Es gibt zahl­rei­che Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für viele ver­schie­de­ne Ein­satz­zwe­cke. Während für Un­ter­neh­men Si­cher­heit und Support an erster Stelle stehen, können sich private Nutzer mehr auf Ak­tua­li­tät und grafische Be­son­der­hei­ten kon­zen­trie­ren. Linux ist in vielen Bereichen eine gleich­wer­ti­ge und dazu meist kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ve zu Windows und Mac.

Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für jeden Zweck

Die Frage nach PC oder Mac ist längst überholt oder zumindest un­voll­stän­dig. Auch wenn Linux in der Wahr­neh­mung vieler Nutzer noch eher ein Schat­ten­da­sein fristet, über­zeu­gen die un­ter­schied­li­chen Be­triebs­sys­te­me immer mehr Menschen. Linux-Dis­tri­bu­tio­nen gibt es für ganz ver­schie­de­ne An­wen­dungs­zwe­cke, und gerade als Ein- oder Umsteiger ist es nicht einfach, den Durch­blick zu behalten und das richtige System für die eigenen An­for­de­run­gen zu finden. Hier bekommen Sie einen Überblick über die wich­tigs­ten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen und können so schnell erfassen, welches Linux das richtige für Sie ist.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Ein­stei­ger

Der Umstieg von Mac oder PC auf Linux sollte möglichst rei­bungs­los verlaufen. Grafische Hilfs­mit­tel wie In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent oder Pa­ket­ma­na­ger sind dafür ebenso wichtig wie eine über­sicht­li­che Desk­top­um­ge­bung, das ein oder andere vor­in­stal­lier­te Programm sowie eine große und hilfs­be­rei­te Community. Dies sind die aktuell besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Ein­stei­ger:

Ubuntu

Ubuntu ist einer der Klassiker im Bereich der Linux-Dis­tri­bu­tio­nen. Seit 2004 richtet sich das Be­triebs­sys­tem an un­ter­schied­li­che Nutzer und er­leich­tert auch Ein­stei­gern die ersten Schritte. Ubuntu ist zum einen sehr in­di­vi­du­ell anpassbar und verfügt zum anderen über zahl­rei­che tech­ni­sche Hilfs­mit­tel, die die In­stal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on ver­ein­fa­chen. Viele Programme sind vor­in­stal­liert, weitere Pakete können bequem hin­zu­ge­fügt werden. Ubuntu ist eine der be­lieb­tes­ten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen und die Basis für zahl­rei­che weitere Be­triebs­sys­te­me.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Ubuntu.

Debian

Die ur­sprüng­li­che Basis für Ubuntu ist jedoch Debian. Debian ist eine der ältesten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen, die bereits seit 1993 ver­öf­fent­licht und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die Fülle an Software-Paketen, die für Debian zur Verfügung stehen, war lange Zeit un­über­trof­fen und ist immer noch be­acht­lich. Dazu können auch kom­mer­zi­el­le Programme in­stal­liert werden. Die In­stal­la­ti­on, Wartung und tägliche Nutzung ist sehr intuitiv und stellt auch Windows- oder Mac-Nutzer vor keinerlei Schwie­rig­kei­ten. Die Pa­ket­ver­wal­tung funk­tio­niert über dpkg, und sollten doch einmal Probleme auf­tau­chen, gibt es eine riesige Community, die Nutzern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Debian.

Linux Mint

Linux Mint basiert auf Ubuntu und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken Al­ter­na­ti­ve ent­wi­ckelt. Das Be­triebs­sys­tem setzt auf eigens ent­wi­ckel­te Desk­top­um­ge­bun­gen und in­te­griert wichtige Software direkt von Anfang an. Das System gilt als sehr stabil und gleich­zei­tig be­nut­zer­freund­lich. Es gibt eine sehr gute Hardware-Un­ter­stüt­zung und zahl­rei­che nützliche Si­cher­heits­tools sowie einen prak­ti­schen Da­tei­ma­na­ger. Linux Mint ist vor allem für (ehemalige) Windows-Nutzer eine Über­le­gung wert.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Linux Mint.

Manjaro Linux

Manjaro Linux basiert auf dem eher an­spruchs­vol­len Arch Linux und verbindet dessen freien und in­di­vi­du­el­len Ansatz mit zahl­rei­chen gra­fi­schen Hilfs­mit­teln. Das Ergebnis ist ein Be­triebs­sys­tem, das ei­ner­seits (je nach Version) relativ schlank ist und an­de­rer­seits Neulingen den Einstieg er­leich­tert. Manjaro Linux bietet mehrere Desktop-Ober­flä­chen, ein eigenes In­stal­la­ti­ons­pro­gramm namens Calamares sowie eine Pa­ket­ver­wal­tung mit eigenem Frontend. Da Manjaro Linux das Rolling-Release-Prinzip nutzt, ist das Be­triebs­sys­tem ohne großen zu­sätz­li­chen Aufwand immer auf dem neuesten Stand.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Manjaro Linux.

Ele­men­ta­ry OS

Ele­men­ta­ry OS ist das ideale Be­triebs­sys­tem für ehemalige Mac-Nutzer. Die Nutzung und auch die Ober­flä­chen erinnern stark an die bekannten Apple-Produkte. Auch bei Ele­men­ta­ry OS steht das einfache Handling im Vor­der­grund. So gibt es einige vor­in­stal­lier­te Programme und einen App-Store für weitere Software. Neben der Desk­top­um­ge­bung Pantheon stellt das Team hinter Ele­men­ta­ry OS zahl­rei­che weitere Programme und Projekte zur Verfügung, die für den Einsatz mit dem Be­triebs­sys­tem optimiert wurden.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Ele­men­ta­ry OS 6.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Ein­stei­ger im Überblick

In­stal­la­ti­on Pa­ket­ver­wal­tung Desk­top­um­ge­bun­gen Ver­öf­fent­li­chung
Ubuntu Installer dpkg Gnome, KDE u. a. Halb­jähr­lich
Debian Installer dpkg Gnome, KDE u. a. Un­ter­schied­lich
Linux Mint Installer Synaptic Cinnamon u. a. Halb­jähr­lich
Manjaro Linux Calamares Pacman Xfce, Gnome u. a. Rolling Release
Ele­men­ta­ry OS Installer AppStore Pantheon Un­ter­schied­lich
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Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Profis

Linux richtet sich al­ler­dings nicht nur an Ein­stei­ger – im Gegenteil: Wer sein Be­triebs­sys­tem möglichst frei und nach eigenen Vor­stel­lun­gen aufsetzen und op­ti­mie­ren möchte, findet Linux-Dis­tri­bu­tio­nen, die wenig mehr als ein Terminal bieten. Andere Optionen richten sich aus­drück­lich an Nutzer, die sich mit der Ar­chi­tek­tur von Netz­wer­ken oder Rechnern auskennen und diese auf ihre Si­cher­heit über­prü­fen wollen.

Arch Linux

Für Fans gilt Arch Linux als das „reine“ Linux. Das mi­ni­ma­lis­ti­sche Be­triebs­sys­tem ver­zich­tet auf sämtliche grafische Hilfs­mit­tel. Das bedingt, dass Arch Linux sehr schlank und in­di­vi­du­ell anpassbar ist, dürfte Ein­stei­ger al­ler­dings ab­schre­cken. Die Ein­fach­heit ist zwar Teil der Grundidee von Arch Linux, meint in diesem Fall al­ler­dings aus­schließ­lich die Aus­stat­tung der Dis­tri­bu­ti­on. Arch Linux verwendet den Pa­ket­ma­na­ger Pacman und eignet sich als Ba­sis­sys­tem für nahezu sämtliche Ein­satz­zwe­cke – sofern der Nutzer das System ent­spre­chend aufsetzt.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Arch Linux.

Kali Linux

Kali Linux wird häufig auch als Hacker-Linux be­zeich­net. Tat­säch­lich ist die Haupt­auf­ga­be des Be­triebs­sys­tems die Si­cher­heit. Kali Linux verfügt über zahl­rei­che Tools, mit denen Rechner, Netzwerke und Systeme aus­führ­lich getestet und gewartet werden können. Schwach­stel­len werden iden­ti­fi­ziert und verlorene Daten gerettet. Wichtig dafür ist ein großes Vorwissen, damit die ver­füg­ba­ren Programme auch die best­mög­li­chen Er­geb­nis­se erzielen. Für den Gebrauch im Bü­ro­all­tag oder der Freizeit finden sich dem­entspre­chend pas­sen­de­re Linux-Dis­tri­bu­tio­nen.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Kali Linux.

En­dea­vou­rOS

En­dea­vou­rOS basiert auf Arch Linux, ergänzt das mi­ni­ma­lis­ti­sche System al­ler­dings um gleich mehrere ver­füg­ba­re Desk­top­um­ge­bun­gen. So an­spruchs­voll wie die ur­sprüng­li­che Dis­tri­bu­ti­on ist En­dea­vou­rOS also nicht, dennoch verfolgt auch das Derivat einen sehr zu­rück­ge­nom­me­nen Ansatz und stellt lediglich das Nötigste zur Verfügung. Profis haben so die Mög­lich­keit, ein System ganz nach ihren Vor­stel­lun­gen zu kreieren. Für Anfänger ohne Linux-Er­fah­run­gen ist En­dea­vou­rOS eher nicht geeignet.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über En­dea­vou­rOS.

Slackware

Slackware ist die älteste Linux-Variante, die heute noch verwendet und gewartet wird. Auch der Oldie ver­zich­tet auf sämt­li­chen Ballast und er­mög­licht die In­stal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on lediglich über Skripte. Für Nutzer, die auf der Suche nach dem ur­sprüng­li­chen Linux-Erlebnis sind, ist Slackware wohl die beste Wahl.

MX Linux

MX Linux basiert auf Debian und eignet sich durch den schlanken Xfce-Desktop auch für den Einsatz auf älteren und schwä­che­ren Rechnern. Im Vergleich zu den anderen Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Profis ist MX Linux deutlich be­nut­zer­freund­li­cher; die zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten, die das Be­triebs­sys­tem bietet, machen es aber vor allem für erfahrene Nutzer in­ter­es­sant.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über MX Linux.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Profis im Überblick

In­stal­la­ti­on Pa­ket­ver­wal­tung Desk­top­um­ge­bun­gen Ver­öf­fent­li­chung
Arch Linux Terminal Pacman Keine Rolling Release
Kali Linux Installer APT Xfce Un­ter­schied­lich
En­dea­vou­rOS Calamares Pacman Xfce Rolling Release
Slackware Skript Tar-Archive Keine Un­ter­schied­lich
MX Linux Installer dpkg Xfce und KDE Jährlich
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Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Un­ter­neh­men und Ein­rich­tun­gen

Un­ter­neh­men benötigen in der Regel ein Be­triebs­sys­tem, das zu­ver­läs­sig und be­nut­zer­freund­lich ist. Cloud-Un­ter­stüt­zung, eine einfache Wartung und vor allem ein hohes Maß an Si­cher­heit sind ebenfalls sehr wichtig und recht­fer­ti­gen für viele Firmen im Zwei­fels­fall auch höhere Kosten. Für viele Un­ter­neh­men dürften diese Linux-Dis­tri­bu­tio­nen eine Über­le­gung wert sein.

Red Hat En­ter­pri­se Linux

Red Hat En­ter­pri­se Linux (RHEL) ist der Markt­füh­rer im Segment der Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Un­ter­neh­men. Das Be­triebs­sys­tem ist für Desktop, Server, Cloud und virtuelle Maschinen geeignet und bietet um­fang­rei­chen und kos­ten­pflich­ti­gen Support. RHEL ist sehr stabil und setzt auf lange Le­bens­zy­klen. Die Nutzung ist ver­gleichs­wei­se einfach.

openSUSE

Im openSUSE-Kosmos gibt es ver­schie­de­ne Be­triebs­sys­te­me, die für Un­ter­neh­men optimiert werden und sich durch ihre Be­nut­zer­freund­lich­keit und Sta­bi­li­tät aus­zeich­nen. Während die Basis openSUSE Tumb­le­weed und die Ab­spal­tung openSUSE Leap vor allem für Ar­beits­platz­rech­ner geeignet sind, werden openSUSE MicroOS vor­nehm­lich für das Edge Computing und openSUSE Kubic für Con­tain­erlö­sun­gen verwendet.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über openSUSE.

Fedora

Fedora wird als freie Al­ter­na­ti­ve zu RHEL ent­wi­ckelt und bietet keinen Lang­zeit­sup­port. Im Fokus des Be­triebs­sys­tems steht vor allem die Ak­tua­li­tät, was unter Umständen auf Kosten der Sta­bi­li­tät gehen kann. Fedora eignet sich für Server und Desktops glei­cher­ma­ßen und verwendet die von Red Hat bekannte Pa­ket­ver­wal­tung RPM.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Fedora CoreOS.

IServ

IServ ist zwar nicht grund­sätz­lich für Un­ter­neh­men geeignet, wurde al­ler­dings für den Einsatz in Schulen ent­wi­ckelt. Der kos­ten­pflich­ti­ge Schul­ser­ver basierte ur­sprüng­lich auf Red Hat Linux und stellt neben einem Web- und einem Mail­ser­ver auch ein Forum, einen Domain-Con­trol­ler sowie HTTP-Proxy zur Verfügung.

Zorin OS

Zorin OS ist ein Ubuntu-Derivat, das sich vor allem an Windows-Nutzer richtet und diesen den Umstieg auf Linux er­leich­tert. Gerade für Un­ter­neh­men, die auf die Office-Programme von Microsoft setzen, ist Zorin OS daher eine Über­le­gung wert.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Zorin OS.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Un­ter­neh­men und Ein­rich­tun­gen

In­stal­la­ti­on Pa­ket­ver­wal­tung Desk­top­um­ge­bun­gen Ver­öf­fent­li­chung
RHEL Anaconda RPM Gnome, KDE Un­ter­schied­lich
openSUSE YaST YaST KDE Un­ter­schied­lich
Fedora fcct RPM Gnome Un­ter­schied­lich
IServ Installer npm Ver­schie­de­ne Un­ter­schied­lich
Zorin OS Installer APT Gnome, Xfce u. a. Halb­jähr­lich
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Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen fürs Gaming

Für Nutzer, die ihren Rechner vor allem für Games verwenden möchten, gibt es ebenfalls zahl­rei­che Linux-Dis­tri­bu­tio­nen neben dem beliebten Ubuntu.

Pop!_OS

Pop!_OS stammt von System76 und basiert auf Ubuntu. Das Be­triebs­sys­tem bietet GPU-Support für AMD und Nvidia sowie deren Pro­gram­mier­schnitt­stel­le CUDA. Pop!_OS verfügt über eine hoch­wer­ti­ge Desk­top­um­ge­bung und bietet eine Tiling-Funktion, die besonders Gamern zu­gu­te­kommt.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Pop!_OS.

Garuda Linux

Garuda Linux bietet viele ver­schie­de­ne Desk­top­um­ge­bun­gen und wird als Rolling Release ständig auf dem neuesten Stand gehalten. Neben zahl­rei­chen gra­fi­schen As­sis­ten­ten, die die Ein­rich­tung ver­ein­fa­chen, hält Garuda Linux mit Garuda Gamer ein eigenes Tool für die Kon­fi­gu­ra­ti­on und Live­stream-Funk­tio­nen bereit.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Garuda Linux.

Kubuntu

Auch Kubuntu ist ein Ubuntu-Derivat, setzt al­ler­dings auf KDE Plasma als Desk­top­um­ge­bung, das als relativ leichte Lösung Spiele sehr flüssig laufen lässt. Die Dis­tri­bu­ti­on lässt sich anpassen und so für das Gaming op­ti­mie­ren. Auch zahl­rei­che Programme stehen zur Verfügung.

Drauger OS

Drauger OS ist explizit für den Gaming-Einsatz gedacht und un­ter­stützt nicht nur zahl­rei­che Games, sondern auch Platt­for­men wie Steam. Gleich­zei­tig sorgt das Be­triebs­sys­tem für die nötige Si­cher­heit. Zahl­rei­che Pakete, die bei anderen Linux-Dis­tri­bu­tio­nen zur Grund­aus­stat­tung gehören, sucht man bei Drauger OS al­ler­dings ver­geb­lich.

Lakka OS

Lakka OS ist eine sehr leichte Dis­tri­bu­ti­on, die es Nutzern erlaubt, alte Rechner zur Retro-Spie­le­kon­so­le um­zu­funk­tio­nie­ren. Das Be­triebs­sys­tem basiert auf LibreELEC und nutzt das Frontend RetroArch. Einmal auf­ge­setzt, funk­tio­niert Lakka OS platt­form­über­grei­fend und bietet die Option, zahl­rei­che alte Kon­so­len­spie­le zu in­stal­lie­ren.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Gamer in der Übersicht

In­stal­la­ti­on Pa­ket­ver­wal­tung Desk­top­um­ge­bun­gen Ver­öf­fent­li­chung
Pop!_OS Installer APT Gnome Halb­jähr­lich
Garuda Linux Calamares Pamac KDE, Xfce u. a. Rolling Release
Kubuntu Installer Muon KDE Halb­jähr­lich
Drauger OS Installer Mrai Xfce u. a. Un­ter­schied­lich
Lakka OS Installer Libreto RetroArch Un­ter­schied­lich
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Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Server

Lange Zeit war CentOS die be­lieb­tes­te aller Linux-Server-Dis­tri­bu­tio­nen. Da der Support al­ler­dings demnächst auslaufen wird, braucht es gute Al­ter­na­ti­ven. Diese fünf Linux-Dis­tri­bu­tio­nen sind emp­feh­lens­wert:

Gentoo Linux

Gentoo Linux richtet sich eher an erfahrene User und wird als Rolling Release ständig ak­tua­li­siert. Das Be­triebs­sys­tem arbeitet mit Source-Code-Quellen und gilt als sehr sichere Option für Server. Gentoo Linux lässt sich sehr in­di­vi­du­ell anpassen und so für die eigenen Be­dürf­nis­se op­ti­mie­ren.

Flatcar

Flatcar ist ein cloud­na­ti­ves Be­triebs­sys­tem, das vor allem für die Arbeit mit Con­tai­nern ent­wi­ckelt wurde. Auch diese Lösung richtet sich eher an Experten, die bereits Erfahrung damit haben, Server auf­zu­set­zen und optimal ein­zu­rich­ten. Für Un­ter­neh­men gibt es auch eine kos­ten­pflich­ti­ge Pro-Version.

AlmaLinux

AlmaLinux ist ein be­nut­zer­freund­li­cher Nach­fol­ger von CentOS und wurde als Fork von RHEL ent­wi­ckelt. Das junge System gilt als sehr stabil und richtet sich vor allem an Nutzer, die den bekannten Vorgänger ins Herz ge­schlos­sen haben. So sind etwa viele CentOS-Pakete weiter in AlmaLinux nutzbar.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über AlmaLinux.

Rocky Linux

Ähnliches gilt für Rocky Linux, das auch bi­när­kom­pa­ti­bel mit RHEL ist. Rocky Linux ist für Cloud und HPC geeignet und erst seit 2021 er­hält­lich. Secure Boot sorgt für die nötige Si­cher­heit und eine stets stabile Nutzung.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Rocky Linux.

Photon OS

Das mi­ni­ma­lis­ti­sche Photon OS ist ebenfalls für die Arbeit mit Con­tai­nern ausgelegt. Das Be­triebs­sys­tem ver­zich­tet auf über­flüs­si­ge Pakete und kon­zen­triert sich auf das We­sent­li­che. Für eine ver­läss­li­che Ser­ver­um­ge­bung ohne unnötigen Ballast ist das genau das Richtige.

Weitere In­for­ma­tio­nen finden Sie in unserem aus­führ­li­chen Artikel über Photon OS.

Die besten Linux-Dis­tri­bu­tio­nen für Server in der Übersicht

In­stal­la­ti­on Pa­ket­ver­wal­tung Desk­top­um­ge­bun­gen Ver­öf­fent­li­chung
Gentoo Linux Shell-Befehle Portage Cinnamon, Gnome u. a. Rolling Release
Flatcar Ignition Nicht vorhanden Keine Un­ter­schied­lich
AlmaLinux Installer dnf Gnome Un­ter­schied­lich
Rocky Linux Installer dnf Gnome Un­ter­schied­lich
Photon OS Installer Daemon Keine Un­ter­schied­lich
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