Ver­bin­dungs­feh­ler sind für Besucher wie Betreiber von Webseiten glei­cher­ma­ßen nervig. Bei den wenigsten auf­tau­chen­den Feh­ler­mel­dun­gen handelt es sich al­ler­dings um Kom­pli­ka­tio­nen mit dem auf­ge­ru­fe­nen Web­pro­jekt. Häufig liegt das Problem nämlich aufseiten des Clients, was den Vorteil hat, dass man den Fehler als Nutzer selbst beheben kann. Al­ler­dings führt dieser Umstand schnell zu Frus­tra­ti­on, wenn die un­ter­nom­me­nen Be­he­bungs­ver­su­che nicht fruchten. Zu den hart­nä­ckigs­ten Fehlern zählt bei­spiels­wei­se die Meldung „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“, die vielen Chrome-Usern bestens bekannt sein dürfte. Taucht der 102-Error in Googles Browser auf, reicht es für ge­wöhn­lich nicht, die Seite neu zu laden bzw. zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf­zu­ru­fen.

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Was steckt hinter dem „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Chrome-Fehler?

Wenn Sie eine Website mit Google Chrome aufrufen und die Feh­ler­mel­dung „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“ prä­sen­tiert bekommen, wurde die Ver­bin­dung zu dieser Seite „abgelehnt“ (engl. refused). Während die Feh­ler­mel­dung, die den Feh­ler­code 102 hat, in dieser Form aus­schließ­lich in Chrome vor­zu­fin­den ist, tritt das Problem an sich auch in anderen Browsern wie Firefox auf, wenn der Ver­bin­dungs­auf­bau zum Ziel­pro­jekt nicht verfügbar bzw. möglich ist. Beim „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler handelt es sich um ein cli­ent­sei­ti­ges Problem, das durch falsche Firewall-, System- oder Brow­ser­ein­stel­lun­gen, aber auch durch Malware oder eine feh­ler­haft ar­bei­ten­de In­ter­net­lei­tung ver­ur­sacht werden kann. In Aus­nah­me­fäl­len wird die Nachricht al­ler­dings auch angezeigt, wenn die Website nicht er­reich­bar ist (hierfür sind stan­dard­mä­ßig aber andere Meldungen vor­ge­se­hen).

Der Ver­bin­dungs­feh­ler muss nicht zwangs­läu­fig Website-Besucher betreffen, wie folgendes Beispiel zeigt: Arbeiten Web­ent­wick­ler mit dem Google-Browser und mit tem­po­rä­ren lokalen Adressen für die einzelnen Res­sour­cen des Web­pro­jekts, sind diese Adressen häufig nicht er­reich­bar, wenn die URL auf .localhost endet. Die „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Meldung geht in diesem Fall auf ein Si­cher­heits­fea­ture zurück, das mit der Chrome-Version 43 ein­ge­führt wurde und solche localhost-Sub­do­mains au­to­ma­tisch blockiert.

Hinweis

Die Meldung über die ab­ge­lehn­te Ver­bin­dung kann un­ab­hän­gig vom ver­wen­de­ten Be­triebs­sys­tem er­schei­nen. Sie können es also sowohl unter Windows 10 als auch auf einem Mac mit dem „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler zu tun bekommen. Auch Android-Nutzer können mit dem Ver­bin­dungs­pro­blem kon­fron­tiert werden, sofern sie Chrome verwenden.

„ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler beheben – so funk­tio­niert’s

Dass der „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler fast immer auf eine cli­ent­sei­ti­ge Fehl­kon­fi­gu­ra­ti­on bzw. ein tech­ni­sches Problem auf Nut­zer­sei­te zu­rück­zu­füh­ren ist, gibt Ihnen die Mög­lich­keit, auf eigene Faust an einer Lösung zu arbeiten. Die Schwie­rig­keit besteht jedoch darin, dass es eine Vielzahl po­ten­zi­el­ler Feh­ler­ur­sa­chen gibt, die für die Blo­ckie­rung der Ver­bin­dung ver­ant­wort­lich sein können. Aus der Meldung des Browsers geht al­ler­dings nicht hervor, was den Aufruf der ge­wünsch­ten Seite in dem konkreten Fall ver­hin­dert hat. Daher bleibt Ihnen kaum anderes übrig, als die ver­schie­de­nen Lö­sungs­an­sät­ze der Reihe nach aus­zu­pro­bie­ren, bis der Fehler behoben und die Website wieder wie gewohnt aufrufbar ist.

Welche Methoden zur Behebung des „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehlers ver­spre­chen also den größten Erfolg?

Lösung 1: Status der Website über­prü­fen

Bevor Sie sich auf der Suche nach einer Lösung mit Ihrer In­ter­net­ver­bin­dung und den Internet- bzw. Brow­ser­ein­stel­lun­gen aus­ein­an­der­set­zen, sollten Sie aus­schlie­ßen, dass der „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler durch den kon­tak­tier­ten Webserver ver­ur­sacht wird. Auch wenn die Wahr­schein­lich­keit hierfür minimal ist, sollten Sie also zunächst über­prü­fen, ob die Website nicht lediglich offline ist und der Chrome-102-Fehler in der Folge anstelle der gängigen Meldungen wie der HTTP-503-Nachricht aus­ge­spielt wird.

Um den Status der Website zu über­prü­fen, haben Sie prin­zi­pi­ell zwei Mög­lich­kei­ten: Der klas­si­sche Weg besteht darin, andere Seiten auf­zu­ru­fen. Können diese geladen werden, ohne dass es zu der „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Meldung kommt, ist dies ein klares Zeichen für ein ser­ver­sei­ti­ges Problem der ei­gent­li­chen Zielseite. Eine zweite Option ist die Nutzung des Webtools Down For Everyone Or Just Me? (dt. „Offline für jeden oder nur für mich?“). Dort geben Sie die Web­adres­se der nicht funk­tio­nie­ren­den Seite ein und starten per Klick auf „or just me?“ einen Schnell-Check, bei dem die all­ge­mei­ne Funk­tio­na­li­tät dieser Seite überprüft wird. Nach ein paar Sekunden erhalten Sie ein ent­spre­chen­des Ergebnis: Website ist offline (= „down“) oder online (= „up“).

Lösung 2: Router neu starten

Eine der gän­gigs­ten Lö­sungs­mög­lich­kei­ten für diverse Fehler im World Wide Web ist das Neu­star­ten des Netz­werk­ge­räts, über das man mit dem Internet verbunden ist. Auch wenn die Er­folgs­chan­ce in den meisten Fällen eher gering ist, sollten Sie diesen Versuch auch beim Er­schei­nen des „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehlers wagen – ins­be­son­de­re, da der Neustart des Routers eine Sache weniger Minuten ist. Un­ter­bre­chen Sie einfach vor­über­ge­hend die Strom­zu­fuhr, indem Sie das Netzteil des Routers ziehen und rund 30 Sekunden warten, bis Sie den Stecker wieder ein­ste­cken. Ist der Router wieder hoch­ge­fah­ren, versuchen Sie die Ziel-Website mit Ihrem Browser erneut auf­zu­ru­fen. Besteht das Ver­bin­dungs­pro­blem weiterhin, liegt eine andere Ursache vor.

Lösung 3: Browser-Cache leeren

Wie alle In­ter­net­brow­ser speichert auch Chrome eine Menge an In­for­ma­tio­nen im pro­gramm­ei­ge­nen Zwi­schen­spei­cher. Diese umfassen u. a. den Verlauf besuchter Websites, Cookies, statische Inhalte wie Bilder oder Log-in-Daten, die in den Cache auf­ge­nom­men werden, um die ent­spre­chen­den Seiten bei einem erneuten Aufruf schneller laden zu können. Das kann jedoch dann zum Problem werden, wenn diese Zwi­schen­spei­cher­stän­de veraltet sind und daher nicht mehr zur aktuellen Version der kon­tak­tier­ten Website passen. Ein möglicher Lö­sungs­an­satz, mit dem Sie den „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler in Chrome beheben können, ist es daher, den Cache des Google-Browsers zu leeren.

Das hierfür benötigte Menü lässt sich auf zwei Wegen aufrufen:

  1. Sie klicken auf das Drei-Punkte-Symbol in der Me­nü­leis­te des Browsers, wählen an­schlie­ßend „Weitere Tools“ und klicken dort auf „Brow­ser­da­ten löschen“.
  2. Sie rufen die Adresse chrome://settings/cle­ar­Brow­ser­Da­ta über die Chrome-Adress­zei­le auf.

In beiden Fällen gelangen Sie direkt in das Browser-Cache-Menü, in dem Sie die zwi­schen­ge­spei­cher­ten Dateien mit einem einzigen Klick auf die Schalt­flä­che „DATEN LÖSCHEN“ entfernen können. Achten Sie aber darauf, dass alle auf­ge­lis­te­ten Da­tei­ka­te­go­rien sowie die Option „Gesamte Zeit“ (unter „Zeitraum“) aus­ge­wählt sind, da Chrome ansonsten nicht den gesamten Cache, sondern lediglich bestimmte Dateien und den Zwi­schen­spei­cher der letzten Stunden bzw. Tage leert.

Lösung 4: Proxy-Ein­stel­lun­gen checken und ggf. anpassen

Der Schutz der Pri­vat­sphä­re im World Wide Web ist seit Jahren ein wichtiges Thema für Brow­ser­her­stel­ler und -nutzer. Dass Si­cher­heits­fea­tures bei der Ent­wick­lung der Web-Clients eine immer wich­ti­ge­re Rolle ein­ge­nom­men haben, hindert viele User al­ler­dings nicht daran, in­di­vi­du­el­le Lösungen ein­zu­set­zen, um die eigenen Daten zu schützen. Besonders beliebt ist der Einsatz von Proxy-Servern, die als Ver­mitt­ler zwischen Browser und Website fungieren und auf diese Weise nicht nur die Kom­mu­ni­ka­ti­on filtern und Daten zwi­schen­spei­chern können, sondern auch die IP-Adresse des Nutzers vor dem kon­tak­tier­ten Webserver geheim halten.

Es gibt al­ler­dings ver­schie­de­ne Szenarien, in denen ein Proxy-Server Probleme wie den „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler ver­ur­sa­chen kann: Bei­spiels­wei­se könnte der Webserver den Proxy bzw. dessen IP-Adresse blo­ckie­ren und daher die Ver­bin­dung ablehnen. Eine weitere mögliche Feh­ler­quel­le ist wie beim Browser die Caching-Funktion der Proxy-Server – sobald der Cache veraltete Da­ten­be­stän­de enthält, lassen sich Ver­bin­dungs­feh­ler nicht aus­schlie­ßen. Natürlich ist es auch möglich, dass der Proxy offline bzw. falsch kon­fi­gu­riert ist, wodurch der Ver­bin­dungs­auf­bau ebenfalls scheitern würde.

Erhalten Sie also eine Meldung wie den Chrome-102-Error, ist es emp­feh­lens­wert, die eigenen Proxy-Ein­stel­lun­gen zu über­prü­fen und ein­ge­tra­ge­ne Server im Zwei­fels­fall zu löschen. Für diesen Zweck gibt es in Chrome sogar einen eigenen Eintrag in den Brow­ser­op­tio­nen, der Ihnen die Suche nach dem ent­spre­chen­den Menü in den Ein­stel­lun­gen Ihres Systems erspart. Im ersten Schritt öffnen Sie hierfür die Chrome-Settings durch die Eingabe folgender Adresse in die Such­leis­te:

chrome://settings/

Klicken sie auf „Erweitert“, um das voll­stän­di­ge Menü auf­zu­klap­pen. Unter der Rubrik „System“ finden Sie nun den Eintrag „Proxy-Ein­stel­lun­gen öffnen“, der Sie zum ent­spre­chen­den Menü Ihres Be­triebs­sys­tems führt:

Windows-Nutzer klicken an­schlie­ßend auf „LAN-Ein­stel­lun­gen“ und entfernen (falls nötig) das Häkchen bei „Proxy-Server für LAN verwenden“. Mac-User landen sofort im passenden Menü und müssen lediglich die Häkchen bei allen aus­wähl­ba­ren Proxy-Pro­to­kol­len entfernen.

Lösung 5: Firewall und An­ti­vi­ren­soft­ware vor­über­ge­hend de­ak­ti­vie­ren

Auch Firewalls und Programme gegen Malware und Co. dienen grund­sätz­lich dem Schutz von Nutzer und System. Zu diesem Zweck filtern sie den Netz­werk­ver­kehr und scannen das System in re­gel­mä­ßi­gen Abständen, um schäd­li­che und auf­fäl­li­ge (po­ten­zi­ell unsichere) Seiten au­to­ma­tisch zu blo­ckie­ren oder bekannte Schad­soft­ware zu entdecken. So wichtig derartige Si­cher­heits­soft­ware ist, so pro­ble­ma­tisch ist es jedoch auch, wenn sie Seiten bzw. Inhalte zu Unrecht blockiert und auf diese Weise den Ver­bin­dungs­auf­bau ver­hin­dert.

Ein Lö­sungs­an­satz zur Behebung des „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehlers besteht daher darin, Firewall und Co. vor­über­ge­hend zu de­ak­ti­vie­ren. Lässt sich das Projekt an­schlie­ßend aufrufen, wissen Sie über die Ursache des Ver­bin­dungs­pro­blems Bescheid und können ent­spre­chen­de Än­de­run­gen an den Fil­ter­lis­ten der Programme vornehmen. Al­ter­na­tiv können Sie auf andere Si­cher­heits­tools umsteigen.

Lösung 6: DNS-Cache löschen (DNS-Flush)

Während der Zwi­schen­spei­cher des Browsers den meisten bekannt sein dürfte, wissen wohl nur die wenigsten In­ter­net­nut­zer, dass auch das Be­triebs­sys­tem In­for­ma­tio­nen über das Surf­ver­hal­ten sammelt. So enthält der DNS-Cache temporäre Einträge zu allen Seiten, die Sie mit Ihrem Browser auf­ge­ru­fen haben. Im Detail enthalten diese Einträge alle In­for­ma­tio­nen, die für die Na­mens­auf­lö­sung der je­wei­li­gen Domain-Adressen er­for­der­lich sind, womit der DNS-Cache eine ver­gleich­ba­re Aufgabe wie der Browser-Cache erfüllt (Be­schleu­ni­gung des La­de­vor­gangs). Durch die Zwi­schen­spei­che­rung entfällt nämlich der erneute Kontakt zu einem DNS-Server, was eine Menge Zeit spart.

Dass die Anfrage direkt aus dem Cache be­ant­wor­tet wird, ist jedoch nicht immer von Vorteil: Stimmt ein Eintrag nicht mehr mit der aktuellen Version der Website überein, sind tech­ni­sche Probleme und Ver­bin­dungs­feh­ler wie der „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Error nicht un­ge­wöhn­lich. Die einfache und schnell durch­ge­führ­te Lösung besteht darin, den DNS-Cache zu leeren, was Sie ganz einfach über die Kom­man­do­zei­le Ihres Systems erledigen können. Unter Windows lautet der hierfür benötigte Befehl fol­gen­der­ma­ßen:

ipconfig /flushdns

Wie die ent­spre­chen­den Befehle für macOS und Linux aussehen, erfahren Sie in unserem Ratgeber – inklusive weiterer In­for­ma­tio­nen zum DNS-Cache und DNS-Flush.

Lösung 7: DNS-Server wechseln

Die Na­mens­auf­lö­sung zählt zu den ele­men­ta­ren Bau­stei­nen der Funk­tio­na­li­tät von Com­pu­ter­netz­wer­ken. Ein ver­al­te­ter DNS-Eintrag ist deshalb auch nicht die einzige po­ten­zi­el­le Quelle für Fehler wie die „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Meldung auf Android, iOS und Co., die auf das Domain Name System zu­rück­geht. Auch der DNS-Server selbst kann für derartige Ver­bin­dungs­feh­ler ver­ant­wort­lich sein, wenn er nicht ord­nungs­ge­mäß funk­tio­niert – weil er bei­spiels­wei­se über­las­tet oder sogar offline ist.

In den meisten Fällen wird die DNS-Server-Adresse au­to­ma­tisch vom In­ter­net­pro­vi­der bezogen, obwohl sich ohne weiteres aus­ge­wähl­te Name­ser­ver für die Na­mens­auf­lö­sung eintragen lassen. Hierbei sind ins­be­son­de­re die Server von Google (8.8.8.8 und 8.8.4.4) und die des CDN-Anbieters Cloud­fla­re (1.1.1.1 und 1.0.0.1) zu empfehlen. In unserem Ratgeber finden Sie de­tail­lier­te An­lei­tun­gen, wie Sie Ihren DNS-Server unter Windows, macOS, Android und Co. ändern können.

Lösung 8: Chrome-Ex­ten­si­ons de­ak­ti­vie­ren

Über Ex­ten­si­ons erweitern Sie zwar die Funk­tio­na­li­tät Ihrer Chrome-In­stal­la­ti­on, der Großteil dieser Er­wei­te­run­gen stammt al­ler­dings nicht aus dem Hause Google, sondern ist von Dritt­an­bie­tern ent­wi­ckelt worden. Wenn Sie auf Ex­ten­si­ons zu­rück­grei­fen, haben Sie also keine Garantie dafür, dass diese wie gewünscht funk­tio­nie­ren und re­gel­mä­ßig wei­ter­ent­wi­ckelt werden (um kom­pa­ti­bel mit der aktuellen Chrome-Version zu sein). Da feh­ler­haf­te oder veraltete Er­wei­te­run­gen durchaus auch Feh­ler­mel­dun­gen wie „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“ zur Folge haben können, sollten Sie eine gründ­li­che Über­prü­fung der von Ihnen in­stal­lier­ten Chrome-Add-ons unbedingt in Betracht ziehen. Öffnen Sie hierfür zunächst das Ex­ten­si­ons-Menü, indem Sie folgende Adresse aufrufen:

chrome://extensions

Die einzelnen Er­wei­te­run­gen de­ak­ti­vie­ren Sie nun, indem Sie den Regler jeweils nach links schieben:

Lässt sich die Ziel-Website korrekt ausführen, nachdem Sie alle Er­wei­te­run­gen aus­ge­schal­tet haben, wissen Sie, dass min­des­tens eine Extension für den „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler ver­ant­wort­lich ist. Ak­ti­vie­ren Sie die Er­wei­te­run­gen nun also der Reihe nach, um den oder die Übeltäter ausfindig zu machen und selbige(n) im Anschluss über die Schalt­flä­che „ENTFERNEN“ zu löschen.

Lösung 9: Chrome neu in­stal­lie­ren

Wie jede andere Anwendung ist auch Chrome nicht frei von Pro­gramm­feh­lern. Viele Fehler werden zwar dank re­gel­mä­ßi­ger Updates zeitnah behoben, dennoch kann es immer wieder zu Problemen zwischen Browser und Be­triebs­sys­tem kommen, die sich trotz Ak­tua­li­sie­run­gen nicht lösen lassen. Re­sul­tie­ren daraus sogar Ver­bin­dungs­feh­ler wie der 102-Error, bleibt Ihnen in der Regel nur noch eine komplette Neu­in­stal­la­ti­on von Chrome übrig. Löschen Sie also die aktuelle In­stal­la­ti­on über Ihr Software-Center und laden Sie sich an­schlie­ßend die benötigte Datei für eine erneute In­stal­la­ti­on auf der Chrome-Website herunter.

Lösung 10: Provider kon­tak­tie­ren

Während Sie den DNS-Server-Wechsel auf eigene Faust durch­füh­ren und so die Stan­dard­lö­sung Ihres In­ter­net­an­bie­ters ersetzen können, haben Sie auf die Pa­ket­fil­te­rung, die Ihr Provider vornimmt, keinerlei Einfluss. Da zumindest die Mög­lich­keit besteht, dass dieser die von Ihnen an­ge­peil­te Website durch das an­bie­ter­ei­ge­ne Firewall-System blockiert, sollten Sie nicht zögern, den Support zu kon­tak­tie­ren, wenn die vor­ge­stell­ten DIY-Lösungen nicht zum Erfolg führen. Mit etwas Glück ist die be­tref­fen­de Seite tat­säch­lich gesperrt, sodass es ausreicht, eine Ent­sper­rung in Auftrag zu geben, um den „ERR_CON­NEC­TION_REFUSED“-Fehler zu beheben.

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