In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen verdienen Ihr Geld, indem sie sich selbst ver­mark­ten und ihre digitale Präsenz als Mar­ke­ting­platt­form anbieten. Um selbst im In­fluen­cer-Marketing durch­zu­star­ten, sollten Sie zunächst ein passendes Thema sowie eine Plattform für sich finden. An­schlie­ßend können Sie am Aufbau Ihrer On­line­prä­senz, der Follower-Gewinnung und allem Weiteren arbeiten.

Es gibt das Vorurteil, das Dasein als In­fluen­cer bzw. In­fluen­ce­rin sei nicht ar­beits­in­ten­siv. Tatsache ist: Diese Tätigkeit ist ein Voll­zeit­job. Die Mischung aus Content-Pro­duk­ti­on und Ei­gen­ver­mark­tung erfordert neben einer hohen Pro­duk­ti­vi­tät auch ein gutes Ver­ständ­nis von Zeit­ge­sche­hen, Trends, State of Art und eben Marketing. Sie müssen dazu bereit sein, sich neben Ihren be­stehen­den Fä­hig­kei­ten viele neue an­zu­eig­nen. Ebenso wichtig ist ein gewisses Maß an emo­tio­na­ler und sozialer Kompetenz. Seien Sie darauf gefasst, im Zentrum der Auf­merk­sam­keit zu stehen, und in­for­mie­ren Sie sich möglichst genau, was auf Sie zukommt, wenn Sie in dieser Be­rufs­spar­te Fuß fassen möchten.

Hinweis

Speziell in Deutsch­land müssen In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen aufpassen, dass sie Werbung bzw. kom­mer­zi­el­le Inhalte stets als solche kenn­zeich­nen. Ansonsten können bei Verdacht auf Schleich­wer­bung Bußgelder, Scha­dens­er­satz­kla­gen und Un­ter­las­sungs­kla­gen auf den In­fluen­cer bzw. die In­fluen­ce­rin zukommen, wenn der Ge­setz­ge­ber „Ir­re­füh­rung durch Un­ter­las­sen“ gemäß § 5a UWG (Gesetz gegen den un­lau­te­ren Wett­be­werb) fest­stellt. Die Grenze zwischen einer per­sön­li­chen Emp­feh­lung und Werbung ist bei In­fluen­cern und In­fluen­ce­rin­nen jedoch fließend. Es ist somit nicht immer eindeutig zu iden­ti­fi­zie­ren, was bereits als kom­mer­zi­ell ein­zu­stu­fen ist.

Wie findet man seine In­fluen­cer-Nische und was sind beliebte Themen?

Der erste Schritt auf Ihrem Weg zum In­fluen­cer-Sein besteht darin, Ihre Stärken und In­ter­es­sen fest­zu­stel­len. Haben Sie eine Fähigkeit, die Menschen auf Sie auf­merk­sam macht? Mög­li­cher­wei­se fo­to­gra­fie­ren, schreiben oder kom­mu­ni­zie­ren Sie gerne. Oder Sie verfügen über Fach­wis­sen zu einem spe­zi­fi­schen Thema. Versuchen Sie anhand dieser In­for­ma­tio­nen, eine Sparte zu entdecken, für die Sie gerne Content erstellen würden.

Dies trägt nicht nur zu Ihrer per­sön­li­chen Freude bei, sondern steigert auch Ihre Au­then­ti­zi­tät. Doch Achtung: Viele erhoffen sich vom In­fluen­cer-Dasein, ihr Hobby zum Beruf machen zu können, aber ändern ihre Meinung, sobald ein kom­mer­zi­el­les Ta­ges­ge­schäft und Ver­pflich­tun­gen entstehen. Wägen Sie daher ab, ob Ihre Stärken und In­ter­es­sen auch dann noch mo­ti­vie­rend wirken, wenn Sie diese beruflich einsetzen müssen.

Eine weitere Methode, wie Sie Ihre In­fluen­cer-Nische finden können, ist eine Analyse der Kon­kur­renz. Schauen Sie sich die Beiträge anderer In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen – auch Micro-In­fluen­cer – an und versuchen Sie, eine Markt­lü­cke zu entdecken. Vermissen Sie spe­zi­fi­sche In­for­ma­tio­nen? Fehlt ein gewisser Stil bei der Prä­sen­ta­ti­on von Inhalten? Ist eine bestimmte Men­schen­grup­pe un­ter­re­prä­sen­tiert? Im besten Fall machen Sie eine Ent­de­ckung, mit der Sie ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal erlangen. Zu den be­lieb­tes­ten In­fluen­cer-Themen zählt z. B. der Food-Bereich.

Infografik: Bei diesen Themen sind Influencer gefragt | Statista Mehr In­fo­gra­fi­ken finden Sie bei Statista

Welche Social-Media-Kanäle sind er­folg­ver­spre­chend?

Nachdem Sie Ihre Nische entdeckt haben, steht die Wahl der passenden Plattform auf der Agenda. Je nachdem, für welche Sie sich ent­schei­den, fallen die Prä­sen­ta­ti­ons­for­men Ihres Contents anders aus. Soziale Netzwerke, die sich im In­fluen­cer-Business großer Po­pu­la­ri­tät erfreuen, sind z. B. Facebook, Instagram, YouTube, Snapchat, Twitter und Pinterest.

Zu Anfang ist es emp­feh­lens­wert, sich auf eine Plattform fest­zu­le­gen, um fo­kus­siert arbeiten zu können. Wenn Sie direkt versuchen, an mehreren Orten aktiv zu sein, leidet darunter eventuell die Qualität Ihrer einzelnen Inhalte. Außerdem fallen die Funk­ti­ons­wei­sen der un­ter­schied­li­chen Platt­for­men mitunter sehr ver­schie­den aus.

Stellen Sie sich die Frage, mit welchem Medium – Foto, Video, Audio etc. – Sie gerne arbeiten möchten. Drehen Sie gerne längere Videos? Dann sollten Sie YouTube und seine Al­ter­na­ti­ven ins Auge fassen. Eine Mischung aus Foto- und Video-Content ist Ihnen lieber? In dem Fall sind Netzwerke wie Instagram das, wonach Sie suchen. Außerdem sollten Sie die Wahl des sozialen Netzwerks von Ihrem In­fluen­cer-Thema und Ihrer Ziel­grup­pe abhängig machen. So ist Instagram besonders bei jüngeren Ge­ne­ra­tio­nen beliebt, während Facebook am meisten von Personen im mittleren Alter genutzt wird.

Infografik: Instagram ist das News-Medium der Generation Z | Statista Mehr In­fo­gra­fi­ken finden Sie bei Statista

Wie gewinnt man Follower?

Der nächste Schritt auf Ihrem Weg zum In­fluen­cer-Sein hat die Gewinnung von Followern zum Ziel. Iden­ti­fi­zie­ren Sie zunächst Ihre Ziel­grup­pe – also die Menschen, für die Ihr Content gedacht ist. Die Ziel­grup­pe eines Blogs über Fantasy-Literatur bei­spiels­wei­se ent­spricht den Fans dieses Genres. Und je nach Art und Auf­be­rei­tung Ihrer Inhalte zieht er ent­spre­chen­de Al­ters­stu­fen, Ge­schlech­ter und Co. an. Dieses Wissen ist nicht nur für die (spätere) Ver­mark­tung Ihrer Inhalte wichtig, sondern auch dafür, besser auf ent­spre­chen­de Trends in Ihrem Feld reagieren zu können.

Im Idealfall sind Sie ein Teil Ihrer eigenen Ziel­grup­pe. Das heißt konkret, dass Sie selbst auch den In­fluen­cern und In­fluen­ce­rin­nen folgen, die in Ihrer Ziel­grup­pe bereits fest verankert sind. Indem Sie die Trends auf­grei­fen, die in Ihrem Feld entstehen und durch In­fluen­cer verstärkt werden, gewinnen Ihre Beiträge an Relevanz. Al­ler­dings sollten Sie nicht bloß einen aktuellen Trend kopieren, sondern ihm einen in­ter­es­san­ten, neuen Aspekt hin­zu­fü­gen. Nur dann stechen Sie hervor und werden von Ihrer Ziel­grup­pe als be­rei­chernd wahr­ge­nom­men.

Um Ihren Follower-Stamm zu ver­grö­ßern, ist es auch wichtig, dass Sie Ihren Content re­gel­mä­ßig pro­du­zie­ren und teilen. Zudem sollten Sie diesen gezielt Personen empfehlen, die daran in­ter­es­siert sein könnten und ggf. über eine größere Reich­wei­te verfügen. Auf diese Weise steigern Sie Ihre Chancen, dass Ihre Inhalte wei­ter­ver­brei­tet werden und viral gehen. Werbung im eigenen Be­kann­ten­kreis kann ebenfalls positive Aus­wir­kun­gen haben, solange Sie dabei gemäßigt vorgehen. Nutzen Sie das Feedback von anderen, um Ihre On­line­prä­senz zu op­ti­mie­ren und mehr Auf­merk­sam­keit zu gewinnen.

Wie pflegt und erweitert man seinen Follower-Stamm?

Sobald Sie eine solide Follower-Basis aufgebaut haben, gilt es als Nächstes, diese zu halten und zu erweitern. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht nur wichtig, konstant Inhalte zu liefern, sondern auch den re­gel­mä­ßi­gen Dialog mit Followern zu suchen. Be­tei­li­gen Sie sich z. B. aktiv an Dis­kus­si­ons­th­reads, die sich um Ihre Inhalte drehen, oder besuchen bzw. abon­nie­ren Sie die Profile von aus­ge­wähl­ten Followern. Auf diese Weise erhalten Sie nicht nur eine Vor­stel­lung von den Menschen, die Ihnen folgen, sondern erweitern auch Ihr per­sön­li­ches Netzwerk.

Als In­fluen­cer oder In­fluen­ce­rin bilden Sie den Kern einer Community, der re­gel­mä­ßig Inhalte liefert, aber zugleich auch eine gewisse Zu­gäng­lich­keit und Nähe ver­mit­teln sollte. Im Gegensatz zu klas­si­schen Medien wie Zeitungen und Fernsehen müssen Sie dy­na­mi­schen und in­ter­ak­ti­ven Content prä­sen­tie­ren. Ihre Inhalte er­schei­nen weder nach einem strikten Zeitplan noch lassen sie sich von Ihrer Person trennen. In­fluen­cer werden oftmals für ihren Follower-Stamm zu einer Mischung aus Promi, Jour­na­list bzw. Jour­na­lis­tin und Freund bzw. Freundin. Halten Sie sich dabei an folgenden Grundsatz: nahbarer als ein Pro­mi­nen­ter oder eine Pro­mi­nen­te, au­then­ti­scher als eine Wer­be­fi­gur, pro­fes­sio­nel­ler als ein Freund oder eine Freundin.

Warum und wie vernetzt man sich mit anderen In­fluen­cern?

Die Kon­takt­auf­nah­me und Be­zie­hungs­pfle­ge mit anderen In­fluen­cern bzw. In­fluen­ce­rin­nen trägt zum per­sön­li­chen Erfolg in der Branche bei. Zwar handelt es sich bei diesen Menschen um Ihre Kon­kur­renz, jedoch sollten Sie sich stets um eine freund­schaft­li­che oder ge­schäft­li­che Beziehung mit dieser bemühen. Eine ge­gen­sei­ti­ge Un­ter­stüt­zung oder Kol­la­bo­ra­ti­on bringt im Idealfall ver­schie­de­ne Follower-Basen zusammen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mithilfe anderer Ihr per­sön­li­ches Netzwerk und Ihren Wis­sens­schatz erweitern können, z. B. was Pro­duk­ti­ons­tech­ni­ken für Inhalte anbelangt.

Vernetzen Sie sich mit anderen In­fluen­cern und In­fluen­ce­rin­nen, indem Sie bei­spiels­wei­se In­fluen­cer-Events besuchen und dort den per­sön­li­chen Kontakt suchen. Natürlich können Sie auch online mithilfe von Liken, Sharen und Text­nach­rich­ten versuchen, Ihr Netzwerk zu erweitern. Hierbei sollten Sie sich jedoch eher auf Personen mit kleineren Accounts kon­zen­trie­ren. Namhafte Mit­glie­der des In­fluen­cer-Business erhalten täglich unzählige Nach­rich­ten. Doch egal, mit wem und wo sie kom­mu­ni­zie­ren: Bleiben Sie beim Vernetzen mit anderen stets höflich, freund­lich und ehrlich.

Wie ver­mark­tet man sich am besten?

Die Ei­gen­ver­mark­tung ist eine Fähigkeit, die neben Erfahrung und Expertise durchaus auch Talent erfordert. Wenn Sie es voll­bracht haben, sich als In­fluen­cer bzw. In­fluen­ce­rin zu eta­blie­ren und auf ein be­stimm­tes The­men­feld zu spe­zia­li­sie­ren, können Sie sich an die Kom­mer­zia­li­sie­rung eines Teils Ihrer Inhalte her­an­wa­gen. Da Sie anfangs nur eine geringe Reich­wei­te haben, ist es sinnvoll, sich an kleinere Firmen oder Labels zu wenden. Abhängig davon, wie sich Ihre On­line­prä­senz ent­wi­ckelt, können Sie im Laufe der Zeit größere Un­ter­neh­men ins Auge fassen.

Er­folg­rei­che In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen werden in der Regel von re­le­van­ten Firmen kon­tak­tiert. Meist sind die ersten Deals relativ klein gehalten. Gra­tis­pro­duk­te werden Ihnen zugesandt, damit Sie diese in Ihren Content in­te­grie­ren. Abhängig von Ihrer Reich­wei­te werden Ihnen dann womöglich echte Wer­be­ver­trä­ge angeboten, mit denen Sie schluss­end­lich Geld verdienen können. Einen Richtwert wie etwa eine Mindest-Fol­lo­wer­zahl gibt es hierbei nicht.

Ab welcher Reich­wei­te Sie als Key In­fluen­cer für einen Wer­be­ver­trag in Frage kommen, hängt u. a. von Ihrem Feld, Ihrer Kon­kur­renz, Ihrer Haupt­platt­form und der in­di­vi­du­el­len Bewertung Ihrer Person ab. On­line­mar­keter in­ves­tie­ren in In­fluen­cer oft will­kür­lich, basierend auf sub­jek­ti­ven Spe­ku­la­tio­nen: Wenn jemand in der Branche großes Potenzial in Ihnen erkennt, kann sich über­ra­schend kurz­fris­tig Erfolg ein­stel­len. Ebenso kann es passieren, dass Sie trotz be­trächt­li­cher Reich­wei­te ignoriert werden.

Wie re­gel­mä­ßig sollte man Content ver­öf­fent­li­chen?

Als In­fluen­cer oder In­fluen­ce­rin erzielen Sie nur einen nach­hal­ti­gen Effekt, wenn Sie re­gel­mä­ßig in den Feeds Ihrer Follower auf­tau­chen und dadurch Präsenz zeigen. Ver­öf­fent­li­chen Sie Ihre Inhalte in möglichst kurzen Abständen, ohne dabei mit über­flüs­si­gen Postings zum Spamming über­zu­ge­hen. Dann gelingt Ihnen der so­ge­nann­te Content Flow.

Wie oft genau Sie Inhalte ver­öf­fent­li­chen sollten, hängt auch von The­men­feld, Plattform und Ziel­grup­pe ab. In­fluen­cer auf Instagram laden etwa min­des­tens einmal pro Tag neuen Content hoch, während In­fluen­cer auf YouTube im Schnitt etwa zwei- bis dreimal pro Woche ein neues Video her­aus­brin­gen. Hierbei kommt es auch darauf an, wie viel Auf­merk­sam­keit Ihre Inhalte be­an­spru­chen – also wie „snackable“ der Content ist. Finden Sie die an­ge­mes­se­ne Mitte zwischen zu wenig Inhalt und einer In­for­ma­ti­ons­über­flu­tung.

Für den richtigen Content Flow ist auch eine Ziel­grup­pen­ana­ly­se wichtig. Je nach Art der Durch­schnitts­fol­lower müssen Sie eine mehr oder weniger geringe Auf­merk­sam­keits­span­ne einplanen. Wenn Sie etwa einen Podcast betreiben, der sich vor allem an junge, be­rufs­tä­ti­ge Menschen richtet, sollten Ihre Sendungen die Dauer einer halben Stunde möglichst nicht über­schrei­ten, da sie oftmals auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mit­tags­pau­se gehört werden. Versetzen Sie sich stets in die Lage Ihrer Kon­su­men­ten und Kon­su­men­tin­nen.

Wie erweitert man den eigenen Ein­fluss­be­reich?

Wachstum ist eines der we­sent­li­chen Prin­zi­pi­en unserer Wirt­schaft und sollte auch für Sie als In­fluen­cer bzw. In­fluen­ce­rin eine Rolle spielen. Natürlich kann man sich ab einem gewissen Punkt mit seiner Follower-Basis zu­frie­den­ge­ben. Viele In­fluen­cer streben aber stets danach, ihren Ein­fluss­be­reich zu erweitern. Das gelingt mit diesen Stra­te­gien:

  • Breiten Sie sich auf andere Platt­for­men aus: Trotz Über­schnei­dun­gen gibt es viele Menschen, die nur auf be­stimm­ten Platt­for­men aktiv sind. Daher ist es sinnvoll, Ihren Content nach der An­fangs­pha­se in vielen ver­schie­de­nen sozialen Netz­wer­ken zu teilen.
  • Betreiben Sie of­fi­zi­el­le Social-Media-Profile: In­for­mie­ren Sie über den Content, den Sie auf Ihrer Haupt­platt­form anbieten, in Form von Posts, Tweets und Co., um Likes und Shares zu gewinnen. Abhängig von Ihrem Feld ist es mitt­ler­wei­le auch sinnvoll, sich mit Reddit zu be­schäf­ti­gen und Ihre Inhalte ggf. auf einem re­le­van­ten Subreddit zu verlinken.
  • Er­schlie­ßen Sie neue Felder: Sie müssen sich nicht auf ein In­fluen­cer-Thema be­schrän­ken. Viele In­ter­es­sens­fel­der lassen sich geschickt mit­ein­an­der verbinden, um neue Ziel­grup­pen zu er­schlie­ßen – z. B. Fitness und Sport­be­klei­dung.
  • Ko­ope­rie­ren Sie mit anderen In­fluen­cern: Wie erwähnt ist es sinnvoll, andere In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen als Pro­jekt­part­ner zu gewinnen, um deren Follower-Basis zu erreichen und einen Teil davon zu eigenen Followern zu machen.

Auf welche Weisen kann man Geld verdienen?

Im In­fluen­cer-Business exis­tie­ren diverse Methoden, um auf Platt­for­men wie z. B. Instagram Geld zu verdienen. Viele In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen erzielen Gewinne durch Affiliate Links, ein­ge­bun­de­ne Werbung oder ge­spon­ser­te Beiträge. Auch abon­ne­ment­ba­sier­te Platt­for­men wie Patreon finden Anwendung. Hierbei gilt: Je bekannter ein In­fluen­cer bzw. eine In­fluen­ce­rin ist, desto höher fallen die Einnahmen aus.

Wenn Sie re­gel­mä­ßig Content ver­öf­fent­li­chen, ist es mitunter ratsam, eine Crowd­fun­ding-Kampagne auf­zu­set­zen, um weitere Einkünfte zu er­schlie­ßen. Im Gegenzug ver­spre­chen Sie Ihren un­ter­stüt­zen­den Fans einen re­gel­mä­ßi­gen Output oder – je nach Höhe des Beitrags – Be­loh­nun­gen ideeller (z. B. Erwähnung in einem Video) bzw. ma­te­ri­el­ler Art (z. B. Mer­chan­di­se und ge­spon­ser­te Produkte). Un­ter­schät­zen Sie hierbei kei­nes­falls den Aufwand, den Crowd­fun­ding-Kampagnen bedeuten. Der Geldfluss erzeugt eine ge­stei­ger­te Er­war­tungs­hal­tung und bedingt eine in­ten­si­ve­re In­ter­ak­ti­on mit Ihrer Community.

Tipp

Lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema Crowd­fun­ding, wie diese Fi­nan­zie­rungs­form funk­tio­niert. Machen Sie sich an­schlie­ßend mit den gän­gigs­ten Crowd­fun­ding-Platt­for­men vertraut.

Wie funk­tio­niert der Aufbau einer eigenen Marke?

Wenn Sie als In­fluen­cer bzw. In­fluen­ce­rin den Aufbau Ihrer eigenen Marke angehen möchten, dann haben Sie in der Regel schon eine gewisse Reich­wei­te erlangt und eine eta­blier­te On­line­prä­senz. Sie können aber auch schon deutlich früher mit diesem Vorhaben starten. Es empfiehlt sich nämlich, noch vor dem Aufbau der eigenen Kanäle und der Marke zu prüfen, ob für den Wunsch­na­men Ihres Social-Media-Kanals auch noch die passende Domain und Mail­adres­se verfügbar sind.

Domain-Check

Viele In­fluen­cer und In­fluen­ce­rin­nen, die sich im Sinne des Personal Brandings selbst als Marke aufbauen, werden zunächst von einer Firma zu Wer­be­zwe­cken gebucht. Diese Zu­sam­men­ar­beit kann ir­gend­wann zu der kol­lek­ti­ven Er­schaf­fung einer neuen Marke führen, für die der In­fluen­cer oder die In­fluen­ce­rin als Gesicht fungiert. Am Ende tritt die Firma in den Hin­ter­grund.

Eine andere Option ist die ge­mein­sa­me Arbeit mit einer Kreativ- bzw. Wer­be­agen­tur. Kon­sul­tie­ren Sie diese zunächst zur Beratung, um Ihr Vorhaben richtig ein­schät­zen zu können. An­schlie­ßend sollten Sie einen Busi­ness­plan erstellen. Ein solcher Fahrplan wird Ihnen dabei helfen, Ihr Ziel vom Anfang bis zum Ende nicht aus den Augen zu verlieren. Es beginnt mit der De­fi­ni­ti­on Ihres per­sön­li­chen Images und endet mit der er­folg­rei­chen Eta­blie­rung Ihrer Marke.

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