Be­trach­tet man allein die Nut­zer­zah­len, erscheint der Vergleich Drupal vs. WordPress wie der Kampf zwischen David und Goliath. Während die Weblog-Software WordPress mit einem Markt­an­teil von 64,9 Prozent die Pole-Position unter den kos­ten­lo­sen Content-Ma­nage­ment-Systemen (CMS) einnimmt, rangiert Drupal

mit be­schei­de­nen 2,3 Prozent auf dem sechsten Platz (Quelle: W3Techs (Stand: 01.06.2021). Wir zeigen die Vor- und Nachteile auf und erklären, für wen welches System am besten geeignet ist.

Der Vergleich ist auf dem Stand von Juni 2021.

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  • Keine Vor­kennt­nis­se nötig dank be­nut­zer­freund­li­cher AI-Tools
  • Voll­stän­dig anpassbar mit Themes und Plugins
  • Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand

WordPress: Vor- und Nachteile

Das po­pu­lärs­te Content-Ma­nage­ment-System der Welt hat auch eine ent­spre­chend große Community an Designern und Ent­wick­lern hinter sich. Das führt dazu, dass man sehr viele (meist kos­ten­lo­se) Themes und Plugins findet, mit denen man das Web­pro­jekt an die eigenen Wünsche anpassen kann. WordPress selbst lässt sich sehr leicht in­stal­lie­ren und bedienen.

Durch die für CMS typische Trennung von Inhalt und Design finden sich auch Anfänger im Dashboard – dem Ver­wal­tungs­be­reich von WordPress – gut zurecht. Gerade Nutzer, die schnell und un­kom­pli­ziert einen eigenen Blog erstellen wollen, greifen daher zu der Software. Aber auch größere, pro­fes­sio­nel­le Projekte im Web werden immer wieder mit WordPress rea­li­siert.

WordPress überzeugt…

  • seit 2003
  • mit über 58.000 kos­ten­lo­sen Plugins
  • mit mehr als 8.000 Gratis-Themes
  • auf 41,5 % aller Websites im World Wide Web
Vorteile Nachteile
Schnelle In­stal­la­ti­on Häufiges An­griffs­ziel wegen hoher Po­pu­la­ri­tät
Große Auswahl an Themes und Plugins Per­for­man­ce­ein­bu­ßen bei zu vielen Plugins
Einfache Bedienung  
Große Community  
Open Source  

Drupal: Stärken und Schwächen

Drupal ist noch älter als der Markt­füh­rer und folgt genau wie WordPress dem Open-Source-Gedanken. Das Al­lein­stel­lungs­merk­mal von Drupal ist der Fokus auf Social Features. Die Software macht es leicht, kleine soziale Netzwerke zu erstellen. Doch darauf be­schränkt sich Drupal nicht. Wie auch mit anderen CMS lassen sich ganz leicht un­ter­schied­lichs­te Website-Projekte rea­li­sie­ren.

Dafür greifen Sie auf Module und Themes zurück. Mit diesen lässt sich die ur­sprüng­li­che Drupal-In­stal­la­ti­on – ganz ähnlich wie bei WordPress – an die ge­wünsch­te Form anpassen. Hinzu kommt, dass Sie bei Drupal selbst In­halts­ele­men­te bestimmen. Sie un­ter­schei­den also, ob Sie bei­spiels­wei­se Produkte oder Blog-Posts anlegen. Das ver­ein­facht die Arbeit ungemein.

Drupal überzeugt…

  • seit 2000
  • mit über 47.000 Modulen
  • mit fast 3.000 Themes
  • auf 2,3 % aller Websites des World Wide Web
Vorteile Nachteile
Große Auswahl an Themes und Plugins Ein­ar­bei­tung benötigt Zeit
Open Source Große Updates (von einer zur nächsten Version) sind kom­pli­ziert um­zu­set­zen
Geeignet für soziale Netzwerk  
Flexible Er­stel­lung von In­halts­ele­men­ten  

WordPress & Drupal: Vergleich der beiden CMS

Die Wahl des richtigen CMS wird von ver­schie­de­nen Faktoren bestimmt. Abhängig davon, wo Ihre Schwer­punk­te liegen, können Sie so erkennen, welches System das richtige für Sie sein dürfte. Der Vergleich WordPress vs. Drupal kon­zen­triert sich dabei auf vier Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en:

  • Wie leicht lässt sich das CMS bedienen?
  • Wie gut ist die Software gegen Angriffe geschützt?
  • Welche Er­wei­te­rungs­mög­lich­kei­ten bietet das CMS?
  • Was für Web­pro­jek­te lassen sich mit dem System umsetzen?

Die Er­geb­nis­se im Überblick

Merkmal WordPress Drupal
Markt­an­teil 64,9 Prozent 2,3 Prozent
Themes 8.000+ 2.500+
Er­wei­te­run­gen 58.000+ Plugins 47.000+ Module
In­stal­la­ti­ons­auf­wand gering mittel
Kon­fi­gu­ra­ti­ons­auf­wand mittel hoch
Be­nut­zer­freund­lich­keit hoch mittel
Ak­tua­li­sie­rungs­auf­wand gering hoch
Funk­ti­ons­um­fang (Grund­in­stal­la­ti­on) mittel mittel
Er­wei­ter­bar­keit hoch hoch
In­di­vi­dua­li­sier­bar­keit hoch mittel
Si­cher­heit mittel hoch
Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (ohne Plugins) mittel mittel
Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (mit Plugins) hoch hoch
Preis kostenlos kostenlos

Be­nut­zer­freund­lich­keit

Besonders für Web­hos­ting-Ein­stei­ger ist die Be­nut­zer­freund­lich­keit eines CMS ein wichtiger Ent­schei­dungs­fak­tor. Hier hat WordPress dank der 5-Minuten-In­stal­la­ti­on und einem in­tui­ti­ven Backend die Nase vorn. Eine eigene WordPress-Seite zu erstellen ist also in kürzester Zeit möglich. Das ur­sprüng­lich als Blog-Software ent­wi­ckel­te System er­mög­licht eine schnelle, un­kom­pli­zier­te In­te­gra­ti­on von Plugins und lässt sich so zu einem voll­wer­ti­gen Content-Ma­nage­ment-System aufrüsten.

Un­er­fah­re­nen Nutzern kommt zudem die kom­for­ta­ble Ak­tua­li­sie­rung per Knopf­druck entgegen. Ent­spre­chend groß ist der Zuspruch im Hobby-Bereich und bei se­mi­pro­fes­sio­nel­len Web­sei­ten­be­trei­bern. Schwer­fäl­li­ger hingegen wird die Ad­mi­nis­tra­ti­on bei mehr­spra­chi­gen Inhalten und einem Multi-Domain-Ma­nage­ment. Funk­tio­nen wie diese lassen sich zwar durch Plugins rea­li­sie­ren, das Blogging-System verliert dann jedoch schnell die gewohnt intuitive Bedienung.

Einen anderen Ansatz verfolgt Drupal. Dieses CMS überzeugt durch eine schlanke Grund­in­stal­la­ti­on, er­mög­licht durch seinen modularen Aufbau jedoch viel­fäl­ti­ge On­line­pro­jek­te mit komplexen Sei­ten­struk­tu­ren. Da zu­sätz­li­che Module bei Bedarf manuell nach­in­stal­liert werden müssen, gestaltet sich die Kon­fi­gu­ra­ti­on des Systems al­ler­dings deutlich auf­wen­di­ger als bei WordPress. Der modulare Aufbau erschwert das Update-Ma­nage­ment zu­sätz­lich, da viele Module von­ein­an­der abhängig und zum Teil nicht ab­wärts­kom­pa­ti­bel sind.

Zwar ist bei Drupal die Website zu erstellen schwie­ri­ger, doch Web­sei­ten­be­trei­ber, die sich in Drupal ein­ar­bei­ten oder auf Fach­per­so­nal zu­rück­grei­fen können, pro­fi­tie­ren von einem CMS mit sehr viel­sei­ti­gen Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten. Das CMS erfreut sich daher als Grundlage von Un­ter­neh­mens­sei­ten und Online-Auf­trit­ten öf­fent­li­cher Ein­rich­tun­gen großer Be­liebt­heit.

Si­cher­heit

Viel genutzte Software-Lösungen sind beliebte Ziele für Ha­cker­an­grif­fe. Auch im Fall von WordPress kommt es immer wieder dazu, dass Cy­ber­kri­mi­nel­le Si­cher­heits­lü­cken im System entdecken. Gerade die Vielzahl, der von der Ent­wick­ler-Community zur Verfügung ge­stell­ten Plugins, gilt als Schwach­stel­le – vor allem dann, wenn ein Web­sei­ten­be­trei­ber versäumt, die aktuelle Version einer Er­wei­te­rung zu in­stal­lie­ren.

Das bedeutet al­ler­dings nicht, dass WordPress im Kern un­si­che­rer sei als andere CMS. Denn auch bei Drupal kommen Si­cher­heits­lü­cken in den Er­wei­te­rungs­mo­du­len vor. Da Drupal al­ler­dings nicht so populär ist, kon­zen­trie­ren sich Cy­ber­kri­mi­nel­le mehr auf WordPress, da sie sich mehr von ihrem Angriff ver­spre­chen.

Tipp

Sowohl für WordPress als auch für Drupal gilt: Wenn Sie Updates früh­zei­tig in­stal­lie­ren, können Si­cher­heits­lü­cken schnell gestopft werden – und die Wahr­schein­lich­keit, Opfer eines Angriffs zu werden, sinkt enorm.

Er­wei­te­run­gen

Beide Content-Ma­nage­ment-Systeme setzen auf eine schmale Grund­in­stal­la­ti­on, die sich durch optionale Er­wei­te­run­gen spe­zia­li­sie­ren lässt. Während WordPress in erster Linie als Software zum Erstellen und Verwalten von Blog-Artikeln ent­wi­ckelt wurde, liegt der Fokus bei Drupal auf Community-An­wen­dun­gen und Social Pu­bli­shing. Diverse Multi-User-Funk­tio­nen sind bereits in der Ba­sis­ver­si­on vorhanden. WordPress un­ter­stützt Ein­stel­lun­gen zu Be­nut­zer­rol­len und -rechten dabei nur ru­di­men­tär. Ent­spre­chen­de Funk­tio­nen lassen sich jedoch durch Plugins nach­rüs­ten.

Beide Systeme können durch Er­wei­te­run­gen in un­ter­schied­lichs­te Rich­tun­gen angepasst werden. Sehr beliebt sind bei­spiels­wei­se Plugins/Module, die aus der einfachen Website, die man nach der ersten In­stal­la­ti­on des je­wei­li­gen CMS hat, eine E-Commerce-Lösung machen. Andere Er­wei­te­run­gen helfen dabei, die Leistung der Website unter ver­schie­de­nen Ge­sichts­punk­ten zu ver­bes­sern. Sowohl bei Drupal als auch bei WordPress sind SEO-Plugins, mit denen man die eigene Website bei Such­ma­schi­nen aufwerten kann, bei­spiels­wei­se sehr gefragt.

Tipp

Es gibt un­ter­schied­li­che Stell­schrau­ben, um effektiv Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zu betreiben. Gerade bei SEO für Blogs sollten Sie bei­spiels­wei­se auch an Ko­ope­ra­tio­nen mit anderen Bloggern nach­den­ken.

In­di­vi­dua­li­sie­rung

Die wenigsten Akteure im Internet geben sich mit einer Website von der der Stange zufrieden. Bei der Wahl des Content-Ma­nage­ment-Systems stehen daher In­di­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten im Vor­der­grund. Während Plugins und Module einem CMS neue Funk­tio­na­li­tä­ten hin­zu­fü­gen, erlauben es Themes, das Design einer Website zu verändern. Die nötigen Pro­gram­mier­kennt­nis­se vor­aus­ge­setzt, steht es jedem Nutzer offen, sich ein eigenes WordPress- der Drupal-Theme zu erstellen.

Gerade Ein­stei­ger schätzen jedoch die Mög­lich­keit, auf fertige De­sign­vor­la­gen zu­rück­zu­grei­fen. Die Auswahl kos­ten­lo­ser Themes ist daher ein wichtiges Ent­schei­dungs­kri­te­ri­um, wenn es darum geht, das geeignete CMS für die eigene Website zu finden. Bei der Auswahl ver­füg­ba­rer Er­wei­te­run­gen und De­sign­vor­la­gen pro­fi­tiert WordPress von seiner großen Nutzer- und Ent­wick­ler-Community, die allein in der of­fi­zi­el­len Datenbank über 8.000 Themes zur Verfügung stellt. Doch auch Drupal beweist mit fast 3.000 Themes Viel­fäl­tig­keit.

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Fazit: WordPress vs. Drupal – welches CMS ist das richtige für mich?

WordPress nimmt mit einer schnellen In­stal­la­ti­on und hoher Be­nut­zer­freund­lich­keit vor allem Blogger und andere Pri­vat­an­wen­der ins Visier nimmt. Mit einem um­fang­rei­chen Angebot an frei ver­füg­ba­ren De­sign­vor­la­gen spricht WordPress Nutzer an, die zwar Wert auf eine an­spruchs­vol­le Ästhetik legen, selbst jedoch nicht über die nötigen Pro­gram­mier­kennt­nis­se für eigene Themes verfügen. Wer Inhalte ohne großen Aufwand auf einer einfachen Website ins Netz stellen möchte, bekommt mit WordPress eine intuitive Software-Lösung, die binnen weniger Minuten in­stal­liert ist und sich auch im Backend leicht bedienen lässt.

WordPress ist besonders geeignet für:

  • Ein­stei­ger im Webdesign
  • Web­de­si­gner, die viele Landing­pa­ges betreuen
  • E-Commerce-Un­ter­neh­men (ohne pro­fes­sio­nel­le Un­ter­stüt­zung)
  • Hobby-Blogger

Drupal stellt sich als sicheres und viel­sei­ti­ges CMS für Un­ter­neh­men und öf­fent­li­che Ein­rich­tun­gen auf. Nutzer dieses CMS sollten über Vor­kennt­nis­se im Bereich der Web­ent­wick­lung verfügen. Dann lassen sich mit dem leis­tungs­star­ken System auch in­di­vi­du­el­le Website-Projekte mit komplexer Sei­ten­struk­tur umsetzen.

Drupal ist perfekt für:

  • Große Un­ter­neh­men
  • Mehr­spra­chi­ge Websites
  • Soziale Netzwerke
  • Pro­fes­sio­nel­le Web­de­si­gner
Hinweis

Keines der beiden CMS scheint die richtige Wahl für Sie zu sein? In unserem CMS-Vergleich stellen wir noch weitere Content-Ma­nage­ment-Systeme vor.

Wie kann man zu WordPress oder Drupal wechseln? Website-Migration erklärt

Sie haben bereits ein Projekt mit Drupal auf­ge­setzt und wollen doch lieber die Vorzüge von WordPress genießen? Oder sind Sie un­zu­frie­den mit WordPress und möchten lieber mit Drupal arbeiten? Ein Wechsel von WordPress oder Drupal zum jeweils anderen CMS ist zwar eine Her­aus­for­de­rung – aber nicht unmöglich. Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit der Prozess möglichst leicht von der Hand geht.

Von WordPress zu Drupal umziehen

Zunächst sollten Sie Drupal bereits in­stal­lie­ren. So stellen Sie sicher, dass der Wechsel möglichst leicht funk­tio­niert. Wenn Sie noch auf der Suche nach einer ge­eig­ne­ten Hosting-Option sind, sollten Sie über das Drupal Hosting von IONOS nach­den­ken. Hier ist das Hosting-Paket perfekt auf das CMS ab­ge­stimmt und Sie können nahezu direkt mit der Ge­stal­tung der Website beginnen.

Haben Sie Drupal in­stal­liert, können Sie mit Export und Import loslegen:

  1. Drupal-Website anpassen: Damit alle Daten aus Ihrer alten Website auch unter Drupal einen Platz finden, sollten Sie das CMS und das Design so ähnlich wie möglich zu Ihrer WordPress-Seite gestalten.
  2. Ex­por­tie­ren im XML-Format: Laden Sie alle Daten (also bei­spiels­wei­se Ihre Texte) im XML-Format herunter. Im Dashboard von WordPress finden Sie die dafür benötigte Option in der Kategorie „Werkzeuge“.
  3. Migration-Tool in­stal­lie­ren: Für Drupal gibt es das Modul WordPress Migrate, mit dem sich Daten von WordPress einlesen lassen. (Abhängig davon, welche Module in Ihrer Drupal-In­stal­la­ti­on bereits enthalten sind, müssen Sie evtl. noch weitere Module in­stal­lie­ren.)
  4. Daten im­por­tie­ren: Ist das Modul in­stal­liert, können Sie über die Option „Migration“ im Admin-Bereich den Import starten. Im Folgenden gibt Ihnen das Modul un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten, damit Sie genau festlegen können, welche Daten in Drupal in­te­griert werden sollen.

Ist der Import ab­ge­schlos­sen, sollten Ihre Inhalte auf der neuen Drupal-Website zu finden sein. Für weitere In­for­ma­tio­nen zum Wechsel von WordPress zu Drupal lohnt sich ein Blick in die aus­führ­li­che (englische) Anleitung von devradius.

Von Drupal zu WordPress umziehen

Auch beim Umzug von Drupal zum be­lieb­tes­ten CMS benötigen Sie zunächst eine be­stehen­de WordPress-Website. Wenn Sie diese noch nicht haben, empfiehlt sich das Hosting für WordPress von IONOS. In diesem Angebot ist der Server schon auf das CMS vor­be­rei­tet und WordPress ist nach wenigen Klicks zum Einsatz bereit.

Wenn Ihre WordPress-In­stal­la­ti­on steht, können Sie mit der Migration von Drupal beginnen.

  1. WordPress vor­be­rei­ten: Damit möglichst alle Daten aus der Drupal-In­stal­la­ti­on auch auf der WordPress-Seite eine Heimat finden, sollten Sie Ihre neue Seite möglichst an­glei­chen.
  2. Plugin in­stal­lie­ren: Für WordPress gibt es das Plugin FG Drupal to WordPress. In­stal­lie­ren und ak­ti­vie­ren Sie die Er­wei­te­rung über das Dashboard von WordPress.
  3. Drupal-Parameter her­aus­fin­den: Mit einem FTP-Client müssen Sie sich nun auf dem Webserver, auf dem Drupal in­stal­liert ist, einloggen. In dem Ver­zeich­nis „…/site/default“ befindet sich die Datei settings.php. In dieser erfahren Sie die be­nö­tig­ten Da­ten­bank­in­for­ma­tio­nen.
  4. Plugin starten: Im WordPress-Dashboard finden Sie unter den Import-Werk­zeu­gen (nachdem Sie das Plugin in­stal­liert haben) auch die Option zum Import von Drupal aus. Starten Sie das Plugin und geben Sie die zuvor her­aus­ge­fun­de­nen Daten in die Maske ein. Nun können Sie gezielt auswählen, welche Daten aus Ihrer alten Website über­tra­gen werden sollen.

Nachdem Sie den Start­knopf betätigt haben, lädt das Plugin alle aus­ge­wähl­ten Daten in Ihre WordPress-Website. Das für die Anleitung ver­wen­de­te Plugin ist in der Grundform kostenlos. Al­ler­dings ist dann auch der Funk­ti­ons­um­fang begrenzt: Zwar lassen sich alle Inhalte umziehen, die Migration von Meta-In­for­ma­tio­nen (wie etwa Nut­zer­rol­len) ist aber nur in der Pre­mi­um­ver­si­on enthalten.

Weitere In­for­ma­tio­nen zum Umzug von Drupal zu WordPress findet man in der aus­führ­li­chen (eng­li­schen) Anleitung von Themeisle.

Tipp

Sie möchten weder Drupal noch WordPress verwenden? Bei IONOS finden Sie auch all­ge­mei­ne Angebote zum Web­hos­ting – ohne vor­in­stal­lier­te CMS-Software, aber für jedes Projekt ska­lier­bar. Auch Dedicated Hosting, das sich speziell an an­spruchs­vol­le Web­pro­jek­te richtet, steht Ihnen zur Verfügung. In den Tarifen ist eine Web­adres­se stan­dard­mä­ßig inklusive. Benötigen Sie mehr, können Sie über IONOS jederzeit weitere Domains re­gis­trie­ren.

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