Jeder Betreiber einer Web­prä­senz wünscht sich hohe Be­su­cher­zah­len. Doch wie kann man die Po­pu­la­ri­tät einer Website messen? Ein wichtiger Faktor ist hierbei der Traffic, den eine Web­prä­senz generiert. Dieser und andere Messwerte sind Teil der Be­rech­nun­gen von Alexa, einem der größten Dienste zur Be­stim­mung von On­lineran­kings.

Alexa Internet Inc. ist eine Toch­ter­ge­sell­schaft von Amazon.com und wurde 1996 gegründet. Die Firma hat einen Dienst ent­wi­ckelt, der die Surf­ge­wohn­hei­ten von Usern speichert, die eine Alexa-Toolbar in­stal­liert haben. Der Alexa-Rank soll die Per­for­mance einer Web­prä­senz im Ganzen wi­der­spie­geln. Websites mit gutem Traffic und re­gel­mä­ßig ak­tua­li­sier­ten Inhalten haben generell ein gutes Alexa-Ranking. Dennoch gibt es auch andere Faktoren, die den Alexa-Rank direkt oder indirekt be­ein­flus­sen. Hierzu gehören bei­spiels­wei­se die Nische, welche die Web­prä­senz bedient, und die in den Texten ver­wen­de­ten Keywords.

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Alexa-Ranking – was ist das überhaupt?

Kurz zu­sam­men­ge­fasst handelt es sich beim Alexa-Ranking um eine re­prä­sen­ta­ti­ve Metrik. Sie stuft die Per­for­mance Ihrer Website im Vergleich zu den 1.000.000 be­lieb­tes­ten Seiten im Web ein. Wenn Sie bisher nichts bewusst un­ter­nom­men haben, um Ihr Ranking zu steigern, können Sie den Wert und die Sicht­bar­keit Ihrer Web­prä­senz si­cher­lich noch op­ti­mie­ren.

Grund­sätz­lich erscheint es er­stre­bens­wert und auch pres­ti­ge­träch­tig, seinen Alexa-Rank zu ver­bes­sern. Schließ­lich ist die Rangliste öf­fent­lich einsehbar, und po­ten­zi­el­le Wer­be­trei­ben­de, In­ves­to­ren und Partner können Ihren Alexa-Rank re­cher­chie­ren. Die At­trak­ti­vi­tät einer Web­prä­senz wird öfters anhand ihres Alexa-Rankings bewertet. Deshalb kann sich eine bessere Plat­zie­rung in barer Münze auszahlen.

Wir geben Ihnen einige Tipps, wie Sie den Alexa-Rank Ihrer Website ver­bes­sern können. Zunächst ist es jedoch wichtig, die Funk­ti­ons­wei­se des Alexa-Rankings besser zu verstehen, um dieses nach­hal­tig zu op­ti­mie­ren.

Wofür steht der Begriff Alexa-Traffic-Rank?

Ihr Alexa-Traffic-Rank ist eine Schätzung, die angibt, wie oft Ihre Website im Vergleich zu anderen Seiten besucht wird. Das bedeutet, ist der Rang Ihrer Website nicht nur vom Traffic auf Ihrer eigenen Website abhängt, sondern auch von Schwan­kun­gen des Da­ten­ver­kehrs auf anderen Seiten. Ein Rang ist somit ein relativer Status. Das heißt auch: Wenn sie sich in einer hart um­kämpf­ten Sparte behaupten möchten, brauchen Sie viel Traffic, um einen hohen Rang zu erreichen. In einer kleineren Nische ist weniger Traffic er­for­der­lich, wenn Sie Ihren Alexa-Traffic-Rank ver­bes­sern möchten.

Wie bekommt Alexa seine Daten?

Alexa sammelt Daten von Millionen In­ter­net­nut­zern auf der ganzen Welt. Um die Daten zu über­mit­teln, muss die Alexa-Tool­leis­te im Browser in­stal­liert sein. Basierend auf den Daten aus diesen Stich­pro­ben schätzt Alexa die Anzahl der Besucher auf allen Seiten im Internet. Der Begriff Alexa-Ranking steht für die auf diese Weise er­mit­tel­te Rangliste der 1.000.000 meist­be­such­ten Domains.

Es handelt sich um eine komplexe Be­rech­nung, die auch Feh­ler­quel­len wie Spam-Verkehr in Betracht zieht und aus­schließt. Das Un­ter­neh­men legt großen Wert darauf, nur re­prä­sen­ta­ti­ve Daten in die Be­rech­nun­gen mit­ein­zu­be­zie­hen. Sämtliche Bot-Ak­ti­vi­tä­ten und sonstiger nicht durch mensch­li­che Nutzer ver­ur­sach­ter Da­ten­ver­kehr werden daher gefiltert.

Alexa schätzt die durch­schnitt­li­che Anzahl der täglichen Besucher und Sei­ten­auf­ru­fe für jede Website innerhalb der letzten drei Monate. Die Web­prä­senz, die in der Kom­bi­na­ti­on von in­di­vi­du­el­len Besuchern (Unique Visitors) und Sei­ten­auf­ru­fen (Pageviews) den höchsten Wert erreicht, landet auf dem ersten Rang. Dabei zählen mehrere Anfragen eines Users auf dieselbe URL an einem Tag als ein Sei­ten­auf­ruf. Die Seite mit der ge­rings­ten Aktivität belegt den letzten Platz. Wenn eine Seite in den letzten drei Monaten keinerlei Besucher zu ver­zeich­nen hat, wird sie von der Rangliste gänzlich aus­ge­schlos­sen.

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Die Alexa-Toolbar

Alexa ermittelt das Ranking anhand jener Daten, die von den Benutzern der Alexa-Toolbar generiert werden. Basierend auf diesen Daten berechnet Alexa Sta­tis­ti­ken für jede Domain. Nach Auskunft von Alexa sind die Daten von beliebten Domains genauer als die Daten von weniger populären Web­prä­sen­zen. Dies wird damit begründet, dass durch die geringere Fre­quen­tie­rung der Websites auf den unteren Plätzen weniger re­prä­sen­ta­ti­ve Daten gesammelt werden können.

Selbst­ver­ständ­lich bleibt es jedem User selbst über­las­sen, ob er die Alexa-Toolbar in­stal­lie­ren möchte. Si­cher­lich kann man auch an­zwei­feln, ob der durch­schnitt­li­che Toolbar-Benutzer auch tat­säch­lich einen durch­schnitt­li­chen In­ter­net­user re­prä­sen­tie­ren kann. Das Alexa-Ranking ist je­den­falls nicht das Maß aller Dinge, da es auch andere Mög­lich­kei­ten gibt, wie Sie Ihr Ranking ana­ly­sie­ren können (z. B. mithilfe von Google Assistant, Protonet Zoe oder Lenovo Smart Assistant). Als Tool zum Be­ob­ach­ten von Trends ist Alexa jedoch nützlich. Da die Daten öf­fent­lich sind, können Sie anhand des Alexa-Rankings bei­spiels­wei­se Ihre Kon­kur­renz im Auge behalten.

Welchen Einfluss hat die Anzahl der Besucher einer Website auf den Alexa-Rank?

Die Alexa-Rangliste ist sehr lang, aber die besten Plätze ver­zeich­nen bereits einen Großteil des Traffics für sich. Im Mit­tel­feld be­güns­tigt die dichte Abfolge der Plätze einen schnellen Aufstieg bei stei­gen­den Be­su­cher­zah­len. Je näher man der Spitze der Rangliste kommt, desto schwie­ri­ger wird es, seine Plat­zie­rung zu ver­bes­sern.

Warum ist der Alexa-Rank wichtig?

Ein hoher Alexa-Rank kann vor allem für kom­mer­zi­el­le Websites sehr relevant sein. Mehr Besucher liefern nämlich mehr Daten, anhand derer es leichter fällt, das Verhalten zu­künf­ti­ger Besucher vor­aus­zu­sa­gen. So lässt sich etwa genauer ein­schät­zen, was die Kauf­ent­schei­dung po­ten­zi­el­ler Kunden be­ein­flusst (Stichwort Social Proof).

Ein hoher Alexa-Rank ist oft ein an­er­kann­tes Indiz für eine viel­fre­quen­tier­te Seite. Es gibt öf­fent­lich ein­seh­ba­re Ver­zeich­nis­se und Listen, die Websites anhand ihres Alexa-Ranges bewerten. Hier auf einem der oberen Plätze zu landen ist definitiv von Vorteil, da dies mehr Besucher und po­ten­zi­el­le Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner auf Sie auf­merk­sam macht. Zudem wird Ihre Website für Wer­be­trei­ben­de in­ter­es­san­ter. Eine at­trak­ti­ve Web­prä­senz kann sich durchaus über den Verkauf von An­zei­gen­flä­chen fi­nan­zie­ren.

Falls Sie auf Ihrer Seite Blogging-Elemente in­te­griert haben, ist das Alexa-Ranking von be­son­de­rer Wich­tig­keit für Sie. Ein hohes Ranking erhöht die Anzahl Ihrer Backlinks, da viele Blogger Top-Listen mit den besten Websites auf der Grundlage des Alexa-Rankings erstellen.

Anhand des Alexa-Rankings können Sie erkennen, wie gut Ihre Inhalte über einen längeren Zeitraum ankommen. Weil sich die Werte in der Rangliste immer auf die zu­rück­lie­gen­den drei Monate beziehen, haben Sie den Lang­zeit­ef­fekt Ihrer Ver­öf­fent­li­chun­gen besser im Blick. Damit fällt es Ihnen dann leichter, ent­spre­chen­de Op­ti­mie­run­gen vor­zu­neh­men.

Um ein prä­zi­se­res Alexa-Ranking zu erhalten, können Sie die Metriken Ihrer Website von Alexa zer­ti­fi­zie­ren lassen. Daten von Domains mit zer­ti­fi­zier­ten Metriken werden von Alexa direkt gemessen, was das Ranking Ihrer Seite auf eine solidere Grundlage stellt, da es ansonsten bloß geschätzt werden kann. Sie erhalten zudem Zugriff auf eine Be­nut­zer­ober­flä­che, die Ihnen genauere Einblicke in die Traffic-Daten er­mög­licht. Die Zer­ti­fi­zie­rung sorgt für eine genauere Po­si­tio­nie­rung, aber Ihr Rang ver­bes­sert sich dadurch nicht zwangs­läu­fig.

Wie kann ich meinen Alexa-Rank steigern?

Viele Web­sei­ten­be­trei­ber fragen sich, wie sie ihr Alexa-Ranking nach­hal­tig ver­bes­sern können. Es gibt einige Op­ti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten, wobei manche Maßnahmen ef­fek­ti­ver sind als andere. Im Folgenden erklären wir Schritt für Schritt, an welchen Stell­schrau­ben Sie ansetzen können, um den Alexa-Rank Ihrer Seite zu erhöhen.

Erstellen Sie ein­zig­ar­ti­gen Content

Die wich­tigs­te Regel lautet: Pro­du­zie­ren Sie mehr­wer­ti­ge, ori­gi­nel­le Inhalte und ak­tua­li­sie­ren Sie diese in re­gel­mä­ßi­gen Abständen. Mit ein­zig­ar­ti­gem Content haben Sie eine größere Chance, sich eine Anzahl treuer Besucher zu er­ar­bei­ten. Finden Ihre Leser die Inhalte auf Ihrer Website wertvoll und in­for­ma­tiv, kommen sie gerne zurück und en­ga­gie­ren sich in Form von Kom­men­ta­ren und Shares.

Gute Inhalte werden meist auch in den sozialen Netz­wer­ken geteilt, was sich positiv auf das Link­buil­ding auswirkt. Auf diesem Weg wird die Anzahl neuer Besucher lang­fris­tig ebenso steigen wie die Ihrer Stamm­le­ser oder Kunden. Zudem belohnen Such­ma­schi­nen wie Google hoch­wer­ti­ge Inhalte, wodurch Sie bei den Such­an­fra­gen eher gefunden werden. Außerdem erhöht sich die durch­schnitt­li­che Ver­weil­dau­er der Nutzer auf Ihrer Seite, was nicht nur Ihre Position in den Such­ergeb­nis­sen maß­geb­lich be­ein­flusst, sondern auch Ihren Alexa-Rank. Kurzum: Ein­zig­ar­ti­ge Inhalte werden Ihnen helfen, den Traffic auf Ihrer Seite zu erhöhen.

Sorgen Sie für eine gute Link­struk­tur

Bei der Link­op­ti­mie­rung handelt es sich um einen in­te­gra­len Teil einer er­folg­rei­chen On­line­mar­ke­ting-Strategie. Dies betrifft sowohl externe als auch interne Ver­lin­kun­gen.

Sorgen Sie dafür, dass the­ma­tisch verwandte Seiten auf Ihre Web­prä­senz verlinken. Ver­knüp­fun­gen dieser Art werden ein­ge­hen­de (externe) Links oder auch Backlinks genannt, die Maßnahmen dafür Link­buil­ding. Sie helfen Such­ma­schi­nen dabei, Ihre Website klar einer Sparte zu­zu­ord­nen. Vor allem aber sorgen starke ein­ge­hen­de Links dafür, dass Ihre Seite an Glaub­wür­dig­keit gewinnt. Dies erfordert selbst­ver­ständ­lich ein solides Grund­ge­rüst aus ein­zig­ar­ti­gen Inhalten.

Durch eine gute interne Link­struk­tur können Sie Ihr Ranking ebenfalls ver­bes­sern. Bauen Sie also Links in Ihre Texte ein, die von einer Un­ter­sei­te zu einer anderen führen. Interne Links sind von Vorteil für Ihre Besucher, da sie ihnen die Na­vi­ga­ti­on er­leich­tern. Auch die Such­ma­schi­nen-Crawler können sich so besser ori­en­tie­ren. Gut gesetzte interne Ver­lin­kun­gen wirken sich positiv auf die Ver­weil­dau­er und damit letztlich auch auf das Ranking aus.

Sowohl externe als auch interne Links helfen den Such­ma­schi­nen, die Inhalte Ihrer Webseite besser zu verstehen und zu ana­ly­sie­ren. Anhand dieser Be­rech­nun­gen wird dann ermittelt, wie passend Ihre Inhalte zur Such­an­fra­ge eines Nutzers sind. Sie sollten Ihre Ver­lin­kun­gen in an­ge­mes­se­nem Umfang und vor allem organisch aufbauen. Eine über­mä­ßi­ge Ver­lin­kung kann die Glaub­wür­dig­keit oder Les­bar­keit Ihrer Website re­du­zie­ren. Dies wird ebenfalls von Such­ma­schi­nen erkannt, und Sie würden in den Such­ergeb­nis­sen schlech­ter ab­schnei­den.

Finden Sie relevante Keywords

Ein we­sent­li­cher Be­stand­teil jeder er­folg­rei­chen Website sind Texte mit den richtigen Keywords. Finden Sie heraus, welche Keywords the­ma­tisch ähnliche Seiten verwenden. Nach einer Keyword-Recherche können Sie besser nach­voll­zie­hen, was Ihr Publikum auf welche Weise sucht. Denken Sie aber auch daran, jene Keywords ein­zu­bau­en, die nicht allzu stark umworben sind. Sie sollten nach re­le­van­ten Keywords suchen, die gut mit Ihren Inhalten har­mo­nie­ren. Mehr zur Keyword-Recherche erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Ana­ly­sie­ren Sie die Marketing-Strategie Ihrer Kon­kur­renz

Bei der Wett­be­wer­ber­ana­ly­se geht es darum, Ihre eigene Website in einen größeren Kontext zu stellen. Dabei können Sie lernen, was am besten funk­tio­niert, und erhalten ein besseres Ver­ständ­nis dafür, welche Stra­te­gien für Ihren eigenen Erfolg wichtig sein könnten. Stellen Sie vor allem fest, wodurch sich Ihr Angebot vom dem der Kon­kur­renz un­ter­schei­det. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Seite noch genauer dahin aus­rich­ten, worauf es Ihnen ankommt. Im Idealfall bieten Sie Ihren Besuchern oder Kunden das, was auf den Websites der Kon­kur­renz noch fehlt.

Sie finden schritt­wei­se heraus, welche Stra­te­gien Sie verfolgen müssen, um Bran­chen­trends zu iden­ti­fi­zie­ren und zu an­ti­zi­pie­ren. Dank der neu ge­won­ne­nen Per­spek­ti­ven wird es leichter, Ihre Ge­samt­stra­te­gie zu über­den­ken. Sie werden in der Lage sein, weit­sich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu treffen, und können so Ihre Position auf dem Markt positiv be­ein­flus­sen.

Setzen Sie die SEO-Tools von Alexa ein

Es exis­tie­ren zahl­rei­che Tools, mit deren Hilfe Sie SEO-Maßnahmen umsetzen können. Alexa selbst bietet ein kos­ten­pflich­ti­ges Marketing-Paket („Marketing Stack“) an, das Keyword-Recherche, Wett­be­wer­ber­ver­gleich und Web-Analytics-Tools be­inhal­tet. Als Nutzer des Pakets erhalten Sie spe­zi­fi­sche An­wei­sun­gen, wie Sie Such­ma­schi­nen-Rankings, Usability, Per­for­mance, Backlinks und mehr ver­bes­sern können. Mit dem Keyword-Dif­fi­cul­ty-Tool können Sie her­aus­fin­den, welche Keywords noch nicht übermäßig von Ihrer Kon­kur­renz ein­ge­setzt werden und mit welchen Sie ranken können. Sie erhalten Einsicht in die Top 10 der Websites mit dem meisten Traffic für ein be­stimm­tes Keyword. Dank der prak­ti­schen Favoriten-Spei­cher­funk­ti­on haben Sie Ihre wich­tigs­ten Keywords auch später noch im Blick. Mit den Com­pe­ti­ti­ve-In­tel­li­gence-Tools ver­glei­chen Sie Websites, um Trends zu erkennen und Senk­recht­star­ter früh­zei­tig zu iden­ti­fi­zie­ren. Sie finden heraus, wie viel Traffic andere Seiten in Ihrer Branche ge­ne­rie­ren und welche Kampagnen er­folg­reich sind. In der er­wei­ter­ten Version haben Sie auch Einsicht auf die mo­nat­li­che Statistik der ein­zig­ar­ti­gen Besucher auf diversen Websites. Zu den weiteren Features der Com­pe­ti­ti­ve-In­tel­li­gence-Tools gehört die Anzeige der Ver­weil­dau­er („Time on site“), der Ab­sprungra­te („Bounce Rate“) und der Sei­ten­auf­ru­fe („Pageviews“) pro Besucher. Mit dem SEO-Audit-Tool haben Sie immer eine Übersicht zu Ihrem aktuellen SEO-Status parat. Tech­ni­sche Probleme, die Ihre SEO-Arbeit zu­nich­te­ma­chen können, bleiben manchmal unbemerkt. Das SEO-Audit-Tool liefert re­gel­mä­ßi­ge Berichte, um Ihren SEO-Status zu sichern. Das Tool erstellt einen in­di­vi­du­el­len Schritt-für-Schritt-Ak­ti­ons­plan, mit dessen Hilfe Sie die emp­foh­le­nen Best Practices ab­ar­bei­ten können.

In­stal­lie­ren Sie die Alexa-Toolbar und das Alexa-Widget

Die Alexa-Toolbar liefert Ihnen in­ter­es­san­te Sta­tis­ti­ken über besuchte Websites und lässt Rück­schlüs­se über Be­su­cher­zah­len welt- und lan­des­weit zu. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesen Er­he­bun­gen um Schät­zun­gen, die auf den Daten von Benutzern mit in­stal­lier­ter Toolbar basieren. Ein Vorteil der Toolbar ist, dass sie Links zu the­ma­tisch ver­wand­ten Seiten anzeigt. So kann man sich schnell über ein be­stimm­tes Thema anhand von ver­schie­de­nen Quellen in­for­mie­ren, ohne diese lange suchen zu müssen. Viele User haben al­ler­dings Bedenken gegen die In­stal­la­ti­on der Toolbar, da Alexa grund­le­gen­de Surfdaten der User sammelt. Wer also be­son­de­ren Wert auf seine Pri­vat­sphä­re legt, wird das Tool eher nicht verwenden. Alexa ver­spricht jedoch auf seiner In­ter­net­sei­te, die ge­sam­mel­ten Daten nicht zur Iden­ti­fi­ka­ti­on einzelner Nutzer zu verwenden. Es könne jedoch in manchen Fällen nicht aus­ge­schlos­sen werden, dass Daten per­sön­lich iden­ti­fi­zier­bar seien. Das Alexa-Widget zeigt Ihr Alexa-Ranking direkt sichtbar auf Ihrem WordPress-Blog an. Ähnlich wie ein Social-Sharing-Zähler si­gna­li­siert das Widget, dass Ihre Website beliebt ist (falls die an­ge­zeig­ten Be­su­cher­zah­len ent­spre­chend hoch sind). Das Widget kann also ein gut sicht­ba­res, positives Signal an Ihre Besucher und po­ten­zi­el­len Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner sein. Auf normalen Webseiten können Alexa-Widgets al­ler­dings seit Ende 2016 nicht mehr im­ple­men­tiert werden. Somit ist dieses Feature nur für WordPress-Blogger in­ter­es­sant.

Op­ti­mie­ren Sie Ihre Website für Facebook-Sharing

Facebook ist aufgrund seiner enormen Reich­wei­te eine der wich­tigs­ten Social-Media-Platt­for­men. Viel Facebook-Traffic bedeutet einen guten Schub für Ihre Domain. Wenn Ihr Content viral ver­brei­tet wird, haben Sie die Chance auf Tausende Besucher zum buch­stäb­li­chen Nulltarif. Fügen Sie ein Social-Media-Plug-in zu Ihrer Website hinzu oder in­te­grie­ren Sie den Facebook-Share-Button manuell, wenn Sie kein CMS verwenden. Setzen Sie Ihre eigene Facebook-Seite auf (oder passen diese ent­spre­chend an) und teilen Sie Ihre Inhalte im weltweit größten sozialen Netzwerk. Bald werden sich der Traffic auf Ihrer Website und damit auch Ihr Alexa-Rank steigern.

Nachdem Sie Ihr Facebook-Profil optimal ein­ge­stellt haben, können Sie sich auf Ihre neue Ziel­grup­pe kon­zen­trie­ren. Um im Ranking einen großen Sprung nach vorne zu schaffen, sollten Sie Inhalte erstellen, die in den sozialen Medien vermehrt geteilt werden. Po­ten­zi­ell virale Inhalte wie bei­spiels­wei­se Image-Videos, In­fo­gra­fi­ken, un­ter­halt­sa­me Ge­schich­ten, Bilder und Artikel zu ta­ges­ak­tu­el­len Themen werden im Idealfall organisch durch Ihre Follower ver­brei­tet.

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Alexa-Rank vs. Google Toolbar-PageRank

Auch Google stellte Web­sei­ten­be­trei­bern in der Toolbar jahrelang eine PageRank-Anzeige zur Verfügung, mit der sich die Relevanz von Web­prä­sen­zen ein­schät­zen ließ. Im Zuge der Wei­ter­ent­wick­lung des Google-Such­al­go­rith­mus hat die Bedeutung des PageRanks für die Po­si­tio­nie­rung auf den SERPs jedoch deutlich ab­ge­nom­men. Der Such­ma­schi­nen-Mark­füh­rer ent­schloss sich daher, den öf­fent­li­chen PageRank am 18. April 2016 endgültig ab­zu­schaf­fen. Interne PageRank-Daten hingegen kommen im Rahmen des Google-Rankings weiterhin zum Einsatz.

Beim Google PageRank handelt es sich um einen 1997 von Larry Page und Sergei Brin ent­wi­ckel­ten Al­go­rith­mus, der die Relevanz einer Website aus­schließ­lich anhand ein­ge­hen­der Links bewertet. Der Nachteil: Eine gut verlinkte Website kann einen hohen PageRank aufweisen, obwohl sie keine re­le­van­ten Inhalte bietet oder ver­gleichs­wei­se wenig Traffic generiert. Der PageRank spiegelt somit nicht unbedingt den Mehrwert einer Website für den Nutzer wider. Dieses Ma­ni­pu­la­ti­ons­po­ten­zi­al nutzten Web­sei­ten­be­trei­ber mitunter, um Ihrer Domain mit geschickt plat­zier­ten Links schnell zu einem besseren Rang zu verhelfen. Heute stützt sich der Google-Al­go­rith­mus neben dem internen PageRank daher auf rund 200 weitere Ranking-Faktoren, um Webseiten zu bewerten.   

Während beim Google PageRank Backlinks im Vor­der­grund stehen, ist ein guter Wert im Alexa-Ranking in der Regel mit hohem Traffic verbunden. Dieser sagt jedoch nichts über die Qualität des Traffics aus. Beachten Sie zudem: Die Plat­zie­rung im Alexa-Rank ist relativ zu be­trach­ten. Auch eine Website, die ver­gleichs­wei­se wenige Besucher ver­zeich­net, kann über einen re­spek­ta­blen Alexa-Rang verfügen. Es kommt immer auf die Nische an, welche die Website bedient. Handelt es sich um eine kleine Nische, reichen u. U. schon 200 bis 400 Besucher pro Tag, um ein gutes Ranking bei Alexa zu erzielen.

Ist der Alexa-Rank wirklich relevant?

Für pro­fes­sio­nel­le Web­sei­ten­be­trei­ber ist durchaus attraktiv, im Alexa-Ranking prominent auf­zu­tau­chen. Die Toolbar an sich ist ein prak­ti­sches Werkzeug, um seine Website ein­zu­schät­zen, da Sie anhand des Alexa-Rankings grob erkennen können, wie viel Traffic Ihre Seite im Vergleich zu anderen generiert.

Die oftmals ungenauen Ein­schät­zun­gen können jedoch nicht immer für bare Münze genommen werden. Alexa eignet sich daher mehr als Grad­mes­ser für mögliche Trends. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich das Alexa-Ranking immer auf den Zeitraum der drei zu­rück­lie­gen­den Monate bezieht.

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