Auf der E-Commerce Website Etsy lassen sich kreative Produkte online verkaufen. Wir zeigen, wie Sie mit dem Etsy-Shop-Manager er­folg­reich bei Etsy verkaufen.

Welche Produkte kann man gut auf Etsy verkaufen?

Sobald Sie Ihren eigenen Etsy-Shop eröffnet haben, können Sie Ihr Sortiment bestücken. Ihnen sind dabei folgende Pro­dukt­ka­te­go­rien vor­ge­ge­ben:

  • Hand­ge­fer­tig­tes: Artikel, die von Hand ge­schaf­fen worden sind.
  • Vintage: Artikel, die min­des­tens 20 Jahre alt sind.
  • Krea­tiv­be­darf: Werkzeuge, Ma­te­ria­li­en und Co., die der Pro­dukt­er­stel­lung dienen.

Bei der erst­ge­nann­ten Kategorie ist es wichtig, dass Sie Hand­ge­fer­tig­tes nicht mit Selbst­ge­mach­ten gleich­set­zen. Das heißt, dass Sie auch Produkte bei Etsy verkaufen können, die jemand anders als Sie selbst an­ge­fer­tigt hat – jedoch muss in diesem Fall das Design von Ihnen sein und Ihr Pro­duk­ti­ons­part­ner angegeben werden. Ein Großteil der Verkäufer und Ver­käu­fe­rin­nen auf Etsy nutzt die Plattform jedoch, um Selbst­ge­mach­tes zu verkaufen.

Tipp

Sie möchten einen eigenen On­line­shop erstellen? IONOS bietet diverse Features, mit denen die Ein­rich­tung, Ver­wal­tung und Ver­mark­tung eines solchen spielend leicht gelingt. Darunter eine mobile App und ein in­te­grier­ter Ver­sand­as­sis­tent.

Welche Produkte dürfen nicht auf Etsy verkauft werden?

Die Artikel, die Sie in Ihrem Etsy-Shop anbieten, haben nicht nur einer der vor­ge­schrie­be­nen Ka­te­go­rien an­zu­ge­hö­ren, sondern müssen auch den Richt­li­ni­en der Seite ent­spre­chen. Produkte, die Sie auf Etsy nicht verkaufen dürfen, sind:

  • (Me­ta­phy­si­sche) Dienst­leis­tun­gen und Ver­mie­tun­gen
  • Artikel, die geistige Ei­gen­tums­rech­te verletzen
  • Wie­der­ver­kauf hand­ge­fer­tig­ter Artikel, die Sie nicht selbst erstellt oder designt haben

Außerdem weist Etsy auf seiner Seite auf eine Vielzahl von Artikeln hin, deren Verkauf verboten ist. Unter diese Kategorie fallen etwa Alkohol und Drogen sowie ge­fähr­li­che Ge­gen­stän­de wie Waffen. Es empfiehlt sich, die Richt­li­nie zu ver­bo­te­nen Artikeln genau durch­zu­le­sen, bevor Sie mit dem Verkaufen auf Etsy beginnen.

Eigene Produkte auf Etsy verkaufen: Darum ist es sinnvoll

Wenn Sie sich für Etsy als Ver­kaufs­platt­form ent­schei­den und somit zum Etsy-Verkäufer werden, pro­fi­tie­ren Sie von diversen Vorteilen. So sorgt die in­ter­na­tio­na­le Aus­rich­tung der Seite dafür, dass Sie Kunden und Kundinnen aus der ganzen Welt erreichen können. Unter allen Online-Ver­kaufs­platt­for­men ist Etsy eine der ersten An­lauf­stel­len für Menschen, die nach kreativen, teilweise ein­zig­ar­ti­gen Produkten suchen. Darüber hinaus ist die Er­stel­lung eines Etsy-Shops einfach nach­zu­voll­zie­hen und die Ein­stell­ge­bühr pro Artikel beträgt gerade mal 0,20 $.

Etsy hat jedoch auch bestimmte Nachteile, die Sie be­rück­sich­ti­gen sollten. So kommt mit der Po­pu­la­ri­tät der Seite einher, dass zahl­rei­che On­line­shops täglich mit­ein­an­der in Kon­kur­renz stehen. Wenn Sie auf Etsy Produkte verkaufen wollen, ist es ent­schei­dend, sich neben anderen her­vor­zu­tun. Ein weiterer Nachteil ist die starke Be­gren­zung der Pro­dukt­ka­te­go­rien. Wer mehr als nur Hand­ge­mach­tes und Co. verkaufen möchte, ist auf Etsy fehl am Platz. Außerdem kann Ihr Etsy-Konto gesperrt werden, wenn Sie bei­spiels­wei­se mit einer Zahlung im Rückstand sind.

Vorteile Nachteile
in­ter­na­tio­na­le, populäre Seite starker Kon­kur­renz­kampf
ideale Plattform für den Verkauf hand­ge­mach­ter, kreativer Produkte nur wenige Pro­dukt­ka­te­go­rien
einfache Shop-Er­stel­lung und Hand­ha­bung Etsy-Konto kann bei Verstößen plötzlich gesperrt werden
niedrige Ein­stell­ge­bühr pro Artikel
Tipp

Es exis­tie­ren ver­schie­de­ne Stra­te­gien, wie Sie Ihr Business online ver­mark­ten können. IONOS un­ter­stützt Sie mit prak­ti­schen Tools wie ran­king­Coach.

Artikel auf Etsy verkaufen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Vorarbeit leisten und Etsy-Konto erstellen

Bevor Sie mit dem Verkauf von Produkten auf Etsy beginnen können, gilt es, mehrere Vor­aus­set­zun­gen zu erfüllen, darunter eine Ge­wer­be­an­mel­dung und LUCID-Re­gis­trie­rung. Auch einen Busi­ness­plan zu erstellen, ist von Vorteil. Im Anschluss steht die Re­gis­trie­rung eines Etsy-Kontos auf der Agenda.

Schritt 2: Etsy-Shop und Pro­dukt­sor­ti­ment erstellen

Etsy führt Sie bei der Shop-Er­stel­lung durch insgesamt sechs Schritte. Beim dritten müssen Sie min­des­tens einen Artikel in Ihr Sortiment aufnehmen. Die Ein­stell­ge­bühr pro Artikel beträgt 0,20 $. Fügen Sie Pro­dukt­fo­tos hinzu, füllen Sie alle wichtigen Ar­ti­kel­de­tails aus, legen Sie einen Preis fest und noch vieles mehr. Sobald Sie alle Schritte erledigt haben, wird Ihr Etsy-Shop eröffnet. Der Shop-Manager gibt Einblick in Verkäufe, Sta­tis­ti­ken und mehr.

Schritt 3: Machen Sie Ihre Etsy-Produkte auf­find­bar

Damit Menschen auf Ihre Produkte auf­merk­sam werden, benötigen diese treffende Titel, die nicht zu lang ausfallen. Auch die Auswahl passender Produkt-Tags ist wichtig, von denen sich jedem Artikel bis zu 13 zuordnen lassen. Überlegen Sie sich hierbei genau, welche Such­be­grif­fe Kunden und Kundinnen eingeben. Etsy empfiehlt Long Tail Keywords und rät von Wie­der­ho­lun­gen ab.

Schritt 4: Steigern Sie Ihre Ver­kaufs­chan­cen mit Social Media

Wer­be­maß­nah­men sind das A und O, wenn Sie den Verkauf Ihres Etsy-Shops ankurbeln möchten. Verbinden Sie diesen mit Ihrem Facebook- und/oder Twitter-Account und vernetzen Sie sich mit anderen Ver­käu­fern und Ver­käu­fe­rin­nen aus der Etsy-Community. Letzt­ge­nann­tes funk­tio­niert auch durch den Beitritt in ein Etsy-Team.

Schritt 5: Versand nach Ar­ti­kel­ver­kauf in die Wege leiten

Sobald Sie eines Ihrer Etsy-Produkte verkauft haben, ist es Ihre Aufgabe, dieses zeitnah zu versenden. Wählen Sie eine stabile Ver­pa­ckung in passender Größe und schützen Sie Ihren Artikel mithilfe von Füll­ma­te­ri­al und Luft­pols­ter­fo­lie. Vor allem zer­brech­li­che Ge­gen­stän­de sollten mit Sorgfalt behandelt werden. Dann können Sie Ihren Karton auch mit einem ent­spre­chen­den War­ne­ti­kett versehen. In puncto Kosten müssen Sie mit Gebühren für das Ver­san­deti­kett und die Trans­ak­ti­on rechnen.

Schritt 6: Einnahmen durch Pro­dukt­ver­kauf ge­ne­rie­ren

Abhängig von der Zah­lungs­me­tho­de, die Sie bei der Shop-Er­stel­lung fest­ge­legt haben, erhalten Sie das Geld für Ihre Verkäufe aus­ge­zahlt. Falls Sie sich für Etsy Payments ent­schie­den haben, ist es Kunden und Kundinnen möglich, diverse Optionen wie PayPal oder Apple Pay wahr­zu­neh­men. Sie selbst können auf Etsy jederzeit Ihren Über­wei­sungs­zeit­plan über­prü­fen und ent­schei­den, wann die Aus­zah­lung statt­fin­den soll.

Tipp

In­te­grie­ren Sie einen Social Buy Button in Ihren Social-Media-Profilen auf Facebook, Instagram und Co., um die Präsenz Ihres On­line­shops und dadurch Ihren Umsatz zu steigern.

Al­ter­na­ti­ve Ver­kaufs­or­te zu Etsy

Obwohl Etsy als eine der be­lieb­tes­ten Seiten für den On­lin­ever­kauf von Kunst und anderer hand­ge­fer­tig­ter Artikel gilt, ist dies längst nicht Ihre einzige Option. So gibt es mehrere Etsy-Al­ter­na­ti­ven wie bei­spiels­wei­se Storenvy und Amazon Handmade. Außerdem steht Ihnen die Mög­lich­keit offen, Ihre Produkte über die sozialen Medien zu verkaufen. Zu den wich­tigs­ten Social-Media-Platt­for­men zählen hierbei Instagram und Pinterest.

Ein weiterer Weg ist die Er­stel­lung einer eigenen Website mit On­line­shop. Auf diese Weise sind Sie nicht an eine Plattform wie Etsy gebunden. Folgendes gibt es hierbei zu beachten:

Schritt 1: Bevor Sie Ihren On­line­shop gründen, sollten Sie sich überlegen, wie dieser heißen soll.

Schritt 2: Als Nächstes gilt es, einen zum Shop passenden Domain-Namen zu finden. Achten Sie darauf, dass dieser an­spre­chend und möglichst ein­präg­sam ist. Damit pro­fi­tiert Ihr Shop später von einer besseren Auf­find­bar­keit.

Domain-Check

Schritt 3: Haben Sie das Fundament für Ihren On­line­shop gelegt, steht dessen Ge­stal­tung an. Füllen Sie Ihr Pro­dukt­sor­ti­ment und gestalten Sie den Shop optisch nach Ihren Vor­stel­lun­gen. Auch die Er­stel­lung eines Logos ist emp­feh­lens­wert.

Schritt 4: Sobald Ihr Shop fer­tig­ge­stellt ist, sollten Sie diesen bekannter machen. Betreiben Sie Online-Marketing, indem Sie sich Social-Media-Kanäle zu Nutze machen. Auch spezielle Wett­be­wer­be bzw. Aktionen machen Menschen auf Ihr Geschäft auf­merk­sam.

Hinweis

Bei IONOS ist es Ihnen in nur wenigen Schritten möglich, Ihre Domain mit Etsy zu verbinden Loggen Sie sich dafür in Ihrem Control-Center ein, wählen Sie Ihre Domain aus und stellen Sie die Ver­bin­dung zu Ihrem Etsy-Shop her.

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