Sie haben sich ver­mut­lich schon häufiger folgende Fragen gestellt: Was bedeutet der Begriff „Backup“ ei­gent­lich genau? Was ist eine Da­ten­si­che­rung? Wie ist sie auf pro­fes­sio­nel­ler Ebene überhaupt zu or­ga­ni­sie­ren? Und warum sind re­gel­mä­ßi­ge Backups so wichtig?

Was ist ein Backup?

Ein Backup ist an sich ein einfacher Vorgang, der sich fol­gen­der­ma­ßen de­fi­nie­ren lässt: Mit einem Backup lassen sich Daten auf einem ge­eig­ne­ten Spei­cher­me­di­um (z. B. einer externen Fest­plat­te) sichern. Am Ende eines Backups steht eine Si­cher­heits­ko­pie zur Verfügung, die wichtige Daten in so­ge­nann­ter red­un­dan­ter Form enthält, also als Dopplung. Werden alte Daten benötigt oder gibt es einen plötz­li­chen Da­ten­ver­lust, lässt sich über das Backup der Da­ten­be­stand ganz oder teilweise wie­der­her­stel­len. Dies kann durch manuelle Methoden (z. B. Zu­rück­ko­pie­ren einzelner Dateien) oder durch spezielle Backup-Software mit Restore-Funk­tio­nen erfolgen.

De­fi­ni­ti­on: Backup

Ein Backup ist eine Sicherung von Daten auf einem ge­eig­ne­ten Spei­cher­me­di­um (z. B. einer externen Fest­plat­te). Am Ende eines er­folg­rei­chen Backups steht eine Si­cher­heits­ko­pie zur Verfügung, mit der verlorene Daten wie­der­her­ge­stellt werden können.

Für Selbst­stän­di­ge und Un­ter­neh­men sind Backups es­sen­zi­ell. Geschäfts- und Kun­den­da­ten wie auch die EDV-In­fra­struk­tur müssen nach einem Da­ten­crash oder einer Vi­ren­in­fek­ti­on schnell wie­der­her­ge­stellt werden können, sonst drohen hohe fi­nan­zi­el­le Verluste. Zudem steht der gute Ruf auf dem Spiel, wenn frus­trier­te Kunden ver­geb­lich auf Antworten im Ge­schäfts­ver­kehr warten, zu­ge­si­cher­te Deadlines über­schrit­ten werden oder ver­ein­bar­te Dienst­leis­tun­gen nicht mehr frist­ge­recht durch­ge­führt werden können.

Aufgrund des hohen Schadens, den ein möglicher Da­ten­ver­lust ver­ur­sacht, sollte man immer eine ef­fi­zi­en­te Backup-Strategie als „Le­bens­ver­si­che­rung“ in der Hin­ter­hand haben. Außerdem be­schleu­ni­gen in­tel­li­gen­te Backup-Lösungen den un­kom­pli­zier­ten und voll­stän­di­gen Da­ten­trans­fer, wenn die IT um­ge­stellt oder neue Hardware ein­ge­setzt wird.

Der erste Schritt: Was muss gesichert werden?

Bei einer Backup-Strategie ist zunächst zu klären, ob man ganze Laufwerke oder lediglich einzelne Ordner und Dateien sichern möchte (etwa Mail­ar­chi­ve, Da­ten­ban­ken, Ar­beits­ord­ner). Man kann sich bei der Da­ten­si­che­rung auch auf spe­zi­fi­sche Da­tei­ty­pen oder Ver­zeich­nis­se kon­zen­trie­ren. Selektive Backups sparen Spei­cher­platz und Band­brei­te im Netzwerk. Ver­än­de­run­gen muss man dann aber immer im Blick behalten und die Backup-Strategie permanent anpassen, sonst werden mög­li­cher­wei­se nicht alle wichtigen Daten erfasst. Wer selektiv vorgeht, benötigt eine genaue Kenntnis über wichtige Spei­cher­or­te. Bei­spiels­wei­se ist zu klären, wo Mails ar­chi­viert werden und der Browser seine Le­se­zei­chen sowie die ver­schlüs­sel­ten Login-Daten für den Pass­wort­ma­na­ger hin­ter­legt.

Bei allen Backup-Varianten muss fest­ge­legt werden, wie oft gesichert werden soll. Zudem ist der gesamte Ge­rä­te­park ein­zu­bin­den: Lokale Rechner spielen ebenso eine Rolle wie Laptops, mobile Endgeräte und Server. Auch wichtige Daten, die in einer Cloud abgelegt werden, sollte man redundant sichern. Wer häufig und über einen langen Zeitraum hinweg um­fang­rei­che Ar­beits­da­tei­en generiert, sollte auch Backups von Zwi­schen­ver­sio­nen für den Ernst- und Re­kon­struk­ti­ons­fall parat haben. Eine maß­ge­schnei­der­te Backup-Strategie umfasst im Idealfall alle re­le­van­ten Son­der­fäl­le.

Tipp

Sichern Sie alle Geräte und Daten mit ein paar Klicks au­to­ma­tisch in hoch­si­che­ren, ISO-zer­ti­fi­zier­ten Re­chen­zen­tren mit My­De­fen­der von IONOS.

Die wich­tigs­ten Backup-Arten im Vergleich

Wer sich eine sinnvolle Backup-Strategie zu­recht­legt, sollte die Un­ter­schie­de zwischen voll­stän­di­gen, in­kre­men­tel­len und dif­fe­ren­zi­el­len Backups kennen. Ein ta­bel­la­ri­scher Überblick ver­deut­licht die Un­ter­schie­de und Be­son­der­hei­ten der Methoden:

  Voll­stän­dig Dif­fe­ren­zi­ell In­kre­men­tell
Ablauf täglicher Backups Mo: Backup komplett
Di: Backup komplett
Mi: Backup komplett
Do: usw.
Mo: Backup komplett
Di: Backup Differenz Mo
Mi: Backup Differenz Mo
Do: usw.
Mo: Backup komplett
Di: Backup Än­de­run­gen Di
Mi: Backup Än­de­run­gen Mi
Do: usw.
Methode Backup be­inhal­tet immer alle Daten, auch un­ver­än­der­te Dateien werden permanent du­pli­ziert Es werden pro Tag sämtliche Dif­fe­ren­zen zum Montag-Backup ar­chi­viert Nach Montag (kom­plet­tes Backup) enthalten die Teil-Backups die Än­de­run­gen pro Tag
Vorteile - ein­fachs­te Wie­der­her­stel­lung, da jedes Backup autonom - geringste Feh­ler­an­fäl­lig­keit, da viele Daten (teils vielfach) redundant vorhanden - Spei­cher­be­darf geringer als beim voll­stän­di­gen Backup - Relativ leichte Wie­der­her­stel­lung - nied­rigs­ter Spei­cher­be­darf - schnells­te Methode - geringste Band­brei­te im Netzwerk
Nachteile - höchster Spei­cher­be­darf - Band­brei­te im Netzwerk wird am stärksten belastet - lang­sams­te Methode - Spei­cher­be­darf größer als beim in­kre­men­tel­len Backup - belastet die Band­brei­te im Netzwerk stärker als die in­kre­men­tel­le Methode - nimmt die erste Re­fe­renz­si­che­rung Schaden, gibt es Probleme - „Zer­stü­ckel­tes“, schwerer zu durch­schau­en­des Archiv - an­fäl­li­ger für Probleme - Wie­der­her­stel­lung kom­pli­zier­ter (erst Voll­si­che­rung, dann schritt­wei­se alle in­kre­men­tel­len Backups) - nimmt die erste Kom­plett­si­che­rung Schaden, gibt es Probleme
Ideale Anwendung - Speicher, Zeit und Band­brei­te aus­rei­chend vorhanden - über­sicht­li­che Da­ten­men­gen sind zu sichern - Zeit, Band­brei­te und Speicher etwas be­grenz­ter - relativ wenige Än­de­run­gen pro Backup - Zeit, Band­brei­te und Speicher begrenzt - größere Da­ten­men­gen fallen häufig an und sind häufig zu sichern
Tipp

Sie wollen mehr Platz für Backups von Sys­tem­da­tei­en er­schaf­fen? Finden Sie alle Infos in unserem Artikel zum WinSxS-Ordner.

Für welche Methode oder welchen Methoden-Mix man sich ent­schei­det, hängt vom Ein­zel­fall ab. Als Faust­re­gel empfehlen Experten: Eine Voll­si­che­rung sollte in größeren zeit­li­chen Abständen durch­ge­führt werden (wö­chent­lich, monatlich), in­kre­men­tel­le und dif­fe­ren­zi­el­le Backups kommen dann in der Zwi­schen­zeit zum Einsatz.

Die 3-2-1-Regel und ihre Umsetzung mit ge­eig­ne­ten Spei­cher­me­di­en

Handelt es sich nicht um große Da­ten­men­gen oder sensiblen Daten, schützen auch günstige und prag­ma­ti­sche Lösungen vor Da­ten­ver­lust. So kann eine re­gel­mä­ßi­ge Da­ten­si­che­rung auf einem Spei­cher­stick bereits erheblich zur Ri­si­ko­mi­ni­mie­rung beitragen. Sobald es sich um eine kom­ple­xe­re IT-In­fra­struk­tur etwa eines mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­mens handelt, sollten größere und um­fas­sen­de­re Lösungen gewählt werden. Nur sie halten im Notfall den Schaden in Grenzen.

Grund­sätz­lich kann ein Backup auf einer internen Fest­plat­te z. B. eines Notebooks abgelegt werden. Dabei nimmt man al­ler­dings das Risiko in Kauf, dass beim Ausfall der Fest­plat­te die ori­gi­na­len Daten samt Backups verloren sind. Ver­läss­li­che Da­ten­si­che­run­gen gehören auf jeden Fall auf ein externes Medium. Das Risiko, dass ver­schie­de­ne Medien zur selben Zeit ausfallen, ist deutlich geringer. Letztlich gilt: Je mehr Kopien, desto besser. Die 3-2-1-Regel hat sich in der Praxis als zu­ver­läs­si­ge Strategie erwiesen: Drei Kopien von Daten inklusive des Originals auf zwei un­ter­schied­li­chen Me­di­en­ty­pen, eine Kopie außer Haus (bei­spiels­wei­se in der Cloud).

Für die Umsetzung der 3-2-1-Regel stehen heute ver­schie­de­ne Spei­cher­mög­lich­kei­ten zur Verfügung.

Cloud-Lösungen und sta­tio­nä­re Speicher – wie werden sie optimal ein­ge­setzt?

Optische Da­ten­trä­ger

Optische Da­ten­trä­ger wie CD, DVD und Blu-ray sind bei über­schau­ba­ren Da­ten­men­gen ver­hält­nis­mä­ßig günstig. Die Speicher sind mobil und lassen sich un­kom­pli­ziert an mehreren Orten verteilen. Man braucht al­ler­dings einen ge­eig­ne­ten Brenner, heute sind solche Geräte aber nicht mehr so ver­brei­tet und gehören immer seltener zur Grund­aus­stat­tung von sta­tio­nä­ren und mobilen Rechnern. Ein großer Vorteil: Optische Da­ten­trä­ger sind ideal für „kalte Backups“, da sie keine aktive Ver­bin­dung zu einem da­ten­ver­ar­bei­ten­den Live-System haben und Daten offline kon­ser­vie­ren. Ihre Da­ten­struk­tu­ren sind fix, die derzeit zu­neh­men­den Gefahren speziell durch Ran­som­wa­re werden dadurch ent­schärft. So können Ver­schlüs­se­lungs­tro­ja­ner keine Daten ma­ni­pu­lie­ren. Er­pres­sun­gen durch Hacker, die für die Ent­schlüs­se­lung ge­ka­per­ter Archive viel Geld verlangen, werden im Keim erstickt.

Al­ler­dings ver­brau­chen gerade um­fang­rei­che Voll­si­che­run­gen mithilfe dieser Da­ten­trä­ger auf Dauer viele Res­sour­cen, was die Öko-Bilanz dieser Methode deutlich be­ein­träch­tigt. Unzählige DVDs, CDs und Blu-rays stapeln sich und müssen verwaltet werden, wobei viele Daten schnell veraltet sind und nicht mehr gebraucht werden. Weitere Nachteile: Optische Da­ten­trä­ger können nur relativ geringe Da­ten­men­gen fixieren, außerdem steigt nach spä­tes­tens zehn Jahren die Aus­fall­ra­te. Sie sind plötzlich nicht mehr lesbar. Für den privaten Haushalt, Frei­be­ruf­ler und Ein­zel­un­ter­neh­mer sind die sta­ti­schen Speicher bei nicht ganz so sensiblen Daten aber eine gute Option. Für kürzere Auf­be­wah­rungs­zei­ten sind sie durchaus zu empfehlen.

USB-Stick und Spei­cher­kar­ten

Optische Da­ten­trä­ger werden heute zunehmend durch USB-Sticks und Spei­cher­kar­ten ersetzt. Diese sind mobil, relativ robust, günstig und können un­kom­pli­ziert mit Backups befüllt werden. Alte Daten sind pro­blem­los über­schreib­bar. Al­ler­dings sind diese wie­der­be­schreib­ba­ren Medien mal­ware­ge­fähr­det und werden dadurch schnell zur Gefahr im Fir­men­netz­werk, indem sie andere Geräte in­fi­zie­ren. Durch ihre geringe Größe werden sie zudem öfter verlegt oder sie gehen unterwegs verloren. Bei nicht ganz so sensiblen Daten sind Sticks und Spei­cher­kar­ten eine gute Option.

Besonders gut geeignet sind die Spei­cher­me­di­en für die schnelle und temporäre Red­un­danz­si­che­rung von über­schau­ba­ren Da­ten­men­gen, die täglich anfallen. Landen sensible Daten auf den mobilen Trägern, sollte man ef­fi­zi­en­te Ver­schlüs­se­lungs­me­tho­den einsetzen und beim Öffnen eines Backups sichere Pass­wör­ter abfragen lassen.

Externe Fest­plat­ten

Externe Fest­plat­ten sind günstig, mobil und haben im Vergleich zu USB-Sticks und DVDs eine relativ hohe Spei­cher­ka­pa­zi­tät. Für den privaten Haushalt, Ein­zel­un­ter­neh­mer und kleinere Betriebe sind mobile Fest­plat­ten eine gute Option. Durch ihre höheren Ka­pa­zi­tä­ten lassen sie sich auch in an­spruchs­vol­le­re Backup-Stra­te­gien im Sinne der 3-2-1-Regel einbinden. Bei so­ge­nann­ten RAID-1-Systemen kommt zudem eine leis­tungs­fä­hi­ge Spie­ge­lungs­funk­ti­on zum Einsatz: Zwei Fest­plat­ten in einem Gehäuse speichern die Daten in doppelter Aus­füh­rung.

Al­ler­dings sind auch externe Fest­plat­ten mal­ware­ge­fähr­det. Mit stei­gen­dem Alter nimmt bei ihnen das Aus­fall­ri­si­ko zu. Sie können zudem her­un­ter­fal­len und haben eine begrenzte Le­bens­zeit, die man mit ent­spre­chen­den Ana­ly­se­tools mitt­ler­wei­le aber ganz gut über­wa­chen kann (SMART-Tech­no­lo­gie). Kunden berichten im Internet immer wieder von Ausfällen aufgrund feh­ler­haf­ter Pro­duk­ti­on. Besonders in der An­fangs­zeit sollte man externe Fest­plat­ten mit ent­spre­chen­den Ana­ly­se­tools un­ter­su­chen und in Ruhe testen.

Ma­gnet­bän­der

Ma­gnet­bän­der sind ein sehr altes Spei­cher­me­di­um aus der Frühzeit der PC-Technik. Obwohl sie heute insgesamt eher in der Nische an­ge­sie­delt sind, setzen speziell Un­ter­neh­men und Betriebe bei der Da­ten­si­che­rung noch immer auf diese Technik. Die Bänder können einfach und vor allem preiswert gelagert werden. Die Spei­cher­ka­pa­zi­tät ist be­acht­lich: Durch den neuen Standard LTO-8 ver­dop­pelt sich das Spei­cher­vo­lu­men pro Kassette auf 12,8 Terabyte. Damit bieten sie deutlich höhere Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten als optische Da­ten­trä­ger oder han­dels­üb­li­che Fest­plat­ten und können mehrfach be­schrie­ben werden.

Es muss al­ler­dings ein spe­zi­el­les Band­lauf­werk an­ge­schafft werden. Beim Wie­der­her­stel­len und Auslesen be­stimm­ter Daten nehmen die Bänder viel Zeit in Anspruch und sind deutlich langsamer als z. B. die Fest­plat­te. Letztere erlaubt ohne größeren Zeit­ver­lust einen wahl­frei­en Zugriff (Random Access) auf alle Daten. Tapes müssen hingegen in die aus­le­sen­de Band­ma­schi­ne eingelegt und dann zeit­auf­wen­dig an die richtige Stelle gespult werden. Me­cha­ni­sche Fehler der Band­lauf­wer­ke und feh­ler­haf­te Kassetten sind nicht aus­zu­schlie­ßen.

Für die pro­fes­sio­nel­le Sicherung se­kun­dä­rer Red­un­danz­ko­pien von hoch­sen­si­blen Daten sind Ma­gnet­bän­der sehr gut geeignet. Man sollte aber aufgrund der ein­ge­schränk­ten Ver­füg­bar­keit nicht ständig und in um­fang­rei­chem Maße auf Backups zu­rück­grei­fen müssen. Der Nachteil ist zugleich ein Vorteil: Gegenüber Hackern und ihren Viren ge­währ­leis­ten „kalte“ und band­ba­sier­te „Linear-Backups“ auf Ma­gnet­band höchste Si­cher­heit durch er­schwer­ten Da­ten­zu­griff.

Cloud-Lösungen

In den letzten Jahren werden netz­ba­sier­te Cloud-Lösungen immer beliebter. On­line­spei­cher sind un­kom­pli­ziert in der Hand­ha­bung und stellen eine pro­fes­sio­nel­le In­fra­struk­tur mit nahezu un­be­grenz­ter Spei­cher­ka­pa­zi­tät zur Verfügung. Eine Da­ten­si­che­rung ist für jedes digitale Gerät an jedem Ort der Welt und zu jeder Uhrzeit möglich. Über eine Syn­chro­ni­sie­rungs­funk­ti­on werden geänderte Daten in einem aus­ge­wähl­ten Ordner au­to­ma­tisch und re­gel­mä­ßig auf die ent­fern­ten Red­un­danz­spei­cher geladen. Zudem kann un­kom­pli­ziert eine ganze In­fra­struk­tur mit sta­tio­nä­ren PCs, mobilen Geräten, vir­tu­el­len Maschinen und fir­men­ei­ge­nen Servern ab­ge­si­chert werden.

Tipp

Auch IONOS hat ver­schie­de­ne Cloud-Lösungen für Ihre Backups Mit Angebot: Im My­De­fen­der lassen sich vor allem Si­che­rungs­ko­pien von be­stimm­ten Dateien und Ver­zeich­nis­sen un­ter­brin­gen. Das Cloud Backup hingegen un­ter­stützt Sie bei der Sicherung des kom­plet­ten Systems.

Cloud-Lösungen eignen sich ideal für pro­fes­sio­nel­le Backup-Stra­te­gien, die um­fang­rei­che Da­ten­men­gen und sensible Geschäfts- und Kun­den­da­ten sichern (müssen). Sie sind flexibel, beliebig skalier- und überall er­reich­bar. Außerdem re­du­zie­ren gut um­ge­setz­te Cloud-Lösungen den Aufwand für komplexe Backup-Stra­te­gien. Sie entlasten bei­spiels­wei­se Firmen ohne eigene IT-Abteilung, da sie den Spei­cher­platz selbst­stän­dig betreuen und verwalten. Kunden müssen nicht mehr selbst mehrfach red­un­dan­te Backups anlegen. Bei seriösen Anbietern wird der Da­ten­be­stand z. B. durch Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken bei der netz­ba­sier­ten Über­tra­gung effizient vor fremden Zugriffen geschützt.

Die Kosten, die bei Cloud-Lösungen in der Regel anfallen, lohnen sich vor allem dann, wenn hohe Da­ten­si­cher­heit gefragt ist und zu­ver­läs­si­ge fir­men­in­ter­ne Lösungen zu aufwendig und zu teuer sind. Außerdem kann fehlendes eigenes Know-how relativ kos­ten­güns­tig mit einer Backup-Cloud eines pro­fes­sio­nel­len Anbieters kom­pen­siert werden. Durch die preislich ge­staf­fel­ten Tarife sind Cloud-Lösungen auch für kleinere Betriebe und Selbst­stän­di­ge in­ter­es­sant, denen Da­ten­si­cher­heit grund­sätz­lich besonders wichtig ist.

Worauf speziell bei hoch­sen­si­blen Daten zu achten ist: Für die Cloud-Backups sollte man einen zer­ti­fi­zier­ten Anbieter auswählen, der trans­pa­rent und aus­führ­lich Auskunft über seine Richt­li­ni­en zum Da­ten­schutz gibt. Werden re­gel­mä­ßig per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet, empfiehlt sich ein Anbieter, der sich aus­drück­lich an die Be­stim­mun­gen der Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) hält. Zudem sollte die tech­ni­sche Basis für On­line­lö­sun­gen be­reit­ste­hen. Damit besonders um­fang­rei­che Si­che­rungs­rou­ti­nen flüssig ab­ge­wi­ckelt werden können, ist eine schnelle Netz­an­bin­dung mit aus­rei­chend Band­brei­te von Vorteil.

Cloud Backup powered by Acronis
Mi­ni­mie­ren Sie Aus­fall­zei­ten mit unserem Kom­plett­schutz
  • Au­to­ma­tisch: Backups und Recovery
  • Intuitiv: Planung und Ma­nage­ment
  • In­tel­li­gent: KI-basierter Be­dro­hungs­schutz
  • Inkl. 300,- € Start­gut­ha­ben im 1. Monat

Windows, Mac und Linux: Bord­mit­tel für die Da­ten­si­che­rung

Es gibt im Internet viele Programme für die Umsetzung von Backup-Stra­te­gien. Software mit meist ge­rin­ge­rem Funk­ti­ons­um­fang und teils kom­pli­zier­te­rer Bedienung gibt es als Freeware, andere Lösungen kosten Geld. Backups können Sie auch kostenlos mit den Bord­mit­teln eines Be­triebs­sys­tems or­ga­ni­sie­ren. An­lei­tun­gen für die gängigen Be­triebs­sys­te­me finden sie hier:

Da­ten­si­che­rung mit Windows 10 (Sys­tem­ab­bild erstellen = Sicherung der Fest­plat­te, auf der sich das Be­triebs­sys­tem mit wichtigen Ein­stel­lun­gen und Nut­zer­da­ten befindet):

Tipp

Möchten Sie ein Mac-Backup erstellen? Erfahren Sie wie mit unserer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Backup-Lösung für Mac-Computer (Time Machine):

Backup-Lösung für Linux-Systeme (Back In Time):

Zum Hauptmenü