Google-Updates dienen dazu, die Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern und sind es­sen­zi­ell für das SEO-Ranking von Websites. Google passt seinen Al­go­rith­mus re­gel­mä­ßig an, um die Qualität der Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern. Neben klas­si­schen Ranking-An­pas­sun­gen umfasst dies heute auch KI-gestützte Systeme zur In­ter­pre­ta­ti­on und Be­ant­wor­tung von Such­an­fra­gen.

Aktuelle Updates im Überblick

Wann gab es das letzte Google-Update? Wer war betroffen und welche Aus­wir­kun­gen hatte es? Diese Fragen findet man in der nach­fol­gen­den kurzen Übersicht über die letzten Updates be­ant­wor­tet.

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24.– 26.06.2026 June 2026 Spam Update

Am 24. Juni 2026 leitete Google das zweite Spam-Update des Jahres ein, der Rollout dauerte rund zwei Tage und war am 26. Juni ab­ge­schlos­sen. Wie schon beim March 2026 Spam Update galt die Ak­tua­li­sie­rung weltweit und für alle Sprachen. Neue Spam-Richt­li­ni­en kündigte Google dabei nicht an – statt­des­sen wurden die be­stehen­den Systeme zur Spam-Erkennung, darunter das KI-gestützte SpamBrain-System, weiter ver­fei­nert. Be­trof­fe­ne Website-Be­trei­ben­de sollten ins­be­son­de­re prüfen, ob ihre Inhalte gegen bekannte Spam-Praktiken wie mas­sen­haft ge­ne­rier­te oder wenig hilf­rei­che Inhalte verstoßen.

21.05.– 02.06.2026 May 2026 Core Update

Bereits am 21. Mai 2026 folgte mit dem May 2026 Core Update das nächste be­stä­tig­te Core Update. Der Rollout endete am 2. Juni 2026. Auch dieses Update brachte spürbare Ver­än­de­run­gen in den Rankings mit sich. Google selbst nannte keine neuen Son­der­re­geln, vielmehr entsprach das Update dem bekannten Muster: Inhalte wurden danach neu bewertet, wie hilfreich, relevant und zu­frie­den­stel­lend sie für eine Such­an­fra­ge sind.

Die Aus­wir­kun­gen des Mai-Updates wirkten dabei gezielter und dif­fe­ren­zier­ter als noch im März:

  • Nicht pauschal ganze Sei­ten­ty­pen gewannen oder verloren, sondern vor allem Seiten, die besser zur je­wei­li­gen Such­in­ten­ti­on passten.
  • Stärkere Sicht­bar­keit erhielten häufig Quellen, die in­halt­lich als besonders maß­geb­lich oder markt­be­zo­gen wahr­ge­nom­men wurden.
  • Lokal oder regional pas­sen­de­re Anbieter konnten in einzelnen Märkten zulegen.
  • Foren, Q&A-Seiten und offene Pu­bli­shing-Platt­for­men verloren in einigen Bereichen an Sicht­bar­keit.

Insgesamt zeigte das Update, dass Google die Such­ergeb­nis­se noch stärker danach aus­rich­tet, welche Quelle eine Such­an­fra­ge tat­säch­lich am besten be­ant­wor­tet.

27.03. – 08.04.2026 March 2026 Core Update

Am 27. März 2026 startete Google das March 2026 Core Update, ab­ge­schlos­sen war der Rollout am 8. April 2026. Google ordnete das Update als reguläres Core Update ein, also als breite Anpassung seiner Ranking-Systeme, mit der relevante und hilf­rei­che Inhalte besser sichtbar werden sollen.

Bei den Aus­wir­kun­gen zeigte sich ein klares Muster: Die Sicht­bar­keit verschob sich in vielen Fällen weg von In­ter­me­diä­ren, Ver­zeich­nis- und Ag­gre­ga­tor-Seiten hin zu stärkeren Ziel­sei­ten, of­fi­zi­el­len Quellen, spe­zia­li­sier­ten Angeboten und eta­blier­ten Marken. Al­ler­dings fiel das Update in der Breite weniger massiv aus als manche frühere Core Updates.

24. – 25.03.2026 March 2026 Spam Update

Mit dem March 2026 Spam Update hat Google seine Systeme zur Erkennung von Suchspam weiter angepasst. Laut Google galt das Update weltweit und für alle Sprachen. Of­fi­zi­el­le Details dazu, welche Spam-Arten besonders im Fokus standen, nannte das Un­ter­neh­men nicht. Grund­sätz­lich dienen Spam Updates dazu, pro­ble­ma­ti­sche Inhalte und Ma­ni­pu­la­ti­ons­ver­su­che zu erkennen, die gegen Googles Spam­richt­li­ni­en verstoßen. Dazu zählen etwa Cloaking, ir­re­füh­ren­de Wei­ter­lei­tun­gen oder Inhalte, die in großem Maßstab primär zur Ma­ni­pu­la­ti­on von Rankings erstellt werden.

05.02. – 27.02.2026 – February 2026 Discover Core Update

Mit dem February 2026 Discover Update ver­öf­fent­lich­te Google erstmals ein eigenes Core Update speziell für Google Discover. Anders als klas­si­sche Core Updates betraf diese Ak­tua­li­sie­rung aus­schließ­lich die Inhalte im Discover-Feed und nicht die regulären Such­ergeb­nis­se. Das Update war nur für den US-Markt geplant. Andere Regionen sollen nach und nach folgen.

Ziel war es, die Qualität und Relevanz der an­ge­zeig­ten Inhalte deutlich zu ver­bes­sern. Im Mit­tel­punkt standen dabei mehrere zentrale An­pas­sun­gen:

  • Reduktion von Clickbait und sen­sa­tio­na­lis­ti­schen Inhalten: Inhalte mit ir­re­füh­ren­den oder über­trie­be­nen Über­schrif­ten wurden gezielt ab­ge­wer­tet, während seriöse und in­halt­lich kon­sis­ten­te Beiträge bevorzugt werden.
  • Stärkere Ge­wich­tung lokaler Relevanz: Google prio­ri­siert Inhalte, die geo­gra­fisch besser zur je­wei­li­gen Nut­zer­re­gi­on passen. Dadurch gewinnen lokale Publisher und regional relevante Inhalte an Sicht­bar­keit.
  • Fokus auf Expertise und the­ma­ti­sche Autorität: Inhalte werden stärker danach bewertet, ob eine Website in einem be­stimm­ten The­men­be­reich über nach­weis­ba­re Expertise verfügt. Diese Bewertung erfolgt zunehmend the­men­spe­zi­fisch und nicht mehr nur auf Domain-Ebene.
  • Be­vor­zu­gung von ori­gi­nä­ren, tief­ge­hen­den und aktuellen Inhalten: Besonders pro­fi­tie­ren Inhalte mit eigenem Mehrwert, fun­dier­ter Analyse und Ak­tua­li­tät, während ge­ne­ri­sche oder agg­re­gier­te Inhalte an Sicht­bar­keit verlieren.

Insgesamt zeigt das Update deutlich, dass Google Discover sich stärker in Richtung Qualität, Kontext und Nut­zer­re­le­vanz ent­wi­ckelt und weniger auf reine Auf­merk­sam­keit oder Klick­stär­ke setzt.

11.12.–29.12.2025 – December 2025 Core Update

Das December 2025 Core Update wurde über etwa 18 Tage aus­ge­rollt. Es handelte sich um ein klas­si­sches Broad Core Update, das keine einzelnen Websites gezielt abstrafte, sondern eine um­fas­sen­de Neu­be­wer­tung von Inhalten im gesamten Suchindex vornahm.

Der Fokus lag auf folgenden Ent­wick­lun­gen:

  • Bessere Ge­wich­tung re­le­van­ter und hilf­rei­cher Inhalte: Inhalte werden stärker danach bewertet, wie gut sie Such­an­fra­gen voll­stän­dig und zu­frie­den­stel­lend be­ant­wor­ten.
  • Aus­wei­tung von E-E-A-T auf mehr The­men­be­rei­che: Erfahrung, Expertise und Vertrauen spielen nicht mehr nur bei sensiblen Themen eine zentrale Rolle, sondern zunehmend in allen Content-Ka­te­go­rien.
  • Neu­be­wer­tung statt Ab­stra­fung: Ranking-Ver­än­de­run­gen entstehen durch Vergleich und Neu­ord­nung von Inhalten, nicht durch Penalties.
  • Hohe Vo­la­ti­li­tät während des Rollouts: Besonders in wett­be­werbs­star­ken Bereichen kam es zu spürbaren Ranking-Ver­schie­bun­gen.

30.06.–17.07.2025 – June 2025 Core Update

Das June 2025 Core Update hatte eine Aus­roll­pha­se von 16 Tagen und setzte den Trend fort, hoch­wer­ti­ge Inhalte stärker zu belohnen. Ins­be­son­de­re reagierte Google auf die zu­neh­men­de Ver­brei­tung von KI-ge­ne­rier­ten Inhalten, die nur vor­han­de­nen Content zu­sam­men­fas­sen oder pa­ra­phra­sie­ren. Es ist an­zu­neh­men, dass Googles eigene Ent­wick­lun­gen im Bereich KI hierbei auch eine Rolle gespielt haben. Immerhin zeigen die AI Overviews eigene Zu­sam­men­fas­sun­gen direkt in den Such­ergeb­nis­sen an. Dafür ist die Google-KI auf Inhalte mit viel Expertise an­ge­wie­sen.

13.03.2025 – March 2025 Core Update

Das erste Core Update des Jahres 2025 zielte vor allem darauf ab, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Inhalte zu fördern. Seiten, die vor allem mit au­to­ma­tisch (etwa per KI) er­stell­ten Inhalten online sind, haben deshalb spürbar an Sicht­bar­keit verloren.

Bewegung in den Rankings gab es zudem bei Seiten mit Inhalten, die von Nut­ze­rin­nen und Nutzern erstellt wurden. Viele Foren mussten starke Verluste ver­zeich­nen. Damit mildert Google eine Ent­wick­lung der letzten Jahre ab, bei der Community-Inhalte von den Ranking-Al­go­rith­men bevorzugt wurden. In­ter­es­san­ter­wei­se hat Reddit hingegen einen großen Boost erhalten und erscheint nun mit seinen un­ter­schied­li­chen Subred­dits weit oben in den Such­ergeb­nis­sen.

12.12.2024 – December 2024 Core Update

Nur einen Monat nach dem November 2024 Core Update ver­öf­fent­lich­te Google am 12. Dezember das vierte und letzte große Al­go­rith­mus-Update des Jahres. In der An­kün­di­gung auf X erklärte der Such­ma­schi­nen­rie­se die schnelle Abfolge an Neue­run­gen dadurch, dass es ver­schie­de­ne Kern­sys­te­me gebe, die man immer wieder ak­tua­li­sie­ren möchte. Auf der Search Central Live in Zürich gab man gleich­zei­tig bekannt, dass ein schnel­le­rer Core-Update-Rhythmus künftig zum Standard werden soll.

11.11.2024 – November 2024 Core Update

Am 11. November startete der 24-tägige Rollout des dritten Core-Updates im Jahr 2024. Besondere Hin­ter­grün­de und Ziele gab Google zu der Ak­tua­li­sie­rung nicht an. Es ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass mit dem Update die Arbeit des vor­an­ge­gan­ge­nen Core-Updates fort­ge­setzt wurde.

15.08.2024 – August 2024 Core Update

Am 15. August 2024 ver­öf­fent­lich­te Google ein weiteres Core-Update inklusive er­klä­ren­dem Blog­bei­trag von John Mueller. Die Ak­tua­li­sie­rung sollte die Such­ergeb­nis­se weiter ver­bes­sern und dabei ins­be­son­de­re Feedback von Autoren und Au­torin­nen sowie Usern, das nach dem letzten Update für Helpful Content im September 2023 ein­ge­gan­gen war, ein­flie­ßen lassen.

05.03.2024 – March 2024 Core Update

Im März 2024 ver­öf­fent­lich­te Google ein Core-Update, das deutlich komplexer als viele vor­an­ge­gan­ge­ne Core-Updates war und Än­de­run­gen an ver­schie­de­nen Kern­sys­te­men be­inhal­te­te. Das Hauptziel der Ak­tua­li­sie­rung: die Qualität der Google-Suche ver­bes­sern, indem weniger Inhalte angezeigt werden, die lediglich Klicks ge­ne­rie­ren sollen. Ent­spre­chend lang war auch die Rollout-Phase, die insgesamt 45 Tage lang dauerte. Nach eigenen Angaben konnte Google die Zahl an Such­re­sul­ta­ten von geringer Qualität und Ori­gi­na­li­tät um rund 45 Prozent mi­ni­mie­ren. Eine of­fi­zi­el­le Zu­sam­men­fas­sung der Neue­run­gen gibt es im Blog­ar­ti­kel zum March 2024 Core Update.

05.03.2024 – March 2024 Spam Update

Am 5. März 2024 gab es außerdem neue An­pas­sun­gen an den Spam­richt­li­ni­en für die Google Websuche. Damit reagierte Google auf gehäufte Be­schwer­den bezüglich der erhöhten Zahl an Spam-Re­sul­ta­ten. Folgende drei Punkte wurden durch das Spam-Update adres­siert:

  • Miss­brauch ab­ge­lau­fe­ner Domain: Eine ab­ge­lau­fe­ne Domain wird für die Ver­öf­fent­li­chung von Inhalten verwendet, die Nutzern und Nut­ze­rin­nen kaum oder gar keinen Mehrwert bieten. Das einzige Ziel besteht darin, den Ruf der ab­ge­lau­fe­nen Domain für ein gutes Ranking aus­zu­nut­zen.
  • Miss­brauch mit mas­sen­haft ge­ne­rier­ten Inhalten: Eine große Zahl an Nicht-Ori­gi­nal­in­hal­ten wird erstellt, die keinerlei oder nur wenig Mehrwert bieten. Es spielt keine Rolle, ob diese Inhalte durch Au­to­ma­ti­sie­rung (KI) oder mensch­li­che Be­mü­hun­gen bzw. eine Kom­bi­na­ti­on aus beidem entstehen.
  • Miss­brauch des Website-Rufs: Ein Miss­brauch des Website-Rufs liegt dann vor, wenn Dritt­an­bie­ter­sei­ten mit wenig oder gar keiner Kontrolle bzw. Be­tei­li­gung des Erst­an­bie­ters ver­öf­fent­licht werden. Auf diese Weise soll das Such­ran­king durch Aus­nut­zung der Ranking-Signale der Erst­an­bie­ter-Website ma­ni­pu­liert werden.

2023: stärkere In­te­gra­ti­on von Helpful Content und Be­wer­tungs­sys­te­men

Im Jahr 2023 ent­wi­ckel­te Google seine Be­wer­tungs­sys­te­me weiter und in­te­grier­te das Helpful Content System zunehmend in den Core-Al­go­rith­mus.

Wichtige Ent­wick­lun­gen:

  • KI-Inhalte wurden neu bewertet: Nicht mehr die Er­stel­lungs­me­tho­de ist ent­schei­dend, sondern der Mehrwert.
  • Reviews Updates stärkten hoch­wer­ti­ge, fundierte Be­wer­tun­gen auf Sei­ten­ebe­ne
  • mehrere Core Updates ver­bes­ser­ten die Bewertung von Relevanz und Qualität

Insgesamt ver­la­ger­te sich der Fokus deutlich auf Inhalte, die echte Nut­zer­fra­gen be­ant­wor­ten und nach­voll­zieh­ba­ren Mehrwert bieten.

2022: Ein­füh­rung des Helpful Content Systems

Das Jahr 2022 markierte einen Wen­de­punkt in der Ent­wick­lung des Google-Al­go­rith­mus. Mit dem Helpful Content Update führte Google erstmals ein eigenes Be­wer­tungs­sys­tem ein, das Inhalte ganz­heit­lich auf ihre Nütz­lich­keit prüft. Dabei wird nicht nur die einzelne Seite bewertet, sondern die Qualität einer gesamten Website be­rück­sich­tigt. Parallel dazu wurden be­stehen­de Systeme wei­ter­ent­wi­ckelt: Mehrere Product Reviews Updates ver­bes­ser­ten die Bewertung von Re­zen­sio­nen, indem stärker auf Expertise, Ori­gi­na­li­tät und tat­säch­li­chen Mehrwert geachtet wurde. Die beiden Core Updates im Mai und September zielten darauf ab, die Relevanz von Such­ergeb­nis­sen insgesamt zu erhöhen und die Wirkung der neuen Systeme zu ver­stär­ken.

Insgesamt zeigt sich 2022 als Über­gangs­jahr hin zu einer stärker nut­zer­zen­trier­ten und sys­tem­ba­sier­ten Bewertung von Inhalten, bei der Qualität, Kontext und Such­in­ten­ti­on deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Weitere In­for­ma­tio­nen zum Helpful Content Update finden Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler im Developer-Blog von Google selbst.

2021: Ausbau von Qualitäts- und Spam-Bewertung

Im Jahr 2021 setzte Google den Ausbau seiner Ranking-Systeme kon­se­quent fort. Mehrere Core Updates führten zu spürbaren Ver­schie­bun­gen in den Such­ergeb­nis­sen, ohne dabei gezielt einzelne Websites zu bestrafen. Vielmehr ging es um eine all­ge­mei­ne Ver­bes­se­rung der Er­geb­nis­qua­li­tät. Gleich­zei­tig wurde mit dem Page Ex­pe­ri­ence Update die Nut­zer­er­fah­rung zu einem zentralen Ran­king­fak­tor ausgebaut. Kenn­zah­len wie Ladezeit, In­ter­ak­ti­vi­tät und Si­cher­heit wurden erstmals sys­te­ma­tisch in die Bewertung in­te­griert.

Darüber hinaus ver­stärk­te Google seine Maßnahmen gegen Ma­ni­pu­la­tio­nen:

  • Spam Updates zielten auf schäd­li­che Inhalte und be­trü­ge­ri­sche Websites
  • das Link Spam Update nutzte erstmals verstärkt KI-Systeme wie SpamBrain, um un­na­tür­li­che Backlinks zu erkennen und zu entwerten

Auch die Product Reviews Updates wurden wei­ter­ent­wi­ckelt und legten zunehmend Wert auf fundierte, nach­voll­zieh­ba­re Be­wer­tun­gen statt ober­fläch­li­cher Inhalte. Insgesamt war 2021 geprägt von einer stärkeren tech­ni­schen und qua­li­ta­ti­ven Kontrolle der Inhalte sowie der Nut­zer­er­fah­rung.

2020: Grund­le­gen­de Core-Updates zur Qua­li­täts­ver­bes­se­rung

Im Jahr 2020 kon­zen­trier­te sich Google vor allem auf mehrere große Core Updates, die darauf abzielten, die Qualität und Relevanz der Such­ergeb­nis­se grund­le­gend zu ver­bes­sern. Diese Updates folgten bereits dem bekannten Prinzip: Statt einzelne Faktoren gezielt an­zu­pas­sen, wurden die Ranking-Systeme insgesamt wei­ter­ent­wi­ckelt, um Inhalte besser einordnen und bewerten zu können.

Die Aus­wir­kun­gen waren teilweise deutlich spürbar, da es zu größeren Ver­schie­bun­gen in den Rankings kam. Konkrete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen gab Google jedoch nicht, sondern verwies weiterhin auf die grund­le­gen­de Strategie, hoch­wer­ti­ge und nut­zer­ori­en­tier­te Inhalte be­reit­zu­stel­len. Damit legte 2020 die Basis für die Ent­wick­lun­gen der folgenden Jahre, ins­be­son­de­re für die stärkere Fo­kus­sie­rung auf Content-Qualität, Expertise und Nut­zer­inten­ti­on.

2019: Durch­bruch im Sprach­ver­ständ­nis

Im Jahr 2019 setzte Google verstärkt auf Trans­pa­renz bei Core Updates und ent­wi­ckel­te gleich­zei­tig seine Systeme zur In­ter­pre­ta­ti­on von Such­an­fra­gen grund­le­gend weiter. Mit den Core Updates im März, Juni und September be­stä­tig­te Google erstmals offiziell größere Al­go­rith­mus-An­pas­sun­gen und eta­blier­te damit einen klareren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­satz gegenüber Website-Be­trei­ben­den. In­halt­lich blieben die Än­de­run­gen jedoch wie üblich un­spe­zi­fisch, mit dem Fokus auf eine ver­bes­ser­te Bewertung von Qualität und Relevanz.

Den größten tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt brachte das BERT Update im Oktober:

  • Ein­füh­rung eines KI-ge­stütz­ten Sprach­mo­dells (Natural Language Pro­ces­sing) zur besseren Ver­ar­bei­tung na­tür­li­cher Sprache
  • stärkere Be­rück­sich­ti­gung von Kontext, ins­be­son­de­re bei längeren und kom­ple­xe­ren Such­an­fra­gen
  • Einfluss auf rund 10 % aller Such­an­fra­gen zum Start

Damit ver­la­ger­te sich der Fokus deutlich weg von der reinen Keyword-Analyse hin zu einem kon­text­ba­sier­ten Ver­ständ­nis von Such­in­ten­ti­on. Besonders relevant ist dabei, dass selbst kleine Wörter wie Prä­po­si­tio­nen („für“, „zu“) stärker in die In­ter­pre­ta­ti­on ein­be­zo­gen werden. Insgesamt steht 2019 für einen Pa­ra­dig­men­wech­sel hin zu se­man­ti­scher Suche und KI-ge­stütz­ter In­ter­pre­ta­ti­on, al­ler­dings noch ohne ge­ne­ra­ti­ve Antworten, wie sie heutige Systeme liefern.

2018: Beginn der Core-Update-Ära

Das Jahr 2018 markiert den Übergang zu den heute bekannten Broad Core Updates, bei denen Google grund­le­gen­de An­pas­sun­gen am Ranking-System vornimmt. Mehrere Core Updates im März, April und August führten zu teils er­heb­li­chen Ran­king­ver­schie­bun­gen, ohne dass konkrete Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men genannt wurden.

Besonders prägend war das so­ge­nann­te Medic Update im August. Es wirkte sich vor allem auf Websites mit sensiblen Themen wie Ge­sund­heit oder Finanzen aus und rückte die Bewertung von Ver­trau­ens­wür­dig­keit, Expertise und Autorität, zu­sam­men­ge­fasst unter dem Konzept E-A-T, stärker in den Mit­tel­punkt. Inhalte ohne klar er­kenn­ba­re fachliche Qua­li­fi­ka­ti­on, trans­pa­ren­te Au­toren­schaft oder ver­läss­li­che Quellen verloren in vielen Fällen deutlich an Sicht­bar­keit. Auch wenn Google selbst betonte, dass es sich um ein breites Core Update handelte, zeigte sich in der Praxis, dass ins­be­son­de­re Inhalte aus so­ge­nann­ten YMYL-Bereichen, also Themen mit po­ten­zi­el­len Aus­wir­kun­gen auf Leben, Ge­sund­heit oder fi­nan­zi­el­le Ent­schei­dun­gen, besonders stark betroffen waren.

Weitere Updates im Herbst (z. B. Medic Update 2 und kleinere Core Updates) ver­deut­lich­ten zudem:

  • kon­ti­nu­ier­li­che An­pas­sun­gen am Al­go­rith­mus sind der Nor­mal­fall
  • kurz­fris­ti­ge Ranking-Schwan­kun­gen können auch ohne klar er­kenn­ba­re Ursachen auftreten

Gleich­zei­tig un­ter­strich bereits das Core Update vom März 2018 einen wichtigen Trend, der bis heute anhält: Nicht allein die Qualität von Inhalten ist ent­schei­dend, sondern zunehmend deren Relevanz im Kontext der je­wei­li­gen Such­an­fra­ge. Insgesamt steht das Jahr 2018 für den Beginn einer Ent­wick­lung, die sich bis heute fortsetzt: weg von ma­ni­pu­la­ti­ven SEO-Methoden und hin zu ver­trau­ens­wür­di­gen, re­le­van­ten und nut­zer­zen­trier­ten Inhalten.

Wenn Ihre Website vom Medic Update betroffen war, empfiehlt sich ein Blick in die of­fi­zi­el­len Google Quality Rater-Leitfaden. Diese dienen als Ori­en­tie­rung dafür, wie Google Inhalte hin­sicht­lich Qualität, Vertrauen und fach­li­cher Kompetenz bewertet. Gerade bei sensiblen Themen sollte klar er­sicht­lich sein, wer hinter den Inhalten steht und welche Qua­li­fi­ka­tio­nen die Au­torin­nen und Autoren mit­brin­gen.

Warum ändert Google seinen Al­go­rith­mus?

Die Än­de­run­gen des Google-Al­go­rith­mus, meist spricht man von Google-Updates, haben ein wichtiges Ziel: Die Qualität der Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern, um den Userinnen und Usern nur relevante und hoch­wer­ti­ge Inhalte an­zu­zei­gen. Noch vor einigen Jahren – also vor Panda, Penguin und Co. – war es für Website-Be­trei­ben­de leichter, die Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­se zu ma­ni­pu­lie­ren. Durch ver­schie­de­ne SEO-Praktiken (heute spricht man vom Black-Hat-SEO) hat man versucht, Relevanz vor­zu­täu­schen, um eine gute Plat­zie­rung zu erreichen. So­ge­nann­tes Keyword-Stuffing oder Cloaking waren beliebte Mittel.

Doch diese Täu­schungs­me­tho­den will Google nach und nach un­ter­bin­den, um Nutzern und Nut­ze­rin­nen nur noch tat­säch­lich relevante Inhalte auf den vorderen Plätzen an­zu­zei­gen. Än­de­run­gen am Al­go­rith­mus sollen Spam-Praktiken und un­sau­be­ren SEO-Methoden den Garaus machen. Denn der Google Al­go­rith­mus bestimmt die Relevanz einer Seite im Google Index und damit auch die Plat­zie­rung in den Er­geb­nis­lis­ten.

Google arbeitet heute nicht mehr mit einer festen Anzahl klar de­fi­nier­ter Ranking Faktoren, sondern mit komplexen, KI ge­stütz­ten Be­wer­tungs­sys­te­men, die hunderte Signale gleich­zei­tig be­rück­sich­ti­gen. Dazu zählen unter anderem Inhalte, Nut­zer­ver­hal­ten, tech­ni­sche Qualität und Ver­trau­ens­si­gna­le. Steht ein Update an, bewertet Google diese Signale neu und passt die Ge­wich­tung im System an. Dabei handelt es sich in der Regel nicht um gezielte Ab­stra­fun­gen, sondern um eine Neu­be­wer­tung von Inhalten im Hinblick auf Qualität, Relevanz und Nut­zer­inten­ti­on.

Google Updates können:

  • die Ge­wich­tung vor­han­de­ner Signale verändern
  • be­stehen­de Be­wer­tungs­sys­te­me wei­ter­ent­wi­ckeln
  • oder neue Systeme zur Bewertung von Inhalten einführen

Aus­wir­kun­gen von Google-Updates

Die Aus­wir­kun­gen der Updates auf die Such­ergeb­nis­se be­zie­hungs­wei­se die Sicht­bar­keit einer Website sind un­ter­schied­lich stark aus­ge­prägt. Ob man von einem Update betroffen ist, be­ob­ach­tet man am leich­tes­ten anhand des Sicht­bar­keits­in­dex von SISTRIX. Über das SEO-Tool lässt sich die Sicht­bar­keit im zeit­li­chen Verlauf verfolgen. Google macht die großen Updates mitt­ler­wei­le öf­fent­lich, man kann in der Zeitachse also genau nach­voll­zie­hen, ob Ran­king­ver­lus­te auf das Update zu­rück­zu­füh­ren sind. Natürlich können Seiten auch von Updates pro­fi­tie­ren. SISTRIX zeigt die wichtigen Google Updates mit einem kleinen Pin im Graphen an. Fällt die Sicht­bar­keit un­mit­tel­bar nach einem Update ab, deutet das auf eine negative Bewertung durch den ak­tua­li­sier­ten Al­go­rith­mus hin. Doch Vorsicht: Nicht immer ist ein au­to­ma­ti­sches Update schuld am Verlust des Ran­king­plat­zes. Auch tech­ni­sche Fehler wie nicht er­reich­ba­re Inhalte oder feh­ler­haf­te Wei­ter­lei­tun­gen können das Ranking schnell ver­schlech­tern.

SISTRIX bietet außerdem einen spe­zi­el­len Google-Update-Checker an. Wer seine URL eingibt, sieht die Aus­wir­kun­gen aller bisher bekannten Google-Updates im zeit­li­chen Verlauf in Pro­zent­an­ga­ben.

Die wich­tigs­ten Google-Updates der letzten Jahre

Google verfolgt bei den zahl­rei­chen Updates der letzten Jahre kon­se­quent ein Ziel: die Qualität und Relevanz der Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern und ma­ni­pu­la­ti­ve SEO-Methoden zu­rück­zu­drän­gen.

Im Folgenden finden Sie die zentralen Updates, die das moderne SEO nach­hal­tig geprägt haben:

2011: Panda-Update

Das erste Rollout des Panda Updates fand im Februar 2011 in den USA statt, für Deutsch­land folgten die An­pas­sun­gen im August desselben Jahres. Panda wurde ur­sprüng­lich als re­gel­mä­ßi­ger Filter kon­zi­piert, mitt­ler­wei­le ist er fester Be­stand­teil des Google Core Al­go­rith­mus. Zwar ist „der Panda“ nicht in Echtzeit aktiv, er sorgt jedoch für eine kon­ti­nu­ier­li­che Qua­li­täts­si­che­rung der Such­ergeb­nis­se.

Mit dem Panda-Update begann Google, die Qualität von Inhalten sys­te­ma­tisch zu bewerten. Websites mit min­der­wer­ti­gem oder du­pli­zier­tem Content verloren deutlich an Sicht­bar­keit, während hoch­wer­ti­ge Inhalte stärker gewichtet wurden. Das Update betraf rund 12 % der Such­an­fra­gen und richtete sich ins­be­son­de­re gegen Content-Farmen und Seiten mit hohem Wer­be­an­teil. Panda bewertet Inhalte nicht isoliert, sondern auf Domain- oder Ver­zeich­nis­ebe­ne. Maß­geb­lich sind Faktoren wie Ori­gi­na­li­tät, Mehrwert, Nut­zer­ver­hal­ten und Ver­trau­ens­wür­dig­keit.

2012: Penguin-Update

Das weltweite Rollout für das erste Penguin Update fand im April 2012 statt. Das Penguin-Update ergänzte Panda um eine Offpage-Per­spek­ti­ve und zielte auf un­na­tür­li­che Link­pro­fi­le ab. Websites, die durch Linkkauf, Link­netz­wer­ke oder Keyword-op­ti­mier­te An­ker­tex­te ma­ni­pu­lier­ten, wurden gezielt ab­ge­wer­tet. Besonders relevant war dabei nicht die Anzahl, sondern die Qualität und Na­tür­lich­keit der Backlinks. Penguin machte deutlich, dass nach­hal­ti­ger Link­auf­bau lang­fris­tig ent­schei­dend ist.

2013: Hum­ming­bird-Update

Pünktlich zum 15-jährigen Google-Jubiläum im Jahr 2013 stand das so­ge­nann­te Hum­ming­bird-Update in den Start­lö­chern, für manche Experten die ge­wich­tigs­te Be­ar­bei­tung des Such­al­go­rith­mus seit 2000. Mit dem Hum­ming­bird-Update wurde nicht nur der Ranking-Al­go­rith­mus, sondern der komplette Such­al­go­rith­mus verändert. Hum­ming­bird heißt übersetzt „Kolibri“ – und genau dessen Ei­gen­schaf­ten, nämlich Schnel­lig­keit und Präzision, sollten auch die Google-Suche künftig aus­zeich­nen. Statt einzelne Keywords isoliert zu bewerten, ana­ly­siert Google seitdem den se­man­ti­schen Zu­sam­men­hang und die Such­in­ten­ti­on. Die Suche wurde dadurch „ver­ständ­nis­ori­en­tier­ter“: Inhalte müssen nicht mehr exakt Keywords enthalten, sondern die zugrunde liegende Frage be­ant­wor­ten. Synonyme, Kontext und na­tür­li­che Sprache spielen eine deutlich größere Rolle.

2014: Pigeon-Update

Im Jahr 2014 stellte das Pigeon-Update die größte Neuerung im Google-Kosmos dar. Das Update des lokalen Such­al­go­rith­mus wurde im Juli in den USA, zur Weih­nachts­zeit in weiteren Ländern ein­ge­führt. Durch Pigeon wollte Google den lokalen Such­me­cha­nis­mus enger an seinen all­ge­mei­nen Al­go­rith­mus binden und damit noch nütz­li­che­re und re­le­van­te­re Er­geb­nis­se im lokalen Umfeld liefern. Nicht nur der Standort der suchenden Person wird seitdem stärker in die Suche ein­be­zo­gen, auch die Bedeutung von Google+ bzw. Google-My-Business-Profilen hat zu­ge­nom­men. Somit hat sich lokalen KMUs die Chance eröffnet, durch Local SEO neue Kunden zu gewinnen. Das Pigeon-Update hatte sowohl Einfluss auf die Google-Maps- als auch die normalen Such­ergeb­nis­se, wobei die Aus­wir­kun­gen nicht ver­gleich­bar mit den anderen Updates waren. Dennoch hatte es einen deut­li­chen Effekt, denn bei vielen Un­ter­neh­men konnte man nach dem Roll-out von Pigeon eine Stra­te­gie­än­de­rung erkennen. Vor allem bei lokalen KMUs und großen Un­ter­neh­men mit un­ter­schied­li­chen lokalen Stand­or­ten setzte man den Fokus stärker auf lokale Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

2015: Google Mobile-Update

Die Er­geb­nis­se der mobilen Websuche waren bis 2015 ein Abbild der Desktop-Version. Im April 2015 hat Google offiziell das Mobile-Friendly-Update bestätigt – in der Szene oft auch „Mo­bi­le­ged­don“ genannt. Die mobile Suche ist seither autonomer und be­rück­sich­tigt stärker die Usability mobiler Websites und Apps. Diese Al­go­rith­mus-Änderung hat nur Einfluss auf mobile Such­an­fra­gen.

Mit dem Mobile-Update hat Google begonnen, mo­bil­un­freund­li­che Websites bei der mobilen Google-Suche ab­zu­wer­ten. Websites, die für Mo­bil­ge­rä­te optimiert sind, pro­fi­tie­ren hingegen von der Ver­än­de­rung im Be­rech­nungs­ver­fah­ren. Das Ziel ist, Nut­ze­rin­nen und Nutzern auf den Top-Po­si­tio­nen nur noch Seiten an­zu­zei­gen, die für die mobile Nutzung geeignet sind und eine möglichst gute Usability aufweisen. Damit ist die Be­nut­zer­freund­lich­keit auf Smart­phone und Tablet of­fi­zi­el­ler (mobiler) Ran­king­fak­tor. Das Update markiert den Übergang zu einer Mobile-first-Strategie: La­de­zei­ten, re­spon­si­ve Design und Usability auf Smart­phones wurden zu zentralen An­for­de­run­gen.

Google-Updates heute: KI und Such­in­ten­ti­on im Fokus

Die Google-Suche verändert sich derzeit grund­le­gend. Statt nur Er­geb­nis­se zu listen, versteht Google Such­an­fra­gen immer besser und liefert zunehmend direkte Antworten – vor allem durch den Einsatz von KI. Dabei in­ter­pre­tiert Google Such­an­fra­gen nicht mehr isoliert, sondern im Kontext und erkennt Absichten deutlich präziser. Gleich­zei­tig fasst die Such­ma­schi­ne Inhalte aus ver­schie­de­nen Quellen zusammen und stellt sie direkt auf der Er­geb­nis­sei­te bereit. Google AI Overviews zeigen diese Ent­wick­lung besonders deutlich: Nutzer erhalten Antworten sofort, ohne zwingend auf einzelne Websites zu klicken.

Für Inhalte bedeutet das einen klaren Wandel:

Nicht mehr reine Sicht­bar­keit zählt, sondern die Fähigkeit, echte Relevanz zu liefern. Inhalte müssen in die Tiefe gehen, klar struk­tu­riert sein und einen er­kenn­ba­ren Mehrwert bieten. Gleich­zei­tig wird nach­voll­zieh­ba­re Expertise wichtiger, da Google bevorzugt auf ver­trau­ens­wür­di­ge und fundierte Quellen zu­rück­greift.

Google-Updates: Eine Rechnung mit vielen Un­be­kann­ten

Google-Updates sind Fluch und Segen zugleich – Fluch für Be­trei­be­rin­nen und Betreiber von Websites, die von einer so­ge­nann­ten Penalty (Ab­stra­fung) betroffen waren und mitunter mo­na­te­lang die Nachwehen zu spüren bekamen. Ein Segen sind die kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­run­gen und Er­wei­te­run­gen des Google-Al­go­rith­mus für die Nutzer und Nut­ze­rin­nen, die Google als Such­ma­schi­ne immer besser und ef­fi­zi­en­ter nutzen können.

Die große Her­aus­for­de­rung, selbst für erfahrene SEO-Spe­zia­lis­ten und -Spe­zia­lis­tin­nen, sind die vielen Un­be­kann­ten in der Rechnung mit Google. Oft führt das Un­ter­neh­men Al­go­rith­mus-Än­de­run­gen durch, ohne konkrete Angaben zu Inhalten zu machen. Solche na­men­lo­sen Updates be­zeich­net man häufig als Phantom-Updates. Die Aus­wir­kun­gen sind spürbar und viele Ursachen bis heute ein Rätsel. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und weitere Updates – egal ob offiziell oder als Phantom – sorgen dafür, dass die Arbeit im SEO-Bereich im ständigen Wandel bleibt und der Op­ti­mie­rungs­be­darf für Websites nie gedeckt ist.

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