Un­ter­neh­men, die sich selbst online prä­sen­tie­ren oder ihre Produkte in On­line­shops verkaufen, streben ge­wöhn­lich auch danach, die Reich­wei­te ihres Web­pro­jekts zu erhöhen. Dabei sind hoch­wer­ti­ge Inhalte ebenso wichtig wie ein ver­bes­ser­tes Such­ma­schi­nen­ran­king und eine effektive Mar­ke­ting­stra­te­gie. Auch die Er­schlie­ßung in­ter­na­tio­na­ler Märkte durch mehr­spra­chi­ge Websites spielt eine ent­schei­den­de Rolle, wobei gerne übersehen wird, dass der Aufwand hierfür weit über die bloße Über­set­zung der Texte hin­aus­geht.

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Die Her­aus­for­de­run­gen einer mehr­spra­chi­gen Website

Zu Beginn der Planungen einer mul­ti­l­in­gua­len Web­prä­senz dreht sich viel um das Thema Über­set­zun­gen. Es ist dabei ent­schei­dend, nicht nur die ver­öf­fent­lich­ten Inhalte, sondern auch Na­vi­ga­ti­ons- und Be­dien­ele­men­te sinngemäß zu über­set­zen. Dies erfordert häufig, abhängig vom Umfang der In­ter­na­tio­na­li­sie­rungs­maß­nah­men sowie den ver­füg­ba­ren Res­sour­cen innerhalb Ihres Un­ter­neh­mens, zu­sätz­li­ches Personal. Bieten Sie die Website mehr­spra­chig an, sollte dies auch für den Kun­den­sup­port gelten. Hinzu kommen Punkte wie länder- bzw. sprach­spe­zi­fi­sche Marketing-Kampagnen, ent­spre­chen­des Link­buil­ding oder das Ein­rich­ten passender tech­ni­scher Struk­tu­ren (Web­hos­ting, Domain-Namen, SSL-Zer­ti­fi­zie­rung). Verwalten Sie Ihr Projekt mithilfe eines CMS, muss mehr­spra­chi­ger Content zudem un­kom­pli­ziert ein­ge­pflegt werden können.

Sind diese grund­sätz­li­chen Auf­ga­ben­be­rei­che abgedeckt, können Sie sich der ei­gent­li­chen Kö­nigs­dis­zi­plin in Sachen Pflege mul­ti­l­in­gua­ler Web­pro­jek­te widmen – dem In­ter­na­tio­nal SEO (dt. „in­ter­na­tio­na­le Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung“). Dabei geht es natürlich um die Webseiten-Über­set­zung und Anpassung des Keyword-Sets sowie der URL, aber auch um tech­ni­sche Mittel wie die Ent­wick­lung der passenden Sei­ten­struk­tur oder das richtige Verlinken und Wei­ter­lei­ten.

Sobald man sein Online-Angebot im Zuge der In­ter­na­tio­na­li­sie­rung auf den ost­eu­ro­päi­schen und asia­ti­schen Markt ausweitet, sollten neben Google die dort prä­fe­rier­ten Such­ma­schi­nen für geplante mul­ti­l­in­gua­le SEO-Tä­tig­kei­ten für ihre Website be­rück­sich­tigt werden: Lokal beliebte Such­ma­schi­nen wie Yandex (Russland), Baidu (China) oder Yahoo (Japan) sind unbedingt für Ihre in­ter­na­tio­na­le SEO-Strategie zu beachten. Für SEO im E-Commerce steigt darüber hinaus auch die Bedeutung von Amazon und der dort in­te­grier­ten Such­an­wen­dung.

Eine er­folg­rei­che In­ter­na­tio­na­li­sie­rung führt nicht nur zu einem Prestige-Gewinn, sondern stärkt auch das Vertrauen in­ter­es­sier­ter und be­stehen­der Kunden und Kundinnen in Ihr Un­ter­neh­men. Im Folgenden haben wir zu­sam­men­ge­fasst, worauf Sie bei der in­ter­na­tio­na­len Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung achten und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

SEO für mehr­spra­chi­ge Websites

Die Op­ti­mie­rung Ihrer Website für mehrere Sprachen kann die Tür zu globalen Märkten öffnen und Ihr Un­ter­neh­men in­ter­na­tio­nal sichtbar machen. SEO für mehr­spra­chi­ge Websites stellt sicher, dass Ihr Online-Auftritt in ver­schie­de­nen Sprach­re­gio­nen gefunden wird und Anklang findet. Tauchen Sie ein in die Welt des mul­ti­l­in­gua­len SEO und entdecken Sie, wie Sie Ihre Reich­wei­te ver­grö­ßern und neue Ziel­grup­pen effektiv an­spre­chen können.

Die passende Domain-Struktur

In­ter­na­tio­nal SEO beginnt bereits bei der Suche nach der bzw. den passenden Domain(s). Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob eine oder mehrere Domain(s) für die an­ge­bo­te­nen Sprachen genutzt werden soll(en), sondern auch darum, welcher En­dungs­typ sich am besten für das eigene Web­pro­jekt eignet und wie die komplette URL struk­tu­riert sein soll. In der folgenden Tabelle sehen Sie die vier möglichen Optionen inklusive ihrer Vor- und Nachteile:

URL-Struktur Beispiel Vorteile Nachteile
Eine län­der­spe­zi­fi­sche Domain (ccTLD) pro Markt ihr-ecommerce.de Ein­deu­ti­ge geo­gra­fi­sche Aus­rich­tung
Ser­ver­stand­ort ir­rele­vant
Einfache Trennung der ver­schie­de­nen Websites
Erfordert mehr In­fra­struk­tur
Teilweise sehr strikte ccTLD-Richt­li­ni­en und eine begrenzte Ver­füg­bar­keit
Kost­spie­lig
Sub­do­mains mit ge­ne­ri­schen Top-Level-Domains (gTLDs) de.ihr-ecommerce.shop Lässt ver­schie­de­ne Ser­ver­stand­or­te zu
Einfache Trennung der ver­schie­de­nen Websites
Nutzende erkennen u. U. nicht den lokalen Bezug (das „de“ könnte auch für die Sprache stehen)
Un­ter­ver­zeich­nis­se mit ge­ne­ri­schen Top-Level-Domains (gTLDs) ihr-ecommerce.shop/de/ Geringer War­tungs­auf­wand Ein einziger Ser­ver­stand­ort
Un­ter­tei­lung der Websites kom­pli­ziert
URL-Parameter ihr-ecommerce.shop?loc=de URL-basierte Un­ter­tei­lung schwierig

Wenn Sie planen, Ihre Website mehr­spra­chig an­zu­bie­ten, sind vor allem die ersten drei Lö­sungs­vor­schlä­ge relevant. Die zuletzt genannte Angabe von URL-Pa­ra­me­tern ist hier zwar der Voll­stän­dig­keit halber auf­ge­zählt, eignet sich jedoch nicht für die In­ter­na­tio­na­li­sie­rung von Web­prä­sen­zen. Google spricht sich sogar explizit gegen dieses Verfahren aus, da eine saubere In­de­xie­rung der Seiten auf diese Weise nicht ge­währ­leis­tet werden kann. Ihre Ent­schei­dung sollte also entweder auf die ccTLD-Variante, die Subdomain oder das Un­ter­ver­zeich­nis hin­aus­lau­fen, wobei jede Lösung eigene Stärken und Schwächen hat.

Län­der­spe­zi­fi­sche Domains sind bei­spiels­wei­se nicht nur für die Besucher und Be­su­che­rin­nen, sondern auch für die Tools der Such­ma­schi­nen leicht erfass- und ka­te­go­ri­sier­bar. Zudem sind Sie mit einem Sortiment ver­schie­de­ner ccTLDs nicht an einen be­stimm­ten Ser­ver­stand­ort gebunden und können so die Er­reich­bar­keit und Ladezeit Ihrer ver­schie­de­nen Shop-Versionen durch ge­schick­te Auswahl der In­fra­struk­tur op­ti­mie­ren. An­de­rer­seits ist dieses Domain-Modell auch mit hohen Kosten und einem ver­gleichs­wei­se hohen Ver­wal­tungs­auf­wand verbunden. Zudem startet jede dieser separaten Websites ohne Historie und Sicht­bar­keit, was den Start sehr mühsam macht.

Für den Einstieg ins In­ter­na­tio­nal SEO empfiehlt sich daher der Einsatz einer ge­ne­ri­schen Domain, wobei die Variante mit Un­ter­ver­zeich­nis­sen den Vorteil besitzt, dass alle Seiten von der Link­stär­ke und Autorität der Haupt­do­main pro­fi­tie­ren. Gleich­zei­tig sind Sie hierbei an einen einzigen Ser­ver­stand­ort gebunden und haben es bei der Un­ter­tei­lung der Seiten deutlich schwerer. Mit der Kom­bi­na­ti­on aus ge­ne­ri­scher Top-Level-Domain und Subdomain sind Sie da­hin­ge­hend zwar deutlich flexibler, haben aber das bereits ge­schil­der­te Problem, dass die erzeugten Seiten zunächst noch ohne In­de­xie­rung sind.

Fazit

Die Wahl der passenden Domain-Struktur hängt stark von Ihren fi­nan­zi­el­len Mitteln ab. Wenn Sie mit einem geringen Budget auskommen müssen und ihr In­ter­na­tio­nal SEO auf dem Trust Ihrer Aus­gangs­sei­te aufbauen wollen, empfiehlt sich eine ge­ne­ri­sche Top-Level-Domain mit Un­ter­ver­zeich­nis­sen für die ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen. Auf lange Sicht gesehen sind län­der­spe­zi­fi­sche Domains, die we­sent­lich kost­spie­li­ger sind, die ef­fek­ti­ve­re Lösung. Auf in­di­vi­du­el­le URL-Parameter sollten Sie hingegen in jedem Fall ver­zich­ten.

Kluge Server-Auswahl

In der Ver­gan­gen­heit zählte der Ser­ver­stand­ort für in­ter­na­tio­na­le Web­pro­jek­te zu den offiziell de­kla­rier­ten Faktoren bei der Bewertung durch Such­ma­schi­nen. Und auch, wenn es mitt­ler­wei­le nicht mehr ent­schei­dend ist, dass jede Sprach­va­ri­an­te auf einem eigenen lokalen Server ge­spei­chert wird, ist eine schnelle Aus­lie­fe­rung der Daten in Zeiten mobiler Geräte wichtiger denn je. Besonders als Betreiber oder Be­trei­be­rin eines On­line­shops sollten Sie darum bemüht sein, die Ladezeit auf ein Minimum zu re­du­zie­ren und neben ent­spre­chen­den Code-Op­ti­mie­run­gen auch eine gute Server-In­fra­struk­tur auf Ihre In­ter­na­tio­nal-SEO-Agenda zu setzen. Content Delivery Networks haben sich dabei in den ver­gan­ge­nen Jahren zu einem immer wich­ti­ge­ren Hilfs­mit­tel ent­wi­ckelt, das nicht nur hin­sicht­lich Per­for­mance, sondern auch in Sachen Si­cher­heit überzeugt.

Fazit

Auch wenn lokale Server sich nicht mehr direkt auf das Such­ma­schi­nen­ran­king auswirken, sollten Sie für die In­fra­struk­tur Ihres Web­pro­jekts – sofern rea­li­sier­bar – von re­gio­na­len Stand­or­ten Gebrauch machen. In manchen Ländern wie China ist ein lokaler Ser­ver­stand­ort zudem Pflicht, wenn Sie Ihr Projekt mit der lan­des­spe­zi­fi­schen Domain-Endung hosten möchten. In vielen Fällen zahlt sich heute aber auch die Nutzung von CDNs aus.

Um­fang­rei­che Keyword-Recherche

Natürlich sollten Sie die Wahl der richtigen Domain-Struktur gründlich über­den­ken. Die Kern­dis­zi­plin der SEO-Op­ti­mie­rung mehr­spra­chi­ger Websites ist eine aus­ge­klü­gel­te und gut fundierte Keyword-Strategie. Die the­men­be­zo­ge­nen Schlüs­sel­be­grif­fe machen die Crawler der Such­ma­schi­nen auf Ihre Seiten auf­merk­sam und verhelfen Ihnen so zu einer besseren Plat­zie­rung. Viele On­line­shop-Be­trei­ben­de machen bei der Rea­li­sie­rung eines mehr­spra­chi­gen Auftritts ihrer Website ins­be­son­de­re einen Fehler, wenn es um das Thema Keywords geht: Sie führen eine Such­be­griff-Recherche für die Aus­gangs­spra­che durch und nehmen das gewonnene Keyword-Set an­schlie­ßend als Grundlage für alle weiteren Sprach­va­ri­an­ten.

Solche Eins-zu-eins-Über­set­zun­gen der Schlüs­sel­wör­ter im Kontext der je­wei­li­gen Texte sind zwar bei Weitem hoch­wer­ti­ger und nut­zer­freund­li­cher als ma­schi­nen­über­setz­te Inhalte, verkürzen aber das In­ter­na­tio­nal SEO in vielen Fällen. Denn zum einen lässt man bei einer solchen Vor­ge­hens­wei­se die bereits erwähnten, re­gi­ons­spe­zi­fi­schen Such­ma­schi­nen wie Baidu voll­kom­men außer Acht. Zum anderen kann man nicht davon ausgehen, dass ein Keyword in seiner bloßen Über­set­zung auch in der Ziel­spra­che von hoher Relevanz ist. Selbst in Gebieten, in denen die gleiche Sprache ge­spro­chen wird, können sich die Be­griff­lich­kei­ten teilweise deutlich un­ter­schei­den (z. B. Groß­bri­tan­ni­en vs. USA). Sie laufen also Gefahr, mehr­spra­chi­ge Inhalte zu bieten, die zwar von guter Qualität sind, von den Benutzern und Be­nut­ze­rin­nen der Such­ma­schi­nen aber nicht gefunden werden.

Fazit

Wenn Sie aus­schließ­lich mit dem Keyword-Set einer einzigen Sprache arbeiten, bremst das die In­de­xie­rung über­setz­ter Seiten mög­li­cher­wei­se ent­schei­dend. Führen Sie statt­des­sen separate Re­cher­chen für die einzelnen Sprach­ver­sio­nen (und, falls relevant, für die ver­schie­de­nen Such­ma­schi­nen) durch, um für jede Sprache Such­be­grif­fe mit starkem Such­vo­lu­men und hoher Relevanz zu erhalten.

Die richtigen sprach­spe­zi­fi­schen Signale senden

Such­ma­schi­nen verfolgen das Ziel, jedem Nutzer und jeder Nutzerin solche In­ter­net­sei­ten aus­zu­spie­len, die für diese von einer möglichst hohen Relevanz sind. So erhält ein User aus Deutsch­land als Er­geb­nis­se vorrangig Seiten, die lokale Inhalte enthalten und dem deutschen Markt zu­ge­ord­net werden können. Um dies zu leisten, erfassen die Crawler der Such­ma­schi­nen ver­schie­de­ne län­der­spe­zi­fi­sche Signale wie

  • Sprach­sti­le,
  • gram­ma­ti­sche Be­son­der­hei­ten,
  • Währungen oder
  • Maß­ein­hei­ten.

Je mehr dieser Ei­gen­schaf­ten Sie für die ver­schie­de­nen Sprachen be­rück­sich­ti­gen, desto einfacher erkennen die Such­ma­schi­nen die Relevanz für die je­wei­li­gen Märkte. Darüber hinaus ana­ly­siert Google bei­spiels­wei­se die Kon­takt­adres­sen, die in der je­wei­li­gen Län­der­ver­si­on angegeben sind, und bewertet Seiten mit in­län­di­schen Adress­in­for­ma­tio­nen besser.

Tipp

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Für das In­ter­na­tio­nal SEO, also die in­ter­na­tio­na­le Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung Ihres Webshops gilt daher: Je ein­deu­ti­ger die Signale sind, die Sie aussenden, desto einfacher machen Sie es den Such­ma­schi­nen, Ihr Projekt passend zu ka­te­go­ri­sie­ren. Da dies jedoch trotz bester Al­go­rith­men nicht immer gelingt, ist es bei einigen Websuche-An­wen­dun­gen (u. a. Google und Yandex) möglich, mit dem so­ge­nann­ten hreflang-Attribut nach­zu­hel­fen. Dadurch verweist eine Seite auf eine andere, die denselben Inhalt in einer anderen Sprache bzw. für ein anderes Land be­reit­stellt. So können Nutzende au­to­ma­tisch auf die passende Sprach­va­ri­an­te um­ge­lei­tet werden, wobei Sie drei Mög­lich­kei­ten haben, das Sprach­at­tri­but ein­zu­bin­den:

  • hreflang als Link-Element im HTML-Header: Im <head>-Bereich können Sie die au­to­ma­ti­sche Wei­ter­lei­tung per Link-Element ak­ti­vie­ren. Ist Ihr Shop z. B. in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar, müssten Sie dem Kopf der ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen einfach folgende Code­zei­len hin­zu­fü­gen:
<link rel="alternate" hreflang="de" href="http://de.ihr-ecommerce.shop/" />
<link rel="alternate" hreflang="es" href="http://es.ihr-ecommerce.shop/" />
<link rel="alternate" hreflang="en" href="http://en.ihr-ecommerce.shop/" />
html
  • hreflang im HTTP-Header: Falls Sie auf Ihrer mehr­spra­chi­gen Website Dateien ver­öf­fent­li­chen, die nicht im HTML-Format, sondern bei­spiels­wei­se als PDF ge­spei­chert sind, können Sie hreflang im Feld „Link“ de­fi­nie­ren:
Link: <http://de.ihr-ecommerce.shop/>; rel="alternate"; hreflang="de", <http://es.ihr-ecommerce.shop/>; rel="alternate"; hreflang="es", <http://en.ihr-ecommerce.shop/>; rel="alternate"; hreflang="en"
  • hreflang in der Sitemap: Anstelle von Mark-ups können Sie die ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen auch in einer Sitemap per hreflang aus­zeich­nen:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> 
<url> 
<loc>http://de.ihr-ecommerce.shop</loc> 
<xhtml:link 
rel="alternate" 
hreflang="de" 
href=http://www.de.ihr-ecommerce.shop 
/> 
<xhtml:link 
rel="alternate" 
hreflang="es" 
href=http://www.es.ihr-ecommerce.shop 
/> 
<xhtml:link 
rel="alternate" 
hreflang="en" 
href=http://www.en.ihr-ecommerce.shop 
/> 
</url>
html

Mehr­spra­chi­ge Websites und Duplicate Content

Auch wenn es emp­feh­lens­wert ist, in­di­vi­du­el­le Inhalte für alle Sprach­ver­sio­nen an­zu­bie­ten, lässt sich dies natürlich nicht immer zu 100 Prozent umsetzen. Ins­be­son­de­re, wenn es um die Bedienung von Märkten mit gleicher Sprache (z. B. Deutsch­land/Ös­ter­reich/Schweiz oder UK/USA) geht, lässt sich doppelter Content bei mul­ti­l­in­gua­len Websites für SEO nur schwer vermeiden. Glück­li­cher­wei­se ist es bei einem mehr­spra­chi­gen On­line­shop nicht notwendig, alle der­ar­ti­gen Seiten Ihres On­line­shops zu ver­ste­cken und das Crawlen mithilfe einer robots.txt-Datei oder per „noindex“-Tag zu ver­hin­dern. Wenn Sie dieselben Inhalte unter ver­schie­de­nen URLs anbieten, können Sie unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen das Canonical-Attribut nutzen, das Sie wie hreflang als Link-Element im HTML-Header einbinden.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se jeweils eine URL für die deutsche, ös­ter­rei­chi­sche und schwei­ze­ri­sche Variante Ihres Web­auf­tritts ein­ge­rich­tet haben und Content un­ver­än­dert für alle drei Shops nutzen wollen, erweitern Sie die HTML-Header durch den folgenden Code:

<link rel="alternate" hreflang="de" href="http://de.ihr-ecommerce.shop /" /> 
<link rel="alternate" hreflang="ch" href="http://ch.ihr-ecommerce.shop/" /> 
<link rel="alternate" hreflang="at" href="http://at.ihr-ecommerce.shop /" /> 
<link rel="canonical" href="http://www.de.ihr-ecommerce.shop /" />
html

Dadurch, dass alle drei Seiten auf diese Weise mit demselben Attribut aus­ge­zeich­net wurden, wissen die Such­ma­schi­nen, dass sie nicht separat indexiert werden müssen. Das „Quasi-Original“ ist in diesem Fall die deutsche Seite de.ihr-ecommerce.shop, die bevorzugt aus­ge­ge­ben wird. Alle SEO-Signale wie bei­spiels­wei­se externe Ver­lin­kun­gen zählen so, als ob nur eine einzige Seite existiert.

Fazit

Natürlich gilt auch für mehr­spra­chi­ge Websites die goldene Grund­re­gel, doppelten Content wei­test­ge­hend zu vermeiden. Da das nicht immer umsetzbar ist, existiert das Canonical-Attribut, das den Such­ma­schi­nen si­gna­li­siert, wenn dieselben Inhalte für mehrere Sprach­ver­sio­nen zum Einsatz kommen.

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Län­der­spe­zi­fi­sches Link­buil­dung

Auch beim In­ter­na­tio­nal SEO ist die Offpage-Op­ti­mie­rung ein wichtiger Er­folgs­bau­stein. Hoch­wer­ti­ge, ver­trau­ens­wür­di­ge Backlinks auf Ihren Shop haben nicht nur Einfluss auf dessen Such­ma­schi­nen­ran­king, sondern helfen Ihnen auch dabei, das Vertrauen po­ten­zi­el­ler Kunden zu gewinnen. Mit län­der­spe­zi­fi­schen Ver­lin­kun­gen geben Sie den Websuche-An­wen­dun­gen darüber hinaus weitere nützliche Hinweise darauf, welche Sprach­ver­si­on für den je­wei­li­gen Nutzenden relevant ist. Diese Teil­dis­zi­plin des SEO für mehr­spra­chi­ge Websites ist mit einem er­heb­li­chen Aufwand verbunden und zählt ohne Zweifel zu den an­spruchs­volls­ten Aufgaben. Sie sollten sich dennoch von Beginn an um ge­winn­brin­gen­de Rück­ver­wei­se bemühen, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt auf teure, externe Dienst­leis­ter an­ge­wie­sen zu sein.

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In­di­vi­du­el­les Konzept, Sei­ten­lay­out und Design

2003 plante eBay den großen Vormarsch in China, doch schon drei Jahre später zog man sich vom chi­ne­si­schen Markt zurück und überließ das Feld dem Kon­kur­ren­ten Alibaba und dessen Plattform Taobao. Heute macht das asia­ti­sche Un­ter­neh­men mehr Umsatz als eBay und Amazon zusammen und erobert zunehmend auch die westliche Welt. Zu den zahl­rei­chen Gründen, die für das damalige Scheitern eBays im „Reich der Mitte“ ver­ant­wort­lich waren, zählte u. a. die Eng­stir­nig­keit in Sachen Lo­ka­li­sie­rung. Der Groß­kon­zern ver­zich­te­te auf An­pas­sun­gen in Sachen Funk­tio­na­li­tät und Er­schei­nungs­bild seiner Online-Ver­kaufs­platt­form, die ja bereits riesige Erfolge in den USA und Deutsch­land vor­zu­wei­sen hatte.

Taobao hatte hingegen all das, was das chi­ne­si­sche Publikum gewohnt war: niedliche Icons, blinkende Ani­ma­tio­nen und eine Chat-Funktion, über die In­ter­es­sen­ten Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen konnten. Dies zeigt, wie wichtig es sein kann, die User-Ex­pe­ri­ence in die eigenen Planungen im Rahmen von SEO einer mehr­spra­chi­gen Website bzw. eines mehr­spra­chi­gen On­line­shops mit­ein­zu­be­zie­hen. Auch wenn der asia­ti­sche Markt si­cher­lich ein Ex­trem­bei­spiel darstellt, so können am Ende selbst kleine, aber feine Ver­än­de­run­gen über den Erfolg bzw. Miss­erfolg Ihres Shops in einem be­stimm­ten Land ent­schei­den.

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Fazit

Versuchen Sie, Be­son­der­hei­ten im Nut­zer­ver­hal­ten ausfindig zu machen, um die ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen Ihres Shops perfekt auf die Ge­wohn­hei­ten und Wünsche zu­schnei­den zu können. Hierbei ist eine Analyse ver­gleich­ba­rer eta­blier­ter Anbieter Gold wert. Trotz aller Maßnahmen sollte Ihre Brand aber auch län­der­über­grei­fend wahr­nehm­bar sein.

In­ter­na­tio­nal SEO: Die größten Fehler

Wenn Sie ein Web­pro­jekt mit mehreren Sprach­ver­sio­nen betreiben, sollten Sie sich unbedingt mit den auf­ge­führ­ten Mög­lich­kei­ten der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung mehr­spra­chi­ger Websites aus­ein­an­der­set­zen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie hierbei nicht halb­her­zig zu Werke gehen: Un­ab­hän­gig davon, ob Sie auf der Suche nach Keywords sind, Tags im­ple­men­tie­ren oder Links aufbauen, können Sie nämlich auch Fehler begehen, die einer guten Sicht­bar­keit Ihres Web­pro­jekts eher im Wege stehen.

Fehler 1: Fo­kus­sie­rung auf IP-basierte Wei­ter­lei­tun­gen

Häufig wird die Im­ple­men­tie­rung von hreflang-Tags als zu aufwendig und kom­pli­ziert abgetan. Statt­des­sen nutzen viele Be­trei­ben­de au­to­ma­ti­sche Wei­ter­lei­tun­gen auf Basis der IP-Adresse, um Nutzer und Nut­ze­rin­nen zur passenden Version zu führen. Dies ist jedoch aus ver­schie­de­nen Gründen keine optimale Lösung: Ei­ner­seits erschwert es den Crawlern der Such­ma­schi­nen die Ka­te­go­ri­sie­rung und In­de­xie­rung Ihrer Seiten enorm. An­de­rer­seits ist die IP-Erfassung nicht immer akkurat und in manchen Fällen auch schlicht­weg inadäquat. Auf diese Weise landen User schnell auf Seiten, die für sie unpassend sind. So gelangen die Gäste eines Hotels bei­spiels­wei­se trotz un­ter­schied­lichs­ter Na­tio­na­li­tä­ten zur gleichen Sprach­va­ri­an­te, wenn aus­schließ­lich die IP-Adresse als Kriterium gewertet wird. Zudem wirkt sich eine Vielzahl an Redirects auch negativ auf die Ladezeit aus.

Fehler 2: Feh­ler­haf­te hreflang-Tags

Wenn gesetzte hreflang-Tags nicht korrekt sind, kann es schnell geschehen, dass Such­ma­schi­nen diese falsch in­ter­pre­tie­ren oder igno­rie­ren. Eine besonders häufige Feh­ler­quel­le ist hierbei die Ver­wen­dung falscher Länder- und Sprach­kür­zel, die nicht den geltenden ISO-Standards ent­spre­chen und lo­gi­scher­wei­se nicht für die ge­wünsch­te Zuordnung sorgen. In anderen Fällen wi­der­spre­chen sich hreflang-Kenn­zeich­nun­gen und die Ein­stel­lun­gen in der Google Search Console oder Rück­ver­wei­se fehlen. Ferner kommt es häufig zu Kom­pli­ka­tio­nen, wenn Sie Webseiten sowohl mit hreflang-At­tri­bu­ten als auch mit dem Canonical-Tag aus­zeich­nen. Aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen zu dieser Feh­ler­quel­le finden Sie in unserem Grund­la­gen­ar­ti­kel zum Thema hreflang.

Fehler 3: Un­lo­gi­sches Domain-Konzept

Wie bereits fest­ge­stellt, spielt die Wahl der Domain-Struktur beim in­ter­na­tio­nal SEO eine wichtige Rolle. Während sich die gewählte Strategie aber auch trotz der besten Planung als falsch entpuppen kann, gibt es durchaus Fehler, die Sie in jedem Fall vermeiden können. So ist die Kom­bi­na­ti­on einer län­der­spe­zi­fi­schen Top-Level-Domain mit Un­ter­ver­zeich­nis­sen für die einzelnen Sprach­ver­sio­nen schon von sich aus wi­der­sprüch­lich: Schließ­lich ist die geo­gra­fi­sche Aus­rich­tung durch die ccTLD klar vor­ge­ge­ben (im Übrigen stuft Google diese in der Search Console auch au­to­ma­tisch so ein), nur um von den Sub­ver­zeich­nis­sen ent­kräf­tet zu werden. In der Folge er­schei­nen die Un­ter­sei­ten nur selten in den Such­ergeb­nis­sen der ent­spre­chen­den User.

Tipp

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Fehler 4: Un­be­dach­te Ver­lin­kun­gen

Ins­be­son­de­re Be­trei­ben­de junger Projekte neigen oftmals dazu, Aspekte wie Qualität, Funk­tio­na­li­tät und Sinn­haf­tig­keit beim Link­auf­bau außer Acht zu lassen – eine Vor­ge­hens­wei­se, die sich schnell als Bumerang erweisen kann. Da das Link­buil­ding bei mehr­spra­chi­gen Websites noch komplexer ist als bei einem Web­auf­tritt ohne un­ter­schied­li­che Sprach­ver­sio­nen, haben selbst erprobte SEOs damit zu kämpfen, alle Verweise korrekt zu setzen und im Auge zu behalten.

Häufig wird bei­spiels­wei­se der Fehler gemacht, dass eine externe Ver­lin­kung aus einem be­stimm­ten Land nicht auf die jeweils relevante Länder-URL, sondern auf die Haupt-Domain führt. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die zu Ihnen ge­lei­te­ten Be­su­chen­den aus, sondern verfehlt auch den Zweck, das Link­po­ten­zi­al der Al­ter­na­tiv-URL zu steigern. Weitere oft be­ob­ach­te­te Probleme sind veraltete oder aus anderen Gründen nicht (mehr) funk­tio­nie­ren­de Links sowie eine zu hohe Anzahl interner Ver­lin­kun­gen.

Fehler 5: Igno­rie­ren mobiler Benutzer und Be­nut­ze­rin­nen

Die Op­ti­mie­rung Ihrer Website für mobile Endgeräte ist im in­ter­na­tio­nal SEO besonders wichtig, da in einigen Ländern der mobile In­ter­net­zu­griff gegenüber dem Desktop-Zugriff deutlich überwiegt. Wenn Sie Ihre mehr­spra­chi­ge Website im Ausland optimal gemäß SEO prä­sen­tie­ren möchten, ist es un­er­läss­lich, diese auch in für mobile Nut­ze­rin­nen und Nutzer zu op­ti­mie­ren. Eine mo­bil­freund­li­che Website sorgt für ein besseres Nut­zer­er­leb­nis, was wiederum zu höheren En­ga­ge­ment-Raten und ge­rin­ge­ren Ab­sprungra­ten führt.

Darüber hinaus be­rück­sich­ti­gen Such­ma­schi­nen wie Google die Mo­bil­freund­lich­keit als Ran­king­fak­tor. Daher haben Websites, die sich mehr­spra­chig prä­sen­tie­ren und gleich­zei­tig für mobile Geräte optimiert sind, bessere Chancen, in den Such­ergeb­nis­sen höher platziert zu werden. Wie bereits erwähnt, nutzen Be­su­che­rin­nen und Besucher in vielen Ländern, bei­spiels­wei­se Indien, Brasilien, China oder In­do­ne­si­en, haupt­säch­lich Smart­phones für den In­ter­net­zu­gang. Dies bedeutet wiederum, dass eine Website, die nicht in dieser Hinsicht optimiert ist, einen großen Teil der Ziel­grup­pe aus­schlie­ßen könnte.

Aus diesem Grund ist die mobile Op­ti­mie­rung Ihrer mehr­spra­chi­gen Website nicht nur ein Plus, sondern eine absolute Not­wen­dig­keit für eine er­folg­rei­che in­ter­na­tio­na­le SEO. Be­son­de­res Augenmerk sollte auf eine schnelle Ladezeit der mul­ti­l­in­gua­len Website für SEO, die Anpassung an ver­schie­de­ne Dis­play­grö­ßen und eine be­nut­zer­freund­li­che Ober­flä­che für die Na­vi­ga­ti­on auf Touch­screens geachtet gelegt werden.

Die Be­rück­sich­ti­gung dieser Aspekte kann die Sicht­bar­keit Ihrer mehr­spra­chi­gen Website in Such­ma­schi­nen erheblich ver­bes­sern und dazu beitragen, ein globales Publikum ef­fek­ti­ver zu erreichen.

Fehler 6: Fehlende lokale Keyword-Recherche

Ein weiterer Punkt, der oft dazu führt, dass Ihre mehr­spra­chi­ge Website nicht gefunden wird, kann eine un­zu­rei­chen­de Recherche der lokalen Keywords sein. Dies bedeutet, dass der Meta-Title, die Meta-Be­schrei­bung sowie die URL nicht für das ent­spre­chen­de Land und dessen Sprache optimiert wurden. Ihre Strategie für In­ter­na­tio­nal SEO kann so nicht aufgehen. Eine hin­rei­chen­de Anpassung muss unter anderem auch kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de im Such­ver­hal­ten wie Wortwahl, bestimmte Phrasen, Synonyme sowie Satz­stel­lung und Grammatik be­rück­sich­ti­gen. Um eine echte Ver­bin­dung zum lokalen Publikum her­zu­stel­len, sollten Sie im Zuge der mul­ti­l­in­gua­len SEO-Maßnahmen für Ihre Website in pro­fes­sio­nel­le Über­set­zun­gen und die kul­tu­rel­le Anpassung der Inhalte in­ves­tie­ren.

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