Das Logo gehört zu den wich­tigs­ten Be­stand­tei­len des Corporate Designs, denn es ist rich­tungs­wei­send bei der Ge­stal­tung sämt­li­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel. Umso wichtiger ist es, sich bei der Er­ar­bei­tung von Layout, Farben und Schrift­art viel Zeit zu lassen. Für die Umsetzung der Logo-Ideen empfiehlt sich ein ge­eig­ne­tes Tool, damit Sie Ihr Logo auch in digitaler Form vorliegen haben.

Darum ist das Design des eigenen Fir­men­lo­gos so wichtig

„Wie erstelle ich ein Logo für mein Un­ter­neh­men?“ Diese Frage stellen sich viele (angehende) Selbst­stän­di­ge. Und das zu Recht, denn ein Logo bestimmt in vielerlei Hinsicht die Wahr­neh­mung einer Marke. Es dient nicht nur als prä­gnan­tes Element bei Wer­be­maß­nah­men und Bro­schü­ren, sondern nimmt auch bei der Prä­sen­ta­ti­on von Angeboten und Produkten eine ent­schei­den­de Rolle ein. Zudem können Sie das das Logo verwenden, wenn Sie Ihre E-Mail-Signatur erstellen.

Tipp

Wie Sie Ihre E-Mail-Signatur op­ti­mie­ren, erfahren Sie in einem weiteren Artikel. Dort finden Sie auch Beispiele.

Der Effekt, der von dem fir­men­ei­ge­nen Logos ausgeht, kann von großer Tragweite sein. Viele Menschen, die gute Er­fah­run­gen mit einer Marke gemacht haben, as­so­zi­ie­ren etwas Positives mit dem ent­spre­chen­den Logo – Stichwort Emotional Branding.

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Ein gutes Logo ist für alle Un­ter­neh­men wichtig. Eine besondere Her­aus­for­de­rung ist die Lo­go­ge­stal­tung für Startups, denn hierbei geht es darum, einen guten ersten Eindruck zu hin­ter­las­sen. Machen Sie sich deshalb früh genug Gedanken darüber, für welche Ei­gen­schaf­ten Ihr Mar­ken­zei­chen stehen und wie es schluss­end­lich aussehen soll. Denn spä­tes­tens beim Launch einer neuen Marke muss das Logo erstellt und ein­satz­be­reit sein, um wirksames Brand Building betreiben zu können.

Tipp

Neben einem guten Logo benötigt jedes Un­ter­neh­men eine Website, auf der u. a. die ver­schie­de­nen Leis­tun­gen und Produkte struk­tu­riert zu­sam­men­ge­tra­gen werden. Sollten Sie aufgrund fehlender Fach­kennt­nis­se nicht in der Lage sein, eine solche Homepage zu bauen, empfehlen wir Ihnen den Website Design Service von IONOS. Falls Sie Ihre Un­ter­neh­mens­web­site selbst gestalten möchten und der Online-Auftritt eine hohe Kom­ple­xi­tät aufweist, raten wir Ihnen dazu, auf einen Sty­le­gui­de zu­rück­zu­grei­fen. Dabei handelt es sich um einen Leitfaden, der dabei hilft, die Website ziel­grup­pen­ge­recht und ein­heit­lich auf­zu­bau­en. Einen Sty­le­gui­de für eine Website zu erstellen, ist dank unserer Tipps recht einfach.

Der Grundsatz im Logo-Design ist simpel: Ein Logo soll möglichst gut aus­drü­cken, wofür eine Marke steht. Ob Sie am Mar­ken­zei­chen einer großen Firma, eines kleineren Un­ter­neh­mens oder einer Pro­dukt­rei­he arbeiten, es gibt stets cha­rak­te­ris­ti­sche Merkmale, die sich in einem Logo auf­grei­fen und ver­ar­bei­ten lassen. Dies geschieht häufig durch eine Kom­bi­na­ti­on aus Buch­sta­ben und visuellen Elementen. Demnach kann sich ein Logo aus einem oder mehreren al­pha­be­ti­schen Zeichen und/oder ver­schie­de­nen Bild­ele­men­ten zu­sam­men­set­zen. Auch die Farb­ge­bung ist ent­schei­dend für den Wie­der­erken­nungs­wert.

Tipp

Gehen Sie zunächst von Ihrem Fir­men­na­men aus, um Ideen für Ihr Logo zu ent­wi­ckeln. Falls Sie erst noch einen Fir­men­na­men finden müssen, hilft Ihnen der verlinkte Ratgeber weiter. In weiteren Artikeln geben wir Tipps für kreative Fir­men­na­men und erklären, wie Sie die Ver­füg­bar­keit für Ihren Fir­men­na­men prüfen.

Denken Sie daran, Ihren Fir­men­na­men schützen zu lassen. Dazu gehört auch, dass Sie sich die passende Domain sichern. Wenn Sie es noch nicht getan haben, machen Sie am besten gleich hier einen Domain-Check und sichern sich Ihre Fir­men­adres­se.

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Sie möchten für Ihr Un­ter­neh­men ein eigenes Logo erstellen? Unsere nach­fol­gen­den Tipps helfen Ihnen weiter. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, worauf es bei der Ge­stal­tung Ihres Logos ankommt.

Schritt 1: Machen Sie ein um­fas­sen­des Brain­stor­ming

Falls Sie sich noch keine tie­fer­ge­hen­den Gedanken zum Thema Corporate Identity gemacht haben, wird es spä­tes­tens im Vorfeld der Logo-Ge­stal­tung höchste Zeit. Führen Sie zu diesem Zwecke ein Brain­stor­ming durch und fragen Sie sich ganz konkret, welche Ge­schich­te hinter Ihrem Un­ter­neh­men steht, wie sich die Identität Ihrer Firma de­fi­nie­ren lässt, welche Über­zeu­gun­gen Sie mög­li­cher­wei­se trans­por­tie­ren möchten und was Ihr Un­ter­neh­men ein­zig­ar­tig macht. Denn all diese Faktoren lassen sich mög­li­cher­wei­se mithilfe eines Logos aus­drü­cken. Einige In­ten­tio­nen können aber auch erst auf den zweiten Blick erkennbar sein oder werden nur un­ter­schwel­lig ver­mit­telt.

Nachdem Sie sich klar­ge­macht haben, welche Story und welche Werte Ihr Un­ter­neh­men re­prä­sen­tiert, sollten Sie sich überlegen, welche Begriffe Ihre Fir­men­iden­ti­tät am besten be­schrei­ben. Hierzu lohnt es sich, einfach alle Schlag­wör­ter zu notieren, die Ihnen in den Sinn kommen. Tipp: Nutzen Sie Synonym-Wör­ter­bü­cher wie Woxikon oder Thesaurus, um sich zu­sätz­lich in­spi­rie­ren zu lassen. Sie werden sich wundern, wie viele (mehr oder weniger) sinn­glei­che Begriffe sich über derlei Platt­for­men finden lassen.

Schritt 2: Fertigen Sie erste Skizzen an

Nun, da Sie die Identität Ihres Un­ter­neh­mens in Worte gefasst haben, können Sie damit beginnen, erste Logo-Ideen zu skiz­zie­ren. Wichtig: Machen Sie sich hierbei keinen Druck. Die wenigsten guten Ideen sind innerhalb weniger Minuten ent­stan­den. Sollten Ihre ersten Einfälle schnell im Pa­pier­korb landen, brauchen Sie nicht zu verzagen. Nutzen Sie statt­des­sen die nicht ver­wen­de­ten Entwürfe als Grundlage für weitere Ideen.

Außerdem sollten Sie bereits der Aus­ar­bei­tung Ihrer ersten Entwürfe darauf achten, die Per­spek­ti­ve Ihrer Ziel­grup­pe ein­zu­neh­men. Versuchen Sie her­aus­zu­fin­den, welche Prio­ri­tä­ten die von Ihnen an­ge­steu­er­te Per­so­nen­grup­pe bevorzugt setzt. Gleich­zei­tig sollten Sie den oftmals zitierten Ausspruch „Weniger ist mehr“ be­her­zi­gen. Im Hinblick auf die Form und die einzelnen Elemente des Logos ist Ein­fach­heit häufig das Zau­ber­wort.

Übrigens: Sie müssen sich bei diesem Ar­beits­schritt noch nicht auf eine Logo-Farbe festlegen. Natürlich steht es Ihnen frei, sich auch zu dieser Thematik erste Gedanken zu machen. Tipps zur Farb­ge­bung des Fir­men­lo­gos finden Sie weiter unten.

Schritt 3: Holen Sie erstes Feedback ein und op­ti­mie­ren Sie Ihre Skizzen

Wenn Sie eine Handvoll Skizzen an­ge­fer­tigt haben, mit denen Sie mehr oder weniger zufrieden sind, schnappen Sie sich Ihre Top 5 und zeigen diese ver­trau­ens­wür­di­gen Kollegen und Kol­le­gin­nen, Freunden und Freun­din­nen sowie anderen Menschen aus Ihrem Umfeld, um ein Feedback ein­zu­ho­len. Wichtig ist natürlich, dass die jeweilige Person eine absolut ehrliche (und ggf. auch kritische) Ein­schät­zung abgibt. An­schlie­ßend gilt es, die Logo-Entwürfe auf Grundlage des Feedbacks weiter zu op­ti­mie­ren.

Schritt 4: Entwerfen Sie ein ein­präg­sa­mes Layout

Nachdem Sie erste Skizzen an­ge­fer­tigt haben, gilt es nun, ein passendes Layout zu finden. Doch ein ein­präg­sa­mes Fir­men­lo­go zu entwerfen, das auch noch eine bestimmte Story ver­mit­teln soll, ist oftmals gar nicht so leicht. Sollten Sie Start­schwie­rig­kei­ten haben, können Sie sich natürlich erst einmal mit dem Logo-Design von Sti­li­ko­nen und vor allem auch dem der Mit­be­wer­ber aus der eigenen Branche aus­ein­an­der­set­zen. Ei­ner­seits, um sich In­spi­ra­ti­on zu holen, an­de­rer­seits, um allzu große Ähn­lich­kei­ten zu den Logos der Kon­kur­renz zu vermeiden.

Hinweis

Wussten Sie, dass Sie Ihr Logo als ein­ge­tra­ge­nes Design rechtlich schützen lassen können? Ähnlich wie bei einem Patent sind Sie dadurch gegen eine zweck­ent­frem­de­te Nutzung oder die Nach­ah­mung Dritter ab­ge­si­chert.

Wenn Sie ein Logo erstellen, dürfen Sie sich nicht nur auf eine an­spre­chen­de grafische Ge­stal­tung kon­zen­trie­ren, denn neben der reinen Ästhetik sollte man noch weitere Aspekte des Logo-Designs be­rück­sich­ti­gen. Bei­spiels­wei­se darf ein Logo nicht überladen wirken. Details, die man erst beim genaueren Hin­schau­en erkennt, sind durchaus erlaubt, aber eben in einem be­grenz­ten Maße.

Idea­ler­wei­se ist ein Logo …

  • ver­ständ­lich (die Ver­bin­dung zum Produkt, zur Marke oder Un­ter­neh­men ist nach­voll­zieh­bar)
  • un­ver­wech­sel­bar (mit ihm soll die Marke auf Anhieb verbunden werden),
  • ein­präg­sam (ein grund­le­gend mi­ni­ma­lis­ti­sches Design ist meist besser als ein zu de­tail­rei­ches)
  • re­pro­du­zier­bar (ein digitales Logo mit einer hohen Auflösung kann für un­ter­schied­lichs­te Bereiche genutzt werden und die Logo-Größe lässt sich schnell anpassen)

Symbole und sti­li­sier­te Objekte sind häufig Teil eines Logos. Das Fenster von Microsoft Windows, der Pandabär von WWF und das Posthorn der Deutschen Post sind bekannte Beispiele dafür. Manche Logos ver­zich­ten sogar komplett auf die Ver­wen­dung von Buch­sta­ben bzw. die Nennung des Mar­ken­na­mens. Apples Logo etwa besteht nur aus dem na­mens­ge­ben­den Ap­fel­sym­bol. Al­ler­dings greifen bei Weitem nicht alle Marken auf Bild­ele­men­te zurück, von denen man sofort auf den Namen der Marke (wie bei Apple) oder auf die Branche schließen kann.

Tipp

Wie sieht ein gutes Logo aus?. Im ver­link­ten Beitrag schauen wir uns eine Studie dazu an und geben Ihnen die eine oder andere In­spi­ra­ti­on. Und sollten Sie mehr über die Cha­rak­te­ris­ti­ka von Logos, die Farb­ge­stal­tung und Corporate Design im All­ge­mei­nen erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag über Design und Farb­wir­kung im Webdesign.

Schritt 5: Wählen Sie die Logofarbe mit Bedacht

Über die Logofarbe lassen sich As­so­zia­tio­nen her­vor­ru­fen. Manche Un­ter­neh­men haben es geschafft, dass die Ziel­grup­pe bei be­stimm­ten Farb­kom­bi­na­tio­nen direkt an deren Marken bzw. Produkte denkt. Das Logo der Deutschen Post ist schwarz auf gelbem Hin­ter­grund und bei weitem nicht das einzige Mar­ken­zei­chen mit dieser Farb­zu­sam­men­stel­lung. Weitere Marken mit einem schwarz-gelben Logo sind bei­spiels­wei­se der Fuß­ball­ver­ein Borussia Dortmund und die Non-Profit-Or­ga­ni­sa­ti­on Amnesty In­ter­na­tio­nal.

Die meisten Marken setzen auf klas­si­sche Farben. Das Logo von Facebook etwa wird von der Farbe Blau dominiert; bei YouTube ist es hingegen Rot. Auch die Web­auf­trit­te und Marketing-Maßnahmen der beiden In­ter­net­diens­te greifen diese Farben auf. Die Farbwahl für manche Logos scheint auf den ersten Blick will­kür­lich. Denn nicht immer ist sie so nach­voll­zieh­bar, wie es die Si­gnal­far­be Rot für die Feuerwehr oder Grün für Green­peace ist.

Häufig ist jedoch eine solch na­he­lie­gen­de Ver­knüp­fung einer Farbe mit einem be­stimm­ten Metier gar nicht möglich und auch nicht notwendig. Bei der Farbwahl hat man daher ten­den­zi­ell eine große Auswahl. Al­ler­dings gilt es, stets darauf zu achten, dass die Farb­ge­stal­tung zu dem Image einer Marke passt. Darüber hinaus können Sie auch aktuelle Farb­trends in die Ent­schei­dungs­fin­dung ein­flie­ßen lassen.

Wenn Sie mehrere Farben in Ihrem Logo kom­bi­nie­ren, sollten Sie be­rück­sich­ti­gen, welche Wirkung das jeweilige Zu­sam­men­spiel entfaltet. Nutzen Sie am besten den klas­si­schen Farbkreis, um sich über den Effekt, der aus der Farb­kom­bi­na­ti­on re­sul­tiert, klar zu werden. Kom­ple­men­tär­far­ben, also solche, die sich im Farbkreis ge­gen­über­lie­gen, erzeugen bei­spiels­wei­se eine eher dy­na­mi­sche Wirkung. Analoge Farben, also solche, die im Farbkreis ne­ben­ein­an­der oder nah bei­ein­an­der liegen, sorgen hingegen für Harmonie.

Wichtig ist: Wenn Sie die Farbe für das Logo aus­ge­wählt haben, sollte dies in aller Regel eine lang­fris­ti­ge Ent­schei­dung dar­stel­len. Denn die farbliche Ge­stal­tung einer Marke ändert man nur in absoluten Aus­nah­me­fäl­len. Schließ­lich verbindet die Ziel­grup­pe idea­ler­wei­se eine Marke mit einer be­stimm­ten Farb­ge­bung. Und ein „Re­bran­ding“ ist meist kost­spie­lig und aufwendig.

Bild: Beispiele für weltweit bekannte Logos
Viele Logos von bekannten Marken sind recht simpel gehalten und besitzen dennoch einen hohen Wie­der­erken­nungs­wert.

Schritt 6: Ent­schei­den Sie sich für eine Schrift­art

Nicht nur Bild­ele­men­te können ein Logo prägen. Auch mittels Ty­po­gra­fie kann man un­ver­wech­sel­ba­re Logos schaffen. Wichtig dabei ist vor allem die Wahl der Fonts (die digitalen Versionen von Schrift­ty­pen) sowie die Auf­be­rei­tung der Schrift (Schrift­grö­ße, Zeichen- und Zei­len­ab­stand sowie die Anordnung der Zeichen). Beachten Sie, dass Ihr Logo in ver­schie­de­nen Größen verwendet werden wird. Die Schrift sollte in allen Größen gut erkennbar sein. Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserem Grund­la­gen­ar­ti­kel zu Re­spon­si­ve Webdesign und Schrift.

Hinweis

Wenn Sie Webfonts oder andere kostenlos ver­füg­ba­re Schrift­ar­ten verwenden wollen, klären Sie genau, ob diese wirklich kostenlos für kom­mer­zi­el­le Zwecke verwendet werden dürfen. Überlegen Sie auch, ob weit ver­brei­te­te Schrift­ar­ten zu Ihrer Mar­ken­bot­schaft passen oder ob sie viel­leicht sogar eine eigene Schrift­art benötigen.

Schrift­zei­chen können Sie zudem mit struk­tu­rie­ren­den Bild­ele­men­ten wie Rahmen oder Schat­tie­run­gen kom­bi­nie­ren, wodurch sich bestimmte Bereiche ak­zen­tu­ie­ren lassen. Außerdem kann man das Design dadurch stärker in­di­vi­dua­li­sie­ren. Gute Beispiele dafür sind das seit 1993 genutzte Logo von Samsung, bei dem der aus­ge­schrie­be­ne Mar­ken­na­me von einer Ellipse ein­ge­fasst wird, sowie das Mar­ken­zei­chen von Volks­wa­gen, bei dem ein Kreis das Un­ter­neh­mens­kür­zel „VW“ einrahmt.

Speziell bei den Logos von Le­bens­mit­tel­her­stel­lern kann man erkennen, dass diese häufig nicht das Produkt an sich il­lus­trie­ren (hierfür ist deren Pro­dukt­pa­let­te auch meist zu viel­fäl­tig), sondern lediglich den Mar­ken­na­men visuell auf­be­rei­ten (man denke bei­spiels­wei­se an Maggi, Iglo, Knorr und Dr. Oetker). Aber auch die Schrift­art allein kann Mar­ken­ei­gen­schaf­ten wi­der­spie­geln und ein Image trans­por­tie­ren: Das Logo von Walt Disney (Pictures) war bis 1985 lediglich ein Schrift­zug mit sehr ver­spiel­ter Ty­po­gra­fie, der die Be­trach­ter direkt an die Ani­ma­ti­ons­fil­me des Film­stu­di­os denken ließ.

Tipp

Auch ein Favicon (Kof­fer­wort aus „Favorite“ und „Icon“) kann für den Wie­der­erken­nungs­wert Ihres Un­ter­neh­mens Gold wert sein. Hierbei handelt es sich um ein 16 × 16 oder 32 × 32 Pixel großes Mini-Logo, das im Brow­ser­fens­ter u. a. neben der Tab-Leiste und in der Liste der Le­se­zei­chen ab­ge­bil­det ist. Mit dem IONOS Favicon-Generator können Sie Ihr Mini-Icon ganz einfach selbst kreieren.

Wie designe ich ein eigenes Logo? Diese Premium-Programme bieten sich an

Um ein Logo zu erstellen, eignen sich ver­schie­de­ne Grafik-Programme. Eine wichtige Frage bei der Wahl der richtigen Software sollte jedoch im Vorfeld geklärt werden – nämlich, ob sich mit dem ent­spre­chen­den Tool das ge­wünsch­te Logo-Format ge­ne­rie­ren lässt und ob das Logo als Vek­tor­gra­fik oder als Pixel- bzw. Ras­ter­gra­fik angelegt werden sollte.

Generell gilt: Die nach­träg­li­che Be­ar­bei­tung von Vek­tor­gra­fi­ken ist in der Regel weniger aufwendig als bei Ras­ter­gra­fi­ken. Letztere lassen sich zudem nicht ver­lust­frei skalieren und sind somit nur dann sinnvoll, wenn Sie das Logo aus­schließ­lich in einem kleinen Format verwenden. Ras­ter­gra­fi­ken eignen sich aber sehr gut, um komplexe Bild­in­hal­te dar­zu­stel­len.

Tipp

Unser Vergleich Pi­xel­gra­fik vs. Vek­tor­gra­fik kann Ihnen dabei helfen, sich zwischen den beiden Formaten zu ent­schei­den.

Im Folgenden stellen wir Ihnen vier Premium-Lösungen kurz vor. Weitere, auch kos­ten­lo­se Programme sowie einen aus­führ­li­chen Vergleich finden Sie in unserem Artikel Logo erstellen: Programm.

Adobe Photoshop

Ein klas­si­sches Ras­ter­gra­fik-Programm ist die allseits bekannte Adobe-Software Photoshop. Die zahl­rei­chen und zum Teil recht komplexen Features erfordern zwar eine intensive Ein­ar­bei­tung, doch hat man sich erst einmal an das Programm gewöhnt, pro­fi­tiert man von dem breiten Funk­ti­ons­spek­trum. Vor allem die um­fang­rei­che Auswahl an Zei­chen­tools ist optimal geeignet, um de­tail­lier­te Designs an­zu­fer­ti­gen.

Kosten:

  • Jahresabo ca. 285 Euro oder monatlich ca. 23 Euro
  • Kos­ten­lo­se Test­ver­si­on für 7 Tage
Tipp

In einem anderen Artikel stellen wir Adobe-Photoshop-Al­ter­na­ti­ven vor.

Adobe Il­lus­tra­tor

Wenn Sie Ihr Logo lieber als Vek­tor­gra­fik kreieren möchten, ist Adobe Il­lus­tra­tor eine ex­zel­len­te Lösung. Das Tool enthält eine ganze Reihe von prak­ti­schen Zeichen- und Be­ar­bei­tungs­tools und ist mit allen wichtigen Logo-Formaten wie PDF, SVG und EPS kom­pa­ti­bel. Wenn Sie noch nicht mit Il­lus­tra­tor ge­ar­bei­tet haben, müssen Sie eine gewisse Zeit in die Ein­ar­bei­tung in­ves­tie­ren.

Kosten:

  • Jahresabo ca. 285 Euro oder monatlich ca. 23 Euro
  • Ca. 35 Euro im Monat (ohne Abo)
  • Kos­ten­lo­se Test­ver­si­on für 7 Tage

CorelDRAW

CorelDRAW überzeugt durch eine große Auswahl an Features und Effekten, mit denen sich optisch an­spre­chen­de Fir­men­lo­gos erstellen lassen. Vor­kennt­nis­se in Gra­fik­de­sign sind bei dem Programm aber ebenfalls ein Muss. Top: Mit dem Li­ve­Sketch-Tool lassen sich auch händische Skizzen in Vek­tor­gra­fi­ken umwandeln und für die Ent­wick­lung des Logos nutzen. Leider ist das Tool nicht mit allen gängigen Bran­chen­stan­dard­for­ma­ten kom­pa­ti­bel.

Kosten:

  • Graphics Suite: Einmalig ca. 570 Euro (Version 2021)
  • Star­ter­an­ge­bot Graphics Suite 2022: Einmalig ca. 285 Euro jährlich oder 25 Euro monatlich
  • Kos­ten­lo­se Test­ver­si­on für 15 Tage

Looka

„Wie erstelle ich ein gutes Logo ohne Vor­kennt­nis­se in Design?“ Auf diese Frage ist Looka eine mögliche Antwort. Die Plattform ist ver­gleichs­wei­se günstig und punktet mit einer nut­zer­freund­li­chen Bedienung. Sie können Ihr vek­tor­ba­sier­tes Logo ganz einfach mithilfe eines Fra­ge­bo­gens und KI-Funk­tio­nen erstellen. Fort­ge­schrit­te­ne Gra­fik­de­sign-Skills sind nicht notwendig. Dadurch sparen Sie Aufwand. Al­ler­dings kann dieser au­to­ma­ti­sier­te Prozess unter Umständen zur Folge haben, dass es den Designs an In­di­vi­dua­li­tät mangelt.

Kosten:

  • Brand Kit mit Li­zenz­rech­ten an eigenen Logos: ca. 96 Euro jährlich
  • Brand Kit Web mit Li­zenz­rech­ten und eigener AI-ge­ne­rier­ter Website: ca. 192 Euro jährlich
  • Nur Logo Basic: einmalig ca. 20 Euro (1 Low-Re­so­lu­ti­on-Datei)
  • Nur Logo Premium: einmalig ca. 65 Euro (mehrere Da­tei­ty­pen möglich)
  • Logo-Design zum Test: Kostenlos (Download der Logo-Datei kos­ten­pflich­tig)
Tipp

Wie erstelle ich ein Logo kostenlos und ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se? Ganz einfach: Mit dem Logo-Generator von IONOS können Sie in nur wenigen Schritten Ihr eigenes Logo erstellen. Probieren Sie es aus!

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