Die Mög­lich­kei­ten, dass eigene Projekt im World Wide Web zu prä­sen­tie­ren und zu bewerben, waren noch nie so viel­fäl­tig wie heute. Mit kos­ten­pflich­ti­gen Wer­be­an­zei­gen in Such­ma­schi­nen, über die sozialen Netzwerke oder Blogs sowie durch SEO-Kampagnen, die zum best­mög­li­chen Google-Ranking verhelfen sollen, buhlen Un­ter­neh­men, Online-Shops und Web­diens­te um die Auf­merk­sam­keit der Kon­su­men­ten, deren Such­ver­hal­ten sich un­ter­des­sen ständig verändert. So ist zum Beispiel in der jüngeren Ver­gan­gen­heit für viele User Amazon zur ersten An­lauf­stel­le geworden, wenn diese auf der Suche nach einem be­stimm­ten Produkt sind.

An­ge­sichts solch einer Ent­wick­lung ist es kaum ver­wun­der­lich, dass ein großer Teil der Online-Händler die eigenen Waren auch über dieses Portal vertreibt. Vielen scheint al­ler­dings nicht bewusst zu sein, nach welchen Kriterien der Such­al­go­rith­mus der Amazon-Suche seine Er­geb­nis­se ausspielt. Wer sich jedoch ein wenig mit damit be­schäf­tigt und in die spannende Welt der Amazon-Op­ti­mie­rung eintaucht, ver­bes­sert nicht nur die Po­si­tio­nie­rung in den Pro­dukt­such­er­geb­nis­sen, sondern gleich­zei­tig auch die Ver­kaufs­aus­sich­ten.

On­line­shop erstellen
Ihr On­line­shop. Einfach er­folg­reich.
  • Einfach starten: hoch­wer­ti­ge Designs, Mobile App
  • Umsatz steigern: Marketing-, SEO- und B2B-Funk­tio­nen
  • Um­fang­rei­che Zu­satz­funk­tio­nen, In­te­gra­ti­on mit Shopping-Platt­for­men

Was genau steckt hinter Amazon-SEO?

Von Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) hat heut­zu­ta­ge wohl jeder schon einmal etwas gehört. Und auch, wenn in diesem Zu­sam­men­hang zurecht Google der höchste Stel­len­wert zu­ge­ord­net wird, ist der Such­ma­schi­nen­rie­se bei Weitem nicht die einzige An­lauf­stel­le für eine gute SEO-Kampagne. Denn prin­zi­pi­ell lässt sich diese Marketing-Disziplin überall dort nutz­brin­gend anwenden, wo ein Al­go­rith­mus Such­ergeb­nis­se nach ver­schie­de­nen Faktoren sortiert. Bei der Op­ti­mie­rung des Contents für die klas­si­sche Websuche kon­zen­triert man sich hierbei im deutsch­spra­chi­gen Raum auf Googles Such­ma­schi­ne, da diese in den ver­gan­ge­nen Jahren in Deutsch­land einen be­ein­dru­cken­den Markt­an­teil von über 90 Prozent hatte (die Markt­an­tei­le der ver­schie­de­nen Such­ma­schi­nen stellt SEO-Summary über­sicht­lich in einer Grafik dar. Geht es al­ler­dings um die spe­zi­fi­sche Suche nach einem Produkt, kratzt Amazon, das sich von einem einfachen Online-Ver­sand­han­del für Bücher zu einer der wich­tigs­ten E-Commerce-Platt­for­men weltweit ent­wi­ckelt hat, spürbar am digitalen Thron von Google: Immer häufiger über­sprin­gen Nutzer den Weg über die Standard-Such­ma­schi­ne und suchen statt­des­sen direkt bei Amazon nach dem ge­wünsch­ten Produkt. Dort wird die ein­ge­ge­be­ne Such­phra­se durch den haus­ei­ge­nen A9-Al­go­rith­mus mit dem Ge­samt­ka­ta­log ab­ge­gli­chen, um dem User im Anschluss eine möglichst treffende Er­geb­nis­lis­te zu prä­sen­tie­ren, die im Op­ti­mal­fall zum späteren Kauf beiträgt. Da der A9-Al­go­rith­mus bei der Plat­zie­rung der Er­geb­nis­se ebenso wenig zufällig vorgeht wie Googles Al­go­rith­men, lässt sich das Amazon-Ranking aktiv ver­bes­sern – auch wenn A9 deutlich weniger Faktoren bewertet als bei­spiels­wei­se der von Google ein­ge­setz­te Al­go­rith­mus Hum­ming­bird. Amazon-SEO erfordert folglich weniger Auf­ga­ben­schrit­te, die einzelnen Maßnahmen haben jedoch im Um­kehr­schluss einen umso größeren Stel­len­wert.

Darum ist Amazon-SEO-Op­ti­mie­rung für jeden Händler Gold wert

Wenn Sie mit Ihrem Web­pro­jekt auf die Macht der Such­ma­schi­nen setzen wollen, werden Sie ohne SEO nicht weit kommen. Der Kon­kur­renz­kampf ist in vielen Branchen so groß, dass Sie nur mit den passenden Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men auf sich auf­merk­sam machen können. An­dern­falls werden um­satz­star­ke Kon­tra­hen­ten Sie mit Leich­tig­keit aus­ste­chen, was Ihre Chance auf Con­ver­si­ons deutlich reduziert. Ganz ähnlich verhält sich die Lage, wenn Sie als Händler Produkte bei Amazon anbieten: Ver­zich­ten Sie auf Ranking-Op­ti­mie­rung, lassen Sie eine kos­ten­güns­ti­ge und wir­kungs­vol­le Mög­lich­keit ungenutzt, Ihrem Angebot zu einer besseren Sicht­bar­keit zu verhelfen.

Sowohl für den kurz- als auch für den lang­fris­ti­gen Erfolg sollte Amazon-SEO aus diesem Grund in Ihren Planungen eine wichtige Rolle einnehmen. Wenn Ihre Produkte nämlich vermehrt auf vorderen Po­si­tio­nen ranken, steigt auch die Wahr­schein­lich­keit, dass Nutzer Ihr Angebot genauer unter die Lupe nehmen – und damit auch die Chance, dass sie Ihre Produkte letztlich auch kaufen.

Welche Ranking-Faktoren gibt es bei Amazon?

Der bereits erwähnte A9-Al­go­rith­mus be­rück­sich­tigt bei der Ein­stu­fung der feil­ge­bo­te­nen Artikel auf der E-Commerce-Plattform ins­be­son­de­re zwei Arten von Faktoren:

  • Relevanz-Faktoren
  • Per­for­mance-Faktoren

Bei ersteren handelt es sich um die ele­men­ta­ren In­for­ma­tio­nen, mit denen ein Produkt be­schrie­ben wird, das Sie bei Amazon listen. Diese In­for­ma­tio­nen können Sie als Händler direkt be­ein­flus­sen, weshalb die Erhöhung der Relevanz Ihrer Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on auch die Haupt­auf­ga­be von Amazon-SEO ist. Wichtige Elemente sind hierbei – wenig über­ra­schend – der Produkt-Title, die Bullet-Points sowie die Schlüs­sel­wör­ter, die Sie im Amazon-Backend hin­ter­le­gen. Ferner ist natürlich auch die ei­gent­li­che Pro­dukt­be­schrei­bung für das Ranking relevant. Die ele­men­ta­ren Einheiten, die Sie für die Op­ti­mie­rung dieser Faktoren benötigen, sind die aus der tra­di­tio­nel­len Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bestens bekannten Keywords.

Hat der Amazon-Al­go­rith­mus alle Artikel aus dem Pro­dukt­ka­ta­log her­aus­ge­fil­tert, deren Pro­dukt­da­ten zur Such­an­fra­ge des Nutzers passen, kommen im zweiten Schritt die Per­for­mance-Faktoren zur Geltung. Der Al­go­rith­mus bewertet also, wie gut die aus­ge­wähl­ten Produkte bis dato performt haben, wobei die Resonanz der Nutzer eine große Rolle spielt. Unter anderem be­rück­sich­tigt A9 die Klick- und Con­ver­si­on­ra­te sowie die Kun­den­zu­frie­den­heit. Auf das Per­for­mance-Ranking können Sie nur ge­ring­fü­gig Einfluss ausüben – bei­spiels­wei­se indem Sie Ihre Produkte nur für passende Such­be­grif­fe ranken lassen. Haupt­säch­lich re­sul­tiert das Ranking jedoch aus Ihrem ge­ne­rel­len Erfolg auf der Ver­kaufs­platt­form und der Nut­zer­zu­frie­den­heit.

Amazon-SEO-Op­ti­mie­rung: Die wich­tigs­ten Schritte auf dem Weg zur Top-Plat­zie­rung

Wenn Sie bereits über Er­fah­run­gen im Bereich der tra­di­tio­nel­len Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung verfügen, werden Sie in den folgenden Ab­schnit­ten über die konkreten Mittel zur Amazon-Op­ti­mie­rung viele bekannte Elemente wie­der­erken­nen. Trotz aller Ge­mein­sam­kei­ten gibt es al­ler­dings auch Punkte, in denen sich die beiden Such­ma­schi­nen und damit auch die Op­ti­mie­rungs­tech­ni­ken von­ein­an­der un­ter­schei­den.

So hat beim Amazon-SEO bei­spiels­wei­se die Link-Stärke keine Aus­wir­kung auf das Ranking. Zwar verhelfen Ihnen externe Ver­lin­kun­gen auf Ihre Produkte im Op­ti­mal­fall immer noch zu zu­sätz­li­chen Verkäufen – einen ver­gleich­ba­ren Stel­len­wert wie für das Google-Offpage-SEO hat der Link-Aufbau für die Amazon-Op­ti­mie­rung jedoch nicht. Ein weiteres Un­ter­schei­dungs­merk­mal bildet der Aufbau der üblichen Nut­zer­an­fra­gen bzw. die Art und Weise, wie die User die jeweilige Such­ma­schi­ne nutzen. Während Google selbst komplexe Fra­ge­stel­lun­gen und Such­phra­sen in­ter­pre­tie­ren und be­ant­wor­ten kann, ist die Amazon-Suche auf kurze, präzise und vor allem pro­dukt­be­zo­ge­ne Such­an­fra­gen getrimmt, hinter denen fast immer eine klare Kauf­ab­sicht steckt.

Schritt 1: Produkt- und Wett­be­werbs­ana­ly­se

Im ersten Schritt der Amazon-Op­ti­mie­rung gilt es, wie aus anderen Mar­ke­ting­maß­nah­men bestens bekannt, das eigene Produkt bzw. die eigenen Produkte sowie den be­tref­fen­den Markt einer grund­sätz­li­chen Analyse zu un­ter­zie­hen. Je besser Sie nämlich Ihr Produkt kennen und be­schrei­ben können, desto größer sind Ihre Chancen auf eine er­folg­rei­che Keyword-Recherche. Ein klares Bild von den Artikeln und ihren Al­lein­stel­lungs­merk­ma­len er­leich­tert Ihnen bei­spiels­wei­se nicht nur, po­ten­zi­el­le Haupt-Keywords zu bestimmen. Es liefert Ihnen auch wert­vol­len Input für die Kreation und Aus­for­mu­lie­rung der Bullet-Points bei der späteren Pro­dukt­ein­pfle­ge.

Hinweis

Gestalten Sie Ihre Pro­dukt­be­schrei­bun­gen de­tail­liert und kreativ – ohne sich al­ler­dings zu weit von den tat­säch­li­chen Pro­duk­tei­gen­schaf­ten zu entfernen. Un­voll­stän­di­ge oder gar falsche Be­schrei­bun­gen als Ergebnis einer über­has­te­ten oder un­rea­lis­ti­schen Pro­dukt­ein­schät­zung führen an­dern­falls schnell zu un­zu­frie­de­nen Amazon-Nutzern und somit lang­fris­tig zu einem schlech­te­ren Ranking.

Sobald Sie die wichtigen Merkmale und Stärken Ihrer Produkte sowie eine Shortlist der prä­fe­rier­ten Haupt-Keywords zu­sam­men­ge­tra­gen haben, gilt Ihr Augenmerk der Kon­kur­renz. In­for­mie­ren Sie sich darüber, welche Angebote besonders gut auf die ge­wünsch­ten Such­be­grif­fe ranken und welche Anbieter sich hinter den je­wei­li­gen Produkten ver­ste­cken. Auf diese Weise können Sie Ihre Er­folgs­aus­sich­ten besser ein­schät­zen, Keyword-Synonyme re­cher­chie­ren und wertvolle Ideen für die Kon­zep­tio­nie­rung Ihrer Pro­dukt­sei­ten sammeln. Auch die Analyse von Preisen und Lie­fer­kon­di­tio­nen kann die eigene Amazon-Ver­kaufs­stra­te­gie sinnvoll be­ein­flus­sen.

Schritt 2: Keyword-Recherche

Bei der Amazon-SEO-Op­ti­mie­rung ist eine um­fang­rei­che Keyword-Recherche ebenso wichtig wie bei der klas­si­schen Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Während Google al­ler­dings mit dem AdWords-Tool Keyword-Planer ein haus­ei­ge­nes Werkzeug zur Er­mitt­lung des Such­vo­lu­mens anbietet, lässt Amazon ein solches bisher vermissen.

Recherche mit dem AdWords-Tool Keyword-Planer

Er­freu­li­cher­wei­se können Sie das Google-Tool aber auch für die Suche nach Keywords für die E-Commerce-Plattform nutzen. Dabei gilt es lediglich, den bereits erwähnten Un­ter­schied im  Such­ver­hal­ten der Nutzer zu beachten, um am Ende si­gni­fi­kan­te Er­geb­nis­se zu erhalten. Aus den Er­geb­nis­sen der Keyword-Recherche mit dem Keyword-Planer müssen Sie also die­je­ni­gen Schlüs­sel­wör­ter streichen, die zwar für Google eine Rolle spielen, für die Amazon-Ranking-Op­ti­mie­rung jedoch ir­rele­vant sind. Das gilt ins­be­son­de­re für trans­ak­tio­na­le und in­for­ma­tio­na­le Keywords, wie das folgende Beispiel ver­deut­licht: Wenn Sie sich mit Keyword-Planer relevante Keywords zum Schlüs­sel­be­griff „drucker“ anzeigen lassen, prä­sen­tiert Ihnen das Tool unter anderem auch folgende Such­ergeb­nis­se mit hohem Such­vo­lu­men:

  • drucker test
  • drucker kaufen
  • drucker vergleich
  • dru­cker­trei­ber
  • dru­cker­pa­tro­nen nach­fül­len
  • drucker problem

Ein User, der die Amazon-Such­ma­schi­ne nutzt, wird jedoch keine der oben auf­ge­lis­te­ten Such­an­fra­gen stellen. Da er sich bereits auf einer Ver­kaufs­platt­form bewegt, weiß er, dass er seine Kauf­ab­sicht nicht explizit for­mu­lie­ren muss. Und für die Suche nach Tipps bei Problemen mit dem eigenen Drucker greift er lo­gi­scher­wei­se nicht auf die Amazon-Suche zurück. Für Amazon-SEO sind diese Begriffe daher ir­rele­vant, auch wenn sie in anderen Such­ma­schi­nen ein hohes Such­vo­lu­men haben.

Recherche mit Amazon-Keyword-Tools

Die zu­neh­men­de Bedeutung von Amazon für den E-Commerce ist natürlich auch bei den Anbietern von SEO-Tools nicht unbemerkt geblieben. So gibt es mitt­ler­wei­le einige Dienste, die speziell auf die Suche von Amazon-Such­an­fra­gen aus­ge­rich­tet sind. Die Firma Mer­ch­ant­Words hat bei­spiels­wei­se eine Datenbank mit über 170 Millionen in­ter­na­tio­na­len Schlüs­sel­wör­tern (u.a. für die Sprachen Deutsch, Englisch, Ita­lie­nisch, Spanisch und Fran­zö­sisch) zu­sam­men­ge­tra­gen, die Sie gegen einen mo­nat­li­chen Betrag für Ihre Amazon-Keyword-Recherche nutzen können. Neben einem Schätz­wert für das mo­nat­li­che Such­vo­lu­men nennt das ent­spre­chen­de Tool für viele Keyword-Vor­schlä­ge auch gleich jene Pro­dukt­ka­te­go­rien, in denen diese besonders häufig vertreten sind. Ebenfalls in­ter­es­sant ist das Tool Sonar, das sie als Be­stand­teil der Online-Ana­ly­se­platt­form Mar­ket­place Analytics kos­ten­frei nutzen können. Die Web­an­wen­dung prä­sen­tiert Ihnen das Such­vo­lu­men zu dem ge­wünsch­ten Keyword und zahl­rei­chen al­ter­na­ti­ven Vor­schlä­gen. Zu diesem Zweck greift es auf eine Be­wer­tungs­ska­la zurück, wobei der Wert 1 für ein sehr geringes und der Wert 5 für ein sehr hohes Such­auf­kom­men steht. Die zu­grun­de­lie­gen­de Datenbank, die re­gel­mä­ßig ak­tua­li­siert wird, umfasst laut Angaben des Anbieters bereits über 32 Millionen deutsch­spra­chi­ge Keywords.

Recherche via Amazon-Au­to­ver­voll­stän­di­gung

Die Amazon-Such­ma­schi­ne verfügt wie Google über eine Au­to­ver­voll­stän­di­gungs-Funktion. Während der Nutzer-Eingabe macht sie also au­to­ma­tisch Vor­schlä­ge zur Ver­voll­stän­di­gung des gesuchten Begriffs bzw. der gesuchten Begriffe. Darüber hinaus liefert sie auch verwandte Such­be­grif­fe und prä­sen­tiert zu jedem ein­ge­ge­be­nen Schlüs­sel­wort die wich­tigs­ten Pro­dukt­ka­te­go­rien. Stich­pro­ben­ar­ti­ge Eingaben helfen Ihnen also nicht nur dabei, wertvolle Keywords für Ihre SEO-Strategie zu ermitteln. Sie sind auch der ein­fachs­te Weg, um die Taug­lich­keit be­stimm­ter Schlüs­sel­wör­ter Ihrer vor­über­ge­hen­den Liste zu über­prü­fen. Auf diese Weise ver­rin­gern Sie das Risiko, auf ein Keyword mit hohem Such­vo­lu­men zu setzen, mit dem Nutzer etwas ganz anderes als Ihre Produkte suchen.

Struk­tu­rie­rung und Hier­ar­chi­sie­rung Ihrer Amazon-Keywords

Ein gutes Keyword-Set zeichnet sich nicht einfach nur dadurch aus, dass es alle re­le­van­ten Such­be­grif­fe enthält. Schon während des Re­cher­che­pro­zes­ses sollten Sie sich nämlich auch darum bemühen, die Liste möglichst über­sicht­lich und nut­zer­freund­lich zu gestalten. Ins­be­son­de­re bei komplexen Amazon-SEO-Kampagnen mit vielen Keywords und Keyword-Kom­bi­na­tio­nen werden Sie ansonsten nur schwer das volle Potenzial Ihrer Re­cher­che­er­geb­nis­se aus­schöp­fen können. Gängige Praxis ist es, the­men­ver­wand­te Keywords in Cluster ein­zu­tei­len. Dabei geht es darum, Ihr Set in mehrere Gruppen wie „generisch“, „Longtail“, „saisonal“ oder „Wett­be­werb“ zu un­ter­glie­dern, um den Überblick zu ver­ein­fa­chen. Im letzten Schritt vor der Auf­be­rei­tung der Pro­dukt­sei­ten gilt es, die re­cher­chier­ten Such­be­grif­fe zu hier­ar­chi­sie­ren. Nutzen Sie die von den oben­ge­nann­ten Tools an­ge­zeig­ten Such­vo­lu­mi­na-Werte unter Be­rück­sich­ti­gung der durch die Produkt- und Wett­be­werbs­ana­ly­se ge­won­ne­nen In­for­ma­tio­nen, um eine möglichst er­folgs­ver­spre­chen­de Rangfolge zu erstellen. Ziehen Sie dabei auch Ihre Eindrücke der Amazon-Au­to­ver­voll­stän­di­gung mit ein.

Schritt 3: Keyword-Op­ti­mie­rung Ihrer Amazon-Produkte

Nach er­folg­reich ab­ge­schlos­se­ner Recherche geht es darum, das ge­sam­mel­te Wissen praktisch zu nutzen: Sie müssen die zu­sam­men­ge­tra­ge­nen Keywords also so plat­zie­ren, dass diese Ihren Produkten zur best­mög­li­chen Po­si­tio­nie­rung in den Amazon-Such­ergeb­nis­sen verhelfen. Die wich­tigs­ten Bau­stel­len sind hierbei – wie bereits erwähnt – das Amazon-Backend, die Pro­dukt­be­schrei­bung, der Title sowie die Bullet-Points.

Title (Haupt-Keywords)

Der Produkt-Title ist sowohl für das Ranking, als auch für die Nutzer ein sehr wichtiges Kriterium. Für Ihre po­ten­zi­el­len Käufer ist er nämlich – neben dem Pro­dukt­bild – das erste, was sie von Ihrem Produkt zu sehen bekommen. In vielen Fällen kann schon allein ein gut bzw. schlecht for­mu­lier­ter Title daher darüber ent­schei­den, ob ein Eintrag in den Such­ergeb­nis­sen an­ge­klickt wird oder nicht. Neben allen Formalia und In­for­ma­tio­nen, die Sie in der folgenden Auf­lis­tung finden, sollten Sie bei der For­mu­lie­rung folglich immer auch den Lesefluss im Auge behalten. Als vor­teil­haft für ein hohes Ranking in den Amazon-Such­ergeb­nis­sen haben sich aber grund­sätz­lich folgende Merkmale erwiesen:

  • Maximale Länge von 200 Zeichen - inklusive Leer­zei­chen
  • Haupt-Keyword(s) sollte(n) in den ersten 60 bis 80 Zeichen auf­tau­chen
  • Das erste Wort sollte immer mit einem Groß­buch­sta­ben beginnen, sofern es sich nicht um eine Kon­junk­ti­on, einen Artikel oder eine Prä­po­si­ti­on mit weniger als fünf Buch­sta­ben handelt
  • Aus­sa­ge­kräf­ti­ge Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen (Marke, Pro­dukt­na­me, Material, Farbe, Größe etc.) sollten sich bereits dem Title entnehmen lassen
  • Er sollte Be­son­der­hei­ten des Produkts her­vor­he­ben
  • Keine Ar­ti­kel­num­mern
Fazit

Wenn Sie Ihr Amazon-Ranking ver­bes­sern wollen, gelingt dies mit einem Title wie „Philips GC-3811/70“ eher selten. We­sent­lich viel­ver­spre­chen­der wäre hingegen ein Produkt-Title wie „Philips GC 3811/70 Azur Performer Dampf­bü­gel­eisen, 2.400 W, 160 g Dampfstoß, Steam­Gli­de Plus, weiß / türkis“, der sowohl für die Nutzer als auch für den Amazon-Such­al­go­rith­mus nützliche Zu­satz­in­for­ma­tio­nen zu dem Produkt liefert.

Bullet-Points (Wichtige Keywords, Synonyme)

Auch die Bullet-Points sind ein Element Ihrer Amazon-Pro­dukt­sei­ten, das glei­cher­ma­ßen für Käufer und Ranking von Bedeutung ist. Die Auf­find­bar­keit in der Pro­dukt­su­che zu erhöhen und gleich­zei­tig für ein gutes Ein­kaufs­er­leb­nis zu sorgen, stellt jedoch eine schwie­ri­ge Grat­wan­de­rung dar: Während das Ziel ei­ner­seits darin besteht, für eine hohe Keyword-Dichte zu sorgen, darf man an­de­rer­seits In­for­ma­ti­ons­ge­halt und Les­bar­keit bei der For­mu­lie­rung nicht außer Acht lassen. Ein Blick auf die Bullet-Points soll dem in­ter­es­sier­ten Nutzer ver­mit­teln, was Ihr Produkt aus­zeich­net und kau­fens­wert macht. Es gilt daher, die wich­tigs­ten Keywords – inklusive passender Synonyme – möglichst sinnvoll in die stich­punkt­ar­ti­ge Prä­sen­ta­ti­on des Produkts ein­zu­bin­den. Außerdem sollten Sie bei der Ge­stal­tung folgende Punkte beachten:

  • Maximal 150 Zeichen pro Bullet-Point
  • Keywords nutzen, die nicht im Title verwendet wurden
  • Keine Wie­der­ho­lung von Keywords (steigert die Relevanz nicht)
  • Keine Preis- oder Ver­sand­in­for­ma­tio­nen
  • Singular und Plural spielen für den A9-Al­go­rith­mus keine Rolle
  • Alle Zahlen als Ziffern schreiben
  • Keine Son­der­zei­chen
  • Groß­schrei­bung zu Beginn jedes Bullet-Points

Es ist sinnvoll, die Angaben hier­ar­chisch an­zu­ord­nen und daher mit einer all­ge­mei­nen Zu­sam­men­fas­sung des Produkts zu beginnen. Im Folgenden können zunächst die we­sent­li­chen Funk­tio­nen und an­schlie­ßend weitere Ei­gen­schaf­ten vor­ge­stellt werden. Zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen wie Angaben zum Lie­fer­um­fang prä­sen­tie­ren Sie am besten am Ende der Auf­zäh­lung.

Fazit

Mithilfe der Bullet-Points heben Sie die Ei­gen­schaf­ten und Vorzüge Ihres Produkts an pro­mi­nen­ter Stelle – unter dem Produkt-Title – hervor. Wenn Sie der Er­stel­lung dieser Stich­punk­te im Zuge von Amazon-SEO-Op­ti­mie­rung die not­wen­di­ge Sorgfalt widmen, erhöhen Sie die Chance, in­ter­es­sier­te Nutzer von Ihrem Angebot zu über­zeu­gen.

Amazon-Backend (Wichtige Keywords, Synonyme, al­ter­na­ti­ve Schreib­wei­sen)

Mit Ihrem Händler-Account haben Sie die Mög­lich­keit, im Amazon-Backend Keywords für Ihr je­wei­li­ges Produkt zu hin­ter­le­gen. Aktuell stehen Ihnen für die ent­spre­chen­de Rubrik „All­ge­mei­ne Schlüs­sel­wör­ter“ 250 Zeichen zur Verfügung (seit April 2017) – Platz, den Sie klug ausnutzen sollten. Tragen Sie die wich­tigs­ten Schlüs­sel­wör­ter und Synonyme (aus­ge­nom­men der im Title ver­wen­de­ten Keywords) hin­ter­ein­an­der, per Leer­zei­chen getrennt in die Zeilen ein. Solche Such­be­grif­fe, die sowohl zusammen als auch getrennt ge­schrie­ben werden können, decken Sie dabei mit der je­wei­li­gen Bin­de­strich-Variante ab. Das Keyword „drucker-patrone“ ist also bei­spiels­wei­se sowohl bei der Nut­zer­su­che „dru­cker­pa­tro­ne“ als auch bei „drucker patrone“ wirksam.

Hinweis

„Platinum Schlüs­sel­wör­ter“ haben keinen Einfluss auf das Amazon-SEO. Diese Keywords ver­bes­sern die Auf­find­bar­keit eines Produkts nicht und dienen aus­schließ­lich nicht­ver­kaufs­för­dern­den Maßnahmen. Sofern Sie kein Händler mit Platinum-Status sind, sind diese Zeilen daher ir­rele­vant.

Beim Ein­pfle­gen des Keyword-Sets in das Backend gilt ansonsten dank diverser Ver­ein­fa­chun­gen nicht viel zu beachten. So spielen folgende Aspekte für die In­ter­pre­ta­ti­on der Schlüs­sel­wör­ter keine Rolle:

  • Rei­hen­fol­ge
  • Groß- und Klein­schrei­bung
  • Umlaute
  • Füll­wör­ter

Da Amazon-Nutzer Ihre Backend-Ak­ti­vi­tä­ten nicht einsehen können, können Sie dort im Übrigen auch be­den­ken­los regionale, um­gangs­sprach­li­che oder falsch ge­schrie­be­ne Schlüs­sel­wör­ter ein­zu­bau­en. Für den Fall, dass Sie alle wichtigen Keywords und Synonyme ein­ge­pflegt und noch Zeichen verfügbar haben, können Sie also mit al­ter­na­ti­ven Schreib­wei­sen, die für eine seriöse Pro­dukt­sei­te un­ge­eig­net sind, Ihr Ranking zu­sätz­lich pushen.

Hinweis

Mit den neuen Keyword-Typen „Target Audience“, „Subject Matter“, „Other At­tri­bu­tes“ und „Intended Use“ können Sie zu­sätz­li­che Schlüs­sel­be­grif­fe angeben, die Amazon die Ka­te­go­ri­sie­rung Ihrer Produkte er­leich­tern.

Pro­dukt­be­schrei­bung (Keywords zweit­ran­gig)

Die Be­schrei­bung Ihres Produkts hat für das Amazon-Ranking und dessen Op­ti­mie­rung keine große Bedeutung. Gänzlich auf Keywords ver­zich­ten sollten Sie zwar nicht, auf­wän­di­ge SEO-Maßnahmen sind jedoch nicht notwendig. Ent­spre­chend groß sind Ihre Frei­hei­ten bei der Aus­for­mu­lie­rung des in Textform geführten „Ver­kaufs­ge­sprächs“, das min­des­tens 1.000 und maximal 2.000 Zeichen (jeweils inklusive Leer­zei­chen) umfassen sollte. Setzen Sie frei nach dem AIDA-Modell auf Emo­tio­na­li­tät und eine per­sön­li­che Ansprache, um die Kauflust des po­ten­zi­el­len Kunden zu stärken. Die Pro­dukt­be­schrei­bung bietet dabei gegenüber Title und Bullet-Points den Vorteil, dass Sie aus­führ­lich auf die Al­lein­stel­lungs­merk­ma­le und sonstigen Ei­gen­schaf­ten Ihrer Artikel eingehen können. Auch wenn Sie sich im Grunde genommen frei ent­schei­den können, wie die Be­schrei­bung Ihrer Artikel aussieht, hat Amazon in seinem Quick-Start-Guide einige mögliche In­for­ma­tio­nen bzw. Angaben auf­ge­lis­tet, auf die man in der Pro­dukt­be­schrei­bung besser ver­zich­ten sollte. Unter anderem handelt es sich dabei um die folgenden Punkte:

  • Ver­käu­fer­na­me
  • E-Mail-Adresse
  • Website-URL
  • Angaben zum Un­ter­neh­men bzw. Shop
  • Details zu anderen Produkten im Sortiment
Hinweis

Um Ihren Werbetext an­spre­chend zu prä­sen­tie­ren, können Sie diesen mit einfachen HTML-Tags for­ma­tie­ren und bei­spiels­wei­se mit Zei­len­um­brü­chen, Listen und Fettungen struk­tu­rie­ren.

Schritt 4: Er­folgs­ana­ly­se

Auch auf Amazon ist SEO kein ein­ma­li­ger Prozess, der mit der Umsetzung der er­ar­bei­te­ten Keyword-Strategie beendet ist: Nach dem er­folg­rei­chen Abschluss der Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men sollten Sie nämlich genau verfolgen, wie diese sich auf Ihre Rankings, auf die Zu­frie­den­heit der Kunden und ganz generell auf Ihren Ver­kaufs­er­folg auswirken. Zudem gilt es auch weiterhin, die Kon­kur­renz im Auge zu behalten, um Preis­än­de­run­gen oder andere Stra­te­gie­wech­sel (bei­spiels­wei­se bei der Keyword-Op­ti­mie­rung) recht­zei­tig zu bemerken und – falls notwendig – reagieren zu können. Im Gegensatz zu dem Mo­ni­to­ring eines eigenen Web­pro­jekts müssen Sie bei der Über­wa­chung Ihrer Pro­dukt­sei­ten dabei auf Werte wie Im­pres­si­ons, Klick-Rate oder Ver­weil­dau­er ver­zich­ten, was die genaue Analyse der Ver­kaufs­zah­len und Kun­den­re­zen­sio­nen umso wichtiger macht. Ohne Hilfs­mit­tel ist dieses Un­ter­fan­gen nur schwer zu be­wäl­ti­gen, weshalb der Einsatz von Amazon-SEO-Tools emp­feh­lens­wert ist. Stell­ver­tre­tend stellen wir Ihnen an dieser Stelle das ShopDoc AMZ Per­for­mance Tool, das Amazon SEO Tool von SISTRIX und Uber­sel­ler im Kurz­por­trait vor.

Amazon-Mo­ni­to­ring mit dem ShopDoc AMZ Per­for­mance Tool

ShopDoc un­ter­stützt Amazon-Händler auf ver­schie­den Art und Weise: Neben einem In­for­ma­ti­ons­por­tal, einem kos­ten­frei­en E-Book und pro­fes­sio­nel­ler Beratung bietet das in Deutsch­land be­hei­ma­te­te Un­ter­neh­men mit dem AMZ Per­for­mance Tool ein erst­klas­si­ges Werkzeug für das Mo­ni­to­ring Ihrer Ak­ti­vi­tä­ten auf der E-Commerce-Plattform an. Das Tool überwacht nicht nur den La­ger­be­stand, den Umsatz und die Ver­kaufs­zah­len, sondern in­for­miert Sie auch umgehend, wenn Sie neue Be­wer­tun­gen für Ihre Produkte erhalten. Der ein­ge­bau­te Ranking-Tracker zeichnet darüber hinaus auf, wie Ihre Keywords performen.

Den Wett­be­werb im Blick mit dem Amazon SEO Tool von SISTRIX

Die SISTRIX Toolbox zählt seit Jahren zu den be­lieb­tes­ten Tools zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. SISTRIX besticht mit eigenen Ranking-Da­ten­ban­ken und einer kon­se­quen­ten Wei­ter­ent­wick­lung seiner Software, wodurch neue Er­kennt­nis­se und Ana­ly­se­mög­lich­kei­ten zeitnah in die Tool-Funk­tio­nen ein­flie­ßen. Mit dem Amazon SEO Tool bietet die Online-Marketing-Firma seit geraumer eine Lösung für die Amazon-Op­ti­mie­rung und -Analyse. Mit dieser Web­an­wen­dung können Sie nicht nur die Per­for­mance Ihrer Keywords messen, sondern auch die Keyword-Stra­te­gien und Kun­den­be­wer­tun­gen Ihrer Mit­strei­ter durch­leuch­ten. Selbst­ver­ständ­lich können Sie auch alle Re­zen­sio­nen zu Ihren Produkten in dem über­sicht­li­chen Dashboard sichten. Ferner gibt SISTRIX konkrete Op­ti­mie­rungs-Tipps für Title, De­scrip­ti­on und Co.

Uber­sel­ler überzeugt mit eigenem Sales-Tracker

Uber­sel­ler bietet eine ganze Reihe spe­zi­el­ler Funk­tio­nen, die über das Tracking Ihrer Amazon-SEO-Maßnahmen hin­aus­ge­hen. So hilft Ihnen der Stock­ma­na­ger bei­spiels­wei­se dabei, Ihren La­ger­be­stand zu verwalten und in­for­miert Sie au­to­ma­tisch, wenn Sie bestimmte Produkte nach­be­stel­len müssen. Im Profit-Dashboard sehen Sie darüber hinaus, welche Artikel Ihnen den besten Umsatz bescheren oder zu welchem Zeitpunkt (Wochentag, Uhrzeit) Ihre Produkte besonders häufig bestellt werden. Eine der wich­tigs­ten Kom­po­nen­ten ist aber ohne Zweifel der Sales-Tracker, der nicht nur Ihre eigenen Ver­kaufs­zah­len, sondern auch die der Kon­kur­renz ermittelt. Weitere Features sind die Über­wa­chung von Kun­den­re­zen­sio­nen und Keywords sowie eine Alarm­funk­ti­on, die Sie in­for­miert, sobald ein anderer Händler Ihren Preis un­ter­bie­tet oder Ihr Produkt-Listing kopiert.

Amazon-Ranking ver­bes­sern: Gut platziert, ist halb gewonnen

Eine aus­ge­feil­te SEO-Strategie kann man jedem Händler, der Produkte bei Amazon vertreibt, nur wärmstens ans Herz legen. Mit Keywords gespickte Pro­dukt­sei­ten, die sich außerdem durch eine gute Les­bar­keit und einen hohen In­for­ma­ti­ons­ge­halt aus­zeich­nen, zeigen sowohl beim Such­al­go­rith­mus als auch bei der po­ten­zi­el­len Käu­fer­schaft ihre Wirkung. Je früher Sie mit der Op­ti­mie­rung beginnen, desto eher werden Ihnen die erwähnten Per­for­mance-Faktoren wie die Klick-Rate zu einem zu­sätz­li­chen Schub verhelfen.

Bei aller zu Recht auf­kom­men­den Euphorie sollten Sie eines aber nicht vergessen: Ein gutes Ranking, Käufer und positive Re­zen­sio­nen erhalten Sie nur dann, wenn die Be­schrei­bun­gen und das Angebot qua­li­ta­tiv auch das halten, was sie ver­spre­chen. Dabei geht es nicht nur um das Produkt, sondern auch um Service-Faktoren wie die Ver­füg­bar­keit, die Lie­fer­zeit oder Ihre all­ge­mei­nen Support-Leis­tun­gen. Machen Sie also keinerlei falsche Ver­spre­chun­gen, um das Ranking noch ein wenig auf­zu­po­lie­ren. Suchen Sie statt­des­sen immer wieder nach neuen Wegen und Stra­te­gien, mit der Sie die Qualität Ihrer Artikel, Ihrer Amazon-Präsenz und Ihres Services ver­bes­sern bzw. lang­fris­tig halten können.

Hinweis

Auch bei Amazon haben Sie die Mög­lich­keit SEA zu betreiben. So können Sie als Amazon-Händler aus den drei mo­bil­fä­hi­gen Wer­be­for­ma­ten „Sponsored Products“, „Headline Search Ads“ (beide keyword-basiert) und „Product Display Ads“ (Produkt- oder In­ter­es­sen-Targeting) wählen, die allesamt auf PPC-Basis (Pay-per-Click) funk­tio­nie­ren. Während Anzeigen der ersten beiden Typen direkt in den Such­ergeb­nis­sei­ten er­schei­nen, tauchen letztere direkt auf Produkt-De­tail­sei­ten auf. Im Vergleich zu Google-Anzeigen sind die Kosten pro Klick bei Amazon ver­gleichs­wei­se niedrig. In Kom­bi­na­ti­on mit der generell guten Con­ver­si­on-Chance, die die Online-Ver­kaufs­platt­form bietet, macht dieser Umstand SEA zu einer loh­nens­wer­ten Marketing-Lösung für den Verkauf über Amazon – sofern Sie über das not­wen­di­ge Budget verfügen.

Autor

Zum Hauptmenü