Webdesign für Ärzte bzw. eine moderne Ärzte-Website hat einen großen Anteil an dem Erfolg einer Praxis. Im Web ent­schei­den sich viele po­ten­zi­el­le Pa­ti­en­tin­nen und Patienten für oder gegen die jeweilige Praxis. Eine Website für Ärzte und Ärztinnen sollte daher für den best­mög­li­chen Erst­kon­takt pro­fes­sio­nell, modern, ver­trau­ens­wür­dig und freund­lich wirken.

Warum sollte man eine Ärzte-Website erstellen?

Die Gründe, die für eine eigene Ärzte-Homepage sprechen, sind viel­fäl­tig:

Die Praxis wird durch eine Homepage entlastet: Eine Homepage für Ärzte und Ärztinnen kann die gesamte Praxis entlasten. Grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen wie Sprech­zei­ten, Haus­be­su­che oder die Not­fall­sprech­stun­de lassen sich direkt auf der Ärzte-Website prä­sen­tie­ren.

Termine direkt auf der Ärzte-Website ver­ein­ba­ren: Es ist mitt­ler­wei­le ohne viel Aufwand möglich, einen Termin direkt online zu ver­ein­ba­ren. Das geht zum Beispiel über externe Anbieter oder über ein einfaches System direkt auf der Praxis-Homepage, das eine elek­tro­ni­sche Ter­min­ver­ein­ba­rung erlaubt.

Patienten haben es leichter: Sehr moderne Ärzte-Websites bieten sogar Live-In­for­ma­tio­nen darüber, wie lange die aktuellen War­te­zei­ten sind. Zudem gibt es Tools, mit denen Rezepte digital ver­län­gert oder Pa­ti­en­tin­nen und Patienten ihre Befunde einsehen können.

Die Praxis und das Team auf der Homepage vor­stel­len: Die per­sön­li­che Beziehung zwischen Ärzteteam und Pa­ti­en­tin­nen und Patienten ist sehr wichtig. Um online Vertrauen zu schaffen, sollte man auf seiner Website ein Foto seines Teams zeigen. In­for­ma­tio­nen zur Vita runden das Profil ab.

Alle Leis­tun­gen über­sicht­lich dar­stel­len: Pa­ti­en­tin­nen und Patienten gehen nicht nur wegen akuter Be­schwer­den zu einem be­stimm­ten Arzt oder einer be­stimm­ten Ärztin, sondern auch aufgrund von Son­der­leis­tun­gen wie in­no­va­ti­ven Be­hand­lungs­me­tho­den. Eine Homepage für Ärzte kann das gesamte Leis­tungs­spek­trum aus­führ­lich auflisten.

Alle Wege führen zur Praxis: Äußerst praktisch für alle, die me­di­zi­ni­schen Rat benötigen, ist es außerdem, wenn sich die Kon­takt­mög­lich­kei­ten auf den ersten Blick finden lassen: Telefon- und Fax-Nummer, E-Mail-Adresse und die Anschrift der Praxis. Po­ten­zi­el­le Patienten pro­fi­tie­ren darüber hinaus auch von einer Weg­be­schrei­bung.

Ab­gren­zung von der Kon­kur­renz: Wenn eine Praxis sauber, modern und einladend gestaltet ist, fühlt man sich darin gut auf­ge­ho­ben. Ähnliches gilt in puncto Webdesign für Ärzte und Ärztinnen. Stellt man online seine Zer­ti­fi­ka­te, Aus­zeich­nun­gen und Mit­glied­schaf­ten bei ärzt­li­chen oder wis­sen­schaft­li­chen Kon­gres­sen auf der Ärzte-Website heraus, zeigt das Se­rio­si­tät und Kompetenz.

Welche Mög­lich­kei­ten gibt es, eine Praxis-Homepage zu erstellen?

Bei der Umsetzung einer Homepage für Ärzte kommen grund­sätz­lich vier Optionen in Frage:

  • Website-Baukasten
  • Content-Ma­nage­ment-System (CMS)
  • In­di­vi­du­el­le Pro­gram­mie­rung
  • Webdesign-Service

Website-Baukasten

Für diese Option braucht man weder Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler noch großes Wissen in puncto HTML, CSS oder Ja­va­Script. Eine einfache Homepage für Ärzte lässt sich mit dem passenden Anbieter bequem nach dem Bau­kas­ten­prin­zip erstellen. Sie können dabei aus Vorlagen ein Design auswählen, die Seiten anpassen und eigene Inhalte einfügen. In­di­vi­dua­li­sie­run­gen in großem Stil sind dabei nicht vor­ge­se­hen, werden bei einer Praxis-Homepage in der Regel aber auch nicht benötigt.

Bei den meisten Angeboten sind auch das Hosting, die Domain-Re­gis­trie­rung und das Erstellen einer passenden E-Mail-Adresse mit­in­be­grif­fen. Praktisch ist auch, dass hier bereits Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­run­gen sowie weitere Tools, die die Website bekannt machen, in­te­griert oder optional buchbar sind.

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Content-Ma­nage­ment-System (CMS)

Ein Content-Ma­nage­ment-System (CMS) bietet ebenfalls ein­satz­fer­ti­ge Vorlagen – darüber hinaus aber mehr In­di­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten. Die meisten Funk­tio­nen kann man über Plugins hin­zu­fü­gen, wofür keine oder nur einfache Pro­gram­mier­fä­hig­kei­ten nötig sind. Auch in puncto spe­zi­fi­sches Webdesign für Ärzte und Ärztinnen gibt es zahl­rei­che Er­wei­te­run­gen bzw. Vorlagen, die die Arbeit erheblich ver­ein­fa­chen.

Eines der po­pu­lärs­ten Content-Ma­nage­ment-Systeme ist WordPress. Eine WordPress-Seite zu erstellen, ist auch ohne externe Un­ter­stüt­zung leicht zu meistern.

Selbst pro­gram­mie­ren

Die fi­nan­zi­ell güns­tigs­te Variante ist gleich­zei­tig die auf­wän­digs­te, die außerdem auch am meisten IT-Wissen erfordert: Wenn Sie eine eigene Praxis-Homepage erstellen und pro­gram­mie­ren, haben Sie die volle Kontrolle und können den Web­auf­tritt völlig frei nach eigenen Vor­stel­lun­gen gestalten. Al­ler­dings müssen Sie dabei auch Hosting, Domain und SSL-Zer­ti­fi­kat in Ei­gen­re­gie verwalten.

Webdesign-Service

Pro­gram­mie­ren oder pro­gram­mie­ren lassen? Eine Agentur oder eine Free­lan­ce­rin bzw. einen Free­lan­cer zu en­ga­gie­ren, damit jemand anderes das Webdesign für Ihre Ärzte-Homepage erstellt, ist die bequemste, aber auch teuerste Lösung. Sie sollten diese Option nur in Betracht ziehen, wenn sie wirklich hohe An­for­de­run­gen an ihre Website stellen, deren Erfüllung die zu­sätz­li­chen Ausgaben wert sind.

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Einfaches Webdesign für Ärzte lässt sich in der Regel mit einem Baukasten oder Content-Ma­nage­ment-System rea­li­sie­ren. Wer Zeit und Pro­gram­mier­erfah­rung hat, kann die Website-Ge­stal­tung auch in Ei­gen­re­gie durch­füh­ren. Wer keine Zeit hat, aber bereit ist, viel Geld zu bezahlen, der kann al­ter­na­tiv einen Webdesign-Service be­auf­tra­gen.

Vorteil Nachteil Schwie­rig­keits­grad Preis­ni­veau
Website-Baukasten schnell und einfach umsetzbar, kein Pro­gram­mier-Wissen nötig kaum In­di­vi­dua­li­sie­rung, kaum tech­ni­sche Kontrolle + +
Content-Ma­nage­ment-System häufig Open Source, kaum HTML- oder CSS-Kennt­nis­se benötigt Hosting, Domain und SSL-Zer­ti­fi­kat müssen zu­sätz­lich gebucht werden ++ ++
Selbst pro­gram­mie­ren Keine De­sign­kos­ten, alles aus einer Hand erfordert viel Pro­gram­mier­erfah­rung +++ +
Webdesign-Service schnelle Umsetzung, Zu­sam­men­ar­beit mit Experten relativ teuer, späte Änderung nur ein­ge­schränkt möglich + +++

Was sind die wich­tigs­ten Inhalte einer Ärzte-Website?

Eine Ärzte-Homepage lässt sich schnell und einfach erstellen, wenn man sich im Vorfeld Gedanken über die wich­tigs­ten Punkte macht. Der erste Pla­nungs­schritt sollte deshalb die wich­tigs­ten Inhalte der Seite umfassen. Die folgenden Inhalte sollte eine Praxis-Homepage unbedingt abdecken:

Start­sei­te

Der erste Eindruck zählt: Das gilt auch für den In­ter­net­auf­tritt. Für jede Website – egal, aus welcher Branche, und egal, für welchen Zweck sie angelegt wurde – gilt: Alles, was ein User auf den ersten Blick finden soll, muss auf der Start­sei­te stehen. Bei einer Ärzte-Website sind das vor allem Sprech­zei­ten, Te­le­fon­num­mer und die we­sent­li­chen Leis­tun­gen.

Weitere Kon­takt­in­for­ma­tio­nen, An­fahrts­be­schrei­bung oder aktuelle Meldungen sollten sich möglichst schnell über die Haupt­na­vi­ga­ti­on finden lassen. Kurzum: Wer eine Website für Ärzte und Ärztinnen erstellen will, denkt am besten zunächst darüber nach, wie er die Start­sei­te gestaltet.

Sprech­zei­ten

Die Sprech­zei­ten sind häufig der Haupt­grund, aus dem Pa­ti­en­tin­nen und Patienten eine Praxis-Homepage besuchen. Sie sollten schon auf der Start­sei­te zu finden sein, können aber auch einen eigenen Menüpunkt erhalten und im Kontakt-Bereich erneut auf­ge­führt werden. Es gibt auch Ärzte-Websites, die einen Footer mit ihren Sprech­zei­ten erstellen, sodass diese am Ende jeder Un­ter­sei­te der Homepage zu finden sind.

Hinweis

Än­de­run­gen, Ausfälle, oder ab­wei­chen­de Sprech­zei­ten müssen auf der Ärzte-Website zeitnah angegeben werden.

Aktuelles

Der Punkt „Aktuelles“ kann in­halt­lich we­sent­lich mehr umfassen als neue Sprech­zei­ten oder eine Ver­än­de­rung im Team. Denn immer wieder gibt es neue me­di­zi­ni­sche Er­kennt­nis­se, und Ärztinnen und Ärzte bilden sich permanent fort, besuchen Schu­lun­gen, Tagungen und Seminare. Über solche Dinge können Sie ebenfalls unter der Kategorie „Aktuelles“ in­for­mie­ren. Meist reichen kurze Zu­sam­men­fas­sun­gen völlig aus, denn Sie richten sich mit Ihrer Website ja vor allem an Patienten und weniger an Kollegen, die an me­di­zi­ni­schen Vorträgen in­ter­es­siert sind.

Ter­min­ver­ein­ba­rung

Wer sich mit dem Webdesign für Ärzte und Ärztinnen be­schäf­tigt, muss sich in Sachen in­ter­ak­ti­ve Features nur wenig Gedanken machen. Ein User-Centered-Design kann man sich sparen, gefragt ist eher ein Human-Centered-Design, das im besten Falle vor allem eine Sache über­neh­men kann: Die Ter­min­ver­ein­ba­rung.

Eine Online-Funktion zur Ter­min­ver­ein­ba­rung lässt sich beim Ärzte-Website-Erstellen ganz einfach in­te­grie­ren. Denn es gibt bereits fertige Systeme, die man auch ohne viel Know-how direkt in die eigene Website im­ple­men­tie­ren kann.

Kontakt

Eine moderne Praxis bietet auf ihrer Homepage ver­schie­de­ne Kon­takt­mög­lich­kei­ten: Te­le­fon­num­mer, E-Mail, ggf. ein Kon­takt­for­mu­lar, das dabei hilft, Anfragen the­ma­tisch zu ordnen. Auch die Faxnummer ist nach wie vor von Bedeutung, z.B. wenn die Kran­ken­kas­se In­for­ma­tio­nen mit der Praxis aus­tau­schen muss.

Ebenso selbst­ver­ständ­lich sollte eine genaue An­fahrts­be­schrei­bung sein. Eine Karte von Google Maps mit dem genauen Standort lässt sich pro­blem­los in die Praxis-Homepage einbetten. Sei­ten­be­su­chen­de brauchen dann nur noch drauf zu klicken und sehen direkt, wie sie von ihrem Stand­punkt aus zur Praxis gelangen.

Leis­tun­gen

Eine Website für Ärzte sollte deutlich mehr Inhalte bieten, als auf einer Vi­si­ten­kar­te zu finden sind. Denn Pa­ti­en­tin­nen und Patienten wollen gerne im Vorfeld mehr über die Leis­tun­gen der Praxis erfahren. Eine de­tail­lier­te Auf­tei­lung zwischen privat und ge­setz­lich ver­si­cher­ten Leis­tun­gen ist ebenso wichtig wie eine Un­ter­schei­dung zwischen Kassen- und Nicht-Kas­sen­leis­tun­gen. Alle Zu­satz­leis­tun­gen – wie bei­spiels­wei­se eine Au­gen­la­ser-OP, me­di­zi­ni­sche Zahn­rei­ni­gung oder eine Tattoo-Ent­fer­nung – sollten Sie auch aufführen, sofern Sie sie anbieten.

Team­vor­stel­lung

Vertrauen ist das wich­tigs­te Bin­de­glied zwischen Ärzteteam und Pa­ti­en­ten­schaft. Unter dem Punkt „Team” können Sie das gesamte Pra­xis­team vor­stel­len. Bilder sagen dabei wie so häufig mehr als tausend Worte. Die Fotos sollten hell und freund­lich wirken und einen kom­pe­ten­ten Eindruck ver­mit­teln. Oft lohnt es sich, die Bilder von einem pro­fes­sio­nel­len Fo­to­gra­fen schießen zu lassen.

Impressum

Auch wenn man eine Ärzte-Homepage erstellt, darf eines nicht vergessen werden: Ein or­dent­li­ches, DSGVO-konformes Impressum. Denn fehlt das Impressum oder ist es feh­ler­haft gestaltet, kann das teuer werden. Ganze Kanzleien haben sich mitt­ler­wei­le darauf spe­zia­li­siert, Verstöße gegen die Im­pres­sums­pflicht zu finden und ab­zu­mah­nen.

Da­ten­schutz­er­klä­rung

Auch eine Da­ten­schutz­er­klä­rung zählt im Web zu den Pflicht­an­ga­ben, sobald per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erhoben werden. Das trifft auf jede Praxis-Homepage zu, wenn sie ein Kon­takt­for­mu­lar auf ihrer Seite nutzt oder über ein Tool für die Web-Analyse die Be­suchs­zah­len aus­ge­wer­tet werden.

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Welche Richt­li­ni­en gelten bei einer Website für Ärzte?

Das Te­le­me­di­en­ge­setz ver­pflich­tet jede Homepage zu einem Impressum. Ärzte und Ärztinnen müssen neben den üblichen Angaben wie Name, Anschrift und E-Mail-Adresse al­ler­dings auch be­rufs­be­zo­ge­ne In­for­ma­tio­nen be­reit­stel­len. Darunter fallen die folgenden Angaben:

  • Be­rufs­be­zeich­nung des Arztes bzw. der Ärztin
  • Angabe des Staates, in dem die me­di­zi­ni­sche Aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen wurde
  • Nennung der zu­stän­di­gen Lan­des­ärz­te­kam­mer und Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung
  • Hinweis auf das Heil­be­rufs­ge­setz des je­wei­li­gen Bun­des­lan­des und die Be­rufs­ord­nung der je­wei­li­gen Ärz­te­kam­mer
  • Um­satz­steu­er-ID bei Be­hand­lun­gen ohne me­di­zi­ni­sche In­di­ka­ti­on

Es ist äußerst wichtig, bei allen In­for­ma­tio­nen die richtige Be­zeich­nung zu verwenden. Zum Beispiel ist nicht jede Arzt­pra­xis eine Pra­xis­kli­nik. Auch bei Tä­tig­keits­schwer­punk­ten sollten die Angaben mit höchster Sorgfalt gemacht werden.

Was ist auf einer Ärzte-Website verboten?

Leis­tungs­be­schrei­bun­gen sollen den Pa­ti­en­tin­nen und Patienten sachlich über die Be­hand­lung in­for­mie­ren. Sie dürfen nicht ir­re­füh­rend, werbend oder er­folg­ver­spre­chend for­mu­liert sein. Weitere recht­li­che Auflagen sind:

  • Arzt­wer­bung darf laut Gesetz nur dem Wohl des Patienten bzw. der Patientin dienen.
  • Für das Recht auf freie Arztwahl müssen aus­rei­chend In­for­ma­tio­nen zur Verfügung gestellt werden, aber sie dürfen nicht an­prei­send oder ver­glei­chend sein.
  • Ver­lin­kun­gen zu Un­ter­neh­men sind verboten.
  • Auch die Ver­brei­tung von Be­haup­tun­gen über eine nicht me­di­zi­nisch belegte Wirk­sam­keit ist nicht erlaubt.
  • Her­stel­ler-Emp­feh­lun­gen sind auf einer Praxis Homepage ebenfalls untersagt.
Hinweis

Tools wie ein Feedback-System, über das Pa­ti­en­tin­nen und Patienten ihre Er­fah­run­gen mit der Praxis bewerten und be­schrei­ben können, sind erlaubt. Gleiches gilt für ein Gästebuch. Al­ler­dings darf beides nicht miss­bräuch­lich verwendet werden.

Schritt-für-Schritt eine Ärzte-Website erstellen

Un­ab­hän­gig davon, für welche der vier Optionen Sie sich ent­schei­den: Ori­en­tie­ren Sie sich an folgender Schritt-für-Schritt-Anleitung, wenn Sie eine eigene Website für Ihre Praxis benötigen.

Schritt 1: Wahl der Domain

Für die richtige Domain müssen zwei Faktoren beachtet werden: Das Such­ver­hal­ten der In­ter­es­sen­ten und wie sich der Do­main­na­me hin­sicht­lich der Plat­zie­rung in den Such­ergeb­nis­sen auswirkt.

Eine Ärzte-Website sollte schon durch den Do­main­na­men zeigen, um was für eine Praxis es sich handelt – idea­ler­wei­se auch, wo sie sich befindet. Ein Beispiel: Zahnarzt-Münster.de erfüllt die An­for­de­run­gen einer guten Domain, wird aber si­cher­lich bereits belegt sein, Zahnarzt-Mustermann-Münster.de hingegen könnte noch frei sein. Ob eine Domain bereits vergeben ist, kann man im Domain-Check schnell über­prü­fen:

Domain-Check

Schritt 2: Webdesign für die Ärzte-Website festlegen

Welches Webdesign für eine Ärzte-Website passend ist, hängt von der je­wei­li­gen Fach­rich­tung ab. Für alle Praxen ist aber ein über­sicht­li­cher Sei­ten­auf­bau wichtig. Die Corporate Identity der Praxis muss sich auch in der Homepage wi­der­spie­geln. So sollten Sie die Farben der Praxis oder des Logos auch auf der Website verwenden.

Wer auf einen Homepage-Baukasten zu­rück­greift, hat in der Regel ver­schie­de­ne Design-Vorlagen zur Auswahl, die bereits responsiv gestaltet sind – also auf allen mobilen End­ge­rä­ten korrekt dar­ge­stellt werden.

Schritt 3: Website betexten und ver­öf­fent­li­chen

Bereiten Sie alle ge­wünsch­ten Inhalte für Ihre Ärzte-Website vor. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Content ein­zig­ar­tig und such­ma­schi­nen­op­ti­miert ist. Sobald Texte, Bilder und Co. stehen, ver­öf­fent­li­chen Sie Ihre Ärzte-Website und sorgen im Anschluss dafür, dass die Pa­ti­en­tin­nen und Patienten von ihr erfahren. Wenn die neue Homepage auch neue Services bietet, ist es sinnvoll, an der Rezeption per­sön­lich darauf hin­zu­wei­sen. Auch eine Plat­zie­rung der URL auf anderen Profilen oder auf Ärzte-Portalen ist sinnvoll.

Hinweis

Die meisten Pa­ti­en­tin­nen und Patienten suchen über ihr Smart­phone eine Praxis in ihrer Nähe. Such­ma­schi­nen binden bei den Such­ergeb­nis­sen den Standort au­to­ma­tisch mit ein.

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