Das ur­sprüng­lich als Weblog ge­star­te­te Projekt WordPress ist mitt­ler­wei­le in 51 Sprachen verfügbar und die aktuelle Version wurde bis November 2015 knapp 27 Millionen Mal her­un­ter­ge­la­den. Dabei setzen nicht nur kleine und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men auf das freie CMS – auch Me­di­en­schwer­ge­wich­te wie die New York Times, LinkedIn oder CNN pro­fi­tie­ren von der Technik. Für kom­mer­zi­el­le wie private Nutzer glei­cher­ma­ßen reizvoll: Die schier riesige Auswahl an WordPress Plugins, Themes und Widgets. Über die Open-Source-Plattform können mitt­ler­wei­le über 30.000 Plugins her­un­ter­ge­la­den werden – die Zahl steigt täglich. Neben beliebten SEO-Tools gibt es auch zahl­rei­che Si­cher­heits­plug­ins. Ob zur Ab­si­che­rung nach außen oder als interne Si­cher­heits­vor­keh­run­gen: Si­cher­heits­plug­ins erhöhen die WordPress-Si­cher­heit enorm. Denn so einfach das CMS zu bedienen ist, so einfach ist es für Hacker auch, sich un­er­laub­ten Zugriff zu ver­schaf­fen – es sei denn, man sorgt als Ad­mi­nis­tra­tor schon bei der In­stal­la­ti­on für ein sicheres System. Mit den folgenden WordPress Security Plugins lässt sich die Si­cher­heit der eigenen Website wir­kungs­voll erhöhen.

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Plugins zur Abwehr von Schad­soft­ware und Spam

Wie der eigene PC durch Anti-Viren-Software, sollte auch das eigene Web­pro­jekt durch spezielle WordPress Security Plugins geschützt werden. Erkennt man einen Ein­dring­ling gar nicht oder zu spät, kann das zum massiven Einbruch des Website-Traffics führen. Denn Such­ma­schi­nen wie Google erkennen in­fi­zier­te Websites und senden eine Warn­mel­dung an die Nutzer, sodass selbige die Seite künftig nicht mehr aufrufen. Beim WordPress-Hosting mit IONOS schützt das IONOS Site Lock-Feature aktiv vor Schad­soft­ware und un­be­fug­ten Zugriffen. Mit dem Programm können bis zu 500 Un­ter­sei­ten gescannt und gezielt auf Si­cher­heits­lü­cken gecheckt werden. Folgende WordPress Security Plugins bieten darüber hinaus zu­sätz­li­chen Schutz: Das Plugin Anti-Malware Security durch­sucht die gesamte In­stal­la­ti­on nach Malware und Viren. Im nächsten Schritt hilft das Plugin dem User dann bei der Be­sei­ti­gung eventuell auf­ge­spür­ter Schad­soft­ware. Nach einem ähnlichen Prinzip funk­tio­niert das AntiVirus Plugin, das ebenfalls vor Malware und Spam schützt, um WordPress sicher zu machen. AntiVirus deckt vor­han­de­ne Si­cher­heits­lü­cken auf und schützt so vor möglichen Exploits – also der sys­te­ma­ti­schen Aus­nut­zung dieser Lücken. Als Ad­mi­nis­tra­tor kann man dieses Plugin auch nutzen, um re­gel­mä­ßi­ge Scans und Reports durch­füh­ren zu lassen. Auf Wunsch in­for­miert einen das Plugin auch via E-Mail, wenn ein Schad­pro­gramm gefunden wurde. Außerdem kann man eine White­lis­te erstellen – also eine Liste der­je­ni­gen Personen und In­sti­tu­tio­nen, die als ver­trau­ens­wür­dig gelten. Ein weiteres nütz­li­ches Plugin ist Bad Behavior: Es hilft dabei, Link-Spam in Kom­men­tar­spal­ten und Gäs­te­bü­chern zu ver­hin­dern, indem es Spam-Bots abblockt, bevor sie überhaupt agieren können.

Plugins für maximale Login-Si­cher­heit

Die Wich­tig­keit eines sicheren Passworts wird oft un­ter­schätzt. User sollten sich stets an die WordPress-Tipps zur Pass­wort­si­cher­heit halten; zu­sätz­li­chen Schutz können ebenfalls wieder Plugins bieten. So ist das Plugin Limit Login Attempts ein nütz­li­ches Werkzeug gegen Ha­cker­an­grif­fe, die als so­ge­nann­te Brute-Force-Attacken klas­si­fi­ziert werden. Dabei versuchen Hacker, die Login-Daten der User zu ent­schlüs­seln, indem sie häufig gewählte Pass­wör­ter mit den je­wei­li­gen Nut­zer­na­men kom­bi­nie­ren. Gelingt ihnen der un­er­laub­te Login, kann das Da­ten­ver­lus­te oder un­er­laub­te Än­de­run­gen des Quell­codes zur Folge haben. Beim Hack­ver­such probieren die Skripte teilweise tausende von Pass­wör­tern pro Minute durch – es sei denn, der Nutzer hat das Plugin Limit Login Attempts in­stal­liert, denn dies begrenzt die Zahl der erlaubten Fehl­ver­su­che bei der Anmeldung: So lässt sich bei­spiels­wei­se ein­stel­len, dass nach vier Fehl­ver­su­chen der Account für einen längeren Zeitraum gesperrt bleibt. Da das Plugin die IP des Nutzers erfasst, hat dies jedoch keinen Einfluss auf die Login-Versuche des Ad­mi­nis­tra­tors. Mitt­ler­wei­le bieten die meisten All-In-One-Lösungen eine so­ge­nann­te Brut-Force- Firewall als Premium-Feature für eine möglichst hohe WordPress-Si­cher­heit.

Tipp

Wer WordPress kennt, weiß, dass Security-Plugins nur eine Kategorie ver­füg­ba­rer Er­wei­te­run­gen dar­stel­len. Von Beginn an hat sich das ehemalige Blog-System durch seine hoch­gra­di­ge Er­wei­ter­bar­keit aus­ge­zeich­net. Werfen Sie bei Interesse doch einen Blick auf unsere weiteren Plugin-Artikel:

Zweite Kennwort-Ebene in­stal­lie­ren

Über das WP Secure Login Plugin kann man den Account zu­sätz­lich zu den vorhanden Kenn­wör­tern noch mit einer weiteren Kennwort-Instanz sichern. Das zu­sätz­li­che Kennwort ist nur über die App von Google einsehbar und wird re­gel­mä­ßig erneuert. Ähnlich funk­tio­niert das Plugin Two-Factor Au­then­ti­ca­ti­on, mit dem man auf allen Nut­zer­ebe­nen eine zweite Username- und Passwort-Instanz aus­spie­len kann.

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Plugins als All-In-One-Lösungen für WordPress-Si­cher­heit

So­ge­nann­te All-In-One-Lösungen kom­bi­nie­ren un­ter­schied­li­che Si­cher­heits­fea­tures in einem WordPress Security Plugin. Ziel ist es, Si­cher­heits­lü­cken zu vermeiden und vor­han­de­ne schnellst­mög­lich zu schließen – also über ein einzelnes Plugin WordPress so sicher wie möglich zu machen. Der Vorteil von solchen All-In-One-Lösungen wie iThemes Security ist, dass sie auch für wenig erfahrene Nutzer geeignet sind. Die es­sen­ti­el­len Features setzen nur einige Grund­kennt­nis­se voraus. So kann bei­spiel­wei­se auch das Acunetix WP Security Plugin von weniger ver­sier­ten Usern in­stal­liert werden. Es dient zur Über­wa­chung der Website hin­sicht­lich po­ten­ti­el­ler Si­cher­heits­ri­si­ken. Doch nicht nur die bloße Iden­ti­fi­ka­ti­on von Problemen ist möglich, der Nutzer erhält zu­sätz­lich auch Hand­lungs­emp­feh­lun­gen und Tools zur Lösung vor­han­de­ner Probleme.

Solche Plugins können durch ihre zu­sätz­li­chen Features auch für erfahrene Nutzer zum ge­eig­ne­ten Werkzeug werden. Das Plugin Acunetix WP Security bietet bei­spiels­wei­se einen Passwort-Generator sowie ein spe­zi­el­les Datenbank-Tool. Das Plugin Bul­let­pro­of Security er­mög­licht die Abwehr von spe­zi­fi­schen Angriffen wie zum Beispiel XSS, RFI, CRLF, CSRF, Base64, Code Injection und SQL Injection. Wichtige Quellcode-Dateien stehen so unter be­son­de­rem Schutz.

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WordPress Security Plugins für re­gel­mä­ßi­ge Updates

Beim Hosting-Partner IONOS werden einige Plugins bereits vor­in­stal­liert. Weitere WordPress Security Plugins können – wie andere Er­wei­te­run­gen auch – ohne weiteres von den Usern selbst in­stal­liert werden. Dabei sollte man natürlich immer auf ver­trau­ens­wür­di­ge Quellen achten. Auch die Ak­tua­li­tät des Plugins ist wichtig – selbige überprüft bei­spiels­wei­se der WP Update Notifier. Grobe Si­cher­heits­lü­cken werden im besten Fall schnell erkannt und von den Ent­wick­lern ge­schlos­sen. Von dieser Wei­ter­ent­wick­lung pro­fi­tiert man natürlich nur, sofern re­gel­mä­ßi­ge Updates durch­führt werden. Der WP Update Notifier ist also kein Security-Plugin im klas­si­schen Sinne, sorgt aber auf lange Sicht für die ak­tu­ells­te und damit auch sicherste Version von Plugins, Themes und anderen In­stal­la­tio­nen. IONOS-Kunden pro­fi­tie­ren hier vom so­ge­nann­ten Safe-Mode. Wird dieser bei In­stal­la­ti­on aktiviert, werden alle An­wen­dun­gen au­to­ma­tisch aktuell gehalten.

Mit Security-Check WordPress sicher machen

Will man den Security-Status seiner Website kon­trol­lie­ren, empfiehlt sich das Plugin Security Ninja, mit dem man die eigene Seite durch rund 30 Tests über­prü­fen lassen kann. Unter anderem simuliert das Programm einen Brut-Force-Angriff. Schwach­stel­len können so direkt auf­ge­deckt und mithilfe des Plugins und anderen Er­wei­te­run­gen schnell behoben werden.

Tipp

Website-Betreiber plat­zie­ren Cookies zu Analyse-, Markt­for­schungs- oder Wer­be­zwe­cken auf den Rechnern ihrer Website-Besucher. Da das Opt-in bei Cookies mitt­ler­wei­le in vielen Ländern ge­setz­li­cher Standard ist, gibt es dafür eine Reihe aus­ge­zeich­ne­ter Plugins. WordPress-Cookie-Plugins – die 4 besten Opt-in-Lösungen.

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