Die Instagram-Bio zählt für Künstler, Un­ter­neh­men und In­fluen­cer zu den wich­tigs­ten Punkten eines Instagram-Auftritts. Wie Vi­si­ten­kar­ten oder Teaser weckt sie auf kleinstem Raum Neugier und stellt über Links und Hashtags eine Ver­bin­dung zu Besuchern her. Zum Einsatz kommen hierzu an­spre­chen­de Pro­fil­bil­der, in­for­ma­ti­ve Steck­brie­fe sowie Ver­lin­kun­gen zur Un­ter­neh­mens- oder Künstler-Website.

Was ist ei­gent­lich eine Instagram-Bio?

Die Instagram-Bio ist der kleine Abschnitt unter dem Instagram-Nut­zer­na­men, in dem Sie sich im maximal 150 Zeichen langen Instagram-Steck­brief be­schrei­ben. Zu­sätz­lich lassen sich Ver­lin­kun­gen einfügen und zur Auf­lo­cke­rung Emojis, Icons und Hashtags einsetzen. Pro­fes­sio­nel­le Künstler, Firmen und Social-Media-In­fluen­cer sollten die Marketing-Bedeutung der Instagram-Bio nicht un­ter­schät­zen.

Tipp

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Was gehört in eine Instagram-Bio?

Die Instagram-Bio soll Besucher davon über­zeu­gen, dass sich ein Besuch Ihrer Pro­fil­sei­te lohnt. Darüber hinaus soll sie Kontakt zu po­ten­zi­el­len Kunden bzw. Un­ter­stüt­zern aufbauen und diese an Sie binden. Im Idealfall folgen Nutzer Ihrem Profil und ent­wi­ckeln Interesse für Ihre Dienst­leis­tun­gen, Ak­ti­vi­tä­ten und Produkte.

Das gehört in eine pro­fes­sio­nel­le Instagram-Bio:

Nut­zer­na­me

Der Nut­zer­na­me ist einer der wich­tigs­ten Punkte. Ob Nut­zer­na­men noch frei sind, über­prü­fen Sie im URL-Feld mit „instagram.com/Ihr-Nut­zer­na­me“. Wird keine Seite angezeigt, so ist der Name verfügbar. Firmen nutzen idea­ler­wei­se den Fir­men­na­men, Künstler Künst­ler­na­men. Der Name darf außer Un­ter­stri­chen und Punkten keine Son­der­zei­chen enthalten.

Pro­fil­na­me

Der Pro­fil­na­me steht etwas kleiner unter dem Nut­zer­na­men und über dem Instagram-Steck­brief. Er darf 30 Zeichen umfassen und sollte markant sein. Sie können Pro­fil­na­men auch für zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen nutzen, z. B. welche Schwer­punk­te und USPs Sie bieten.

Hinweis

Sie möchten Ihren Instagram-Namen ändern? Das geht für Nutzer- und Pro­fil­na­men beliebig oft. Beim Nut­zer­na­men ist zu beachten, dass eine Änderung nur zweimal innerhalb von 14 Tagen möglich ist.

Pro­fil­bild

Beim Instagram-Pro­fil­bild sollten Sie die Instagram-Bild­grö­ßen be­rück­sich­ti­gen. Das Bild muss eingängig und re­prä­sen­ta­tiv sein. Firmen nutzen häufig das Fir­men­lo­go oder den Fir­men­na­men. Künstler und In­fluen­cer wiederum nutzen in der Regel Pro­fil­bil­der in Nah- oder Halb­nah­auf­nah­me. Je nach Kategorie sollte das Pro­fil­bild einen klaren ersten Eindruck ver­mit­teln. Travel- oder Food-Accounts sollten ihr Thema im Pro­fil­bild auf­grei­fen. Für perfekte Er­geb­nis­se helfen Instagram-Tools zur Bild­be­ar­bei­tung.

Kategorie (Instagram-Business-Profil)

Die Kategorie-Funktion lässt sich nur mit einem Business-Profil von Instagram bzw. Facebook nutzen und wird über das ver­bun­de­ne Facebook-Konto kon­fi­gu­riert. Die Kategorie wird übrigens nur auf Mo­bil­ge­rä­ten angezeigt.

Pro­fil­be­schrei­bung

Die Pro­fil­be­schrei­bung ist das Herzstück der Instagram-Bio. In maximal 150 Zeichen be­schrei­ben Sie sich, Ihre Leis­tun­gen und Ziele so deutlich wie möglich. Während Firmen den Platz für USPs oder Mar­ken­be­schrei­bung nutzen, empfiehlt sich für per­sön­li­che­re Profile ein nahbarer Stil, der Besuchern einen schnellen Einblick in Ihre Per­sön­lich­keit bietet. Hilfreich sind sorgsam plat­zier­te Emojis und eine über­sicht­li­che Struktur.

Link

In Ihrem Instagram-Steck­brief können Sie stan­dard­mä­ßig einen externen Link in­te­grie­ren, der Besucher zu Ihrer Website oder zu Ihrem On­line­shop führt. Falls Sie kein Business-Profil nutzen, können Sie über Ihre Pro­fil­be­schrei­bung auf den Link hinweisen. Obwohl es Tools gibt, mit denen sich die Zahl der Ver­lin­kun­gen erweitern lässt, empfiehlt sich nur ein Link und eine Erklärung, wohin dieser führt.

Call-to-Action-Button (Instagram-Business-Profil)

Business-Profile von Instagram haben die Mög­lich­keit, einen spe­zi­el­len Call-to-Action-Button in das Profil zu in­te­grie­ren. Mit diesem lassen sich CTAs wie „Jetzt buchen“, „Kon­tak­tie­ren“, „Jetzt re­ser­vie­ren“ oder „App verwenden“ in den Instagram-Steck­brief einbauen. Mögliche CTA-Funk­tio­nen für Un­ter­neh­men sind:

  • Re­ser­vie­run­gen
  • Be­stel­lun­gen
  • Buchungen
  • Tickets kaufen

Besonders praktisch sind CTAs, um mit Instagram Shopping auf Produkte und Kol­lek­tio­nen hin­zu­wei­sen.

Kon­takt­da­ten/Un­ter­neh­mens­de­tails

In eine pro­fes­sio­nel­le Instagram-Bio gehören Angaben zum Un­ter­neh­men und zu den Kon­takt­mög­lich­kei­ten. Das gilt vor allem für lokale Geschäfte, die lokale Kund­schaft erreichen wollen. Weisen Sie auf E-Mail-Kontakt, Ge­schäfts­te­le­fon­num­mer und Ge­schäfts­adres­se hin.

Wie lässt sich die Instagram-Bio erstellen?

Wenn Sie einen neuen Instagram-Account anlegen, leitet Sie Instagram Schritt für Schritt durch die Er­stel­lung der Instagram-Bio. Wenn Sie einen be­stehen­den Account op­ti­mie­ren möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Melden Sie sich unter Instagram an.
  2. In der App: Tippen Sie auf Ihr Pro­fil­bild und gehen Sie auf „Profil be­ar­bei­ten“.
  3. Im Browser: Klicken Sie auf Ihr Pro­fil­bild und auf „Ein­stel­lun­gen“.
  4. Passen Sie Ihre Bio nun nach Bedarf an.
Tipp

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Hilf­rei­che Tipps für eine er­folg­rei­che Instagram-Bio

Mit folgenden Tipps lässt sich eine optimale Instagram-Bio erstellen.

Hashtags verwenden

Instagram-Hashtags spielen eine wichtige Rolle für Community-Building und Reich­wei­ten­stei­ge­rung. Setzen Sie Branded oder per­so­na­li­sier­te Hashtags, taggen Sie andere Accounts und fordern Sie dazu auf, Ihre Hashtags zu teilen.

Auf das We­sent­li­che kon­zen­trie­ren

Überladen Sie Ihren Steck­brief nicht. Halten Sie Sätze und In­for­ma­tio­nen kurz und knackig in einem per­sön­li­chen oder mar­ken­ge­rech­ten Stil.

Story-High­lights nutzen

Falls Sie re­gel­mä­ßig eine Instagram Story erstellen oder mit Instagram Reels arbeiten, nutzen Sie auch Instagram-High­lights. Mit den High­lights können Sie Stories und Reels dauerhaft ins Profil in­te­grie­ren und Stories als FAQ oder visuelle Er­wei­te­rung nutzen.

Starke CTAs und Links setzen

Plat­zie­ren Sie CTAs gezielt und ver­mit­teln Sie Besuchern, wohin die Ver­lin­kung führt. Ver­lin­kun­gen sollten zudem kurz und viel­sa­gend sein. Obwohl sich Links mit Tools wie Bitly kürzen lassen, ist hier Vorsicht geboten. URL-Shortener werden oftmals genutzt, um auf unseriöse Seiten zu locken. Das lässt Ihre Bio schnell ver­däch­tig er­schei­nen. Bauen Sie daher lieber voll­stän­di­ge URLs ein oder in­te­grie­ren Sie direkt CTA-Buttons.

Mit Emojis und Icons auf­lo­ckern

Scheuen Sie sich nicht, bunte Emojis und Icons zu verwenden, um Ihre Bio auf­zu­lo­ckern. Emojis und Son­der­zei­chen sollten zu Leis­tun­gen und Stil passen und sorg­fäl­tig ein­ge­setzt werden. Eine Auswahl an Emojis bieten getemoji.com oder cool­sym­bol.com.

Schwer­punkt und Tätigkeit deutlich machen

Heben Sie Schwer­punk­te und In­ter­es­sen bereits unterhalb Ihres Pro­fil­na­mens hervor. Beliebt sind durch eine Pipe getrennte Schlag­wor­te. Sind Ihre In­ter­es­sen bei­spiels­wei­se Reisen, Essen und Lifestyle, können Sie diese als „Travel | Food | Lifestyle“ betonen. Unter dem Pro­fil­na­men können Sie zudem Ihre Tätigkeit, z. B. „Musiker/in“ oder „Un­ter­neh­mer/in“, kenn­zeich­nen.

Keywords nutzen

Wenn Sie bestimmte Ziel­grup­pen an­spre­chen, nutzen Sie wichtige Keywords, die Such­ma­schi­nen zu Ihrem Profil führen. Hierbei helfen Tools wie der Google Ads Keyword Planner.

Markante Fonts einsetzen

Instagram selbst bietet keinen Schrift­art­wech­sel an. Sie können aber Font-Ge­ne­ra­to­ren wie igfonts.io verwenden. Per Copy-and-Paste über­tra­gen Sie den Text in Ihre Bio und setzen mit in­di­vi­du­el­len Fonts Akzente.

Öff­nungs­zei­ten und Adresse angeben

Für lokale Geschäfte und Re­stau­rants ist die Angabe aktueller Öff­nungs­zei­ten und Adressen besonders wichtig. So erhalten lokale Follower die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen auf einen Blick.

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Er­folg­rei­che Beispiele für eine Instagram-Bio

Wenn Sie auf der Suche nach Instagram-Bio-Ideen sind, finden Sie In­spi­ra­ti­on bei er­folg­rei­chen Bei­spie­len. Folgende Instagram-Bios zeichnen sich durch effektive Ge­stal­tung aus.

Mi­ni­ma­lis­tisch auf den Punkt

Bekannte Marken und Un­ter­neh­men müssen nicht viel Worte verlieren. Für große Firmen wie adidas gilt also: Ein Satz, ein Hashtag, ein Link. Mehr braucht es nicht.

Kurz und erklärend

Ideal ist die Instagram-Bio, um Besuchern die eigene Mission zu erklären. Der Steck­brief des Rei­se­ver­lags Lonely Planet fasst Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie und Leis­tun­gen in zwei Sätzen zusammen. Auch Story-High­lights für Ausblicke, FAQs und Community-Building werden optimal verwendet.

Tipp

Der IONOS Homepage-Baukasten bietet intuitive Website-Er­stel­lung, viel­fäl­ti­ge Designs und Templates sowie eine eigene Domain plus SSL und E-Mail-Postfach.

Originell, per­sön­lich, künst­le­risch

Instagram-Steck­brie­fe von Künstlern haben mehr Spielraum für lockere Sprüche oder lustige For­mu­lie­run­gen. So zeigt sich die Instagram-Bio des er­folg­rei­chen Autors Neil Gaiman britisch lakonisch, in­for­ma­tiv und per­sön­lich.

In­for­ma­tiv und be­su­cher­freund­lich

Aus­stel­lungs­or­te, Kon­zert­häu­ser oder Museen sollten Besuchern einen Eindruck über Angebote ver­mit­teln und den Weg zur Buchung aufzeigen. Die Instagram-Bio des British Museum bietet einen kurzen Abriss des Selbst­ver­ständ­nis­ses inklusive Emojis/Symbole sowie einen Link zum Ti­cket­ver­kauf.

Lokale Standorte, die von re­gel­mä­ßi­gen Besuchern leben, sollten auch ihre Adresse angeben. Re­stau­rants, Bars und Ver­kaufs­ge­schäf­te können zudem aktuelle Öff­nungs­zei­ten nennen.

Reich­wei­te durch in­te­grier­ten Hashtag-Aufruf

Die Instagram-Bio des Tourismus-Portals Visit Berlin nutzt den Steck­brief für eine knackige Selbst­be­schrei­bung und in­te­griert den Aufruf, Visit-Berlin-Hashtags zu teilen. Auch Story-High­lights werden hier effektiv genutzt.

Hinweis

Instagram ist nur ein kleiner Teil des Social-Media-Mar­ke­tings. Beachten Sie daher auch unsere Tipps zu Instagram-Al­ter­na­ti­ven und Themen wie Facebook-Seiten erstellen für Un­ter­neh­men, TikTok-Marketing oder Twitter-Stra­te­gien für Un­ter­neh­men.

Vorlagen für einen Instagram-Steck­brief

Wenn Sie nicht bei null anfangen möchten, nutzen Sie hilf­rei­che On­line­vor­la­gen. Diese kopieren Sie in Ihre Pro­fil­be­schrei­bung und ergänzen sie um eigene Daten und einen in­di­vi­du­el­len Stil. Auch er­folg­rei­che Beispiele können leicht ab­ge­wan­delt als Vorlage dienen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen zur In­spi­ra­ti­on noch drei Vorlagen für eine Instagram-Bio vor.

Beispiel 1: Ziel­grup­pen­be­dürf­nis und USPs im Fokus

Für Un­ter­neh­men, die spe­zi­fi­sche Lösungen anbieten, sollte der Steck­brief den Nutzen für Ziel­grup­pen betonen. Ein such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ter Aufbau könnte so aussehen:

  • Fir­men­na­me / eigener Name + Keyword
  • Kurze Selbst­vor­stel­lung/Be­rufs­zeich­nung/Typ des Un­ter­neh­mens
  • Zwei bis drei Sätze/Zeilen mit eigener Mission, USPs und Kun­den­nut­zen
  • Call-to-Action mit Fokus auf Ziel­grup­pe
  • Branded oder per­so­na­li­sier­tes Hashtag
  • Ver­lin­kung zur Website

Beispiel 2: Un­ter­neh­mens­leit­bild / Mission Statement für Lead­ge­ne­rie­rung

Wenn Sie Instagram un­ter­neh­me­risch nutzen, um mehr Reich­wei­te zu ge­ne­rie­ren, empfiehlt sich ein kurzes, klares Mission Statement mit CTA zur Lead­ge­ne­rie­rung:

  • Name/Tätigkeit + Keyword
  • Typ des Un­ter­neh­mens / Art der Tätigkeit
  • Mission Statement in einem Satz deutlich machen
  • Bei mehreren Instagram-Business-Profilen weitere Profile taggen
  • Klares Branded Hashtag setzen
  • Mit CTA auf Angebot hinweisen
  • Ver­lin­kung zu Website/Kontakt

Beispiel 3: Per­sön­li­ches Community-Building

Vor allem Künstler und In­fluen­cer sollten Instagram auf per­sön­li­che Art nutzen, um die eigene Community zu pflegen:

  • Künst­ler­na­me / eigener Name
  • Be­rufs­zeich­nung / Art der Tätigkeit
  • Ori­gi­nel­le Selbst­be­schrei­bung in zwei bis drei Sätzen/Zeilen
  • CTA für Fans oder Un­ter­stüt­zer
  • Per­so­na­li­sier­te Hashtags für Community-Building
  • Ver­lin­kung zu Website/Patreon/YouTube-Channel o. ä.
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