In­ter­ak­ti­ve Inhalte sind ein ent­schei­den­des Mittel, um Web­sei­ten­be­su­cher und -be­su­che­rin­nen nicht nur zu in­for­mie­ren, sondern auch zu un­ter­hal­ten und aktiv ein­zu­bin­den. Dabei gilt es heute mehr denn je, auf ein­zig­ar­ti­ge, hoch­wer­ti­ge Inhalte und Elemente zu setzen, um aus der Masse her­vor­zu­ste­chen.

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Warum ist eine in­ter­ak­ti­ve Website wichtig?

Der Hin­ter­grund ist einfach: In­ter­ak­ti­ve Inhalte sprechen die Nutzer und Nut­ze­rin­nen auf mehreren Ebenen an. Die Be­su­chen­den lesen nicht einfach nur einen Text oder sehen ein Bild, sondern können durch ihr Ein­grei­fen ein Element direkt be­ein­flus­sen, den Zugriff auf weitere In­for­ma­tio­nen frei­schal­ten oder die eigenen Gedanken kundtun. Auf diese Weise wird der Content zum Erlebnis und bleibt länger im Ge­dächt­nis. Die In­ter­ak­ti­on mit der Website und damit auch mit den da­hin­ter­ste­hen­den Marken bzw. Diensten ist we­sent­lich in­ten­si­ver als beim bloßen Lesen. Und die Chance, dass der Nutzer bzw. Nutzerin zufrieden ist und die ge­wünsch­te Con­ver­si­on tätigt, steigt ebenso wie ihre Ver­weil­dau­er.

Welche Formate in­ter­ak­ti­ven Contents gibt es?

Es gibt viele un­ter­schied­li­che Arten, um eine in­ter­ak­ti­ve Website zu rea­li­sie­ren, die sich auch mit un­ter­schied­lich großem Aufwand in das eigene Web­pro­jekt einbinden lassen. Je nach Format benötigt man dafür ver­schie­dens­te Tools oder Pro­gram­mier­kennt­nis­se. Letztlich führt das dazu, dass die einzelnen In­halts­ty­pen sich auch hin­sicht­lich der mit ihnen ver­bun­de­nen Kosten erheblich un­ter­schei­den. Die folgende Tabelle zeigt einige der in­ter­es­san­tes­ten Lösungen für in­ter­ak­ti­ve Website-Inhalte:

Art des in­ter­ak­ti­ven Contents Be­schrei­bung Aufwand & Kosten Beispiel
Kon­fi­gu­ra­to­ren Web-Anwendung, über die Nutzer oder Nutzerin sich mit dem an­ge­bo­te­nen Produkt aus­ein­an­der­set­zen können und direkt sehen, wie die ge­wünsch­ten Kon­fi­gu­ra­tio­nen aussehen würden, oft mit AR- und AI-Tech­no­lo­gien sehr hoch Wunsch­fahr­zeug-Kon­fi­gu­ra­tor von Opel
Kal­ku­la­to­ren Tool zur ei­gen­stän­di­gen Preis­kal­ku­la­ti­on, häufig auch für per­so­na­li­sier­te Finanz-, Energie- oder Ver­si­che­rungs­be­rech­nun­gen genutzt hoch bis sehr hoch Kfz-Steuer-Rechner des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finanzen
Quiz Wis­sens­test im Frage-Antwort-Modus, oft mit AI-ge­steu­er­ten, per­so­na­li­sier­ten Fragen gering ZEIT ONLINE Wis­sens­test des Tages
Slide­shows Galerien mit be­weg­ba­ren Bildern, meist in modernen Carousels oder in­ter­ak­ti­ven Galerien sehr gering Fo­to­stre­cken von SPIEGEL ONLINE
In­ter­ak­ti­ve Diagramme, Karten und In­fo­gra­fi­ken Grafiken, die bei Klick des Nutzers oder der Nutzerin de­tail­lier­te Daten und zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen prä­sen­tie­ren, oft mit Echtzeit-Da­ten­in­te­gra­ti­on hoch „Mil­len­ni­als“-In­fo­gra­fik von Goldman Sachs
Spiele Web- oder Mobile-Games, die sich an die Marke, den Dienst oder das Produkt anlehnen und zunehmend AR und VR in­te­grie­ren sehr hoch Magnum „Pleasure Hunt 2”
In­ter­ak­ti­ves Sto­rytel­ling Ver­knüp­fung ver­schie­de­ner in­ter­ak­ti­ver Elemente zum Erzählen einer Ge­schich­te, oft mit be­nut­zer­ge­ne­rier­ten Ent­schei­dun­gen hoch Se­venhills „Nature’s Com­bi­na­ti­ons“

DSGVO (Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung) und In­ter­ak­ti­ve Inhalte

Bei der Nutzung in­ter­ak­ti­ver Tools, die Be­nut­zer­da­ten erfassen oder ver­ar­bei­ten, ist es ent­schei­dend, die DSGVO-Vorgaben ein­zu­hal­ten. In­ter­ak­ti­ve Inhalte wie Umfragen, Quizze, Formulare oder die In­te­gra­ti­on externer APIs und iFrames können per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten betreffen. Un­ter­neh­men müssen si­cher­stel­len, dass die Nutzer oder Nut­ze­rin­nen über die Art der Da­ten­ver­ar­bei­tung in­for­miert sind, ihre Zu­stim­mung zur Da­ten­nut­zung eingeholt wird und die Daten sicher ge­spei­chert werden.

Außerdem müssen Nutzer oder Nut­ze­rin­nen die Mög­lich­keit haben, ihre Daten zu über­prü­fen, zu ändern oder zu löschen. Dies ist besonders wichtig für Un­ter­neh­men, die in­ter­ak­ti­ve Inhalte in der EU einsetzen oder mit Nutzern oder Nut­ze­rin­nen aus der EU arbeiten. Die Ein­hal­tung der DSGVO ist nicht nur rechtlich er­for­der­lich, sondern trägt auch zur Ver­trau­ens­bil­dung und zum Schutz der Pri­vat­sphä­re der Nutzer und Nut­ze­rin­nen bei.

In­ter­ak­ti­ven Content erstellen: Das sind die besten Tools

Die vor­ge­stell­ten In­halts­ty­pen erfordern allesamt deutlich mehr Aufwand als ge­wöhn­li­cher Text- und Bild-Content. Und auch die Kosten sind höher, wobei ins­be­son­de­re die be­nö­tig­ten Werkzeuge bzw. Dienste zur Er­stel­lung der in­ter­ak­ti­ven Elemente ins Gewicht fallen. Wenn Sie keine Expertise auf dem Gebiet der Spie­le­pro­gram­mie­rung besitzen, aber ein Spiel in Ihre Website in­te­grie­ren möchten, kommen Sie bei­spiels­wei­se kaum daran vorbei, eine externe Agentur zu be­auf­tra­gen.

Ähnlich verhält es sich mit pro­fes­sio­nel­len 360-Grad-Videos, die weit mehr Arbeit bedeuten, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Der Bedarf an hoch­wer­ti­gem Equipment und der Zeit­auf­wand für die Nach­be­ar­bei­tung des Roh­ma­te­ri­als sorgen schnell für Kosten im fünf­stel­li­gen Bereich – und das für lediglich ein paar Film­mi­nu­ten.

Einige Arten in­ter­ak­ti­ven Contents wie in­ter­ak­ti­ve Grafiken, Quiz oder Slide­shows können Sie al­ler­dings häufig auch ohne die Hilfe externer Dienst­leis­ter pro­du­zie­ren. Zu diesem Zweck benötigen Sie lediglich ein gutes Konzept und das passende Tool. Einige der in­ter­es­san­tes­ten Tools stellen wir daher im Folgenden vor.

2011 ver­öf­fent­lich­te das finnische Un­ter­neh­men ThingLink die Software Rich Media Tags, mit der man Bilder auf Webseiten und Social-Media-Platt­for­men verlinken konnte. Seitdem hat das Ent­wick­ler­team die Web­an­wen­dung, die mitt­ler­wei­le ebenfalls den Fir­men­na­men ThingLink trägt, stetig wei­ter­ent­wi­ckelt: In­zwi­schen lassen sich mit ihr Bilder und Grafiken um zu­sätz­li­che Elemente wie Text-Boxen, Bilder, Musik, Videos oder Links erweitern. Zu diesem Zweck steht dem Nutzer ein intuitiv be­dien­ba­rer Web-Editor mit KI-Un­ter­stüt­zung zur Verfügung, in den die Ori­gi­nal­gra­fik bzw. das Ori­gi­nal­bild einfach per Drag-and-Drop im­por­tiert werden kann. Die hin­zu­ge­füg­ten, in­di­vi­du­ell ge­stalt­ba­ren Buttons si­gna­li­sie­ren dem Be­trach­ter oder der Be­trach­te­rin später, wo sich in­ter­ak­ti­ver Content verbirgt.

Bild: Website von ThingLink
Die KI-un­ter­stütz­te Plattform von ThingLink zur Er­stel­lung im­mersi­ver, räum­li­cher Lern­erleb­nis­se, die sich mit LMS in­te­grie­ren lässt und auf jedem Gerät funk­tio­niert; Quelle: https://www.thinglink.com/

Der Bild-Editor ist in Form einer kos­ten­lo­sen Testphase nutzbar. Die Ba­sis­ver­si­on bietet Standard-Buttons in ver­schie­de­nen Farben zur Kenn­zeich­nung in­ter­ak­ti­ver Elemente; die zulässige Anzahl an Views richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif und den aktuellen Kon­di­tio­nen des Anbieters.

In­di­vi­du­el­le Ge­stal­tung von Buttons und Zu­satz­in­for­ma­tio­nen, um­fang­rei­che Analyse-Sta­tis­ti­ken sowie das Entfernen des ThingLink-Brandings sind in den Creator- oder Elevate-Plänen verfügbar, z. B. Starter ab 29 $ pro Monat für 1 Person und Elevate ab 575 $ pro Monat für bis zu 5 Nutzende mit höheren Zu­griffs­quo­ten.

Vorteile Nachteile
Einfache und intuitive Ver­lin­kung externer Inhalte Eng­lisch­spra­chi­ge Ober­flä­che
Content ist au­to­ma­tisch responsiv
Kos­ten­freie Testphase, die sich optimal eignet, um in­ter­ak­ti­ven Content zu testen

Infogram

Wer Nutzern und Nut­ze­rin­nen Daten in an­spre­chen­der Form prä­sen­tie­ren und dabei auf in­ter­ak­ti­ve Elemente setzen möchte, hat mit Infogram das passende Werkzeug zur Hand. Das Web-Tool gehört mitt­ler­wei­le dem Un­ter­neh­men Prezi, das unter anderem auch eine gleich­na­mi­ge Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware anbietet.

Die Infogram-App selbst bietet diverse Layouts und Bausteine zum Erstellen von in­ter­ak­ti­ven In­fo­gra­fi­ken, Karten oder Dia­gram­men. Manuell oder per Im­port­funk­ti­on können diese um eigene Da­ten­sät­ze ergänzt werden, wobei auch Schnitt­stel­len zu Google Drive, Google Sheets, Dropbox und OneDrive vorhanden sind. Die fertigen Grafiken lassen sich an­schlie­ßend per Ein­bet­tungs­code in das eigene Web­pro­jekt einbinden oder als JPG- bzw. PNG-Datei her­un­ter­la­den (nur mit Be­zahl­pa­ke­ten möglich).

Bild: Website von Infogram
Infogram ist ein be­nut­zer­freund­li­ches Tool zur Er­stel­lung in­ter­ak­ti­ver In­fo­gra­fi­ken, Diagramme und Karten, das eine einfache In­te­gra­ti­on von Daten und Medien er­mög­licht; Quelle: https://infogram.com/

Die Ba­sis­ver­si­on von Infogram kann komplett kos­ten­frei genutzt werden, um in­ter­ak­ti­ven Content zu erstellen. Der Umfang der Software ist in diesem Fall aber stark ein­ge­schränkt: Lediglich eine Handvoll Karten (unter anderem USA, Europa und Afrika) und eine kleine Auswahl an Icons und Bildern stehen Ihnen zur Verfügung. Zudem besteht die Pflicht, das jeweilige Projekt öf­fent­lich zu­gäng­lich ab­zu­spei­chern.

Um private Projekte anlegen zu können und den Zugriff auf über eine Million Bilder und Icons zu erhalten, werden die kos­ten­pflich­ti­gen Pakete „Pro“ (bis zu 100 Projekte ab 19 $ pro Monat), „Business“ (bis zu 1.000 Projekte ab 67 $ pro Monat), „Team“ (für ein Team ab 149 $) oder „En­ter­pri­se“ (un­be­grenz­te Zahl an Projekten; Preis auf Anfrage) benötigt. Die Pakete „Business“ und „En­ter­pri­se“ erlauben es außerdem, das eigene Logo zu verwenden. Nor­ma­ler­wei­se enthalten die Grafiken und Diagramme nämlich das Logo von Infogram.

Vorteile Nachteile
Über 35 ver­schie­de­ne Diagramm-Vorlagen verfügbar Begrenzte An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten
Erstellte Grafiken können un­kom­pli­ziert per Ein­bet­tungs-Code in­te­griert werden Projekte lassen sich in der freien Version nur öf­fent­lich zu­gäng­lich ab­spei­chern
Diverse Schnitt­stel­len zum Im­por­tie­ren eigener Da­ten­sät­ze vorhanden Infogram-Branding erst ab dem Business-Paket ent­fern­bar

Qzzr

Qzzr ist ein starkes Tool zur Kreation maß­ge­schnei­der­ter Quizze, Umfragen und Top-Listen. Mit der Lösung erstellen Sie in kürzester Zeit Fragen, Ant­wort­mög­lich­kei­ten, er­klä­ren­de Be­schrei­bun­gen und Tipps – durch das Hin­zu­fü­gen von Bildern, Videos oder Au­dio­da­tei­en lässt sich der in­ter­ak­ti­ve Content zu­sätz­lich aufwerten. Fertige Inhalte können verlinkt, per Ein­bet­tungs­code direkt in das Web­pro­jekt ein­ge­bun­den oder al­ter­na­tiv mit einem Klick in den ver­schie­de­nen sozialen Netz­wer­ken geteilt werden. Diese sind dabei immer auch au­to­ma­tisch für mobile Geräte optimiert.

Bild: Website von Qzzr
Qzzr ist ein einfach zu be­die­nen­des Tool zur Er­stel­lung maß­ge­schnei­der­ter Quizze und Umfragen mit einer kos­ten­lo­sen Test­ver­si­on und ohne Kre­dit­kar­te; Quelle: https://qzzr.com/

Qzzr er­mög­licht es aber nicht nur, in­ter­ak­ti­ven Content zu erstellen, sondern liefert auch aus­führ­li­che Sta­tis­ti­ken zu den User-Ak­ti­vi­tä­ten. So erfährt man bei­spiels­wei­se, wie viele Nutzer oder Nut­ze­rin­nen ein Quiz ab­sol­viert oder an einer Umfrage teil­ge­nom­men haben, wie viel Zeit sie dies im Durch­schnitt kostete und ob sie das Quiz oder die Umfrage komplett durch­ge­ar­bei­tet haben (Com­ple­ti­on-Rate). Wer eine Call-to-Action mit dem Inhalt verbunden hat, erfährt darüber hinaus auch die Con­ver­si­on-Rate.

Wer lediglich ein einfaches Quiz oder eine kleine Umfrage für seine Website benötigt, kann auf das kos­ten­freie Basic-Paket zu­rück­grei­fen. Für pro­fes­sio­nel­len, in­ter­ak­ti­ven Content sollten Sie jedoch das Pro-Abon­ne­ment (9 $ pro Monat) ab­schlie­ßen. Sie bekommen 1.000 Ab­schlüs­se und können 1.000 weitere für 5 $ hin­zu­fü­gen. In der Pro-Version gibt es lediglich einen kleinen Hinweis auf Qzzr (während in der Basis-Version bei­spiels­wei­se auch in geteilten Inhalten die Brand auftaucht). Außerdem kann man die au­to­ma­ti­sche Emp­feh­lung anderer Quizze und Umfragen aus dem Qzzr-Netzwerk abstellen.

Vorteile Nachteile
Auch mit der kos­ten­frei­en Variante können beliebig viele, re­spon­si­ve Quizze erstellt werden Eng­lisch­spra­chi­ge Nut­zer­ober­flä­che
Enge Ver­knüp­fung mit Analyse- und Lead-Ma­nage­ment-Features Komplette Ent­fer­nung des Qzzr-Brandings nicht möglich
Einfache In­te­gra­ti­on medialer Elemente wie Bilder, Videos oder GIFs

Cincopa

Der 2006 ge­grün­de­te Mul­ti­me­dia-Plattform-Anbieter Cincopa bietet Lösungen zur In­te­gra­ti­on und Ver­wal­tung von Me­di­en­in­hal­ten in Web­pro­jek­te. Nutzer und Nut­ze­rin­nen können damit ihre Website um maß­ge­schnei­der­te Video-Portale, Podcasts oder Slide­shows erweitern. Cincopa stellt zu diesem Zweck ei­ner­seits spezielle Web-Editoren zur Verfügung, mit deren Hilfe sich der ge­wünsch­te in­ter­ak­ti­ve Content erstellen lässt. An­de­rer­seits bietet das Un­ter­neh­men auch die be­nö­tig­ten Hosting-Res­sour­cen für die ver­wen­de­ten Me­di­en­da­tei­en (Audio, Video, Bilder etc.), die al­ler­dings über­wie­gend auf Servern außerhalb der EU, ins­be­son­de­re in den USA, betrieben werden.

Zudem gibt es mehrere Mög­lich­kei­ten zur Ein­bet­tung der fertigen Inhalte wie z. B. via HTML-Code, Landing-Page, Ver­lin­kung oder CMS-spe­zi­fi­schem Plugin (u. a. WordPress, Joomla, Blogger, Drupal, Wix).

Bild: Website von Cincopa
Cincopa ist eine Plattform zur Er­stel­lung und Ver­wal­tung in­ter­ak­ti­ver Inhalte wie Videos, Podcasts und Slide­shows mit an­pass­ba­ren Vorlagen und Cloud-Hosting; Quelle: https://www.cincopa.com/

Zur Ge­stal­tung des ge­wünsch­ten in­ter­ak­ti­ven Me­di­en­con­tents kann man aus diversen Templates wählen: So gibt es unter anderem Vorlagen für Collagen, Slide­shows, Vi­deo­play­er, Playlists oder Timelines, die alle bereits in der kos­ten­frei­en Version verfügbar sind. Dieser Ba­sis­ta­rif ist jedoch auf 50 Bilder- und jeweils 20 Audio- und Video-Dateien sowie 100 Gigabyte Traffic begrenzt. Zudem ist das Branding „Powered by Cincopa“ im Content zu sehen.

Wer also re­gel­mä­ßig in­ter­ak­ti­ven Content erstellen und ver­öf­fent­li­chen will, sollte eines der kos­ten­pflich­ti­gen Angebote wählen: „Plus“ (50 Videos, 75 Audio-Dateien, 1.800 Bilder, 1.000 GB Traffic für 25 $ im Monat) oder „Corporate“ (250 Videos, 300 Audio-Dateien, 7.000 Bilder, 2.000 GB Traffic für 99 $ im Monat). Die „En­ter­pri­se“-Version kostet 350 $ im Monat, al­ler­dings muss man Kontakt aufnehmen, um zu erfahren, was dieser Plan be­inhal­tet.

Vorteile Nachteile
Diverse Templates für maß­ge­schnei­der­ten Audio-, Video- und Bilder-Content Eng­lisch­spra­chi­ge Nut­zer­ober­flä­che
Intuitive Web-Editoren Hosting der Dateien auf Servern in den USA
Up- und Downgrade der Be­zahl­pa­ke­te jederzeit möglich

Adobe Express (ehemals Adobe Spark)

Adobe ist unter anderem für seine Creative Cloud (ehemals Creative Suite) bekannt. Mit Adobe Express bietet das Soft­ware­un­ter­neh­men jedoch auch eine leis­tungs­star­ke Lösung visuell auf­be­rei­te­tes Sto­rytel­ling und Content-Er­stel­lung im Web. Ob ein Foto mit Text und De­sign­fil­tern optimiert, hoch­wer­ti­ge Werbe- oder In­for­ma­ti­ons­clips erstellt oder Inhalte in einer an­spre­chen­den, sei­ten­ba­sier­ten Form auf­be­rei­tet werden sollen, ist frei aus­wähl­bar. Adobe Express lässt sich auch nahtlos mit der Creative Cloud und Adobe Stock verbinden.

Bild: Website von Adobe Express
Adobe Express ist ein einfach zu be­die­nen­des Tool zur Er­stel­lung von Grafiken, Videos und Webseiten mit nahtloser In­te­gra­ti­on in die Creative Cloud; Quelle: https://www.adobe.com/de/express/

Um die eigenen Projekte mit Inhalten zu füllen, können Sie selbst­ver­ständ­lich auch eigenes Bild­ma­te­ri­al hochladen und verwenden. Außerdem lassen sich Über­schrif­ten, Text­blö­cke und Buttons erstellen und an ge­wünsch­ter Stelle po­si­tio­nie­ren. Durch die Wahl eines Themes lässt sich darüber hinaus das Design be­ein­flus­sen. Clips können durch Angabe der je­wei­li­gen URL im­por­tiert werden. Der Content kann über den au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten Link geteilt, per E-Mail versandt oder per Code in die eigene Website ein­ge­bet­tet werden. Die Nutzung von Adobe Express ist kostenlos, Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten können aber bei­spiels­wei­se das Branding entfernen.

Vorteile Nachteile
Sehr einfach und intuitiv nutzbar Keine Bulk-Downloads möglich
iOS-Apps verfügbar Begrenzte De­si­gn­op­tio­nen (z. B. Schrift­grö­ße nicht anpassbar, Fonts an Theme gebunden)
Mit Creative Cloud kom­bi­nier­bar

Con­til­laCrea­tor

Seit 2011 un­ter­stützt die Contilla GmbH ihre Kunden bei der Kon­zi­pie­rung und Durch­füh­rung von Content-Marketing-Kampagnen. Mit Con­til­laCrea­tor (ehemals In­ter­ac­tive­Crea­tor) bietet das in Deutsch­land be­hei­ma­te­te Un­ter­neh­men auch eine einfach zu be­die­nen­de Toolbox zur Er­stel­lung ver­schie­dens­ter Formate in­ter­ak­ti­ven Contents an. Damit lassen sich bei­spiels­wei­se in­ter­ak­ti­ve Grafiken, Quiz, Umfragen, Slide­shows, Kon­takt­for­mu­la­re oder Ge­winn­spie­le gestalten. Zu­sätz­lich enthält Con­til­laCrea­tor Vorlagen für saisonale Content-High­lights wie Tipp­spie­le für Sport­events oder in­di­vi­du­el­le Ad­vents­ka­len­der. Die neu er­stell­ten Elemente sind au­to­ma­tisch responsiv und lassen sich un­kom­pli­ziert in die eigene Website oder App einbauen oder über Links in sozialen Netz­wer­ken teilen.

Bild: Website von ContillaCreator
Con­til­laCrea­tor ist ein Tool zur einfachen Er­stel­lung in­ter­ak­ti­ver Inhalte wie Quiz und Umfragen für Websites und Apps; Quelle: https://contilla-creator.com/

Nutzer und Nut­ze­rin­nen von Con­til­laCrea­tor können sämtliche In­halts­ty­pen um nützliche Features wie Social-Media-Buttons, Count­downs oder Ver­lin­kun­gen erweitern. Es ist außerdem möglich, den in­ter­ak­ti­ven Content komplett an das Layout und das Design des eigenen Web­pro­jekts an­zu­pas­sen. Die Inhalte werden auf den Servern von Contilla (in Deutsch­land) gehostet, sodass keine Pro­gram­mier­kennt­nis­se er­for­der­lich sind, um die Inhalte über HTML-Snippets oder iFrames in die eigene Website zu in­te­grie­ren. Die Toolbox kann einen Monat lang kos­ten­frei getestet werden.

Vorteile Nachteile
Vereint diverse un­ter­schied­li­che Content-Formate in einer Lösung Er­wei­ter­te Funk­tio­nen und Services (z. B. Setup, Schu­lun­gen, bestimmte Spe­zi­al­for­ma­te) sind kos­ten­pflich­tig
Export erhobener Kon­takt­in­for­ma­tio­nen möglich Preis- und Leis­tungs­um­fang in­di­vi­du­ell bzw. nicht trans­pa­rent als Stan­dard­ta­rif einsehbar
Hosting des in­ter­ak­ti­ven Contents in Deutsch­land

Mapme

Mit dem Web-Editor Mapme lassen sich auch ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se hoch­wer­ti­ge, in­ter­ak­ti­ve Karten erstellen. Nut­ze­rin­nen und Nutzer haben dabei die Auswahl aus ver­schie­de­nen Kar­ten­sti­len wie z. B. Sa­tel­li­ten­bild, Stra­ßen­netz oder Natur. Abhängig von dem gewählten Kartentyp und Ihrem Abon­ne­ment lassen sich zwischen 30 und 20.000 Pins hin­zu­fü­gen, die eine bestimmte Location markieren und In­for­ma­tio­nen zu dieser preis­ge­ben.

Ferner ist es möglich, die Optik des Pins in­di­vi­du­ell zu gestalten (in den Premium-Paketen sind auch eigene Icons nutzbar) und Bilder, Audio- bzw. Video-Dateien sowie Social-Media-Buttons hin­zu­zu­fü­gen. Je nach gewähltem Layout er­schei­nen die in­ter­ak­ti­ven Pin-Inhalte in einem Slider-Menü im unteren Teil der Map (Slider Style) oder in einer Liste auf der linken Seite der Karte (List Style).

Bild: User-Interface von Mapme
Screen­shot von der Mapme-Website; Quelle: https://mapme.com/

Wer Mapme nutzen möchte, um eigenen in­ter­ak­ti­ven Content für seine Website zu kreieren, benötigt eines der kos­ten­pflich­ti­gen Angebote. Die kos­ten­freie Variante der Web­an­wen­dung dient lediglich der De­mons­tra­ti­on des Tools und bietet nicht die Mög­lich­keit, die er­stell­ten Maps zu ver­öf­fent­li­chen bzw. ein­zu­bin­den. Nut­ze­rin­nen und Nutzer haben die Auswahl zwischen den vier Premium-Paketen: „Starter“ (ab 30 $ im Monat), „Pro­fes­sio­nal“ (ab 55 $ im Monat), „Expert“ (ab 110 $ im Monat) und „En­ter­pri­se“ (auf Anfrage).

Der „Expert“-Plan bietet im Vergleich zu den anderen Paketen er­wei­ter­te Funk­tio­nen wie mehr CSS- und Branding-Mög­lich­kei­ten, schnel­le­ren Zugang zum prio­ri­sier­ten Support, de­tail­lier­te­re Analysen und um­fang­rei­che Da­ten­be­richt­erstat­tung, die Mög­lich­keit, in­di­vi­du­el­le In­te­gra­tio­nen mit externen Tools oder APIs vor­zu­neh­men, sowie un­be­grenz­te Maps und Locations ohne Ein­schrän­kun­gen bei der Anzahl.

Vorteile Nachteile
Location-Pins können in­di­vi­du­ell gestaltet werden Eng­lisch­spra­chi­ge Nut­zer­ober­flä­che
Alle Karten sind au­to­ma­tisch für mobile Geräte optimiert Kos­ten­lo­se Nutzung nur mit ein­ge­schränk­ten Ver­öf­fent­li­chungs- und Branding-Optionen
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Web­pro­jek­te mit in­ter­ak­ti­vem Content – Best Practices und Beispiele

Die prä­sen­tier­ten Tools bieten un­ter­schied­li­che Optionen, um das eigene Web­pro­jekt mit einfachen Mitteln und schmalem Budget in­ter­ak­ti­ver zu gestalten. Fi­nanz­star­ke Un­ter­neh­men haben aber natürlich auch die Mög­lich­keit, Agenturen damit zu be­auf­tra­gen, sich um die Er­stel­lung und Pflege in­ter­ak­ti­ver Website-Inhalte zu kümmern. In jedem Fall verleiht in­ter­ak­ti­ver Content einer Web­prä­senz zu­sätz­li­che At­trak­ti­vi­tät, sofern er an passender Stelle ein­ge­setzt wird und den Besucher oder die Be­su­che­rin nicht vom eigenen Produkt bzw. Dienst wegführt. Es gilt folglich, den passenden Rahmen für den je­wei­li­gen in­ter­ak­ti­ven Inhalt zu schaffen und an­de­rer­seits die richtige Balance zwischen In­for­ma­ti­ons- und Un­ter­hal­tungs­fak­tor zu finden – eine Aufgabe, die auf folgenden Websites mit Bravour ge­meis­tert wurde:

  • Airbnb: In einer in­ter­ak­ti­ven In­fo­gra­fik mit ver­schie­de­nen Bildern, Ani­ma­tio­nen und Maps stellt der Community-Markt­platz Airbnb den wirt­schaft­li­chen Einfluss seines Services auf die Berliner Wirt­schaft vor. Airbnb setzt verstärkt auf per­so­na­li­sier­te, da­ten­ge­trie­be­ne Inhalte, etwa in­ter­ak­ti­ve Über­sich­ten und Emp­feh­lun­gen, die das Nut­zer­er­leb­nis in­di­vi­du­el­ler machen.
  • Douglas: Die Homepage der Par­fü­me­rie Douglas ist ein gutes Beispiel für den Wert von Slide­shows für den E-Commerce. Zu­sätz­lich zu einer au­to­ma­tisch ab­lau­fen­den Bil­der­show, die aktuelle Aktionen und Angebote prä­sen­tiert, sind auch ver­füg­ba­re Marken und emp­foh­le­ne Produkte in Slide­shows verpackt, durch die Besucher und Be­su­che­rin­nen der Seite klicken und stöbern können. Zukünftig bieten zudem Augmented-Reality-Tech­no­lo­gien im E Commerce zu­sätz­li­che Mög­lich­kei­ten, Produkte in­ter­ak­tiv erlebbar zu machen – etwa virtuelle Anproben oder Pro­dukt­plat­zie­run­gen in der eigenen Umgebung.
  • mymuesli: Mit dem Online-Kon­fi­gu­ra­tor von mymuesli können Nutzer und Nut­ze­rin­nen sich ihr eigenes Müsli aus diversen Zutaten zu­sam­men­stel­len. Wer sich für eine Müs­li­ba­sis ent­schie­den und diese mit Früchten, Nüssen, Kernen oder Scho­ko­la­de ver­fei­nert hat, kann seinen Mix direkt bestellen, ab­spei­chern und mit den anderen Usern teilen. Der Kon­fi­gu­ra­tor von mymuesli bleibt ein her­vor­ra­gen­des Beispiel für Pro­dukt­an­pas­sung, und diese Art von in­ter­ak­ti­vem Content wird weiterhin in der Le­bens­mit­tel­in­dus­trie und im E-Commerce breit ein­ge­setzt.
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