zei­le dabei, E-Mails wie­der­zu­fin­den und zu sortieren. Gute Beispiele für einen Betreff:

  • Meeting: Pro­jekt­start / 24.03. / 10-12 Uhr
  • Leis­tungs­spek­trum des Fach­kräf­te-Coachings
  • Zu­sam­men­fas­sung des Gesprächs vom 7. April
  • IT-In­for­ma­ti­on: Update für YZ-Software

Bei diesen Bei­spie­len wird den an­ge­spro­che­nen Personen direkt klar, was sie im Folgenden erwartet. Aus der Be­treff­zei­le lässt sich so auch schon die Dring­lich­keit ablesen. Umgekehrt heißt das: Ver­zich­ten Sie auf einen Betreff, der nicht auf das Thema eingeht, viel zu lang ist oder eventuell sogar passiv-ag­gres­si­ve Bot­schaf­ten enthält:

  • Dringend!!! (Es wäre sinn­vol­ler zu sagen, was denn so dringend ist.)
  • Eine Bitte (Lieber das Thema der Bitte nennen.)
  • Zu unserem Gespräch am ver­gan­ge­nen Freitag in der Lobby haben sich bei mir noch ein paar Fragen ergeben! (Auch in der Be­treff­zei­le ist Kürze gefragt.)
  • Re: AW: Re: AW: Re: AW: Sonntags-Brunch mit Günther und Claudia (Die Reihung der Ant­wort­kür­zel sollte immer reduziert werden.)
  • Muss das sein? (Es ist keine gute Idee, bereits so in die Kritik ein­zu­stei­gen.)
Hinweis

Im Bereich des E-Mail-Mar­ke­tings wird sehr viel Energie darauf verwendet, wir­kungs­vol­le Be­treff­zei­len zu for­mu­lie­ren. Mithilfe von A/B-Testing und Sta­tis­ti­ken versucht man Öff­nungs­ra­ten zu op­ti­mie­ren.

Schritt 2: Begrüßung

Sie beginnen den ei­gent­li­chen Text Ihrer E-Mail mit einer Kom­bi­na­ti­on aus Be­grü­ßungs­for­mel, Wert­schät­zung und Anrede. So kurz dieses Text­ele­ment auch ist, viele Menschen ver­zwei­feln daran.

Wie formell muss ich eine E-Mail schreiben?

Seien Sie lieber zu formell und höflich als zu wenig. Auf der sicheren Seite sind Sie grund­sätz­lich mit der klas­si­schen For­mu­lie­rung: „Sehr geehrte …“. Besonders wenn Sie sich an Fremde wenden, ist diese Formel die richtige Wahl. Noch formeller brauchen Sie nur bei Staats­ober­häup­tern oder re­li­giö­sen Wür­den­trä­gern und -trä­ge­rin­nen werden. Sollten Sie Ihr gegenüber bereits besser kennen, können Sie auch „Liebe …“ oder ein freund­li­ches „Guten Tag“ an den Anfang Ihres elek­tro­ni­schen Briefs setzen. Nur unter guten Freunden und Freun­din­nen oder Kollegen und Kol­le­gin­nen ist ein „Hallo“ oder „Hi“ ak­zep­ta­bel.

Welche Titel gehören in die Anrede?

Kon­tak­tie­ren Sie Personen, die wis­sen­schaft­li­che Grade innehaben? In­ter­es­sant für die Begrüßung sind grund­sätz­lich nur Pro­fes­so­ren- und Dok­tor­ti­tel. Magister, Diplom und andere Ab­schlüs­se werden an dieser Stelle in der Regel nicht auf­ge­führt.

  • Sehr geehrte Frau Pro­fes­so­rin Schmidt
  • Sehr geehrter Herr Professor Schmidt
  • Sehr geehrte Frau Dr. Müller
  • Sehr geehrter Herr Dr. Müller

Wen soll ich zuerst nennen?

Bei mehreren Adres­sier­ten müssen selbst­ver­ständ­lich auch alle angeredet werden. Nur bei An­schrei­ben, die keine konkrete An­sprech­per­son haben, ist das „Sehr geehrte Damen und Herren“ ak­zep­ta­bel. Deshalb muss man sich fragen, in welcher Rei­hen­fol­ge die An­ge­schrie­be­nen in der Begrüßung auf­tau­chen. Generell gilt, dass hier­ar­chisch Hö­her­ge­stell­te immer zuerst genannt werden. Stehen die Personen auf gleicher Ebene, sortieren Sie am besten al­pha­be­tisch.

Was ist, wenn ich mir nicht sicher bin, ob die An­sprech­per­son männlich oder weiblich ist?

Manchmal kennt man nur den Nachnamen der Kon­takt­per­son oder der Vorname ist nicht eindeutig einem Ge­schlecht zu­zu­ord­nen. Dann sollten Sie etwas De­tek­tiv­ar­beit einsetzen, denn eine falsche Anrede kann Ihre Mail ins Abseits stellen. Un­ter­neh­mens­web­site, Social Media oder das Te­le­fon­buch können in dieser un­an­ge­neh­men Situation helfen. Wenn es nicht anders geht, muss schließ­lich auf das un­per­sön­li­che „Sehr geehrte Damen und Herren“ aus­ge­wi­chen werden.

Welches Satz­zei­chen kommt nach der Anrede?

Die beste Lösung hierfür ist das Komma. Sie beenden damit die Zeile, fügen eine Leerzeile ein und schreiben dann klein weiter. Als Al­ter­na­ti­ve gibt es im Deutschen nur das Aus­ru­fe­zei­chen: Nach diesem beginnen Sie den ersten Satz Ihres Briefes al­ler­dings groß­ge­schrie­ben. Nicht zulässig ist laut Duden ein Punkt.

Schritt 3: Ein­lei­tung

Bevor Sie mit Ihrem ei­gent­li­chen Anliegen beginnen, sollten Sie in Ihren Text einführen. Halten Sie diese ein­lei­ten­den Worte aber möglichst kurz, denn Sie möchten weder die Zeit der Lesenden noch Ihre eigene beim Schreiben ver­schwen­den. Abhängig von der Situation gibt es mehrere Mög­lich­kei­ten, wie die Ein­lei­tung Ihrer E-Mail schreiben können:

  • Hiermit möchte ich mich bei Ihnen für die aus­ge­schrie­be­ne Stelle bewerben.
  • Hatten Sie einen schönen Urlaub?
  • Vielen Dank für das nette Gespräch in der ver­gan­ge­nen Woche.
  • Haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
  • Ihr Vortrag zum Thema „E-Mail richtig schreiben“ hat mir sehr gut gefallen!

Die Ein­lei­tung hat die Funktion, die Stimmung der An­ge­schrie­be­nen zu steigern. Dafür eignen sich vor allem per­sön­li­che und in­di­vi­du­el­le Fragen oder Kom­men­ta­re. Vermeiden Sie dabei stan­dar­di­sier­te Floskeln und gehen Sie mehr auf die Person ein. Fragen nach dem Urlaub, der über­stan­de­nen Krankheit oder der Heimfahrt nach einem Meeting zeigen, dass Sie sich wirklich für die andere Person in­ter­es­sie­ren. Sie können die Ein­lei­tung aber auch nutzen, um zum Thema hin­zu­füh­ren (wie bei einer Bewerbung), um sich selbst vor­zu­stel­len oder ein vor­an­ge­gan­ge­nes Gespräch kurz nochmals auf­zu­grei­fen.

Schritt 4: Hauptteil

Das Herzstück ihrer E-Mail: Hier geht es darum, Inhalte kompakt und wohl­struk­tu­riert zu ver­mit­teln. Bedenken Sie immer, dass Leser und Le­se­rin­nen die In­for­ma­tio­nen schnell und vor allem auch korrekt verstehen müssen. Dafür gibt es einige Regeln, an die Sie sich beim E-Mail-Schreiben halten sollten:

  • Kurze Sätze: Greifen Sie auf einfache Satz­kon­struk­tio­nen zurück. Eine Vielzahl an Ne­ben­sät­zen und um­ständ­lich kon­stru­ier­ten Ver­schach­te­lun­gen stören den Lesefluss.
  • Fettungen und Kur­si­vie­run­gen: Durch optische Her­vor­he­bun­gen können Le­se­rin­nen und Leser die wich­tigs­ten Daten und Fakten schneller finden. Faust­re­gel: Nicht mehr als eine Mar­kie­rung pro Absatz.
  • Sinnvolle Absätze: Absätze struk­tu­rie­ren Ihren Text. Un­ter­glie­dern Sie Ihre E-Mail, damit Sinn­zu­sam­men­hän­ge leichter zu erkennen sind. Planen Sie pro Absatz ungefähr drei Sätze ein.
  • Listen: Mit Listen können Sie Daten und Fakten kompakt prä­sen­tie­ren. Daten zu einem Meeting, Kosten für das an­ste­hen­de Projekt, Teil­neh­men­de des nächsten Ausflugs: Die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen sind auf einen Blick zu erkennen – auch wenn die Mail wieder geöffnet wird.
  • Einfache Worte: Machen Sie es nicht noch kom­pli­zier­ter, als es schon ist. Verwenden Sie einfache Wörter, die alle verstehen können. Insofern es wichtig ist, dass Sie sich als Kenner bzw. Kennerin der Materie prä­sen­tie­ren, sind Fremd- bzw. Fach­wör­ter selbst­ver­ständ­lich erlaubt.
  • Positive Bot­schaf­ten: Nutzen Sie eine positive Sprache. Gerade wenn Sie eine E-Mail schreiben, in der Sie Kritik üben, ist es wichtig, dass Sie kon­struk­tiv bleiben. Ver­zich­ten Sie auf einen Be­fehls­ton und negative Aussagen in Ihrem Text.
Tipp

Um einen gut struk­tu­rier­ten Text zu verfassen, sollten Sie nicht erst beim Schreiben Ihrer E-Mail über den Aufbau nach­den­ken. Machen Sie sich im Vorfeld bewusst, welche Punkte Sie un­ter­brin­gen möchten und welche die sinn­volls­te Rei­hen­fol­ge ist.

Schritt 5: Schluss

Wenn Sie eine E-Mail richtig schreiben wollen, sollten Sie auch einen runden Abschluss zu Ihrer Nachricht finden. Verwenden Sie den Schluss, um eine Hand­lungs­auf­for­de­rung un­ter­zu­brin­gen oder den Empfänger bzw. die Emp­fän­ge­rin mit einem positiven Gefühl aus Ihrem Text zu entlassen:

  • Falls Sie Fragen haben, können Sie mich jederzeit te­le­fo­nisch oder per E-Mail erreichen.
  • Ich freue mich schon jetzt darauf, Sie per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen.
  • Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie auch auf unserer/meiner Homepage.
  • Ich würde mich sehr freuen, schon bald wieder von Ihnen zu hören.
  • Ich wünsche Ihnen ein ent­spann­tes Wo­chen­en­de.
Hinweis

Die For­mu­lie­rung „Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Rück­mel­dung“ ist in An­schrei­ben äußerst populär. Zunehmend sorgt sie aber für Ver­är­ge­rung. Als Sender oder Senderin erwarten Sie hierbei eine Handlung, zu welcher der Adressat bzw. die Adres­sa­tin noch gar keine Zu­stim­mung gegeben hat.

Schritt 6: Gruß­for­mel

Die Gruß­for­mel zum Schluss ist genauso wichtig wie die Begrüßung zum Anfang einer E-Mail. Mit ihr drücken Sie Wert­schät­zung dem Lesenden gegenüber aus. Freund­lich­keit und Höf­lich­keit sind auch hierbei oberstes Gebot, aber über­trei­ben Sie es nicht. Mit hoch­ach­tungs­vol­len oder demütigen Grüßen beendet heut­zu­ta­ge wohl niemand mehr seine Business-Mails. „Mit freund­li­chen Grüßen“ ist die sicherste Variante, aber nicht unbedingt die beste, schließ­lich wirkt sie sehr ab­ge­dro­schen. Mit einer per­sön­li­chen Note hin­ter­las­sen Sie einen sehr viel po­si­ti­ve­ren Eindruck:

  • Herzliche Grüße
  • Mit sonnigen Grüßen aus Berlin
  • Viele Grüße nach Köln
  • Einen guten Start in die Woche
  • Ich wünsche Ihnen einen ent­spann­ten Urlaub

Entgegen der gängigen Meinung wird der Gruß nicht mit einem Komma vom Namen getrennt. Die Zeile endet ohne Satz­zei­chen, es folgt eine Leerzeile und dann der Name des Absenders oder direkt die Signatur. Sie möchten Ihren Gruß in einen anderen Satz einbauen? Auch hier setzen Sie keine Satz­zei­chen, fügen al­ler­dings eine Leerzeile zwischen Satz­an­fang und Gruß ein:

Ich freue mich schon auf unsere Zu­sam­men­ar­beit und sende Ihnen

freund­li­che Grüße nach München

Karl Müller

Tipp

Enden Sie Ihre E-Mails niemals mit der Abkürzung „MfG“. Wer sich nicht einmal die Mühe macht, die Grüße aus­zu­schrei­ben, kann sie nicht wirklich freund­lich meinen.

Schritt 7: Signatur

Ganz am Ende Ihrer E-Mail befindet sich die Signatur. Diese ist dazu gedacht, nähere In­for­ma­tio­nen und Kon­takt­da­ten zum Absender bzw. zur Ab­sen­de­rin zu liefern. Deshalb ist hier kein Platz für Sinn­sprü­che und Le­bens­mot­tos. Welche Angaben im Detail zu machen sind und inwiefern sich der Inhalt der Signatur in ge­schäft­li­chen und privaten Nach­rich­ten un­ter­schei­det, erfahren Sie in unserem Artikel „So op­ti­mie­ren Sie Ihre E-Mail-Signatur“.

Hinweis

PS: Das Post­skrip­tum stammt aus einer Zeit, in der Briefe noch von Hand verfasst wurden. Da Sie eine ge­schrie­be­ne E-Mail aber vor dem Versenden beliebig oft be­ar­bei­ten können, sollten Sie in der digitalen Kom­mu­ni­ka­ti­on auf das PS ver­zich­ten.

Schritt 8: Anhang

Versenden Sie nur dann einen Anhang, wenn es wirklich sein muss, und versuchen Sie die Da­tei­grö­ße so gering wie möglich zu halten. Der Spei­cher­platz von E-Mail-Post­fä­chern ist begrenzt, hinzu kommt, dass viele Menschen E-Mails in­zwi­schen unterwegs lesen: Bei mobiler Da­ten­über­tra­gung können große Anhänge nur sehr langsam oder überhaupt nicht her­un­ter­ge­la­den werden. Be­schrän­ken Sie sich also bei Ihren Anhängen auf eine Ge­samt­grö­ße von 5 MB. Alles darüber hinaus sollten Sie immer erst auf Nachfrage senden oder einen Link zu einem Da­ten­spei­cher setzen, auf dem die Dateien be­reit­ge­stellt werden.

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Beispiel für eine pro­fes­sio­nel­le E-Mail

Im folgenden Beispiel sind alle Elemente enthalten, auf die Sie Acht geben sollten, wenn Sie eine pro­fes­sio­nel­le E-Mail schreiben. Für weitere Beispiele lohnt sich ein Blick in den Artikel „Business E-Mail-Vorlagen“.“ im Absatz “

Betreff: Einladung zum Workshop XYZ, 24.11.23

Sehr geehrte Frau Dr. Müller,

haben Sie vielen Dank für das nette und äußerst in­for­ma­ti­ve Gespräch in der ver­gan­ge­nen Woche.

Wie bereits an­ge­deu­tet, haben wir zum gleichen Thema einen ent­spre­chen­den Workshop or­ga­ni­siert. Da uns nun die finalen Daten hierzu vorliegen, möchte ich Sie gerne zu der Ver­an­stal­tung einladen.

  • 24. November 2023
  • 10–16 Uhr
  • Großer Sit­zungs­saal in unseren Räum­lich­kei­ten

Wir rechnen derzeit mit28 Teil­neh­mern. Für Ver­pfle­gung ist gesorgt.

Gerne möchten wir Ihnen die Ge­le­gen­heit geben, auch als Rednerin auf­zu­tre­ten. Falls Sie daran Interesse haben, geben Sie mir doch bitte schnellst­mög­lich Bescheid.

Ich würde mich freuen, Sie an diesem Termin wie­der­zu­tref­fen.

Freund­li­che Grüße nach Stuttgart

Peter Schmidt

Per­so­nal­ab­tei­lung

Muster GmbH

Lange Straße 123

12103 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 12345678

Fax: +49 (0) 30 87654321

E-Mail: schmidt@mustergmbh.de

www.mustergmbh.de

Amts­ge­richt Berlin Char­lot­ten­burg

Han­dels­re­gis­ter­num­mer 9876543 B

Ge­schäfts­füh­rung: Erika Mus­ter­mann

Was wurde in dieser E-Mail richtig gemacht?

  • Der Betreff ist konkret und kurz.
  • Die Gruß­for­mel ist dem Anlass ent­spre­chend, der Dok­tor­ti­tel der Adres­sa­tin taucht in der Anrede auf.
  • In der Ein­lei­tung wird freund­lich auf das ver­gan­ge­ne Gespräch hin­ge­wie­sen.
  • Der Hauptteil hat mehrere Absätze, die wich­tigs­ten Daten werden in einer Liste prä­sen­tiert.
  • In den Schluss ist eine Hand­lungs­auf­for­de­rung ein­ge­ar­bei­tet.
  • Die Gruß­for­mel am Ende ist freund­lich und per­so­na­li­siert.
  • Die Signatur ist voll­stän­dig und ent­spricht der Im­pres­sums­pflicht.
  • Auf einen unnötigen Anhang wurde ver­zich­tet.
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E-Mail richtig schreiben: Was geht und was nicht?

Falsch Richtig
Tipp­feh­ler: Tipp- und Recht­schreib­feh­ler machen einen schlech­ten Eindruck. Empfänger erkennen, dass Sie sich nicht aus­rei­chend Mühe beim Schreiben gegeben haben. Kor­rek­tur­le­sen: Bevor Sie Ihre E-Mail absenden, sollten Sie diese nochmals von Anfang bis Ende durch­le­sen, um peinliche Fehler zu vermeiden.
Falsche Anrede: Wenn Sie einen Namen falsch schreiben, das Ge­schlecht ver­wech­seln oder Titel vergessen, verärgern Sie die Le­ser­schaft bereits, bevor er zum ei­gent­li­chen Inhalt kommt. Voll­stän­di­ge Anrede: Prüfen Sie, bevor Sie eine E-Mail schreiben, ob Ihre An­sprech­per­so­nen Titel besitzen, die in der Anrede auf­tau­chen sollten.
Anhang vergessen: Zu schnell auf Absenden gedrückt? Wenn Sie einen Anhang an­kün­di­gen und ihn dann vergessen, müssen Sie eine un­an­ge­neh­me zweite Nachricht hin­ter­her­schi­cken. Anhang prüfen: Über­prü­fen Sie vor dem Ab­schi­cken, ob Sie auch wirklich die richtige Datei in der ak­tu­ells­ten Version angehängt haben.
Emo­tio­na­ler Ton: In der E-Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on können Miss­ver­ständ­nis­se entstehen. Eine emo­tio­na­le Sprache kann daher schnell zu Span­nun­gen führen. Neutraler Ton: In pro­fes­sio­nel­len E-Mails ist ein neutraler bis freund­li­cher Ton die richtige Wahl. Damit erreichen Sie, dass Ihre Mail­emp­fän­ger die In­for­ma­tio­nen wohl­wol­lend aufnehmen.
Schach­tel­sät­ze: Kom­pli­zier­te Satz­struk­tu­ren sorgen für Ver­wir­rung: In­for­ma­tio­nen werden falsch ver­stan­den oder übersehen. Kurz & Knapp: Achten Sie auf klare und einfach zu ver­ste­hen­de Aussagen. Fakten können auch über Listen prä­sen­tiert werden. So sind sie einfacher auf­zu­neh­men.
Ab­kür­zun­gen: Wer Ab­kür­zun­gen nutzt, riskiert, dass Lesende diese falsch oder gar nicht verstehen. Emp­fän­ge­rin­nen und Empfänger müssen sich die Bedeutung entweder selbst er­schlie­ßen oder Re­cher­che­ar­beit leisten. Im Zwei­fels­fall werden sie die Abkürzung einfach igno­rie­ren. Aus­schrei­bun­gen: Die Adres­sa­ten stehen immer im Fokus Ihres Schrei­bens. Wenn Sie auf Ab­kür­zun­gen ver­zich­ten, hab Sie zwar einen größeren Schreib­auf­wand, der Leser kann die In­for­ma­tio­nen aber sehr viel leichter verstehen.
Ironie: Etwas anderes meinen, als man sagt, ist in E-Mails nur sehr schwierig zu ver­mit­teln. Ironie kann in ge­schrie­be­ner Sprache schnell miss­ver­stan­den werden. Auf den Punkt kommen: Schreiben Sie Sach­ver­hal­te auch so, wie Sie diese meinen. Besonders in Business-Mails kommt Humor in den meisten Fällen nicht gut an.
Emoticons: Smileys, Emojis und Emoticons können zwar helfen, Stim­mun­gen klar zu machen, wirken aber eher un­pro­fes­sio­nell. Freund­lich sein: Um eine positive Stimmung in einer E-Mail zu erzeugen, braucht es keine Pik­to­gram­me. Mit freund­li­chen Nach­fra­gen und Aussagen zeigen Sie Respekt gegenüber dem anderen.
Schlechte For­ma­tie­rung: Bei einer schlech­ten Text­for­ma­tie­rung macht das Lesen keinen Spaß. Besonders auf dem Display eines Smart­phones kann eine un­über­sicht­li­che Struktur ohne Absätze oder Zei­len­um­brü­che nerven. Über­sicht­li­ches Layout: Durch eine gute Text­or­ga­ni­sa­ti­on er­leich­tern Sie dem Lesenden die In­for­ma­ti­ons­auf­nah­me. Wer sich pro­blem­los in einem Text zu­recht­fin­det, kann sich besser auf dessen Inhalte kon­zen­trie­ren.
Über­trie­be­ne Länge: Wenn man bei einer E-Mail am Ende nicht mehr weiß, was am Anfang ge­schrie­ben wurde, dann ist dies ein Problem. Besonders im Bü­ro­all­tag fehlt oftmals die Zeit, E-Mails wieder und wieder zu lesen. Reduziert auf das We­sent­li­che: Manche Themen brauchen längere Aus­füh­run­gen. Versuchen Sie aber auch bei komplexen Sach­ver­hal­ten, den Text auf die we­sent­li­chen Elemente zu re­du­zie­ren. So können Sie sich auch selbst mehr Klarheit über das Thema ver­schaf­fen.
Unnötige E-Mail: Wer ständig damit be­schäf­tigt ist, Mails auf Relevanz zu über­prü­fen, hat weniger Zeit, sich mit den tat­säch­lich wichtigen Inhalten aus­ein­an­der­zu­set­zen. Telefonat & per­sön­li­ches Gespräch: Manche Sach­ver­hal­te lassen sich viel schneller in einer Ge­sprächs­si­tua­ti­on klären. Im Anschluss daran können die Er­geb­nis­se der Kon­ver­sa­ti­on in einer E-Mail zu­sam­men­ge­fasst werden.
Kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de igno­rie­ren: Nicht in allen Kul­tur­krei­sen herrschen die gleichen Um­gangs­for­men. So ist der Wunsch nach Kürze, der hier­zu­lan­de gilt, in Japan voll­kom­men fehl am Platz. In­ter­na­tio­nal handeln: Stellen Sie sich beim Schreiben einer E-Mail immer auf die Adres­sa­ten ein. Wenn Sie diese – auch in­ter­na­tio­nal – in den Fokus stellen und auf ihre Um­gangs­for­men reagieren, werden Ihre Business-Mails auch gut auf­ge­nom­men.
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