Wenn Sie eine WordPress-In­stal­la­ti­on auf eine komplett neue Domain über­tra­gen oder die In­stal­la­ti­on in ein anderes Ver­zeich­nis ver­schie­ben, müssen Sie in WordPress die URL ändern. Wir stellen Ihnen drei Varianten vor, wie Sie un­kom­pli­ziert die URL anpassen.

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WordPress-Adresse & Website-Adresse: Was ist der Un­ter­schied?

Bei WordPress gibt es zwei un­ter­schied­li­che URL-Typen. Unter der WordPress-Adresse (Site-URL) liegen alle re­le­van­ten WordPress-Dateien wie Theme, Plugins und Me­di­en­da­tei­en. Unter dieser URL erreichen Sie auch den Admin-Bereich Ihrer WordPress-In­stal­la­ti­on.

Die Website-URL (Home-URL) ist die Adresse, unter der Ihre Webseite nach außen er­reich­bar ist. Meistens handelt es sich bei der WordPress- und Website-URL um ein und dieselbe Adresse. Große Un­ter­neh­men lagern Ihre WordPress-Adresse jedoch häufig auf einen anderen Server aus, um die in­stal­lier­ten An­wen­dun­gen von der ei­gent­li­chen Website zu trennen. Doch warum sollten Sie die WordPress-URL ändern?

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Die häu­figs­ten Gründe, bei WordPress-Seiten die URL zu ändern

Auch wenn es ratsam ist, die URL möglichst lang­fris­tig zu wählen, kann es vorkommen, dass Sie die WordPress-URL ändern möchten:

  • Sie ziehen die WordPress-Website von einem lokalen Server oder einer Test­um­ge­bung auf die Live-Seite um.
  • Der Admin-Bereich soll zukünftig über ein Un­ter­ver­zeich­nis er­reich­bar sein. Das Un­ter­ver­zeich­nis erreichen Sie, indem Sie die WordPress-Site-URL ändern.
  • Sie führen einen WordPress-Domain-Umzug durch. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie Redirects in WordPress ein­rich­ten, um die alten Seiten auf die neue wei­ter­zu­lei­ten.
  • Sie haben ein SSL-Zer­ti­fi­kat erworben und stellen Ihre Webseite auf HTTPS um. Auch hier sollten Sie ein Redirect von der alten Seite mit HTTP auf die neue mit HTTPS ein­rich­ten.
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Eine aus­führ­li­che Anleitung, wie Sie Ihre WordPress-Website auf HTTPS umstellen, finden Sie im IONOS Hilfe-Center. Sie haben noch kein SSL-Zer­ti­fi­kat? Sichern Sie die In­for­ma­tio­nen Ihrer Website jetzt mit einem SSL-Zer­ti­fi­kat von IONOS.

WordPress-URL ändern: So funk­tio­niert es

Im Folgenden finden Sie drei ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um die WordPress-URL zu ändern.

WordPress Seiten-URL ändern im Admin-Dashboard

Die ge­bräuch­lichs­te und ein­fachs­te Methode, die WordPress-URL zu ändern, ist die Eingabe direkt im Admin-Dashboard. Dafür na­vi­gie­ren Sie im Admin-Bereich zu „Ein­stel­lun­gen > Allgemein“. Dort finden Sie die Ein­ga­be­fel­der, in denen Sie die Website-URL oder WordPress-Site-URL ändern können.

In der Regel sind beide URLs identisch. Planen Sie, WordPress in einem anderen Ver­zeich­nis abzulegen, müssen Sie nur die WordPress-Site-URL ändern – also die WordPress-Adresse. Beachten Sie, dass beim Klick auf „Speichern“ das Dashboard unter der neuen URL er­reich­bar ist. Hat sich ein Tipp­feh­ler in die neue URL ein­ge­schli­chen, können Sie über die wpconfig.php-Datei die WordPress-URL ändern.

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Mit der wpconfig.php die WordPress-URL ändern

Eine zweite Variante, die WordPress-URL zu ändern, funk­tio­niert über die wpconfig.php-Datei. Diese befindet sich im Haupt­ver­zeich­nis der WordPress-In­stal­la­ti­on. Am ein­fachs­ten erreichen Sie die Datei mit einem FTP-Client wie FileZilla. Mit einem Editor lässt sich die Datei be­ar­bei­ten. Um die WordPress-URL zu ändern, fügen Sie ganz unten in die Datei folgenden Code ein:

define('WP_SITEURL', 'https://www.neue-domain.de');
define('WP_HOME', 'https://www.neue- domain.de');

Sobald die Än­de­run­gen ge­spei­chert sind und die an­ge­pass­te Datei auf dem Server liegt, lässt sich nur noch in der wpconfig.php-Datei die WordPress-URL ändern. Die Ein­ga­be­fel­der im Dashboard sind ent­spre­chend aus­ge­graut und nicht be­ar­beit­bar.

WordPress-URL in der Datenbank ändern

Die dritte Mög­lich­keit, die WordPress-URL zu ändern, führt über die Datenbank. Loggen Sie sich dazu im phpMy­Ad­min-Bereich ein. Der Datensatz für den URL-Namen ist in der WordPress-Datenbank in den ersten beiden Zeilen unter „wp_options“ zu finden. Klicken Sie in der Spalte „option_value“ auf den Do­main­na­men – es öffnet sich ein Ein­ga­be­feld, in dem Sie die neue URL eingeben.

Mit Klick auf [Enter] oder indem Sie mit der Maus auf eine andere Stelle klicken, speichert phpMy­Ad­min die Än­de­run­gen au­to­ma­tisch.

Egal, welche Methode Sie anwenden – erstellen Sie vor jeder Änderung ein Backup Ihrer Datenbank und WordPress-Dateien. Sollte es in der neuen Version zu Fehlern kommen, spielen Sie einfach die vorherige Version auf den Server und im­por­tie­ren die ur­sprüng­li­che Datenbank. Am schnells­ten lassen sich solche Si­che­run­gen über ein ent­spre­chen­des WordPress-Backup-Plugin erstellen.

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