Lange galt das kos­ten­lo­se CMS WordPress in erster Linie als Blogging-Software. Das Credo lautete: Wer einen Blog betreibt, nutzt hierfür vor­zugs­wei­se WordPress. Ein Vergleich der WordPress-Features mit denen anderer großer Content-Ma­nage­ment-Systeme wie TYPO3, Joomla oder Drupal zeigt al­ler­dings, dass sich das Spektrum von WordPress als CMS we­sent­lich erweitert hat. Zwar ist es sich nach wie vor prä­de­sti­niert für die Er­stel­lung und Ver­wal­tung eines Weblogs, al­ler­dings lassen sich mit dem Programm in­zwi­schen auch um­fang­rei­che Un­ter­neh­mens­sei­ten, News-Portale und Webshops umsetzen.

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Was ist WordPress?

Auf der Basis des Web­log­sys­tems b2/cafelog ent­wi­ckel­ten Matthew Mullenweg und Mike Little im Jahr 2003 die Blog-Software WordPress. Im späteren Verlauf schloss sich der Ent­wick­ler­grup­pe auch b2-Schöpfer Michel Valdrighi an, sodass WordPress kurz nach Release der ersten stabilien Version am 3. Januar 2004 auch zum of­fi­zi­el­len Nach­fol­ger von b2 erklärt werden konnte. In den folgenden Jahren arbeitete das Team akribisch an der Wei­ter­ent­wick­lung der GPL-li­zen­zier­ten, kos­ten­lo­sen Software, wobei der Funk­ti­ons­um­fang kon­ti­nu­ier­lich ausgebaut wurde. Aus der reinen Blogging-Anwendung entstand so nach und nach ein voll­wer­ti­ges Content-Ma­nage­ment-System, das WordPress unter anderemu. a. 2009 den Open Source CMS Award in der Kategorie „Overall Best Open Source CMS“ ein­brach­te.

WordPress ist modular aufgebaut, wobei die einzelnen Module in der Skript­spra­che PHP ge­schrie­ben sind. Zu un­ter­schei­den ist dabei zwischen den Core-Modulen, die das Start­ge­rüst bei der In­stal­la­ti­on der Software bilden, und Zu­satz­mo­du­len (Plug-ins, Themes), die das CMS um neue Funk­tio­nen oder Layouts erweitern. Für die Da­ten­ver­ar­bei­tung sieht WordPress ein re­la­tio­na­les Datenbank-Ma­nage­ment-System vor, wobei die Ent­wick­ler den Einsatz von MySQL oder MariaDB empfehlen. Weitere In­for­ma­tio­nen zum Thema „Was ist WordPress?“ finden Sie im Artikel über die wich­tigs­ten WordPress-Begriffe.

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Hinweis

Seit 2005 ko­or­di­niert das Un­ter­neh­men Au­to­mat­tic, das Matt Mull­en­berg gemeinsam mit einigen anderen Ent­wick­lern gegründet hat, die Wei­ter­ent­wick­lung von WordPress. Die Firma bietet außerdem ver­schie­de­ne er­gän­zen­de Services für das CMS an. Mit wordpress.com zählt u. a. ein Hosting-Service für WordPress-Projekte zum Portfolio, der wahlweise kos­ten­frei (Basis-Version) oder nach Abschluss eines kos­ten­pflich­ti­gen Abon­ne­ments (Versionen mit Zusatz-Features) genutzt werden kann.

Für wen eignet sich WordPress als CMS?

Über die Jahre hinweg hat sich WordPress zu einem wahren All­roun­der-CMS ent­wi­ckelt, das trotz deutlich ge­stie­ge­ner Kom­ple­xi­tät auch für Ein­stei­ger zu empfehlen ist. Wer eine Web­an­wen­dung mit WordPress erstellen möchte, benötigt dafür nämlich kein um­fang­rei­ches Wissen über HTML, CSS und Ja­va­Script. Sowohl funk­tio­na­le Elemente als auch Design und Inhalte lassen sich über die intuitive Ober­flä­che des WordPress-Backends im­ple­men­tie­ren und anpassen, ohne hierfür eigenen Code schreiben zu müssen. Diesen generiert die CMS-Software ganz au­to­ma­tisch im Hin­ter­grund.

Auch die ge­mein­sa­me Arbeit am Projekt wird dank des in­te­grier­ten Nut­zer­ma­nage­ments zum Kin­der­spiel: In­di­vi­du­ell de­fi­nier­ba­re Be­nut­zer­rol­len regeln, welcher Nutzer im Backend welche Rechte hat und bei­spiels­wei­se freie Be­ar­bei­tungs­mög­lich­kei­ten besitzt oder lediglich Beiträge be­ar­bei­ten darf. Für den Einstieg liefert WordPress sogar sechs vor­de­fi­nier­te Standard-Be­nut­zer­rol­len:

  • Super Ad­mi­nis­tra­tor: Nutzer besitzt sämtliche Rechte und kann jegliche Än­de­run­gen durch­füh­ren (Multisite-Projekte wie mehr­spra­chi­ge Websites)
  • Ad­mi­nis­tra­tor: Nutzer besitzt sämtliche Rechte und kann jegliche Än­de­run­gen durch­füh­ren (einzeln stehende WordPress-Websites)
  • Redakteur: Benutzer kann sämtliche Inhalte be­lie­bi­ger WordPress-Seiten verwalten
  • Autor: User kann eigene Beiträge erstellen, be­ar­bei­ten, löschen und ver­öf­fent­li­chen sowie Dateien hochladen
  • Mit­ar­bei­ter: Nutzer kann Beiträge erstellen, be­ar­bei­ten und löschen
  • Abonnent: Re­gis­trier­te Nutzer, die Beiträge kom­men­tie­ren und ihr Profil im Backend einsehen können

Ein­satz­sze­na­ri­en: Was ist mit WordPress möglich?

Zwar war WordPress ur­sprüng­lich für Blogger kon­zi­piert, mitt­ler­wei­le ist es aber auch für diverse andere Typen von Websites geeignet. Während die Kreation eines eigenen Weblogs also zwei­fels­oh­ne das häufigste Ein­satz­feld der Open-Source-Software darstellt, werden heute auch zahl­rei­che andere Projekte mit WordPress rea­li­siert: So setzen Un­ter­neh­men und Selbst­stän­di­ge schon seit einigen Jahren auf das CMS, wenn die Umsetzung einer pro­fes­sio­nel­len, modernen Fir­men­home­page ansteht – Gleiches gilt für Vereine, die ihre Mit­glie­der über eine Website auf dem Laufenden halten möchten. Ins­be­son­de­re bei der Ge­stal­tung typischer Inhalte wie Impressum, AGB oder der Kon­takt­sei­te spielt WordPress seine Stärken aus.

Dank ent­spre­chen­der Er­wei­te­run­gen eignet sich das Content-Ma­nage­ment-System außerdem für die Er­stel­lung von Community-Websites mit aus­ge­reif­ten Foren- und Social-Media-Funk­tio­na­li­tä­ten sowie für das Betreiben eines eigenen WordPress-On­line­shops. Bekannte Seiten, die mit WordPress rea­li­siert wurden, sind die der New York Times Company, des Fashion-Magazins Vogue, der Band The Rolling Stones, des En­ter­tain­ment-Un­ter­neh­mens Sony Music sowie die of­fi­zi­el­le Web­prä­senz von Schweden.

Tipp

WordPress ist auch deshalb so in­ter­es­sant für ver­schie­dens­te Web­pro­jek­te, weil das CMS erst­klas­si­ge Un­ter­stüt­zung bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung liefert. Wie genau diese Hil­fe­stel­lun­gen aussehen und welche Plug-ins dabei eine wichtige Rolle spielen, erfahren Sie im WordPress-SEO-Tipps-Artikel.

Die WordPress-Features im Überblick

Der Fokus der Software liegt auf einer leichten Bedienung. Sie benötigen nicht zwangs­läu­fig Er­fah­run­gen mit PHP, Ja­va­Script oder HTML für die Nutzung von WordPress – das CMS hält auch für Laien hilf­rei­che Optionen zur Er­stel­lung und Be­ar­bei­tung eines Online-Auftritts bereit. Hier einige der grund­le­gen­den Funk­tio­nen im Überblick:

  • Artikel verfassen Sie mit einem WYSIWYG-Editor, der in vielerlei Hinsicht ver­gleich­bar mit einem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm wie Microsoft Word ist.
  • Bilder, Videos und Au­dio­da­tei­en binden Sie leicht über die Mediathek ein.
  • Für die Be­ar­bei­tung des Projekts stehen Ihnen ver­schie­de­ne, in­di­vi­du­ell an­pass­ba­re Rollen zur Verfügung.
  • Wahlweise er­mög­li­chen Sie Ihren Besuchern, einen eigenen Account für die Nutzung Ihrer Website anzulegen (bei­spiels­wei­se wenn nur an­ge­mel­de­te Nutzer Beiträge kom­men­tie­ren dürfen).
  • Die Website-User können die Beiträge Ihres WordPress-Projekts auch über Newsfeeds abon­nie­ren.
  • Es gibt sowohl für das Frontend (die für Besucher sichtbare Website) als auch für das Backend (über das Sie Ihre WordPress-Seite be­ar­bei­ten) eine re­spon­si­ve Dar­stel­lung.

Während die auf­ge­lis­te­ten Features bereits in der Stan­dard­in­stal­la­ti­on des Content-Ma­nage­ment-Systems verfügbar sind, lässt sich WordPress wie erwähnt beliebig erweitern. Dabei ist zwischen Plug-ins und Themes zu un­ter­schei­den. Während Erstere dem CMS zu­sätz­li­che funk­tio­na­le Elemente hin­zu­fü­gen, verändern Letztere das Layout und die Optik des Front- bzw. Backends Ihres WordPress-Projekts.

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WordPress: CMS mit enormer Plug-in-Band­brei­te

WordPress bietet – im Vergleich zu anderen CMS – eine überaus hohe Zahl an Add-ons, die vor allem auf die be­trächt­li­che Community zu­rück­zu­füh­ren ist. Es gibt schon jetzt über 54.500 Er­wei­te­run­gen, Tendenz steigend. Hier einige der besten und be­gehr­tes­ten Plug-ins, die Sie gratis auf der of­fi­zi­el­len deutsch­spra­chi­gen WordPress-Seite her­un­ter­la­den können:

  • Jetpack: Mit dieser sehr um­fang­rei­chen Er­wei­te­rung erhalten Sie über 30 ver­schie­de­ne Tools, die Ihre WordPress-Seite op­ti­mie­ren und die Ad­mi­nis­tra­ti­on ver­ein­fa­chen sollen. Bei­spiels­wei­se werden Ihnen Be­su­cher­sta­tis­ti­ken angezeigt und Tipps zur Stei­ge­rung des Traffics gegeben.
  • Wordfence Security: Obwohl WordPress schon in der Stan­dard­ver­si­on als sicheres CMS gilt, ver­bes­sert dieses Add-on den Schutz vor Ha­cker­an­grif­fen und Malware noch einmal erheblich.
  • WP-DB-Backup: Mithilfe dieses Tools erstellen Sie schnell und un­kom­pli­ziert eine Si­che­rungs­ko­pie Ihrer Datenbank.
  • NextGen Gallery: Hiermit verwalten Sie Bilder, legen Galerien an und versehen Fotos und Grafiken mit einem digitalen Was­ser­zei­chen.
  • Woo­Com­mer­ce: Das On­line­han­del-Plug-in bietet Ihnen eine große Palette an Mög­lich­kei­ten, um mit WordPress einen Webshop um­zu­set­zen.
Tipp

Weitere In­for­ma­tio­nen über Plug-ins sowie eine Auf­lis­tung der besten kos­ten­lo­sen und kos­ten­pflich­ti­gen Vertreter finden Sie in unserem Artikel über die besten WordPress-Backup-Plugins.

WordPress-SEO-Plug-ins

Hin­sicht­lich der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist WordPress in der Grund­ver­si­on bereits gut aus­ge­stat­tet. Mit diversen Er­wei­te­run­gen ver­bes­sern Sie das Ranking Ihrer WordPress-Seite noch weiter:

  • Yoast SEO: Das SEO-Kom­plett­pa­ket erfreut sich schon seit Jahren einer großen Be­liebt­heit und enthält u. a. Tools zur Sei­ten­ana­ly­se, zur Op­ti­mie­rung von Meta- und Link-Elementen sowie zur Social-Media-In­te­gra­ti­on.
  • All-in-One SEO Pack: Ein weiteres Plug-in, das viele SEO-Funk­tio­nen vereint – es lässt sich zudem mit der bereits genannten Er­wei­te­rung Woo­Com­mer­ce verbinden.
  • Google XML Sitemaps: Dieses Tool legt Sitemaps Ihrer Website an, über die Such­ma­schi­nen diese besser in­de­xie­ren können.
  • W3 Total Cache: Dieses recht komplexe Plug-in optimiert die Per­for­mance Ihrer Seite.
  • Broken Link Checker: Diese Er­wei­te­rung ana­ly­siert Ihre Website auf nicht funk­tio­nie­ren­de Links und schlägt Ihnen ent­spre­chen­de Maßnahmen vor.

Neue Themes für Ihre WordPress-Seiten

Neben der un­über­schau­ba­ren Zahl an Plug-ins gibt es ein großes Angebot an WordPress-Themes. Themes – auch Skins oder Templates genannt – bestimmen das Design Ihres Web­auf­tritts. Außerdem wählen Sie mit einem Theme aus, welche Website-Funk­tio­nen angeboten bzw. her­vor­ge­ho­ben werden. So passen Sie Ihre WordPress-Seite spe­zi­fi­schen An­for­de­run­gen an. Wenn Sie eine Website zur bar­rie­re­frei­en Nutzung erstellen wollen, sollten Sie besonders auf die Wahl eines passenden Themes achten.

Neue Themes – kos­ten­lo­se wie kos­ten­pflich­ti­ge – können Sie auf der of­fi­zi­el­len WordPress-Website her­un­ter­la­den. Weitere De­sign­vor­la­gen finden Sie auf GitHub und bei spe­zi­el­len Anbietern von Themes und Templates. Die größte Auswahl bietet Theme­fo­rest, wo mehr als 11.500 WordPress-Themes ver­schie­dens­ter Preis­klas­sen zur Verfügung stehen.

Das riesige Angebot an Themes und Plug-ins birgt al­ler­dings auch Si­cher­heits­ri­si­ken: Längst nicht alle Er­wei­te­run­gen stammen von pro­fes­sio­nel­len Ent­wick­lern. Teilweise werden sie kaum oder gar nicht gepflegt, sodass u. U. not­wen­di­ge Updates fehlen. Dadurch können schnell Si­cher­heits­lü­cken entstehen. Ak­tua­li­sie­ren Sie die Er­wei­te­run­gen darum re­gel­mä­ßig – es dient der Si­cher­heit Ihres Systems.

Mit WordPress zur eigenen Website: So funk­tio­niert die In­stal­la­ti­on

WordPress macht es den Nutzern in vielerlei Hinsicht so einfach wie möglich. Das fängt bereits bei der In­stal­la­ti­on an, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Zuvor gilt es al­ler­dings, die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen zu schaffen, wobei die An­for­de­run­gen an Soft- und Hardware sehr niedrig sind: Zuerst benötigen Sie den Webspace, auf dem Sie das CMS sowie die Inhalte Ihres Web­pro­jekts hosten und verwalten. Hier sollten Sie für genügend Spei­cher­platz und Re­chen­res­sour­cen (Ar­beits­spei­cher, CPU) sorgen, um den rei­bungs­lo­sen Live-Betrieb der Website ge­währ­leis­ten zu können. Soll die Website online verfügbar sein, brauchen Sie außerdem eine passende Domain-Adresse, die Sie im Laufe der In­stal­la­ti­on bzw. Ein­rich­tung mit Ihrem WordPress-Projekt ver­knüp­fen.

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Weitere Pflicht-Software neben dem WordPress-CMS, das Sie direkt auf der of­fi­zi­el­len Homepage her­un­ter­la­den können, sind aktuelle Versionen von PHP und MySQL (oder MariaDB) sowie ein Webserver, der diese un­ter­stützt. Laut Ent­wick­ler­team sind Apache und NGINX die ro­bus­tes­ten und leis­tungs­fä­higs­ten Server für den WordPress-Betrieb, weshalb Sie eine der beiden Lösungen in jedem Fall prä­fe­rie­ren sollten. Sobald Sie den Webserver Ihrer Wahl zum Laufen gebracht haben, können Sie WordPress via FTP auf dem Webspace in­stal­lie­ren (al­ter­na­tiv ist natürlich auch die lokale In­stal­la­ti­on möglich). Im Anschluss können Sie Schritt für Schritt Ihre WordPress-Seite erstellen.

WordPress: Hosting in Ei­gen­re­gie oder Managed Hosting?

Wie bei jeder Website stellt sich auch bei einer WordPress-Seite die Frage, wo Sie diese hosten. Beim Hosting auf einem eigenen Server bzw. lokal auf dem eigenen Rechner (zu Test­zwe­cken) haben Sie die maximale Kontrolle über Ihre Daten, müssen sich aber auch selbst um die Ein­rich­tung und In­stand­hal­tung sämt­li­cher Hard- und Software kümmern. Das Hosting in Ei­gen­re­gie ist daher eher für er­fah­re­ne­re Nutzer emp­feh­lens­wert, die sich mit dem Betreiben eines Servers auskennen und über die not­wen­di­gen Res­sour­cen verfügen.

Die Al­ter­na­ti­ve zum selbst ar­ran­gier­ten Hosting ist das Mieten einer Hosting-Umgebung bei einem Provider. Wählen Sie diese Mög­lich­keit, müssen Sie sich weder um die Ein­rich­tung noch um die Wartung des Servers kümmern. Die meisten Hosting-Anbieter haben darüber hinaus ein­satz­fer­ti­ge In­stal­la­ti­ons­pa­ke­te für die wich­tigs­ten Web-Ap­pli­ka­tio­nen, mit deren Hilfe sich CMS wie WordPress inklusive Webserver und Datenbank mit wenigen Klicks in­stal­lie­ren lassen. Dieses so­ge­nann­te Managed Hosting können Sie auch bei IONOS buchen – inklusive Bo­nus­leis­tun­gen wie Domain-Adresse, E-Mail-Post­fä­cher, SSL-Zer­ti­fi­kat und 24-Stunden-Support.

Der WordPress-Ent­wick­ler Au­to­mat­tic bietet außerdem einen eigenen Managed-Hosting-Service an. Um diesen zu nutzen, melden Sie sich auf der Seite wordpress.com an. Bei der Re­gis­trie­rung haben Sie dann die Wahl zwischen:

  • der kos­ten­lo­sen Nutzung der Software (stark be­grenz­ter Funk­ti­ons­um­fang, geringer Webspace; Ihre Seite ist eine Subdomain von WordPress, z. B. website-xyz.wordpress.com)
  • und mehreren kos­ten­pflich­ti­gen Varianten (mit einer eigenen Domain, vielen zu­sätz­li­chen Funk­tio­nen und einer höheren Spei­cher­ka­pa­zi­tät).
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Fazit: Stärken und Schwächen von WordPress

Die Vielfalt an Plug-ins ist grund­sätz­lich eine große Stärke von WordPress – aufgrund der bereits an­ge­spro­che­nen Si­cher­heits­ri­si­ken durch veraltete oder feh­ler­haf­te Er­wei­te­run­gen aber nicht immer von Vorteil. Weitere Mankos sind die be­schränk­ten Mög­lich­kei­ten der Nutzer- und Rech­te­ver­tei­lung und die ver­gleichs­wei­se kom­pli­zier­te Umsetzung einer mehr­spra­chig an­ge­leg­ten Website. Die fehlenden Funk­tio­nen können zwar über Er­wei­te­run­gen nach­ge­rüs­tet werden, doch für die Umsetzung sehr komplexer Websites müssen Sie meist viele Plug-in-Ein­stel­lun­gen vornehmen – einer der Haupt­nach­tei­le von WordPress.

Insgesamt über­wie­gen jedoch die Stärken – nicht ohne Grund lässt WordPress im Vergleich zur Kon­kur­renz keinen Zweifel an seiner Spit­zen­po­si­ti­on aufkommen: Es ist in­ter­na­tio­nal gesehen das mit Abstand meist­ver­wen­de­te CMS. Wenn Sie WordPress als CMS nutzen, kommt Ihnen diese Be­liebt­heit zugute, denn die große Community sorgt nicht nur für immensen Nachschub an Plug-ins und Themes, sondern hilft Ihnen auch bei Fragen und Schwie­rig­kei­ten schnell weiter. Außerdem pro­fi­tie­ren Sie von re­gel­mä­ßi­gen System-Updates. Und falls Sie einmal pro­fes­sio­nel­le Hilfe benötigen, können Sie den Support diverser externer Dienst­leis­ter in Anspruch nehmen, die sich auf die Betreuung von WordPress spe­zia­li­siert haben.

Ein weiterer großer Vorteil des CMS-Markt­füh­rers ist die einfache Hand­ha­bung – ins­be­son­de­re für Laien. Mit dem WYSIWYG-Editor, der Drag-and-Drop-Bedienung, einer prak­ti­schen Mediathek und anderen nütz­li­chen Funk­tio­nen lassen sich auch ohne HTML-Kennt­nis­se be­acht­li­che Er­geb­nis­se beim Webdesign erzielen.

Vorteile von WordPress Nachteile von WordPress
 Open Source  Si­cher­heits­ri­si­ko durch Plug-ins
 kostenlos  beliebtes Ziel von Cy­ber­kri­mi­nel­len
 erst­klas­si­ge SEO-Features  be­schränk­te Mög­lich­kei­ten bei der Nutzer- und Rech­te­ver­tei­lung
 einfache, intuitive Bedienung  re­gel­mä­ßi­ge Updates für WordPress sowie Plug-ins notwendig
 riesige Community  kom­pli­zier­te Umsetzung mehr­spra­chi­ger Projekte
 viel­sei­tig ein­setz­bar  
 hoch­per­for­mant dank mi­ni­ma­lis­ti­schem Pro­gramm­code  
 hoch­gra­dig er­wei­ter­bar  
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