Die besten Google-Drive-Alternativen im Vergleich

Was die Google-Cloud-Anwendung so besonders macht und welche anderen Onlinespeicher eine gute Alternative zu Google Drive darstellen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Alternativen zu Google Drive im tabellarischen Vergleich

Veröffentlichung Serverstandort Kostenfreier Speicher Monatliche Kosten für 1 TB / 2TB
Google Drive 2012 Weltweit 15 GB 2 TB: 9,99 €
Sync 2013 Kanada 5–6 GB 2 TB: rund 7,50 €
Dropbox 2008 Weltweit (nur für Business-User auswählbar) 2–16 GB 2 TB: 11,99 €
Your Secure Cloud 2014 Deutschland 1 TB: 49,99 €
HiDrive 2019 Deutschland 1 TB: 7,00 €
2 TB: 20,00 €
OneDrive 2007 Weltweit (für Microsoft-365-User in Deutschland) 5 GB 1 TB: 7,00 €
pCloud 2013 Luxemburg, USA (Texas) 10 GB 2 TB: rund 8,30 €
luckycloud 2017 Deutschland 1 TB: 35,49 €
2 TB: 67,90 €

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Was zeichnet Google Drive aus?

Google Drive ist seit Jahren eine feste Größe in der Riege der Cloud-Speicher, was insbesondere auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: Einerseits weiß der Google-Dienst durch seine preisgünstigen Tarife für Privat- und Businessanwender zu überzeugen. Wem der großzügige kostenfreie Speicherplatz von 15 GB nicht ausreicht, der kann das Fassungsvermögen seines Kontos zum Beispiel für ca. zwei Euro im Monat auf 100 GB erhöhen.

Andererseits ist eine der größten Stärken von Google Drive die nahtlose Einbindung in den Google-Account und damit verbunden die direkte Verknüpfung mit diversen anderen Google-Apps wie den Office-Anwendungen von Google Workspace, Gmail oder Google Fotos.

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Die besten Google-Drive-Alternativen im Überblick

Wer sich bei der digitalen Ablage seiner Dateien nicht von Google abhängig machen möchte, findet verschiedene, sehr gute Alternativen zu Google Drive auf dem Cloud-Storage-Markt. Die besten Vertreter haben wir in den nachfolgenden Abschnitten für Sie zusammengetragen.

Sync (sync.com)

Die Google-Drive-Alternative Sync setzt den Fokus auf Sicherheit und Privatsphäre. Zu diesem Zweck ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung integriert, die gemeinsam mit nativen Apps für Windows, macOS, Android und iOS für eine durchgehende Chiffrierung der gespeicherten Daten sorgt. Unabhängig vom Standort des Users bzw. Unternehmens ist dabei zu jedem Zeitpunkt DSGVO-Konformität gewährleistet. Optional können Nutzende außerdem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten, um den Zugriff auf den eigenen Speicher zusätzlich zu schützen.

Sync: Übersicht der gespeicherten Dateien im Web-Dashboard

Private Nutzer und Nutzerinnen können Sync grundsätzlich kostenfrei verwenden: Die Google-Drive-Alternative gewährt hierbei Zugriff auf standardmäßig 5 GB Speicherplatz, der sich optional um ein weiteres GB erweitern lässt. Deutlich mehr Speicherkapazität bieten die kostenpflichtigen Angebote: Für umgerechnet rund 7,50 € im Monat erhalten Sie beispielsweise 2 TB. Wollen Sie den Speicher mit anderen gemeinsam nutzen, beispielsweise auf geschäftlicher Basis, bieten die offerierten „Teams“-Abonnements die passende Lösung (ab 4,20 € pro Monat und Nutzer).

Vorteile Nachteile
Sehr gute Upload-Geschwindigkeit Nutzeroberfläche ausschließlich auf Englisch verfügbar
Kostengünstige Pläne für Privat- und Businessanwender Kein Desktop-Client für Linux-Systeme

Dropbox

In der Riege der Google-Drive-Alternativen darf natürlich auch das Cloud-Speicher-Urgestein Dropbox nicht fehlen. Schon seit den Anfangsjahren ist der Service insbesondere auf die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Usern zugeschnitten – die bereitgestellte Dropbox-Software macht beispielsweise die Zusammenarbeit an Ordnern zum Kinderspiel. Mit „Dropbox Paper“ weiß der Speicher-Klassiker mittlerweile auch mit weiteren Features für den digitalen Arbeitsplatz wie planbaren Meetings oder einer Chat-Funktion zu überzeugen.

Dropbox-Web-App: Verschiedene Office-Anwendungen sind direkt in den Cloud-Speicher integriert

Starten Sie mit der kostenfreien Variante von Dropbox, stehen Ihnen zunächst nur 2 GB Speicherplatz zur Verfügung. Über eine Art Belohnungssystem (Freunde werben) können Sie Ihr Kontingent in der kostenfreien Ausgabe dieser Alternative zu Google Drive aber auf bis zu 16 GB erhöhen, wodurch Dropbox den Google-Dienst in dieser Kategorie sogar knapp übertrifft. Mehr Speicher gibt es mit den kostenpflichtigen Plänen für Einzelpersonen (ab 2 TB für 11,99 € pro Monat) und Unternehmen (ab 5 TB für 24 € pro Monat und Person).

Eine detaillierte Betrachtung und Gegenüberstellung der beiden etablierten Speicherlösungen bietet unser Artikel „Dropbox vs. Google Drive“.

Vorteile Nachteile
Team mit jahrelanger Erfahrung im Cloud-Storage-Bereich Dropbox hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Sicherheitslücken zu kämpfen
Für das gemeinsame Speichern und Verwalten von Dateien durch mehrere Nutzende ausgelegt Ausbau des standardmäßig sehr geringen kostenfreien Speicherkontingents (2 GB) sehr aufwendig

Your Secure Cloud

Wenn die Aspekte Datensicherheit und Datenschutz bei der Suche nach einer passenden Google-Drive-Alternative eine übergeordnete Rolle spielen, ist Your Secure Cloud eine überaus interessante Option. Der Cloud-Dienst der in Deutschland beheimateten Your Secure Cloud GmbH verspricht einen maximalen Schutz Ihrer Daten. Hierfür setzt das Unternehmen nicht nur auf den Serverstandort Deutschland (ISO-27001-zertifiziert), sondern auch auf eine intelligente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis eines SSL-Zertifikats aus der Schweiz. Sowohl clientseitig (AES-256) als auch auf dem Server sind Ihre Daten also zu jeder Zeit verschlüsselt. Für den Zugriff nutzen Sie dabei wahlweise das übersichtliche Webinterface oder die praktischen Desktop-Clients für Windows, macOS und Linux. Außerdem stehen Mobile-Apps für iOS und Android zur Verfügung.

Your Secure Cloud: Datei-Auflistung im Webinterface

Wer Your Secure Cloud als Alternative zu Google Drive in Betracht zieht, kann den Cloud-Dienst 14 Tage lang testen. Im Anschluss gilt es allerdings, einen der kostenpflichtigen Pläne auszuwählen, um den Onlinespeicher weiterhin verwenden zu können – eine kostenfreie Basisversion wie bei Google Drive oder anderen Alternativen bietet das deutsche Unternehmen nämlich nicht an. Privatanwender und Privatanwenderinnen können aus Paketen mit zwischen 10 GB und 1 TB (2,50 € bis 49,99 € monatlich) wählen. Für Geschäftskundinnen und Geschäftskunden gibt es den Business-Plan (50 GB für 4 € pro Monat und User), den Advanced Plan (100 GB für 8 € pro Monat und User) oder ein individuelles Leistungspaket.

Vorteile Nachteile
Serverstandort und Unternehmenssitz in Deutschland Keine kostenfreie Edition
Individuelles Branding und Support-Angebot für Unternehmen Für Privatpersonen vergleichsweise teuer

HiDrive

Auch IONOS hat mit HiDrive eine interessante Alternative zu Google Drive im Repertoire, die sich u. a. durch den Serverstandort Deutschland auszeichnet. AES-256-Verschlüsselung bei der Dateiübertragung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine vollautomatische Backup-Sicherung runden das umfassende Sicherheitspaket des Onlinespeichers ab. Der Zugriff auf die eigenen Daten ist dabei branchentypisch über eine plattformübergreifende Webanwendung oder per Client-App (Windows, Linux, Android, iOS) möglich. Wollen Sie im Team auf den Speicher zugreifen, regeln Sie dabei über die Benutzerverwaltung ganz individuell, welche User über welche Rechte verfügen sollen.

HiDrive: Dateiübersicht in der Web-App
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Die HiDrive-Speicherpakete richten sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, wobei eine kostenfreie Variante wie bei vielen vergleichbaren Google-Drive-Alternativen nicht zum Angebot zählt. Wer einen Onlinespeicher für den Privatgebrauch sucht, kommt mit dem Basic-Angebot (100 GB) für 1,50 € im Monat oder dem Essential-Paket (250 GB) für 3 € im Monat aber dennoch auf seine Kosten. Letztere Option gewährt sogar bis zu drei verschiedenen Nutzenden Zugriff auf den Speicher. Business-Pläne mit wesentlich höheren Speicherkontingenten (ab 1 TB) für eine größere Zahl an Nutzenden stehen ebenfalls zur Verfügung.

Vorteile Nachteile
Serverstandort und Unternehmenssitz in Deutschland Keine kostenfreie Edition
Sehr benutzerfreundlich (auch bei gemeinsamer Nutzung des Speicherplatzes

OneDrive

OneDrive zählt seit Jahren zu den wichtigsten Vertretern des Genres und weltweit zu den verbreitetsten Google-Drive-Alternativen. Wie beim Google-Pendant spielt dabei die direkte Verknüpfung zu den ebenfalls von Microsoft vertriebenen Office-Anwendungen – in diesem Fall also Word, Excel, PowerPoint und Co. – eine wichtige Rolle. Wer also privat oder geschäftlich mit der Microsoft-Suite arbeitet, hat mit OneDrive direkt auch eine perfekt integrierte Speicherlösung zur Hand.

OneDrive-Web-Dashboard: Eigene Dateien

Wahlweise dient OneDrive als einfache Speicherlösung für den Heimgebrauch oder als umfassender Cloud-Storage für Unternehmen beliebiger Größe. Privatpersonen haben dabei die Wahl zwischen der kostenfreien Edition mit 5 GB Speichervermögen, Abonnements für Einzelpersonen (ab 100 GB für 2 € pro Monat) oder dem Komplettpaket inklusive kompletter Office-Suite für eine bis sechs Personen (ab 7 € pro Monat). Die kostenpflichtigen Business-Pläne mit ganz verschiedenen Leistungsspektren und wahlweise 1 TB (pro User) bzw. unbegrenztem Speicher bietet Microsoft bereits ab 4,70 € pro Nutzer bzw. Nutzerin und Monat an.

Vorteile Nachteile
Nahtlose Verknüpfung mit der Microsoft-Office-Suite Speichervermögen der kostenfreien Edition mit fünf GB eher bescheiden
Persönlicher Tresor für besonders sensible Dateien Internationale Serverstandorte
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pCloud

Laut eigener Aussage ist pCloud „Europas sicherster Cloud-Speicher“. Wer sich für die Dienste des schweizerischen Unternehmens entscheidet, speichert seine Dateien EU-konform auf Servern in Luxemburg (wahlweise ist auch Texas als Serverstandort verfügbar). Während und nach der Übertragung in den pCloud-Speicher sind sämtliche Daten durch eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung gesichert. Optional lässt sich mit pCloud Encryption ein zusätzlicher, clientseitiger Schutz hinzubuchen, der Ihre Dateien bereits auf Ihrem lokalen Gerät verschlüsselt. Der Zugriff gelingt dabei branchentypisch per Web-App im Browser oder mithilfe nativer Clients für Windows, macOS und Linux sowie die mobilen Betriebssysteme Android und iOS.

pCloud: Dateiübersicht in der Web-App

Nutzende der kostenfreien pCloud-Edition starten zunächst mit 4 GB verfügbarem Speicher, der sich allerdings durch verschiedene Schritte wie den Upload einer Datei oder das Verifizieren der E-Mail-Adresse auf bis zu 10 GB aufrüsten lässt. Wem das nicht genügt, der findet in den kostenpflichtigen Jahres-Abonnements „Premium“ (500 GB für 49,99 €) und „Premium Plus“ (2 TB für ca. 99,99 €) passende Angebote, die beide auch als „Lifetime“-Lösung verfügbar sind. Für Unternehmen erweist sich der Storage-Service ebenfalls als hervorragende Alternative zu Google Drive: Der Business-Tarif (ab 3 Usern) gewährt Zugriff auf 1 TB Kontospeicher pro User, wobei pro Person Kosten in Höhe von 7,99 € im Monat anfallen.

Vorteile Nachteile
Serverstandort in der EU; Schweizer Datenschutz Speicherkontingent im Standard-Business-Paket mit 1 TB nicht für jedes Unternehmen ausreichend
Clientseitige Verschlüsselung möglich

luckycloud

Die Google-Drive-Alternative luckycloud setzt auf ein umfassendes Sicherheitspaket mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Features wie dem Remote Wipe, mit dem Sie Dateien auf verlorengegangenen Mobilgeräten per lokalem Fernzugriff löschen können. ISO-27001-zertifizierte, ausfallsichere Rechenzentren in Deutschland gewährleisten dabei den umfassenden Schutz der Daten (DSGVO-konform). Für die Flexibilität auf Nutzerseite sorgt die Möglichkeit, die Größe des gemieteten Speichers ganz individuell zu bestimmen bzw. zu skalieren: Jederzeit lässt sich die Kapazität in kleineren oder größeren Schritten erhöhen oder verringern, sodass Sie im Optimalfall keine überflüssige Leistung in Anspruch nehmen und bezahlen müssen.

luckycloud: Storage-Übersicht (Webanwendung

Wer eine kostenfreie Alternative zu Google Drive sucht, findet in luckycloud keine passende Lösung, denn nach Ablauf der 14-tägigen, kostenlosen Testphase steht der Service nur zahlenden Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung. Die Tarifoptionen für Privatpersonen starten dabei mit 3 GB für monatlich 1,43 €, per Regler können Sie die Kapazitäten aber ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen ausrichten – 1 TB erhalten Sie beispielsweise für rund 50 €. In den Business- und Enterprise-Plänen für Teams mit bis zu 10.000 Usern wird der Cloud-Storage um verschiedene Zusatzfeatures wie Premium-Support oder Benutzerrollen ergänzt.

Vorteile Nachteile
Serverstandort Deutschland Keine kostenfreie Basisversion
Speicherkapazitäten lassen sich individuell und jederzeit skalieren Für Privatpersonen vergleichsweise teuer
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