Om­nich­an­nel-Marketing hat zum Ziel, über alle Werbe- und Ver­kaufs­platt­for­men eines Un­ter­neh­mens hinweg ein um­fas­sen­des Kun­den­er­leb­nis zu schaffen. Für viele Experten ist es das bessere Mul­tich­an­nel-Marketing, da Kunden überall und jederzeit auf un­ter­schied­li­chen Wegen zur Kauf­ent­schei­dung gelangen können. Was eine gute Om­nich­an­nel-Strategie ist, hängt vom an­ge­bo­te­nen Produkt und dem je­wei­li­gen Kun­den­pro­fil ab. Es bedarf vorher also einer um­fas­sen­den Da­ten­ana­ly­se. Wagen Sie den Schritt und op­ti­mie­ren Sie durch Om­nich­an­nel-In­ter­ak­ti­on mit Ihren Kunden den Return ihres Marketing-Budgets.

De­fi­ni­ti­on: Om­nich­an­nel-Marketing

Om­nich­an­nel-Marketing ist eine Strategie, bei der digitale, analoge sowie physische Kanäle zur In­ter­ak­ti­on mit Kunden genutzt werden. Im Gegensatz zum Mul­tich­an­nel-Marketing knüpfen die ver­schie­de­nen Bereiche nahtlos an­ein­an­der an. Kun­den­re­le­van­te Daten sind über alle Kanäle verfügbar. Die Customer Journey verläuft somit auf allen Platt­for­men ein­heit­lich und ist dabei auf die jeweilige Person ab­ge­stimmt.

Om­nich­an­nel-Marketing: Immer und überall Kunden erreichen

Der Markt und die An­for­de­run­gen der Kunde ent­wi­ckeln sich ständig weiter. So hat auch das Omnikanal-Marketing seine Vorläufer. Ein Marketing-Kanal ist dabei der Weg, über den ein Kunde an­ge­spro­chen und erreicht werden kann. Die Her­stel­ler eines Produkts suchen sich dazu die best­mög­li­chen Ver­triebs­kon­tak­te, die als Zwi­schen­händ­ler den Verkauf an Kunden oder die Ver­tei­lung an weitere Ver­kaufs­stel­len or­ga­ni­sie­ren. Die Partner in dieser Ab­satz­ket­te op­ti­mie­ren dafür Pro­duk­ti­on, Vertrieb und Marketing.

Das einfache Channel-Marketing ist haupt­säch­lich im B2B-Bereich an­zu­tref­fen. Bei Brot verläuft die Kette z. B. von der Ernte des Rohstoffs (Weizen, Dinkel etc.) über dessen Ver­ar­bei­tung zu Mehl und später zu Brot bis hin zur Lieferung an Groß­händ­ler und schließ­lich an La­den­ge­schäf­te, die es an die Kunden verkaufen.

Vorläufer: Cross-Channel- und Mul­tich­an­nel-Marketing

Mul­tich­an­nel-Marketing verwendet mehr als einen Kanal, um das Produkt an die Kunden zu bringen. Die Wege zum Verkauf können analog über Kataloge, Bro­schü­ren und An­zei­gen­ta­feln führen. Ein lokales La­den­ge­schäft ist ebenso ein analoger Kanal. Daneben nutzt Mul­tich­an­nel-Marketing sämtliche digitalen Mög­lich­kei­ten, um Kontakt zu Kunden her­zu­stel­len. On­line­ka­ta­lo­ge, Blogs und Apps stehen angepasst auf PC, Laptop, Tablet und Smart­phone zur Verfügung. SEO- und SEA-Kampagnen gehören ebenfalls dazu. Bei diesem Ansatz stellen die ver­schie­de­nen Kanäle un­ter­schied­li­che Wege zur Kon­takt­auf­nah­me mit Kunden dar. Teilweise kon­kur­rie­ren diese Kanäle jedoch un­ter­ein­an­der, statt eine Einheit zu bilden.

Beim Cross-Channel-Marketing er­mög­licht man Kunden, mehr als einen Kanal bei derselben Trans­ak­ti­on zu nutzen. Die ver­wen­de­ten Kanäle sollten auf­ein­an­der ab­ge­stimmt sein, damit der Verkauf rei­bungs­los funk­tio­niert. Ein Beispiel dafür ist das Modell Click and Collect, bei dem Kunden einen Artikel online bestellen und ihn später im Laden vor Ort abholen.

Om­nich­an­nel-Marketing – das op­ti­mier­te Mul­tich­an­nel-Marketing

Die Om­nich­an­nel-Strategie bezieht diese Vor­gän­ger­kon­zep­te mit ein. Sie verwendet alle zur Verfügung stehenden Kanäle und verknüpft diese. Kunden haben so die Mög­lich­keit, sich online näher über ein Produkt zu in­for­mie­ren und später mit der passenden App das nächste Geschäft zu finden, in dem sie sich von Mit­ar­bei­tern per­sön­lich beraten lassen und das Wunsch­ob­jekt sinnlich erfahren und prüfen können. Dabei liefert die App noch im Laden nähere In­for­ma­tio­nen oder Vor­schlä­ge zu ähnlichen Produkten. Lesen Sie mehr über Customer Journey Mapping, um die Wege Ihrer Kunden besser vor­aus­zu­se­hen und nut­zer­freund­lich zu gestalten. Der Om­nich­an­nel-Ansatz arbeitet mit einer zentralen Datenbank, die möglichst alle aktuellen Kun­den­da­ten erfasst. Die ver­schie­de­nen Kanäle sind darauf ab­ge­stimmt und greifen beim Ver­kaufs­pro­zess in­ein­an­der. Fa­vo­ri­sier­te Produkte und Such­ein­stel­lun­gen begleiten die Kunden vom PC zu Hause in den Laden oder über­all­hin, wo sie ihr Smart­phone mitnehmen. Ob Preis­ver­glei­cher oder Spon­tan­käu­fer – mit der richtigen Strategie holen Sie Ihre Kunden da ab, wo sie sich wohl fühlen und zum Kauf bereit sind. Darüber hinaus sollten Sie einen in­te­grier­ten Service für Retouren und Zahlungen sowie einen Technik-Support anbieten.

Hinweis

„Multi“ leitet sich vom la­tei­ni­schen „multus“ (viele, zahlreich) ab, „Omni“ von „omnis“ (alle, jeder, ganz). „Om­nich­an­nel“ steht dafür, dass alle Kanäle ganz­heit­lich genutzt werden und in­ein­an­der­grei­fen.

Om­nich­an­nel-Marketing: Gute und schlechte Beispiele

Om­nich­an­nel-Konzepte benötigen viel vorherige Planung, Analyse und weit­ge­hen­de Um­struk­tu­rie­rung von Prozessen. Manche scheuen Kosten und Aufwand, weil sie meinen, dass der Ge­winn­zu­wachs durch Omnikanal-Kunden hinter ihren Er­war­tun­gen zu­rück­bleibt. Wenn bei einer Studie von Harvard Business Review 73 Prozent der 46.000 Befragten zwar angeben, mehrere Kanäle zum Einkauf zu nutzen, aber im La­den­ge­schäft lediglich 4 Prozent mehr ausgeben, mag das kein großer Anreiz sein. Dafür kam die Studie zu dem Ergebnis, dass Käufer mehr ausgeben, je mehr Kanäle sie nutzen. Außerdem gewöhnen sich Endkunden zusehends an mobile Kauf­erfah­run­gen und gehen auch davon aus, auf allen Kanälen betreut zu werden. Wer sich dem Om­nich­an­nel-Marketing ver­wei­gert oder es nicht auf die Ziel­grup­pe zu­schnei­det, wird eher früher als später Kunden an die Kon­kur­renz verlieren.

Thalia treibt Om­nich­an­nel-Marketing voran

Als über­re­gio­na­les Beispiel für Om­nich­an­nel-Marketing nehmen wir Thalia, den deutschen Platz­hirsch des Sor­ti­ments­buch­han­dels, unter die Lupe. Der Konzern wurde 1919 in Hamburg gegründet und betreibt in­zwi­schen gut 280 Filialen im gesamten deutsch­spra­chi­gen Raum. Mit einem frühen Mul­tich­an­nel-Konzept konnte das Un­ter­neh­men bereits großes Wachstum ver­zeich­nen. Die Be­stre­bun­gen im Omnikanal-Marketing gehören heute zu den zentralen Prio­ri­tä­ten für Thalia. Man suche auch verstärkt nach Talenten im IT-Bereich, so Anja Sambeth, Manager HR Retail Stores und Human Resources in einem Interview mit boer­sen­blatt.net, dem Fach­por­tal der Buch­bran­che. Die Zu­sam­men­ar­beit der ver­schie­de­nen Kanäle soll wohl auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.

In der Ver­gan­gen­heit hat Thalia die Domain buch.de gekauft, die nun als Marke von thalia.de firmiert, aber de facto dasselbe Angebot be­reit­hält. Die Thalia-App spricht mobile User an und bietet eine Suche, Merk­zet­tel, einen Fi­li­al­fin­der und eine Be­stell­funk­ti­on. So haben Kunden es leicht, ge­wünsch­te Artikel zu ihrer nächsten Filiale zu bestellen oder sich nach Hause liefern zu lassen. Die Filialen teilen Ihren Bestand mit, sodass Kunden wissen, ob das Produkt im Laden verfügbar ist.

Hinzu kommt die Ein­bin­dung des E-Readers Tolino sowie von Telekom-Hotspots. Kunden haben so die Mög­lich­keit, sich direkt im Laden online über E-Book-Titel zu in­for­mie­ren und diese von der Website auf die per­sön­li­che Cloud des gerade im Laden gekauften E-Readers her­un­ter­zu­la­den. Zu­sätz­lich spricht das Un­ter­neh­men seine Kunden über Facebook und Instagram direkt an. Dort wird der Online-Content mit Produkten, die aktuell im La­den­ge­schäft er­hält­lich sind, verbunden. Lesungen und andere Ver­an­stal­tun­gen im Laden runden die Marketing-Kampagne offline ab. Werbung dafür findet sich auf Flyern und den Fi­li­al­sei­ten im Internet sowie im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der, der in die Thalia-Website in­te­griert ist.

Sehr be­schäf­tig­te Leute bestellen derweil über ebendiese Website per Blitz­ex­press, um eine Frei­haus­lie­fe­rung am selben Tag zu bekommen. Technisch weniger erfahrene Nutzer finden auf der Website die Filial-Te­le­fon­num­mer, mittels derer die aus­ge­bil­de­ten Buch­händ­ler vor Ort er­reich­bar sind. Diese nehmen Be­stel­lun­gen ebenso entgegen.

Fazit

Thalia verbindet sein Online-Angebot mit dem der sta­tio­nä­ren Ver­kaufs­stel­len. Kunden in­ter­agie­ren mit dem Un­ter­neh­men über die Website, Social Media, die App und im Laden. Fach­per­so­nal berät über Angebot und Online-Optionen, wozu auch E-Reader und deren Content gehören, per­sön­lich vor Ort oder am Telefon. Der Einkauf ist online, mobil und im Laden möglich

Disney bietet überall En­ter­tain­ment

Bei einem Global Player wie Disney kann man sehen, wie Me­di­en­an­ge­bo­te, Ur­laubs­pla­nung, Shopping, Events und Gaming äs­the­tisch mit­ein­an­der verbunden werden. Ein Blick auf die Website offenbart die bild­ge­wal­ti­ge, aber dennoch klar or­ga­ni­sier­te Struktur der Disney-Welt. Jede der Kacheln auf der Start­sei­te führt Fans in wenigen Klicks zu einem Einkauf. Sie erwerben Tickets für Block­bus­ter oder holen sich einen Vor­ge­schmack darauf durch Trailer und ex­klu­si­ven Content wie In­ter­views oder On­line­spie­le mit Augmented Reality. Im On­line­shop sind Mer­chan­di­sing-Artikel er­hält­lich und in den weltweit ver­brei­te­ten Parks warten die Ikonen der Kindheit. Disney hilft bei der Planung des Auf­ent­halts im Park. Kunden vernetzen durch das Tool My Disney Ex­pe­ri­ence die Tickets aller Mit­rei­sen­den mit einem Account. Damit erhalten Sie den Fastpass, der War­te­zei­ten verkürzt, re­ser­vie­ren in Re­stau­rants und erstellen Er­in­ne­run­gen. Im Park nutzen Kunden die in­te­grier­te App auf ihrem Smart­phone. Im Walt Disney World Resort kommt das MagicBand zum Einsatz. Es öffnet Türen, verknüpft Bilder mit dem Planungs-Account und gibt Fastpass-Optionen frei. Zudem funk­tio­niert es wie eine Kre­dit­kar­te, die Zahlungen auf Ihr Ho­tel­zim­mer an­schreibt. Die Om­nich­an­nel-Strategie geht auf: Disney macht es immer einfacher, Geld aus­zu­ge­ben.

Karstadt bleibt blass

Die Karstadt Warenhaus GmbH wurde 1881 in Wismar gegründet. Jahr­zehn­te­lang hatte das Wa­ren­haus­kon­zept Erfolg und fand zahl­rei­che Nachahmer. Doch mit dem scheinbar un­auf­halt­sa­men Verfall der Wa­ren­häu­ser und dem dra­ma­ti­schen In­sol­venz­ver­fah­ren von 2009 ist der einstige Glanz der Wa­ren­haus­ket­te verblasst. Aber Karstadt und andere Häuser versuchen mit der Zeit zu gehen. So haben sie Om­nich­an­nel-Stra­te­gien wie Click and Collect ein­ge­führt. Die Karstadt Re­stau­rant-Website verlinkt zudem auf eine „Social Table“, die die Social-Media-Profile des Konzerns zu­sam­men­fasst. Und: Karstadt kaufte im Juni 2017 über­ra­schend den Online-Markt­platz Hood.de. Damit soll das Om­nich­an­nel-Problem gelöst werden.

Doch ganz­heit­lich sind die Kanäle nicht kom­pa­ti­bel. Bei Hood.de wird nicht auf Anhieb er­kennt­lich, dass es mit Karstadt in Zu­sam­men­hang steht. Die Kun­den­kar­te von Karstadt können In­ter­es­sen­ten zwar online oder im Laden be­an­tra­gen, der ver­spro­che­ne Rabatt gilt aber nur auf der Plattform, auf der die Karte aus­ge­stellt wurde. Sowohl die Häuser als auch die Website lassen ein gewisses Mar­ken­pro­fil vermissen. Ein mögliches Problem: Karstadt optimiert nicht auf ein be­stimm­tes Kun­den­pro­fil. Die Ziel­grup­pe erscheint in­fol­ge­des­sen extrem weit gefasst und kaum definiert.

Zudem ist die Lie­fer­ket­te durch zahl­rei­che Shop-im-Shop-Lösungen nicht ein­heit­lich gestaltet. Wer online Waren sucht, die nicht von Karstadt selbst geführt werden, muss die Websites der Shop-Betreiber besuchen, die un­ab­hän­gig vom Warenhaus agieren. Auch die in­te­grier­te Website des haus­ei­ge­nen Re­stau­rants funk­tio­niert auf den ersten Blick anders als der Karstadt-Shop. So verlieren Kunden die Ori­en­tie­rung auf der Website – genauso wie in dem homogen ge­stal­te­ten Warenhaus mit seinen endlosen Roll­trep­pen und un­über­sicht­li­chen Ver­kaufs­räu­men.

Erste Schritte: Das sollten Sie bei Ihrer Om­nich­an­nel-Strategie beachten

Bevor Sie Ihr eigenes Om­nich­an­nel-Konzept auf die Beine stellen, ana­ly­sie­ren Sie Ihre Kunden möglichst genau. Dafür brauchen Sie so viele Daten wie möglich über deren Kauf­ver­hal­ten. Das Ziel ist es, her­aus­zu­fin­den, was Ihre Kunden wollen und auf welchen Wegen sie dorthin gelangen. Dabei können Sie sich am AIDA-Modell ori­en­tie­ren. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf die wich­tigs­ten Daten, die Ihr Produkt und Ihre Kunden mit­ein­an­der verbinden. Erstellen Sie Kunden-Personas und An­wen­dungs­fäl­le für ver­schie­de­ne Szenarien und Endgeräte. Beziehen Sie andere Kanäle in ihre Über­le­gun­gen ein, die das Kun­den­ver­hält­nis be­ein­flus­sen: Service, Produkt-Team, Vertrieb etc.

Hinweis

Ein An­wen­dungs­fall umfasst die möglichen Szenarien, die auftreten, wenn ein Akteur (z. B. ein Kunde) in einem System (z. B. Ihre App) ein gewisses Ziel verfolgt (z. B. einen Gut­schein­code einlösen und bezahlen)

Eine Customer Journey kann auf diversen Platt­for­men beginnen und über ganz ver­schie­de­ne Kanäle, die alle mit­ein­an­der in­ter­agie­ren können sollten, bis zum Kauf­ab­schluss und einer möglichen Kun­den­bin­dung führen. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl interne als auch externe Tester die einzelnen Kanäle und deren Kom­pa­ti­bi­li­tät prüfen. Diese ver­schie­de­nen Channels können sein:

  • Be­stell­vor­gang
  • Social Media
  • News­let­ter
  • Service (Chat, Telefon, E-Mail)
  • Print-Werbung
  • SEO und SEA
  • Support
  • In­for­ma­ti­on und Beratung im Geschäft
  • Online- und Print-Kataloge
  • Apps und QR-Codes
  • Lager und Wa­ren­ein­gang

An­fäng­li­ches Interesse und spätere Kun­den­treue erzielen Sie, wenn Sie konkrete Inhalte pro­du­zie­ren, die die Kunden direkt an­spre­chen und auf deren Verhalten eingehen. News­let­ter, Blog-Content oder in­di­vi­dua­li­sier­te Push-Nach­rich­ten sind möglich. Bei uns erfahren Sie mehr über Dialog-Marketing und seine Vorteile. Syn­chro­ni­sie­ren Sie, wenn möglich, alle Kanäle. Nach dem Prinzip Listen and Respond („Zuhören und Antworten“) nehmen Sie die Such­an­fra­gen und Wege ihrer Kunden auf, speichern die Daten zentral und können so auf anderen Channeln antworten, sobald ihre Kunden diese nutzen. Wenn Sie ein „Brick and click“-Un­ter­neh­men (also eines, das sowohl offline als auch online agiert) nach der Om­nich­an­nel-De­fi­ni­ti­on op­ti­mie­ren, vergessen Sie nicht den Wa­ren­ein­gang und -ausgang. Verbinden Sie die Da­ten­sät­ze der Lager- und Fi­li­al­be­stän­de. Wenn Kunden online einsehen können, ob das ge­wünsch­te Produkt im Laden vorrätig ist, erhöht das die Wahr­schein­lich­keit, dass sie es entweder per­sön­lich abholen oder online per Express bestellen. Mit dem Da­ten­ab­gleich muss auch kein Ex­tra­l­ager für den On­line­shop geführt werden, da der gesamte Bestand über ver­schie­de­ne Wege für die Kunden er­reich­bar ist.

Hinweis

„brick and click“ (auch „Womble Store Method“, „click and mortar“ oder „WAMBAM“) be­zeich­net Un­ter­neh­men, die sowohl mit sta­tio­nä­ren La­den­ge­schäf­ten als auch mit einer Web­prä­senz auftreten. Damit bieten sie ihren Kunden per­sön­li­che Beratung vor Ort und schnelle, bequeme Online-Dienst­leis­tun­gen.

Wenn Sie Ihr Wa­ren­wirt­schafts­sys­tem sowie Kas­sen­sys­te­me und ERP darauf ein­rich­ten, erhöht der so­ge­nann­te Single Source of Stock (eine Quelle für alle Bestände) die Effizienz der Ver­kaufs­ket­te. Je nach Pro­dukt­pa­let­te und Vielfalt sind Smart Shelves viel­leicht Teil Ihrer Zukunft. Damit erfassen Sie Daten über die Pro­dukt­be­we­gung im phy­si­schen Laden. Nehmen Kunden einen Artikel oft in die Hand, aber kaufen ihn nicht, lassen sich daraus Schlüsse ziehen, inwieweit die Prä­sen­ta­ti­on ver­bes­sert werden muss oder ob Sie das Produkt aus dem Sortiment nehmen sollten. Zudem erfasst der Smart Shelf konstant den Wa­ren­be­stand und gibt Rück­mel­dung an das System.

Fazit

Om­nich­an­nel-Marketing ist per De­fi­ni­ti­on die Op­ti­mie­rung des Mul­tich­an­nel-Mar­ke­tings. Es geht einen Schritt weiter, verknüpft alle möglichen Kon­takt­we­ge zu Kunden so, dass diese ein nahtloses Ein­kaufs­er­leb­nis haben. Wenn Sie sich an die wich­tigs­ten Regeln halten, werden Sie mit Kun­den­treue belohnt.

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