Vereinswebsite erstellen: So erstellen Sie Ihre Vereinshomepage

Eine Vereinswebsite macht den Verein bekannt, sorgt dafür, mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben und neue zu gewinnen. Welche Inhalte gehören auf die Webseite für einen Verein, was sollte im Fokus stehen? Welche Rahmenbedingungen müssen beim Erstellen einer Vereinshomepage beachtet werden? Unser Ratgeber fasst die wichtigsten Tipps zusammen.

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Was ist der beste Domainname für eine Vereinswebsite?

Eine Domain ist die eindeutige Internetadresse unter der die Vereinswebsite im Internet aufgerufen wird. Der Domainname sollte gleich zum Ziel führen und möglichst auf inhaltliche und/oder regionale Schwerpunkte des Vereins verweisen. Stichwort SEO bei der Domainauswahl: Die Website eines Vereins wird besser gefunden, wenn die Suchbegriffe potenzieller Interessenten mit dem Domainnamen korrespondieren. Darauf sollten Sie achten:

  • Das Betätigungsfeld des Vereins sollte sich im Domainnamen wiederfinden, zum Beispiel „tischlertreff …“, „gemeinsam-singen …“ oder „schachfreunde …“.
  • Zur geografischen Orientierung sind Ort- oder Regions-Namen gut geeignet. Auch Kfz-Kennzeichen bieten Identifikationsmöglichkeiten, wie „handball-club-shk …“, „blasmusik-mel…“. Aber Vorsicht. Die Abkürzung SHK ist beispielsweise nicht nur das Kfz-Kennzeichen für den Saale-Holzland-Kreis, sondern auch die Branchenabkürzung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Gehen Sie bei der Wahl des Domainnamens mit Bedacht vor.
  • Mit aktuell verfügbaren Domainendungen kann der Domainname auch inhaltlich oder regional angepasst werden. So stehen nicht nur .bayern oder .berlin zur Verfügung, sondern auch .football, .pet oder .run – nur einige Beispiele aus mehr als 1.300 verfügbaren Domainendungen.
  • Werden mehrere Domainnamen benutzt, leiten Sie alle Zusatzdomains auf die Hauptdomain für die Vereinshomepage um.

Wenn der Domainname gefunden wurde, frei verfügbar war und gebucht wurde, sollten Sie auch eine Vereins-E-Mail-Adressen einrichten, also zum Beispiel „vorstand@musterverein. tld“ oder „post@musterverein. tld“ für Allgemeines oder „lauftraining@musterverein. tld“, je nach Abteilungen oder Themen.

Tipp

Was kostet eine Domain eigentlich? In unserem weiterführenden Artikel zu diesem Thema gehen wir genauer auf diese Frage ein.

Einen Baukasten zum Erstellen der Vereinshomepage nutzen?

Für das Erstellen der Website eines Vereins bietet sich die Nutzung eines Homepage-Baukastens an. Das hat den großen Vorteil, dass Sie ohne Programmierkenntnisse direkt loslegen und die Kosten sehr genau planen können. Machen Sie sich im Vorhinein Gedanken, was Sie auf der Vereinswebsite präsentieren möchten. Sichten Sie bereits vorhandene Fotos und Texte, die das Anliegen des Vereins richtig widerspiegeln.

Hinweis

Kostenlose Homepage-Baukästen werden in der Regel durch Werbung finanziert. Das könnte potenzielle Sponsoren für Ihren Verein unter Umständen abschrecken.

Vorteile von Baukästen zum Erstellen einer Vereinswebsite sind unter anderem, dass man auch für die Sichtbarkeit auf Mobilgeräten gut aufgestellt ist und zwingend erforderliche Inhalte wie Impressum oder Datenschutzregelung dank vorgefertigter Vorlagen nicht vergessen kann. Allerdings sind Sie bei einem Baukasten in puncto Design und Individualität eingeschränkt.

Vorteile von IONOS MyWebsite

Der Homepage-Baukasten IONOS MyWebsite ermöglicht es, ohne Kenntnisse im Bereich Webdesign ansprechende Websites zu erstellen. Das intuitiv und einfach zu bedienende Drag-and-Drop-Interface hilft Ihnen dabei, Ihre Vereinswebsite nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen aufzubauen. Wenn Ihnen doch mal die Inspiration ausgehen sollte, ist auch das kein Problem. Der Baukasten enthält zahlreiche extra auf Vereine abgestimmte Design-Vorlagen. Dazu erhalten Sie Unterstützung bei der Texterstellung und eine umfangreiche Fotobibliothek. Features wie Suchmaschinenoptimierung, Website-Sicherheit, Ihre eigene Domain und eine professionelle E-Mail-Adresse sind natürlich auch vorhanden.

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Vereinswebsite von einem Dienstleister erstellen lassen

Beauftragt man einen professionellen Dienstleister, die Website für den Verein zu erstellen, sind die Freiheitsgrade in der Gestaltung größer – in der Regel jedoch auch die Kosten. Dafür muss man sich um (fast) gar nichts mehr kümmern, vorausgesetzt, man hat den Dienstleister umfassend gebrieft. Auch bei IONOS kann man eine Vereinswebsite von hauseigenen Profis produzieren lassen – inklusive einer umfassenden Beratung, SEO-Kompetenz und fortlaufender Betreuung.

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Alternativ können Sie für das Erstellen Ihrer Vereinshomepage ein Content-Management-System wählen und Ihre Website mit WordPress erstellen oder einen anderen Vertreter aus unserem CMS-Vergleich für Ihr Projekt wählen.

Tipp

Einen Überblick über Möglichkeiten und Kosten verschiedener Anbieter finden Sie im Ratgeber Homepage erstellen: 9 Anbieter im Vergleich. Weitere Details zu Aufwand und Nutzen haben wir im Artikel Was kostet eine Website? übersichtlich zusammengestellt.

Der Content für die Vereinswebsite – was gehört rein?

Die Inhalte für die Website eines Vereins sind genauso vielfältig wie die Vereinslandschaft. Wer im Internet nach der Website für einen bestimmten Verein sucht, hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein thematisches Interesse. So sollten die Bildsprache und Textgestaltung der Website Ihres Vereins mit dem Anliegen des Vereins übereinstimmen. Achten Sie auf technisch gute Fotos und deren positive Ausstrahlung. Das kann die Mitgliedergewinnung sehr unterstützen.

Wenn Ihre Vereinshomepage gerade erstellt oder in größerem Umfang daran gearbeitet wird, teilen Sie das den Besuchern mit einer so genannten Coming-soon-Site mit. Denken Sie daran, auch dafür ein thematisch gutes Bild des Vereins zu verwenden und die wesentlichen Kontaktinformationen anzubieten.

Die nachfolgend präsentierten Inhalte sollten auf jeden Fall präsent sein:

Home bzw. „Der Verein“

Die Startseite der Website ist die zentrale Anlaufstelle. Sie erläutert Ziel und Zweck des Vereins. Ein thematisch passendes Foto oder eine gute Illustration unterstützen die Aussage. In erster Linie geht es darum, Besucher und Besucherinnen der Vereinswebsite so zu fesseln, dass sie sich mit den Inhalten weiter auseinandersetzen. Zitate von zufriedenen Mitgliedern oder herausragende Ergebnisse eines Wettkampfes, ein Zuchterfolg oder ein gewonnener Preis unterstützen dieses Anliegen. Es geht gar nicht so sehr darum, sich selbst zu schmeicheln, sondern potenzielle Mitglieder geschickt anzusprechen. Der Ratgeber „Über-mich-Texte: Tipps & Beispiele“ hält einige Tipps und Tricks bereit.

Zur Transparenz gehört auch, Mitgliedsbeiträge und Pflichten der Vereinsmitglieder zu auf der Website kommunizieren. Dazu kann man auch eine separate Unterseite „Mitgliedschaft“ einrichten, auf der das Antragsformular für die Mitgliedschaft, die Vereinssatzung und weitere offizielle Dokumente als PDF zum Download angeboten werden.

Aktuelles

Unter diesem Menüpunkt wird das Vereinsleben dargestellt. Wer hat wann und wo etwas für und/oder mit dem Verein vollbracht, wurde ein Wettkampf gewonnen, ein neues Gerät angeschafft, ist eine bestimmte Anzahl an Personen Mitglied im Verein? Typischerweise ordnet man diese Informationen nach ihrer Aktualität und präsentiert nur die letzten davon als Teaser zum Beispiel in einer Sidebar auf der Startseite.

So eine News-Sektion erhöht aber natürlich den Aufwand zur Pflege der Vereinswebsite: „Nichts ist älter als die Zeitung von gestern“ – das Sprichwort gilt auch für Websites von Vereinen. Eine Unterseite „Aktuelles“ mit letzten Meldungen von vor einem Jahr lässt beim User schnell Zweifel aufkommen, ob es den Verein überhaupt noch gibt.

Veranstaltungskalender

Vereine leben vom regelmäßigen Treffen der Vereinsmitglieder. Egal, ob feste, sich wiederholende Termine oder spezielle, einmalige Events: Ein gut befüllter Veranstaltungskalender auf der Website eines Vereins ist stets ein Indiz für ein reges Vereinsleben. Um in WordPress einen Kalender hinzuzufügen, gibt es zum Beispiel verschiedene Plugins. Auch der Kalender von Google lässt sich mit wenigen Klicks anpassen und als iFrame auf der Website eines Vereins platzieren. Es empfiehlt sich, dafür bei Google einen separaten Vereinskalender anzulegen und das Einbinden nach Maßgabe der DSGVO zu gestalten.

Unser Team

Die Darstellung von verantwortlichen Vereinsmitgliedern schafft Vertrauen und Transparenz für die Vereinswebsite. Der Vereinsvorstand, Abteilungsleiter und -leiterinnen, Trainer und Trainerinnen oder fachliche Betreuer und Betreuerinnen sollten mit Porträt verfügbar sein. Potenzielle Interessenten wissen so frühzeitig, wem sie im Verein gegenüberstehen werden. Die abgebildeten Personen sollten ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung ihres Fotos geben. Die DSGVO, Art. 6 Abs. 1, setzt enge Grenzen für die Veröffentlichung von Fotos von Personen.

Mitgliederverwaltung

Für die Mitgliederverwaltung oder für Veranstaltungen mit Anmeldung oder Gebühren sorgt ein separater Bereich der Vereinswebsite, der über einen Login beziehungsweise eine vorherige Registrierung erreichbar ist. Das setzt voraus, dass dafür eine Datenbank verfügbar ist. Da hier mit persönlichen Daten umgegangen wird, steht die Sicherheit eines solchen Website-Bereiches an erster Stelle, um Datenleaks zu verhindern. Die Übergabe von persönlichen User-Daten der Vereinswebsite per Web-Formular sollte immer mit einem anklickbarem Einverständnis zur Verarbeitung von persönlichen Daten laut DSGVO einhergehen. Dazu richtet man vor dem „Absenden“-Button eine Checkbox als Pflichtfeld ein.

Newsletter

Mit einem Newsletter werden Vereinsmitglieder regelmäßig informiert. Ein solches Tool bietet aber auch die Möglichkeit, potenzielle Interessenten anzusprechen. Einen guten Newsletter zu erstellen, stellt hohe Ansprüche an Gestaltung und Inhalte, damit er auch gelesen wird. Daher hat sich eine ganze Reihe von professionellen (kostenpflichtigen) Anbietern für einen solchen Service auf dem Markt etabliert.

Platzieren Sie ein Anmeldeformular auf der Website Ihres Vereins, um die Leserschaft zu vergrößern. Dabei fordert die DSGVO, die E-Mail-Adressen der User als persönliche Daten zu verarbeiten. Um die Daten zu schützen, ist das so genannte Double-Opt-in-Verfahren für Newsletter gemäß DSGVO Standard. Denken Sie daran, auch eine Abmeldemöglichkeit zu integrieren. Für den Umgang mit den Daten des Verteilers gilt die gleiche Sorgfaltspflicht wie für Mitgliederdaten.

Rechtliches

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat die Bestimmungen für den Umgang mit Daten auf ein neues Level gehoben und damit auch ein Plus an Nutzervertrauen geschaffen. Es gibt Anbieter von kostenlosen Rechtstexten, kostenpflichtige Angebote zum Beispiel für Web-Agenturen, und es gibt auch die integrierten Rechtstexte in Homepage-Baukästen. Auch für einen Verein und seine Website gelten die gleichen strengen Richtlinien. Eine Vereinswebsite muss folgende rechtliche Informationen vorhalten, die den Forderungen der DSGVO genügen:

  • Impressum: Das Impressum einer Website ist essenziell. Neben dem vollständigen Namen des Vereins sind die vertretungsberechtigten Personen aufzuführen. Dazu kommt die Angabe einer E-Mail-Adresse und weiterer Kontaktmöglichkeiten auch auf nicht elektronischem Wege (Postadresse). Handelt es sich um einen eingetragenen Verein, gehört auch die Angabe des Vereinsregisters mit Registergericht und Registernummer ins Impressum.
  • Datenschutzerklärung: Die Datenschutzerklärung beschreibt, wie Betreiber und Betreiberinnen der Vereinswebsite die Sicherheit aller erfassten Daten gewährleisten, und welche Daten gesammelt und wie aufbewahrt werden. Das ist ein rechtlich sehr sensibler Bereich der Website eines Vereins, der ein hohes Maß an Sorgfalt erfordert.
  • Cookies: Bei der Website eines Vereins müssen Sie das vorherige Einverständnis des Website-Besuchers einholen, wenn Sie Cookies benutzen sollten. Unser Ratgeber „Was sind Cookies“ erklärt die weiteren Zusammenhänge.

Vorteile und Nachteile einer Vereinswebsite

Ob Sport, Musik oder gemeinnütziges Engagement: Mit einer Website ist ein Verein in vielen Belangen gut aufgestellt. Natürlich ist ein solcher Auftritt aber nicht nur an Vorteile geknüpft, sondern auch – je nach gewähltem Website-Typ – mit Nachteilen verbunden.

Vorteile einer Webseite für einen Verein

Die Vereinswebsite sorgt für Sichtbarkeit und Sichtbarkeit sorgt für Reichweite. Informationen über den Verein, seine Aktivitäten sowie organisierte oder besuchte Veranstaltungen werden erst über die erstellte Vereinshomepage für ein breites Publikum sichtbar.

Auch die Kommunikation zwischen den Vereinsmitgliedern wird wesentlich vereinfacht, gerade wenn große räumliche Abstände zwischen ihnen bestehen. Die Information über Ziele, Projekte, Termine und Kontakte sind transparent und öffentlich zugänglich, ebenso wie die Satzung und Protokolle. Das stärkt die Mitgliederbindung und das Interesse potenzieller Mitglieder.

Mit einer Vereinswebsite steht eine Plattform zur Verfügung, um – je nach Zweck des Vereins – Spenden einzuwerben oder Sponsoren zu gewinnen.

Nachteile einer Vereinswebsite

Die einmal erstellte Vereinshomepage bindet Kosten und Ressourcen: Dazu gehören Zeit, Fachkenntnisse und möglicherweise finanzielle Mittel für die Pflege. Ein Verein mit begrenzten Mitteln und personellen Kapazitäten, kann schnell an seine Grenzen stoßen, eine professionelle Website zu unterhalten.

Eine Vereinswebsite kann Risiken beim Datenschutz und bei der Sicherheit mit sich bringen. Es gehört auch zur bereits genannten Pflege, dass sensible Informationen (Mitgliederdaten) geschützt bleiben. Die Website eines Vereins muss wie jede andere Website vor Malware oder anderen Bedrohungen sicher sein – eine echte Herausforderung.

In Zeiten der massenhaften Nutzung von Social-Media-Plattformen ist die Reichweite einer Website begrenzt. Nicht alle Menschen besuchen regelmäßig Websites. Einige Zielgruppen, sowohl ältere, aber auch ganz junge Menschen, könnten möglicherweise besser über andere Kanäle erreicht werden.

Ansprechende Vereinswebsites – so kann es aussehen

Mehr als 35 Prozent aller Menschen in Deutschland sind Mitglied in einem der mehr als 600.000 Vereine, davon rund 34 Prozent Sport- und Freizeitvereine. (Quelle: Lmnop group GmbH, Stand: Juni 2023). Die oftmals beschränkten finanziellen Mittel gerade von kleinen Vereinen haben dazu geführt, dass es immer noch eine ganze Reihe von Vereinen gibt, die gar keine bzw. keine mobil optimierte Website haben. Nachfolgend präsentieren wir drei Beispiele für gelungene Vereinshomepages, die sich auch durch gute Sichtbarkeit auf mobilen Endgeräten auszeichnen.

Sachlich, informativ und barrierefrei

Sachlich informative, übersichtliche und barrierefreie Website; Quelle: https://www.museen-brandenburg.de/de/startseite/

Die Website des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V setzt auf ein sachliches Erscheinungsbild, das alle wichtigen Informationen auf einen Blick anbietet. Darüber hinaus ist die Gestaltung barrierefrei und bietet wesentliche Information in Deutscher Gebärdensprache an. Eine gute Idee ist die thematische Auswahlmöglichkeit von Museen per Icons (unter dem Sprachumschalter).

Technisch orientiert und trotzdem nahbar

Die Startseite der Website des VDI Zielgruppengerechte ist übersichtlich und strahlt Kompetenz aus; Quelle: https://www.vdi.de/

Der Verein Deutscher Ingenieure e. V. mit zirka 135.000 Mitgliedern setzt auf ein sachlich-sympathisches Erscheinungsbild, das verschiedene Altersgruppen und Ethnien anspricht. Das erzeugt ein Bild von Offenheit und Vertrauenswürdigkeit. Alle wesentlichen Informationen und Bereiche lassen sich über das Kopfmenü aufrufen. Trotz großer Informationsfülle ist die Website dieses Vereins gut gegliedert.

Emotional und an den Fans orientiert

Die Website des 1. FC Union Berlin bietet eine gute Mischung aus Emotion und Information

Hier steht die Emotion im Vordergrund: Die Website des 1. FC Union Berlin e. V. lebt von Bildern, die die Aktivität des Vereins widerspiegeln. Wenige Schlagworte auf der linken Seite setzen Akzente auf das, was dem Verein wichtig ist. Die ganze Website bleibt trotz vieler Information übersichtlich und auf das Wesentliche fokussiert.

Social Media: Das Reichweiten-Extra für die Website des Vereins

Je nach Themenstellung und Zielgruppe eines Vereins, kann Aktivität auf Social Media einen Booster für die Website darstellen. In unserem Ratgeber „Die wichtigsten Social-Media-Plattformen im Überblick“ erfahren Sie, welche Plattform für Ihren Verein am ehesten infrage kommt. Allerdings verändern sich die Trends bei der Social-Media-Nutzung und damit das Nutzerverhalten ziemlich schnell. Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Wie kann ein Verein Social Media nutzen, um die Bekanntheit der erstellten Homepage zu steigern? Ein „Trick“ besteht darin, nicht die Nachricht selbst zu verbreiten, sondern nur eine Überschrift zu liefern („anzuteasern“) und darin zur vollständigen Information auf die Website des Vereins zu verlinken. Das eröffnet die Chance, dass auch andere Informationen über den Verein wahrgenommen werden – wichtig für potenzielle Mitglieder. Die Wahrscheinlichkeit der Wahrnehmung hängt unter anderem vom klugen Einsatz beliebter bzw. angesagter Hashtags ab. Zudem sollte ein Kanal regelmäßig bedient werden, mindestens einmal monatlich.

Kurz und knapp: Welche Plattformen passen wann?

  • ein Instagram-Account des Vereins zum Teilen von Bildern und kurzen Videos. In Instagram-Stories kann man auch Verlinkungen platzieren
  • ein Facebook-Account oder – je nach Art des Vereins – eine Veranstaltungsseite auf Facebook
  • ein YouTube-Kanal des Vereins, wenn sich die Aktivitäten des Vereins gut in Videos darstellen lassen
  • TikTok hat ein nicht zu unterschätzendes Potenzial bei jungen Zielgruppen
  • WhatsApp-Gruppen, um Mitglieder schnell und bequem zu erreichen
Fazit

Eine Website ist ein Muss für jeden Verein. Vor dem Erstellen einer Vereinshomepage sollten die Vor- und Nachteile gründlich gegeneinander abgewogen werden. Erst dann ist eine fundierte Entscheidung zu treffen, in welchem Umfang eine Website für die spezifischen Ansprüche, Bedürfnisse und Ressourcen des Vereins wichtig ist. In vielen Fällen ist es sinnvoll, die Homepage mit alternativen Kommunikationskanälen oder sozialen Medien zu kombinieren.

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