Verkaufen Sie Produkte online, ist ein Google Shopping Feed für Sie un­ver­zicht­bar. Die Grundlage für er­folg­rei­che Shopping-Anzeigen sind sauber struk­tu­rier­te und aktuelle Pro­dukt­da­ten, Con­ver­si­on-Tracking, Da­ten­schutz­an­for­de­run­gen und Kam­pagn­en­ty­pen wie Per­for­mance Max. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Google Shopping Feed richtig ein­rich­ten und nutzen.

Zu­sam­men­fas­sung

Ein struk­tu­rier­ter Google Shopping Feed ist die Basis für Per­for­mance-Max-Kampagnen in Google Ads.

  • Pro­dukt­da­ten werden im Google Merchant Center Next im­por­tiert (z. B. via API).
  • Google nutzt Feed-Attribute wie title und price statt Keywords zur Aus­spie­lung.
  • Merchant Center, Google Ads und GA4 (Con­ver­si­on Tracking) müssen verknüpft sein.
  • Op­ti­mie­rung basiert auf kon­sis­ten­ten Daten und Zu­satz­at­tri­bu­ten wie custom_label_0-4.

Was ist Google Shopping?

Google Shopping ist ein Anzeigen- und Pro­dukt­lis­ting­sys­tem innerhalb der Google-Suche und gehört zu den größten Online-Ver­kaufs­platt­for­men in Deutsch­land. Um in Google Shopping angezeigt zu werden, müssen Shop-Be­trei­ben­de ihre Pro­dukt­da­ten für Google struk­tu­riert zur Verfügung stellen. Google Shopping wird in ver­schie­de­nen Google-Ober­flä­chen aus­ge­spielt, etwa oberhalb der or­ga­ni­schen Such­ergeb­nis­se, im Shopping-Tab, in der Bil­der­su­che oder auf YouTube.

Im Un­ter­schied zu klas­si­schen Text­an­zei­gen basiert Google Shopping stark auf Pro­dukt­da­ten und Bildern aus dem Feed. Die Attribute und Merkmale wie Preis, Titel, Farbe, Größe usw. erlauben es Nut­ze­rin­nen und Nutzern, Produkte innerhalb von Google Shopping zu ver­glei­chen und gezielt zu filtern. Keywords können nicht gebucht werden: Google ermittelt selbst, bei welchen Such­an­fra­gen Produkte aus­ge­spielt werden. Umso wichtiger ist es, dass relevante Such­be­grif­fe in den Pro­dukt­da­ten enthalten sind.

KI-Assistent kostenlos – Ihr smarter All­tags­hel­fer
  • DSGVO-konform & sicher gehostet in Deutsch­land
  • Pro­duk­ti­vi­tät steigern – weniger Aufwand, mehr Output
  • Direkt im Browser starten – ohne In­stal­la­ti­on

Google Shopping: Au­to­ma­ti­sie­rung und Per­for­mance-Max-Kampagnen

Google Shopping hat sich in den letzten Jahren grund­le­gend gewandelt. Klas­si­sche Shopping-Kampagnen spielen heute nur noch eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle. Heute setzt Google vor allem auf Per­for­mance-Max-Kampagnen. Per­for­mance Max ist ein voll­au­to­ma­ti­scher Kam­pagn­en­typ in Google Ads, der Pro­dukt­da­ten aus dem Google Merchant Center mit weiteren Anzeigen-Assets kom­bi­niert. Ziel ist es, Produkte über mehrere Google-Kanäle hinweg möglichst effizient aus­zu­spie­len. Dazu zählen unter anderem die Google-Suche, der Shopping-Tab, YouTube, Discover sowie das Display-Netzwerk.

Welche Produkte wann, wo und wie prominent er­schei­nen, ent­schei­det Google al­go­rith­misch. Grundlage dafür sind unter anderem das Kam­pa­gnen­ziel (z. B. Con­ver­si­ons oder Umsatz), das hin­ter­leg­te Gebot, die Qualität und Voll­stän­dig­keit der Pro­dukt­da­ten sowie die Relevanz der Produkte für die jeweilige Such- oder Nut­zungs­si­tua­ti­on. Das Besondere an Per­for­mance Max ist der hohe Au­to­ma­ti­sie­rungs­grad: Statt de­tail­lier­ter Kampagnen- und An­zei­gen­grup­pen­struk­tu­ren ana­ly­siert Google fort­lau­fend das Verhalten der Nut­ze­rin­nen und Nutzer, Kontexte und Leis­tungs­da­ten und passt die Aus­lie­fe­rung der Anzeigen selbst­stän­dig an.

Hinweis

Ein technisch sauberer, aktueller und kon­sis­ten­ter Google-Shopping-Feed sowie korrekt ein­ge­rich­te­tes Con­ver­si­on-Tracking sind wichtiger als fein gra­nu­lier­te Kam­pa­gnen­struk­tu­ren. Wer hoch­wer­ti­ge Pro­dukt­da­ten liefert und klare Ziele definiert, schafft die Grundlage für er­folg­rei­che Per­for­mance-Max-Kampagnen im Google-Shopping-Umfeld.

Für wen lohnt sich Google Shopping?

Im Grunde sollte Google Shopping für jeden, der online Produkte verkaufen möchte, zum Marketing-Mix da­zu­ge­hö­ren. Weil es bei der Pro­dukt­dar­stel­lung weniger um das Branding und das Mar­ken­image geht, haben Shops ohne einen aus­ge­präg­ten Mar­ken­auf­tritt hier durchaus gute Ver­kaufs­chan­cen.

Tipp

Über den Shopping Feed ge­ne­rier­te Leads sind meist besonders effektiv, da die Such­in­ten­ti­on der Nut­ze­rin­nen und Nutzer oftmals mit einer Kauf­in­ten­ti­on ein­her­geht: Wer Shopping-Er­geb­nis­se anklickt, sucht meist bereits nach einem konkreten Produkt oder ver­gleicht gezielt Preise, Varianten und Ver­füg­bar­kei­ten.

An­for­de­run­gen an eine Website

Um an Google Shopping teil­zu­neh­men, müssen Sie bzw. Ihre Website einige Vor­aus­set­zun­gen erfüllen:

  • Si­cher­heit: Die Website muss mit einem gültigen SSL-Zer­ti­fi­kat ver­schlüs­selt sein.
  • Kontakt: Sie müssen aus­rei­chen­de und vor allem richtige Kon­takt­mög­lich­kei­ten anbieten.
  • Kauf­pro­zess: Der Kauf­vor­gang muss durch Kundinnen und Kunden pro­blem­los und komplett ab­schließ­bar sein.
  • Ab­rech­nung und Rückgabe: Be­din­gun­gen und In­for­ma­tio­nen zu Zahlung, Versand und Rückgabe müssen klar for­mu­liert und leicht auf­find­bar sein.

Google Shopping ein­rich­ten: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

In diesem Abschnitt erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie einen Google Shopping Feed für Ihren Online-Shop erstellen.

Schritt 1: Pro­dukt­da­ten im Google Merchant Center Next be­reit­stel­len

Der Ein­stiegs­punkt für Google Shopping ist das Google Merchant Center. In der aktuellen Version (Merchant Center Next) stellt Google mehrere klar de­fi­nier­te Wege zur Verfügung, um Produkte hin­zu­zu­fü­gen:

  1. Melden Sie sich im Google Merchant Center Next an.
  2. Öffnen Sie im linken Hauptmenü den Bereich „Produkte und Shop“ und wählen Sie das Feld „Produkte“ aus.
  3. Wählen Sie „Pro­dukt­quel­len hin­zu­fü­gen“.
  4. Legen Sie fest, wie Ihre Pro­dukt­da­ten be­reit­ge­stellt werden: Produkte aus einer Datei hin­zu­fü­gen, Google Sheets verwenden, Produkte einzeln hin­zu­fü­gen (manuell) oder Produkte über die API hin­zu­fü­gen.
Bild: Optionen zum Produktdatenimport im Google Merchant Center Next
Im Google Merchant Center Next können ver­schie­de­ne Pro­dukt­quel­len aus­ge­wählt werden; Quelle: https://merchants.google.com/mc/products/sources/crea­te­Pri­ma­ry­Feed

Die vier zentralen Optionen zum Pro­dukt­da­ten­im­port un­ter­schei­den sich hin­sicht­lich des Au­to­ma­ti­sie­rungs­gra­des, Pfle­ge­auf­wands und der Ak­tua­li­tät:

Methode Kurz­be­schrei­bung Ak­tua­li­tät der Daten Typische Ein­satz­sze­na­ri­en Ein­ord­nung für die aktuelle Nutzung
Produkte aus einer Datei hin­zu­fü­gen Upload oder Abruf einer Pro­dukt­da­tei (z. B. XML, CSV oder TXT) Mittel, abhängig vom Ab­ruf­in­ter­vall Kleine bis mittlere Shops mit be­stehen­dem Feed Zulässig, aber weniger flexibel als au­to­ma­ti­sier­te Lösungen
Google Sheets verwenden Pro­dukt­da­ten werden in einer Google-Tabelle gepflegt und au­to­ma­tisch syn­chro­ni­siert Mittel, Ak­tua­li­sie­rung bei Än­de­run­gen in der Tabelle Kleine Shops ohne eigenes Feed-System Praktisch für den Einstieg, aber begrenzt ska­lier­bar
Produkte einzeln hin­zu­fü­gen (manuell) Einzelne Produkte werden direkt im Merchant Center angelegt Niedrig, manuelle Pflege er­for­der­lich Sehr kleine Sor­ti­men­te oder Test­pro­duk­te Nur für Aus­nah­me­fäl­le sinnvoll
Produkte über die API hin­zu­fü­gen Pro­dukt­da­ten werden pro­gramm­ge­steu­ert über die Content API an Google über­mit­telt Sehr hoch, Updates laufen au­to­ma­tisch Große Shops, häufig wech­seln­de Sor­ti­men­te Best Practice für pro­fes­sio­nel­le und dy­na­mi­sche Setups

Warum dieser Schritt ent­schei­dend ist:

Die im Feed ent­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen, ins­be­son­de­re Pro­dukt­ti­tel, Preis, Ver­füg­bar­keit und Bilder, bestimmen, bei welchen Such­an­fra­gen Ihre Produkte er­schei­nen. Nutzende, die bereits nach konkreten Produkten suchen, erkennen auf einen Blick, ob Ihr Angebot relevant ist.

Schritt 2: Pro­dukt­da­ten auf Kauf­in­ten­ti­on aus­rich­ten

Nachdem Sie das Google Merchant Center Next ein­ge­rich­tet haben, können Sie Ihre Pro­dukt­da­ten so op­ti­mie­ren, dass sie möglichst genau zu konkreten Such­an­fra­gen passen. Ziel ist es, Google ein­deu­ti­ge und voll­stän­di­ge In­for­ma­tio­nen be­reit­zu­stel­len, damit Produkte Nut­ze­rin­nen und Nutzern mit klarer Kauf­ab­sicht aus­ge­spielt werden.

Nach der Anmeldung im Merchant Center lassen sich An­pas­sun­gen unter anderem über Feed-Regeln vornehmen. Diese finden Sie im Bereich „Produkte“ und er­mög­li­chen es, be­stehen­de Pro­dukt­da­ten sys­te­ma­tisch zu ergänzen oder zu kor­ri­gie­ren, ohne den ur­sprüng­li­chen Feed zu verändern.

  • Titel: präzise Pro­dukt­be­zeich­nung mit Marke, Modell, Variante
  • Be­schrei­bung: sachlich, pro­dukt­be­zo­gen, ohne Wer­be­spra­che
  • Preis & Ver­füg­bar­keit: exakt identisch zur Website
  • Kategorie & Attribute: voll­stän­dig gepflegt

Warum dieser Schritt ent­schei­dend ist:

Google gleicht diese Daten mit konkreten Such­an­fra­gen ab. Je genauer Ihre Pro­dukt­da­ten sind, desto häufiger werden sie Nut­ze­rin­nen und Nutzern angezeigt, die in ihrer Suche diese Details angeben.

Schritt 3: Google Merchant Center Next mit Google Ads ver­knüp­fen

Damit aus Pro­dukt­dar­stel­lun­gen auch Anzeigen werden, müssen Sie das Merchant Center mit Google Ads verbinden. So funk­tio­niert die Ver­knüp­fung:

  1. Öffnen Sie im Merchant Center Next das Zahnrad-Symbol (Ein­stel­lun­gen) unten links im Hauptmenü.
  2. Wählen Sie „Zugriff und Dienste“ aus und klicken Sie dann auf dem nun sicht­ba­ren oberen Reiter auf „Apps und Dienste“.
  3. Klicken Sie auf „Dienst hin­zu­fü­gen“ und wählen Sie „Google Ads“ aus. Tragen Sie die ge­for­der­ten In­for­ma­tio­nen nun in das Formular ein.
  4. Be­stä­ti­gen Sie die Ver­knüp­fung an­schlie­ßend in Google Ads unter „Be­nach­rich­ti­gun­gen“.
Bild: Verknüpfung von Google Ads und Google Merchant Center Next
Im Google Merchant Center Next kann der Dienst mit einem Google-Ads-Konto verknüpft werden; Quelle: https://merchants.google.com/mc/lin­ke­dac­counts/in­te­gra­ti­ons/

Warum dieser Schritt ent­schei­dend ist:

Erst durch die Ver­bin­dung zwischen Merchant Center und Google Ads können Ihre Pro­dukt­da­ten für Shopping- und Per­for­mance-Max-Kampagnen genutzt werden.

Schritt 4: Per­for­mance-Max-Kampagne in Google Ads erstellen

Shopping-Anzeigen werden heute über­wie­gend über Per­for­mance-Max-Kampagnen aus­ge­spielt. So richten Sie eine solche Kampagne ein:

  1. Öffnen Sie Google Ads.
  2. Klicken Sie auf „+ Neue Kampagne“.
  3. Wählen Sie ein Kam­pa­gnen­ziel, z. B. „Umsätze“ oder „Con­ver­si­ons“.
  4. Ent­schei­den Sie sich für „Per­for­mance Max“.
  5. Wählen Sie das ver­knüpf­te Merchant-Center-Konto aus.
  6. Hin­ter­le­gen Sie Budget und Ge­bots­stra­te­gie (z. B. „Con­ver­si­ons ma­xi­mie­ren“).
Bild: Einrichtung der ersten Performance-Max-Kampagne
In Google Ads können Per­for­mance-Max-Kampagnen ein­ge­rich­tet werden; Quelle: https://ads.google.com/aw/campaigns/new/per­for­mance­max/

Warum dieser Schritt ent­schei­dend ist:

Google ent­schei­det au­to­ma­ti­siert, bei welchen Such­an­fra­gen, auf welchen Kanälen und zu welchem Zeitpunkt Ihre Produkte aus­ge­spielt werden. Die Steuerung erfolgt nicht über Keywords, sondern über Pro­dukt­da­ten, Ziele und Signale.

Schritt 5: Con­ver­si­on Tracking in Google Analytics 4 ein­rich­ten

Damit Google erkennt, welche Klicks tat­säch­lich zu Käufen führen, ist ein korrektes Con­ver­si­on Tracking er­for­der­lich. Dafür kommt Google Analytics (GA4) zum Einsatz:

  1. Öffnen Sie Google Analytics 4.
  2. Gehen Sie zum Punkt „Verwalten“ und dann zu „Er­eig­nis­se“.
  3. Prüfen Sie, ob E-Commerce-Events wie view_item, add_to_cart und purchase erfasst werden.
  4. Markieren Sie das Event purchase als „Con­ver­si­on“.
  5. Ver­knüp­fen Sie GA4 mit Google Ads unter „Pro­dukt­ver­knüp­fun­gen“.

Optional empfiehlt sich der Einsatz des Google Tag Managers, um Events über einen struk­tu­rier­ten Data Layer sauber aus­zu­lö­sen. So lassen sich E-Commerce-Events wie view_item, add_to_cart oder purchase zu­ver­läs­sig an Google Ads übergeben. Universal Analytics wird nicht mehr un­ter­stützt.

Hinweis

Für Google-Ads-Nutzende in der EU ist seit März 2024 der Consent Mode v2 für ver­pflich­tend, um DSGVO-konform Werbung zu schalten und Daten über Mo­del­lie­rung bei Ablehnung zu erhalten. Der Google Consent Mode v2 wird haupt­säch­lich über Consent-Ma­nage­ment-Platt­for­men (CMP) aktiviert, indem der Modus in den dortigen Ein­stel­lun­gen ein­ge­schal­tet wird. So liefert er Zu­stim­mungs­si­gna­le an Google Tags (GA4/Ads), ohne dass der Code manuell angepasst werden muss.

Schritt 6: Kund­schaft mit klarer Kauf­in­ten­ti­on erreichen

Nach der Ein­rich­tung greifen alle Kom­po­nen­ten in­ein­an­der:

  • Nutzende suchen gezielt nach einem Produkt oder ver­glei­chen Preise.
  • Google erkennt anhand der Such­an­fra­ge eine trans­ak­tio­na­le Such­in­ten­ti­on.
  • Der Shopping Feed liefert passende Produkte mit Preis, Bild und Ver­füg­bar­keit.
  • Per­for­mance Max spielt diese Produkte au­to­ma­ti­siert aus.
  • Klicks stammen über­wie­gend von Nutzenden, die bereits kurz vor einer Kauf­ent­schei­dung stehen.

Das Ergebnis: Die über den Shopping Feed ge­ne­rier­ten Klicks sind besonders qua­li­fi­ziert. Streu­ver­lus­te sind geringer als bei klas­si­schen Text­an­zei­gen, da Nutzende nicht erst überzeugt werden müssen, sondern aktiv nach konkreten Produkten suchen.

Google Product Feed: Die wich­tigs­ten Attribute

Der Google Product Feed bildet die tech­ni­sche und in­halt­li­che Grundlage für alle Shopping-Anzeigen. In modernen Google-Shopping-Setups – ins­be­son­de­re bei Per­for­mance-Max-Kampagnen – ent­schei­det nicht mehr die manuelle Kam­pa­gnen­struk­tur, sondern in erster Linie die Qualität, Voll­stän­dig­keit und Ak­tua­li­tät der Pro­dukt­da­ten darüber, wie häufig und in welchem Kontext Produkte aus­ge­spielt werden.

Google un­ter­schei­det zwischen Pflicht­at­tri­bu­ten und op­tio­na­len At­tri­bu­ten. Während Pflicht­at­tri­bu­te zwingend er­for­der­lich sind, erhöhen zu­sätz­li­che Angaben die Relevanz der Produkte und ver­bes­sern deren Aus­spie­lung in au­to­ma­ti­sier­ten Kampagnen. Im Anschluss finden Sie eine Auf­lis­tung aller Attribute, die für das Google Shopping Product Feed notwendig und frei­wil­lig sind.

Pflicht­at­tri­bu­te

Diese Attribute sind not­wen­di­ge Pro­dukt­an­ga­ben, die vorhanden sein müssen, um für das Google Shopping Feed relevant zu sein.

Attribut Be­schrei­bung
id Ein­deu­ti­ge Ar­ti­kel­num­mer zur Iden­ti­fi­ka­ti­on des Produkts, max. 50 Zeichen
title Präziser Pro­dukt­ti­tel, idea­ler­wei­se identisch mit dem Titel auf der Zielseite, max. 150 Zeichen
description Sachliche Pro­dukt­be­schrei­bung, passend zur Zielseite, HTML erlaubt (ohne Links), max. 5.000 Zeichen
link URL zur Pro­dukt­de­tail­sei­te auf der be­stä­tig­ten Website
image_link URL zum Haupt­pro­dukt­bild, öf­fent­lich zu­gäng­lich und von Google crawlbar
availability Ver­füg­bar­keit des Produkts (in_stock, out_of_stock, preorder), muss mit der Website über­ein­stim­men
price Pro­dukt­preis inklusive Währung, identisch zu den Angaben auf der Website
brand Mar­ken­na­me oder Her­stel­ler
gtin Globale Ar­ti­kel­num­mer, Pflicht sofern vorhanden
mpn Her­stel­ler­num­mer, Pflicht wenn keine GTIN vorhanden ist
condition Pro­dukt­zu­stand (new, used, refurbished)
adult Kenn­zeich­nung für nicht ju­gend­freie Inhalte (yes / no)
shipping Ver­sand­kos­ten, kon­sis­tent mit den Angaben im Shop

Zu­sätz­li­che Attribute

Gerade Custom Labels spielen in Per­for­mance-Max-Kampagnen eine wichtige Rolle. Sie er­mög­li­chen es, Produkte nach eigenen Kriterien wie Marge, Saison, Best­sel­ler-Status oder La­ger­be­stand zu grup­pie­ren und gezielt aus­zu­wer­ten.

Attribut Be­schrei­bung
additional_image_link Bis zu 10 zu­sätz­li­che Pro­dukt­bil­der
mobile_link Separate URL zur mobilen Pro­dukt­sei­te
availability_date Datum der Ver­füg­bar­keit bei Vor­be­stel­lun­gen
sale_price Ak­ti­ons­preis
sale_price_effective_date Zeitraum des Son­der­an­ge­bots
unit_pricing_base_measure Grund­preis­an­ga­be (z. B. €/kg, €/l)
cost_of_goods_sold Selbst­kos­ten­preis
expiration_date Ab­lauf­da­tum des Produkts
identifier_exists Kenn­zeich­nung, wenn keine Pro­dukt­kenn­zeich­nung vorhanden ist
age_group Al­ters­grup­pe bei Be­klei­dung
color Farbe bei Va­ri­an­ten­pro­duk­ten
gender Ziel­ge­schlecht bei Be­klei­dung
size Größe bei Va­ri­an­ten­pro­duk­ten
custom_label_0–4 Frei de­fi­nier­ba­re Labels zur Kam­pa­gnen­steue­rung
Google Ads Ma­nage­ment Service
Ohne Aufwand mit Google Ads werben
  • Kampagnen-Steuerung durch unsere Experten
  • Spart Zeit: Keine Ein­ar­bei­tung er­for­der­lich
  • Spart Kosten: Höchste Effizienz durch Expertise

Google Shopping Feed op­ti­mie­ren

Für eine effektive Op­ti­mie­rung Ihres Google Shopping Feeds sollten Sie folgende Punkte beachten:

1. Kon­sis­tenz si­cher­stel­len: Alle Angaben im Feed müssen exakt mit den In­for­ma­tio­nen auf der Website über­ein­stim­men. Ab­wei­chun­gen bei Preis, Ver­füg­bar­keit oder Ver­sand­kos­ten führen häufig zu Ab­leh­nun­gen oder ein­ge­schränk­ter Aus­spie­lung.

2. Attribute voll­stän­dig nutzen: Neben den Pflicht­at­tri­bu­ten sollten Sie möglichst viele Zu­satz­at­tri­bu­te pflegen. Je de­tail­lier­ter die Pro­dukt­da­ten sind, desto besser kann Google Ihre Produkte passenden Such- und Nut­zungs­kon­tex­ten zuordnen.

3. Pro­dukt­ti­tel gezielt op­ti­mie­ren: Der Pro­dukt­ti­tel ist eines der wich­tigs­ten Ranking- und Re­le­vanz­si­gna­le. Eine klare Struktur mit Marke, Pro­dukt­typ, Variante und re­le­van­ten Ei­gen­schaf­ten erhöht die Klick- und Con­ver­si­on-Wahr­schein­lich­keit deutlich.

4. Custom Labels stra­te­gisch einsetzen: Über Custom Labels lassen sich Produkte un­ab­hän­gig von Ka­te­go­rien oder Marken seg­men­tie­ren. Das ist besonders hilfreich, um mar­gen­star­ke Produkte, Sai­son­ar­ti­kel oder Best­sel­ler innerhalb von Per­for­mance-Max-Kampagnen gezielt zu ana­ly­sie­ren und zu prio­ri­sie­ren.

5. Au­to­ma­ti­sche Attribut-An­rei­che­rung nutzen: Das Merchant Center kann fehlende oder un­voll­stän­di­ge Attribute au­to­ma­tisch ergänzen, etwa Ka­te­go­rien, Pro­dukt­ty­pen oder Ver­sand­in­for­ma­tio­nen. Diese Funk­tio­nen sollten aktiviert und re­gel­mä­ßig überprüft werden.

6. Au­to­ma­ti­sier­te Feeds und Content APIs einsetzen: Für dy­na­mi­sche Sor­ti­men­te empfiehlt sich der Einsatz au­to­ma­ti­scher Feeds oder der Google Merchant API. So lassen sich Preis-, Bestands- und Ver­füg­bar­keits­än­de­run­gen nahezu in Echtzeit an Google über­mit­teln und Feed-Fehler deutlich re­du­zie­ren.

7. KI-gestützte Feed-Op­ti­mie­run­gen zulassen: Google nutzt ma­schi­nel­les Lernen, um Pro­dukt­ti­tel, Ka­te­go­ri­sie­run­gen und Aus­spie­lungs­lo­gi­ken kon­ti­nu­ier­lich zu op­ti­mie­ren. Ergänzend kommen KI-basierte Feed-Op­ti­mie­run­gen zum Einsatz, etwa zur au­to­ma­ti­schen Ergänzung fehlender Attribute oder zur prä­zi­se­ren Zuordnung zu Google-Pro­dukt­ka­te­go­rien. Vor­aus­set­zung dafür sind hoch­wer­ti­ge, struk­tu­rier­te Aus­gangs­da­ten im Product Feed sowie ein korrekt ein­ge­rich­te­tes Con­ver­si­on Tracking.

Klas­si­sche Op­ti­mie­rungs­an­sät­ze wie fein gra­nu­lier­te Kam­pa­gnen­struk­tu­ren oder um­fang­rei­che Keyword-Listen spielen im Per­for­mance-Max-Umfeld eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle. Statt­des­sen ent­schei­det vor allem die Qualität, Ak­tua­li­tät und Struktur des Pro­dukt­feeds darüber, wie er­folg­reich Ihre Produkte aus­ge­spielt werden.

Zum Hauptmenü