Google-Updates dienen dazu, die Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern und sind es­sen­zi­ell für das SEO-Ranking von Websites. Be­deut­sa­me Än­de­run­gen des Google-Al­go­rith­mus werden mehrfach jährlich vor­ge­nom­men; im Voraus sind der Umfang der Än­de­run­gen sowie deren Aus­wir­kun­gen jedoch nicht bekannt.

Aktuelle Updates im Überblick

Wann gab es das letzte Google-Update? Wer war betroffen und welche Aus­wir­kun­gen hatte es? Diese Fragen findet man in der nach­fol­gen­den kurzen Übersicht über die letzten Updates be­ant­wor­tet.

30.06.2025 – June 2025 Core Update

Das June 2025 Core Update hatte eine Aus­roll­pha­se von 16 Tagen. Google führte dabei den Weg des vor­he­ri­gen Updates weiter: Hoch­wer­ti­ge und vor allem ein­zig­ar­ti­ge Inhalte, sollen durch die Al­go­rith­men belohnt werden. Damit reagierte Google auf die zahl­rei­chen KI-ge­ne­rie­ten Inhalte, die nur vor­han­de­nen Content zu­sam­men­fas­sen oder pa­ra­phra­sie­ren. Es ist an­zu­neh­men, dass Googles eigene Ent­wick­lun­gen im Bereich KI hierbei auch eine Rolle gespielt haben. Immerhin zeigen die AI Overviews eigene Zu­sam­men­fas­sun­gen direkt in den Such­ergeb­nis­sen an. Dafür ist die Google-KI auf Inhalte mit viel Expertise an­ge­wie­sen.

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13.03.2025 – March 2025 Core Update

Das erste Core Update des Jahres zielte vor allem darauf ab, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Inhalte zu belohnen. Seiten, die vor allem mit au­to­ma­tisch (etwa per KI) er­stell­ten Inhalten online sind, haben deshalb spürbar an Sicht­bar­keit verloren.

Bewegung in den Rankings gab es zudem bei Seiten mit Inhalten, die von Nut­zerin­nern und Nutzern erstellt wurden. Viele Foren mussten starke Verluste ver­zeich­nen. Damit mildert Google eine Ent­wick­lung der letzten Jahre ab, bei der Community-Inhalte von den Ranking-Al­go­rith­men bevozugt wurden. In­ter­es­san­ter­wei­se hat Reddit hingegen einen großen Boost erhalten und erscheint nun mit seinen un­ter­schied­li­chen Subred­dits weit oben in den Such­ergeb­nis­sen.

12.12.2024 – December 2024 Core Update

Nur einen Monat nach dem November Core Update ver­öf­fent­lich­te Google am 12. Dezember das vierte und letzte große Al­go­rith­mus-Update des Jahres. In der An­kün­di­gung auf X erklärte der Such­ma­schi­nen­rie­se die schnelle Abfolge an Neue­run­gen dadurch, dass es ver­schie­de­ne Kern­sys­te­me gebe, die man immer wieder ak­tua­li­sie­ren möchte. Auf der Search Central Live in Zürich gab man gleich­zei­tig bekannt, dass ein schnel­le­rer Core-Update-Rhythmus künftig zum Standard werden soll.

11.11.2024 – November 2024 Core Update

Am 11. November startete der 23-tägige Rollout des dritten Core-Updates im Jahr 2024. Besondere Hin­ter­grün­de und Ziele gab Google zu der Ak­tua­li­sie­rung nicht an. Es ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass mit dem Update die Arbeit des vor­an­ge­gan­ge­nen Core-Updates fort­ge­setzt wurde.

15.08.2024 – August 2024 Core Update

Am 15. August 2024 ver­öf­fent­lich­te Google ein weiteres Core-Update inklusive er­klä­ren­dem Blog­bei­trag von John Mueller. Die Ak­tua­li­sie­rung sollte die Such­ergeb­nis­se weiter ver­bes­sern und dabei ins­be­son­de­re Feedback von Autoren und Au­torin­nen sowie Usern, das nach dem letzten Update für Helpful Content im September 2023 ein­ge­gan­gen war, ein­flie­ßen lassen.

05.03.2024 – March 2024 Core Update

Im März 2024 ver­öf­fent­lich­te Google ein Core-Update, das deutlich komplexer als viele vor­an­ge­gan­ge­ne Core-Updates war und Än­de­run­gen an ver­schie­de­nen Kern­sys­te­men be­inhal­te­te. Das Hauptziel der Ak­tua­li­sie­rung: Die Qualität der Google-Suche ver­bes­sern, indem weniger Inhalte angezeigt werden, die lediglich Klicks ge­ne­rie­ren sollen. Ent­spre­chend lang war auch die Rollout-Phase, die insgesamt 45 Tage lang dauerte. Nach eigenen Angaben konnte Google die Zahl an Such­re­sul­ta­ten von geringer Qualität und Ori­gi­na­li­tät um rund 45 Prozent mi­ni­mie­ren. Eine of­fi­zi­el­le Zu­sam­men­fas­sung der Neue­run­gen gibt es im Blog­ar­ti­kel zum March 2024 Core Update.

05.03.2024 – March 2024 Spam Update

Am 5. März 2024 gab es außerdem neue An­pas­sun­gen an den Spam­richt­li­ni­en für die Google Websuche. Damit reagierte Google auf gehäufte Be­schwer­den bezüglich der erhöhten Zahl an Spam-Re­sul­ta­ten. Folgende drei Punkte wurden durch das Spam-Update adres­siert:

  • Miss­brauch ab­ge­lau­fe­ner Domain: Eine ab­ge­lau­fe­ne Domain wird für die Ver­öf­fent­li­chung von Inhalten verwendet, die Nutzern und Nut­ze­rin­nen kaum oder gar keinen Mehrwert bieten. Das einzige Ziel besteht darin, den Ruf der ab­ge­lau­fe­nen Domain für ein gutes Ranking aus­zu­nut­zen.
  • Miss­brauch mit mas­sen­haft ge­ne­rier­ten Inhalten: Eine große Zahl an Nicht-Ori­gi­nal­in­hal­ten wird erstellt, die keinerlei oder nur wenig Mehrwert bieten. Es spielt keine Rolle, ob diese Inhalte durch Au­to­ma­ti­sie­rung (KI) oder mensch­li­che Be­mü­hun­gen bzw. eine Kom­bi­na­ti­on aus beidem entstehen.
  • Miss­brauch des Website-Rufs: Ein Miss­brauch des Website-Rufs liegt dann vor, wenn Dritt­an­bie­ter­sei­ten mit wenig oder gar keiner Kontrolle bzw. Be­tei­li­gung des Erst­an­bie­ters ver­öf­fent­licht werden. Auf diese Weise soll das Such­ran­king durch Aus­nut­zung der Ranking-Signale der Erst­an­bie­ter-Website ma­ni­pu­liert werden.

08.11.2023 – November 2023 Reviews Update

Parallel zum Core-Update ver­öf­fent­lich­te Google im November 2023 auch ein weiteres Update für die Bewertung von Re­zen­sio­nen. Hoch­wer­ti­ge Re­zen­sio­nen mit auf­schluss­rei­chen Analysen, die z. B. von Experten und Ex­per­tin­nen verfasst wurden, sollen sich durch die Ak­tua­li­sie­rung noch deut­li­cher auf das Ranking auswirken.

Die Bewertung findet dabei auf Sei­ten­ebe­ne statt: Inhalte wie Artikel, Blog­bei­trä­ge oder ähnliche ei­gen­stän­di­ge Inhalte, die Emp­feh­lun­gen, Meinungen oder Analysen enthalten, werden gecrawlt und ent­spre­chend ein­ge­stuft. Der Rollout des November 2023 Reviews Updates dauerte insgesamt 29 Tage lang.

02.11.2023 – November 2023 Core Update

Der Rollout des vierten und letzten Core-Updates im Jahr 2023 dauerte mit 25 Tagen un­ge­wöhn­lich lange. Einen be­son­de­ren Grund für den langen Zeitraum gab es dabei nicht – das Google-Update hatte das typische Ziel, die Be­reit­stel­lung wert­vol­ler und ver­läss­li­cher Such­ergeb­nis­se für Nut­ze­rin­nen und Nutzer zu ver­bes­sern.

05.10.2023 – October 2023 Core Update

Am 5. Oktober gab es das dritte Core-Update des Jahres 2023. Es brachte keine Be­son­der­hei­ten mit sich, sondern zielte klassisch darauf ab, die In­halts­er­fas­sung der Al­go­rith­men zu op­ti­mie­ren. Der Rollout dauerte zwei Wochen.

14.09.2024 – September 2023 Helpful Content Update

Knapp ein Jahr nach dem letzten Helpful Content Update ver­öf­fent­lich­te Google im September 2023 die nächste Ak­tua­li­sie­rung in dieser Sparte. Zu den wich­tigs­ten Punkten zählte der neue Stand­punkt von Google, dass KI-erstellte Inhalte nicht mehr per se schlecht sind. War zuvor noch klar definiert, dass Helpful Content von Menschen erstellt sein muss, re­vi­dier­te der Such­ma­schi­nen­rie­se diesen Fakt mit dem neuen Update.

Außerdem machte Google in dem Update deutlich, dass das Datum der letzten Ak­tua­li­sie­rung von Inhalten nur angepasst werden sollte, wenn auch wirklich größere Än­de­run­gen vor­ge­nom­men wurden. Eine aus­führ­li­che Zu­sam­men­fas­sung der An­pas­sun­gen liefert der Blog-Beitrag zum September 2023 Helpful Content Update von SISTRIX.

22.08.2023 – August 2023 Core Update

Im zweiten Core-Update des Jahres 2023 ging es vor allem darum, zu ver­bes­sern, wie Google Inhalte insgesamt bewertet. Die Än­de­run­gen führten dazu, dass einige Seiten, die zuvor un­ter­be­wer­tet waren, in den Such­ergeb­nis­sen deutlich besser ab­schnit­ten – oder es gab genau den ge­gen­tei­li­gen Effekt. Der Rollout war am 7. September 2023 ab­ge­schlos­sen.

12.04.2023 – April 2023 Reviews Update

Das Reviews-Update aus dem April 2023 ist ein be­deu­ten­des Al­go­rith­mus-Update in Bezug auf Be­wer­tun­gen von Produkten, Dienst­leis­tun­gen, Rei­se­zie­len, Spielen, Filmen und ähnlichen Themen. Es dient dem Ziel, die Nut­zer­er­fah­rung und die Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern, indem es relevante In­for­ma­tio­nen aus Produkt- und Ser­vice­be­wer­tun­gen leichter auf­find­bar macht. Im Rahmen dieser Al­go­rith­mus-Änderung hat Google außerdem auf seine Leit­li­ni­en für die Er­stel­lung hoch­wer­ti­ger Be­wer­tun­gen verwiesen.

15.03.2023 – March 2023 Core Update

Das erste Core-Update gab es 2023 bereits im ersten Quartal. Das Al­go­rith­mus-Update, das Bewertung von Inhalten durch die Systeme von Google insgesamt ver­bes­sert, betraf alle In­halts­ty­pen in allen Regionen und Sprachen.

Für Be­sit­ze­rin­nen und Besitzer von Websites hieß das Core-Update Folgendes: Hoch­wer­ti­ge Webseiten mit hilf­rei­chen Inhalten, guter Nut­zer­er­fah­rung und starken E-E-A-T-Signalen (Experience, Expertise, Aut­ho­ri­ta­ti­ve­ness und Trust­wort­hi­ness) rückten noch mehr in den Fokus.

21.02.2023 – February 2023 Product Reviews Update

Die weltweite Umsetzung der Ende 2022 ge­star­te­ten Anpassung des Al­go­rith­mus für Pro­dukt­be­wer­tun­gen startete am 21. Februar 2023. Der Rollout dauerte rund zwei Wochen und betraf unter anderem die Sprachen Englisch, Spanisch, Deutsch, Fran­zö­sisch und Ita­lie­nisch.

05.12.2022 – December 2022 Helpful Content Update

Das zweite Helpful Content Update wurde von Google am 5. Dezember 2022 ver­öf­fent­licht und im Laufe von rund vier Wochen für alle Sprachen aus­ge­rollt. Dieses Update wurde ent­wi­ckelt, um hilf­rei­che Inhalte in den Such­ergeb­nis­sen zu belohnen und Websites mit min­der­wer­ti­gen Inhalten oder Spam ab­zu­stra­fen.

20.09.2022 – September 2022 Product Reviews Algorithm Update

Das Al­go­rith­mus-Update vom September 2022 sollte die Ge­nau­ig­keit und Relevanz von Pro­dukt­be­wer­tun­gen in den eng­lisch­spra­chi­gen SERPs ver­bes­sern. Dabei wurde die Ver­trau­ens­wür­dig­keit von Reviews anhand einer Kom­bi­na­ti­on von Faktoren wie Nut­zer­be­wer­tun­gen, Be­wer­tungs­in­hal­ten und Ex­per­ten­mei­nun­gen bewertet.

12.09.2022 – September 2022 Core Update

Im September stand ein weiteres Core-Update von Google an. Dieses sollte vor allem dazu beitragen, die User Ex­pe­ri­ence zu op­ti­mie­ren und das vor­an­ge­gan­ge­ne Helpful Content Update in seiner Wirkung zu bestärken.

25.08.2022 – August 2022 Helpful Content Update

Mit dem Helpful Content Update führte Google ein weiteres Al­go­rith­mus-Update ein. Dieses soll dafür sorgen, dass Websites mit einer guten User Ex­pe­ri­ence bei Suchen bevorzugt angezeigt werden. Hierfür hat Google ein gänzlich neues SEO-Ran­king­si­gnal ein­ge­führt. Das Signal soll dazu verwendet werden, die Website in ihrer Ge­samt­heit zu bewerten. Das bedeutet, dass Inhalte einzelner Seiten nicht mehr nur isoliert be­trach­tet werden. Zunächst sind von dem Update nur eng­lisch­spra­chi­ge Seiten betroffen. Nach und nach soll es aber auf andere Sprachen aus­ge­wei­tet werden. Weitere In­for­ma­tio­nen zum Helpful Content Update finden Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler im Developer-Blog von Google selbst.

25.05.2022 – May 2022 Core Update

Das erste Core-Update 2022 erfolgte bereits in der ersten Jah­res­hälf­te: Im Mai 2022 hat es Google aus­ge­rollt, um die Such­ergeb­nis­se weiterhin zu ver­bes­sern. Vor allem Video-Websites wie TikTok konnten eine höhere Sicht­bar­keit ver­zeich­nen. Ein weiterer Trend zeichnet sich bei spe­zia­li­sier­ten Ni­schen­web­sites ab: Diese werden besser gerankt als Websites, die breite The­men­spek­tren abdecken. Dies deutet darauf hin, dass Googles Al­go­rith­mus mitt­ler­wei­le eine dif­fe­ren­zier­te­re Erkennung von Spe­zia­lis­ten auf einem Gebiet vornehmen kann und in Sachen EAT besser auf­ge­stellt ist.

23.03.2022 – March 2022 Product Reviews Update

Ein weiteres großes Update im Jahre 2022 betraf nur eng­lisch­spra­chi­ge Seiten. Genau wie das Update im Vorjahr sollen Re­zen­sio­nen beim Ranking von Websites weiterhin stärker be­rück­sich­tigt werden. Websites, die hoch­wer­ti­ge Re­zen­sio­nen aufweisen, sollen bevorzugt werden.

22.02.2022 – Page Ex­pe­ri­ence Update

Das Page Ex­pe­ri­ence Update von Google wurde bereits zuvor für mobile Rankings vor­ge­stellt. Ende Februar bis Anfang März 2022 folgte dann das Rollout für Desktop-Websites. Be­rück­sich­tigt im Ranking werden nun bei­spiels­wei­se der First Input Delay (FID) oder die HTTPS-Si­cher­heit.

01.12.2021 – December 2021 Product Reviews Update

Das Product Reviews Update Ende 2021 be­schäf­tig­te sich mit den Kun­den­re­zen­sio­nen von Websites. Ins­be­son­de­re sollen Seiten, die aus­sa­ge­kräf­ti­ge und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Re­zen­sio­nen aufweisen, durch das Update belohnt und besser gerankt werden.

17.11.2021 – November 2021 Core Update

Das zweite Core-Update von Google im Jahre 2021 erfolgte im November. In An­be­tracht des nahenden Black Fridays, der für den eCommerce in der Regel ein um­satz­tech­ni­sches Highlight darstellt, war der Zeitpunkt des Updates eher über­ra­schend. Aufgrund der Schwan­kun­gen im Ranking, die nach dem Rollout eines Core-Updates er­fah­rungs­ge­mäß auftreten, be­fürch­te­ten Website-In­ha­be­rin­nen und -Inhaber Um­satz­ver­lus­te.

03.11.2021 – November Spam Update

Das zweite Spam-Update 2021 verfolgte ähnliche Ziele wie das Juni-Update. Es soll ebenfalls gegen Spam­sei­ten vorgehen. Seiten, die die Best Practices für die Suche befolgen, sollten von dem Update nicht betroffen sein.

Das Ende Juli ver­an­lass­te Link Spam Algorithm Update sollte dafür sorgen, Spam-Links ein­zu­schrän­ken, um die Qualität von Such­ergeb­nis­sen zu ver­bes­sern. Das Al­go­rith­mus-Update soll vor allem gegen Backlinks vorgehen, die Spam­cha­rak­ter haben. Auf diese Weise sollen Websites mit un­se­riö­sen Backlinks keine Ran­king­vor­tei­le mehr erzielen. Affiliate Links sind nicht gezielt betroffen. Wie genau die Än­de­run­gen von­stat­ten­ge­hen und worauf bei der Link­set­zung geachtet werden muss, können Ent­wi­ckeln­de Googles Developer-Blog entnehmen.

01.07.2021 – July 2021 Core Update

Das Core-Update im Juli ist eine Er­wei­te­rung des Core-Updates des Vormonats und ver­voll­stän­digt das Google-Core-Update Mitte 2021. Auffällig ist, dass die Än­de­run­gen des Updates dazu führten, dass Seiten, die durch vorige Updates schlech­ter gerankt wurden, nun besser dastehen. Die Vermutung liegt daher nahe, dass Google Faktoren aus dem Core-Update im Jahre 2019 entfernt oder zumindest ab­ge­schwächt hat.

23. und 28.06.2021 – June Spam Update

Im Juni erfolgte nicht nur ein Core-Update, sondern auch ein in zwei Teile ge­glie­der­tes Spam-Update. Damit soll gegen Seiten, die unter Spam­ver­dacht stehen, vor­ge­gan­gen werden. Ins­be­son­de­re betrifft das Websites, die Phishing-Versuche un­ter­neh­men oder mit Malware infiziert sind. Auch Seiten, die kopierte oder au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Inhalte be­reit­stel­len oder an Linktausch­pro­gram­men teil­neh­men, werden als Spam gelistet.

02.06.2021 – June 2021 Core Update

Nachdem das für Mai an­ge­kün­dig­te Page Ex­pe­ri­ence Update auf Mitte Juni 2021 ver­scho­ben wurde, folgte am 2. Juni das nächste Core-Update. Alle bis­he­ri­gen Hinweise von Google zu Core-Updates betreffen laut dem Such­ma­schi­nen­rie­sen auch dieses Update. Es wird eine bis zwei Wochen dauern, bis es komplett aus­ge­rollt ist. Google wies im Zuge der An­kün­di­gung des Updates auf einen neuen Blogpost von Danny Sullivan hin, der ebenfalls am gleichen Tag ver­öf­fent­licht wurde. Dieser eng­lisch­spra­chi­ge Beitrag erklärt noch einmal, wie Google mit diesen Updates die Suche ver­bes­sern möchte und welche Rolle hierbei auch diese Core-Updates spielen.

Mai 2021 – Google Core Web Vitals Update

Auch wenn der Mai 2021 noch nicht an­ge­bro­chen ist, steht dennoch schon das erste of­fi­zi­el­le Update für das Jahr 2021 an. Im Mai 2021 will Google die so­ge­nann­ten Core Web Vitals einführen, die unter anderem die User Ex­pe­ri­ence bei den rankenden Seiten stärker be­rück­sich­ti­gen sollen. Es ist deshalb an­zu­neh­men, dass dieses Google Update spürbaren Einfluss auf die Such­ergeb­nis­se zukünftig haben wird. An anderer Stelle im Digital Guide finden Sie einen aus­führ­li­chen Beitrag zu den Google Core Web Vitals.

03.12.2020 – December 2020 Core Update

Das letzte of­fi­zi­el­le Core-Update für das 2020 ver­öf­fent­lich­te Google etwas über­ra­schend aus­ge­rech­net noch im Dezember. Über­ra­schend deswegen, da die Weih­nachts­zeit bei vielen eCommerce-Webseiten eine wichtige Zeit ist und hier größere Än­de­run­gen in den Such­ergeb­nis­sen für einigen Unmut bei den Ver­ant­wort­li­chen sorgen könnte. An­ge­kün­digt wurde das Update via X vom of­fi­zi­el­len Account Google Search­Li­ai­son.

Wie auch bereits bei den ver­gan­ge­nen Google-Core-Updates gibt es auch zum December Update von Google keine konkreten Maßnahmen wie man als Webmaster oder Web­mas­te­rin reagieren sollte, falls die eigene Seite negativ von diesem Update betroffen ist. Google verweist lediglich wieder nur einmal auf den sehr all­ge­mei­nen Beitrag zum Thema. Dennoch dienen diese In­for­ma­tio­nen schon einmal zur ersten Ori­en­tie­rung.

04.05.2020 – May 2020 Core Update

Trotz Corona-Krise, hat Google seine Arbeit am eigenen Al­go­rith­mus nicht ein­ge­stellt. So kündigte der Such­ma­schi­nen­rie­se am 04. Mai das „May 2020 Core Update“ an. Wenige Stunden später begann dann auch schon der Rollout, wobei es laut Google bis zu zwei Wochen dauern kann, bis man die Aus­wir­kun­gen überall sehen wird. Wie schon bei den letzten großen Google-Updates, kündigte Google das May 2020 Core Update wieder über X offiziell an.

13.01.2020 – January 2020 Core Update

Das Jahr 2020 ist noch nicht einmal zwei Wochen alt, schon über­rasch­te Google Web­mas­te­rin­nen und Webmaster mit einem neuen Core-Update. Auf dem of­fi­zi­el­len Google Search­Li­ai­son-X Account ver­kün­de­te Google das neue „January 2020 Core Update“. Alle vor­he­ri­gen, ge­ne­rel­len Hinweise zu Google-Core-Updates sollen auch wieder für das January 2020 Core Update gelten.

BERT Update

Nach den ganzen Core-Updates in diesem Jahr, sorgt Google für Ende 2019 noch einmal für einen Pau­ken­schlag. Mit dem BERT-Update führt Google einer der größten Än­de­run­gen seit der Ein­füh­rung von RankBrain vor etwa fünf Jahren für das Such­sys­tem ein. In einem Blog­bei­trag kündigte das Un­ter­neh­men das BERT-Update offiziell an. BERT ist eine Abkürzung für Bidi­rec­tion­al Encoder Repre­sen­ta­ti­ons from Trans­for­mers und ist eine neurale netzwerk-basierte Technik für Natural Language Pro­ces­sing (NLP) Pre-training. Diese Technik stellte der Such­ma­schi­nen­kon­zern bereits im November 2018 in einem Blog­bei­trag und ver­öf­fent­licht die Technik auch gleich als Open Source.

Mit BERT sollen Such­an­fra­gen von Nutzern noch besser ver­stan­den werden. So wird nun bei­spiels­wei­se der Kontext eines ein­ge­ge­be­nen Wortes präziser erkannt und be­rück­sich­tig. Dafür rücken Prä­po­si­tio­nen wie „für“ („for“) oder „zu“ („to“) mehr in den Mit­tel­punkt der al­go­rith­mi­schen Analyse und Aus­wer­tung.

Google rollt das BERT-Update erst einmal für die englische Sprache aus, weitere Sprachen sollen aber folgen. Schon jetzt soll laut Google mit dem Update bei einer von zehn Anfragen in den USA si­gni­fi­kant bessere Er­geb­nis­se geliefert werden. Was sich erst einmal nur nach einem kleinen Teil an Such­an­fra­gen anhört, ist tat­säch­lich ein enormer Fort­schritt. Im Blog­bei­trag findet man hierzu an­schau­li­che Beispiele.

Neben den normalen Such­re­sul­ta­ten, wendet Google das BERT-Update auch auf die Ver­bes­se­rung der Feature-Snippets an, also jenen her­aus­ge­stell­ten kurzen Antworten, die man ab und zu über den normalen Such­ergeb­nis­sen vorfindet. Hier soll laut Google das BERT-Update bereits jetzt schon in über 20 Ländern bessere Er­geb­nis­se liefern. Das Un­ter­neh­men nennt hier explizit die Sprachen Ko­rea­nisch, Hindi und Por­tu­gie­sisch.

Auch wenn Google das neue BERT-Update als großen Schritt für ein besseres Sprach­ver­ständ­nis seiner Nutzer sieht, ist sich das Un­ter­neh­men dennoch bewusst, dass bei vielen Such­an­fra­gen immer noch nicht das perfekte Ergebnis aus­ge­ge­ben wird. Dem­entspre­chend kündigt es an, dass die Sprach­ver­ar­bei­tung noch lange nicht am Ende ist und man weitere Ver­bes­se­run­gen im Laufe der Zeit erwarten kann.

24.09.2019 – September 2019 Core Update

Nachdem Google in­zwi­schen dazu über­ge­gan­gen ist, größere Core-Updates aktiv zu kom­mu­ni­zie­ren, warteten Web­mas­te­rin­nen und Webmaster gespannt, wann Google das nächste Update ausrollen würde. Rund drei Monate nach dem letzten Core-Update war es dann so weit, mit dem „September 2019 Core Update“ ver­öf­fent­lich­te die Such­ma­schi­ne nun das schon dritte Core-Update für das Jahr 2019. Google behält damit den Drei-Monat-Rhythmus für das aktuelle Jahr bei. Über den of­fi­zi­el­len X-Account zur Webmaster-Kom­mu­ni­ka­ti­on “Google Search­Li­ai­son” kündigte das Un­ter­neh­men das Such-Update an.

Wie auch schon bei den Updates bevor, äußerte sich Google wenig konkret zu den Än­de­run­gen, die mit dem Update ein­her­ge­hen. Viel mehr wurde auf den Webmaster Central-Blog­bei­trag verwiesen – als Leitfaden für alle Update-Be­trof­fe­ne. Der SEO-Tool-Her­stel­ler Sistrix sah in der ersten Analyse für Deutsch­land und Spanien vor allem Reise-Seiten betroffen. Aber auch Webseiten aus der Ge­sund­heits­bran­che, waren wie schon beim letzten größeren Google-Update wieder betroffen.

03.06.2019 – June 2019 Core Update

Das neuste Google Update für das Jahr 2019 of­fen­bar­te vor allem eines: Google ist zunehmend bemüht, zumindest etwas trans­pa­ren­ter zu sein. Denn Google kündigte das Core-Update nicht nur einen Tag früher an, sondern gab dem Update auch noch gleich einen of­fi­zi­el­len Namen: „June 2019 Core Update“ – eine absolute Sel­ten­heit bisher.

Mit diesen In­for­ma­tio­nen beugt das Un­ter­neh­men natürlich zahl­rei­che Spe­ku­la­tio­nen vor, bleibt aber sonst auch dieses Mal gewohnt zu­rück­hal­tend bezüglich weiteren In­for­ma­tio­nen rund um das Update. Welche Stell­schrau­ben Google am Al­go­rith­mus angezogen hat und wie man als Webmaster bzw. Web­mas­te­rin darauf reagieren kann, behält der Such­ma­schi­nen­rie­se mal wieder für sich.

12.03.2019 – March 2019 Core Update

Am 12. März gab es das erste offiziell von Google be­stä­tig­te Update für das Jahr 2019. Wie auch schon bei den letzten be­stä­tig­ten Google-Updates handelte es sich hierbei um ein Core-Update. Google selbst taufte das Update auf den Namen „March 2019 Core Update“, da in der Webmaster-Szene andere ver­wir­ren­de Be­zeich­nun­gen, wie bei­spiels­wei­se „Florida 2-Update“ die Runde gemacht hatten. Das jetzige Update, habe laut Google nichts mit dem ver­gan­ge­nen Florida-Update zu tun:

Da es sich um ein weiteres Core-Update handelt, ist die Emp­feh­lung von Google, wie man als Sei­ten­be­trei­ber oder Sei­ten­be­trei­be­rin auf das Update reagieren sollte, un­ver­än­dert (siehe dazu, weiter unten im Beitrag).

Laut Google-Re­prä­sen­tant Danny Sullivan ist es schon das dritte Core-Update, seit dem Google größere Updates offiziell bestätigt. Es wurde weltweit aus­ge­spielt und der Rollout soll etwa eine Woche oder länger andauern.

08.10.2018 – Medic-Update 2

Mitte August wirbelte das unter dem ir­re­füh­ren­den Namen betitelte „Medic-Update“ die Google-Such­ergeb­nis­sei­ten durch­ein­an­der. Teilweise verloren Webseiten Sicht­bar­kei­ten von bis zu 80%. Doch wie im Spiel, gilt auch in Google - wo Verlierer, da auch Gewinner. So gab es ebenso unzählige Fälle von Webseiten-Be­trei­bern und -Be­trei­be­rin­nen, die die Sicht­bar­keit ihrer Webseite enorm steigern konnten.

Google äußerte sich lediglich, dass es ein Update gab, welche Än­de­run­gen am Al­go­rith­mus aber umgesetzt wurden, verriet das Un­ter­neh­men nicht. Es begann das große Rätseln, an welchen Schrauben Google mit diesem Update wohl gedreht hat und was man als Be­trof­fe­ner an seiner eigenen Webseite ändern kann. Weiteres hierzu findet man im unteren Abschnitt zum Thema „Medic Update“.

Mit dem neuen Update rund um den 08.10.2018, das in der Branche einfach nur Medic-Update 2 genannt wurde (auch wenn der Name nicht zutrifft, wurde er ein­fa­cher­halb­er bei­be­hal­ten), scheint Google die Än­de­run­gen, die durch das erste Medic-Update ent­stan­den sind, wieder teilweise zu­rück­zu­neh­men oder ab­zu­mil­dern.

Wie schon auch beim ersten Medic-Update, sind vor allem Webseiten mit sensiblen Themen (Your Money, your Life – Ge­sund­heits­the­men, Kredit, Ver­si­che­rung usw.) betroffen. In­ter­es­san­ter­wei­se erholten sich auch Webseiten, deren Web­mas­te­rin­nen oder Webmaster keine de­zi­dier­ten Maßnahmen ergriffen hatten. Das Medic Update-2 zeigt so einmal wieder, dass auch Google Fehler macht und diese mit weiteren Updates versucht rück­gän­gig zu machen.

29.09.2018 – Kleines Core-Algorithm Update

Nach dem das Medic-Update einige Verlierer aber ebenso viele Gewinner her­vor­brach­te, erfolgte das nächste kleinere von Google be­stä­tig­te Update in der Woche um den 29.09.2018. Im Be­stä­ti­gungs-Tweet von Danny Sullivan be­kräf­tig­te dieser aber noch einmal, dass der Google Core-Al­go­rith­mus die ganze Zeit ak­tua­li­siert wird. Auch wenn Sullivan von einem „smaller“ Update spricht, sahen ver­ant­wort­li­che Personen teilweise heftige Aus­schlä­ge im Sicht­bar­keits­in­dex ihrer Webseite.

13.08.2018 – Medic Update

Um es gleich vor­weg­zu­neh­men, das Medic Update wird seinem Namen nicht gerecht. Es ver­deut­licht aber einmal wieder, wie schwierig und ir­re­füh­rend teilweise die externe Analyse eines Googles Updates ist. Der Name „Medic Update“ stammt nämlich aus der SEO-Branche, die nach ersten Analysen fest­stell­te, dass vor allem Webseiten aus dem Me­di­zin­um­feld von diesem Google Update betroffen waren. Diese Schluss­fol­ge­rung de­men­tier­te Google aber offiziell in Person von Webmaster Trends Analyst Gary Illyes, der auf der Bühne der Search Masters Brasil ver­kün­de­te, dass es vor allem Webseiten aus der Ge­sund­heits­bran­che nur durch einen „glück­li­chen Zufall“ getroffen hat. Schon ein paar Tage früher be­stä­tig­te das of­fi­zi­el­le Google-Sprach­rohr Danny Sullivan, dass es sich bei diesem Update um „Broad Core Update“ handelt, welche „alle Such­an­fra­gen“ betrifft.

Auch wenn die Be­zeich­nung des “Medic Updates“ etwas ir­re­füh­rend ist, könnte der Kern der Vermutung dennoch auf das Update zutreffen: Betroffen sind vor allem Webseiten, bei denen unter anderem das Vertrauen des Besuchers eine wichtige Rolle spielt. Google fasst dieses Kriterium unter der Abkürzung E-A-T zusammen, wobei E-A-T für die eng­li­schen Begriffe Expertise (Fach­kennt­nis), Aut­ho­ri­ta­ti­ve­ness (Autorität) und Trust­wort­hi­ness (Ver­trau­ens­wür­dig­keit) steht. Diese drei Kriterien sind besonders für Webseiten mit einem so­ge­nann­ten YMYL-Kontext relevant, wobei YMYL wiederum die Abkürzung für die eng­li­schen Begriffe Your Money or Your Life steht. Übersetzt bedeutet dies „Dein Geld oder Dein Leben“ und umfasst Webseiten die durch ihre In­for­ma­tio­nen Einfluss auf die Finanzen, die Ge­sund­heit, die Zu­frie­den­heit oder die Si­cher­heit des Suchenden haben können.

Sollte man vom Medic-Update betroffen sein, sollte man sich den of­fi­zi­el­len Google Quality Rater Leitfaden anschauen. Dieser interne Leitfaden soll den mensch­li­chen Google Quality-Ratern eine Richt­li­nie geben, wie eine aus Googles Sicht perfekte Webseite aussehen und aufgebaut sein sollte. Bei Ge­sund­heits­the­men sollte bei­spiels­wei­se klar er­sicht­lich sein, wer der Autor bzw. die Autorin des Artikels ist und welche fachliche Qua­li­fi­ka­ti­on dieser aufweist.

01.08.2018 – Core Al­go­rith­mus Update

Das schon dritte große Core Al­go­rith­mus Update im Jahr 2018 gab es am 01.08.2018. Google be­stä­tig­te offiziell bei X, dass es sich hierbei um ein “broad core algorithm update” handelt. Gleich­zei­tig verwies man im Tweet bezüglich den Hinweisen zum Update auf die schon vor­an­ge­gan­ge­nen Hinweise, wie man auf ein solches Update als Sei­ten­be­trei­ber bzw. Sei­ten­be­trei­be­rin reagieren kann (siehe hierzu auch die Tweets etwas weiter unten im Artikel). Auch der of­fi­zi­el­le Google-Re­prä­sen­tant Danny Sullivan be­stä­tig­te noch einmal, dass es sich bei den jüngsten Ran­king­ver­schie­bun­gen um ein Google-Update handelt. Er verwies dabei auf den nach­fol­gen­den Tweet:

Auch bei diesem Google-Update be­kräf­tig­te Sullivan, dass man grund­sätz­lich bei be­stimm­ten Updates schon den Web­mas­tern und Web­mas­te­rin­nen sagen würde, wenn sie etwas Spe­zi­el­les ändern können. In diesem Fall kann man als Sei­ten­be­trei­ber oder Sei­ten­be­trei­be­rin aber nicht etwas Be­stimm­tes ändern, um evtl. Ran­king­ver­lus­te wieder gut zu machen. Google will damit vermeiden, dass Web­mas­te­rin­nen und Webmaster Dinge „re­pa­rie­ren“ zu versuchen, die gar nicht kaputt sind. Auch betonte er weiter, dass der Schlüssel zum Erfolg in groß­ar­ti­gen Inhalten liegen würde. (Er gab aber auch zu, dass es dieses Mal wieder die „gleiche lang­wei­li­ge Antwort“ sei, wie schon so viele Male zuvor).

16.04.2018 – Core Al­go­rith­mus Update

Nachdem es bereits im März dieses Jahres ein größeres Core-Al­go­rith­mus-Update gab, hat nun Google im April nach­ge­legt. Auf X ver­kün­de­te das Such­ma­schi­nen­un­ter­neh­men, dass am Montag, dem 16.04.2018, ein weiteres größeres Core-Al­go­rith­mus-Update aus­ge­spielt wurde. Für Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen verwies das Un­ter­neh­men auf den Tweet zum letzten Google Update im März.

07.03.2018 – Core Al­go­rith­mus Update

Ein größeres Google-Update gab es am 7. März 2018. Über den of­fi­zi­el­len X-Account @search­li­ai­son be­stä­tig­te der Such­ma­schi­nen­rie­se am 12. März die Ver­mu­tun­gen, dass es in den ver­gan­ge­nen Tagen ein größeres Update gegeben hat:

Bei diesem so­ge­nann­ten Core Algorithm Update handelt es sich um ein größeres Update, das Google in dieser Form nur ein paar Mal pro Jahr vornimmt. Hierbei nimmt das Un­ter­neh­men eine Änderung direkt am Herzen vor: dem Kern des Google-Al­go­rith­mus. Dem­entspre­chend sind bei solchen Core-Updates auch sehr viele Webseiten betroffen und die Aus­wir­kun­gen weltweit spür- und sichtbar. Welche Än­de­run­gen dabei genau vor­ge­nom­men worden sind, darüber schweigt Google. Für Website-Be­trei­ben­de ist es damit nahezu unmöglich, auf dieses Update zu reagieren. In einem weiteren Tweet zum März-Update erläutert Google lediglich, dass bisher un­ter­be­wer­te­te Websites vom Update pro­fi­tie­ren. Für alle Verlierer des Updates, die seit dem März 2018 mit Be­su­cher­rück­gän­gen und Sicht­bar­keits­ein­bu­ßen zu kämpfen haben, hat Google darüber hinaus auch eine Mit­tei­lung: Mit diesen Seiten sei nichts falsch. Es gebe auch keinen „Fix“, abgesehen von der Fo­kus­sie­rung auf die Be­reit­stel­lung von groß­ar­ti­gen Inhalten.

Einen Namen für das Update vom 07.03.2018 gibt es im Vergleich zu Updates der ver­gan­ge­nen Jahre offiziell nicht.

Im eng­lisch­spra­chi­gen Webmaster Hangout vom 06.04.2018 kon­kre­ti­sier­te John Mueller, dass beim Update weniger die Qualität im Mit­tel­punkt stand, sondern vielmehr die Relevanz. Um die Relevanz der eigenen Seite zu steigern rät Mueller zur Befragung der User, was man anders machen könnte, um die Website zu ver­bes­sern. Ebenfalls sollte man immer auch die tech­ni­schen Details über­prü­fen, bei­spiel­wei­se ob die Seite weiterhin vom Google-Bot gecrawlt werden kann.

Warum ändert Google seinen Al­go­rith­mus?

Die Än­de­run­gen des Google-Al­go­rith­mus, meist spricht man von Google-Updates, haben ein wichtiges Ziel: Die Qualität der Such­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern, um den Usern nur relevante und hoch­wer­ti­ge Inhalte an­zu­zei­gen. Noch vor einigen Jahren – also vor Panda, Penguin und Co. – war es für Website-Be­trei­ben­de leichter, die Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­se zu ma­ni­pu­lie­ren. Durch ver­schie­de­ne SEO-Praktiken (heute spricht man vom Black-Hat-SEO) hat man versucht, Relevanz vor­zu­täu­schen, um eine gute Plat­zie­rung zu erreichen. So­ge­nann­tes Keyword-Stuffing oder Cloaking waren beliebte Mittel.

Doch diese Täu­schungs­me­tho­den will Google nach und nach un­ter­bin­den, um Nutzern und Nut­ze­rin­nen nur noch tat­säch­lich relevante Inhalte auf den vorderen Plätzen an­zu­zei­gen. Än­de­run­gen am Al­go­rith­mus sollen Spam-Praktiken und un­sau­be­ren SEO-Methoden den Garaus machen. Denn der Google-Al­go­rith­mus bestimmt die Relevanz einer Seite im Google-Index – und damit auch die Plat­zie­rung in den Er­geb­nis­lis­ten.

Google be­rück­sich­tigt mitt­ler­wei­le ca. 200 ver­schie­de­ne Google-Ranking-Faktoren um die Qualität und Relevanz einer Seite zu ermitteln. Steht ein Update an, dreht Google an kleinen Stell­schrau­ben und passt den Al­go­rith­mus mit mal mehr, mal weniger fol­gen­schwe­ren Kon­se­quen­zen an. Google-Updates können:

  • die Ge­wich­tung vor­han­de­ner Faktoren ändern
  • oder neue Faktoren einführen.

Aus­wir­kun­gen von Google-Updates

Die Aus­wir­kun­gen der Updates auf die Such­ergeb­nis­se bzw. die Sicht­bar­keit einer Website sind un­ter­schied­lich stark aus­ge­prägt. Ob man von einem Update betroffen ist, be­ob­ach­tet man am leich­tes­ten anhand des Sicht­bar­keits­in­de­xes von SISTRIX. Über das SEO-Tool lässt sich die Sicht­bar­keit im zeit­li­chen Verlauf verfolgen. Google macht die großen Updates mitt­ler­wei­le öf­fent­lich, man kann in der Zeitachse also genau nach­voll­zie­hen, ob Ran­king­ver­lus­te auf das Update zu­rück­zu­füh­ren sind. Natürlich können Seiten auch von Updates pro­fi­tie­ren. SISTRIX zeigt die wichtigen Google-Updates mit einem kleinen Pin im Graphen an. Fällt die Sicht­bar­keit un­mit­tel­bar nach einem Update ab, deutet das auf eine negative Bewertung durch den ak­tua­li­sier­ten Al­go­rith­mus hin. Doch Vorsicht: Nicht immer ist ein au­to­ma­ti­sches Update schuld am Verlust des Ran­king­plat­zes. Auch tech­ni­sche Fehler wie nicht er­reich­ba­re Inhalte oder feh­ler­haf­te Wei­ter­lei­tun­gen können das Ranking schnell ver­schlech­tern. SISTRIX bietet außerdem einen spe­zi­el­len Google-Update-Checker an. Wer seine URL eingibt, sieht die Aus­wir­kun­gen aller bisher bekannten Google-Updates im zeit­li­chen Verlauf in Pro­zent­an­ga­ben.

Die wich­tigs­ten Google-Updates der letzten Jahre

Über 40 Updates im Google-Al­go­rith­mus haben Experten seit 2009 gezählt. Eine Liste finden Sie z. B. auf der oben an­ge­ge­be­nen SISTRIX-Seite – wir stellen Ihnen die 5 Updates mit den größten Aus­wir­kun­gen für Website-Be­trei­ben­de vor.

2011: Panda-Update

Das erste Roll-out des Panda-Updates fand im Februar 2011 in den USA statt, für Deutsch­land folgten die An­pas­sun­gen im August desselben Jahres. Panda wurde ur­sprüng­lich als re­gel­mä­ßi­ger Filter kon­zi­piert, mitt­ler­wei­le ist er fester Be­stand­teil des Google-Core-Al­go­rith­mus. Zwar ist „der Panda“ nicht in Echtzeit aktiv, er sorgt jedoch für eine kon­ti­nu­ier­li­che Qua­li­täts­si­che­rung der Such­ergeb­nis­se.

Was ist das Ziel des Panda-Updates?

Ziel des Panda-Updates ist es in erster Linie, die Sicht­bar­keit von Websites mit min­der­wer­ti­gem Content zu ver­rin­gern und den Nutzern und Nut­ze­rin­nen in den Such­ergeb­nis­sen nur Seiten mit möglichst re­le­van­tem und hoch­wer­ti­gem Content zu zeigen. Die Ak­tua­li­sie­rung hilft bei der Iden­ti­fi­ka­ti­on von Seiten mit min­der­wer­ti­gem Content oder Spam-Inhalten (z. B. Content-Farmen) und betrifft im Gegensatz zu früheren Updates ganze Websites oder Teil­be­rei­che, nicht nur einzelne Un­ter­sei­ten.

Dafür wird allen Websites auf Basis ihrer Inhalte ein so­ge­nann­ter Content-Quality-Score zu­ge­wie­sen, der das Ranking be­ein­flusst. Die genauen Kriterien für diesen Score hat Google nicht of­fen­ge­legt, doch Er­fah­rungs­wer­te und Er­kennt­nis­se von SEO-Experten haben gezeigt, dass folgende Faktoren einen negativen Einfluss auf die Sicht­bar­keit einer Seite ausüben:

  • hoher Anteil an doppelten Inhalten (Duplicate Content)
  • geringer Anteil an ori­gi­na­len, eigenen Inhalten (Unique Content)
  • min­der­wer­ti­ger, in­halts­lo­ser Content
  • geringe Ver­weil­dau­er
  • hohe Ab­sprungra­te
  • Spam-Inhalte
  • zu großer Wer­be­an­teil
  • Über­op­ti­mie­rung der Inhalte, z. B. durch Keyword-Stuffing

Wer war vom Panda-Update betroffen?

Deutlich zu spüren bekommen haben das Panda-Update vor allem in­halt­lo­se Seiten bzw. Seiten mit Content, der keinerlei Nutzen für den User hatte. Dazu zählten vor allem so­ge­nann­te Content-Farmen, die auf Quantität statt Qualität setzten, um möglichst viele Klicks zu ge­ne­rie­ren. Auch die vor einigen Jahren noch weit ver­brei­te­ten Link­far­men, die einzig zum Aufbau von Backlinks kon­zi­piert wurden, sonst aber keinen Inhalt boten, waren von den negativen Aus­wir­kun­gen des Panda-Updates betroffen. Deshalb spricht man in SEO-Kreisen auch vom Farmer-Update.

Laut Google hatte das Panda-Update Aus­wir­kun­gen auf 12 Prozent der Such­ergeb­nis­se in den USA, ähnliche Zahlen vermutet man auch für den deutschen Markt. Manche Seiten mussten teilweise er­heb­li­che Ran­king­ver­lus­te von bis zu 86 Prozent im Kauf nehmen. Natürlich gab es auch Pro­fi­teu­re, vor allem Medien- und Nach­rich­ten­sei­ten.

2012: Penguin-Update

Das weltweite Roll-out für das erste Penguin-Update fand im April 2012 statt. Im Zeitraum zwischen 2012 und 2014 gab es dann insgesamt fünf Al­go­rith­mus-Updates und „Data Refresh“-Runden (Ak­tua­li­sie­rung des Da­ten­be­stands).

Was ist das Ziel des Penguin-Updates?

Das Penguin-Update nennt man häufig auch Web-Spam-Update. Denn genau darin steckt das vor­ran­gi­ge Ziel der Al­go­rith­mus-Änderung, nämlich Web-Spam in den Such­ergeb­nis­sen weiter ein­zu­däm­men, um die Relevanz und Qualität der Er­geb­nis­se zu ver­bes­sern.

Mit Web-Spam meint Google vor allem unsaubere Praktiken, die ein­ge­setzt werden, um das Such­ma­schi­nen­ran­king künstlich zu ver­bes­sern. Eine Website, die aus­schließ­lich für die Such­ma­schi­ne und nicht für die Nutzerin oder den Nutzer optimiert wurde, soll laut Google nicht in den Top-Such­ergeb­nis­sen auf­tau­chen. Aufgabe des Penguin ist also vorrangig, un­na­tür­li­che Sei­ten­op­ti­mie­rung zu iden­ti­fi­zie­ren und bewusste Ma­ni­pu­la­ti­on ein­zu­däm­men.

Wer war vom Penguin-Update betroffen?

Wie schon beim Panda-Update wurden Black-Hat-SEO-Praktiken wie Keyword-Stuffing oder Cloaking ins Visier genommen. Auch hier gibt es keine of­fi­zi­el­le Be­stä­ti­gung, welche Variablen Google für die Al­go­rith­mus-Änderung her­an­ge­zo­gen hat. Doch die Analyse der „Penguin-Verlierer“ ergab ein­deu­ti­ge Anzeichen, ins­be­son­de­re un­na­tür­li­cher Link­auf­bau stand im Fokus.

Zu den Praktiken, die gegen Googles Webmaster-Richt­li­ni­en verstoßen und durch das Penguin-Update gezielt ab­ge­straft wurden, gehören:

  • Linkkauf, z. B. über Link­netz­wer­ke
  • un­na­tür­lich schneller Link­auf­bau
  • hoher Anteil von Links mit harten Money-Keywords im An­chor­text
  • Links aus ir­rele­van­tem Umfeld
  • min­der­wer­ti­ge Backlinks aus Link­far­men, Ver­zeich­nis­sen, Kom­men­ta­ren oder Footern

Websites, deren Link­pro­fil Hinweise auf eine der genannten Praktiken gab, bestrafte Google durch ein nied­ri­ge­res Ranking. Laut dem Un­ter­neh­men waren 3,1 Prozent aller eng­lisch­spra­chi­gen Such­an­fra­gen vom ersten Penguin-Update betroffen, in Deutsch­land lag die Quote ebenfalls bei ca. 3 Prozent. Zum Update Penguin 2.0 im Mai 2013 traf es rund 2,3 Prozent der US-Such­an­fra­gen.

2013: Hum­ming­bird-Update

Pünktlich zum 15-jährigen Google-Jubiläum im Jahr 2013 stand das so­ge­nann­te Hum­ming­bird-Update in den Start­lö­chern, für manche Experten die ge­wich­tigs­te Be­ar­bei­tung des Such­al­go­rith­mus seit 2000. Mit dem Hum­ming­bird-Update wurde nicht nur der Ranking-Al­go­rith­mus, sondern der komplette Such­al­go­rith­mus verändert. Hum­ming­bird heißt übersetzt „Kolibri“ – und genau dessen Ei­gen­schaf­ten, nämlich Schnel­lig­keit und Präzision, sollten auch die Google-Suche künftig aus­zeich­nen.

Was ist das Ziel von Hum­ming­bird?

Im Zuge des Hum­ming­bird-Updates op­ti­mier­te Google sein eigenes Be­wer­tungs­ver­fah­ren für Such­an­fra­gen. Bis dahin wurden einzelne Wörter bzw. Wort­kom­bi­na­tio­nen nur statisch, d. h. ohne Sinn­zu­sam­men­hang, erfasst und bewertet. Die neue Art der Suche be­zeich­net man auch als se­man­ti­sche Suche, denn sie be­rück­sich­tigt nicht mehr nur einzelne Keywords, sondern die komplette Abfrage. Ziel ist es, die Such­in­ten­ti­on der User besser zu verstehen und deren Such­an­fra­gen allgemein besser zu in­ter­pre­tie­ren.

Keywords sind nach wie vor sehr wichtig, doch unter Be­rück­sich­ti­gung der kom­plet­ten Abfrage wird auch deren spe­zi­fi­scher Kontext mit­ein­be­zo­gen – Google be­ant­wor­tet gezielte Fragen noch besser. Seit Hum­ming­bird werden außerdem Synonyme be­rück­sich­tigt. Die Such­ergeb­nis­lis­ten sind deshalb nicht mehr so stark auf ein Keyword fo­kus­siert; auch the­men­re­le­van­te Inhalte, die nicht unbedingt das ge­for­der­te Keyword enthalten, können gut ranken.

Wer war vom Hum­ming­bird-Update betroffen?

Auch bei Hum­ming­bird traf es die schwarzen Schafe im SEO-Bereich, die durch Täu­schungs­ma­nö­ver ihr Ranking künstlich ver­bes­sern wollten. Vor allem Websites, die weder mehr­wer­ti­gen noch qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Content zur Verfügung stellten, waren betroffen. Kam noch eine exakte Keyword-Op­ti­mie­rung bzw. Keyword-Stuffing und eine schlechte Nut­zer­er­fah­rung dazu, ging es in den Er­geb­nis­lis­te weit nach unten. Im Gegenzug waren die Gewinner Websites, die wertvolle, in­for­ma­ti­ve Inhalte lieferten. Der neue Such­al­go­rith­mus hatte laut Google Einfluss auf fast 90 Prozent der Such­ergeb­nis­se.

2014: Pigeon-Update

Im Jahr 2014 stellte das Pigeon-Update die größte Neuerung im Google-Kosmos dar. Das Update des lokalen Such­al­go­rith­mus wurde im Juli in den USA, zur Weih­nachts­zeit in weiteren Ländern ein­ge­führt. Durch Pigeon wollte Google den lokalen Such­me­cha­nis­mus enger an seinen all­ge­mei­nen Al­go­rith­mus binden und damit noch nütz­li­che­re und re­le­van­te­re Er­geb­nis­se im lokalen Umfeld liefern. Nicht nur der Standort der suchenden Person wird seitdem stärker in die Suche ein­be­zo­gen, auch die Bedeutung von Google+- bzw. Google-My-Business-Profilen hat zu­ge­nom­men. Somit hat sich lokalen KMUs die Chance eröffnet, durch Local SEO neue Kunden zu gewinnen. Das Pigeon-Update hatte sowohl Einfluss auf die Google-Maps- als auch die normalen Such­ergeb­nis­se, wobei die Aus­wir­kun­gen nicht ver­gleich­bar mit den anderen Updates waren. Dennoch hatte es einen deut­li­chen Effekt, denn bei vielen Un­ter­neh­men konnte man nach dem Roll-out von Pigeon eine Stra­te­gie­än­de­rung erkennen. Vor allem bei lokalen KMUs und großen Un­ter­neh­men mit un­ter­schied­li­chen lokalen Stand­or­ten setzte man den Fokus stärker auf lokale Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

2015: Google Mobile-Update

Die Er­geb­nis­se der mobilen Websuche waren bis 2015 ein Abbild der Desktop-Version. Im April 2015 hat Google offiziell das Mobile-Friendly-Update bestätigt – in der Szene oft auch „Mo­bi­le­ged­don“ genannt. Die mobile Suche ist seither autonomer und be­rück­sich­tigt stärker die Usability mobiler Websites und Apps. Diese Al­go­rith­mus-Änderung hat nur Einfluss auf mobile Such­an­fra­gen.

Was ist das Ziel des Google Mobile-Updates?

Mit dem Mobile-Update hat Google begonnen, mobil-un­freund­li­che Websites bei der mobilen Google-Suche ab­zu­wer­ten. Websites, die für Mo­bil­ge­rä­te optimiert sind, pro­fi­tie­ren hingegen von der Ver­än­de­rung im Be­rech­nungs­ver­fah­ren. Das Ziel ist, Nut­ze­rin­nen und Nutzern auf den Top-Po­si­tio­nen nur noch Seiten an­zu­zei­gen, die für die mobile Nutzung geeignet sind und eine möglichst gute Usability aufweisen. Damit ist die Be­nut­zer­freund­lich­keit auf Smart­phone und Tablet of­fi­zi­el­ler (mobiler) Ran­king­fak­tor. Zahl­rei­che Aspekte be­ein­flus­sen die Usability auf mobilen End­ge­rä­ten – lesen Sie dazu unseren Ratgeber-Artikel zur mobilen Op­ti­mie­rung einer Website.

Wer ist vom Mobile-Update betroffen?

Harte Ab­stra­fun­gen und Ran­king­ein­bu­ßen, wie man sie aus Panda- oder Penguin-Zeiten kennt, sind beim Mobile-Update aus­ge­blie­ben. Doch Website-Betreiber und -Be­trei­be­rin­nen sollten sich darauf nicht ausruhen. Denn die mobile Op­ti­mie­rung von Websites (und vor allem Webshops) ist mitt­ler­wei­le ein absolutes Muss. Google hat im letzten Jahr erstmals mehr Anfragen über Smart­phones und Tablets als über sta­tio­nä­re PCs erhalten – wer also auch in Zukunft Traffic über die or­ga­ni­sche Suche ge­ne­rie­ren will, optimiert für mobile Endgeräte. Seiten, die hierfür nicht optimiert sind, müssen sich nicht nur mit schlech­te­ren Plat­zie­run­gen rechnen: Google weist in den Such­ergeb­nis­sen außerdem explizit darauf hin, dass die Website nicht für die mobile Nutzung optimiert ist – für viele Nutzer und Nut­ze­rin­nen ein ab­schre­cken­des Signal.

Google-Updates: Eine Rechnung mit vielen Un­be­kann­ten

Google-Updates sind Fluch und Segen zugleich – Fluch für Be­trei­be­rin­nen und Betreiber von Websites, die von einer so­ge­nann­ten Penalty (Ab­stra­fung) betroffen waren und mitunter mo­na­te­lang die Nachwehen zu spüren bekamen. Ein Segen sind die kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­run­gen und Er­wei­te­run­gen des Google-Al­go­rith­mus für die Nutzer und Nut­ze­rin­nen, die Google als Such­ma­schi­ne immer besser und ef­fi­zi­en­ter nutzen können.

Die große Her­aus­for­de­rung, selbst für erfahrene SEO-Spe­zia­lis­ten und -Spe­zia­lis­tin­nen, sind die vielen Un­be­kann­ten in der Rechnung mit Google. Oft führt das Un­ter­neh­men Al­go­rith­mus-Än­de­run­gen durch, ohne konkrete Angaben zu Inhalten zu machen. Solche na­men­lo­sen Updates be­zeich­net man häufig als Phantom-Updates. Die Aus­wir­kun­gen sind spürbar und viele Ursachen bis heute ein Rätsel. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und weitere Updates – egal ob offiziell oder als Phantom – sorgen dafür, dass die Arbeit im SEO-Bereich im ständigen Wandel bleibt und der Op­ti­mie­rungs­be­darf für Websites ist nie gedeckt ist.

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