An sich ist WordPress ein ver­läss­li­ches CMS. Schließ­lich gibt es gute Gründe dafür, dass die meisten Blogger ihre Web­prä­senz mit WordPress verwalten. Doch obwohl die Ent­wick­ler das System kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sern, kommt es bei der Anwendung durchaus ab und an zu Feh­ler­mel­dun­gen. Damit Sie in solch einem Fall möglichst schnell wieder ungestört an Ihrer Website wei­ter­ar­bei­ten können, prä­sen­tiert IONOS die Lösungen für die 10 häu­figs­ten Wordpress-Fehler.

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1. White Screen of Death: WordPress zeigt nur noch eine weiße Seite

Dieser An­zei­ge­feh­ler ist vielen WordPress-Usern bekannt: Wenn auf einmal statt der eigenen Website nur noch eine weiße Seite angezeigt wird, spricht man häufig etwas über­trei­bend vom White Screen of Death. Viele Blogger sind be­un­ru­higt, wenn sie das erste Mal mit diesem Fehler kon­fron­tiert sind, schließ­lich scheint es so, als ob sich sich die gesamte Seite in nichts aufgelöst hat. Meist lässt sich die Ursache für diesen und andere WordPress-Fehler jedoch schnell finden und beheben.

Es gibt mehrere mögliche Ursachen für den White Screen of Death: nicht funk­tio­nie­ren­de Plug-ins, Probleme mit PHP und un­ter­schied­lichs­te Co­die­rungs- oder Da­ten­bank­feh­ler. Daher empfiehlt es sich, die genaue Ursache für den White Screen of Death zu ermitteln. Wenn WordPress nicht ord­nungs­ge­mäß funk­tio­niert, wird manchmal ein leerer Bild­schirm anstelle Ihrer Website angezeigt. Es scheint nichts mehr zu funk­tio­nie­ren. Dabei muss man oft nur ein einen kleinen Schnitzer beheben, damit alle wieder normal angezeigt wird.

Feh­ler­quel­le 1: Plug-ins

Wenn es etwas Gutes über den White Screen of Death zu sagen gibt, dann folgendes: Die Be­zeich­nung für diesen WordPress-Fehler klingt dra­ma­ti­scher, als er in Wirk­lich­keit ei­gent­lich ist. Sehr häufig reicht es bereits, ein Plug-in zu de­ak­ti­vie­ren, damit alles wieder korrekt angezeigt wird. Denn oft ist der White Screen of Death auf eine der folgenden Aktionen zu­rück­zu­füh­ren:

  • Sie haben ein nicht korrekt funk­tio­nie­ren­des Plug-in in WordPress aktiviert.
  • Sie haben die Ein­stel­lun­gen für ein aktives Plug-in geändert.
  • Sie haben den Backend-Code eines aktiven Plug-ins geändert.

Falls Sie kürzlich eine dieser drei Än­de­run­gen vor­ge­nom­men haben, rufen Sie einfach die Plug-ins-Seite in WordPress auf und de­ak­ti­vie­ren jenes Plug-in, das Sie zuletzt mo­di­fi­ziert haben. In vielen Fällen haben Sie das Problem damit bereits gelöst. Nach De­ak­ti­vie­ren des Plug-ins sollte Ihre Website im Idealfall wieder wie­der­her­ge­stellt sein. Falls Sie vor dem An­zei­ge­feh­ler den Backend-Code eines Plug-ins mo­di­fi­ziert haben und dieses Plug-in erneut verwenden möchten, müssen Sie folgendes tun:

Löschen Sie das Plug-in aus Ihrem WordPress Ver­zeich­nis und laden Sie eine originale, nicht mo­di­fi­zier­te Version des gleichen Plug-ins aus dem WordPress-Plug-in-Directory hoch.

Al­ler­dings gibt es auch Fälle, in denen Sie das Plug-in nicht auf diese Art de­ak­ti­vie­ren können, weil auch das WordPress-Dashboard nicht zu sehen ist. In diesem Fall ist es nicht möglich, Än­de­run­gen im WordPress-Menü vor­zu­neh­men.

Wenn dieser Fall eintritt, müssen Sie einen FTP-Client (File Transfer Protocol) verwenden, um auf Ihre WordPress-Dateien zu­zu­grei­fen und das geänderte Plug-in zu löschen oder zu de­ak­ti­vie­ren. Falls Sie noch nie einen FTP-Client verwendet haben, um Än­de­run­gen an Ihrer WordPress-In­stal­la­ti­on vor­zu­neh­men, seien Sie beruhigt: Die Hand­ha­bung ist schnell erlernbar und viele FTP-Clients sind kostenlos er­hält­lich.

Sobald Sie Ihren FTP-Client in­stal­liert haben, loggen Sie sich mit den An­mel­de­infor­ma­tio­nen, die Sie von Ihrem Webhoster erhalten haben, auf Ihre Domain ein. Dann löschen Sie das pro­ble­ma­ti­sche Plug-in, indem Sie den un­ten­ste­hen­den An­wei­sun­gen folgen, und schon sind Sie den White Screen of Death wieder los.

  • Öffnen Sie das Ver­zeich­nis, in dem Ihre WordPress-Dateien ge­spei­chert sind.
  • Öffnen Sie den Ordner „wp-content“.
  • Im Ordner „wp-content“ finden Sie den Ordner „plugins“.
  • Öffnen Sie den Plug-ins-Ordner und suchen Sie das Plug-in, an dem Sie ge­ar­bei­tet haben, bevor es dann zum An­zei­ge­feh­ler kam.
  • Löschen Sie das Plug-in. Mög­li­cher­wei­se müssen Sie das Plug-in markieren und mit der rechten Maustaste darauf klicken, um eine ent­spre­chen­de Option zu finden, die es aus Ihrer WordPress-In­stal­la­ti­on löscht. Falls Sie das Plug-in nicht löschen wollen, sollten Sie den Ordner für dieses Plug-in um­be­nen­nen, wodurch es ebenfalls de­ak­ti­viert wird.
  • Kehren Sie zu Ihrem Browser zurück und ak­tua­li­sie­ren Sie Ihre Website. Der White Screen of Death sollte ver­schwun­den sein und Sie sich wieder in WordPress einloggen können.

Denken Sie immer daran, stets nur solche Plug-ins zu verwenden, die der jeweilige Ent­wick­ler aktiv un­ter­stützt. Die Plug-ins müssen zudem mit der neuesten Version von WordPress kom­pa­ti­bel sein. Nicht mehr aktuelle Plug-ins führen schnell zu Problemen.

Feh­ler­quel­le 2: Code­feh­ler

Wenn der Fehler nicht auf ein Plug-in zu­rück­zu­füh­ren ist, könnte er auch daraus re­sul­tie­ren, dass Sie die Datei „funktions.php“ oder eine andere PHP-Datei über den WordPress-Theme-Editor mo­di­fi­ziert haben.

Eventuell sehen Sie auch die folgende Feh­ler­mel­dung auf Ihrem weißen Bild­schirm:

Parse-Fehler: Syn­tax­feh­ler, un­er­war­tet $ Ende in /home/name/public_html/wordpress/wp-content/themes/your_theme/functions.php on line 231

Das bedeutet, dass es einen Fehler in Ihrem Code gibt. Das gewählte WordPress-Theme/WordPress-Framework (das Layout und Design der Seite bestimmt) kann dann nicht korrekt angezeigt werden. In diesem Fall müssen Sie den ur­sprüng­li­chen Zustand der Datei wie­der­her­stel­len.

Das Problem ist natürlich, dass ein schneller Zugriff auf die Datei nicht möglich ist, weil Sie statt des WordPress-Theme-Editors ja nur einen weißen Bild­schirm angezeigt bekommen. Der beste Weg, um dies Problem zu beheben, ist folgender: Laden Sie die defekte Datei im WordPress-Ordner mit Ihrem FTP-Client erneut hoch und tauschen Sie sie aus.

Nach der Anmeldung auf Ihrem Server sollten fol­gen­der­ma­ßen vorgehen:

  • Öffnen Sie das Ver­zeich­nis, in dem sich Ihre WordPress-Dateien befinden.
  • Öffnen Sie den Ordner wp-content.
  • Im Ordner "wp-content" finden Sie den Theme-Ordner.
  • Öffnen Sie den Theme-Ordner und suchen Sie den Ordner für Ihr aktuelles WordPress-Theme.
  • Öffnen Sie den Ordner für Ihr aktuelles WordPress-Theme und ver­ge­wis­sern Sie sich, dass sich die Datei functions.php im Ordner befindet.
  • Laden Sie jetzt eine funk­tio­nie­ren­de Version von functions.php hoch. Dies kann eine Kopie der Datei sein, die Sie auf Ihrer Fest­plat­te ge­spei­chert haben, bevor Sie die Datei verändert haben. Sie können auch die ur­sprüng­li­che Version aus Ihrem Theme nehmen.
  • Wenn Sie die Datei nicht über­schrei­ben möchten, müssen Sie fol­gen­der­ma­ßen vorgehen: Nennen Sie den Ordner Ihres aktuellen Themes um. Dadurch wird er de­ak­ti­viert und wieder das Standard-WordPress-Theme genutzt. Dadurch ist es möglich, den feh­ler­haf­ten Code aus der Datei functions.php im inaktiven Theme manuell zu entfernen.
  • Wenn Sie sich ent­schie­den haben, die nicht funk­tio­nie­ren­de functions.php-Datei mit einer funk­tio­nie­ren­den Version aus­zu­tau­schen und Ihr FTP-Client fragt, ob Sie functions.php über­schrei­ben möchten, antworten Sie bejahend.
  • Kehren Sie zu Ihrem Browser zurück und ak­tua­li­sie­ren Sie die Website. Der White Screen of Death ist nun im Idealfall ver­schwun­den und ein regulärer Log-in wieder möglich.

Sie können auch ein anderes Theme pro­be­hal­ber verwenden, anstatt die über­ge­ord­ne­te functions.php-Datei zu verändern. Auf diese Weise sind Än­de­run­gen an Ihrem Theme durch­führ­bar, ohne dass Sie den Code verändern.

Es lohnt sich immer, eine Si­cher­heits­ko­pie Ihres mo­di­fi­zier­ten Themes separat ab­zu­spei­chern, bevor Sie Än­de­run­gen vornehmen. So stellen Sie sicher, dass die oben genannte Operation durch­führ­bar bleibt, sollte es mal zu einem White Screen of Death kommen.

Un­be­kann­te Feh­ler­quel­le

Manchmal erscheint der White Screen of Death aus un­er­klär­li­chen Gründen: Sie haben weder Ihre Plug-ins mo­di­fi­ziert noch haben Sie den Code Ihres Themes um­ge­schrie­ben. Sie rufen Ihre URL auf und statt Ihrer Website sehen Sie lediglich: den White Screen of Death. Doch wie kann man diesen WordPress-Error beheben, wenn es keine of­fen­sicht­li­che Ursache dafür gibt? In Si­tua­tio­nen wie diesen hilft einem WP_DEBUG weiter: Durch die WP_DEBUG-Feh­ler­mel­dun­gen sind feh­ler­haf­te Dateien gut iden­ti­fi­zier­bar. An­schlie­ßend entfernen, ändern oder über­schrei­ben Sie diese Dateien einfach. Ihre Website bleibt voll funk­ti­ons­tüch­tig. Aber auch ohne WP_DEBUG gibt es Mög­lich­kei­ten, Ihre Website von Fehler zu be­rei­ni­gen. Aufgrund der Kom­ple­xi­tät vieler WordPress Plugins ist die Wahr­schein­lich­keit groß, dass un­be­kann­te Fehler auf ein Plug-in zu­rück­zu­füh­ren sind. Viel­leicht ist eines Ihrer Plug-ins veraltet oder ein vor kurzem in­stal­lier­tes Update ist nicht kom­pa­ti­bel mit Ihrem WordPress-Backend. Bei solch einem Verdacht sollten Sie alle Ihre Plug-ins de­ak­ti­vie­ren und sie nach­ein­an­der re­ak­ti­vie­ren, um so schritt­wei­se her­aus­zu­fin­den, welches der Plug-ins das Problem ver­ur­sacht. Mit dem FTP-Client melden Sie sich auf dem Server Ihrer Website an. Dann folgen Sie diesen Schritten, um das schad­haf­te Plug-in schritt­wei­se zu iden­ti­fi­zie­ren:

  • Na­vi­gie­ren Sie zu dem Ver­zeich­nis, in dem sich Ihre WordPress-Dateien befinden.
  • Öffnen Sie den Ordner wp-content.
  • Im Ordner "wp-content" finden Sie den Ordner "plugins".
  • Benennen Sie den plugins-Ordner um. Dadurch werden alle Plug-ins au­to­ma­tisch de­ak­ti­viert. Der Name des Ordners ist frei wählbar, aber Sie müssen den Namen später wie­der­erken­nen.
  • Rufen Sie Ihr WordPress-Dashboard auf. Wenn der White Screen of Death ver­schwun­den ist und Sie sich einloggen können, hat eines der Plug-ins den Fehler ver­ur­sacht.
  • Ändern Sie den Namen des um­be­nann­ten Ordners wieder in „plugins“ um. Jetzt sollten alle Ihre Plug-ins auf der ent­spre­chen­den Seite in WordPress auf­ge­lis­tet sein – doch sie sind nun inaktiv. Beginnen Sie, sie nach­ein­an­der wieder zu re­ak­ti­vie­ren. Wenn der Bild­schirm nach der Ak­ti­vie­rung eines be­stimm­ten Plug-ins wieder weiß wird, wissen Sie, welches Plug-in daran schuld ist.
  • Kehren Sie zu Ihrem FTP-Client zurück und löschen Sie das pro­ble­ma­ti­sche Plug-in.

Wenn Ihre Website auch nach diesen Schritten noch immer weiß angezeigt wird, könnte das Problem mit einem der in­stal­lier­ten Themes zu­sam­men­hän­gen. Führen Sie in diesem Fall dieselbe Prozedur mit Ihrem Theme-Ordner durch: Benennen Sie den Theme-Ordner um und re­ak­ti­vie­ren Sie alle Ihre Themes schritt­wei­se, bis Sie den weißen Bild­schirm wieder sehen. Neben Plug-ins kommen natürlich auch andere Ursachen für den An­zei­ge­feh­ler infrage, die nicht auf dem ersten Blick er­sicht­lich sind.

  • Caching: Eventuell verwenden Sie ein Caching-Plug-in, um Ihre WordPress-La­de­zei­ten zu ver­bes­sern. Falls ja, und Sie noch immer den weißen Bild­schirm sehen, obwohl Sie die oben genannten Schritte vollzogen haben, müssen Sie unter Umständen einfach den Cache Ihrer Seite löschen. Falls sich der Cache des Programms nicht löschen lässt, weil Sie immer noch nicht auf WordPress zugreifen können, löschen Sie den Browser-Cache.
  • Be­schä­dig­te Datei(en): Ihre WordPress-Dateien sind mög­li­cher­wei­se be­schä­digt (bspw. aufgrund von Malware). Kon­tak­tie­ren Sie Ihren Webhoster und bitten Sie ihn um eine Pro­blem­dia­gno­se.
  • Server down: Über­prü­fen Sie Ihr E-Mail-Postfach. Viele Hosting-Provider be­nach­rich­ti­gen ihre Kunden, wenn die Server aus­ge­fal­len sind. Wenn Sie keine Nachricht von Ihrem Webhoster bekommen haben, rufen Sie bei seinem Kun­den­dienst an. Es könnte ein Server-Problem geben, das Ihr Anbieter noch nicht dia­gnos­ti­ziert hat.

Die letzt­mög­li­che Option, um den White Screen of Death zu beheben, ist die komplette Wie­der­her­stel­lung durch ein Backup.

2. Interner Server-Fehler: 500 Internal Server Error

Die Feh­ler­mel­dung „500 Internal Server Error“ kann Website-Betreiber allgemein treffen – nicht nur bei WordPress. Glück­li­cher­wei­se ist die Ursache in den meisten Fällen recht schnell gefunden. Bei WordPress ver­ur­sa­chen Plug-ins und/oder Probleme mit Themes oft auch Server-Fehler. Andere mögliche Ursachen für interne Server-Fehler in WordPress sind be­schä­dig­te .htaccess-Dateien oder un­zu­rei­chen­der PHP-Speicher. Interne Server-Fehler können auch die WordPress-Admin-Seite betreffen, während der Rest der Website pro­blem­los funk­tio­niert.

Feh­ler­quel­le 1: Be­schä­dig­te .htaccess-Datei

Die häufigste Ursache für die Feh­ler­mel­dung „500 Internal Server Error“ ist eine be­schä­dig­te .htaccess-Datei. Aus diesem Grund sollten Sie bei solch einer Feh­ler­mel­dung diesen Datei-Typ als erstes über­prü­fen: Loggen Sie sich via FTP-Zugang auf Ihrem Server ein. Na­vi­gie­ren Sie zum Root-Ver­zeich­nis von WordPress und suchen Sie die .htaccess-Datei. Geben Sie dieser Datei über­gangs­wei­se einen anderen Namen. Jetzt laden Sie Ihre Website neu. Wenn es funk­tio­niert: Herz­li­chen Glück­wunsch! Erstellen Sie nun eine neue .htaccess-Datei, indem Sie einfach auf Ein­stel­lun­gen → Per­ma­links in Ihrem WP-Admin-Panel na­vi­gie­ren und die Ein­stel­lun­gen erneut speichern.

Feh­ler­quel­le 2: Un­zu­rei­chen­der PHP-Speicher

Manchmal ver­ur­sa­chen auch PHP-Spei­cher­gren­zen einen 500 Internal Server Error. Um fest­zu­stel­len, ob dies die Ursache für den Fehler ist, sollten Sie den error_log Ihrer Website über­prü­fen. Ak­ti­vie­ren Sie wp_debug und über­prü­fen die Feh­ler­pro­to­kol­le. Öffnen Sie Ihre wp-config.php-Datei und suchen Sie die folgende Codezeile:

Define ('WP_DEBUG', false);

Und ändern Sie diese fol­gen­der­ma­ßen um:

Define ('WP_DEBUG', true);

Es ist abermals emp­feh­lens­wert, die Plug-ins und Themen nach­ein­an­der zu de­ak­ti­vie­ren, da ein interner Server-Fehler auch durch feh­ler­haf­te Plug-ins oder Themes ver­ur­sacht werden kann. Al­ter­na­tiv kann oft auch eine Erhöhung der PHP-Spei­cher­gren­ze den Fehler beheben.

Feh­ler­quel­le 3: Be­schä­dig­te Kerndatei

Es kommt zwar nicht häufig vor, aber ge­le­gent­lich führt auch eine be­schä­dig­te WordPress-Kerndatei dazu, dass ein interner Server-Fehler gemeldet wird. In solch einem Fall sollten Sie einen neuen Satz Kern­da­tei­en hochladen, um die Feh­ler­quel­le zu eli­mi­nie­ren.

Melden Sie sich via FTP auf Ihrer Website an und erstellen Sie einen neuen wp-admin und wp-includes-Ordner. Än­de­run­gen in diesen Ordnern sollten Ihre per­sön­li­chen An­pas­sun­gen für WordPress nicht be­ein­flus­sen, außer Sie haben mo­di­fi­zier­te Dateien in diesen Ordnern ab­ge­spei­chert – das ist aber in der Regel nicht der Fall. Die Dateien im Ordner wp-content enthalten Ihr Theme, Ihre Plug-ins und andere Mo­di­fi­ka­tio­nen. Diesen Ordner dürfen Sie nicht erneuern, da Sie sonst die Inhalte Ihrer Website löschen.

Wenn alles andere fehl­schlägt, müssen Sie eine neue Kopie von WordPress von der of­fi­zi­el­len Website her­un­ter­la­den, und komplett neu in­stal­lie­ren.

3. Fehler bei der Ver­bin­dung zur Datenbank: Error es­tab­li­shing a database con­nec­tion

Wenn Sie ein er­fah­re­ner WordPress-User sind, ist dieser WordPress-Error wahr­schein­lich schnell behoben. Aber für Anfänger kann „Error es­tab­li­shing a database con­nec­tion“ eine ver­wir­ren­de Feh­ler­mel­dung sein.

Der Fehler tritt bei­spiels­wei­se auf, wenn Sie WordPress manuell in­stal­lie­ren oder wenn Sie versuchen, Ihre eigene Website hoch­zu­la­den. Natürlich sollte ein guter WordPress-Hoster alles für Sie kon­fi­gu­rie­ren und si­cher­stel­len, dass dieser Fehler nie auftritt. Wenn Sie al­ler­dings WordPress komplett alleine verwalten, kann dieser Fehler schnell entstehen.

Von allen WordPress-PHP-Dateien ist wp-config.php die wich­tigs­te, weil ohne diese Datei keine Ver­bin­dung zur Datenbank her­ge­stellt werden kann und Ihre Website nicht mehr funk­tio­niert. In dieser Datei legen Sie Ihre Ver­bin­dungs­in­for­ma­tio­nen – wie Da­ten­bank­na­me, Be­nut­zer­na­me, Passwort und Host – fest. Bei kos­ten­pflich­ti­gen Hosts ist diese Datei nicht be­ar­beit­bar. Das nächste Szenario ist für Sie daher mit hoher Wahr­schein­lich­keit nicht relevant, sofern Sie einen ver­wal­te­ten Hosting-Service nutzen.

Feh­ler­quel­le 1: Falsche Ver­bin­dungs­ein­stel­lun­gen

Wenn es zu einem Fehler beim Erstellen der Da­ten­bank­ver­bin­dung kommt, ist das meist auf falsche Datenbank-Ver­bin­dungs­ein­stel­lun­gen in wp-config.php zu­rück­zu­füh­ren. Wenn Sie eine Website von einem alten Hosting-Un­ter­neh­men ver­schie­ben, müssen Sie dort eine Änderung vornehmen. Ak­tua­li­sie­ren Sie den Da­ten­bank­na­men, den Da­ten­bank­be­nut­zer­na­men und das Da­ten­bank­pass­wort in Ihrer wp-config.php, damit Ihre Datenbank korrekt funk­tio­niert.

Feh­ler­quel­le 2: Fehler beim Umzug Ihrer WordPress-Website

Eine weitere häufige Feh­ler­quel­le hängt mit dem Umzug Ihrer WordPress-Dateien zu einem neuen Hosting-Anbieter zusammen. Die Website wird anfangs noch immer angezeigt, wenn Sie auf die URL gehen. Sobald Ihr alter Hosting-Anbieter Ihren Vertrag jedoch endgültig auf­ge­ho­ben hat und Sie Ihre Datenbank nicht auf den Server Ihres neuen Anbieters ver­scho­ben haben, wird Ihre Website al­ler­dings nicht mehr angezeigt. Sie erhalten die Feh­ler­mel­dung „Fehler beim Her­stel­len einer Datenbank-Ver­bin­dung“.

Die beste Methode, damit es gar nicht erst zu diesem Fehler kommt, ist, sofort die gesamte Datenbank Ihrem neuen Hosting-Un­ter­neh­men zu über­tra­gen. Ak­tua­li­sie­ren Sie Ihre wp-config.php-Datei, um auf die neue Datenbank zu­zu­grei­fen. Auf diese Weise ist es möglich, Ihr altes Hosting-Konto sicher zu an­nul­lie­ren, ohne Daten zu verlieren und mit der ge­fürch­te­ten Meldung „Fehler beim Her­stel­len einer Da­ten­bank­ver­bin­dung“ kon­fron­tiert zu werden.

Bevor Sie mit der Feh­ler­be­he­bung beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie über eine Si­che­rungs­ko­pie Ihrer Datenbank verfügen, indem Sie Ihre SQL-Datei ex­por­tie­ren.

Feh­ler­quel­le 3: Feh­ler­haf­te wp-config.php-Datei

Sie haben vergessen, Ihre Datei wp-config.php zu ak­tua­li­sie­ren, als Sie das Da­ten­bank­kenn­wort geändert haben.

Sie sollten Ihr Datenbank-Passwort häufiger ak­tua­li­sie­ren, um Ihre Datenbank ab­zu­si­chern. Denken Sie aber dringend daran, dass Sie das Passwort sowohl in Ihrem Hosting-Control Panel, als auch in Ihrer wp-config.php-Datei ändern müssen. Laden Sie Ihre wp-config.php-Datei herunter, öffnen Sie einen Text­edi­tor und be­ar­bei­ten Sie die folgende Zeile:


Define ('DB_PASSWORD', 'Passwort hier einfügen');

Fügen Sie Ihr neues Passwort ein, speichern Sie die Datei wp-config.php und laden Sie sie über FTP hoch. Laden Sie den Browser neu und über­prü­fen Sie, ob Ihre Website voll­stän­dig lädt.

Feh­ler­quel­le 4: Sie haben Ihre Da­ten­bank­in­for­ma­tio­nen falsch ein­ge­ge­ben

Tipp­feh­ler schlei­chen sich manchmal ein, und bereits ein winziger Tipp­feh­ler kann eine ganze Website zum Absturz bringen. Schon ein falscher Un­ter­strich oder eine falsche Zahl in Ihrem Da­ten­bank­na­men, Be­nut­zer­na­men oder Passwort reichen aus, um den Zugriff auf Ihre Website zu ver­hin­dern.

Die meisten WordPress-In­stal­la­tio­nen führt man via Hosting-Control-Panel mit einem As­sis­ten­ten durch. Dennoch be­vor­zu­gen manche User eine manuelle In­stal­la­ti­on. Wenn Sie WordPress ohne au­to­ma­ti­sche Hil­fe­stel­lung in­stal­lie­ren, müssen Sie auch Ihre Datenbank manuell erstellen. Achten Sie hierbei dringend auf die korrekte Eingabe von Ihrem Da­ten­bank­na­men, Be­nut­zer­na­men und Ihrem Passwort. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie die Copy-Paste-Methode nutzen.

Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie beim Kopieren nur jenen Text kopieren, den Sie tat­säch­lich benötigen. Achten Sie darauf, dass sie keine Leer­zei­chen kopieren, da WordPress diese In­for­ma­ti­on als Zeichen in­ter­pre­tiert. Leer­zei­chen ver­ur­sa­chen somit Fehler, wenn das In­stal­la­ti­ons­pro­gramm versucht, die Ver­bin­dung zu Ihrer Datenbank her­zu­stel­len. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie bei der In­stal­la­ti­on die In­for­ma­tio­nen im richtigen Feld eingeben.

Feh­ler­quel­le 5: Probleme mit DB_HOST beim Über­tra­gen einer WordPress-Website auf einen neuen Host

Sobald Sie Ihre wp-config.php-Datei ak­tua­li­siert haben, um Ihre Datenbank bei Ihrem neuen Hosting-Un­ter­neh­men aufrufen zu können, müssen Sie mög­li­cher­wei­se den DB_HOST-Wert ändern.

Dieses Problem tritt seltener auf, aber es kann vorkommen. Einige Hosting-Un­ter­neh­men verwenden ihre eigenen Werte bei der De­fi­ni­ti­on des DB_HOST-Pa­ra­me­ters in wp-config, aber dies ist nicht immer der Fall. Andere Hosts de­fi­nie­ren eine URL zum MySQL-Da­ten­bank­ser­ver, und diese muss als Wert für DB_HOST ein­ge­setzt werden. Manchmal klappt es auch, wenn man die Hosting-IP-Adresse anstelle einer MySQL-URL einfügt.

Feh­ler­quel­le 6: Ihre Datenbank ist be­schä­digt

Dieser Fehler ist nicht identisch mit dem „Fehler beim Aufbau einer Da­ten­bank­ver­bin­dung“, aber er ist mit ihm verwandt. Manchmal funk­tio­niert das Frontend Ihrer Website perfekt, aber trotzdem erscheint eine Feh­ler­mel­dung. Eine oder mehrere Da­ten­bank­ta­bel­len sind nicht verfügbar, und die Datenbank muss mög­li­cher­wei­se repariert werden.

Öffnen Sie Ihre wp-config.php-Datei und gehen Sie zu dem Abschnitt, der Ihren Da­ten­bank­na­men, Be­nut­zer­na­me, Passwort und Host definiert. Unter Host de­fi­nie­ren Sie Folgendes:

Define ('WP_ALLOW_REPAIR', true);

Jetzt speichern Sie Ihre wp-config.php-Datei und laden Sie über FTP hoch. Rufen Sie die folgende URL auf:

http: //www. Ihre-Seite.net/wp-admin/maint/repair.php

Auf der Seite werden Sie zwei Optionen sehen. Option eins ist die Schalt­flä­che „Repair Database“, und die zweite Option ist eine Schalt­flä­che „Re­pa­rie­ren und Op­ti­mie­ren der Datenbank“. An dieser Stelle sollten Sie sich nochmals ver­ge­wis­sern, dass Sie ein voll­stän­di­ges Backup Ihrer Datenbank erstellt haben.

Klicken Sie auf die Option „Datenbank re­pa­rie­ren“ und sobald der Re­pa­ra­tur­vor­gang ab­ge­schlos­sen ist, öffnen Sie einen neuen Tab in Ihrem Browser. Über­prü­fen Sie jetzt, ob Ihre Website feh­ler­frei angezeigt wird.

Feh­ler­quel­le 7: Der MySQL-Da­ten­bank­ser­ver ist her­un­ter­ge­fah­ren

Dieses Szenario kann eintreten, wenn der Server Ihres Hosting-Anbieters an seinen Grenzen kommt. Wenn Ihre Website mit zu viel Traffic belastet wird, ist der Da­ten­bank­ser­ver eventuell zu stark be­an­sprucht. Bei einigen Anbietern kann es vorkommen, dass eine große Anzahl Websites auf denselben Server gepackt wird. Wenn es dann auf einer Website zu erhöhtem Traffic kommt, kann dies Probleme für den Rest der Seiten ver­ur­sa­chen.

Sie sollten zur Si­cher­heit Ihren Hosting-Anbieter anrufen und ihn bitten, den Status des Datenbank-Servers zu über­prü­fen. Viel­leicht gibt es ein tech­ni­sches Problem oder Ihr Hosting-Un­ter­neh­men hat Ihnen noch keine E-Mail bezüglich einer geplanten Server-Wartung geschickt. Auch wenn dies sehr un­wahr­schein­lich ist, kann ein simpler Anruf Ge­wiss­heit ver­schaf­fen.

Sprechen Sie mit Ihrem Hosting-Un­ter­neh­men und erläutern Sie, dass Sie bereits ver­schie­de­ne Lö­sungs­an­sät­ze ohne Erfolg aus­pro­biert haben. Wenn sie mit­ge­teilt bekommen, dass Ihre Website viel Traffic auf dem Server pro­du­ziert und ein Hosting-Upgrade emp­feh­lens­wert wäre, haben Sie die Feh­ler­quel­le auf­ge­spürt.

Wie Sie sehen können, ist die Meldung „Fehler beim Aufbau der Da­ten­bank­ver­bin­dung“ gar nicht so gra­vie­rend. In den meisten Fällen müssen Sie nur genau über­prü­fen, ob Sie Ihre Da­ten­bank­ein­stel­lun­gen in der wp-config.php-Datei richtig ein­ge­ge­ben haben.

4. Ver­bin­dungs­zeit ab­ge­lau­fen: Con­nec­tion timed out

Diese Feh­ler­mel­dung tritt in der Regel auf, wenn der Server der Website zu überladen ist und die Anfrage Ihres Browsers nicht ab­schlie­ßen kann. Ein weiteres mögliches Szenario ist ein schlecht kon­fi­gu­rier­ter Server. Der Con­nec­tion-timed-out-Fehler wird angezeigt, wenn Ihre Website mehr Anfragen an den Server schickt, als er ver­kraf­ten kann.

Feh­ler­quel­le 1: Feh­ler­haf­te Plug-ins

Als erstes sollten Sie Ihre Plug-Ins de­ak­ti­vie­ren. Wenn dies das Problem löst, ak­ti­vie­ren Sie die Plug-ins nach und nach wieder. Mit dieser Methode erkennen Sie auch in diesem Fall, welches Plug-in das Problem ver­ur­sacht. Al­ter­na­tiv tauschen Sie Ihr aktuelles Theme gegen das Standard-WordPress-Theme aus.

Feh­ler­quel­le 2: Aus­ge­reiz­te PHP-Spei­cher­gren­ze

Eine weitere mögliche Feh­ler­quel­le ist die PHP-Spei­cher­gren­ze. Erhöhen Sie in diesem Fall die Grenze innerhalb der Datei wp-config.php. Öffnen Sie die Datei und fügen Sie die folgende Codezeile hinzu:

define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ’64M’);

Durch diese Zeile erhöht sich die Spei­cher­gren­ze auf 64 MB. Sie sollten jedoch beachten, dass bei Shared-Web­hos­ting Ihre Spei­cher­gren­ze nur bis zu einer gewissen Grenze erhöhbar ist. Wollen Sie sie darüber hinaus erhöhen, müssen Sie Ihren Webhoster kon­tak­tie­ren, damit dieser die Spei­cher­gren­ze für Sie erhöht. Beachten Sie hierbei, dass viele Shared-Hosting-Provider die PHP Spei­cher­gren­ze sehr niedrig halten.

Falls Sie Zugriff auf Ihre php.ini-Datei haben, können Sie auch die maximale Aus­füh­rungs­zeit erhöhen. Scrollen Sie innerhalb der Datei zur Zeile mit der Option max_execution_time. Setzen Sie den Grenzwert auf null, um das PHP-Aus­füh­rungs­zeit­li­mit ganz zu entfernen oder setzen Sie einen be­lie­bi­gen anderen Wert ein.

Feh­ler­quel­le 3: Der 404-Fehler

Eine weitere häufige Ursache für eine Feh­ler­mel­dung ist der so­ge­nann­te 404-Fehler. Hierbei versucht die Website, eine Datei zu laden, die nicht existiert. Das kann Ihre Website ver­lang­sa­men und ein Timeout ver­ur­sa­chen.

Feh­ler­quel­le 4: Feh­ler­haf­tes Cookie

Des Weiteren kann dieser WordPress-Error auftreten, wenn Sie noch nicht mit der Anwendung einer .htaccess-Datei vertraut sind. In extrem seltenen Fällen entsteht dieser WordPress-Fehler, wenn Ihr Browser ein feh­ler­haf­tes Cookie speichert. Auch wenn diese Situation selten auftritt, ist es immer eine gute Idee, den Browser-Cache zu löschen und die Seite erneut zu laden, um diese Feh­ler­ur­sa­che aus­schlie­ßen zu können.

Die Uni­ver­sal­lö­sung: Core Control

Es gibt zahl­rei­che Lö­sungs­an­sät­ze für die un­ter­schied­li­chen WordPress-Fehler. Diverse Feh­ler­quel­len lassen sich mit dem Plug-in Core Control aufspüren: Core Control ist eine Sammlung von Plug-in-Modulen, mit denen Sie Sys­tem­da­tei­en des WordPress-Kerns steuern. Wenn Sie dieses Plug-in nutzen wollen, sollte es die Ein­stel­lungs­sei­te „Core Control“ laden und an­schlie­ßend das HTTP-Modul ak­ti­vie­ren. Gehen Sie dann auf die neue Re­gis­ter­kar­te und probieren Sie Core Control aus.

5. WordPress speichert keine Än­de­run­gen

Sie haben gerade das Theme mo­di­fi­ziert oder einen neuen Eintrag erstellt, laden Ihre Website neu – aber keine Änderung ist erkennbar. In den meisten Fällen gibt es zu diesem Problem eine einfache Lösung: Ihr Web-Browser muss die Seite vom Server komplett neu laden. Ein Web­brow­ser speichert Kopien von Websites im Cache oder im Speicher Ihres Computers. Bei nach­fol­gen­den Besuchen auf dieser Website greift der Web­brow­ser auf die ge­spei­cher­te Kopie im Cache zu, wodurch die Website schneller lädt.

Wenn Ihr Web­brow­ser eine ge­spei­cher­te Kopie der Seite aus dem Cache lädt, zeigt er Ihre letzten Än­de­run­gen nicht an, da es sich um eine veraltete Kopie handelt. Um Ihre Seite bei­spiels­wei­se in Firefox komplett neu zu laden, müssen Sie die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg+Shift gedrückt halten und dann die R-Taste drücken. In Chrome halten Sie die Control-Taste gedrückt und drücken dann F5. Abhängig von den Ein­stel­lun­gen Ihres Browsers können diese Tas­ten­kür­zel variieren.

Es kann vorkommen, dass einige Web­hos­ting-Dienste Caching-Plug-ins im Backend verwenden, ohne dass ihre Kunden davon wissen. Es ist in der Regel möglich, dieses Cache-Plug-in über das Kon­fi­gu­ra­ti­ons­feld Ihres Webhosts aus­zu­schal­ten. Um sicher zu sein, sollten Sie einem Support-Mit­ar­bei­ter Ihres Web­hos­ters fragen, ob der Anbieter Caching-Plug-ins verwendet. Sollte dies der Fall sein, können Sie ein­for­dern, dass diese Plug-ins de­ak­ti­viert werden.

Dass Än­de­run­gen nicht angezeigt werden, passiert häufig auch, wenn man einen WordPress-Hosting-Plan verwendet. Viele WordPress-Hosting-Pläne nutzen Server-Side-Caching. Wenn Sie den WordPress-Service Ihres Providers in Anspruch nehmen, kann es sinnvoll sein, den Cache manuell zu löschen. In vielen Fällen werden Ihre Än­de­run­gen un­mit­tel­bar nach dem Entfernen des Caches angezeigt.

Wenn Sie einen Caching HTTP Reverse Proxy auf Ihrem Webserver verwenden, werden Än­de­run­gen an Ihren Dateien nicht un­mit­tel­bar angezeigt. Be­ar­bei­tun­gen werden erst nach einer gewissen Zeit sichtbar, wenn die zwi­schen­ge­spei­cher­te Version des Caches ab­ge­lau­fen ist und neu geladen wird. Stellen Sie Ihr Caching-System ent­spre­chend ein, um dieses Problem zu be­sei­ti­gen.

WordPress verfügt stan­dard­mä­ßig nicht über einen Cache-Speicher. Einige WordPress-Plug-ins fügen jedoch auch un­ab­hän­gig von Ihren Browser-Ein­stel­lun­gen Cache-Funk­tio­na­li­tät zu Ihrer WordPress-Website hinzu. Dies hilft Ihrer Website, schneller zu laden, da WordPress Ihre Daten aus dem Cache abruft. Alle guten Cache-Plug-ins löschen den Cache, sobald ein Beitrag, eine Seite oder ein Kommentar ver­öf­fent­licht wurde. Wenn Sie jedoch andere Än­de­run­gen vornehmen – wie bei­spiels­wei­se an Ihrem Theme – wird der Cache mög­li­cher­wei­se nicht gelöscht und somit immer noch die alte Version angezeigt. Über­prü­fen Sie in diesem Fall die Anleitung des je­wei­li­gen Plug-ins, um her­aus­zu­fin­den, wie man den Cache löscht.

Wenn Sie eine Änderung in einer Datei vornehmen, ist die neue Datei zunächst nur auf Ihrem Rechner ge­spei­chert. Wenn Sie keine Änderung erkennen, ver­ge­wis­sern Sie sich, ob Sie die Datei auch wirklich hoch­ge­la­den und in den richtigen Ordner gelegt haben. Wenn Sie eine exakt iden­ti­sche Datei über­schrei­ben, kann es vorkommen, dass der Spei­cher­vor­gang nicht ab­schließt. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie die alte Version der Datei auf dem Host-Server löschen.

Man kann auch eine Proxy-Website nutzen, um eine Website von dort aus neu zu laden. Da es sich um eine Proxy-Seite handelt, wird nicht auf einen Cache zu­rück­ge­grif­fen, sondern immer die neueste Version der Website geladen.

6. An­dau­ern­der War­tungs­mo­dus nach einem Upgrade

Es kommt häufig vor, dass Sie in WordPress ein Plug-in, ein Theme oder viel­leicht Ihre WordPress-Core-Dateien ak­tua­li­sie­ren müssen. Sie speichern Ihre Website, führen das Update aus und dann gibt es eine Un­ter­bre­chung. Es entsteht ein Konflikt zwischen dem Upgrade und den vor­han­de­nen Plug-ins oder dem Upgrade und Ihrem be­nut­zer­de­fi­nier­ten Code. Das Resultat ist die Meldung eines internen Fehlers.

Wenn Sie das feh­ler­haf­te Plug-in oder den be­nut­zer­de­fi­nier­ten Code de­ak­ti­vie­ren, ist es möglich, dass Sie in den War­tungs­mo­dus von WordPress geraten. Auf der Start­sei­te Ihrer Website ist dann die folgende Meldung zu lesen:

Maintmode.wpe

Die Seite befindet sich nun of­fen­sicht­lich im War­tungs­mo­dus. Doch was ist das genau? Der War­tungs­mo­dus ist eine Kern­funk­ti­on, die den Zugriff auf WordPress bei Updates und In­stal­la­tio­nen aufhebt. Wenn Sie Updates durch­füh­ren, müssen einige Backend-Prozesse für eine kurze Zeit­span­ne stoppen. WordPress erstellt dann eine temporäre Datei zur In­stal­la­ti­on der Updates. Sobald der Vorgang ab­ge­schlos­sen ist, wird die Datei gelöscht und die Website funk­tio­niert wieder normal.

Pro­ble­ma­tisch wird es dann, wenn zu einem Konflikt mit dieser Datei kommt. Solch ein Konflikt kann den plan­mä­ßi­gen Lösch­vor­gang der tem­po­rä­ren Datei un­ter­bre­chen. Die War­tungs­da­tei läuft dann auch nach Abschluss der Ak­tua­li­sie­rung weiter und die obige Meldung erscheint.

Diese Art von Konflikt ist jedoch einfach zu lösen, wenn Sie mit einem FTP-Programm vertraut sind. Entfernen Sie die War­tungs­da­tei dazu einfach direkt aus dem Ver­zeich­nis:

Loggen Sie sich über Ihr FTP-Programm ein und wechseln Sie in Ihr Root-Ver­zeich­nis (der gleiche Ordner, in dem sich auch die Datei wp-config.php befindet). Wenn Sie die Datei nicht finden, ist sie wahr­schein­lich versteckt. Wählen Sie in Ihrem Client die Option „ver­steck­te Dateien anzeigen“ aus. Sobald Sie die Datei gefunden haben, löschen Sie sie und ak­tua­li­sie­ren den Client. Löschen Sie dann den Cache in Ihrem Browser und laden Sie Ihre Website neu.

Doch wie kann man Konflikte mit der War­tungs­da­tei ver­hin­dern? Mit diesen einfachen Schritten lassen sich viele Fehler bereits im Vorfeld ver­hin­dern:

  • Viele Konflikte ergeben sich daraus, dass Update-Hinweise ignoriert werden. Nutzen Sie die Updates, sobald sie verfügbar sind. Über­prü­fen Sie, ob wichtige Updates auf Ihrer WordPress-Admin-Seite empfohlen werden.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Plug-ins und Themes mit der neuesten Version von WordPress kom­pa­ti­bel sind. Wenn nicht, fragen Sie bei den Plug-in- oder Theme-Ent­wick­lern an, ob und wann sie die Ver­öf­fent­li­chung einer neuen Version geplant haben.
  •  Führen Sie kein Update durch, ohne vorher ein Backup zu erstellen.

7. Syntax Error

Bereits ein kleiner Tipp­feh­ler an der falschen Stelle kann dazu führen, dass Ihre ganze WordPress-Seite nicht mehr funk­tio­niert. Jedoch ist die Feh­ler­mel­dung „Syntax Error“ kein un­lös­ba­res Problem.

Ein Syn­tax­feh­ler wird in der Regel durch einen kleinen, aber ent­schei­den­den Fehler in Ihrer Code-Syntax ver­ur­sacht. Ein fehlendes Komma oder eine falsche Klammer un­ter­bricht unter Umständen das ganze Skript. Haben Sie vor kurzem ein Snippet aus dem Internet eingefügt oder ein Plug-in ak­tua­li­siert? Wenn ja, sollten Sie an dieser Stelle zuerst nachsehen.

Um den Syn­tax­feh­ler zu beheben, müssen Sie den Code­ab­schnitt be­ar­bei­ten, der diesen Fehler ver­ur­sacht. Entweder entfernen Sie ihn ganz oder Sie re­pa­rie­ren die Syntax. Als Anfänger ist man schnell frus­triert, wenn ein einziger Fehler die gesamte Website un­zu­gäng­lich macht. Wenn Sie den Code über den Editor-Bereich in Ihrem WordPress-Dashboard eingefügt haben, ist kein direkter Zugriff mehr auf Ihren WordPress-Code möglich. Die einzige Mög­lich­keit, den Syntax Error zu beheben, ist dann ein direkter Austausch des feh­ler­haf­ten Codes über FTP.

Loggen Sie sich mit Ihrem FTP-Programm ein und wechseln Sie in das Ver­zeich­nis mit der Theme-Datei, die be­ar­bei­tet werden muss. Der Feh­ler­code zeigt Ihnen an, welche Datei und welche Zeile das genau betrifft.

Entweder entfernen Sie nun den jüngst hin­zu­ge­füg­ten Code komplett oder Sie kor­ri­gie­ren die Syntax. Sobald Sie den Code entfernt bzw. be­ar­bei­tet haben, speichern Sie die Datei und laden sie auf Ihrem Server hoch. Rufen Sie Ihre WordPress-Website dann ohne Cache auf, wird sie im Regelfall wieder ein­wand­frei funk­tio­nie­ren.

8. Automatic Update Fail

WordPress bietet viele tolle Features – und ohne Zweifel ist die au­to­ma­ti­sche Up­date­funk­ti­on für viele User eine sehr prak­ti­sche Sache. Al­ler­dings treten bei der au­to­ma­ti­schen Ak­tua­li­sie­rung von WordPress auch manchmal Kom­pli­ka­tio­nen auf.

Wenn Sie eine aktuelle Version von WordPress in­stal­liert haben, müssen Sie sich um kleinere und si­cher­heits­re­le­van­te Updates keine Gedanken machen. Meistens geschehen diese Updates au­to­ma­tisch im Hin­ter­grund. Dies bedeutet, dass sie au­to­ma­tisch die kleineren WordPress-Updates erhalten, ohne selbst etwas tun zu müssen. Bei größeren Updates, wie bei­spiels­wei­se einer komplett neuen WordPress-Version, klicken Sie einfach auf die Jetzt-ak­tua­li­sie­ren-Schalt­flä­che.

Bevor Sie WordPress ak­tua­li­sie­ren, sollten Sie stets ein Back-up Ihrer WordPress-Datenbank sowie aller Dateien und Ordner erstellen. Wenn Sie die Feh­ler­mel­dung „Update fehl­ge­schla­gen“ erhalten, lässt sich dies Problem auf folgende Weise beheben:

Löschen der War­tungs­da­tei

Zuerst löschen Sie die War­tungs­da­tei via FTP aus Ihrem WordPress-Ver­zeich­nis. Wenn ein WordPress-Update fehl­schlägt, müssen Sie diese Datei löschen, um wieder auf die WordPress-Admin-Seite zu gelangen.

Über­prü­fung der Da­tei­be­rech­ti­gun­gen

Manchmal kann WordPress das Upgrade-Ver­zeich­nis wegen einem Be­rech­ti­gungs­pro­blem nicht erstellen. Wenn Sie die Feh­ler­mel­dung „Konnte kein Ver­zeich­nis erstellen" erhalten, dann über­prü­fen Sie, ob Ihr Wp-Content-Ordner über eine ord­nungs­ge­mä­ße 755-Datei-Be­rech­ti­gung verfügt. Al­ter­na­tiv ist es auch möglich, eine 777-Be­rech­ti­gung zu verwenden. Denken Sie aber daran, die Be­rech­ti­gung wieder zu ändern, sobald Sie das Problem gelöst haben. Außerdem sollten Sie bei diesem Lö­sungs­an­satz alle Plug-ins vor­über­ge­hend de­ak­ti­vie­ren.

Versuchen Sie dann, WordPress erneut zu ak­tua­li­sie­ren. Wenn Sie noch immer den gleichen Fehler angezeigt bekommen, löschen Sie den Ordner „upgrade“ in wp-content, erstellen Sie ihn neu und verwenden Sie eine 777 Be­rech­ti­gung für denselben Ordner. Falls es jetzt funk­tio­niert, müssen Sie daran denken, die Be­rech­ti­gung wieder auf 755 zu ändern, um das Si­cher­heits­ri­si­ko zu mi­ni­mie­ren.

In einigen Fällen sind Sie aufgrund Ihres Webhosts mit Be­rech­ti­gungs­pro­ble­men kon­fron­tiert. In einem solchen Fall müssen Sie ein Support-Ticket an Ihren Hoster schicken und versuchen, das Problem auf diese Weise zu lösen.

FTP-Zu­gangs­da­ten zu WordPress-Config-Datei hin­zu­fü­gen

Wenn Ihre Website vor kurzem ver­scho­ben wurde oder Sie Ihr FTP-Passwort geändert haben, könnte WordPress nach Ihren FTP Zu­gangs­da­ten im Dashboard fragen. Es kommt vor, dass WordPress diese Daten re­gel­mä­ßig abfragt, was sich aber durch ent­spre­chen­de Ein­stel­lun­gen auch ändern lässt. Anstatt jedes Mal die Zu­gangs­da­ten im Dashboard ein­zu­ge­ben, fügen Sie sie einfach der Datei wp-config.php hinzu. Stellen sie aber zuerst sicher, dass Sie die korrekten FTP-Zu­gangs­da­ten nutzen. Über­prü­fen Sie die Daten, indem Sie Ihr Web­hos­ting-Kon­troll­feld besuchen.

Jetzt öffnen Sie Ihre wp-config.php-Datei aus dem Root-Ver­zeich­nis Ihrer WordPress-In­stal­la­ti­on und ergänzen sie um einige Zeilen. Fügen Sie die folgenden Zeilen in Ihre wp-config.php Datei über der Zeile „‘/* That’s all, stop editing! Happy blogging. */‘“ ein:

define(‘FS_METHOD’, ‘ftpext’);

define(‘FTP_HOST’, ‘ftp.website.de’);

define(‘FTP_USER’, ‘Be­nut­zer­na­me);

define(‘FTP_PASS’, ‘Passwort’);

Setzen Sie an den Stellen FTP-Host, Be­nut­zer­na­me und Passwort-Details dann Ihre ent­spre­chen­den Daten ein.

9. Probleme beim Hochladen von Bildern in WordPress

Probleme beim Bilder-Upload entstehen häufig durch falsche Da­tei­be­rech­ti­gun­gen. Ihr Upload-Ver­zeich­nis sollte über korrekte Da­tei­be­rech­ti­gun­gen verfügen. Sonst kann WordPress keine Dateien darin zu speichern. In einigen Fällen kommt es auch zu Schwie­rig­kei­ten bei der Anzeige Ihrer Dateien aus dem Upload-Ver­zeich­nis. Um korrekte Da­tei­be­rech­ti­gun­gen für Ihr Upload-Ver­zeich­nis fest­zu­le­gen, benötigen Sie einen FTP-Client. Viel­leicht fragen Sie sich, wieso es auf einmal zu Schwie­rig­kei­ten mit den Be­rech­ti­gun­gen gekommen ist. Wer hat die Da­tei­be­rech­ti­gun­gen geändert?

Es gibt mehrere denkbare Ursachen, die zu Kom­pli­ka­tio­nen mit den Be­rech­ti­gun­gen führen. Es ist möglich, dass Ihr Web­hos­ting-Anbieter ein Upgrade durch­ge­führt und Ihre Da­tei­be­rech­ti­gun­gen dabei verändert hat. Es ist auch denkbar, dass ein Hacker diese Än­de­run­gen beim Hochladen eines Backdoor-Hacks ver­ur­sacht. Bei einem schlecht kon­fi­gu­rier­ten Share-Hosting ist es auch denkbar, dass ein anderer Benutzer ein Theme oder ein Plug-in aus einer un­zu­ver­läs­si­gen Quelle in­stal­liert hat, und diese Datei fälsch­li­cher­wei­se das Skript und die Da­tei­be­rech­ti­gun­gen für alle Nutzer verändert hat

Wenn alles auf Ihrer Website wieder normal funk­tio­niert, müssen Sie nur noch Ihre Da­tei­be­rech­ti­gun­gen nor­ma­li­sie­ren. Wenn Sie hierbei auf Schwie­rig­kei­ten stoßen, kon­tak­tie­ren Sie bitte Ihren Hosting-Provider und fragen Sie nach Un­ter­stüt­zung.

Verbinden Sie sich via FTP-Client mit Ihrer Website und öffnen Sie in den Ordner /wp-content/. Dieser enthält den Un­ter­ord­ner /uploads/. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Upload-Ver­zeich­nis und wählen Sie Da­tei­be­rech­ti­gun­gen. Dann öffnet sich ein Dia­log­feld für Da­tei­be­rech­ti­gun­gen. Zuerst müssen Sie die Da­tei­be­rech­ti­gun­gen für das Upload-Ver­zeich­nis selbst und alle Un­ter­ver­zeich­nis­se auf 744 festlegen. Um dies zu tun, geben Sie 744 in das Feld für den nu­me­ri­schen Wert ein und ak­ti­vie­ren Sie das Kon­troll­käst­chen neben „rekursiv in Un­ter­ver­zeich­nis­se“. Schließ­lich müssen Sie auf „Nur für Ver­zeich­nis­se klicken“ klicken. Be­stä­ti­gen Sie an­schlie­ßend über die Schalt­flä­che OK, um diese Än­de­run­gen zu über­neh­men. Ihr FTP-Programm startet nun die Da­tei­ver­wal­tung für die Ver­zeich­nis­se. Wenn das Festlegen der Ver­zeich­nis­be­rech­ti­gun­gen auf 744 nicht hilft, dann probieren Sie es statt­des­sen mit dem nu­me­ri­schen Wert 755.

Im nächsten Schritt legen Sie Da­tei­be­rech­ti­gun­gen für alle Dateien im Upload-Ver­zeich­nis fest. Um dies zu tun, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Upload-Ver­zeich­nis und wählen die Kategorie „Da­tei­zu­griffs­rech­te“. Ändern Sie im Dia­log­feld „Da­tei­zu­griffs­än­de­rung“ den nu­me­ri­schen Wert auf 644. Ak­ti­vie­ren Sie das Kon­troll­käst­chen neben „rekursiv in Un­ter­ver­zeich­nis­se“. Schließ­lich klicken Sie auf die Op­ti­ons­schalt­flä­che „nur für Dateien“. Klicken Sie danach auf die Schalt­flä­che OK, um diese Än­de­run­gen zu über­neh­men.

Ihr FTP-Programm legt nun die Da­tei­be­rech­ti­gun­gen für alle Dateien fest. Sobald diese Än­de­run­gen ge­spei­chert sind, sollte es wieder möglich sein, über Ihre WordPress-Admin-Seite Bilder hoch­zu­la­den.

10. Sidebar erscheint unter dem Haupt­in­halt

Wenn dieser WordPress-Fehler auftritt, befindet sich Ihre Sidebar nicht mehr links oder rechts neben dem Haupt­in­halt, sondern unter Ihrem Text. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch die Usability der Website be­ein­träch­ti­gen. Auch wenn Ihr Layout durch diesen Fehler oft un­brauch­bar wirkt, bedeutet dieser Fehler jedoch nicht, dass Sie Ihr Theme nicht mehr verwenden können. Oft lässt sich der Sidebar-Error schnell wieder beheben.

Eine häufige Ursache für diesen Fehler ist eine zu große Anzahl an offenen oder al­ter­na­tiv eine zu große Zahl an ge­schlos­se­nen div-Tags in Ihrem HTML-Code. Div-Tags sehen im Code Ihrer WordPress-Seite fol­gen­der­ma­ßen aus:

<div> </ div>

Diese Mar­kie­run­gen öffnen oder schließen HTML-Elemente auf Ihrer Website. Wenn ein div-Tag zu viel oder zu wenig im Code vorhanden ist, wird er nicht korrekt umgesetzt. Das betrifft vor allem das Layout. Ins­be­son­de­re, wenn das Problem nur auf einem Beitrag oder einer Seite sichtbar ist, sind wahr­schein­lich div-Tags schuld am Durch­ein­an­der. Das ein­fachs­te Mittel, mit dem Sie Ihren Code auf div-Tag Fehler über­prü­fen können, ist ein Online-HTML-Validator.

Al­ler­dings ist es auch möglich, dass sich ein Fehler in Ihre Style-CSS-Datei ein­ge­schli­chen hat. Diese Ursache sollten Sie vor allem dann in Betracht ziehen, wenn Sie vor kurzem Än­de­run­gen an dieser Datei vor­ge­nom­men haben. Wenn Sie dem Haupt­in­halt und der Sei­ten­leis­te Grö­ßen­an­ga­ben zu­ge­ord­net haben, die nicht ne­ben­ein­an­der passen, baut das CSS Ihr Layout nicht richtig auf. Auch falsche Angaben zum Sei­ten­rand oder zu viel Padding können zu einer feh­ler­haf­ten Dar­stel­lung Ihrer Website führen.

Eine andere Mög­lich­keit ist, dass die Float-Ei­gen­schaf­ten Ihrer Sei­ten­leis­te de­ak­ti­viert sind, sodass sie durch das CSS nicht mehr nach links oder rechts aus­ge­rich­tet wird. Über­prü­fen Sie also auch die Float-De­fi­ni­ti­on, um diese Feh­ler­quel­le aus­zu­schlie­ßen.

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