Die Homepage ist das wich­tigs­te Element im World Wide Web. Der Begriff wird jedoch wi­der­sprüch­lich verwendet, daher gilt es zu klären: Was ist eine Homepage genau? Ur­sprüng­lich war der Begriff „Homepage“ als die zentrale Seite eines Web­auf­tritts zu verstehen, doch heut­zu­ta­ge wird er eher als Synonym zur Website verwendet. Wir erklären die Struktur von Homepages, ihre Ei­gen­schaf­ten und wie Sie Ihre eigene Website erstellen können.

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Wer benötigt eine eigene Homepage?

Eine digitale Web­prä­senz er­mög­licht es, Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos öf­fent­lich im Internet be­reit­zu­stel­len. Ge­schäfts­trei­ben­de benötigen einen re­prä­sen­ta­ti­ven In­ter­net­auf­tritt, um po­ten­zi­el­le Kundinnen und Kunden über Produkte und Dienst­leis­tun­gen zu in­for­mie­ren, das Un­ter­neh­men dar­zu­stel­len, den Kontakt mit ver­schie­de­nen Ab­tei­lun­gen zu er­mög­li­chen oder Waren über das Netz zu ver­trei­ben. Für Pri­vat­per­so­nen ist eine eigene Homepage die Chance, aktiv am öf­fent­li­chen Geschehen teil­zu­neh­men. So finden sich im Netz zahllose Pri­vat­sei­ten, die In­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­al be­reit­hal­ten oder der Un­ter­hal­tung dienen. Eine Übersicht der be­lieb­tes­ten Websites finden Sie weiter unten.

Zudem stellt die eigene Homepage neben dem Profil in einem sozialen Netzwerk eine weitere Mög­lich­keit dar, po­ten­zi­el­le Ar­beit­ge­ber, In­ter­es­sen­ten oder Gleich­ge­sinn­te zu erreichen. Die große Reich­wei­te einer Website ist si­cher­lich mitunter einer der Gründe für die seit Jahren stark wachsende Anzahl an In­ter­net­sei­ten:

Bild: Websites weltweit - Zahlen und Fakten
Die Anzahl der Websites nimmt un­auf­hör­lich zu. / Quelle: https://www.in­ter­net­live­stats.com/total-number-of-websites/
Tipp

Die künst­li­che In­tel­li­genz (KI) ent­wi­ckelt sich so schnell wie noch nie. Viele KI-Tools stehen nun auch Pri­vat­per­so­nen kostenlos online zur Verfügung. Vor allem KI-Text-Ge­ne­ra­to­ren wie ChatGPT finden Anwendung. Wir stellen die besten KI-Websites im Überblick vor.

Der Aufbau einer Homepage

Viele Un­ter­neh­men geben auf Vi­si­ten­kar­ten oder in der E-Mail-Signatur die Adresse der eigenen Homepage an. Tippt man diese Adresse, den so­ge­nann­ten Uniform Resource Locator (URL), in die Suchmaske des In­ter­net­brow­sers ein, gelangt man in der Regel auf die Start­sei­te des In­ter­net­auf­tritts. Von hier aus haben Sei­ten­be­su­chen­de je nach Umfang der Homepage die Mög­lich­keit, auf un­ter­ge­la­ger­te Seiten der Web­prä­senz zu gelangen. Bei der Ver­knüp­fung einzelner HTML-Dokumente einer Homepage kommen so­ge­nann­te Hy­per­links (oft einfach „Links“ genannt) zum Einsatz.

Verweise zu wichtigen Un­ter­sei­ten (z. B. zu Ab­tei­lun­gen, Pro­dukt­grup­pen oder re­prä­sen­ta­ti­ven In­for­ma­ti­ons­sei­ten) sind dazu meist in der so­ge­nann­ten Na­vi­ga­ti­on zu­sam­men­ge­fasst. Diese befindet sich in der Regel im Kopf­be­reich („Header“) der Webseite und wird nicht nur auf der Start­sei­te, sondern auch auf jeder Un­ter­sei­te des In­ter­net­auf­tritts angezeigt. Die Na­vi­ga­ti­on dient der Nutzerin oder dem Nutzer als Ori­en­tie­rungs­hil­fe und Übersicht über die Web­sei­ten­struk­tur. Links zu weiteren Un­ter­sei­ten lassen sich auch in den Text- und Bild­ele­men­ten des Web­sei­ten­in­halts („Content“) un­ter­brin­gen. Zudem bieten viele Homepages im Fuß­be­reich („Footer“) einer jeden Website Links zu wei­ter­füh­ren­den In­for­ma­tio­nen über den Sei­ten­be­trei­ber und über die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen der Sei­ten­nut­zung an.

Tipp

Was für Website-Typen gibt es ei­gent­lich, und was kostet eine Website? Erfahren Sie mehr in unseren Artikeln zu diesen Themen!

Dy­na­mi­sche vs. statische Homepage

Soll ein In­ter­net­auf­tritt lediglich die Funktion einer digitalen Vi­si­ten­kar­te erfüllen, genügt in der Regel eine Homepage aus sta­ti­schen Webseiten. Dabei werden die HTML-Dokumente mit den ge­wünsch­ten In­for­ma­tio­nen einmalig erstellt und unter einer eigenen URL auf dem Webserver abgelegt. Rufen Nutzende die ent­spre­chen­den Web­adres­sen auf, bekommen sie die sta­ti­schen HTML-Dokumente 1:1 so angezeigt, wie sie auf dem Server hin­ter­legt wurden. Doch was ist, wenn eine Webseite in re­gel­mä­ßi­gen Abständen neue Inhalte be­reit­stel­len soll? Bei einer sta­ti­schen Homepage müssten in diesem Fall alle Ver­än­de­run­gen manuell im HTML-Code der einzelnen Un­ter­sei­ten des Web­pro­jekts vor­ge­nom­men werden.

Mit dy­na­mi­schen Webseiten lässt sich dieser Ar­beits­schritt umgehen. Diese werden vom Webserver bei jedem Sei­ten­auf­ruf neu generiert. Statt immer wieder un­ver­än­dert die statische HTML-Seite aus­zu­ge­ben, passt der Server den Sei­ten­in­halt au­to­ma­tisch gemäß der letzten Ak­tua­li­sie­rung an. Dabei basiert die dy­na­mi­sche Webseite auf einer strikten Trennung von Inhalt und Layout. Beide Aspekte werden erst beim Aufruf der Seite im Web­brow­ser zu­sam­men­ge­setzt. Dy­na­mi­sche Webseiten erfordern daher deutlich leis­tungs­fä­hi­ge­re Server als statische Webseiten sowie ein Da­ten­bank­sys­tem wie MySQL, mit dem sich die Web­sei­ten­ele­men­te auf dem Server verwalten lassen.

In der Regel greifen dy­na­mi­sche Webseiten auf vor­de­fi­nier­te Layout- und De­sign­vor­la­gen – so­ge­nann­te Templates – zurück, die beim Sei­ten­auf­ruf mit den ent­spre­chen­den Inhalten befüllt werden. Aufgrund der Fle­xi­bi­li­tät geht der Trend heute zur dy­na­mi­schen Homepage.

Tipp

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Statische und dy­na­mi­sche Web­pro­jek­te im Vergleich

Vorteile und Nachteile sta­ti­scher Homepages

Vorteile Nachteile
Günstig im Betrieb, da der Server neben der Spei­cher­mög­lich­keit keine weiteren An­for­de­run­gen erfüllen muss Hoher Ar­beits­auf­wand bei der Ersetzung ver­al­te­ter In­for­ma­tio­nen
War­tungs­arm bei der Aus­lie­fe­rung zeitloser In­for­ma­tio­nen FTP-Programm für die Über­tra­gung der HTML-Dokumente auf den Webserver benötigt
Schnelle Ab­ruf­zei­ten

Vorteile und Nachteile dy­na­mi­scher Homepages

Vorteile Nachteile
Sehr gute Fle­xi­bi­li­tät bzgl. Content und Ver­wal­tung/Ak­tua­li­sie­rung Er­stel­lung setzt in der Regel ein Ma­nage­ment-System (CMS oder Webshop-System) sowie eine Datenbank voraus
Ver­än­de­run­gen des Web­sei­ten­in­halts können oft auch von Personen ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se vor­ge­nom­men werden Es sind weitere Pro­gram­mier­spra­chen wie Perl oder PHP benötigt
Können auf Be­nut­zer­ein­ga­ben reagieren Dy­na­mi­sche Webseiten be­an­spru­chen deutlich mehr Ser­ver­res­sour­cen als statische Homepage-Projekte
Tipp

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Der Weg zur eigenen Homepage

Je nach Art und Umfang des geplanten In­ter­net­auf­tritts bieten sich drei Mög­lich­kei­ten an, eine eigene Homepage zu erstellen. Während es früher üblich war, den kom­plet­ten Quellcode einer Web­prä­senz mithilfe eines HTML-Editors selbst zu schreiben, stehen Website-Be­trei­ben­den mit Homepage-Baukästen und Content-Ma­nage­ment-Systemen heute deutlich kom­for­ta­ble­re Lösungen zur Verfügung. Un­ter­neh­men oder Pri­vat­per­so­nen, denen die nötigen Pro­gram­mier­kennt­nis­se fehlen, können zudem unter einer Vielzahl hoch­spe­zia­li­sier­ter Anbieter wählen, die eine pro­fes­sio­nel­le Er­stel­lung und Wartung des Web­auf­tritts gegen ein ent­spre­chen­des Entgelt anbieten.

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Homepage-Baukasten: Der perfekte Einstieg für die erste Web­prä­senz

Wer heut­zu­ta­ge eine In­ter­net­sei­te erstellen will, muss kein Pro­gram­mier­pro­fi mehr sein. Mit einem Homepage-Baukasten lässt sich der eigene Web­auf­tritt mit wenigen Klicks zu­sam­men­set­zen. Dabei greifen Nutzende auf vor­ge­fer­tig­te Bran­chen­vor­la­gen und Design-Templates zurück. Diese Bausteine lassen sich im Rahmen der vor­ge­ge­be­nen Mög­lich­kei­ten in einem „What You See Is What You Get“-Editor (WYSIWYG) Schritt für Schritt anpassen. Dabei lassen sich alle Ver­än­de­run­gen durch eine Vor­schau­funk­ti­on direkt am Bild­schirm nach­voll­zie­hen.

Steht das Layout, werden die einzelnen Webseiten über den Editor bequem mit Inhalten in Form von Text, Bild oder Vi­deo­ma­te­ri­al befüllt. Wird der Homepage-Baukasten in Kom­bi­na­ti­on mit einem Web­hos­ting genutzt, kann die fertige In­ter­net­sei­te un­ver­züg­lich online gestellt werden. Diese Art der Homepage-Er­stel­lung bietet gleich mehrere Vorteile: Webseiten lassen sich schnell und ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se erstellen. An­pas­sun­gen werden bequem über den Editor vor­ge­nom­men. Der Nachteil dieser Art der Homepage-Er­stel­lung ist jedoch die ein­ge­schränk­te Fle­xi­bi­li­tät han­dels­üb­li­cher Bau­kas­ten­sys­te­me, die sich auf die vor­ein­ge­stell­ten De­sign­ein­stel­lun­gen und statische Webseiten be­schränkt.

Tipp

Ins­be­son­de­re für Menschen ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se bieten Baukästen aufgrund der in­tui­ti­ven Be­die­nun­gen den idealen Einstieg für das Erstellen der eigenen Homepage.

Content-Ma­nage­ment-System: Webdesign für Fort­ge­schrit­te­ne

Wer bereit ist, sich tiefer in die Zu­sam­men­hän­ge der Webseiten-Er­stel­lung ein­zu­ar­bei­ten, und auch vor Pro­gram­mier­spra­chen wie HTML oder PHP nicht zu­rück­schreckt, kann sich mit einem Content-Ma­nage­ment-System (CMS) deutlich mehr Fle­xi­bi­li­tät sichern. Ein CMS – auf Deutsch: „In­halts­ver­wal­tungs­sys­tem“ – macht genau das, was der Name sagt. Auf einem Webserver in­stal­liert, verwaltet ein CMS Web­sei­ten­in­hal­te getrennt vom Design Template in einer Datenbank und generiert daraus bei jedem Nut­zer­zu­griff eine dy­na­mi­sche Webseite. Beliebt sind Content-Ma­nage­ment-Systeme sowohl im privaten als auch im ge­schäft­li­chen Bereich, da eine Reihe hoch­ef­fi­zi­en­ter CMS als Open-Source-Software und somit kostenlos zur Verfügung stehen.

Markt­füh­rend sind die Systeme WordPress, Joomla, Drupal und Typo3, für die sich im Netz zahl­rei­che Templates und Plug-ins zur In­di­vi­dua­li­sie­rung eines In­ter­net­auf­tritts finden. Inhalte wie Text­ele­men­te, Bilder und Videos lassen sich, ähnlich wie beim Homepage-Baukasten, intuitiv über einen Editor ein­pfle­gen. Diese Ebene des CMS nennt man Front End. Somit können re­dak­tio­nel­le Aufgaben, die beim Web­sei­ten­be­trieb anfallen, bei einem CMS auch von Personen über­nom­men werden, die nur über begrenzte Com­pu­ter­kennt­nis­se verfügen.

Tipp

Mit dem passenden Homepage-Baukasten und dem richtigen CMS können auch Nutzende ohne fort­ge­schrit­te­ne Pro­gram­mier­kennt­nis­se in kurzer Zeit eine Website auf die Beine stellen. Wir ver­glei­chen die besten Homepage-Programme sowie die besten Homepage-Anbieter in unseren wei­ter­füh­ren­den Artikeln.

Da ein sicherer Web­sei­ten­be­trieb jedoch mehr als die bloße In­stal­la­ti­on der Software be­inhal­tet, sollte ein CMS immer von einer Ad­mi­nis­tra­ti­ons­per­son betreut werden, die Software-Updates durch­führt und so für eine dau­er­haf­te Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Ver­wal­tungs­sys­tems sorgt. Der Ar­beits­be­reich der Ad­mi­nis­trie­ren­den (Admins) ist das Back End. Dort sind grund­le­gen­de Kennt­nis­se der für das CMS re­le­van­ten Pro­gram­mier­spra­chen un­er­läss­lich.

Selbst­pro­gram­mier­te HTML-Seiten: Die Pro­fi­lö­sung

Eine komplette In­di­vi­dua­li­sie­rung ihrer Homepage erhalten Web­sei­ten­be­trei­ben­de nur dann, wenn sie den Quellcode der HTML-Dokumente oder per­sön­li­che Templates für ein CMS von Grund auf selbst pro­gram­mie­ren. Diese Option steht Pri­vat­per­so­nen jedoch nur offen, wenn sie die nötigen Kennt­nis­se besitzen oder gewillt sind, sich diese an­zu­eig­nen. Un­ter­neh­men lagern die Pro­gram­mie­rung in­di­vi­du­el­ler Webseiten er­fah­rungs­ge­mäß eher aus, anstatt eigenes Fach­per­so­nal ein­zu­stel­len. Eine sehr einfache statische Homepage lässt sich bereits mit einem Grund­la­gen­wis­sen in HTML und CSS (Cascading Style Sheets) erstellen.

An­fän­ge­rin­nen und Anfänger können sich dabei auf Editoren stützen, die nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeiten. So lässt sich jederzeit nach­voll­zie­hen, wie sich der ge­schrie­be­ne Quellcode auf die Struktur, das Layout und De­sign­ele­men­te der Webseite auswirkt. Da pro­fes­sio­nel­le In­ter­net­auf­trit­te neben optischen und funk­tio­na­len Ge­sichts­punk­ten jedoch auch gewissen Si­cher­heits­stan­dards ent­spre­chen sollten, empfiehlt es sich, bei einer ge­schäft­li­chen Homepage pro­fes­sio­nel­le Hilfe bei der Pro­gram­mie­rung und dem Webdesign zu suchen, zum Beispiel durch eine ent­spre­chen­de Agentur.

Tipp

WordPress er­leich­tert die Er­stel­lung und das Hosting einer Homepage massiv – ist jedoch für un­er­fah­re­ne Menschen immer noch recht un­in­tui­tiv. Unsere WordPress-Anleitung für Beginner zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie als An­fän­ge­rin oder Anfänger eine WordPress-Seite erstellen und betreiben können.

Eigene Homepage – was ist wichtig?

Inhalte ins Netz zu stellen ist heute leichter denn je. Doch bevor eine Homepage online geht, empfiehlt es sich, jede einzelne Un­ter­sei­te auf ihre Rechts­si­cher­heit zu prüfen. An­dern­falls kann es zu ju­ris­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen kommen, die im schlimms­ten Fall hohe Kosten nach sich ziehen. Beachten sollten Web­sei­ten­be­trei­ben­de daher, ob ihre Homepage unter die Im­pres­sums­pflicht fällt (meistens ist das der Fall) und ob die Un­ter­sei­ten Inhalte enthalten, die ur­he­ber­recht­lich geschützt sind.

  • Im­pres­sums­pflicht: Das Impressum gibt Auskunft über die Be­trei­be­rin bzw. den Betreiber einer Homepage und soll für mehr Trans­pa­renz im Internet sorgen. Es er­mög­licht die un­kom­pli­zier­te Kon­takt­auf­nah­me – zum Beispiel im Fall recht­li­cher Ansprüche. Grund­sätz­lich gilt: Ein rein privat be­trie­be­ner In­ter­net­auf­tritt benötigt kein Impressum. Als privat gilt eine Homepage, die aus­schließ­lich per­sön­li­chen Zwecken dient. Dies trifft jedoch auf die wenigsten In­ter­net­auf­trit­te zu. Bereits ein privat be­trie­be­ner Blog richtet sich an eine öf­fent­li­che Le­ser­schaft. Auch Be­trei­ben­de einer solchen Homepage sollten sich daher grund­le­gend mit der Im­pres­sums­pflicht aus­ein­an­der­set­zen, wie sie für ge­schäfts­mä­ßi­ge Online-Dienste oder die Be­reit­stel­lung jour­na­lis­tisch-re­dak­tio­nel­ler Inhalte gilt.
  • Ur­he­ber­recht im Internet: Auch im Internet gilt das Ur­he­ber­recht. Wer unerlaubt Texte, Bilder, Videos oder Mu­sik­da­tei­en anderer auf der eigenen Homepage zur Verfügung stellt, macht sich strafbar. Die Ver­wen­dung eines ge­schütz­ten Werks ist grund­sätz­lich nur mit der Zu­stim­mung der ur­he­ben­den Person erlaubt. Da auch Software dem Ur­he­ber­recht un­ter­liegt, kann bereits die Ver­wen­dung eines Templates zu Schwie­rig­kei­ten führen, wenn die Pro­gram­mie­re­rin bzw. der Pro­gram­mie­rer dieses nicht aus­drück­lich zum kos­ten­lo­sen Gebrauch zur Verfügung gestellt hat.
Tipp

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Was macht eine gute Website aus?

Im Interview mit IONOS erklärt der Online-Marketing-Experte Felix Beilharz, was eine gute Fir­men­home­page ausmacht und auf welche Kriterien man besonders achten sollte:

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Felix, was macht deiner Meinung nach eine gute Fir­men­web­site aus?

Felix Beilharz: Das ist eine gute Frage mit einer viel­leicht un­ge­wöhn­li­chen Antwort: Eine gute Website ist eine, die funk­tio­niert. Das heißt, sie muss die Ziele erreichen, die für eine Website gesteckt wurden. Sie muss dabei nicht einmal son­der­lich hübsch sein. Natürlich muss sie seriös und einladend sein und zum Un­ter­neh­men passen. Aber vor allem muss sie Ziele erreichen, also Kunden und Aufträge bringen und gute Umsätze ge­ne­rie­ren.

Was kann ich dafür tun, dass meine Website mit Such­ma­schi­nen gefunden wird?

Felix Beilharz: Hier sind grund­le­gen­de SEO-Ein­stel­lun­gen wichtig, dass also Texte auf der Website sind. Denn ohne Texte ist sie für Google schwer ein­zu­schät­zen. Es gilt also zu beachten, dass alle Titel, Sätze und sonstigen Texte korrekt und sinnvoll sind, Meta-Be­schrei­bun­gen vorhanden sind und auch die sonstigen Basis-SEO-Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men wurden. Dazu zählen auch interne Ver­lin­kun­gen oder gute La­de­zei­ten. Wenn man das beachtet, hilft es ungemein, bei Google gefunden zu werden.

Welche In­for­ma­tio­nen müssen denn auf jeden Fall auf einer Un­ter­neh­mens­web­site vorhanden sein?

Felix Beilharz: Zunächst einmal recht­li­che Aspekte wie das Impressum oder auch Da­ten­schutz­hin­wei­se. Übrigens müssen diese auf zwei ge­trenn­ten Seiten stehen, das ist ganz wichtig. Standard ist auch immer, das Un­ter­neh­men vor­zu­stel­len, also zum Beispiel eine „Über uns“-Seite und auch In­for­ma­tio­nen über die an­ge­bo­te­nen Produkte. Ich würde darüber aber noch hin­aus­ge­hen und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen be­reit­stel­len, Einblicke, Nutzwerte wie Tipps und Tricks und Ratgeber. Einfach Content, den man gern mit Freunden und Bekannten teilt und der gern gelesen wird.

Hältst du es für sinnvoll, soziale Netzwerke in die Website mit­ein­zu­bin­den?

Felix Beilharz: Für Un­ter­neh­men, die soziale Netzwerke nicht aktiv nutzen, reicht ein Share-Button sicher aus. Firmen, die aber aktiv auf sozialen Netz­wer­ken sind, können ruhig Buttons mit Ver­lin­kun­gen zu den ent­spre­chen­den Platt­for­men einbinden. Auch das Einbetten von Posts oder Videos zeigt sehr gut die soziale In­ter­ak­ti­on des Un­ter­neh­mens.

Welche Mög­lich­kei­ten gibt es, die Sei­ten­auf­ru­fe meiner Website ein­zu­se­hen?

Felix Beilharz: Jeder Server liefert ja Sta­tis­ti­ken, die Sei­ten­auf­ru­fe anzeigen. Al­ler­dings un­ter­schei­den sie da nicht zwischen so­ge­nann­ten Bots, also Pro­gram­men, und richtigen Personen, die die Seite anklicken. Deswegen würde ich ein richtiges Tracking Tool wie Google Analytics einsetzen. Dieses kann man kostenlos in die eigene Website einbauen und dann sehen, was dort los ist, wie viele Besucher da sind, woher diese kommen und was sie gemacht oder gesucht haben, um die eigene Seite auf­zu­ru­fen.

Wie wichtig ist es, dass Homepages auch auf Smart­phones und Tablets gut dar­ge­stellt werden?

Felix Beilharz: Das ist heut­zu­ta­ge ent­schei­dend. Wir leben in einer Zeit, in der 30 bis 50 Prozent der Besucher mit mobilen End­ge­rä­ten surfen. Manche Shops, die speziell Endkunden an­spre­chen, haben sogar noch mehr Traffic über mobiles Internet. Und gerade wenn man TV-Werbung schaltet, gibt es kurz nach Aus­strah­lung des Spots einen so­ge­nann­ten Count-Traffic auf der Website. Das heißt, dass Leute auf der Couch sitzen, den Spot sehen und dann mal schnell mit dem Smart­phone checken, was es auf der Homepage gibt. Deswegen müssen Websites re­spon­si­ve sein und auf mobilen End­ge­rä­ten funk­tio­nie­ren, um auch jeden Besucher abzuholen.

Und wie können Un­ter­neh­men das umsetzen und erreichen?

Felix Beilharz: Das muss direkt im Template ein­ge­stellt werden und so pro­gram­miert sein, dass sich die Website an das Endgerät anpasst. Es muss also schon bei der Er­stel­lung des Designs der Website bedacht werden.

Müssen dann auch die Inhalte speziell auf Smart­phone oder Tablets angepasst werden?

Felix Beilharz: Das wäre auf jeden Fall sinnvoll, auch die Inhalte responsiv zu haben. Viel­leicht möchte jemand über den PC einen längeren Text lesen als jemand, der mit seinem Smart­phone unterwegs ist und auf diesem nur kurze Texte lesen möchte oder wichtige In­for­ma­tio­nen wie Te­le­fon­num­mer oder An­fahrts­be­schrei­bun­gen sehr einfach finden möchte. Man muss sich also überlegen, in welchen Szenarien kommen die Leute über den PC und in welchen über das Smart­phone und sich dann überlegen, welche Inhalte prio­ri­siert werden müssen.

Tipp

Ihre Website ist online, aber bekommt keine Auf­merk­sam­keit – was nun? Heut­zu­ta­ge zählen Ver­mark­tung und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) zu den wich­tigs­ten Aufgaben des Website-Betriebs. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Website bekannt machen können. Zu­sätz­lich zeigt Ihnen unser Artikel zu AI-SEO, welche Rolle die künst­li­che In­tel­li­genz in der SEO künftig spielen wird.

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