Da es im ge­schäft­li­chen Alltag un­wei­ger­lich zu Kon­flik­ten, Fehlern oder Be­schwer­den kommt, zählt eine er­folg­rei­che Konflikt- und Pro­blem­be­wäl­ti­gung zu den wich­tigs­ten Stra­te­gien. Dazu zählen pro­fes­sio­nel­le Ent­schul­di­gungs-E-Mails an ver­är­ger­te Kunden bzw. Kundinnen, Kol­le­gin­nen und Kollegen, Vor­ge­setz­te oder Ge­schäfts­part­ner bzw. Ge­schäfts­part­ne­rin­nen. Hierbei gibt es ver­schie­de­ne Dinge zu beachten.

Warum ist eine pro­fes­sio­nel­le E-Mail-Ent­schul­di­gung wichtig?

Der Vorteil einer guten Ent­schul­di­gung per Mail ist klar: Eine auf­rich­ti­ge Ent­schul­di­gungs-E-Mail beruhigt ver­är­ger­te Kundinnen und Kunden, rettet stra­pa­zier­te Ge­schäfts­be­zie­hun­gen oder stellt die Un­ter­neh­mens­har­mo­nie unter Kol­le­gin­nen bzw. Kollegen wieder her. Ehrliche Ent­schul­di­gun­gen zeigen, dass Sie Probleme, Fehler und Miss­ver­ständ­nis­se ernst­neh­men und sich proaktiv um die Pro­blem­lö­sung bemühen. Je nach Situation ist hierbei eine un­ter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­se gefragt. So gilt es bei der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on auf andere For­mu­lie­run­gen und in­halt­li­che Punkte zu achten als bei Ge­schäfts­part­ne­rin­nen und Ge­schäfts­part­nern oder Vor­ge­setz­ten.

In unserer Anleitung gehen wir auf ver­schie­de­ne Si­tua­tio­nen ein, die eine E-Mail-Ent­schul­di­gung erfordern. Zudem verraten wir, was eine solche Mail enthalten sollte und wie Best Practices und Kon­flikt­lö­sungs­stra­te­gien in externer und interner E-Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on aussehen können.

Was gibt es bei einer Ent­schul­di­gungs-E-Mail zu beachten?

Sobald Sie zu einer Ent­schul­di­gung per Mail ansetzen, stellt sich die Frage: Was gehört hinein und wie un­ter­schei­det sich die Her­an­ge­hens­wei­se je nach Situation? Fest steht, dass eine Mail-Ent­schul­di­gung zur Kom­mu­ni­ka­ti­on im Beruf und zu einer pro­fes­sio­nel­len Ge­schäfts­kor­re­spon­denz da­zu­ge­hört.

Halten Sie sich daher an folgende Tipps für eine er­folg­rei­che E-Mail-Ent­schul­di­gung:

Wie sollten Sie sich ent­schul­di­gen?

Der wich­tigs­te Aspekt bei einer Ent­schul­di­gung ist das „Wie“. Form und der Ausdruck bestimmen je nach Kontext, ob An­sprech­part­ner bzw. An­sprech­part­ne­rin­nen Ihre Ent­schul­di­gung glauben und nach­voll­zie­hen können. Besonders wichtig ist: Ehr­lich­keit, Selbst­kri­tik und Trans­pa­renz. Wer Fehler begeht, sollte die Schuld auf sich nehmen und sich auf­rich­tig ent­schul­di­gen. So beweisen Sie Pro­fes­sio­na­li­tät, zollen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­part­ne­rin­nen und -partnern Respekt und machen deutlich, dass Sie aktiv eine Lösung anstreben.

Vier wichtige Punkte, die Sie hierbei beachten sollten:

  1. Eine Ent­schul­di­gung sollte niemals For­mu­lie­run­gen wie „Es tut mir leid, aber…“ enthalten. Wird die Ent­schul­di­gung zur Recht­fer­ti­gung, können Sie damit Konflikte sogar ver­schär­fen. Legen Sie den Fokus darauf, Ihre Ent­schul­di­gung und das Ver­ständ­nis für die Ver­är­ge­rung Ihres Ge­gen­übers klar aus­zu­drü­cken.
  2. Zeigen Sie einen Weg zur Pro­blem­lö­sung und zur Wie­der­gut­ma­chung auf, statt die E-Mail-Ent­schul­di­gung für Selbst­recht­fer­ti­gung oder Ausreden zu nutzen.
  3. Im Idealfall wählen Sie eine per­sön­li­che Form wie „Ich ent­schul­di­ge mich“ statt ein eher un­per­sön­li­ches „Wir ent­schul­di­gen uns“. Die Wahl von „Ich“ oder „Wir“ hängt jedoch vom Kontext Ihrer Ge­schäfts­kor­re­spon­denz ab. So ist es im Kun­den­ser­vice durchaus üblich, die Wir-Form auch in Ent­schul­di­gungs­schrei­ben zu verwenden.
  4. Ein weiterer wichtiger Punkt: Bitten Sie stets um Ent­schul­di­gung. Ein „Ich ent­schul­di­ge mich für…“ ist im Grunde falsch, da Sie nur um Ent­schul­di­gung bitten, jedoch nicht sich selbst ent­schul­di­gen können.

In welchen Si­tua­tio­nen sollten Sie sich ent­schul­di­gen?

Si­tua­tio­nen, in denen eine Ent­schul­di­gung an­ge­bracht ist, können so viel­fäl­tig sein wie Gründe dafür. Umso wichtiger, dass Sie eine Sen­si­bi­li­tät dafür ent­wi­ckeln, wann eine Ent­schul­di­gung nicht nur geboten, sondern dringend er­for­der­lich ist. Wir geben Ihnen eine Übersicht zu Si­tua­tio­nen und Gründen für Ent­schul­di­gun­gen im ge­schäft­li­chen Kontext:

Fachliche oder pro­fes­sio­nel­le Fehler

Im Ge­schäfts­all­tag un­ter­lau­fen aus ver­schie­dens­ten Gründen pro­fes­sio­nel­le Fehler, für die es eine of­fi­zi­el­le Ent­schul­di­gung braucht:

  • Versäumte Deadlines oder Termine
  • Zu spät ver­schick­te Un­ter­la­gen, Dokumente oder Medien
  • Un­voll­stän­dig versandte Ma­te­ria­li­en
  • Nicht be­ant­wor­te­te Anfragen oder Nach­rich­ten
  • Falsche E-Mail-Anhänge oder falsch zu­ge­stell­te Nach­rich­ten
  • Ver­se­hent­lich ver­schick­te, ver­trau­li­che In­for­ma­tio­nen
  • Falsche Ab­spra­chen oder ver­wech­sel­te Termine
  • Falsch hin­zu­ge­füg­te E-Mail-Adressen im CC oder BCC

Flüch­tig­keits­feh­ler

Flüch­tig­keits­feh­ler sind besonders ärgerlich, da sie sich leicht vermeiden lassen. Ist es zu spät, um zum Beispiel Outlook-Mails zu­rück­zu­ho­len oder Form­feh­ler zu kor­ri­gie­ren, beweisen Sie mit einer Ent­schul­di­gung Pro­fes­sio­na­li­tät und Ge­wis­sen­haf­tig­keit. Dabei gilt es jedoch auf die Balance zu achten. Eine falsche Anrede bei­spiels­wei­se sollte eine Ent­schul­di­gung wert sein, erfordert jedoch keine lange E-Mail mit Über­trei­bun­gen. „Kurz, aber auf­rich­tig“ lautet die Devise.

Mögliche Flüch­tig­keits­feh­ler, für die Sie sich kurz und auf­rich­tig ent­schul­di­gen sollten:

  • Falsche Ansprache oder falscher Name
  • Falsche Adres­sa­ten
  • Falsche Job­po­si­ti­on bzw. falscher/ver­ges­se­ner Titel
  • Falsche Fir­men­be­zeich­nung
  • Falsches Gendern

Tech­ni­sche Fehler

Tech­ni­sche Fehler zählen zu besonders häufigen Fehlern. Ent­schul­di­gun­gen hierfür sollten zum Standard gehören. Diese können sich auf folgende Si­tua­tio­nen beziehen:

  • Fehler mit Software oder Systemen
  • Fehler mit dem E-Mail-Verteiler
  • Sys­tem­aus­fäl­le oder ver­lang­sam­te Funk­tio­nen
  • E-Mails, die falsch, nicht oder zu häufig ver­schickt werden
  • Spam-E-Mails durch von Malware befallene interne E-Mail-Accounts
  • Nicht erhaltene au­to­ma­ti­sche Be­stä­ti­gun­gen oder Ab­we­sen­heits­be­nach­rich­ti­gun­gen

Ent­schul­di­gun­gen, wenn Sie keine Schuld trifft

Nicht immer braucht es bei Pro­blem­si­tua­tio­nen eine direkte Ent­schul­di­gung. In einigen Fällen sollten Sie sogar versuchen, Ent­schul­di­gun­gen ohne Ent­schul­di­gung zu for­mu­lie­ren. Das gilt ins­be­son­de­re, wenn deutlich wird, dass sich „Pro­blem­kun­din­nen bzw. -kunden“ Vorteile er­schlei­chen wollen, selbst­ver­schul­de­te Fehler nicht einsehen oder bestimmte Kon­di­tio­nen oder Funk­tio­nen nicht verstehen.

Höf­lich­keit und pro­fes­sio­nel­le Pro­blem­lö­sung stehen auch hier an erster Stelle. In diesen Fällen drücken Sie mit For­mu­lie­run­gen wie „die ent­stan­de­nen Un­an­nehm­lich­kei­ten tun mir/uns leid“ Ver­ständ­nis und An­er­ken­nung aus, ohne die Schuld aus­drück­lich an­zu­neh­men. Idea­ler­wei­se nutzen Sie die Ge­le­gen­heit, um miss­ver­stan­de­ne Kon­di­tio­nen auf­zu­zei­gen, ohne belehrend zu klingen.

Ent­schul­di­gung für Miss­ver­ständ­nis­se

Bei Miss­ver­ständ­nis­sen kommt es darauf an, diese aus der Welt zu räumen. Sollten Sie sich miss­ver­ständ­lich aus­ge­drückt haben, sprechen Sie dies direkt an und ent­schul­di­gen Sie sich. Weisen Sie darauf hin, dass Sie in Zukunft auf mehr Ver­ständ­lich­keit und Klarheit achten werden.

Ent­schul­di­gun­gen, wenn beide Seiten Fehler begangen haben

Kam es auf beiden Seiten zu Fehlern, Miss­ver­ständ­nis­sen oder Ver­är­ge­rung, sollten Sie nicht auf den ersten Schritt warten. Setzen Sie in der Ent­schul­di­gungs-E-Mail daher auf For­mu­lie­run­gen wie:

„Es tut mir leid, dass es auf beiden Seiten zu Miss­ver­ständ­nis­sen oder Un­klar­hei­ten kam. Rück­bli­ckend hätten sich etwaige Fehler vermeiden lassen. Umso wichtiger ist es, dass wir eine Lösung finden, die für uns beide zu­frie­den­stel­lend ist, um auch in Zukunft unsere er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit fort­zu­set­zen.“

Was gehört in jedem Fall in eine Ent­schul­di­gungs-E-Mail?

Ob bei pro­fes­sio­nel­len oder tech­ni­schen Fehlern – es gibt bestimmte Punkte, auf die Sie in jeder E-Mail-Ent­schul­di­gung achten sollten.

Dazu zählen:

  • Kurz fassen: For­mu­lie­ren Sie eine auf­rich­ti­ge Ent­schul­di­gung ohne Wenn und Aber, fassen Sie sich jedoch an­ge­mes­sen kurz.
  • Keine Recht­fer­ti­gun­gen: Sie sollten immer auf ein „Es tut mir leid, aber…“ ver­zich­ten und keine Aus­flüch­te oder abwegige Er­klä­run­gen suchen. Der ein­fachs­te Weg, die Wogen zu glätten, ist es, Fehler ein­zu­ge­ste­hen.
  • Ver­ant­wor­tung über­neh­men: Ent­schul­di­gen Sie sich nicht nur, sondern über­neh­men Sie auch die Ver­ant­wor­tung für Fehler. Dies lässt sich deutlich machen, indem Sie die Per­spek­ti­ve der Ge­gen­sei­te einnehmen und betonen, dass Sie die Un­an­nehm­lich­kei­ten verstehen und eine Lösung suchen. Auf diese Weise beweisen Sie Empathie und ein pro­fes­sio­nel­les Konflikt- und Pro­blem­lö­sungs­ta­lent.
  • Lösungen anbieten: Stellen Sie einen konkreten Lö­sungs­vor­schlag bzw. eine Wie­der­gut­ma­chung in Form von Ersatz, Ent­schä­di­gung oder ähnlichem dar. Indem Sie die nächsten Lö­sungs­schrit­te trans­pa­rent kom­mu­ni­zie­ren und einen Zeitplan nennen, machen Sie deutlich, dass Sie aktiv an einer Lösung arbeiten.
  • Aus Fehlern lernen: Weisen Sie darauf hin, dass und wie Sie aus den Fehlern lernen wollen und dass diese nicht erneut vorkommen werden.
  • Ernst der Lage erkennen: Falls es sich um gra­vie­ren­de­re Fehler handelt, sollten Sie zu­sätz­lich zur Ent­schul­di­gung um Ver­zei­hung bitten und so Ihre Ernst­haf­tig­keit beweisen. Dieser Aspekt sollte jedoch der Situation an­ge­mes­sen sein, um eine Ent­schul­di­gung nicht zu über­zeich­nen.
  • Nicht per­sön­lich nehmen: Vor allem im Fall von ver­är­ger­ten Kundinnen und Kunden oder Ge­schäfts­part­ne­rin­nen und Ge­schäfts­part­nern ist es wichtig, Be­schwer­den nicht per­sön­lich zu nehmen. Be­lei­dig­te oder trotzige Antworten sind daher ein Tabu. Darüber hinaus sollten Sie sich nicht dafür schämen, dass Ihnen Fehler peinlich oder un­an­ge­nehm sind. Negative Gefühle sollten Ihre Ar­beits­mo­ral und Pro­fes­sio­na­li­tät nicht be­ein­träch­ti­gen.
  • Feedback und Ver­bes­se­run­gen ak­zep­tie­ren: Zeigen Sie auf, dass Sie sowohl in der aktuellen Situation als auch zukünftig an Feedback und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen in­ter­es­siert sind.
  • Korrekte Form: Achten Sie nach dem Prinzip E-Mail-Knigge auf Form­aspek­te, indem Sie Ihre E-Mail-Signatur op­ti­mie­ren, eine passende Gruß­for­mel für E-Mails in­te­grie­ren und bei Bedarf auch pro­fes­sio­nel­le E-Mails auf Englisch schreiben.

3 Beispiele für E-Mail-Ent­schul­di­gun­gen an Kundinnen und Kunden

Ent­schul­di­gun­gen per E-Mail an Kundinnen und Kunden sind eine große Her­aus­for­de­rung, da Kun­den­be­schwer­den aus viel­fäl­tigs­ten Si­tua­tio­nen entstehen. Um mögliche Her­an­ge­hens­wei­sen auf­zu­zei­gen, stellen wir im Folgenden drei Beispiele für Si­tua­tio­nen und dazu passende Ent­schul­di­gun­gen vor:

Ent­schul­di­gungs-E-Mail für große Kun­den­grup­pe

Werden über Ihren E-Mail-Verteiler oder über die Kun­den­ser­vice-E-Mail im großen Umfang E-Mails un­be­ab­sich­tigt an Kundinnen und Kunden versendet, gilt es schnell zu handeln. Das trifft auch zu, wenn Sie von Malware-Befall betroffen sind und Spam an Kundinnen und Kunden ver­schi­cken. Ins­be­son­de­re bei großen Gruppen bietet sich eine stan­dar­di­sier­te, pro­fes­sio­nel­le Ent­schul­di­gungs-E-Mail an. Je schneller und trans­pa­ren­ter Sie reagieren, desto besser für das Un­ter­neh­mens­image.

Beispiel: Eine Rabatt-E-Mail mit in­zwi­schen ab­ge­lau­fe­nen Son­der­an­ge­bo­ten wird an Kundinnen und Kunden versendet.

E-Mail:

„Wie es scheint, hat unsere E-Mail mit dem aktuellen Son­der­ra­batt getrödelt. Dafür ent­schul­di­gen wir uns auf­rich­tig. Keine Sorge, natürlich ver­län­gern wir das Angebot! Nutzen Sie ab sofort 50 Prozent Rabatt auf alle Shop-Angebote und verwenden Sie hierfür einfach den Code RABATT bei Ihrer nächsten Be­stel­lung.“

Wichtig ist, dass Sie in wenigen Worten das Problem erklären, sich ohne Zögern ent­schul­di­gen und einen Lö­sungs­vor­schlag anbieten. Indem Sie sogar Kundinnen und Kunden, die ur­sprüng­lich gar keinen Rabatt erhalten hätten, vom Angebot pro­fi­tie­ren lassen, ver­wan­deln Sie das Problem in eine Chance für ein besseres Un­ter­neh­mens­image.

Hinweis

Je nach Un­ter­neh­mens­stil kann die Ent­schul­di­gung per E-Mail eher locker oder formell verfasst werden. Mit einem lockeren Tonfall können Sie auch Emojis wie Outlook-Smileys in­te­grie­ren, um einen peppigen Tonfall zu kreieren.

Per­so­na­li­sier­te Ent­schul­di­gungs-E-Mail an einzelne Kunden bzw. Kundinnen

Eine fälsch­li­cher­wei­se an viele Kundinnen und Kunden ver­sen­de­te E-Mail hat meist keine größeren Aus­wir­kun­gen auf die Nut­zer­er­fah­rung. Anders sieht es jedoch mit Sys­tem­feh­lern aus.

Beispiel: Ein Un­ter­neh­men, das es Kundinnen und Kunden er­mög­licht, Zah­lungs­for­mu­la­re auf der eigenen Website oder im On­line­shop zu in­te­grie­ren, will pro­fes­sio­nell und per­sön­lich reagieren, wenn genau diese Zah­lungs­gate­way-Funktion ausfällt.

E-Mail:

„Liebe/r [Name der Kundin/des Kunden],

für die Probleme mit der In­te­gra­ti­on unseres Zah­lungs­gate­ways möchten wir uns vielmals ent­schul­di­gen. Wir verstehen, welche Bedeutung die In­te­gra­ti­on für dein Geschäft spielt, und können deine Frus­tra­ti­on absolut nach­voll­zie­hen. Wir stehen bereits mit dem zu­stän­di­gen Gateway-Anbieter in Kontakt und ga­ran­tie­ren dir in den nächsten zwölf Stunden eine Lösung.

Solange die Probleme mit dem Gateway bestehen, möchten wir dir für den Zeitraum bis zur Lösung des Problems eine unserer al­ter­na­ti­ven Gateways-In­te­gra­tio­nen anbieten. Da die Ein­rich­tung neuen Aufwand bedeutet, helfen wir dir umgehend bei der In­te­gra­ti­on, um deine Ge­schäfts­pro­zes­se am Laufen zu halten.

Darüber hinaus ver­si­chern wir dir, dass wir in Zukunft Wege finden, um ähnliche Probleme aus­zu­schlie­ßen. Diesmal bitten wir jedoch vielmals um Ver­zei­hung.

Vielen Dank

[Un­ter­neh­men/Support-Name]“

Ent­schul­di­gungs-E-Mail an ver­är­ger­te Kundinnen und Kunden oder Ge­schäfts­part­ne­rin­nen und -partner

Bei Ver­zö­ge­run­gen, ver­spä­te­ter Antwort, schlech­tem Service oder ähnlichen Gründen treten schnell ver­är­ger­te Kundinnen und Kunden oder Ge­schäfts­part­ne­rin­nen und -partner auf den Plan. Eine zeitnahe und ehrliche Ent­schul­di­gung ist gefragt.

Beispiel: Die Lieferung einer Be­stel­lung oder die Zu­stel­lung wichtiger Un­ter­la­gen hat sich aufgrund von Post­pro­ble­men stark verzögert.

E-Mail:

„Sehr geehrte/r [Name],

für die Probleme aufgrund der ver­spä­te­ten Zu­stel­lung bitten wir auf­rich­tig um Ent­schul­di­gung. Wir verstehen, mit welchen Un­an­nehm­lich­kei­ten die Ver­zö­ge­rung für Sie verbunden ist, und ver­si­chern, dass ein der­ar­ti­ger Fall nicht wieder vorkommen wird.

Wir wissen unsere Zu­sam­men­ar­beit (Ihre Kun­den­treue) in den zu­rück­lie­gen­den Jahren mehr als zu schätzen und hoffen, dass Sie weiterhin Vertrauen in unsere Leis­tun­gen setzen. Als Wie­der­gut­ma­chung möchten wir Ihnen Folgendes anbieten: [Lö­sungs­vor­schlag/Angebot].

Haben Sie Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge oder weiteres Feedback, zögern Sie nicht, uns zu kon­tak­tie­ren.

Freund­li­che Grüße

[Name des Absenders oder der Ab­sen­de­rin bzw. der Team­lei­tung]“

E-Mail-Ent­schul­di­gun­gen: Vorlagen für ver­schie­de­ne Si­tua­tio­nen

Im Folgenden finden Sie ver­schie­de­ne Vorlagen für eine mögliche Ent­schul­di­gung je nach An­sprech­part­ner bzw. -partnerin:

Ent­schul­di­gungs-E-Mail an An­ge­stell­te

Beispiel 1:

„Sehr geehrte/r [Name],

leider kam es zu einem Problem mit der Zu­stel­lung der Auf­trags­un­ter­la­gen. Wir verstehen, dass sich die Projekt-Deadline unter diesen Be­din­gun­gen nicht mehr einhalten lässt. Um weitere Un­an­nehm­lich­kei­ten zu vermeiden, ver­schie­ben wir die Deadline natürlich um eine Woche. Für die Umstände bitten wir um Ent­schul­di­gung.

Freund­li­che Grüße [Name der oder des Zu­stän­di­gen]“

Beispiel 2:

„Liebes Team,

leider kam es aufgrund von un­er­war­te­ten Krank­heits­fäl­len zu einer Ver­zö­ge­rung in der Be­ar­bei­tung der Ab­rech­nun­gen. Für dadurch ent­ste­hen­de Un­an­nehm­lich­kei­ten bitten wir um Ent­schul­di­gung. Wir bemühen uns, in Zukunft eine bessere Lösung für Si­tua­tio­nen dieser Art zu finden, und bitten in diesem Fall um Ver­ständ­nis. Die Über­wei­sun­gen erfolgen spä­tes­tens in zwei Tagen. Für Euren zu­ver­läs­si­gen und un­er­müd­li­chen Einsatz danken wir Euch!

Freund­li­che Grüße

[Name der oder des Zu­stän­di­gen bzw. der Team­lei­tung]“

Ent­schul­di­gungs-E-Mail an Manager/Vor­ge­setz­te

Beispiel 1:

„Sehr geehrte/r [Name des/r Vor­ge­setz­ten],

ein Fehler dieser Art hätte mir nie un­ter­lau­fen dürfen. Ich bitte hiermit auf­rich­tig um Ent­schul­di­gung und übernehme die volle Ver­ant­wor­tung dafür. Ich habe mich umgehend um die Lösung gekümmert und ver­si­che­re hiermit, dass die Situation bereits behoben wurde. Ich ver­si­che­re Ihnen ebenfalls, dass ich meine Nach­läs­sig­keit re­flek­tie­ren und in Zukunft mit mehr Ge­wis­sen­haf­tig­keit an meine Aufgaben gehen werde. Ich bitte um Ihr Ver­ständ­nis und verbleibe mit freund­li­chen Grüßen,

[Name der Mit­ar­bei­te­rin oder des Mit­ar­bei­ters]

Beispiel 2:

„Sehr geehrte/r [Name des/der Vor­ge­setz­ten],

mein un­pro­fes­sio­nel­les Verhalten im Kun­den­ge­spräch mit (Name der be­tref­fen­den Person) tut mir sehr leid. Mir ist mit Abstand dazu klar­ge­wor­den, wie sich mein Verhalten nicht nur negativ auf die Ge­schäfts­be­zie­hun­gen, sondern auch auf das Ansehen des Un­ter­neh­mens auswirkt. Ich habe ebenfalls an (Name der be­tref­fen­den Person) eine Nachricht ver­schickt mit meiner auf­rich­ti­gen Bitte um Ent­schul­di­gung für mein un­pro­fes­sio­nel­les und un­an­ge­mes­se­nes Verhalten. Ich ver­si­che­re, dass ich mich bessern und zukünftig als Re­prä­sen­tant/in unserer Marke stets im Interesse des Un­ter­neh­mens handeln werde.

Mit freund­li­chen Grüßen

[Name]

Ent­schul­di­gungs-E-Mail an Kollegen und Kol­le­gin­nen bzw. Ge­schäfts­part­ner und -part­ne­rin­nen

Beispiel 1:

„Hallo [Name des Adres­sa­ten bzw. der Adres­sa­tin],

es tut mir leid, dass ich es nicht zu unserem ver­ein­bar­ten Termin geschafft habe. Leider kam es zu einer Ver­zö­ge­rung im vor­aus­ge­gan­ge­nen Meeting. Ich habe bereits eine kurze Be­nach­rich­ti­gung in deinem Büro hin­ter­las­sen, möchte dich hiermit jedoch noch per­sön­lich für deine Un­an­nehm­lich­kei­ten um Ver­zei­hung bitten.

Eine Ent­schul­di­gung ändert natürlich nichts daran, dass dir wertvolle Zeit verloren ging. Ich ver­si­che­re dir jedoch, dass Pünkt­lich­keit und Zu­ver­läs­sig­keit zu meinen Prio­ri­tä­ten im Umgang mit Ge­schäfts­part­ne­rin­nen und -partnern (Kol­le­gin­nen und Kollegen) zählen. Ich stelle für unsere zu­künf­ti­gen Treffen sicher, dass sich Ähnliches nicht wie­der­holt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir zu einem passenden Termin die versäumte Ge­le­gen­heit nachholen können. Ich bitte hiermit erneut um Ent­schul­di­gung und hoffe auf deine positive Antwort.

Freund­li­che Grüße

[Name der Mit­ar­bei­te­rin bzw. des Mit­ar­bei­ters]

Beispiel 2:

„Sehr geehrte/r [Name der Ge­schäfts­part­ne­rin bzw. des Ge­schäfts­part­ners],

mit großer Sorge hat mich Ihr Hinweis auf das Problem mit unserem Ser­vice­an­ge­bot erreicht. [Aus­füh­rung und kurze Zu­sam­men­fas­sung des Problems]. Im Namen meines Un­ter­neh­mens bitte ich Sie hiermit per­sön­lich um Ent­schul­di­gung für die Un­an­nehm­lich­kei­ten. Um die ent­stan­de­nen Probleme zumindest so weit wie möglich wie­der­gut­zu­ma­chen, kann ich Ihnen folgende Lösung anbieten: [Lö­sungs­vor­schlag un­ter­brei­ten]. Darüber hinaus stehen wir bereits mit der IT in Ver­bin­dung und ga­ran­tie­ren, dass unser Service in spä­tes­tens sechs Stunden wieder wie gewohnt zur Verfügung steht.

Freund­li­che Grüße

[Name der Mit­ar­bei­te­rin bzw. des Mit­ar­bei­ters]

Beispiel 3:

„Liebe/r [Kollege/in],

hiermit möchte ich dich auf­rich­tig um Ver­zei­hung bitten. Meine emo­tio­na­le Reaktion auf deine be­rech­tig­te, kon­struk­ti­ve Kritik war un­pro­fes­sio­nell und un­an­ge­mes­sen. Mit etwas mehr Abstand zu meinem Verhalten sehe ich definitiv die Ver­bes­se­run­gen, die deine Vor­schlä­ge und Hinweise mir bieten können. Ich hoffe, ich habe deine Gefühle nicht verletzt. Falls du es mir nachsehen kannst, würde ich mich freuen, unser Projekt weiterhin ge­mein­schaft­lich fort­zu­set­zen. Ich freue mich auf deine Antwort.

Beste Grüße

[Name]

Ent­schul­di­gungs-E-Mail an Kundinnen und Kunden

Beispiel 1:

„Guten Tag [Name der Kundin bzw. des Kunden],

hiermit be­stä­ti­gen wir den Eingang Ihrer Anfrage zur Lie­fer­ver­zö­ge­rung und bitten vielmals um Ent­schul­di­gung. Die Sendung hätte in jedem Fall bereits bei Ihnen ein­tref­fen müssen. Wir werden daher umgehend eine kos­ten­lo­se Er­satz­lie­fe­rung ver­an­las­sen. Da es sich in­zwi­schen um die zweite Lie­fer­ver­zö­ge­rung handelt, werden wir in Zukunft die Sen­dungs­art für Sie ohne Zu­satz­kos­ten umstellen, um eine zu­ver­läs­si­ge­re Zu­stel­lung zu ga­ran­tie­ren. Vielen Dank für Ihre Geduld!

Freund­li­che Grüße

[Name des Sup­port­mit­ar­bei­ters bzw. der -mit­ar­bei­te­rin oder der Team­lei­tung]

Beispiel 2:

„Guten Tag [Name der Kundin/des Kunden],

es tut uns leid, dass unser Produkt nicht zu deiner vollen Zu­frie­den­heit ist. Da wir stets bemüht sind, die Erfahrung für unsere Kunden zu ver­bes­sern, möchte wir dir hiermit zwei mögliche Lö­sungs­vor­schlä­ge un­ter­brei­ten:

Lösung 1: Wir erstatten dir den vollen Preis zurück. Eine Rück­sen­dung ist in diesem Fall nicht er­for­der­lich.

Lösung 2: Du sendest uns das Produkt zurück und wählst dafür eine Al­ter­na­ti­ve aus unserem Sortiment, die deine Vor­stel­lung erfüllt. Die Rück­sen­de­kos­ten erstatten wir dir natürlich.

Teile uns einfach mit, welche Lösung dir besser gefällt. Wir kümmern uns um alles Weitere und hoffen, dass du uns weiterhin als Kunde/Kundin erhalten bleibst.

Freund­li­che Grüße

[Name der Sup­port­mit­ar­bei­te­rin bzw. des -mit­ar­bei­ters]

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