Menschen suchen auf Instagram gerne nach In­spi­ra­ti­on und neuen Dingen. Dabei lassen sie sich von Bildern, Videos und Ge­schich­ten be­geis­tern. Und sie entdecken auch gerne neue Designs, Trends und Produkte. Mit einem frischen und in­spi­rie­ren­den Auftritt erreichen Un­ter­neh­men und ihre Marken die ge­wünsch­ten Ziel­grup­pen auf Instagram. Auf dieser Basis ist es dann möglich, auch er­folg­reich auf Instagram zu verkaufen. Ins­be­son­de­re für den Verkauf phy­si­scher und digitaler Trend-Produkte ist Instagram ein sehr gut ge­eig­ne­ter Kanal. Welche Mög­lich­kei­ten gibt es, die Verkäufe durch Instagram zu steigern und dadurch mit Instagram Geld zu verdienen?

Sehr gute Prognosen für Instagram und er­folg­rei­chen Verkauf

Social Media hat eine enorm hohe Reich­wei­te – und darf gerade deshalb für den Marketing-Mix nicht aus­ge­las­sen werden. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern: Laut eMarketer.com werden 2021 über drei Mil­li­ar­den Menschen min­des­tens einmal pro Monat auf einem ihrer Endgeräte ein soziales Netzwerk nutzen – ein gi­gan­ti­sches Potenzial fürs Marketing. Bereits heute erreichen die sozialen Medien damit deutlich über 70 Prozent aller In­ter­net­nut­zer auf der Welt, Tendenz weiter steigend.

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Welche weiteren Argumente sprechen für das Verkaufen auf Instagram?

Un­ab­hän­gig von Prognosen und den üblichen Über­le­gun­gen zu In­spi­ra­ti­on oder Coolness sprechen auch viele weitere Zahlen eindeutig für Instagram und andere Social-Media-Kanäle. Allein Instagram selbst hat mitt­ler­wei­le über eine Milliarde Nutzer. Laut dem Anbieter erfahren heute ca. 60 Prozent aller Nutzer direkt auf der Plattform von neuen Produkten. Darüber hinaus besuchen mehr als 200 Millionen Instagram-Nutzer täglich min­des­tens ein Un­ter­neh­mens­pro­fil.

Damit ist das so­ge­nann­te Marken-En­ga­ge­ment auf Instagram um ein Viel­fa­ches höher als bei Facebook oder WhatsApp, den anderen Angeboten der Facebook-Un­ter­neh­mens­grup­pe. Bestimmte Ziel­grup­pen erreicht man al­ler­dings besser über Facebook als über Instagram. Abhängig von Produkt oder Dienst­lei­tung sollte man deshalb auch über das Verkaufen auf Facebook nach­den­ken.

Zentral für den Erfolg sind bei Instagram die Insta-Stories. Instagram zufolge erhöht sich dadurch die Zeit, die Nutzer mit Videos ver­brin­gen, um 80 Prozent. Eine durchaus über­ra­schen­de, aber er­freu­li­che Tatsache ist dabei, dass tat­säch­lich rund ein Drittel der am häu­figs­ten an­ge­se­he­nen Stories nicht von In­fluen­cern oder privaten Nutzern stammt, sondern von Un­ter­neh­men.

Tipp

Instagram ist nur eine Plattform von mehreren, die man in seinen Marketing-Mix ein­be­zie­hen sollte. Andere Netzwerke wie Facebook oder Pinterest bieten ebenfalls gute Mög­lich­kei­ten. Dabei hängen Social Media Ad­ver­ti­sing, Social Selling und Social Commerce immer eng zusammen.

Auf Instagram verkaufen: Schritt für Schritt zum Sale

Grundlage für jede er­folg­rei­che Trans­ak­ti­on bei Instagram ist ein at­trak­ti­ves und sym­pa­thi­sches Un­ter­neh­mens­pro­fil. Es ist quasi die eigene Homepage auf Instagram. Je mehr Menschen, je mehr Action und je mehr Blicke hinter die Kulissen dabei zu sehen sind, desto besser. Produkte kommen natürlich auch vor, aber sie fügen sich organisch in den Stream und in die Insta-Stories ein.

Ein at­trak­ti­ves Instagram-Un­ter­neh­mens­pro­fil

Diese drei Elemente dürfen in keinem Un­ter­neh­mens­pro­fil fehlen:

  • Ein ziel­grup­pen­ge­rech­tes Profil-Foto oder Logo. Die Grafik sollte gut erkennbar sein und zum Rest des Mar­ken­auf­tritts auf der Website und im Shop passen.
  • Eine op­ti­mier­te Instagram-Biografie. Die Kunst ist es, mit wenigen Worten die Ziel­grup­pe emotional und in­halt­lich an­zu­spre­chen.
  • Ein direkter Link zu Shop oder Website. Auch hier gibt sich Instagram sparsam, es ist immer nur ein einziger Link möglich. Dieser muss also stets funk­tio­nie­ren, und die hin­ter­leg­te URL sollte mit einem Tracking aus­ge­stat­tet sein, um messen zu können, wie viele Besucher letztlich von Instagram kommen.
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Instagram Ads

Ein möglicher nächster Schritt sind dann schon direkt Instagram Ads. Sie er­mög­li­chen es, eine große Masse zu erreichen, und zwar ohne dass es bereits zwingend viel Bild- und Video-Content im eigenen Instagram-Profil geben muss. Eine gekaufte Instagram Ad taucht für die Nutzer ganz normal im Stream auf und fügt sich im Idealfall ganz organisch ein. Die Anzeige ist al­ler­dings mit dem Zusatz „Ge­spon­sert“ versehen.

Anzeigen können dazu genutzt werden, Follower zu ge­ne­rie­ren und die Zahl der Likes zu erhöhen. Es ist aber natürlich auch möglich, den direkten Abverkauf zu fördern. Je nied­rig­schwel­li­ger und at­trak­ti­ver die Produkte sind, desto eher ist mit einer schnellen Trans­ak­ti­on und einer kurzen Customer Journey von der Instagram Ad über eine Produkt-Landing­pa­ge zum er­folg­rei­chen Verkauf zu rechnen.

Wie bei anderen bewährten An­zei­ge­for­ma­ten (z. B. Google Ads) er­mög­li­chen auch Instagram Ads eine fort­lau­fen­de Op­ti­mie­rung. Alle für die Op­ti­mie­rung hilf­rei­chen Daten werden dabei über die Business-Funk­tio­nen der Instagram-App zur Verfügung gestellt.

Der Ge­heim­tipp: Insta-Stories mit Pro­dukt­link

Noch direkter geht es mit Insta-Stories, die jeweils einen Pro­dukt­link enthalten. Stories sind sehr beliebt bei Instagram-Nutzern. Wenn der Content humorvoll, emotional oder besonders in­for­ma­tiv ist, schauen Nutzer den Inhalt teilweise sogar mehrfach. Deswegen eignen sich Insta-Stories natürlich auch für den direkten Verkauf, ins­be­son­de­re bei beliebten Trend-Produkten, Apps und Games sowie Ak­ti­ons­an­ge­bo­ten (mit oder ohne Rabatt).

Ein positiver Ne­ben­ef­fekt ist, dass sich – zumindest innerhalb der 24 Stunden währenden Sicht­bar­keit – die no­to­ri­sche Link-Spar­sam­keit von Instagram umgehen lässt. Jede Story kann einen weiteren externen Link zu Shop oder Website enthalten.

Mit einem ent­spre­chend ein­ge­rich­te­ten Tracking und einem nur einmal ver­wen­de­ten Produkt-Link lassen sich auch die Er­geb­nis­se einer ver­kaufs­ori­en­tier­ten Insta-Story verfolgen. Die ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se können für nach­fol­gen­de Ver­kaufs­ak­tio­nen genutzt werden. Fort­lau­fen­de Op­ti­mie­rung ist, genau wie bei Instagram Ads, der Schlüssel zu dau­er­haf­tem Ver­kaufs­er­folg.

Er­folg­rei­cher Verkaufen über Instagram? Marketing für Social Media und Web

Bestimmte in­ter­net­af­fi­ne Ziel­grup­pen wie junge Männer und Frauen zwischen 18 und 29 erreicht man oft nur über Social-Media-Kanäle wie Instagram, YouTube und Pinterest. Deswegen steht und fällt der Ver­kaufs­er­folg mit einer Präsenz in diesen Medien. Website und On­line­shop sind wichtig für die ei­gent­li­che Trans­ak­ti­on, aber die Besucher kommen immer häufiger aus den Social Media – und nicht unbedingt über Google.

Beim Verkaufen über Instagram wie auf der Plattform allgemein geht es viel um Ex­klu­si­vi­tät und direkten Kontakt. Deswegen ist es emp­feh­lens­wert, auf Instagram immer mit in­di­vi­du­el­lem Content zu arbeiten. Dazu lohnt es sich, wirklich gründlich zu op­ti­mie­ren. So manche Instagram Ad sieht man auch noch ein oder zwei Jahre später. Weil sie so gute Er­geb­nis­se erzielt!

Menschen lassen sich leicht über Bilder an­spre­chen, denn über 90 Prozent aller In­for­ma­tio­nen, die unser Gehirn erreichen, sind visueller Natur! Wenn auch noch Bewegung oder Ton hin­zu­kom­men, bleibt die Botschaft noch länger im Ge­dächt­nis. Deswegen funk­tio­nie­ren Videos besser als Bilder und Bilder besser als Texte. Wenn man über Instagram verkaufen will, kann man sich diese Tatsache zunutze machen. Text spielt auf der Plattform eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle.

Um den hohen visuellen Standards bei Instagram gerecht zu werden, kann es hilfreich sein, mit pro­fes­sio­nel­len Fo­to­gra­fen und Vi­deo­pro­du­cern zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, min­des­tens in der An­fangs­pha­se eines Kanals oder einer Marketing-Kampagne. Später, wenn genügend Instagram-Know-how in der eigenen Firma vorhanden ist, können Stories, Bilder und Videos auch voll­stän­dig selbst pro­du­ziert werden.

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Tipp

Über Instagram Di­rekt­nach­rich­ten können Sie ebenfalls Produkte verkaufen. Nutzen Sie dazu Ihren Feed als Pro­dukt­ka­ta­log und bitten Sie Ihre Follower, sich per Di­rekt­nach­rich­ten an Sie zu wenden, um den Verkauf ab­zu­schlie­ßen.

Mehr Reich­wei­te durch Hashtags, Keywords und In­fluen­cer

Ei­gen­stän­dig eine aus­rei­chend große und au­then­ti­sche Reich­wei­te auf­zu­bau­en, ist für viele Un­ter­neh­men schwierig. Zum Glück gibt es mitt­ler­wei­le zu praktisch jedem Thema schon min­des­tens einen Kanal mit Followern, Reich­wei­te und Content – den eines so­ge­nann­ten In­fluen­cers. Beim In­fluen­cer Marketing gehen das in­ter­es­sier­te Un­ter­neh­men und der meist deutlich reich­wei­ten­stär­ke­re Kanal des In­fluen­cers eine temporäre oder eine lang­fris­ti­ge stra­te­gi­sche Part­ner­schaft ein. Die In­ter­net­per­sön­lich­keit bringt bei der Methode die Produkte und die da­hin­ter­ste­hen­de Marke seinen Fans näher. Je besser der Match zwischen Per­sön­lich­keit des In­fluen­cers und der werbenden Marke ist, desto leichter gelingt es, Produkte über Instagram zu verkaufen.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ist für Un­ter­neh­men mit kleinem Marketing-Budget immer emp­feh­lens­wert. Wer schon er­folg­reich auf Instagram aktiv ist und Verkäufe erzielt, ist übrigens auch in Sachen SEO schon gut auf­ge­stellt, denn letztlich sind Instagram-Hashtags den Such­be­grif­fen aus der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung durchaus ähnlich. Beides spiegelt die Nachfrage und die In­ter­es­sen der Nutzer wider. Vieles, was man vom Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting her kennt, lässt sich auch für die sozialen Medien einsetzen.

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