Sie können Ihre Web­adres­se ganz einfach in mehrere Bereiche un­ter­tei­len, indem Sie WordPress auf einer Subdomain betreiben. Welche Vor- und Nachteile dieser Schritt hat und wie Sie eine Subdomain erstellen und WordPress auf dieser in­stal­lie­ren, erfahren Sie hier.

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Subdomain: Erklärung und Vor- und Nachteile

Als Subdomain be­zeich­net man den Be­stand­teil einer Domain, der dem Do­main­na­men – auch Second-Level-Domain genannt – un­ter­ge­ord­net ist. Die Subdomain wird aus diesem Grund auch als Third-Level-Domain be­zeich­net. Sie wird immer mit einem Punkt von dem Do­main­na­men getrennt und steht diesem voran. In der nach­fol­gen­den Grafik ist fotos die Subdomain der Adresse example.org.

Eine Subdomain zu nutzen, zahlt sich aus ver­schie­de­nen Gründen aus: Zum einen entstehen keine zu­sätz­li­chen Kosten, denn Sie können so viele Sub­do­mains erstellen, wie Sie wollen – ohne eine neue Web­adres­se kaufen zu müssen. Zum anderen können Sie auf derselben Root-Domain mehrere Produkte bzw. Angebote ver­mark­ten und so Ihre Brand stärken.

Jede Subdomain ist al­ler­dings als ei­gen­stän­di­ge Website-Ei­gen­schaft in der Google Search Console ein­zu­tra­gen. Zudem erfordert das Link­buil­ding in vielen Fällen deutlich mehr Aufwand. Prin­zi­pi­ell bietet eine Subdomain in puncto Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung aber keinerlei Nachteile zu einer Standard-Domain.

Hinweis

In WordPress auf Sub­do­mains zu setzen, ist – neben Un­ter­ver­zeich­nis­sen – eine von zwei URL-Struk­tu­ren, die Sie bei der Ein­rich­tung von WordPress Multisite wählen können.

Wie erstellt man eine Subdomain?

Die genaue Vor­ge­hens­wei­se bei der Ein­rich­tung bzw. Er­stel­lung einer Subdomain für WordPress und Co. hängt davon ab, bei welchem Provider Sie Ihr Projekt hosten. Viele Anbieter er­mög­li­chen derartige Kon­fi­gu­ra­tio­nen über das web­ba­sier­te Tool cPanel. Kunden und Kundinnen von IONOS können beliebige Sub­do­mains fol­gen­der­ma­ßen erstellen:

  1. Loggen Sie sich über die An­mel­de­sei­te im Cloud Panel ein.
  2. Klicken Sie die Rubrik „Domains & SSL“ an.
  3. Wählen Sie die Domain aus, für die Sie eine Subdomain erstellen wollen.
  4. Rufen Sie den Reiter „Sub­do­mains“ auf.
  5. Drücken Sie auf die Schalt­flä­che „Subdomain erstellen“.
  6. Geben Sie den ge­wünsch­ten Namen der Subdomain an und klicken Sie auf „Speichern“.
Tipp

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WordPress auf einer Subdomain in­stal­lie­ren: Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen

Bei der In­stal­la­ti­on von WordPress auf einer Subdomain gehen Sie prin­zi­pi­ell genauso vor, wie wenn Sie eine neue WordPress-Seite erstellen bzw. in­stal­lie­ren. Dank 1-Klick-In­stal­la­tio­nen haben Sie hier vielen Providern die Mög­lich­keit, eine Menge Zeit und Aufwand zu sparen. Sie können sich aber auch immer dazu ent­schei­den, das Content-Ma­nage­ment-System manuell zu in­stal­lie­ren.

In den nach­fol­gen­den Ab­schnit­ten be­schrei­ben wir die einzelnen Schritte für beide Varianten ex­em­pla­risch für Kunden und Kundinnen von IONOS.

So in­stal­lie­ren Sie WordPress manuell auf einer Subdomain

Wenn Sie WordPress manuell auf der Subdomain Ihrer Wahl in­stal­lie­ren, haben Sie die Kontrolle darüber, welche Version Sie auf Ihrem Webspace ein­rich­ten. Grund­sätz­lich ist es ratsam, die aktuelle Edition zu wählen – Sie können sich so aber auch für eine ältere Variante ent­schei­den.

Schritt 1: WordPress her­un­ter­la­den

Im ersten Schritt laden Sie die ge­wünsch­te Version von WordPress herunter. Rufen Sie hierfür die of­fi­zi­el­le WordPress-Down­load­sei­te auf und klicken Sie auf die Schalt­flä­che „WordPress x.x.x her­un­ter­la­den“, um die aktuelle Version des CMS her­un­ter­zu­la­den. Ältere Versionen finden Sie in der Rubrik „Alle Ver­öf­fent­li­chun­gen“.

Die her­un­ter­ge­la­de­ne ZIP-Datei entpacken Sie und speichern Sie zunächst lokal. Im späteren Verlauf der Ein­rich­tung gilt es dann, diese Pro­gramm­da­tei­en auf den Webspace der WordPress-Subdomain zu über­tra­gen.

Tipp

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Schritt 2: Subdomain erstellen und DNS-Eintrag hin­zu­fü­gen

Sofern noch nicht geschehen, erstellen Sie nun wie eingangs bereits be­schrie­ben die ge­wünsch­te Subdomain. Nachdem Sie die Un­ter­adres­se kreiert haben, müssen Sie al­ler­dings noch einen neuen DNS-Eintrag für diese erstellen. Im IONOS Cloud Panel sind hierfür folgende Schritte zu erledigen:

  1. Melden Sie sich über die Login-Seite an.
  2. Klicken Sie die Rubrik „Domains & SSL“ an.
  3. Wählen Sie die Domain aus, für die Sie eine Subdomain erstellt haben.
  4. Rufen Sie den Reiter „DNS“ auf.
  5. Klicken Sie auf „Record hin­zu­fü­gen“ und wählen Sie den Typ „A“ aus.
  6. Tippen Sie die ent­spre­chen­den In­for­ma­tio­nen ein. Unter „Hostname“ geben Sie die Adresse der neuen Subdomain an.
  7. Drücken Sie ab­schlie­ßend auf „Speichern“.
Tipp

Soll Ihre Subdomain auch einen Alias erhalten? Erstellen Sie im Panel einfach direkt den passenden CNAME-Record.

Schritt 3: Datenbank erstellen

Für die In­stal­la­ti­on von WordPress auf der Subdomain benötigen Sie außerdem eine neue Datenbank. Auch diese können IONOS User bequem im Cloud Panel anlegen. Nach der Anmeldung im Kun­den­be­reich gehen Sie zu diesem Zweck fol­gen­der­ma­ßen vor:

  1. Wechseln Sie in die Rubrik „Hosting“.
  2. Klicken Sie beim Eintrag „Da­ten­ban­ken“ auf den Button „Verwalten“.
  3. Drücken Sie auf „Datenbank erstellen“.
  4. Wählen Sie den ge­wünsch­ten Da­ten­bank­typ aus (Standard: MySQL).
  5. Geben Sie eine in­di­vi­du­el­le Be­schrei­bung und ein Passwort an.
  6. Drücken Sie auf „Speichern“.

Notieren Sie sich in jedem Fall folgende In­for­ma­tio­nen: Da­ten­bank­na­me, Hostname, Be­nut­zer­na­me und Passwort. Diese werden Sie später benötigen, um die erstellte Datenbank in die WordPress-In­stal­la­ti­on auf der Subdomain ein­zu­bin­den.

Schritt 4: WordPress-Dateien auf den Webspace hochladen

Im nächsten Schritt verbinden Sie sich mit dem FTP-Client Ihrer Wahl mit dem Webspace, in dem die Subdomain gehostet wird.

Tipp

In unserem FileZilla-Tutorial lesen Sie, wie Sie den beliebten FTP-Client in­stal­lie­ren und für Ver­bin­dun­gen mit dem Webspace Ihrer Wahl verwenden.

Suchen Sie nach dem Ver­zeich­nis ./public.html/subdomain und laden Sie in diesen Ordner die ent­pack­ten WordPress-Pro­gramm­da­tei­en hoch.

Sollten Sie das Ver­zeich­nis nicht finden, besteht die Mög­lich­keit, dass die Subdomain noch nicht mit dem Webspace verbunden ist. In diesem Fall sind im IONOS Cloud Panel folgende Schritte zu erledigen:

  1. Rufen Sie die Rubrik „Domains & SSL“ auf.
  2. Wählen Sie die Domain aus, unter der die Subdomain läuft.
  3. Klicken Sie den Reiter „Sub­do­mains“ an und klicken Sie bei der Subdomain auf „Domain verwenden“.
  4. Wählen Sie die Option „Webspace verbinden“ aus und be­stä­ti­gen Sie diesen Schritt zum Abschluss mit „Speichern“.

Schritt 5: wp-config.php be­ar­bei­ten

Unter den gerade hoch­ge­la­de­nen Dateien finden Sie auch die Datei mit dem Namen wp-config-sample.php. Benennen Sie die Datei zunächst in wp-config.php um und öffnen Sie diese danach in einem be­lie­bi­gen Text­edi­tor. Nun fügen Sie die im dritten Schritt notierten Daten an den ent­spre­chen­den Stellen ein:

  • DB_NAME: Da­ten­bank­na­me
  • DB_USER: Be­nut­zer­na­me
  • DB_PASSWORD: Passwort
  • DB_HOST: Hostname

Schritt 6: WordPress auf Subdomain in­stal­lie­ren

Nachdem Sie die Da­ten­bank­in­for­ma­tio­nen in der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei ein­ge­tra­gen und ge­spei­chert haben, können Sie nun endlich die In­stal­la­ti­on von WordPress auf der Subdomain starten. Dazu rufen Sie einfach die folgende URL im Browser Ihrer Wahl auf:

subdomain.domain.tld/wp-admin/install.php

Den vor­an­ste­hen­den Teil subdomain.domain.tld ersetzen Sie in diesem Fall durch die Adresse Ihrer Subdomain. Sobald Sie die URL aufrufen, startet au­to­ma­tisch der bekannte WordPress-In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent.

Tipp

Sie sind an weiteren In­for­ma­tio­nen zu WordPress in­ter­es­siert? Auch folgende Artikel behandeln in­ter­es­san­te Themen zu dem beliebten Content-Ma­nage­ment-System:

WordPress auf einer Subdomain in­stal­lie­ren: 1-Klick-In­stal­la­ti­on

Bei vielen Providern können Sie WordPress auf einer Subdomain mithilfe einer 1-Klick-In­stal­la­ti­on ein­rich­ten. Dadurch sparen Sie sich eine Menge Zeit und Aufwand und schließen darüber hinaus ver­schie­dens­te Feh­ler­quel­len bei der Ein­rich­tung aus. Ins­be­son­de­re für Beginner und Beg­in­ne­rin­nen ist diese Variante daher zu empfehlen.

Tipp

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Bei IONOS können Sie WordPress per 1-Klick-In­stal­la­ti­on fol­gen­der­ma­ßen auf der ge­wünsch­ten Subdomain in­stal­lie­ren:

  1. Melden Sie sich auf der An­mel­de­sei­te im Cloud Panel an.
  2. Klicken Sie auf „Domains & SSL“ und wählen Sie die Domain aus, für die Sie die Subdomain erstellt haben.
  3. Rufen Sie den „Sub­do­mains“-Reiter auf und drücken Sie bei der ge­wünsch­ten Subdomain auf „Domain verwenden“.
  4. Wählen Sie den Punkt „Website erstellen“ aus.
  5. Klicken Sie auf „Flexibel & Komplett“ und wählen Sie WordPress aus.
  6. Geben Sie der In­stal­la­ti­on einen Titel und drücken Sie auf „Website erstellen“.
  7. Erstellen Sie einen Benutzer und wählen Sie danach „Weiter mit WordPress“ aus.
  8. Im letzten Schritt weisen Sie noch einmal die Subdomain zu, und WordPress wird au­to­ma­tisch in­stal­liert und ein­ge­rich­tet.
Fazit

In­stal­lie­ren Sie WordPress auf einer Subdomain, können Sie Kosten sparen und Ihre Brand stärken. Sobald Sie eine passende Subdomain angelegt haben, haben Sie in den Meisten Fällen die Wahl zwischen einer manuellen In­stal­la­ti­on, bei der Sie alle Pro­gramm­da­tei­en auf den Webspace kopieren oder einer 1-Klick-In­stal­la­ti­on mithilfe einer ein­satz­fer­ti­gen App des Providers.

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