Der weltweit genutzte Messenger WhatsApp bietet viele Funk­tio­nen, die Ihnen das Leben ver­ein­fa­chen. Sparen Sie z.B. Zeit mit der Broadcast-Option, schonen Sie Ihren Spei­cher­platz, oder erstellen Sie witzige WhatsApp-GIFs. Wir stellen Ihnen 20 der besten Tricks in WhatsApp vor.

Tipp 1: Eine WhatsApp-Nachricht an mehrere Ein­zel­per­so­nen dank Broadcast

Mithilfe der Broadcast-Funktion von WhatsApp lassen sich Nach­rich­ten zeit­gleich an mehrere Personen versenden, als wären diese im Einzelnen an­ge­schrie­ben worden. Dies rentiert sich vor allem, wenn Sie Ein­la­dun­gen, Neu­jahrs­wün­sche oder Ähnliches verteilen möchten.

Um eine Broadcast-Liste zu erstellen, wählen Sie auf Android den Drei-Punkte-Button und „Neuer Broadcast“ aus, auf iOS die Optionen „Broad­casts“ und „Neue Liste“. Sie können nun die Kontakte her­aus­su­chen, denen Sie schreiben möchten. Sobald Sie diese bestätigt haben, öffnet sich ein neues Chat­fens­ter. Alle Nach­rich­ten, die Sie hier versenden, werden von Ihren aus­ge­wähl­ten Emp­fän­gern und Emp­fän­ge­rin­nen auf her­kömm­li­che Weise empfangen. Aber Achtung: Dieses Vorgehen funk­tio­niert nur, wenn Sie sich im Adress­buch dieser Personen befinden.

Bild: Android-Screenshot einer Broadcast-Liste auf WhatsApp
Sobald Sie eine Broadcast-Liste erstellt haben, können Sie in einem neu er­stell­ten Chat Nach­rich­ten an alle Ihre aus­ge­wähl­ten Empfänger und Emp­fän­ge­rin­nen versenden.
HiDrive Cloud-Speicher
Ihr sicherer Online-Speicher
  • Daten zentral speichern, teilen und be­ar­bei­ten
  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
  • Höchste Da­ten­si­cher­heit im Einklang mit der DSGVO

Tipp 2: Da­ten­ver­brauch in WhatsApp checken und re­du­zie­ren

Um den mobilen Da­ten­ver­brauch von WhatsApp zu über­prü­fen, müssen Sie in den Ein­stel­lun­gen erst „Speicher und Daten“ und dann „Netz­werk­nut­zung“ auswählen. Dort finden Sie die Da­ten­men­gen auf­ge­lis­tet, die für Nach­rich­ten, Chat- und Status-Medien sowie Anrufe – darunter auch WhatsApp-Vi­deo­an­ru­fe – auf­ge­braucht worden sind. Eine Zu­rück­set­zung der Statistik ist ebenfalls möglich.

Da der Da­ten­ver­brauch beim Versenden und Empfangen von Medien wie Bildern und Co. am größten ausfällt, empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Legen Sie unter „Speicher und Daten“ bei allen oder aus­ge­wähl­ten Medien fest, dass ihr au­to­ma­ti­scher Download nur über WLAN statt­fin­den soll. Danach ist es Ihnen bei der mobilen Nutzung immer noch möglich, Chat-Medien manuell durch Antippen her­un­ter­zu­la­den. Weitere Spar­me­tho­den sind die Ak­ti­vie­rung eines ge­rin­ge­ren Da­ten­auf­wands bei WhatsApp-Anrufen sowie die Ver­rin­ge­rung der Medien-Upload-Qualität.

Bild: Android-Screenshot der Speicher und Daten-Optionen in WhatsApp
Ver­rin­gern Sie Ihren WhatsApp-Da­ten­ver­brauch, indem Sie z. B. die Medien-Upload-Qualität umstellen.

Tipp 3: Spei­cher­platz durch Löschen von WhatsApp-Medien schaffen

Medien wie Fotos, Videos und Co., die Sie auf WhatsApp empfangen, nehmen Ihnen kostbaren Spei­cher­platz weg. Glück­li­cher­wei­se existiert eine simple Methode, mit der Sie diesen wieder frei­räu­men können: Löschen Sie ganz einfach aus­ge­wähl­te oder alle Medien aus Ihren WhatsApp-Chats, ohne dabei die ent­hal­te­nen Text­nach­rich­ten zu verlieren.

Wählen Sie in den WhatsApp-Ein­stel­lun­gen „Speicher und Daten“ und an­schlie­ßend „Speicher verwalten“ aus. Ihnen werden nun Ihr ver­wen­de­ter WhatsApp-Spei­cher­platz, Dateien mit mehr als 5 MB und Ihre Chats auf­ge­lis­tet. Löschen Sie die Inhalte, die viel Platz einnehmen und/oder die Sie nicht mehr benötigen.

Bild: Android-Screenshot der Speicherverwaltung auf WhatsApp
Schaffen Sie Spei­cher­platz, indem Sie aus­ge­wähl­te Medien in der Spei­cher­ver­wal­tung von WhatsApp löschen.

Tipp 4: WhatsApp-Chats für einen fest­ge­leg­ten Zeitraum stumm­schal­ten

Die Stumm­schal­tungs­funk­ti­on ist ein Trick in WhatsApp, mit dem sich Be­nach­rich­ti­gun­gen aus Einzel- und Grup­pen­chats de­ak­ti­vie­ren lassen. Hierbei handelt es sich kei­nes­wegs um eine Kon­takt­blo­ckie­rung. Sie legen lediglich fest, auf welche neuen Chat­kor­re­spon­den­zen Sie nicht auf­merk­sam gemacht werden möchten.

Wählen Sie zunächst den Chat aus, den Sie stumm­schal­ten möchten. An­schlie­ßend tippen Sie auf Android im Drei-Punkte-Menü „Benachr. Stumm­schal­ten“ an. In iOS finden Sie diese Option im Gruppen- bzw. Kontakt-In­fo­fens­ter. Sie können auch Ihren Finger lange auf einem Chat gedrückt halten und dann die Stumm­schal­tung ak­ti­vie­ren. Ein prak­ti­sches Feature: Sie haben die Wahl zwischen einer Stumm­schal­tung von acht Stunden, einer Woche oder ohne Limit.

Bild: Android-Screenshot der Stummschaltungsfunktion im Chat-Infofenster
Im In­fo­fens­ter eines WhatsApp-Chats können Sie diesen unter „Stumm“ für einen fest­ge­leg­ten Zeitraum stumm­schal­ten.

Tipp 5: Fette, kursive und durch­ge­stri­che­ne For­ma­tie­rung in WhatsApp nutzen

Wenn Sie Ihren WhatsApp-Nach­rich­ten mehr Ausdruck verleihen möchten, dann ist dieser For­ma­tie­rungs­trick das Richtige für Sie. Mit dem richtigen Zeichen am Anfang und Ende Ihres Textes können Sie diesen auf drei un­ter­schied­li­che Weisen um­ge­stal­ten: Fett, Kursiv und Durch­ge­stri­chen. Die Zeichen ver­schwin­den, sobald Sie Ihre Nachricht versendet haben.

Bild: Android-Screenshot der WhatsApp-Formatierungsoptionen
Mit Sternchen, Un­ter­stri­chen und Tilden lassen sich WhatsApp-Nach­rich­ten in puncto Schrift­art ganz einfach anpassen.

Tipp 6: WhatsApp-Sprach­nach­richt vor dem Versenden abhören

Sprach­nach­rich­ten auf WhatsApp werden in der Regel direkt nach voll­ende­ter Aufnahme versendet, doch es gibt einen simplen Kniff, der dies un­ter­bin­det. Dadurch ist es Ihnen möglich, Ihre auf­ge­nom­me­ne Sprach­nach­richt nochmal zu über­prü­fen und ggf. eine neue auf­zu­neh­men, falls das Gehörte nicht Ihrer Vor­stel­lung ent­spricht.

Das Vorgehen sieht fol­gen­der­ma­ßen aus: Halten Sie im WhatsApp-Chat unten rechts das Mikrofon gedrückt und wischen Sie mit Ihrem Finger direkt nach oben. Es wird Ihnen ein Schloss-Symbol angezeigt werden, das sich schließt. An­schlie­ßend können Sie frei­hän­dig Ihre Nachricht aufnehmen. Wenn Sie wäh­rend­des­sen oder danach auf den Pause-Button drücken, erscheint das Play-Symbol auf der linken Seite. Hören Sie sich mit diesem Ihre Sprach­nach­richt so oft an, wie Sie möchten.

Bild: Android-Screenshot der Sprachaufnahme-Funktion in WhatsApp
Wenn Sie beim Aufnehmen einer Sprach­nach­richt mit dem Finger nach oben wischen, dann können Sie Ihre Aufnahme zu jeder Zeit pausieren und vor dem Versenden anhören.

Tipp 7: Blaue-Häkchen/Le­se­be­stä­ti­gung in WhatsApp aus­schal­ten

In WhatsApp bedeuten zwei blaue Häkchen unterhalb einer Nachricht, dass sie vom Empfänger bzw. der Emp­fän­ge­rin gelesen worden ist. Diese Art der Le­se­be­stä­ti­gung kann praktisch sein, aber auch Druck auf Personen ausüben, zeitnah antworten zu müssen, weil ihr Kontakt weiß, dass seine oder ihre Nachricht längst gelesen wurde.

Um die Le­se­be­stä­ti­gung in WhatsApp aus­zu­schal­ten, müssen Sie in den Ein­stel­lun­gen erst „Account“ und dann „Da­ten­schutz“ auswählen. Dort befindet sich die Option „Le­se­be­stä­ti­gun­gen“. Sobald diese de­ak­ti­viert ist, können Ein­zel­kon­tak­te nicht mehr sehen, wann Sie ihre Nach­rich­ten gelesen haben. Genauso an­ders­her­um. Auf Grup­pen­chats trifft dies jedoch nicht zu.

Bild: Android-Screenshot des WhatsApp Datenschutzbereichs mit deaktivierter Lesebestätigungsoption
Wenn Sie die Option „Le­se­be­stä­ti­gun­gen“ in WhatsApp de­ak­ti­vie­ren, dann sehen Sie und Ihr Ge­sprächs­part­ner nicht mehr, wann eine Nachricht gelesen wurde.

Tipp 8: Per­sön­li­che Daten aus­blen­den und Pri­vat­sphä­re schützen

Ein weiterer prak­ti­scher Trick ist die Aus­blen­dung per­sön­li­cher In­for­ma­tio­nen, z. B. Ihres WhatsApp-Pro­fil­bilds und des Status. Anders aus­ge­drückt haben Sie die Mög­lich­keit, selbst zu bestimmen, wer diese auf dem Messenger sehen darf. Auf diese Weise schützen Sie Ihre Pri­vat­sphä­re und halten Ihre Identität geheim.

Wählen Sie auf iOS und Android in den WhatsApp-Ein­stel­lun­gen die Option „Da­ten­schutz“ aus. Dort können Sie nun festlegen, ob jede Person, nur Ihre Kontakte oder niemand aus­ge­wähl­te Daten von Ihnen sehen darf. Vor allem das Segment „Zuletzt online“ wird von vielen Personen auf „Niemand“ ein­ge­stellt.

Bild: Android-Screenshot des Datenschutzbereichs in WhatsApp
Sie legen selbst fest, wer auf WhatsApp bestimmte Daten von Ihnen sehen darf.

Tipp 9: Einen WhatsApp-Grup­pen­chat unbemerkt verlassen, ohne aus­zu­tre­ten

Wenn Sie in einer WhatsApp-Gruppe nicht mehr länger aktiv sein, aber zugleich niemanden auf Ihren Austritt auf­merk­sam machen möchten, dann gibt es dafür eine simple Lösung. Gehen Sie dafür fol­gen­der­ma­ßen vor:

Wählen Sie den Grup­pen­chat aus, bei dem Sie austreten möchten, und rufen Sie die Grup­pen­in­fo auf. Dort befindet sich die „Benachr. stumm­schal­ten“- bzw. „Stumm“-Option, die Sie auf „Immer“ ein­stel­len müssen. Wenn Sie nun in die Chat­auf­lis­tung zu­rück­keh­ren, führen Sie als nächstes eine Chat­ar­chi­vie­rung durch. Sobald dies geschehen ist, wird Ihnen der Grup­pen­chat nicht mehr länger auf­ge­lis­tet und bedrängt Sie nicht mehr direkt mit seinen neuen Nach­rich­ten. Falls Sie Ihre Meinung ändern sollten, lassen sich solche WhatsApp-Chats einfach wie­der­her­stel­len.

Bild: Android-Screenshot des WhatsApp-Bereichs für archivierte Chats
Wenn Sie einen Grup­pen­chat stumm­schal­ten und an­schlie­ßend ar­chi­vie­ren, dann werden Sie nicht mehr länger von dessen Nach­rich­ten behelligt, ohne die Gruppe verlassen zu haben.
Tipp

Der Messenger ist nicht nur auf Mo­bil­ge­rä­ten ein­setz­bar. Nutzen Sie WhatsApp auf Ihrem PC mithilfe der Web- oder Desktop-App. Ebenso ist es möglich, WhatsApp auf einem Mac zu verwenden.

Tipp 10:. Wichtige WhatsApp-Chats oben anpinnen

Falls Sie einen Kontakt oder eine Gruppe in WhatsApp haben, mit dem bzw. der Sie re­gel­mä­ßig schreiben, dann kann es sich rentieren, den besagten Chat an­zu­pin­nen. Auf diese Weise wird er Ihnen stets ganz oben in der Liste angezeigt und rutscht beim Ein­tref­fen neuer Nach­rich­ten nicht mehr nach unten.

Das Vorgehen sieht fol­gen­der­ma­ßen aus: Wischen Sie im Falle von iOS Ihren fa­vo­ri­sier­ten Chat von links nach rechts, um die „Fixieren“-Funktion auf­zu­de­cken. Auf Android müssen Sie den Chat lange gedrückt halten. Sobald die Steck­na­del aus­ge­wählt wurde, hat er einen festen Platz oben in der Liste.

Bild: Android-Screenshot der WhatsApp-Chatliste mit Fixieren-Funktion
Sie können Chats in WhatsApp anpinnen, damit sich diese immer ganz oben in der Liste befinden.

Tipp 11: Chat­nach­rich­ten zitieren für bessere Kom­mu­ni­ka­ti­on

Mit einem weiteren WhatsApp-Trick können Sie frühere Nach­rich­ten zitieren. Auf diese Weise ver­deut­li­chen Sie z. B. in einer aus­schwei­fen­den Grup­pen­un­ter­hal­tung, auf welchen Ge­sprächs­punkt sich Ihre Antwort bezieht. Genauso bietet sich dies an, um frühere Nach­rich­ten nochmal zum aktuellen Zeitpunkt her­vor­zu­he­ben. Ein Fin­ger­tip­pen auf den zitierten Text lässt Sie au­to­ma­tisch zum Original zu­rück­sprin­gen.

Um eine WhatsApp-Nachricht zu zitieren, müssen Sie diese innerhalb des Chats nach rechts wischen. An­schlie­ßend taucht sie über Ihrer mobilen Tastatur auf. Schreiben Sie die ge­wünsch­te Nachricht und versenden Sie diese gemeinsam mit der zitierten Text­stel­le. Dies funk­tio­niert nicht nur mit fremden, sondern auch eigenen WhatsApp-Nach­rich­ten – jedoch nicht chat­über­grei­fend.

Bild: Android-Screenshot eines WhatsApp-Chats mit zitierter Nachricht
Indem Sie eine WhatsApp-Nachricht nach rechts wischen, können Sie diese zitieren und auf diese Weise Ihre Chat­kom­mu­ni­ka­ti­on über­sicht­li­cher gestalten.

Tipp 12: In­di­vi­du­el­len Mit­tei­lungs­ton für WhatsApp-Chat festlegen

Wenn eine neue Nachricht auf WhatsApp eingeht, dann lässt Ihr Mo­bil­ge­rät einen stan­dar­di­sier­ten Be­nach­rich­ti­gungs­ton erklingen. Sie haben jedoch die Option, einzelnen Kontakte einen be­stimm­ten Klang zu­zu­ord­nen. Auf diese Weise wissen Sie immer sofort, wer Sie an­ge­schrie­ben hat.

Um den Be­nach­rich­ti­gungs­ton zu ändern, müssen Sie einen WhatsApp-Chat auswählen, dessen Kon­takt­in­fo aufrufen und die Option „Eigene Be­nach­rich­ti­gun­gen“ (Android) bzw. „Hin­ter­grün­de & Töne“ (iOS) auswählen. An­schlie­ßend können Sie unter „Be­nach­rich­ti­gungs­ton“ (Android) bzw. „Mit­tei­lungs­ton“ (iOS) den ge­wünsch­ten Klang festlegen. Der Messenger bietet eine über­sicht­li­che Auswahl ver­schie­de­ner Töne an. Dieses Feature ist auch in WhatsApp-Al­ter­na­ti­ven wie Signal vertreten.

Bild: Android-Screenshot zum Einstellen eines individuellen Benachrichtigungstons
Wenn Sie je Chat einen anderen Be­nach­rich­ti­gungs­ton ein­stel­len, dann wissen Sie blind, welcher Kontakt Sie an­ge­schrie­ben hat.
Eigene E-Mail-Adresse erstellen
E-Mail-Kom­plett­pa­ke­te vom deutschen Markt­füh­rer
  • Mit KI schneller zur perfekten E-Mail: schreiben, über­set­zen, um­for­mu­lie­ren
  • Aus Deutsch­land – DSGVO-konform & sicher
  • Nur bei IONOS: Eigene Domain inklusive

Tipp 13: WhatsApp-Nach­rich­ten mit einem Stern markieren und bewahren

Nach­rich­ten in WhatsApp können markiert bzw. mit einem Le­se­zei­chen versehen werden. Dieses Vorgehen ist von Vorteil, wenn Sie eine Mit­tei­lung nicht vergessen möchten, die Ihnen besonders gefallen hat oder eine wichtige In­for­ma­ti­on wie z. B. einen Termin enthält.

Das Vorgehen ist simpel: Öffnen Sie den WhatsApp-Chat mit der Nachricht, die Sie markieren möchten. Tippen Sie die Sprech­bla­se zweimal an bzw. halten Sie Ihren Finger lange auf sie gedrückt. Ihnen werden an­schlie­ßend mehrere Optionen auf­ge­lis­tet – darunter auch ein Stern­sym­bol (Android) bzw. „Mit Stern markieren“ (iOS). Sie können markierte Nach­rich­ten auf Android im Menü und bei iOS in den Ein­stel­lun­gen unter „Mit Stern markiert“ finden.

Bild: Android-Screenshot mit Stern-Symbol
Sie können aus­ge­wähl­te Nach­rich­ten in WhatsApp mit einem Stern versehen, um sie zu markieren und später leichter wie­der­zu­fin­den.

Tipp 14: Eigene GIFs auf WhatsApp erstellen und versenden

In WhatsApp können Sie GIFs nicht nur suchen und versenden, sondern auch selbst kreieren. Für diesen Trick benötigen Sie keine zu­sätz­li­che Software. Allein der Messenger und ein Video aus Ihrer mobilen Mediathek sind vonnöten.

Wählen Sie im WhatsApp-Chat das Plus-Symbol und die Option „Foto- und Vi­deo­me­dia­thek“ aus. Sobald Sie das Video her­aus­ge­sucht haben, aus dem Sie ein GIF erstellen möchten – am schnells­ten funk­tio­niert dies über den Video-Ordner –, öffnet sich ein Be­ar­bei­tungs­fens­ter. Sie müssen nun das Video an der Stelle Ihrer Wahl auf eine Länge von maximal sechs Sekunden kürzen. Es taucht daraufhin ein GIF-Schalter auf, der aktiviert werden muss. An­schlie­ßend kann Ihr per­sön­li­ches GIF versendet werden. Ein Zu­satz­tipp: Wenn Sie dieses – wie im vor­he­ri­gen Trick gezeigt – markieren, dann wird es unter dem Stern-Symbol in Ihrer GIF-Übersicht ge­spei­chert.

Bild: Android-Screenshot zur Erstellung eines GIFs
Wenn Sie ein Video vor dem Versenden in WhatsApp auf maximal sechs Sekunden kürzen, dann können Sie dieses in ein GIF ver­wan­deln.

Tipp 15: Bio­me­tri­sche Au­then­ti­fi­zie­rung zum Ent­sper­ren ak­ti­vie­ren

Setzen Sie auf doppelte Si­cher­heit, indem Sie die Ein­stel­lung treffen, dass sich Ihr WhatsApp-Messenger nur mittels Touch- oder Face-ID öffnen lässt. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass niemand anders Ihre Nach­rich­ten lesen kann, falls Ihr Mo­bil­ge­rät einmal entsperrt in fremde Hände gelangen sollte.

Wählen Sie dafür in den WhatsApp-Ein­stel­lun­gen die Optionen „Account“, „Da­ten­schutz“ und an­schlie­ßend „Fin­ger­ab­druck-Sperre“ bzw. „Bild­schirm­sper­re“ aus. Während Sie auf Android die Touch-ID zur Auswahl haben, handelt es sich bei iOS um die Face-ID. Nach der Ak­ti­vie­rung können Sie festlegen, wann die Bild­schirm­sper­re in Kraft treten soll: „Sofort“, „Nach 1 Minute“, „Nach 15 Minuten“ und „Nach 1 Stunde“. Die erste Wahl­mög­lich­keit ga­ran­tiert die größte Si­cher­heit.

Bild: Android-Screenshot der Bildschirmsperre-Option auf WhatsApp
Sie können auf WhatsApp die Bild­schirm­sper­re ak­ti­vie­ren, damit nur Sie allein dank bio­me­tri­scher Au­then­ti­fi­zie­rung auf Ihren Messenger zugreifen können.

Tipp 16: Si­cher­heits­be­nach­rich­ti­gung in WhatsApp ein­schal­ten

Jeder WhatsApp-Chat verfügt über eine Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung und eine spe­zi­fi­sche Si­cher­heits­num­mer. Letzt­ge­nann­te kann sich ändern, wenn Sie oder Ihr Kontakt z. B. ein neues Mo­bil­ge­rät gebraucht oder eine WhatsApp-Neu­in­stal­la­ti­on durch­ge­führt hat. Ak­ti­vie­ren Sie die Si­cher­heits­be­nach­rich­ti­gung auf Ihrem Messenger, um über eine solche Änderung in Kenntnis gesetzt zu werden.

Öffnen Sie dafür die Ein­stel­lun­gen in WhatsApp und wählen Sie danach die Optionen „Account“ und „Si­cher­heit“ aus. Dort ist es Ihnen möglich, die Si­cher­heits­be­nach­rich­ti­gung zu ak­ti­vie­ren. Sobald sich nun eine Si­cher­heits­num­mer von einem Ihrer Chats ändert, werden Sie darüber in­for­miert.

Bild: Android-Screenshot der Sicherheitseinstellungen in WhatsApp
Ak­ti­vie­ren Sie die Si­cher­heits­mit­tei­lun­gen auf Ihrem Mo­bil­ge­rät, um darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, sobald sich eine Chat-Si­cher­heits­num­mer ändert.

Tipp 17: Fotos und Videos mit ein­ma­li­ger Ansicht senden

Ein weiterer prak­ti­scher WhatsApp-Tipp ist das Ver­schi­cken von Fotos und Videos, die ver­schwin­den, sobald Ihr Kontakt sie einmal angesehen hat. Mit diesem Kniff sorgen Sie nicht nur für mehr Spei­cher­platz in Ihren Chats, sondern halten Ihren Nach­rich­ten­ver­lauf auch auf­ge­räumt. Medien, die nur für kurze Zeit Relevanz haben, z. B. das Foto eines Par­ty­fly­ers, können be­den­ken­los im Nichts ver­schwin­den.

Um ein Foto oder Video in ver­schwin­den­der Form zu versenden, rufen Sie zunächst wie immer Ihre Galerie bzw. Foto- und Vi­deo­me­dia­thek im WhatsApp-Chat auf und suchen das ge­wünsch­te Medium heraus. Sobald Sie sich im Ver­sand­fens­ter befinden, brauchen Sie nur das Eins-Symbol im Feld der Bild­un­ter­schrift an­zu­tip­pen. Dadurch ak­ti­vie­ren Sie die „Einmal ansehen“-Funktion. Danach müssen Sie Ihr Foto oder Video nur noch versenden.

Bild: Android-Screenshot der aktivierten Einmal-ansehen-Funktion in WhatsApp
Sie können ver­schwin­den­de Bilder und Videos in WhatsApp versenden, indem Sie vor dem Ab­schi­cken die „Einmal ansehen“-Funktion ak­ti­vie­ren.

Tipp 18: Un­ter­schied­li­che Hin­ter­grund­bil­der in Chats festlegen

Ein anderer WhatsApp-Trick ist die Anpassung des Hin­ter­grund­bilds, das Ihnen hinter den Text­nach­rich­ten im Chat angezeigt wird. Ver­mut­lich ist Ihnen bereits bekannt, dass sich dieses in den Ein­stel­lun­gen allgemein festlegen lässt. Aber wussten Sie auch, dass Sie pro Chat ein anderes Hin­ter­grund­bild verwenden können? Dadurch ist es Ihnen möglich, jedem Ihrer Kontakte einen spe­zi­fi­schen Look zu verleihen.

Auf Android müssen Sie hierzu in einem Chat den Drei-Punkte-Button und die Option „Hin­ter­grund“ auswählen. Auf iOS wiederum handelt es sich um den Punkt „Hin­ter­grün­de & Töne“ in der Kontakt- bzw. Grup­pen­in­fo. Suchen Sie sich dort Ihr fa­vo­ri­sier­tes Hin­ter­grund­bild aus – entweder unter den Stan­dard­op­tio­nen oder Ihren ge­spei­cher­ten Fotos.

Bild: Android-Screenshot der Hintergrundbild-Einstellungen
Sie können nicht nur ein all­ge­mei­nes WhatsApp-Hin­ter­grund­bild festlegen, sondern auch je Chat ein anderes bestimmen und dadurch für mehr In­di­vi­dua­li­tät sorgen.

Tipp 19: WhatsApp-Chat in per­sön­li­ches Tagebuch ver­wan­deln

Falls Sie ein digitales Tagebuch führen möchten, gibt es einen geheimen WhatsApp-Trick, mit dem Sie den Messenger genau dazu trans­for­mie­ren können. Ein WhatsApp-Tagebuch hat den Vorteil, dass Sie es auf Ihrem Mo­bil­ge­rät immer griff­be­reit haben und es sogar mit aktuellen Chat­nach­rich­ten, Medien und Co. Ergänzen können. Außerdem lässt es sich selbst dann verwenden, wenn keine In­ter­net­ver­bin­dung vorhanden ist und WhatsApp mal nicht funk­tio­niert.

Zu­al­ler­erst müssen Sie eine neue WhatsApp-Gruppe erstellen. Fügen Sie dieser einen Kontakt als Mitglied hinzu, den Sie idea­ler­wei­se vorher von Ihrem Vorhaben un­ter­rich­ten. Nach der Cha­ter­stel­lung entfernen Sie diesen im Grup­pen­in­fo-Fenster wieder und benennen die Gruppe in „Tagebuch“ um. Ihr privater Chat­be­reich ist nun ein­satz­be­reit.

Bild: Android-Screenshot eines Tagebuch-Chats in WhatsApp
Sie können WhatsApp auch als digitales Tagebuch verwenden, indem Sie einen Grup­pen­chat erstellen, in dem Sie das einzige Mitglied sind.

Tipp 20: Her­aus­fin­den, welche Kontakte zu Ihren Favoriten zählen

Ver­mut­lich wissen Sie dies ohnehin bereits, doch falls Sie gerne erfahren möchten, wer zu Ihren fa­vo­ri­sier­ten Kontakten in WhatsApp zählt, dann können Sie dies ganz einfach her­aus­fin­den. Hierzu müssen Sie nur die Sta­tis­ti­ken des Mes­sen­gers checken.

Gehen Sie in den WhatsApp-Ein­stel­lun­gen erst auf die Option „Speicher und Daten“ und an­schlie­ßend „Speicher verwalten“. Weiter unten werden Ihnen nun alle Ihre WhatsApp-Chats auf­ge­lis­tet, die nach der aus­ge­tausch­ten Da­teien­men­ge sortiert sind. Ganz oben befinden sich dem­entspre­chend die Personen und Gruppen, die zu Ihren Lieb­lin­gen zählen. Eine Zu­satz­an­mer­kung: Dies ist zwar der Regelfall, muss aber nicht immer zutreffen.

Bild: Android-Screenshot der WhatsApp-Speicherverwaltung mit Fokus auf den ausgetauschten Datenmengen in Chats
In der Spei­cher­ver­wal­tung von WhatsApp werden Ihre Chats auf­ge­lis­tet, von denen der oberste mit dem größten Da­ten­aus­tausch in der Regel Ihr Lieb­lings­kon­takt ist.
My­De­fen­der
Cyber Security aus Deutsch­land
  • Geplante Viren-Scans
  • Au­to­ma­ti­sche Backups, einfache Wie­der­her­stel­lung
Zum Hauptmenü