In­fluen­cer ist in­zwi­schen ein ernst zu nehmender Beruf: Immer mehr Menschen starten mit ihrer Social-Media-Präsenz durch und möchten lang­fris­tig bekannte In­fluen­cer werden, um mit Instagram Geld zu verdienen. Damit Sie wirklich Erfolg haben, lohnt es sich, einige Tipps und Tricks zu beachten.

Tipp 1: Kennen Sie Ihre Ziel­grup­pe

Um er­folg­rei­cher Instagram-In­fluen­cer zu werden, müssen Sie sich zunächst Gedanken um Ihre Ziel­grup­pe machen. Wer soll Ihre Inhalte sehen? Wen könnten Ihre Posts besonders in­ter­es­sie­ren? Diese und ähnliche Fragen sollten Sie für sich be­ant­wor­ten, bevor Sie sich an das Projekt „Instagram-In­fluen­cer werden“ begeben. Sobald Sie sich über Ihre Ziel­grup­pe im Klaren sind, kann es losgehen. Folgen Sie den Hashtags, die für Ihre Ziel­grup­pe relevant sind, und lassen Sie sich von den dortigen Postings in­spi­rie­ren. Achten Sie außerdem auf Ihre eignen Hashtags.

Für die Ein­schät­zung po­ten­zi­el­ler Ziel­grup­pen ist es wichtig, einen Überblick über die de­mo­gra­fi­sche Struktur von Instagram zu haben. Mehr als die Hälfte der Instagram-Nut­ze­rin­nen und -Nutzer sind unter 35. Es handelt sich bei den Userinnen und Usern des sozialen Netzwerks also vorrangig um junge Er­wach­se­ne. Wenn Sie Content kreieren, der sich vor­wie­gend an ältere Personen richtet, sollten Sie die Wahl der Plattform unter Umständen also noch einmal über­den­ken. Themen, für die sich vorrangig Ju­gend­li­che und junge Er­wach­se­ne in­ter­es­sie­ren, sind auf Instagram dafür perfekt auf­ge­ho­ben.

Die Ge­schlech­ter­ver­tei­lung auf Instagram ist im Gegensatz zur Al­ters­ver­tei­lung relativ aus­ge­gli­chen. Zwar nutzen mit einem Anteil von knapp über 51 % ge­ring­fü­gig mehr Männer das soziale Netzwerk, der Un­ter­schied ist jedoch so gering, dass Ihr Content davon unberührt bleiben kann.

Tipp 2: Bei Instagram dreht sich alles um Hashtags

Apropos Hashtag: Hashtags sind auf Instagram zentral, um über den Al­go­rith­mus gefunden zu werden. Fügen Sie allen Ihren Posts ver­schie­de­ne Hashtags hinzu, unter denen Sie gefunden werden möchten. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Instagram empfiehlt pro Post drei bis fünf Hashtags. Es kann sich lohnen, einen Standard-Hashtag aus­zu­wäh­len, sodass po­ten­zi­el­le Fol­lo­we­rin­nen und Follower Sie unter diesem schnell wie­der­fin­den. Aber auch Varianz hat ihre Vorteile: Je breiter das Spektrum an Hashtags, das Sie mit Ihrem Content abdecken, desto mehr Userinnen und User erreichen Sie.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Hashtags an aktuelle Trends anpassen. Hierfür lohnt es sich, auf Instagram selbst aktiv zu sein und die Top-Hashtags bekannter In­fluen­cer mit großer Reich­wei­te anzusehen. Aber auch das Auf­grei­fen von anderen Internet-Trends wie ver­schie­de­nen Chal­lenges kann sich lohnen. Beliebt als Hashtags sind auch kuriose Feiertage, deren aktuelle Daten sich schon nach kurzer In­ter­net­re­cher­che her­aus­fin­den lassen. Wie wäre es zum Beispiel, Ihren Fol­lo­we­rin­nen und Followern zum in­ter­na­tio­na­len Tag der Früchte am ersten Juli ein Smoothie­re­zept zu prä­sen­tie­ren?

Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Hashtags zu Ihrem Post passen, können Sie Hashtag-Ge­ne­ra­to­ren wie den von Sistrix nutzen, um beliebte und passende Instagram-Hashtags her­aus­zu­fin­den.

Wenn Sie Ihre Posts lieber clean mögen, können Sie Ihre Hashtags auch als Kommentar unter Ihren eigenen Post setzen und sie somit ge­wis­ser­ma­ßen ver­ste­cken. Dann können Fol­lo­we­rin­nen und Follower die Hashtags erst dann sehen, wenn sie unter Ihrem Post auf „Alle Kom­men­ta­re anzeigen“ klicken.

Tipp 3: Passen Sie Ihre Sprache an

Über­zeu­gen­de Bild­un­ter­schrif­ten sind bei Instagram besonders wichtig, also passen diese an die Ge­ge­ben­hei­ten des sozialen Netzwerks an. Im Instagram-Feed werden nur die ersten drei Zeilen Ihrer Bild­un­ter­schrift angezeigt, also wählen Sie sie mit Bedacht. Instagram empfiehlt eine Zei­chen­län­ge von maximal 125 Zeichen. Eine gute Bild­un­ter­schrift stellt im Idealfall Bezug zum Aus­gangs­post her und macht die Le­se­rin­nen und Leser neugierig, sich mehr anzusehen.

Fordern Sie Ihre Fol­lo­we­rin­nen und Follower ruhig auf, einen Kommentar zu hin­ter­las­sen oder Freun­din­nen und Freunde zu markieren. So sorgen Sie nicht nur für mehr In­ter­ak­tio­nen; Ihre Community bekommt außerdem das Gefühl, ein­ge­bun­den zu werden.

Tipp 4: Com­mu­ni­ty­nä­he

Wenn Sie ein bekannter Instagram-In­fluen­cer werden möchten, ist es wichtig, Instagram-Follower zu bekommen. Hierfür ist die Nähe zu Ihrer Community ein ele­men­ta­rer Baustein. Es gibt eine ganze Reihe ver­schie­de­ner Wege, eine Ver­bin­dung zu Ihren Fol­lo­we­rin­nen und Followern auf­zu­bau­en, besonders gut eignen sich bei Instagram aber Stories: Mit diesen können Sie all­täg­li­che Er­leb­nis­se teilen und über Dinge sprechen, die Sie bewegen und die für Ihre Ziel­grup­pe relevant sind. Emp­feh­lens­wert ist es, Stories, in denen Sie sprechen, für die maximale Reich­wei­te mit Un­ter­ti­teln zu versehen. So können Ihre Fol­lo­we­rin­nen und Follower auch etwas aus der Story mitnehmen, wenn sie gerade aus welchem Grund auch immer nicht zuhören können.

Tipp 5: Er­wäh­nun­gen und Orte

Sie haben sich mit einem anderen In­fluen­cer bzw. einer anderen In­fluen­ce­rin an einem be­son­de­ren Ort getroffen? Erwähnen Sie dies unbedingt in Ihren Posts! Mit „@“ können Sie andere Nut­ze­rin­nen und Nutzer des sozialen Netzwerks in Ihren Beiträgen erwähnen. Außerdem ist es möglich, beim Erstellen von Content Orte hin­zu­zu­fü­gen. Der Vorteil: Sie sind mit Ihrem Instagram-Profil für kurze Zeit unter dem getaggten Ort auf­find­bar. Personen, die diesen Ort auf Instagram suchen, finden unter Umständen Sie. In­ter­es­siert Ihr Content die Suchenden, kann es sein, dass sie Ihnen folgen. Und Sie wissen natürlich längst, dass Fol­lo­we­rin­nen und Follower es­sen­zi­ell sind, um er­folg­rei­cher Instagram-In­fluen­cer zu werden.

Tipp 6: Die Mischung macht’s – Instagram-Formate aus­schöp­fen

Mitt­ler­wei­le ist Instagram viel mehr als eine Plattform, um Fotos zu ver­öf­fent­li­chen. Stories erlauben es Ihnen, kurze Video- oder Fo­to­mo­men­te aus Ihrem Alltag zu teilen. Als Instagram-In­fluen­cer ist es wichtig, an­spre­chen­de Stories zu erstellen. Doch auch Au­then­ti­zi­tät ist zentral und sollte nicht ver­nach­läs­sigt werden, wenn Sie eine Bindung zu Ihrer Ziel­grup­pe aufbauen möchten. Ein weiteres re­le­van­tes Format sind Instagram Reels: Hierbei handelt es sich um kurze Videos, die stark an das Haupt­for­mat von TikTok erinnern. Beim Erstellen von Instagram Reels bietet das soziale Netzwerk Ihnen eine Reihe von Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten an.

Achten Sie darauf, die ver­schie­de­nen Content-Formate im Wechsel ein­zu­set­zen. So ist für jeden und jede etwas dabei und Sie laufen nicht Gefahr, Fol­lo­we­rin­nen und Follower zu verlieren, die Ihrem Profil bei­spiels­wei­se nur für die Reels folgen.

Tipp 7: Posten Sie, wenn Ihre Community online ist

Mit einem of­fi­zi­el­len Instagram-Business-Account können Sie unter dem Reiter „Insights“ einsehen, wann die meisten Ihrer Fol­lo­we­rin­nen und Follower online sind. Passen Sie Ihren Posting-Rhythmus unbedingt an die so ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se an. Die Wahr­schein­lich­keit für In­ter­ak­tio­nen steigt, wenn mehr Personen Ihren Post wahr­neh­men. Es kann sich lohnen, mit ver­schie­de­nen Pos­ting­zei­ten zu ex­pe­ri­men­tie­ren, bis Sie den perfekten Zeit­rah­men für Ihre Posts gefunden haben.

Tipp 8: Passende Instagram-Bio

Gerade, wenn Sie noch nicht so bekannt sind, ist Ihre Instagram-Bio besonders wichtig, denn sie ist einer der ersten Eindrücke, die Sie bei Be­su­che­rin­nen und Besuchern Ihres Profils hin­ter­las­sen. In der Bio können Sie po­ten­zi­el­len Fol­lo­we­rin­nen und Followern grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen zu sich und Ihrem Content mitteilen. Auch Keywords, unter denen Sie gefunden werden möchten, sind fester Be­stand­teil einer In­fluen­cer-Bio. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Instagram-Biografie nicht zu formell wirkt: Ein paar Emojis oder per­sön­li­che Insider lockern die Stimmung auf und sorgen für Sympathie.

Tipp 9: Branding

Sie müssen Ihre Person als eigene Marke eta­blie­ren, wenn Sie ein Instagram-In­fluen­cer werden möchten. Personal Branding zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, dass Sie eine komplexe Selbst­ver­mark­tungs­stra­te­gie verfolgen: Auch Ihr Wie­der­erken­nungs­wert ist eine wichtige Vor­aus­set­zung, um ein Instagram-In­fluen­cer zu werden. Das Brand Building zieht sich im Bestfall also durch die gesamte Ge­stal­tung Ihres Kontos hindurch.

Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Account eine klare Linie verfolgt. Sorgen Sie bei­spiels­wei­se mit Bildern in ähnlichen Farbtönen oder mit einem klaren Stil dafür, dass Ihre Fol­lo­we­rin­nen und Follower im Feed direkt erkennen, dass es sich um einen Post von Ihnen handelt. Es kann außerdem vor­teil­haft sein, dafür zu sorgen, dass Ihr Profil in der Ge­samt­an­sicht an­spre­chend aussieht. Da es bei Instagram haupt­säch­lich auf den Feed ankommt, sollte das natürlich nicht Ihr Haupt­au­gen­merk sein. Ein stilvoll ge­stal­te­tes Profil kann aber bei Be­su­che­rin­nen und Besuchern dennoch Eindruck schinden.

Tipp 10: Inhalte Ihrer Community reposten

Sobald Fol­lo­we­rin­nen oder Follower aus Ihrer Community Sie in Ihren Stories erwähnen, können Sie diese Inhalte in Ihren eigenen Stories reposten. Das ist nicht nur Content, für den Sie keinen zu­sätz­li­chen Aufwand betreiben müssen. Darüber hinaus fühlt sich Ihre Community ein­ge­bun­den, wenn Sie Bezug auf deren Posts nehmen. Trotzdem ist es eine gute Idee, bei Ihren Fol­lo­we­rin­nen und Followern nach­zu­fra­gen, bevor Sie sie in Ihren eigenen Stories erwähnen.

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