Online-Texte werden nicht gelesen – eine weit­ver­brei­te­te Be­haup­tung, in der (leider) viel Wahrheit steckt. Denn Website-Besucher lesen tat­säch­lich oft nicht gerne, vor allem keine unnötig langen und un­struk­tu­rier­ten Texte. Was das konkret für Sie und Ihre Website-Inhalte bedeutet und wie Sie dennoch gute Texte für Ihre Website schreiben, erfahren Sie in den folgenden 9 Tipps.

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Kurz­über­blick: Wie Sie bessere Texte für Ihre Website schreiben

  1. Ziel für die Website und den je­wei­li­gen Text festlegen
  2. Ziel­grup­pe ken­nen­ler­nen
  3. Fragen (Ihrer Leser) be­ant­wor­ten
  4. Dem Thema an­ge­mes­sen und präzise schreiben …
  5. … aber dabei klar und einfach kom­mu­ni­zie­ren
  6. Den Text le­se­freund­lich auf­be­rei­ten: das Wich­tigs­te zuerst und Struktur schaffen mit Über­schrif­ten, kurzen Absätzen, Her­vor­he­bun­gen, Links, Listen, Tabellen etc.
  7. Den Text mit Bildern, Grafiken, Videos und anderen visuelle Elementen ergänzen
  8. Mit der Kon­kur­renz ver­glei­chen und in­spi­rie­ren lassen
  9. Den Text für Such­ma­schi­nen op­ti­mie­ren (SEO)

Tipp 1: Legen Sie ein Ziel (für den Text und die Website) fest

Bevor Sie mit dem Website-Texte schreiben beginnen, fragen Sie sich immer, welchen Zweck Sie mit dem Text erfüllen wollen und wie der Text die Ziele der Website un­ter­stützt. Geht es darum Ex­per­ten­wis­sen zu ver­mit­teln, ein Produkt zu erklären, zum Kauf anzuregen oder schlicht zu un­ter­hal­ten? Auch die Art Ihrer Website ist ent­schei­dend – also ob es sich bei­spiels­wei­se um einen Blog, Shop oder einen Un­ter­neh­mens­auf­tritt handelt. Die Un­ter­schei­dung ist wichtig, da sie Aus­wir­kun­gen auf Länge, In­for­ma­ti­ons­tie­fe, Stil und andere Merkmale Ihrer Website-Texte hat.

Tipp

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Tipp 2: Lernen Sie Ihre Ziel­grup­pe kennen

Finden Sie heraus, für wen Sie die Texte für Ihre Website schreiben: Wie alt ist die (primäre) Ziel­grup­pe, welche Medien nutzt sie, wie sind Le­se­ge­wohn­hei­ten, mit welchen Themen be­schäf­tigt sie sich? Für eine junge Ziel­grup­pe, die viel auf Instagram, Snapchat und Co. unterwegs ist, werden Sie andere Website-Texte schreiben, als für Personen, die re­gel­mä­ßig Zeitungen und Zeit­schrif­ten, und somit lange Texte lesen. Wenn Sie die Ziel­grup­pe für Ihrem Blog suchen, überlegen Sie, was diese in welcher Form und Tonalität lesen möchte.

Um die Ziel­grup­pe für Ihren On­line­shop besser ein­zu­gren­zen, können Sie Buyer Personas de­fi­nie­ren. Fragen Sie sich, wer Ihre Kunden sind und was diese für Be­dürf­nis­se haben. Wie müssen Sie Produkt- und Rat­ge­ber­tex­te richtig auf­be­rei­ten, um Ihre Kunden zu erreichen?

Kennt­nis­se über Ihre Ziel­grup­pe sind außerdem wichtig, um den richtigen Ton für Ihre Texte zu treffen: Siezen oder duzen? Um­gangs­sprach­lich oder förmlich?

Tipp 3: Be­ant­wor­ten Sie Fragen

Wenn wir uns mit einem Thema be­schäf­ti­gen, schießen uns au­to­ma­tisch Fragen durch den Kopf, auf die wir Antworten suchen. Machen Sie sich das zunutze und for­mu­lie­ren Sie bei­spiels­wei­se Zwi­schen­über­schrif­ten als Fragen zu Ihrem Thema. Mit dieser Methode pro­fi­tie­ren Sie zu­sätz­lich davon, dass bei Google immer mehr direkte Fragen als Such­phra­se ein­ge­ge­ben werden und Texte, die exakt diese Frage be­ant­wor­ten, weiter oben in den Such­ergeb­nis­sen gelistet werden.

Um her­aus­zu­fin­den, welche Fragen zu Ihrem Thema gestellt werden, gibt es Tools wie ans­wert­he­pu­blic.com – oder Sie geben für Sie relevante Keywords ins Suchfeld bei Google ein und schauen, welche Fragen Ihnen im Menü angezeigt werden.

Merken Sie sich außerdem die fünf W-Fragen: Wer, was, wann, wo, warum? Diese Fragen sollten möglichst früh in einem Text be­ant­wor­tet werden, was Aus­wir­kun­gen auf die Struktur hat. Auf diese gehen wir in Punkt 6 noch einmal aus­führ­li­cher ein.

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Tipp 4: Nehmen Sie sich den Raum, den Sie brauchen…

Es gibt die weit­ver­brei­te­te Regel, dass Texte für eine Website möglichst kurz sein sollten – eben, weil das Le­se­ver­hal­ten im Netz angeblich so ist, dass niemand gerne liest. Ganz richtig ist das aber nicht, denn am Ende bestimmt der Zweck und das Thema die Länge. Wollen Sie einen Ratgeber zum Thema „Auswahl der besten Kran­ken­ver­si­che­rung“ schreiben, sind wahr­schein­lich mehr Wörter notwendig, als wenn Sie den neuesten Jeans-Trend promoten. Ent­schei­den­der als die Länge ist beim Website-Texte schreiben die Relevanz und dass alle In­for­ma­tio­nen leicht erfassbar sind.

Tipp 5: … aber ver­zich­ten Sie auf alles Unnötige und Kom­pli­zier­te

Mit Unnötigem ist gemeint, dass Sie auf alle In­for­ma­tio­nen ver­zich­ten, die für das Ziel Ihres Textes unwichtig sind – manchmal kann Ihnen beim Schreiben etwas einfallen, was durchaus relevant ist, aber nicht direkt zum aktuellen Thema gehört. Notieren Sie sich diesen Gedanken und planen Sie ihn in einem neuen Text ein. Es macht ohnehin meist Sinn, sich eine lang­fris­ti­ge Content-Strategie mit de­tail­lier­ter Planung von Themen und Inhalten zu überlegen.

Ebenfalls unnötig sind Füll­wör­ter und Phrasen, die einfach nur gut klingen oder Un­si­cher­hei­ten ver­tu­schen sollen. For­mu­lie­ren Sie einfach, exakt und aktiv vermeiden Sie lange Schach­tel­sät­ze sowie Passiv-Kon­struk­tio­nen mit „man“.

Tipp 6: Bereiten Sie den Text le­se­freund­lich auf

Mit der richtigen Struktur wird selbst der längste Text gut kon­su­mier­bar: For­mu­lie­ren Sie kurze Sätze und Absätze und un­ter­tei­len Sie diese mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Zwi­schen­über­schrif­ten. Nutzen Sie Auf­zäh­lun­gen, Check­lis­ten und Tabellen und fetten Sie wichtige Text­pas­sa­gen bzw. einzelne Wörter. Quer­ver­wei­se oder besonders wichtige Tipps heben Sie bei­spiels­wei­se durch Tipp- und Link-Boxen hervor.

In­halt­lich sollten Sie sich das Prinzip der um­ge­kehr­ten Pyramide zunutze machen, bei dem Sie sich vom großen Ganzen immer tiefer in die Details arbeiten. Sinnvoll ist dafür oft eine kurze Ein­lei­tung, die entweder an das Thema her­an­führt oder bereits das wich­tigs­te (die 5-W-Fragen) zu­sam­men­fasst, einzelne Aspekte werden dann in kurzen Absätzen behandelt, am Ende steht ein Fazit.

Tipp 7: Lassen Sie Bilder sprechen

Ebenfalls im weitesten Sinne zur Struktur gehören Bilder, Grafiken, Videos und andere visuelle Elemente, die es den Lesern er­leich­tern, In­for­ma­tio­nen und Zu­sam­men­hän­ge zu verstehen. Ver­glei­che und die Erklärung von Funk­tio­nen eignen sich bei­spiels­wei­se sehr gut für Bilder. Auch hier gilt: Verwenden Sie kein Bild, nur um ein Bild zu verwenden, sondern fragen Sie sich immer, welchen Zweck sie damit erfüllen. Manchmal bieten auch neue Webdesign-Trends An­re­gun­gen für die ver­ein­fach­te Dar­stel­lung Ihrer Website-Inhalte.

Tipp 8: Schauen Sie, was die Kon­kur­renz macht

Natürlich sollen Sie nicht ab­schrei­ben – so schaffen Sie im schlimms­ten Fall Duplicate Content, der Ihnen eher schadet als nützt. In­spi­ra­ti­on können Sie sich bei der Kon­kur­renz aber auf jeden Fall holen. Schauen Sie zum Beispiel, welche Themen auf­ge­grif­fen werden und welche Länge die Texte haben. An­schlie­ßend können Sie Homepage-Texte schreiben, die länger oder anders auf­be­rei­tet sind oder noch mehr Fragen zum Thema be­ant­wor­ten bzw. ein ganz neues The­men­feld eröffnen.

Es gibt übrigens Tools, die neben der reinen Keyword-Op­ti­mie­rung auch prüfen, wie Ihr ge­schrie­be­ner Text im Gegensatz zu dem der Kon­kur­renz performt: Länge aber auch die Art der Wort- und In­halts­ge­wich­tung werden hier un­ter­sucht.

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Tipp 9: Op­ti­mie­ren Sie Ihre Texte für Such­ma­schi­nen

Auch, wenn Ihre Ziel­grup­pe immer der Mensch sein sollte, kommen Sie beim Schreiben von Website-Texten nicht am Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung vorbei. Allein schon, weil die bei Google hoch be­wer­te­ten Keywords auf den Such­in­ter­es­sen echter Menschen beruhen. Im besten Falle schaffen Sie es, Menschen wie Maschinen glei­cher­ma­ßen glücklich zu machen.

Schauen Sie sich im Zuge Ihrer Content-Strategie deshalb an, wonach Menschen bei Google suchen und welche the­men­ver­wand­ten Keywords es gibt – das kann manchmal auch eine Quelle für neue Content-Ideen sein. Wenn Sie keinen Zugang zum Google Keyword-Planner haben, gibt es ver­schie­de­ne kos­ten­freie Keyword-Tools, bei denen zwar die Such­vo­lu­men nicht immer exakt sind, die Ihnen aber dennoch zu­ver­läs­si­ge Keyword-Ideen liefern. Legen Sie an­schlie­ßend, am besten in einer Content-Planung fest, welcher Text auf welches Keyword (und ggf. Ne­ben­key­word) optimiert werden soll, um ein möglichst großes Spektrum ab­zu­de­cken.

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