YouTube ist der un­an­ge­foch­te­ne Spit­zen­rei­ter unter den Vi­deo­por­ta­len und kann getrost als Platz­hirsch in der Branche be­zeich­net werden: Über zwei Mil­li­ar­den In­ter­net­nut­zer surfen auf der Vi­deo­platt­form. Keine Frage also, dass sie längst als ef­fek­ti­ves Marketing-In­stru­ment erkannt wurde. Videos lassen sich mit wenigen Klicks hochladen und per au­to­ma­tisch ge­ne­rier­tem HTML-Code auch mühelos auf jeder externen Website einbetten. Seit sich 2016 in Deutsch­land die GEMA und YouTube nach jah­re­lan­gem Rechts­streit auch zu Mu­sik­vi­de­os geeinigt haben, dürfte es für die Kon­kur­renz noch etwas schwie­ri­ger werden. Stellt sich nur die Frage: Welche YouTube-Al­ter­na­ti­ven gibt es überhaupt?

MyVideo war lange Zeit die wich­tigs­te YouTube-Kon­kur­renz im deutsch­spra­chi­gen Raum, wurde aber 2016 von der Pro­Sie­ben­Sat.1 Media SE über­nom­men und in die maxdome GmbH in­te­griert. Darüber hinaus gibt es noch einige aktive Al­ter­na­ti­ven zu YouTube: So bieten etwa die Dienste Dai­ly­mo­ti­on, DTube, Vimeo, Twitch, Vevo, VidLii, Odysee, Instagram Video, Wistia und Bright­co­ve privaten Nutzern und pro­fes­sio­nel­len Anwendern ganz un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten, tolle Inhalte ein­zu­stel­len oder an­zu­schau­en – zehn YouTube-Al­ter­na­ti­ven und ihre Vor- und Nachteile im Check.

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10 YouTube-Al­ter­na­ti­ven im Überblick

Plattform Preis­mo­dell Haupt­merk­ma­le Fokus
Dai­ly­mo­ti­on - Kostenlos für Zuschauer und Uploader - Preis­mo­dell für Video-Promotion und Wer­be­an­zei­gen - Upload großer Videos: 60 Minuten / 2 GB (Advanced User: ohne Be­gren­zung) - Optionale Mo­ne­ta­ri­sie­rung von Videos - In­tui­ti­ves und über­sicht­li­ches Layout Un­ter­hal­tungs-, Lifestyle- und Sport­in­dus­trie
Dtube - Kostenlos für Zuschauer und Uploader - Mo­ne­ta­ri­sie­rung auf Basis von Kryp­to­wäh­rung - Block­chain als Basis für die Spei­che­rung ver­öf­fent­lich­ten Contents - Haupt-Block-Erzeuger werden von der Community gewählt Lifestyle, News, Gaming
Vimeo - Kostenlos für Zuschauer - Kos­ten­lo­se Basis-Mit­glied­schaft - Vimeo Plus 6 €/Monat - Vimeo PRO 16 €/Monat - Vimeo Business 40 €/Monat - Vimeo Premium 70 €/Monat - Aus­tausch­platt­form für Krea­tiv­schaf­fen­de - Fokus auf künst­le­ri­sche Inhalte wie Mu­sik­vi­de­os, Kurzfilme und Do­ku­men­ta­tio­nen - groß­zü­gi­ge Spei­cher­ka­pa­zi­tät (je nach Plan) - in­di­vi­du­ell an­pass­ba­rer Player Com­pu­ter­elek­tro­nik & Tech­no­lo­gie, Wis­sen­schaft, Kunst, En­ter­tain­ment
Twitch - Kostenlos für Zuschauer - Kostenlos für Streamer/Uploader - Twitch Prime ca. 8 €/Monat - Twitch Turbo ca. 7,50 €/Monat - Live-Streaming-Plattform für Gamer - Eigentum von Amazon - IRL-Funktion er­mög­licht Live-Streaming - Be­nut­zer­ge­ne­rier­te Inhalte Gaming, En­ter­tain­ment, Com­pu­ter­elek­tro­nik & Tech­no­lo­gie
Vevo - Kostenlos für Zuschauer - Kostenlos für Künstler - Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bot für eta­blier­te Künstler und Newcomer in der Mu­sik­bran­che - Mu­sik­vi­de­os mit Vevo-Kenn­zeich­nung auf Dritt­an­bie­ter-Platt­for­men Künstler (Musik)
VidLii - Kos­ten­lo­se für Zuschauer - Kostenlos für Uploader - Voll funk­ti­ons­fä­hi­ge Vi­deo­platt­form mit Charme eines Stu­den­ten­pro­jekts En­ter­tain­ment
Odysee - Kostenlos für Zuschauer und Uploader - Mo­ne­ta­ri­sie­rung auf Basis von Kryp­to­wäh­rung - Block­chain als Basis für die Spei­che­rung ver­öf­fent­lich­ten Contents Lifestyle, Technik, Finanzen, News, Gaming
Instagram Video - Kostenlos für Zuschauer und Uploader - Vi­deobe­reich von Instagram, der sich aus IGTV und Feed-Videos zu­sam­men­setzt En­ter­tain­ment, Kunst, Wis­sen­schaft, Lifestyle
Wistia - Kos­ten­lo­se Free-Version - Wistia Pro 87 €/Monat - Wistia Advanced: Kon­takt­auf­nah­me nötig - Video-Hosting-Plattform - Aufbau und Be­kannt­heits­stei­ge­rung von Marken Com­pu­ter­elek­tro­nik & Tech­no­lo­gie, Business, Ge­sund­heit
Bright­co­ve - Unbekannt: Kon­takt­auf­nah­me nötig - Video-Hosting-Plattform mit ver­schie­de­nen Produkten & Lösungen Com­pu­ter­elek­tro­nik & Tech­no­lo­gie, Finanzen, Ge­sund­heit

Dai­ly­mo­ti­on

Dai­ly­mo­ti­on ist ein Vi­deo­por­tal aus Frank­reich, das derzeit gemessen an den Nut­zer­zah­len vor allem in seinem Her­kunfts­land eine der besten YouTube-Al­ter­na­ti­ven darstellt. Doch auch in vielen anderen Ländern liegt das Vi­deo­por­tal auf dem zweiten Platz hinter YouTube. So beziffert das Un­ter­neh­men seine Nutzer rund um den Globus auf über 250 Millionen. Monatlich werden 3,5 Mil­li­ar­den Videos über Dai­ly­mo­ti­on ab­ge­spielt.

Punkten kann Dai­ly­mo­ti­on vor allem bei den Upload-Spe­zi­fi­ka­tio­nen: So können die Vi­deo­da­tei­en bis zu 2 GB groß und bis zu 60 Minuten lang (für Advanced-Nutzer entfallen diese Be­gren­zun­gen) sein. Un­ter­stützt werden zahl­rei­che Video- und Au­dio­for­ma­te, sodass Uploader sich u. a. zwischen .mov-, .mpeg4-, .mp4-, .avi- und .wmv-Dateien ent­schei­den können. Als Video-Codec wird H.264 / AVC und als Audio-Codec AAC bei einer Frame-Rate von 25 FPS empfohlen. Eine Auflösung bis zu 3.840 x 2.160 (4K) ist möglich. Damit eignet sich das Portal besonders für an­spruchs­vol­le Uploader: Große Dateien sind ebenso will­kom­men wie eine be­stechen­de Bild­qua­li­tät.

Das Layout ist in re­du­zier­tem Schwarz-Weiß über­sicht­lich und eingängig. Auch die Ein­bet­tung und das Teilen der Videos auf externen Platt­for­men ist denkbar einfach: Mit einem Klick wird au­to­ma­tisch der richtige HTML-Code generiert.

Noch mehr Features gibt es für so­ge­nann­te „Partner“: Denn nicht nur mit YouTube lässt sich bares Geld verdienen. Auch bei Dai­ly­mo­ti­on können Sie die Mo­ne­ti­sie­rung von Videos frei­schal­ten, den Player anpassen und per Analyse-Tool die Einnahmen kon­trol­lie­ren. Damit ist Dai­ly­mo­ti­on besonders für Blogger, die ihre Inhalte kos­ten­pflich­tig zur Verfügung stellen oder ge­son­der­te Premium-Inhalte anbieten wollen, eine der besten Al­ter­na­ti­ven zu YouTube. Wer bei­spiels­wei­se die Website-Mo­ne­ti­sie­rung von Dai­ly­mo­ti­on nutzen möchte, kann seine Seite entweder dafür frei­schal­ten lassen oder ein spe­zi­el­les Widget des Anbieters einbetten. Einige namhafte Partner nehmen bereits teil an diesem Part­ner­pro­gramm, darunter etwa CNN, die Süd­deut­sche Zeitung oder die Deutsche Welle.

Er­freu­lich ist auch die um­fang­rei­che App-Auswahl von Dai­ly­mo­ti­on: Die YouTube-Al­ter­na­ti­ve ist mit ent­spre­chen­den Apps auf vielen Smart-TVs, Set-Top-Boxen oder der Sony Play­sta­ti­on vertreten und kann so bequem vom Sofa aus an­ge­schaut werden. Auch mobil kann der Dienst via iOS- oder Android-App genutzt werden.

Vorteile Nachteile
Reich­wei­ten­stärks­te YouTube-Al­ter­na­ti­ve Kommt in Deutsch­land trotzdem nur auf geringe aktive Reich­wei­te (2015 waren es knapp 5 Prozent)
Um­fang­rei­che Upload-Funk­tio­nen Video-Th­umb­nails können nur von Usern mit ve­ri­fi­zier­tem Partner-Account ein­ge­stellt werden
Auf­ge­räum­tes Layout  
Vi­deo­da­tei­en mit bis zu 2 GB Größe und 60 Minuten Länge für alle Nutzer möglich  
Optionale Mo­ne­ti­sie­rung von Videos  
Apps für zahl­rei­che Endgeräte  

Dtube

Das US-ame­ri­ka­ni­sche Un­ter­neh­men Steemit startete im Jahr 2016 die gleich­na­mi­ge Social-Media- und Blogging-Plattform, die eine de­zen­tra­le Ver­brei­tung von Inhalten ver­schie­dens­ter Art auf Basis der Block­chain Steem er­mög­licht. Der Upload von Videos gelingt dabei über die YouTube-Al­ter­na­ti­ve DTube, die als direkter Be­stand­teil des Steemit-Netzwerks zu verstehen ist. DTube basiert auf dem Protokoll IPFS, das eine verteilte Spei­che­rung der hoch­ge­la­de­nen Videos auf den ver­schie­de­nen, an der Block­chain be­tei­lig­ten Rechnern er­mög­licht – anders als bei YouTube, wo sämtliche Daten auf den Servern von Google liegen.

Die Pro­duk­ti­on neuer Blöcke für die Steem-Block­chain obliegt den Dtube-„Leadern“ (aktuell 15 Parteien), die von allen Nutzern gemeinsam per Voting bestimmt werden. Fünf Stimmen stehen allen re­gis­trier­ten Usern, die sowohl für den Video-Upload als auch für das Liken und Kom­men­tie­ren Be­loh­nun­gen in Form von Kryp­to­wäh­rung bekommen können, dabei zur Verfügung. Ein großer Vorteil gegenüber YouTube und vielen anderen Vi­deo­platt­for­men: Dtube ist gänzlich werbefrei.

Mit Techniken wie der Block­chain und in­di­vi­du­ell ge­ne­rier­ten Schlüs­seln für den Login auf der Vi­deo­platt­form ist Dtube für neue Nutzer gerade zu Beginn ge­wöh­nungs­be­dürf­tig. Um den Einstieg zu ver­ein­fa­chen, haben die Ent­wick­ler der Web­an­wen­dung sich in puncto Design daher bewusst an YouTube ori­en­tiert, um we­nigs­tens in dieser Hinsicht eine bekannte Umgebung zu schaffen. Für den Upload stehen im Übrigen folgende drei Optionen zur Verfügung:

  • Peer-to-peer: Die anonymste Upload-Variante, bei der zwischen den Pro­to­kol­len BTFS, Skynet und IPFS gewählt werden kann.
  • Dritt­an­bie­ter-URL: Die ein­fachs­te Art für den Vi­deou­pload, bei der Nutzer Videos über die URL eines Clips von Platt­for­men wie Twitch, YouTube, Dai­ly­mo­ti­on, Instagram, LiveLeak, Vimeo oder Facebook auf Dtube einbinden können.
  • Datei-Upload: Die optimale Methode für den Upload kleiner und einfacher Dateien.

Dtube stellt mit seinem Konzept eine zu­kunfts­wei­sen­de Al­ter­na­ti­ve zu YouTube dar, die aktuell jedoch noch kaum mithalten kann. Immerhin gibt es laut Angaben der Ver­ant­wort­li­chen aber bereits seit 2019 über 189.000 re­gis­trier­te Content-Creator und Content-Kuratoren, die im Schnitt alle drei Minuten ein Video auf der Block­chain-Vi­deo­platt­form hochladen. Die monatlich rund 2 Millionen ein­zig­ar­ti­gen Besucher zeigen ebenfalls, dass sich Dtube noch ganz am Anfang befindet.

Vorteile Nachteile
De­zen­tra­le Spei­che­rung des Contents Über­schau­ba­re Nut­zer­zahl
Keine Werbung Wenig Content verfügbar
Schutz vor Zensur  

Vimeo

Vimeo ist ein im Jahr 2004 ge­star­te­ter US-ame­ri­ka­ni­scher Vi­deo­dienst, der sich auf künst­le­risch an­spruchs­vol­le Videos spe­zia­li­siert hat. So ver­wun­dert es nicht, dass der Dienst von Fil­me­ma­chern gegründet wurde und vor allem Re­gis­seu­ren – ob privat oder pro­fes­sio­nell – und ihren Werken eine Dis­tri­bu­ti­ons­platt­form bieten möchte. Bei­spiels­wei­se finden sich hier einige ein­drucks­vol­le Kurz-, Do­ku­men­tar- oder auch Mu­sik­vi­de­os. Wer sich für In­de­pen­dent-Pro­duk­ti­on aller Art in­ter­es­siert, hat mit Vimeo eine der hoch­wer­tigs­ten YouTube-Al­ter­na­ti­ven. Die Reich­wei­te von Vimeo hinkt aber ebenfalls deutlich der großen Kon­kur­renz hinterher – eine Nische bei der Ziel­grup­pe mit Hang zu an­spruchs­vol­len Inhalten hat Vimeo trotzdem gefunden.

Der Anspruch, eine Aus­tausch­platt­form für Kreative zu sein, spiegelt sich sofort auf der Start­sei­te wider: Hier werden die Top-Stories sowie von Mit­ar­bei­tern ku­ra­tier­te Videos prä­sen­tiert. Das ver­mit­telt schnell den Eindruck einer in­ter­ak­ti­ven Galerie. Dem­entspre­chend bietet der Dienst seinen Nutzern einen groß­zü­gi­gen Rahmen für Video-Uploads, in dem selbst Inhalte in Spit­zen­qua­li­tät be­reit­ge­stellt werden können. Dafür bietet Vimeo ver­schie­de­ne kos­ten­pflich­ti­ge Account-Upgrades an: Während mit der kos­ten­lo­sen Basic-Variante lediglich Videos im Umfang von 500 MB pro Woche möglich sind, können Sie mit „Vimeo Plus“ bereits 5 GB wö­chent­lich hochladen, mit „Vimeo Pro“ sogar bis zu 20 GB, womit Sie selbst Kurzfilme in 4K-Ultra-HD-Auflösung ver­öf­fent­li­chen können. Damit gibt es – zumindest bei den pro­fes­sio­nel­len Account-Varianten – kaum Grenzen für Uploader. Lediglich die Bildrate wird au­to­ma­tisch reduziert, sofern sie beim Upload 60 FPS über­schrei­tet.

Mit der Pro-Version machen Sie Ihren Account sogar für bis zu drei Nutzer verfügbar, passen den Player voll­stän­dig an und verkaufen Content per Video-on-Demand. Dabei gehen 90 Prozent der Trans­ak­ti­ons­kos­ten an den Ersteller. Dazu gibt es noch ein um­fang­rei­ches Paket mit diversen Tools, Ana­ly­se­pro­gram­men und eine komplett wer­be­freie Be­nut­zer­ober­flä­che. Kom­mer­zi­el­le Anbieter bekommen mit „Vimeo Business“ sogar bis zu 5 TB (Terabyte) Spei­cher­platz – das Ganze ohne wö­chent­li­che Be­schrän­kung. Sogar zehn Team­mit­glie­der können mit einem solchen Account neben Analyse- auch Marketing- und Workflow-Tools nutzen. Die neue Funktion Live-Streaming (inklusive 7 TB Ge­samt­spei­cher) schalten Sie im Premium-Paket frei.

Darüber hinaus stellt Vimeo im Hilfe­cen­ter viele Video-Tutorials bereit, die den Umgang mit der Plattform erklären und ver­ein­fa­chen. Mit YouTube hat die „Qualität statt Quantität“-Aus­rich­tung dieser Plattform ganz bewusst nicht mehr viel zu tun. Vielmehr spricht Vimeo vor allem pro­fes­sio­nel­le Fil­me­ma­cher, Marketing-Ver­ant­wort­li­che oder Künstler an. Im Um­kehr­schluss bedeutet dies, dass viele Kern­fea­tures dieser YouTube-Al­ter­na­ti­ve für Content-Ersteller nur gegen Bezahlung verfügbar sind.

User pro­fi­tie­ren jedoch auch in der kos­ten­lo­sen Version von den in­no­va­ti­ven Inhalten und können sich über zahl­rei­che Apps freuen: So ist Vimeo auch auf mobilen Be­triebs­sys­te­men wie Android, iOS oder Windows-Smart­phones verfügbar. Zudem gibt es den Dienst über zahl­rei­che Geräte auch im Wohn­zim­mer, z. B. auf Chro­me­cast, Apple TV, der Xbox 360 oder Smart-TVs von Her­stel­lern wie Panasonic, Philips oder Samsung. Sie treffen überdies auf eine kom­pe­ten­te Community, die nützliche Hil­fe­stel­lun­gen oder wert­vol­les Feedback zu den hoch­ge­la­de­nen Werken hin­ter­lässt.

Vorteile Nachteile
Hoch­wer­ti­ge Inhalte Noch geringere Reich­wei­te als bei­spiels­wei­se Dai­ly­mo­ti­on
Plattform besonders für pro­fes­sio­nel­le Content-Ersteller in­ter­es­sant Die wich­tigs­ten Features für Uploader nur kos­ten­pflich­tig
Um­fang­rei­che (kos­ten­pflich­ti­ge) Account-Upgrades, die prak­ti­sche Tools und Tutorials bieten Konten, die ein Jahr nicht verwendet worden sind, werden von Vimeo (mit Vor­war­nung) gelöscht
Kon­struk­ti­ver Austausch mit der Community möglich  
Apps für zahl­rei­che Endgeräte  

Twitch

Auch speziell für Gamer existiert eine YouTube-Al­ter­na­ti­ve: Twitch nennt sich das Live-Streaming-Portal, das sich ur­sprüng­lich vor allem auf Vi­deo­spie­le und E-Sport kon­zen­triert hat. Twitch.tv ging am 6. Juni 2011 zunächst als Be­ta­ver­si­on online und konnte bereits zwei Jahre später monatlich 45 Millionen Zuschauer auf insgesamt rund 6 Millionen Channels vorweisen. 2014 erwarb Amazon das Un­ter­neh­men für 970 Millionen US-Dollar, seit 2016 gibt es „Twitch Prime“ für Amazon-Prime-Kunden. Dieser Dienst bietet u. a. kos­ten­lo­se Spiele und Abon­ne­ments, Game Loots und wer­be­frei­es Streamen. Seit 2015 or­ga­ni­siert das Vi­deo­por­tal eine jährliche Con­ven­ti­on namens TwitchCon, die in aus­ge­wähl­ten US-ame­ri­ka­ni­schen und eu­ro­päi­schen Städten statt­fin­det. Für 2022 sind San Diego und Amsterdam bestimmt worden.

In den Grund­zü­gen ähnelt Twitch durchaus dem Prinzip von YouTube: Prin­zi­pi­ell sind die Inhalte jedem zu­gäng­lich. Eine kos­ten­lo­se Re­gis­trie­rung mit E-Mail-Adresse oder Facebook-Konto er­mög­licht Ihnen einige zu­sätz­li­che Features wie das Hin­zu­fü­gen von Freunden, die Chat­funk­ti­on oder das Folgen be­stimm­ter Channels. Der Community-Charakter ist also hoch, zudem kann jeder re­gis­trier­te Nutzer Inhalte streamen. Dazu benötigen Sie, sofern Sie nicht über Play­Sta­ti­on oder Xbox spielen, lediglich passende Software, etwa die Open Broad­cas­ter Software. Seit 2016 existiert zudem die Funktion IRL, die es Mit­glie­dern erlaubt, Momente aus dem eigenen Leben zu teilen und mit Zu­schau­ern darüber zu dis­ku­tie­ren. Ein Gaming-Bezug ist dabei nicht zwingend notwendig. User-Generated Content macht auf Twitch den Haupt­be­stand­teil der Inhalte aus. Dennoch überträgt das Vi­deo­por­tal auch pro­fes­sio­nel­le Streams von großen E-Sport-Ver­an­stal­tun­gen.

Darüber hinaus haben pro­fes­sio­nel­le und größere Channels die Mög­lich­keit, über das Partner- oder Affiliate-Programm von Twitch Geld zu verdienen. Um ein­ge­la­den zu werden, müssen Streamer bestimmte Be­din­gun­gen erfüllen: So muss z. B. eine Re­gel­mä­ßig­keit bei der Streaming-Aktivität erkennbar und eine feste Zu­schau­er­schaft vorhanden sein. Im Gegenzug erhält man als Streamer im Affiliate-Programm die Mög­lich­keit, gegen Bezahlung ver­schie­de­ne Abon­ne­ment­pa­ke­te an­zu­bie­ten oder am Cheering-Programm teil­zu­neh­men. Dabei können User so­ge­nann­te Bits kaufen und damit ihre Lieb­lings­chan­nels un­ter­stüt­zen. Das Part­ner­pro­gramm bietet darüber hinaus die Mög­lich­keit, Wer­be­an­zei­gen ein­zu­bin­den, und macht Twitch zur pro­fi­ta­blen Plattform für Streamer mit pro­fes­sio­nel­lem Content und ent­spre­chen­den Am­bi­tio­nen.

Der we­sent­li­che Un­ter­schied zu YouTube liegt darin, dass Sie bei Twitch keine auf­ge­nom­me­nen Videos, sondern Live-Mit­schnit­te zu sehen bekommen. Bei Bedarf lassen sich kürzere Aus­schnit­te der Streams aber auch als Highlight-Videos speichern, die lang­fris­tig von den Nutzern abgerufen werden können.

Vorteile Nachteile
User-Generated Content Viele Features nur gegen Bezahlung oder mit Amazon-Prime-Konto
Starker Community-Charakter Für Aufnahme ins Part­ner­pro­gramm müssen mehrere Be­din­gun­gen erfüllt werden

Vevo

Sony und Universal Music, die beiden Labels hinter Vevo be­zeich­nen Vevo selbst als die größte Mu­sik­vi­deo-Plattform der Welt – wobei diese Be­haup­tung seit 2018 im Grunde genommen nicht mehr ganz korrekt ist. Das Mu­sik­vi­deo-Streaming über die eigene Website und die native Vevo-App ist seitdem nämlich gar nicht mehr möglich. Die 26 Millionen mo­nat­li­chen Vevo-Content-Aufrufe finden heute aus­schließ­lich über Dritt­an­bie­ter-Services wie YouTube, Apple TV, LG Channels oder Roku statt, wo Vevo als Content-Dis­tri­bu­tor für Künstler wie Ariana Grande, The Weeknd, Taylor Swift oder Camila Cabello fungiert.

Abseits der of­fi­zi­el­len Mu­sik­vi­de­os der un­ter­stütz­ten Künstler hat Vevo ver­schie­de­ne andere Formate wie Live-Studio-Per­for­man­ces, Konzert-Clips, „Behind the Scenes“-Videos oder In­ter­views im Re­per­toire. Mit der Kategorie „DSCVR“ bietet Vevo zudem auch auf­stre­ben­den Artists eine Plattform.

Vorteile Nachteile
Riesige Band­brei­te an of­fi­zi­el­len Mu­sik­vi­de­os großer Künstler Nur über Dritt­an­bie­ter-Platt­for­men verfügbar
Ver­schie­dens­te Formate rund um die die Stars und Newcomer der Mu­sik­bran­che Nicht alle Videos sind in Deutsch­land verfügbar

VidLii

Eine Zeitreise ins Jahr 2008 ist unmöglich? Mit VidLii fühlen Sie sich ga­ran­tiert in Se­kun­den­schnel­le zu­rück­ver­setzt: Das Vi­deo­por­tal erinnert sowohl in Sachen Funk­tio­na­li­tät als auch in der Optik stark an die Anfänge von YouTube. Wer VidLii besucht, erkennt sofort, aus welchem Grund die Seite kreiert wurde: Pro­fes­sio­nell aus­ge­leuch­te­te Videos sucht man hier vergebens – dafür einen bunten Mix aus Clips und ama­teur­haf­ten Aufnahmen. VidLii beschwört den spie­le­ri­schen und ex­pe­ri­men­tel­len Geist des Web 2.0 herauf, der YouTube einst so er­folg­reich machte. Dabei sind fast alle denkbaren Ka­te­go­rien vertreten: Von Autos bis Tech­no­lo­gie, von News bis Un­ter­hal­tung. Auch eine Kategorie für Musik ist zu finden, aktuelle Mu­sik­clips sucht man hier aber vergebens.

Ein College-Student rief VidLii 2015 zunächst unter dem Namen „ClipBits“ ins Leben – damals noch im YouTube-Look von 2005. Seitdem hat sich nicht nur das Aussehen des Vi­deo­por­tals einige Male gewandelt, sondern auch sein Name: Aus ClipBits wurde VidBit und 2017 schließ­lich VidLii. Für den Betreiber steht ganz klar die Usability im Vor­der­grund. Das Hochladen und Teilen von Videos soll Spaß machen und möglichst un­kom­pli­ziert zu be­werk­stel­li­gen sein. Re­gis­trier­te Nutzer können einen eigenen, öf­fent­li­chen Video-Channel erstellen oder ihren Content nur mit Familien und Freunden teilen. Sie können anderen Channels folgen, und ein Be­wer­tungs­sys­tem für Videos existiert ebenfalls: die alt­be­währ­ten Sterne, auch aus ver­gan­ge­nen YouTube-Zeiten.

Ist VidLii eine ernst­zu­neh­men­de YouTube-Al­ter­na­ti­ve? Für User, die den ur­sprüng­li­chen, ama­teur­haf­ten Charakter von YouTube vermissen und die von der Mo­ne­ta­ri­sie­rung der Plattform ab­ge­schreckt sind, kann VidLii durchaus eine Option sein. Wer al­ler­dings nach hoch­wer­ti­gen und re­le­van­ten Inhalten sucht, wird bei VidLii ver­mut­lich nicht fündig. Die Zahl der Sub­scri­ber über­schrei­tet bei den po­pu­lärs­ten Channels kaum den zwei­stel­li­gen Bereich.

Vorteile Nachteile
User-Generated Content Wenig re­le­van­ter Content
The­men­viel­falt Wenig Reich­wei­te
Hohe Usability  
Retro-Design  
Kostenlos  

Odysee

Seit September 2020 steht die Plattform Odysee Nutzern auf der ganzen Welt zur Verfügung. Wie DTube basiert auch diese YouTube-Al­ter­na­ti­ve auf einer Block­chain inklusive Kryp­to­wäh­rung: Wer Content ver­öf­fent­licht und andere Nutzer anwirbt, kann so­ge­nann­te „LBRY Credits“ verdienen. LBRY ist dabei gleich­zei­tig auch der Name des Pro­to­kolls, das für den Aufbau der Block­chain zum Einsatz kommt. Wer das Content-Netzwerk nicht über den Browser nutzen möchte, kann al­ter­na­tiv auch die LBRY-Apps für Windows, macOS, Linux, Android oder iOS in­stal­lie­ren.

Wie andere Block­chain-Al­ter­na­ti­ven zu YouTube steht bei Odysee die Un­ab­hän­gig­keit von einer zentralen Einheit mit voll­stän­di­ger Kontrolle über den Content im Vor­der­grund. Natürlich müssen sich auch Odysee-Nutzer an gewisse Richt­li­ni­en halten: Mar­ken­recht­lich ge­schütz­te Inhalte dürfen ebenso wenig ver­brei­tet werden wie ge­walt­ver­herr­li­chen­der Content. Eine Zensur-Instanz wie Google gibt es bei Odysee al­ler­dings nicht. Zudem ist die Plattform gänzlich werbefrei, da die Mo­ne­ta­ri­sie­rung der Kanäle aus­schließ­lich auf Basis der Kryp­to­wäh­rung statt­fin­det. Zum einen erhalten Content-Creator LBRY-Credits für Views, zum anderen durch Spenden von Nutzern, denen die Inhalte gefallen (ähnlich wie bei Twitch).

In puncto Video-Upload macht Odysee bis dato noch sehr strikte Vorgaben: Zunächst werden min­des­tens 10 Credits im Wallet benötigt – an­dern­falls ist die Upload-Option de­ak­ti­viert. Wahlweise gilt es also, die Credits zu kaufen oder als Belohnung für Views, die E-Mail-Ve­ri­fi­zie­rung, Mit­glie­der­wer­bung u.v.m. zu erhalten. Sobald die Option für das Hochladen von Videos frei­ge­schal­tet ist, können Nutzer Clips mit einer Größe von bis zu vier Gigabyte ver­öf­fent­li­chen, wobei das Odysee-Team das MP4-Format (H264/AAC) und eine Auflösung von maximal 720p empfiehlt.

Aufbau und Design von Odysee sind an YouTube angelehnt, was ein­ge­fleisch­ten Fans der Google-Plattform den Umstieg bzw. das Aus­pro­bie­ren der Block­chain-Plattform schmack­haft machen dürfte. Al­ter­na­tiv zu der Start­sei­te mit aktuell beliebten Clips können Besucher über das linke Sei­ten­me­nü Ka­te­go­rien wie „Technik“, „Finanzen 2.0“ oder „Das Universum“ aufrufen, um so eine the­ma­tisch sortierte Auswahl an Videos zu erhalten.

Vorteile Nachteile
Kosten- und werbefrei Über­schau­ba­re Anzahl an Nutzern und Videos
De­zen­tra­le Spei­che­rung der Inhalte Keine Ein­bet­tung von Odysee-Videos auf anderen Websites möglich
Schutz vor Zensur  

Instagram Video

Auf der Social-Media-Plattform Instagram können User nicht nur Bilder, sondern auch Videos mit­ein­an­der teilen. Einer der Bereiche für gefilmten Content trägt den Namen Instagram Video, der seit Oktober 2021 den Instagram-TV-Kanal IGTV und Feed-Videos mit­ein­an­der verbindet. Hier haben User die Mög­lich­keit, per App oder im Web eigenen Content hoch­zu­la­den und den von anderen mit Kom­men­ta­ren sowie Likes zu versehen. Als Vi­deo­for­mat wird MP4 empfohlen, während die Vi­deo­län­ge min­des­tens fünfzehn Sekunden und höchstens eine Stunde betragen kann.

Ein Feature, mit dem Instagram Video im Gegensatz zu anderen YouTube-Al­ter­na­ti­ven glänzt, ist die Mög­lich­keit zur Ge­stal­tung bzw. Aus­schmü­ckung von Vi­deo­con­tent mit Filtern und Emojis. Des Weiteren lassen sich Orte und Instagram-User, die darin auftreten, markieren. Und vor allem Han­dy­nut­zer dürfen sich freuen: Dank mobiler Op­ti­mie­rung ist es auf Instagram Video möglich, Clips auf dem Handy nicht nur im Hoch­for­mat, sondern auch im Voll­bild­mo­dus anzusehen.

Wie auf vielen anderen sozialen Platt­for­men spielen so­ge­nann­te Hashtags auch auf Instagram Video eine wichtige Rolle. User können bei ihrer Suche nach be­stimm­ten Schlag­wör­tern Vi­deo­in­hal­te finden, die ihren In­ter­es­sen ent­spre­chen, aktuell im Trend liegen und noch mehr. Der soziale Austausch und die Reich­wei­te bei Instagram Video fallen sehr stark aus. Genau wie auf YouTube ver­sam­meln sich hier zahl­rei­che In­fluen­cer, um Werbung für diverse Produkte und Marken zu machen.

Vorteile Nachteile
Social-Media-Plattform mit großer Reich­wei­te Keine Suche speziell nach Videos möglich (nur nach Hashtags, Accounts etc.)
Sowohl App- als auch Web­ver­si­on vorhanden  
Viele Ge­stal­tungs­fea­tures  

Wistia

Wistia ist eine Video-Hosting-Plattform, die 2006 gegründet wurde und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Un­ter­neh­men bei der Er­stel­lung und Ver­brei­tung von Videos zu un­ter­stüt­zen. Denn für den Aufbau und die Be­kannt­heits­stei­ge­rung einer Marke ist Vi­deo­mar­ke­ting längst zu einem un­ent­behr­li­chen In­stru­ment geworden. Videos, die mithilfe von Wistia ins Leben gerufen wurden, zeichnen sich nicht nur durch eine schnelle Ladezeit aus, sondern sind darüber hinaus such­ma­schi­nen­op­ti­miert. Es ist daher nicht ver­wun­der­lich, dass die Vi­deo­platt­form sowohl von kleineren Un­ter­neh­men als auch von namhaften Marken wie Starbucks und Tiffany genutzt wird.

Daneben ver­öf­fent­licht Wistia auch eigene Serien und Podcasts, manche davon in Kol­la­bo­ra­ti­on mit Free­lan­cern. Darunter fällt z. B. die Do­ku­men­ta­ti­on „One, Ten, One Hundred“, die 2019 mit einem Webby Award aus­ge­zeich­net wurde. In dieser stellt sich eine Vi­deo­pro­duk­ti­ons­agen­tur der Her­aus­for­de­rung, drei Wer­be­spots mit jeweils un­ter­schied­li­chen Budgets zu erstellen.

Wistia hat insgesamt drei Preis­an­ge­bo­te, aus denen Sie wählen können. Das erste ist die kos­ten­freie Free-Option, in der alle ge­ne­rel­len Features wie ein an­pass­ba­rer Vi­deo­play­er und in­ter­ak­ti­ve Vi­deo­tools enthalten sind. Außerdem können bis zu 250 Personen Ihren Kanal abon­nie­ren, drei Videos überall von Ihnen ein­ge­bet­tet werden und noch mehr. Die Pro-Version kostet dagegen 87 Euro im Monat und ergänzt die Band­brei­te Ihrer Optionen bei­spiels­wei­se um E-Mail-Be­nach­rich­ti­gun­gen für Ihre Abon­nen­ten und das Hin­zu­fü­gen eines eigenen Was­ser­zei­chens beim Vi­deo­play­er. Wer noch mehr Features und keine Ein­schrän­kun­gen wie die 250-Abon­nen­ten-Grenze anstrebt, muss Wistia für einen Advanced-Account kon­tak­tie­ren.

Vorteile Nachteile
Pro­fes­sio­nel­le Vi­deo­platt­form speziell für Un­ter­neh­men Teures Pro- und Advanced-Preis­mo­dell für mehr Features etc. notwendig
Viele Stan­dard­fea­tures im kos­ten­frei­en Angebot enthalten Fokus liegt auf Un­ter­neh­men
Such­ma­schi­nen­op­ti­mier­te Videos  

Bright­co­ve

Das ame­ri­ka­ni­sche Software-Un­ter­neh­men Bright­co­ve bietet ver­schie­de­ne Produkte an, mit denen Un­ter­neh­men Vi­deo­con­tent in Broad­cas­ting-Qualität ver­öf­fent­li­chen und op­ti­mie­ren können. Bright­co­ves Vi­deo­kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form trägt den Namen Video Cloud und stellt Usern nicht nur einen Ort zur Verfügung, an dem sie ihre Videos hochladen können, sondern auch diverse Features wie API- und SDK-Tools sowie eine Echtzeit-Vi­deo­ana­ly­se. Andere Angebote wie die Video-Marketing-Suite sind speziell für Kunden ausgelegt, die mit Vi­deo­con­tent Marketing betreiben wollen. Ihre Leis­tun­gen reichen von Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bis hin zu in­ter­ak­ti­ven Vi­deo­in­hal­ten.

Leider gewährt Bright­co­ve auf seiner Website keinen Einblick in die Kosten seiner Angebote. Wenn Sie mehr erfahren möchten, müssen Sie ein Kon­takt­for­mu­lar ausfüllen oder den Anbieter per Telefon kon­tak­tie­ren. Dafür steht Ihnen jedoch ein aus­führ­li­cher Guide auf der Sup­port­sei­te von Bright­co­ve zur Verfügung, der Sie über alle wichtigen Details zu Video Cloud und Co. aufklärt. Die Seite trägt den Titel Bright­co­ve Do­cu­men­ta­ti­on.

Vorteile Nachteile
Diverse Produkte und Lösungen Kosten sind unbekannt, Bright­co­ve muss dafür kon­tak­tiert werden
Broadcast-Vi­deo­qua­li­tät Keine Video-Sharing-Plattform
De­tail­lier­te Sup­port­sei­te  
Fazit

Die Übersicht zeigt, dass alle zehn der vor­ge­stell­ten YouTube-Al­ter­na­ti­ven sich ihre jeweilige Nische gesucht und diese auch gefunden haben: Während Dai­ly­mo­ti­on dem YouTube-Prinzip noch am nächsten kommt, entfernt sich Vimeo mit hoch­wer­ti­gen und künst­le­risch an­spruchs­vol­len Inhalten vom Kon­kur­ren­ten. Vevo glänzt als An­lauf­stel­le für Künstler in der Mu­sik­bran­che – auch wenn der Dienst mitt­ler­wei­le keine eigene Plattform mehr anbietet. Twitch hat die Ab­zwei­gung zum Streaming-Anbieter für Gaming und E-Sport genommen, während VidLii sehr stark an YouTube in seiner ur­sprüng­li­chen Form erinnert. Dtube und Odysee gehen mit der Block­chain einen neuen Weg in puncto Content-Spei­che­rung, während Instagram Video als Be­stand­teil einer der be­lieb­tes­ten sozialen Medien große Po­pu­la­ri­tät genießt. Und Wistia und Bright­co­ve wiederum reichen Un­ter­neh­men im Bereich Video-Hosting eine helfende Hand.

Alle zehn YouTube-Al­ter­na­ti­ven sind auf ihre Weise gut und sprechen mit un­ter­schied­li­chen Stra­te­gien ganz un­ter­schied­li­che Ziel­grup­pen an. Er­freu­lich ist, dass fast alle Anbieter den Sprung auf mobile Endgeräte und in die Wohn­zim­mer gefunden haben.

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