Per­sön­li­che Fotos, wichtige Dokumente, das Video vom letzten Urlaub: Wir legen immer mehr Daten in die Cloud. Dropbox und Google Drive sind Ur­ge­stei­ne des Cloud-Marktes und un­ter­schei­den sich in einigen Punkten.

Alles im Überblick: Dropbox vs. Google Drive

Damit Ihnen die Ent­schei­dung Google Drive vs. Dropbox möglichst leicht fällt, haben wir die wich­tigs­ten Merkmale in einer Tabelle ge­gen­über­ge­stellt.

Dropbox Google Drive
Kos­ten­lo­ser Speicher 2 GB (bis 16 GB durch Emp­feh­lun­gen) 15 GB
Premium-Speicher 2–3 TB 100 GB bis 2 TB
Kosten für Premium ab 9,99 € / Monat ab 1,99 € / Monat
Ver­schlüs­se­lung AES (265-Bit bei Ruhe / 128-Bit bei Bewegung) AES (256-Bit bei Ruhe und bei Bewegung)
Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung
Direkte Zu­sam­men­ar­beit Dropbox Paper Google Docs etc.
API für externe Software
Desktop-Software Windows, macOS, Linux Windows, macOS
Mobile App Android, iOS Android, iOS
Nutzende über 700 Millionen mehr als 2 Mil­li­ar­den

Stand: März 2025

HiDrive Cloud-Speicher
Ihr sicherer Online-Speicher
  • Daten zentral speichern, teilen und be­ar­bei­ten
  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
  • Höchste Da­ten­si­cher­heit im Einklang mit der DSGVO

Google Drive vs. Dropbox: Wer kann was?

Pioniere der Cloud-Tech­no­lo­gie: Sowohl Google Drive als auch Dropbox sind in­zwi­schen schon über zehn Jahre am Markt vertreten und waren für viele Nutzenden der erste Be­rüh­rungs­punkt mit dem Konzept einer Cloud. Beide Dienste bieten Userinnen und Usern die zentralen Vorteile von Cloud­nut­zung:

  • Von jedem Gerät auf Dateien zugreifen
  • Von überall auf der Welt auf Dateien zugreifen
  • Alle Daten sicher an einem Ort verwahrt
  • Mit anderen zusammen Dateien verwalten und be­ar­bei­ten

Google Drive

Den Spei­cher­dienst von Google gibt es in seinen Grund­zü­gen bereits seit 2006 – damals al­ler­dings noch in Form der Text & Tabellen, nicht als ei­gen­stän­di­ger Cloud-Speicher. Google Docs und alle weiteren Office-An­wen­dun­gen exis­tie­ren auch weiterhin und sind ein in­te­gra­ler Be­stand­teil von Google Drive. Hatte man sich zunächst also auf Dokumente be­schränkt, ist das Angebot in­zwi­schen zu einem flexiblen Cloud-Speicher für jede Art von Datei geworden. Darüber hinaus ist Google Drive in Dienste wie Gmail (dem E-Mail-Dienst von Google) in­te­griert, womit die Ver­wal­tung und Ver­tei­lung von Dateien über das Internet noch einfacher wird.

Wenn man die Office-An­wen­dun­gen von Google verwendet, ist die Zu­sam­men­ar­beit mit anderen Nut­ze­rin­nen und Nutzern an Do­ku­men­ten, Prä­sen­ta­tio­nen oder Ta­bel­len­kal­ku­la­tio­nen sehr einfach. Alles, was man in einer dieser An­wen­dun­gen erstellt, wird au­to­ma­tisch in Google Drive ge­spei­chert. Daten können einfach mit anderen geteilt werden, wobei man ver­schie­de­ne Rollen vergibt: Darf die andere Person den Inhalt nur sehen, diesen kom­men­tie­ren oder sogar verändern?

Google Drive kann komplett über eine Web-Schnitt­stel­le bedient werden. Über die Website steht Nutzenden eine Da­tei­ver­wal­tung zur Verfügung. Man kann Ordner anlegen, Dateien oder ganze Ordner hochladen und diese ver­schie­ben. Al­ter­na­tiv kann die Software Google Drive for Desktop genutzt werden, die sowohl für macOS als auch für Windows vorhanden ist.

Die Software gibt einem die Mög­lich­keit, aus­ge­wähl­te Ordner auf der Fest­plat­te mit dem Cloud-Speicher zu syn­chro­ni­sie­ren. Nimmt man hier Än­de­run­gen vor, finden diese parallel auch bei Google Drive statt – vor­aus­ge­setzt natürlich, es besteht eine Ver­bin­dung ins Internet.

Fakt

Google stellt anderen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern n Schnitt­stel­len zur Verfügung. Deshalb bieten viele Dritt­pro­gram­me die Mög­lich­keit, Dateien direkt aus dem Programm in Google Drive zu speichern.

Die Stan­dard­aus­ga­be von Google Drive ist kostenlos. Hier stehen dem Nutzenden 15 GB zur Verfügung. Bedenken muss man dabei al­ler­dings, dass auch der Speicher des Gmail-Kontos Teil von Google Drive ist. Hat man also große Anhänge in seinem E-Mail-Konto ge­spei­chert, kann dies schon einen großen Teil des Cloud-Speichers belegen. Wer mehr Spei­cher­platz benötigt, muss zu Google One upgraden. Der Pre­mi­um­dienst bietet in seiner kleinsten Version derzeit 100 GB für knapp unter 2 Euro im Monat. Google bietet außerdem ein Premium-Abo an, bei dem Nutzende neben noch mehr Spei­cher­platz auch Zugriff auf Googles KI-As­sis­ten­ten Gemini erhalten.

Die Re­chen­zen­tren von Google sind über die ganze Welt verteilt, wobei der größte Teil der Server in den USA steht. Da Google ein US-Un­ter­neh­men ist, ist es möglich, dass gemäß des Patriot Acts die US-ame­ri­ka­ni­sche Regierung unter be­stimm­ten Umständen Daten auf den Servern anfragen kann. Google selbst kann dagegen nur begrenzt vorgehen.

Alle Daten werden beim Bewegen (also bei­spiels­wei­se beim Transport von einem Server zum anderen) und während des Spei­cherns mit 256-Bit-AES ver­schlüs­selt. Nutzende greifen grund­sätz­lich über einen HTTPS-Tunnel auf den Service zu. Das eigene Konto kann man durch eine Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung sichern.

Besondere Features von Google Drive:

  • In­te­gra­ti­on mit anderen An­wen­dun­gen von Google
  • Ver­schlüs­se­lung der Dateien
  • Zugriff über Browser oder mit spe­zi­el­ler Software
  • 15 GB kos­ten­lo­ser Spei­cher­platz
  • Syn­chro­ni­sa­ti­ons­soft­ware
Google Workspace
Ihr Büro in der Tasche
  • Alle Google-Apps zentral und online für flexibles Arbeiten
  • Nutzung von Gmail mit Ihrer Domain von IONOS
  • Inklusive prio­ri­sier­tem Google-Support

Dropbox

Dropbox ist seit 2007 auf dem Markt vertreten und war für viele PC-Nutzende ver­mut­lich der erste Kontakt mit Cloud-Storage. Von Anfang an dabei war die ent­spre­chen­de Software: Nach der In­stal­la­ti­on befindet sich ein Ordner auf dem eigenen PC oder Mac, der (bei be­stehen­der In­ter­net­ver­bin­dung) konstant mit einer iden­ti­schen Version auf dem Server der Firma syn­chro­ni­siert wird. Die Idee dahinter: Zwei oder mehrere Menschen haben Zugriff auf diesen Ordner und können so die Dateien darin verwenden. Ein re­gel­mä­ßi­ger Austausch der ver­schie­de­nen Dateien ist nicht möglich.

Man muss sich aber nicht auf einen Ordner be­schrän­ken. Un­ter­schied­li­che Ordner kann man auch mit un­ter­schied­li­chen Menschen teilen. Das machte Dropbox damals, aber auch heute noch so in­ter­es­sant für die pro­fes­sio­nel­le Zu­sam­men­ar­beit. Doch auch für private Zwecke ist der Dienst hilfreich: Der Versand von großen Dateien, z. B. Ur­laubs­fo­tos, per E-Mail schei­ter­te oft an Grö­ßen­be­schrän­kun­gen. Mit dem Cloud-Storage-Dienst von Dropbox sind solche Bedenken kaum noch nötig.

Prin­zi­pi­ell benötigen alle Nutzenden für die Zu­sam­men­ar­beit einen Account bei Dropbox. Damit man Daten aber auch Menschen, die nicht bei dem Dienst an­ge­mel­det sind, zur Verfügung stellen kann, lassen sich für einzelne Dateien oder Ordner in­di­vi­du­el­le Download-Links erstellen.

Die Desktop-Software von Dropbox ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Außerdem gibt es Mobile-Apps für Android und iOS. Man kann aber auch über die Web­an­wen­dung auf die Dateien zugreifen. Auf der Website von Dropbox kann man Dateien hochladen, verwalten und mit anderen Nutzenden zu­sam­men­ar­bei­ten. So ist es bei­spiels­wei­se möglich, Kom­men­ta­re zu Dateien zu hin­ter­las­sen.

Fakt

Auch Dropbox bietet anderen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern Schnitt­stel­len an. So kann auch dieser Dienst in Kom­bi­na­ti­on mit anderer Software ein­ge­setzt werden.

Seit 2017 erweitert der Dienst Dropbox Paper die Dropbox-Pro­dukt­pa­let­te: Der Service bietet eine Online-Text­ver­ar­bei­tung, mit der mehrere Nut­ze­rin­nen und Nutzer gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Dropbox will mit Paper aber noch weiter gehen und stellt den Service als digitalen Ar­beits­platz vor. Über Paper können sich Mit­ar­bei­ten­de aus­tau­schen, Me­di­en­in­hal­te teilen und Meetings vor­be­rei­ten.

HiDrive Share
File­sha­ring einfach gemacht
  • Große Dateien versenden (bis 2 GB)
  • Ohne Re­gis­trie­rung
  • 100 % DSGVO-konform

Wer Dropbox kostenlos nutzen möchte, beginnt mit einem 2-GB-Spei­cher­platz. Empfiehlt man den Dienst weiter, erhält man für jeden an­ge­mel­de­ten neuen User weitere 500 MB, bis zu einem maximalen Spei­cher­platz von 16 GB. Mehr Spei­cher­platz erhält man in einem der ver­schie­de­nen Abon­ne­ments: Während Nutzende (derzeit) für fast 10 Euro 2 TB bekommen, können sie für fast 20 Euro auf 3 TB Spei­cher­platz setzen. Zu­sätz­lich bekommt man viele weitere Features, z. B. eine Voll­text­su­che oder einen Ver­si­ons­ver­lauf von 180 Tagen.

Hinweis

Dropbox gibt es auch speziell für Un­ter­neh­men. Hierbei bezahlt man pro Nutzer bzw. Nutzerin und kann dann (abhängig vom gewählten Tarif) so viel Spei­cher­platz für sich be­an­spru­chen, wie man benötigt.

Die Server von Dropbox befinden sich in den USA. Da Dropbox ebenfalls ein US-Un­ter­neh­men ist, sind auch hier die Nut­zer­da­ten durch den Patriot Act von den US-ame­ri­ka­ni­schen Behörden an­for­der­bar. Dropbox ver­öf­fent­licht jedoch zwei Mal jährlich einen Trans­pa­renz­be­richt, in dem jede Anfrage von Behörden do­ku­men­tiert wird. Die Dateien sind ruhend und in der Bewegung ver­schlüs­selt. Dafür greift das Un­ter­neh­men zu einer 256-Bit- (ruhende Dateien) oder 128-Bit-Ver­schlüs­se­lung (Dateien in Bewegung). Der Transport funk­tio­niert auch bei Dropbox über einen SSL-Tunnel.

Besondere Features von Dropbox:

  • Syn­chro­ni­sa­ti­ons­soft­ware
  • 2 GB kos­ten­lo­ser Spei­cher­platz
  • Ver­schlüs­se­lung
  • Dropbox Paper
  • Weitere Features zur Zu­sam­men­ar­beit für Pre­mi­um­kun­den
Tipp

Lesen Sie auch die Digital Guide Artikel „Wie sicher ist Google Drive?“ und „Wie sicher ist Dropbox?“.

Wo liegen die Un­ter­schie­de?

In den ersten Jahren haben Google und Dropbox sehr un­ter­schied­li­che Rich­tun­gen ein­ge­schla­gen. Auch wenn sich die beiden Dienste immer weiter annähern, sind die damaligen Aus­rich­tun­gen noch heute zu erkennen. Der Fokus bei Dropbox lag und liegt auf der Syn­chro­ni­sa­ti­on von Dateien bei ver­schie­de­nen Nutzenden. Die hierfür be­reit­ge­stell­te Software macht die Zu­sam­men­ar­beit in aus­ge­wähl­ten Ordnern au­ßer­or­dent­lich einfach.

Für Google war Drive zunächst nur der Spei­cher­platz für Gmail-Konten und die Cloud-Computing-Dienste rund um Google Docs. Erst 2012 konnten Nut­ze­rin­nen und Nutzer ihren Cloud-Speicher auch ein­heit­lich verwalten. Dafür stellt der Dienst seinen Nutzenden aber auch enorm viel kos­ten­lo­sen Spei­cher­platz zur Verfügung. Die Strategie ist damals auch bei Ein­füh­rung von Gmail auf­ge­gan­gen und hat dem E-Mail-Dienst von Google viele Fans beschert.

Die Ent­wick­lun­gen zeigen, dass die beiden Cloud-Storage-Anbieter sich mehr und mehr ent­ge­gen­kom­men. Auch Google stellt eine Software bereit, die die Syn­chro­ni­sa­ti­on von Ordnern auf dem eigenen PC mit dem Cloud-Speicher zulässt. Dropbox hingegen zielt mit Paper auf Funk­tio­nen, die man zuvor nur von Google Docs kannte.

In­zwi­schen spielt für viele Nutzende nur noch der Spei­cher­platz eine Rolle – und da bietet Google in der kos­ten­lo­sen Version klar mehr. Dropbox punktet hingegen mit einer ein­zig­ar­ti­gen Idee, die zu mehr Ge­schwin­dig­keit führt: Statt nach einer Änderung die komplette Datei aus­zu­tau­schen, kopiert Dropbox nur die ver­än­der­ten Bits. Das be­schleu­nigt die Über­tra­gung ungemein.

In puncto Da­ten­si­cher­heit schenken sich beide Un­ter­neh­men wenig: In­zwi­schen verwenden sowohl Google als auch Dropbox Standards, die allgemein als sicher angesehen werden.

Fazit

Neben der Spei­cher­ka­pa­zi­tät kommt es darauf an, was man mit dem Cloud-Storage anfangen möchte. Der Austausch von Dateien in einem geteilten Ordner, wie von Dropbox angeboten, liefert ein­zig­ar­ti­ge Mög­lich­kei­ten der Zu­sam­men­ar­beit. Google überzeugt damit, dass Drive in die anderen Cloud-Dienste rund um Text­ver­ar­bei­tung und E-Mails in­te­griert ist – wenn man diese nutzen möchte.

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Ihr sicherer Online-Speicher
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  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
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