Die visuelle Ge­stal­tung ist oft we­sent­lich für den Erfolg eines Web-Angebots und Grafiken sowie Bilder sind deshalb für jede Website ein wichtiger Be­stand­teil. Galerien sind ein beliebtes Mittel, um gleich mehrere Bilder über­sicht­lich in seine Website zu in­te­grie­ren. Zur Ein­bet­tung solcher Bil­der­rei­hen gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten: Nut­ze­rin­nen und Nutzer können etwa eine simple Lightbox über den Quellcode in ihre Website einbinden oder CMS-Er­wei­te­run­gen nutzen.

Ein­bin­dung einer Lightbox-Bil­der­ga­le­rie

Eine Lightbox gehört zu den ein­fachs­ten Mög­lich­kei­ten, Bilder auf einer Website zu prä­sen­tie­ren. Die Lightbox wird als dy­na­mi­sches HTML in Ja­va­Script pro­gram­miert. Klickt man auf die Vor­schau­bil­der, öffnet sich das Bild im Groß­for­mat über der an­ge­dun­kel­ten Website als Hin­ter­grund. Solch eine Lightbox lässt sich un­kom­pli­ziert in die eigene Website einbinden und mit weiteren Funk­tio­nen ergänzen, sodass sie sich ideal für moderne Web­ent­wick­lung eignet.

Als Vor­aus­set­zung benötigt man eine aktuelle Version von Lightbox und natürlich die Bilder inkl. Th­umb­nails (Vor­schau­bil­der), die man auf seiner Seite einbinden möchte. Die erste Lightbox hat der Ent­wick­ler Lokesh Dhakar im Jahr 2005 pro­gram­miert und das Skript kurze Zeit später unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt. Mitt­ler­wei­le gibt es zahl­rei­che Versionen und Aus­füh­run­gen des beliebten Skripts. Dazu zählen sowohl ei­gen­stän­di­ge Skripte als auch Plugins zu Ja­va­Script-Bi­blio­the­ken oder Er­wei­te­run­gen für Content-Ma­nage­ment-Systeme.

Profi-Website in Sekunden dank KI.
  • Profi-Website in Sekunden dank KI
  • Aus tausenden Vorlagen auswählen
  • 30 Tage kostenlos testen

1. Lightbox-Download

Das be­kann­tes­te Lightbox-Skript steht auf der Website von Lokesh Dhakar zum kos­ten­lo­sen Download zur Verfügung. Nach Entpacken der .zip-Datei lassen sich unter anderem folgende Elemente finden: Die index.html-Datei im Ordner examples, die ein An­wen­dungs­bei­spiel be­reit­stellt, und im Ver­zeich­nis dist die drei Ordner css, images und js.

2. CSS- und Ja­va­Script-Datei einbinden

Als nächstes kopiert man die Datei lightbox.css aus dem CSS-Ordner in das CSS-Ver­zeich­nis der Website und die .js-Datei ins Ja­va­Script-Ver­zeich­nis. Sie finden beide dieser Dateien in den ent­spre­chen­den Ordnern im dist-Ver­zeich­nis. Außerdem muss man folgende Zeile in den Head der be­tref­fen­den Webseite über­neh­men, um das CSS-Style­sheet zu laden:

<link href="ihr-css-verzeichnis/lightbox.css" rel="stylesheet">
html

Und folgende Zeile muss man in die letzte Zeile vor dem ab­schlie­ßen­den </body>-Tag einfügen, um das er­for­der­li­che Ja­va­Script ein­zu­bin­den:

<script src="ihr-js-verzeichnis/lightbox.js"></script>
html
Hinweis

Lightbox benötigt jQuery. Falls nicht bereits geschehen, muss man es vor der Arbeit mit dem Lightbox-Skript einbinden und laden.

3. Lightbox-Attribute für Bil­der­ga­le­rie in HTML einbinden

Jedes Bild, das man über die Lightbox anzeigen möchte, benötigt im Quellcode ein passendes HTML-Attribut, damit dem Skript die be­nö­tig­ten In­for­ma­tio­nen zur Verfügung stehen. Jeden Link zum Bild muss man mit dem Attribut data-lightbox und einem in­di­vi­du­el­len Namen für jede Galerie versehen. Bilder, die in eine ge­mein­sa­me Diashow sollen, benötigen alle das gleiche data-lightbox-Attribut. Möchte man zu­sätz­lich eine Bild­un­ter­schrift in­te­grie­ren, verwendet man das data-title-Attribut mit dem ent­spre­chen­den Text.

Beispiel: Einfügen eines einzelnen Bildes

<a href="images/bild-1.jpg" data-lightbox="bild-1" data-title="Bildunterschrift">
<img src="images/bild-1-vorschau.jpg" alt="alternative Erklärung">
</a>
html

Beispiel: Diashow mit mehreren Bildern

<a href="images/bild-2.jpg" data-lightbox="show-1" data-title="morgens"><img src="images/bild-2-vorschau.jpg" alt="alternative Erklärung"></a>
<a href="images/bild-3.jpg" data-lightbox="show-1" data-title="mittags"><img src="images/bild-3-vorschau.jpg" alt="alternative Erklärung"></a>
<a href="images/bild-4.jpg" data-lightbox="show-1" data-title="abends"><img src="images/bild-4-vorschau.jpg" alt="alternative Erklärung"></a>
html

4. Lightbox anpassen

Die Lightbox ist nun in die Website ein­ge­bun­den. Natürlich gibt es noch zu­sätz­li­che Mög­lich­kei­ten, die Diashow bzw. Lightbox-Anzeige zu in­di­vi­dua­li­sie­ren. Eine Anpassung erfolgt, indem man nach dem Laden des Scripts die option-Methode aufruft und dort die je­wei­li­gen Werte eingibt. Die Funktion sieht wie folgt aus:

<script src="ihr-js-verzeichnis/lightbox.js"></script>
<script>
lightbox.option({
'resizeDuration': 200,
'wrapAround': true
});
</script>
html

Die wich­tigs­ten Optionen im Überblick

Es gibt ver­schie­de­ne Attribute, mit denen man das Verhalten der Lightbox innerhalb der option-Funktion anpassen kann. Die wich­tigs­ten finden Sie hier:

Option Standard Be­schrei­bung
alwaysShowNavOnTouchDevices false Wechselt man in dieser Option auf true, sind die Na­vi­ga­ti­ons­pfei­le, die sonst nur er­schei­nen, wenn man mit der Maus drü­ber­scrollt, auf Geräten mit Touch-Display permanent sichtbar.
disableScrolling false Wechselt man hier zu true, ist das Scrollen innerhalb der Seite nicht mehr möglich, wenn die Lightbox geöffnet ist.
fadeDuration 500 Hier bestimmt man, wie lange das Overlay zum Ein- bzw. Aus­blen­den braucht (Zeit­an­ga­ben in Mil­li­se­kun­den).
maxWidth Hiermit legt man die maximale Bild­brei­te fest (Angabe in Pixeln).
maxHeight Hiermit legt man die maximale Bildhöhe fest (Angabe in Pixeln).
positionFromTop 50 Hier legt man den Abstand zum oberen Rand des Sicht­fens­ters fest (Angabe in Pixeln).
resizeDuration 700 Über diese Angabe bestimmt man die Zeit, die der Container für den Übergang zwischen zwei un­ter­schied­lich großen Bildern benötigt (Zeit­an­ga­ben in Mil­li­se­kun­den).
showImageNumberLabel true Wechselt man zu false, wird die Ge­samt­zahl der Bilder innerhalb der Slideshow nicht mehr angezeigt (z. B. Bild 3 von 33).
wrapAround false Setzt man die Option auf true, beginnt die Slideshow nach dem letzten Bild wieder am Anfang.

Al­ter­na­tiv gibt es noch eine Vielzahl weiterer Programme, mit Hilfe derer man eine in­di­vi­du­el­le Bil­der­ga­le­rie erstellen und in die eigene Website einfügen kann. Die Tools sind in der Regel sehr simpel und intuitiv zu bedienen, meist verfügen sie über einen Drag&Drop-Editor.

Bil­der­ga­le­rien direkt in HTML und CSS umsetzen

Bil­der­ga­le­rien lassen sich auch ohne Ja­va­Script oder Lightbox direkt mit HTML und CSS umsetzen. Dabei werden die Bilder meist in einem flexiblen Raster (Grid oder Flexbox) an­ge­ord­net, das sich au­to­ma­tisch an ver­schie­de­ne Bild­schirm­grö­ßen anpasst. Diese einfache Lösung eignet sich besonders für schnelle La­de­zei­ten, re­spon­si­ve Designs und Websites, die bewusst auf externe Skripte ver­zich­ten möchten.

Mit ein paar Zeilen CSS lässt sich so eine an­spre­chen­de, über­sicht­li­che Galerie rea­li­sie­ren, die sowohl per­for­mant als auch such­ma­schi­nen­freund­lich ist. Ein Beispiel für eine einfache Bil­der­ga­le­rien könnte fol­gen­der­ma­ßen aussehen:

<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
<head>
<meta charset="UTF-8">
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<title>Einfache Bildergalerie</title>
<style>
body {
margin: 0;
padding: 2rem;
background-color: #f9f9f9;
}
h2 {
text-align: center;
margin-bottom: 1.5rem;
}
.gallery {
display: grid;
grid-template-columns: repeat(auto-fit, minmax(200px, 1fr));
gap: 10px;
}
.gallery img {
width: 100%;
height: auto;
border-radius: 8px;
transition: transform 0.3s ease, box-shadow 0.3s ease;
}
.gallery img:hover {
transform: scale(1.03);
box-shadow: 0 4px 12px rgba(0, 0, 0, 0.2);
}
</style>
</head>
<body>
<h2>Meine Bildergalerie</h2>
<div class="gallery">
<img src="images/bild-1.jpg" alt="Sonnenaufgang am Meer">
<img src="images/bild-2.jpg" alt="Blühende Wiese im Frühling">
<img src="images/bild-3.jpg" alt="Berglandschaft bei Sonnenuntergang">
<img src="images/bild-4.jpg" alt="Stadtansicht bei Nacht">
<img src="images/bild-5.jpg" alt="Herbstlicher Waldweg">
</div>
</body>
</html>
html

Im HTML-Teil unseres Mi­ni­mal­bei­spiels werden eine h2-Über­schrift und ein div-Container definiert, in dem mehrere Bilder mit dem img-Tag eingefügt sind. Jedes Bild hat ein alt-Attribut, das eine kurze Be­schrei­bung enthält. Dies ist wichtig für Bar­rie­re­frei­heit und SEO. Im CSS-Teil sorgt die Grid-Dar­stel­lung (display: grid) dafür, dass die Bilder au­to­ma­tisch in Spalten an­ge­ord­net werden, die sich flexibel an die Bild­schirm­grö­ße anpassen. Mit gap: 10px entsteht etwas Abstand zwischen den Bildern. Durch die hover-Effekte (Ver­grö­ße­rung und Schatten) wirkt die Galerie in­ter­ak­ti­ver und moderner, wenn man mit der Maus über ein Bild fährt.

Hinweis

Sie können die Galerie leicht erweitern, zum Beispiel durch Bild­un­ter­schrif­ten unter den Fotos, ein­heit­li­che Rahmen oder den Einsatz von object-fit: cover, um Bild­aus­schnit­te gleich­mä­ßig und har­mo­nisch dar­zu­stel­len. Ebenso lässt sich das Layout mit wenigen CSS-An­pas­sun­gen an Ihr Corporate Design anpassen. Auf diese Weise erhalten Sie auch ohne Ja­va­Script eine optisch an­spre­chen­de, be­nut­zer­freund­li­che und SEO-op­ti­mier­te Bil­der­ga­le­rie, die sich flexibel in jede Website in­te­grie­ren lässt.

Bil­der­ga­le­rien-Er­wei­te­run­gen für Content-Ma­nage­ment-Systeme

Bei der Umsetzung ihrer Website ent­schei­den sich viele Un­ter­neh­men wie auch Selbst­stän­di­ge für den Einsatz eines Content-Ma­nage­ment-Systems. Das ist mit dem Vorteil verbunden, dass ein CMS bereits ein „fertiges Grund­ge­rüst“ bietet – die meisten Systeme er­mög­li­chen es zudem, auch ohne tie­fer­ge­hen­de Pro­gram­mier- und IT-Kennt­nis­se eine pro­fes­sio­nel­le Website zu erstellen.

Neben der in­tui­ti­ven Bedienung und den be­nut­zer­freund­li­chen Ober­flä­chen schätzen viele auch den flexiblen Aufbau von Systemen wie Joomla! oder Typo3. Durch die oft modulare Struktur lässt sich das Grund­ge­rüst erweitern und auf die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se abstimmen. Möglich macht das unter anderem die große Community, die hinter vielen (Open-Source-)Systemen steckt und zahl­rei­che Ex­ten­si­ons oder Plugins erstellt. Somit gibt es auch zahl­rei­che Er­wei­te­run­gen, um pro­fes­sio­nel­le Bil­der­ga­le­rie zu erstellen und ein­zu­bin­den. Wir stellen Ihnen einige Lösungen für die Systeme Joomla!, WordPress und TYPO3 vor.

Bil­der­ga­le­rien für WordPress

WordPress ist das meist­ge­nutz­te Open-Source-CMS weltweit. Obwohl es ur­sprüng­lich als Blog-System kon­zi­piert war, stellt WordPress mitt­ler­wei­le durch viele Mög­lich­kei­ten zur Er­wei­te­rung und Anpassung ein voll­wer­ti­ges Content-Ma­nage­ment-System dar, das auch für andere Bereiche genutzt werden kann. Gerade im Bereich Fashion, Lifestyle oder Beauty ist eine äs­the­ti­sche grafische Dar­bie­tung der Themen von hoher Bedeutung: Kein Wunder also, dass bei über 60.000 Er­wei­te­run­gen auch das ein oder andere Plugin für Bil­der­ga­le­rien dabei ist.

NextGen Gallery ist eines der be­kann­tes­ten Plugins für WordPress. Sowohl Thumbnail-Galerien als auch Slide­shows sind mit NextGen möglich, zudem gibt auch eine in­te­grier­te Lightbox-Option – alles im re­spon­si­ven Design. Das Plugin bietet auch für sehr große Galerien viele Optionen und er­leich­tert durch seine über­sicht­li­che Struktur und einfache Bedienung sowohl den Upload großer Bil­der­men­gen als auch die Bild­ver­wal­tung. Die wich­tigs­ten Parameter wie Größe, Anzahl oder Intervall sind wählbar, auch Was­ser­zei­chen fügt man im Hand­um­dre­hen ein. Allgemein punktet NextGen mit Usability und einer über­sicht­lich struk­tu­rier­ten Be­nut­zer­ober­flä­che. Über die WordPress-Plugin-Sammlung steht die kos­ten­lo­se Version von NextGen Gallery zum Download zur Verfügung. Auf der Website der Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler findet man außerdem die kos­ten­pflich­ti­gen Versionen, die mit zu­sätz­li­chen Features für den pro­fes­sio­nel­len Einsatz aufwarten. Letztere bieten vor allem für den E-Commerce-Bereich einige in­ter­es­san­te Funk­tio­nen.

Das Plugin Envira Gallery er­mög­licht ebenfalls, Bil­der­ga­le­rien für seine Website zu erstellen. In­di­vi­du­el­le Galerien erstellt der User entweder für einzelne Posts oder Seiten, aber auch so­ge­nann­te globale Galerien sind möglich.

Das re­spon­si­ve Design ist bei Envira Out-of-the-Box und sowohl für Galerien als auch Light­bo­xen umgesetzt. Das Besondere an Envira: Das Programm lädt die Bild­in­hal­te asynchron nach, weshalb man bezüglich Ladezeit und Per­for­mance selbst bei großen Bil­der­ga­le­rien keine Abstriche machen muss. Als Bil­der­ga­le­rie-Plugin bietet Envira dadurch auch aus SEO-Sicht Vorteile, denn die La­de­ge­schwin­dig­keit ist ein wichtiger Ran­king­fak­tor.

Die kos­ten­lo­se Version Envira Gallery Lite steht im WordPress-Plugin-Ver­zeich­nis zum Download zur Verfügung. Er­wei­ter­te Pakete sind kos­ten­pflich­tig, bieten aber z. B. Wa­ter­marks oder Video-Galerien an. Mehr dazu lesen Sie auf der Website von Envira Gallery.

Me­taS­li­der

Auch das WordPress-Plugin Me­taS­li­der gehört mit zu den be­lieb­tes­ten Lösungen, um Bilder und Slide­shows auf einer Website zu prä­sen­tie­ren. Mit seiner in­tui­ti­ven Drag&Drop-Ober­flä­che lassen sich Slider in wenigen Minuten erstellen, ohne dass Pro­gram­mier­kennt­nis­se er­for­der­lich sind. Der User kann dabei aus mehreren Slider-Typen auswählen und so den Stil, die Ani­ma­tio­nen und Über­gangs­ef­fek­te in­di­vi­du­ell anpassen.

Ein we­sent­li­cher Vorteil von Me­taS­li­der ist das voll­stän­dig re­spon­si­ve Design. Alle Slider passen sich au­to­ma­tisch an die Bild­schirm­grö­ße an, wodurch Bilder und Texte sowohl auf Desktop-Rechnern als auch auf Smart­phones oder Tablets optimal dar­ge­stellt werden. Zudem bietet das Plugin eine Reihe von SEO-Optionen. Darüber hinaus ist Me­taS­li­der mit dem WordPress-Block-Editor (Gutenberg) sowie gängigen Page Buildern kom­pa­ti­bel und lässt sich nahtlos in be­stehen­de Layouts in­te­grie­ren. Die kos­ten­lo­se Version von Me­taS­li­der steht im of­fi­zi­el­len WordPress-Plugin-Ver­zeich­nis zur Verfügung. Wer mehr Funk­tio­nen benötigt, kann auf die Pro-Version upgraden, die unter anderem Video-Slider und Thumbnail-Na­vi­ga­ti­on bietet.

Bil­der­ga­le­rien für Joomla!

Auch Joomla! erfreut sich in Deutsch­land und in­ter­na­tio­nal immer größerer Be­liebt­heit. Mitt­ler­wei­le gehört es zu den Top 3 der meist­ge­nutz­ten Content-Ma­nage­ment-Systeme. Auch bei Joomla! erwarten den User eine riesige Community sowie ein großer Pool an Er­wei­te­run­gen und Plugins.

sigplus

Die Simple Image Gallery Plus – kurz sigplus – hält im Grunde, was der Name bereits ver­spricht, und un­ter­stützt den User bei der Er­stel­lung von einfachen Bil­der­ga­le­rien. Das schlanke Plugin für Bil­der­ga­le­rien erfüllt seinen Zweck und eignet sich vor allem für kleine Homepages und Galerien mit einer über­schau­ba­ren Anzahl von Bildern. Un­er­fah­re­ne Nut­ze­rin­nen und Nutzer pro­fi­tie­ren von der einfachen Hand­ha­bung und in­tui­ti­ven Bedienung. Im „Advanced-Modus“ stehen er­fah­re­nen Nutzenden auch weitere Ein­stel­lun­gen zu Th­umb­nails, Caching u.v.m. zur Verfügung. Das Plugin ist kostenlos und steht im Joomla! Ex­ten­si­ons Directory zum Download bereit.

Ebenfalls kostenlos ist Phoca Gallery – dabei bietet das Programm einen deutlich größeren Funk­ti­ons­um­fang als das zuvor erwähnte sigplus. Es bietet die Mög­lich­keit, Bil­der­ga­le­rien und Slide­shows in die eigene Joomla!-Website ein­zu­bin­den. Die Bedienung von Phoca Gallery erfolgt al­ler­dings nicht ganz so intuitiv – ins­be­son­de­re An­fän­ge­rin­nen und Anfänger benötigen etwas Ein­ar­bei­tungs­zeit, um den vollen Funk­ti­ons­um­fang nutzen zu können. Hat man den Einstieg jedoch geschafft, stehen neben den Grund­funk­tio­nen auch prak­ti­sche Features wie Was­ser­zei­chen­ein­bin­dung oder eine Down­load­op­ti­on für Besucher zur Verfügung. Die kos­ten­lo­se Er­wei­te­rung findet man auf der Website von Joomla!, auf der Seite der Ent­wi­ckeln­den stehen eine aus­führ­li­che Do­ku­men­ta­ti­on und zu­sätz­li­che Module und Plugins für Phoca Gallery zur Verfügung.

Das kos­ten­pflich­ti­ge Joomla!-Plugin Showtime Image Gallery er­mög­licht die einfache Er­stel­lung von pro­fes­sio­nel­len Bil­der­ga­le­rien direkt innerhalb des Content-Ma­nage­ment-Systems. User können Galerien für einzelne Beiträge oder Seiten anlegen und diese über Module oder Short­codes einbinden. Mit der Un­ter­stüt­zung gängiger Lightbox-Skripte wie FancyBox, Light­Gal­lery oder Pho­toS­wi­pe lassen sich Bilder im Groß­for­mat an­spre­chend und in­ter­ak­tiv prä­sen­tie­ren. Dank des re­spon­si­ven Designs passen sich alle Galerien au­to­ma­tisch an un­ter­schied­li­che Bild­schirm­grö­ßen an. Zu­sätz­lich können Nut­ze­rin­nen und Nutzer SEO-relevante Attribute wie Bildtitel und Alt-Texte vergeben, um die Sicht­bar­keit in Such­ma­schi­nen zu ver­bes­sern. Das Plugin ist als Abomodell auf der Website des Ent­wick­ler­stu­di­os Fire­co­ders zum Download er­hält­lich.

Bil­der­ga­le­rien für TYPO3

Auch TYPO3 ist ein beliebtes Content-Ma­nage­ment-System. Das CMS ist eine stark er­wei­ter­ba­re Software, die sowohl für kleine und mit­tel­gro­ße Websites als auch für sehr große En­ter­pri­se-Lösungen zum Einsatz kommt. Ent­spre­chend riesig ist die Community von TYPO3. Al­ler­dings ist TYPO3 nicht die un­kom­pli­zier­tes­te Lösung, möchte man ohne große Vor­kennt­nis­se eine Website umsetzen. Trotzdem in­ves­tie­ren viele Un­ter­neh­men die Zeit in Ein­ar­bei­tung bzw. Kosten für Fach­per­so­nal, um die Vorzüge des CMS voll nutzen zu können. Auch in Sachen Bil­der­ga­le­rien gibt es für TYPO3 einige pro­fes­sio­nel­le Lösungen.

Die TYPO3-Er­wei­te­rung Simple Image Gallery bzw. bm_image_gallery er­mög­licht die einfache Er­stel­lung von flexiblen und re­spon­si­ven Bil­der­ga­le­rien. Nut­ze­rin­nen und Nutzer können Galerien direkt aus TYPO3-File-Coll­ec­tions anlegen, sodass Bilder zentral verwaltet und in mehreren Galerien wie­der­ver­wen­det werden können. Beim Klick auf ein Bild öffnet sich optional eine Lightbox, die das Bild im Groß­for­mat darstellt und eine intuitive Na­vi­ga­ti­on durch die Galerie er­mög­licht. Dank der Un­ter­stüt­zung von in­di­vi­du­el­len Bild­grö­ßen und Ty­po­Script-Kon­fi­gu­ra­tio­nen lassen sich Dar­stel­lung und Layout der Galerien an die je­wei­li­gen An­for­de­run­gen anpassen. Die Er­wei­te­rung ist zudem SEO-freund­lich, da Alt-Texte, Titel und Be­schrei­bun­gen für jedes Bild hin­ter­legt werden können. bm_image_gallery lässt sich in moderne TYPO3-In­stal­la­tio­nen in­te­grie­ren und ist im Ex­ten­si­ons-Store von TYPO3 zum Download er­hält­lich.

ns_gallery

Die TYPO3-Er­wei­te­rung ns_gallery ist eine kos­ten­pflich­ti­ge Lösung für die Er­stel­lung von pro­fes­sio­nel­len Bil­der­ga­le­rien und Mul­ti­me­dia-Slidern. Sie un­ter­stützt un­ter­schied­li­che Layouts, Slider-Dar­stel­lun­gen sowie Zoom-Funk­tio­nen, wodurch sich Galerien optisch flexibel an Ihr Webdesign anpassen lassen. ns_gallery erlaubt die Ver­wal­tung von Bildern in Alben und Ka­te­go­rien und un­ter­stützt zu­sätz­lich die Ein­bin­dung von Videos, bei­spiels­wei­se von YouTube.

Mit Funk­tio­nen wie Lazy-Loading und re­spon­si­vem Design werden sowohl La­de­zei­ten als auch die Dar­stel­lung auf mobilen End­ge­rä­ten optimiert. Die Er­wei­te­rung bietet außerdem um­fang­rei­che Lightbox-Funk­tio­nen. Sie kann 15 Tage kostenlos getestet werden und ist danach als jähr­li­ches Abon­ne­ment oder als Lifetime-Sub­scrip­ti­on auf der of­fi­zi­el­len Website er­hält­lich.

SEO-relevante Aspekte von Bil­der­ga­le­rien

Bil­der­ga­le­rien für Homepages können die Sicht­bar­keit Ihrer Website in Such­ma­schi­nen deutlich ver­bes­sern, wenn sie richtig optimiert sind. Dazu gehört die Ver­wen­dung aus­sa­ge­kräf­ti­ger Da­tei­na­men, Alt-Texte und Bild­be­schrei­bun­gen, die den Inhalt der Bilder für Such­ma­schi­nen ver­ständ­lich machen. Auch re­spon­si­ve Dar­stel­lung, schnelle La­de­zei­ten durch Lazy Loading und op­ti­mier­te Bild­grö­ßen tragen zur Per­for­mance bei, was sich positiv auf das Ranking auswirkt.

SEO-Check­lis­te für Galerien

Alle Bilder mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Da­tei­na­men versehen

Alt-Texte und Titel zur Bild­be­schrei­bung ergänzen

Bilder für schnelle La­de­zei­ten op­ti­mie­ren (Kom­pres­si­on, Lazy Loading)

Re­spon­si­ve Größen für ver­schie­de­ne Geräte einbinden

Struk­tu­rier­te Daten verwenden

Wenn möglich, Bild­un­ter­schrif­ten oder Captions hin­zu­fü­gen

Interne Ver­lin­kung zu re­le­van­ten Inhalten nutzen

Zum Hauptmenü