Fotografen-Website erstellen – alles, was Sie wissen sollten

Egal, ob Sie mit Fotos Ihren Lebensunterhalt verdienen oder ob Fotografieren für Sie nur ein schönes Hobby ist: Fast jeder Fotograf möchte, dass seine Bilder von möglichst vielen Menschen gesehen werden. Eine Fotografen-Website ist das ideale Mittel, um mit minimalem Aufwand eine maximale Anzahl von Menschen zu erreichen – und um gleichzeitig die eigenen Bilder ins richtige Licht zu rücken.

Heute gibt es eine Reihe günstiger und einfacher Methoden, eine professionell aussehende Fotografen-Homepage zu gestalten und ins Netz zu stellen – spezielle Vorkenntnisse im Webdesign sind dafür nicht nötig. In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um als Profi oder als Hobbyfotograf rasch und kostengünstig zu einer ansehnlichen Website zu gelangen.

Tipp

Allgemeine Infos, wie Sie mithilfe von intuitiv bedienbaren Tools eine Homepage einfach erstellen, bekommen Sie auch auf der IONOS Shopseite. Informationen rund um den Beruf des Fotografen finden Sie im Beitrag „Fotograf werden“.

Welche Vorteile bietet eine Fotografen-Website?

Speziell für Berufsfotografen ist es wichtig, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Eine eigene Website ist dabei Visitenkarte, Unternehmensbroschüre und Verkaufsplattform in einem. Mit einer eigenen Fotografen-Website erreichen Sie Folgendes:

  • Mit einer eigenen Website haben Sie die Möglichkeit, die ganze Welt auf Ihre Fotos aufmerksam zu machen. Potenzielle Auftraggeber können sich ein exaktes Bild von Ihren Leistungen und Ihrem Angebot machen.
     
  • Durch Ihre Internetpräsenz können Sie von Auftraggebern leicht gefunden werden. Heute sind Websites eine zentrale Anlaufstelle für Anfragen.
     
  • Eine Fotografen-Website ist von sich aus meist auch eine Verkaufsplattform, auf der Kunden von Ihnen gemachte Archivbilder beziehen können, ohne dass Vermittlungsgebühren an kommerzielle Fotoplattformen gezahlt werden müssen.
     
  • Im Gegensatz zu Social-Media- und allgemeinen Fotoplattformen kontrollieren auf Ihrer Fotografen-Website ausschließlich Sie die Inhalte. Diese dient als unabhängige Basis und Drehscheibe für Ihre sämtlichen Online- und Social-Media-Aktivitäten.

Für ambitionierte Amateure gilt dasselbe wie für Berufsfotografen – insbesondere, wenn Sie mit Ihren Fotos Geld zu verdienen. Fakt ist: Das Internet ist heute die vorranginge Informationsquelle für Menschen, die nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Fotografen, die auf eine eigene Website verzichten, verzichten meist auch auf Aufträge.

Hinweis

Fotografen mit einem digitalen Fotoarchiv speichern oder sichern dieses heute oft in der Cloud. Unser Artikel „Cloud-Speicher im Vergleich“ gibt einen Überblick über die besten Cloud-Lösungen.

Fotografie und Corona: Zeit für Experimente – auch im Web

Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren in der Fotografie-Branche. Insbesondere für Freiberufler bzw. Selbstständige stellen die aktuellen Zeiten eine riesige und in vielen Fällen sogar existenzbedrohende Herausforderung dar. Sicher geglaubte oder schon fixe Aufträge fallen der Reihe nach weg, da viele Messen, Events oder Familienfeiern wie Hochzeiten und Geburtstage gänzlich abgesagt werden oder in deutlich eingeschränktem Rahmen ohne professionelle Fotografen stattfinden. Die finanziellen Einbußen sind wohl nur für die Wenigsten aufzufangen – sofern keine größeren Rücklagen oder ein zweites Standbein vorhanden sind, wird die Gesundheits- zur Existenzkrise.

Hinweis

Seit dem 30. März 2020 stehen Bundesgelder („Corona-Bundes-Soforthilfen“) zur Verfügung, um Soloselbständigen, kleinen Unternehmen, Freiberuflern und Landwirten in diesen finanziell schweren Zeiten unter die Arme zu greifen. Die Verteilung unterliegt dabei den einzelnen Ländern. Eine Übersicht über die zuständigen Stellen liefert das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).

Auch eine Fotografen-Homepage bietet nicht wirklich eine Lösung für das grundlegende Problem der stornierten und ausbleibenden Aufträge. Eine eigene Website kann Ihnen allerdings als Plattform für neue Wege dienen, die in diesen Zeiten gefragt sind: So können Sie beispielsweise einen Blog starten und in Ihr Projekt einbinden, auf dem Sie regelmäßig Fotos veröffentlichen oder Ihr Fotografen-Wissen weitergeben. In eine ähnliche Richtung geht ein eigener YouTube-Kanal mit Tutorials, den Sie auf Ihrer Fotografen-Website prominent bewerben oder ebenfalls einbinden können. Auch das Anbieten von Online-Seminaren ist eine mögliche Alternative zu Ihren sonstigen Tätigkeiten – und eine eigene Homepage der perfekte Platz, um alle Formalitäten zu klären.

Auch wir bei IONOS möchten Fotografen in der Corona-Pandemie als starker Partner zur Seite stehen. Erfahren Sie auf folgender Informationsseite alles über unser vielschichtiges Unterstützungsangebot.

Die eigene Website erstellen in wenigen Minuten

MyWebsite Now ist unser einfachster Website-Baukasten – perfekt für alle, die schnell online gehen möchten.

Domain
E-Mail
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Mit welchem System lässt sich am besten eine Fotografie-Website erstellen?

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, eine Fotografie-Website zu erstellen, ist es nun an der Zeit, das für Sie geeignete System auszuwählen. Grundsätzlich stehen dafür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben:

  • Fotografen-Website eigenständig programmieren und designen
  • professionelle Webdesign-Agentur mit der Gestaltung der Fotografen-Website beauftragen
  • Webdesign-Service eines verlässlichen Internetproviders in Anspruch nehmen
  • Fotografen-Website mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS) wie WordPress aufbauen

Website für Fotografen mittels Homepage-Baukasten erstellen (stehen bei guten Providern z. T. kostenlos zur Verfügung)

 

Selbst programmieren

Homepage-Baukasten

CMS

Agentur / Webdesign-Service

Vorteil

Höchstmaß an gestalterischer Freiheit

Einsatzfertige Vorlagen; technische Basis inbegriffen

Strikte Trennung von Design und Inhalten; hochgradig erweiterbar

Professionelle Fachkräfte sorgen für das Website-Rundum-Paket

Nachteil

Sehr hoher Aufwand

Eingeschränkte Möglichkeiten; Abhängigkeit von Anbieter

Regelmäßige Aktualisierungen erforderlich; Sicherheit des Projekts erfordert Know-how

Sehr hoher Abhängigkeitsgrad vom gewählten Dienstleister

Preisniveau

niedrig

mittel

niedrig/mittel

hoch

Schwierigkeitsgrad

sehr hoch

niedrig

mittel

sehr niedrig

Fotografen-Website eigenständig programmieren

Eine Website für Fotografen eigenständig zu programmierenund entsprechend schön zu gestalten setzt umfassende Kenntnisse voraus. Der Vorteil daran ist, dass man sehr kostengünstig zu einer eigenen Website kommt, die völlig individuell nach den eigenen Vorstellungen gestaltet ist. Der große Nachteil: die wenigsten verfügen über entsprechende Programmier- und Webdesign-Kenntnisse. Sich diese von Grund auf anzueignen, erfordert in der Regel enorm viel Zeit. Häufig sehen die ersten Versuche dementsprechend amateurhaft aus.

Agentur für Webdesign beauftragen

Eine Design-Agenturmit dem Programmieren und dem Gestalten zu beauftragen, ist ein relativ sicherer, aber oft auch der teuerste Weg, um an eine gut aussehende Fotografen-Homepage zu gelangen. Wenn Sie eine Agentur beauftragen, sollten Sie nicht dem Irrtum unterliegen, dass Sie sich mit der Gestaltung der Website nicht auseinandersetzen müssen. Idealerweise sollten Sie vorab möglichst genaue Vorstellungen über die Inhalte und die Gliederung Ihrer Website haben. Die Vorgaben für die Seite und deren Inhalte müssen schließlich von Ihnen kommen – die Agentur setzt diese dann entsprechend um. Sehr häufig erarbeiten Auftraggeber und Agentur gemeinsam ein Konzept für die Website, bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen. Je umfangreicher dieses Konzept ist und je weniger konkrete Vorstellungen Sie zu Beginn haben, desto mehr Zeit ist dafür nötig – und desto höher sind die Kosten.

Webdesign-Service vom Internetprovider

Den Webdesign-Service eines verlässlichen Internetproviders in Anspruch zu nehmen kann eine kostengünstige Alternative zu einer Webdesign-Agentur sein. Die Fotografen-Website wird dabei zumeist auf Grundlage bestehender Design-Vorlagen individuell gestaltet – Sie legen gleich zu Beginn fest, wie Ihre Website in etwa aussehen und welche Elemente sie enthalten soll. Ein guter Webdesign-Service beinhaltet neben professionellem Webdesign und entsprechender Gestaltung der Texte eine sehr große Auswahl an ansprechenden Design-Vorlagen sowie persönliche Beratung – nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Wartung und Weiterentwicklung der Website. Dazu kommt eine übersichtliche Tarifstruktur, bei der genau definiert ist, welche konkreten Leistungen in den jeweiligen Paketen enthalten sind.

Tipp

Der Website Design Service bietet auch Fotografen umfassende Unterstützung bei der Gestaltung eines professionellen Internetauftritts.

Fotografen-Website mit CMS wie WordPress gestalten

Content-Management-Systeme wie WordPress sind ein überaus beliebtes Mittel, sehr kostengünstig gutaussehende Websites zu gestalten und ins Netz zu stellen. Programmierkenntnisse sind grundsätzlich nicht nötig, vor allem bei größeren Projekten kann aber eine gewisse Ahnung von HTML oder CSS nicht schaden. WordPress beispielsweise bietet eine schier unüberblickbare Zahl an verschiedenen Design-Vorlagen (Themes), auf deren Grundlage sich unterschiedlichste Websites gestalten lassen. Viele dieser Themes stehen zumindest in ihrer Basisversion gratis zur Verfügung, die meisten kommerziellen Themes kosten deutlich unter hundert Euro.

Tipp

Grundlegende Informationen rund um WordPress finden Sie im Beitrag „Die eigene WordPress-Seite erstellen“. In unserem CMS-Vergleich lernen Sie mehr über Stärken und Schwächen unterschiedlicher Content-Management-Systeme.

Für eine professionelle Seite mit eigener Domain (siehe dazu weiter unten) müssen Sie das Content-Management-System Ihrer Wahl eigens installieren und ggf. auch selbst hosten – was für Anfänger nicht so einfach ist. Gute Internetprovider bietet deshalb die beliebtesten Lösungen wie TYPO3, Joomla oder WordPress vorinstalliert an. Das erspart nicht nur Einsteigern Zeit und Mühen.

Tipp

Das WordPress Hosting von IONOS bietet eine komplett vorinstallierte Plattform und damit einen schnellen und einfachen Start in die Website-Gestaltung mit WordPress.

Fotografen-Website mittels Homepage-Baukasten erstellen

Gute Homepage-Baukästen sind heute der bequemste und einfachste Weg, sehr kostenschonend professionell aussehende Fotografen-Websites zu gestalten und online zu stellen. Der größte Vorteil für Einsteiger ist, dass die Internetadresse, der nötige Speicherplatz für die Website und das Baukastensystem meist aus einer Hand kommen. Bei Homepage-Baukästen wählen Sie in der Regel eine passende Designvorlage, die Sie anschließend gemäß Ihren Vorstellungen umgestalten und mit eigenen Inhalten befüllen. Gute Homepage-Baukästen zeichnen sich vor allem durch folgende Eigenschaften aus:

  • große Auswahl an unterschiedlichen Designvorlagen, mitunter direkt auf bestimmte Branchen oder Anforderungen zugeschnitten
  • hohe Individualisierbarkeit der Designvorlagen
  • umfassendes Angebot an unterschiedlichen Funktionen, von Social-Media-Verknüpfungen über Kontaktformulare bis zu umfassenden Bestell- und Shopsystemen
  • einfache, selbsterklärende Handhabung und intuitive Bedienung, mit der auch Einsteiger mühelos zurechtkommen
  • Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung, z. B. in Form von speziellen Tools
  • umfassender persönlicher Support

Es gibt eine ganze Reihe sehr guter Baukastensysteme, die wegen ihres umfassenden Funktionsumfangs mittlerweile auch von mittelgroßen Unternehmen genutzt werden. Speziell für Fotografen sind Website-Baukästen eine sehr gute und kostengünstige Möglichkeit, rasch und einfach individuelle Websites zu gestalten und ins Netz zu stellen. Exzellente Fotos können dabei wesentlich zur besonderen Note des Internetauftritts beitragen.

Tipp

Der Homepage-Baukasten MyWebsite von IONOS bietet eine Vielzahl an modernen Designvorlagen für praktisch jede Art von Website. Mit dem Social Buy Button und der Shop-Integration können Sie Ihre bestehende Website in einen Onlineshop verwandeln.

Welche Elemente sollten auf einer Fotografen-Website zu finden sein?

Grundsätzlich können Websites für Fotografen ähnlich wie die Websites von anderen Klein- und Mittelunternehmen aufgebaut werden – mit dem wesentlichen Unterschied, dass Bilder einen besonderen Stellenwert erhalten. Dazu kommt, dass Besucher von Fotografen-Websites häufig mehr Wert auf ein ansprechendes Design legen als beispielsweise Besucher der Website eines Steuerberaters.

Eine einfache Website für Fotografen sollte folgende Elemente beinhalten, die sich natürlich nach und nach erweitern lassen:

  • Startseite
  • Leistungen und Angebot
  • Referenzfotos und Referenzprojekte
  • „Über mich“- oder „Über uns“-Bereich
  • Kontaktbereich
  • Impressum und Datenschutzerklärung

Startseite

Die Startseite – oftmals auch als „Homepage“ im eigentlichen Sinn bezeichnet – ist die wichtigste Seite jedes Internetauftritts, zumal der erste Eindruck in der Regel entscheidet. Eine gute Startseite sollte die Inhalte auf der Website nutzerfreundlich zusammenfassen und dem Besucher auf einem Blick erkennen lassen, um was es auf der jeweiligen Website geht. Gute Fotos sagen dabei oft mehr als (zu viele) Worte. Besucher sollten von der Startseite aus auf schnellstem Weg zu jenen Inhalten gelangen, nach denen Sie suchen. Ein gut gegliederter Seitenaufbau spiegelt sich im Navigationsmenü der Startseite wider. Klare und einfache Informationen und wenige exzellente Fotos sind in der Regel besser als zu „überladene“ Startseiten, die den Besucher gleich zu Beginn überfordern.

Leistungen und Angebot

Im Bereich Leistungen und Angebot gibt der Fotograf einen Überblick über die von ihm gebotenen Leistungen und seine Spezialgebiete – z. B. Reise-, Hochzeits- oder Architekturfotografie. Potenzielle Auftraggeber sollten auf einen Blick erkennen, welche Leistungen der Fotograf bietet. Manche Fotografen nennen in diesem Bereich auch Preise, z. B. Paketpreise für das Fotografieren während einer Hochzeit.

Referenzfotos und Referenzprojekte

Referenzen sind auf einer Fotografen-Website deshalb so wichtig, weil sich potenzielle Auftraggeber zuerst einmal online über den Stil und die Fähigkeiten eines Fotografens informieren wollen. Gute Referenzfotos sind für einen Fotografen die stärksten Verkaufsargumente. Auf Websites werden sie häufig mittels Bildergalerien präsentiert.

Hinweis

Wer Fotos von Personen auf einer Website veröffentlicht, braucht – zumindest bei Privatpersonen – dafür deren Einverständnis. Das gilt sowohl für Berufs- als auch für Hobbyfotografen. Sie sollten sich also unbedingt mit der Materie auseinandersetzen, bevor Sie Personenfotos auf Ihrer Website veröffentlichen.

„Über mich“- bzw. „Über uns“-Bereich

Der „Über mich“- oder „Über uns“-Bereich gibt etwas über die (persönlichen) Hintergründe des bzw. der Fotografen preis. Viele Auftraggeber sind nicht nur an der Qualität der Fotos interessiert, sondern möchten auch wissen, mit wem sie es zu tun haben; etwa, wenn sie einen Fotografen für eine Hochzeit engagieren. Viele Fotografen verraten in diesem Bereich etwas über ihre Ausbildung, ihre „Philosophie“ oder ihren persönlichen Zugang zur Fotografie.

Kontaktbereich

Der Kontaktbereich ist der entscheidende Teil einer Fotografen-Homepage, sobald es um Anfragen geht. Sie sollten es potenziellen Auftraggebern so einfach wie nur möglich machen, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Besonders im lokalen Bereich empfiehlt es sich nach wie vor, eine Telefonnummer gut sichtbar auf der Startseite zu platzieren. Je mehr Menschen Sie mithilfe der Angaben auf Ihrer Website kontaktieren, desto mehr Aufträge werden die Folge sein.

Impressum und Datenschutzerklärung

In den Bereichen Impressum und Datenschutzerklärung müssen Sie Angaben machen, die gesetzlich verpflichtend sind. Oft stehen Provider bei der Gestaltung eines rechtssicheren Impressums und einer entsprechenden Datenschutzerklärung mit Rat und Unterstützung zur Seite.

Hinweis

Für reine Hobbyfotografen können generell dieselben Ratschläge wie für Berufsfotografen gelten. Zu Beginn genügt hier allerdings oft eine ansprechend gestaltete Startseite und einige Unterseiten mit den Fotos, beispielsweise in Form von Bildergalerien. Um in rechtlicher Hinsicht auf der sicheren Seite zu sein, sollten auch Hobbyfotografen ein Impressum und eine Datenschutzerklärung erstellen – speziell dann, wenn die Fotografen-Website im weitesten Sinn in Zusammenhang mit gewerblichen Aktivitäten gebracht werden kann.

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Fotografie-Website erstellen: Schritt für Schritt zu eigenen Fotografen-Website

Eine Fotografen-Website ist maßgeblich für den Erfolg in der sehr umkämpften Branche. Nachdem wir in den vorangegangenen Abschnitten die wichtigsten Bestandteile und die möglichen Lösungen für die Realisierung der eigenen Homepage vorgestellt haben, fasst die nachfolgende Anleitung den konkreten Weg zum fertigen und erfolgreichen Projekt einmal Schritt für Schritt für Sie zusammen.

Schritt 1: Domain für Fotografen-Homepage auswählen

Grundsätzlich braucht jede Website eine Internetadresse (Domain), unter der diese im Netz aufrufbar ist. Die Wahl sollte genau überlegt sein, weil eine gut gewählte Domain dazu beiträgt, dass Ihre Website von mehr Besuchern aufgerufen wird – vor allem deshalb, weil eine Website mit guter Domain von Suchmaschinen leichter gefunden wird.

Auf folgende Punkte sollten Sie bei der Auswahl der Internetadresse für Ihre Fotografen-Website achten:

  • Ein guter Domain-Name ist wie ein guter Markenname – er bleibt im Gedächtnis. Die Internetadresse sollte deshalb einfach zu merken sein. Meist gilt: Je kürzer, desto besser.
     
  • Wählen Sie einen Domain-Namen, der den Inhalt ihrer Website auf den Punkt bringt.
     
  • Kurze Internetadressen sind auch deshalb sinnvoll, weil Nutzer dadurch weniger Möglichkeiten haben, beim Eingeben Tippfehler zu machen. Gleiches gilt für geläufige Worte. Unverständliche Abkürzungen oder Buchstabenkombinationen sollten vermieden werden.
     
  • Verzichten Sie, wenn möglich, auf Umlaute, die zu Missverständnissen führen. Adressen mit Sonderzeichen wie dem „ß“ lassen sich ohnehin nicht registrieren.
     
  • Überlegen oder erfragen Sie, mit welchen Suchbegriffen potenzielle Auftraggeber in Ihrem Bereich online nach Fotografen suchen. Wenn sich Ihr Angebot beispielsweise hauptsächlich an die Bewohner eines bestimmten Ortes richtet, könnte ein Domain-Name wie fotografie-ortsname.de passend sein.
     
  • Auf Seriosität bedachte Unternehmen verwenden in Deutschland zumeist die Länderdomain .de und verzichten auf exotisch wirkende Endungen. Domain-Endungen wie .xyz erwecken bei vielen Nutzern eher Misstrauen.

Im Endeffekt ist die Wahl der richtigen Internetadresse für Ihre Fotografen-Homepage ein Abwägen der oben genannten Punkte, bei dem Sie durchaus auch Kompromisse eingehen müssen.

Jetzt checken
  • .de
  • .com
  • .info
  • .net
  • .berlin
Tipp

Hilfe beim Finden einer freien Internetadresse bietet der kostenlose Domain-Check von IONOS. Haben Sie Ihre Wunschdomain gefunden, können Sie diese schnell und einfach bei IONOS kaufen und registrieren.

Schritt 2: Das passende Design finden

Unabhängig davon, für welche Lösung Sie sich in puncto Website-Erstellung entscheiden: Für Ihre eigene Fotografen-Homepage ein Design zu finden, das gut zu Ihnen passt und interessierte Nutzer anspricht, ist häufig gar nicht so einfach. Zudem dürfen Sie bei aller optischen Gestaltung und Optimierung niemals die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten aus den Augen verlieren. Konzepte wie das User-Centered Design, die das Erlebnis der Besucher in den Vordergrund stellen, haben sich dabei in den vergangenen Jahren bewährt.

Auch, wenn Agenturen und Design-Services ein umfassendes Know-how in Sachen Webdesign haben: Bleiben Sie mit externen Partnern in der Planungsphase in engem Kontakt, damit das Endprodukt sich nicht zu stark von Ihren eigenen Vorstellungen unterscheidet. Falls Sie sich für eine Baukasten-Lösung oder ein CMS entschieden haben, müssen Sie beim Design im Übrigen nicht bei null anfangen, denn dann stehen Ihnen diverse einsatzfertig, größtenteils responsive Vorlagen (auch Templates oder Themes genannt) zur Verfügung. Suchen Sie sich einfach die passende Vorlage als Grundgerüst Ihrer Fotografen-Website aus und sorgen Sie anschließend mit Ihrem eigenem Input für den gewünschten Individualisierungsgrad.

Tipp

Als Nutzer von IONOS MyWebsite können Sie aus einer riesigen Auswahl an branchenspezifischen Design-Vorlagen wählen. Unter anderem finden Sie hier auch passende Templates, um Ihre eigene Fotografie-Website zu erstellen!

IONOS-Design-Vorlagen für Ihre Fotografen-Website
Bei IONOS können Sie aus verschiedenen Vorlagen wählen und so Ihre Fotografen-Website erstellen. / Quelle: https://www.ionos.de/websites/templates)

Schritt 3: Die Seite mit Inhalten zum Leben erwecken

Die Programmierung und das Design sind entscheidende Erfolgskomponenten einer Website für Fotografen. Das Herzstück einer jeden Fotografen-Homepage ist und bleibt aber der Content, der den Besuchern präsentiert wird. Im Abschnitt „Welche Elemente sollten auf einer Fotografen-Website zu finden sein?“ sind wir bereits auf die entscheidenden Inhaltskomponenten eingegangen, die in keinem Fall fehlen dürfen. Anders als bei anderen Branchen-Websites haben Sie dabei den Vorteil, dass Sie bereits über professionelles Bildmaterial verfügen. Bedenken Sie aber, dass dies bei Ihren Konkurrenten ebenfalls der Fall ist! Wählen Sie also sorgfältig aus, welche Fotos Sie als Referenzwerke veröffentlichen und machen Ihre künstlerische Ader darüber hinaus auch in interessanten, fesselnden Texten deutlich.

Schritt 4: Fotografen-Website veröffentlichen und fit für Suchmaschinen machen

Nachdem Sie Ihr Webprojekt online gestellt haben, sind neben sozialen Medien wie Facebook oder Instagram Suchmaschinen wie Google mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der Hauptquellen, von der Besucher auf Ihre Fotografen-Website gelangen. Entsprechend wichtig ist es, gleich zu Beginn die Website auch in Hinblick auf Suchmaschinen zu gestalten. Ganz grundsätzlich gesehen hat eine Suchmaschine das Ziel, zu Suchanfragen (bzw. zu bestimmten Suchbegriffen) das bestmögliche Suchergebnis zu liefern. Indem Sie Ihre Fotografen-Website so erstellen, dass Suchmaschinen sie möglichst leicht erfassen und zuordnen können, erhöhen Sie Ihre Chance, bei Google und Co. besser gefunden zu werden. Dabei sollten Sie folgende Grundsätze beachten:

  • Achten Sie auf eine technisch einwandfrei funktionierende Seite. Websites, die zu lange zum Laden brauchen, sind beispielsweise wenig nutzerfreundlich und werden von Google schlechter bewertet als gut funktionierende Websites.
     
  • Ihre Fotografen-Website sollte auf allen Geräten gleich gut funktionieren – vom Smartphone über den PC bis zum Großbild-Fernseher.
     
  • Suchmaschinen-Bots können Fotos nur schlecht lesen – aus diesem Grund sind aussagekräftige Bildunterschriften und sogenannte Alt-Texte, die den Inhalt von Bildern für Suchmaschinen „erklären“, immens wichtig. Detaillierte Infos dazu finden Sie im Artikel zur Bilder-SEO.
     
  • Geben Sie Ihrer Website eine klare Struktur, allem voran in Form eines logisch aufgebauten Navigationsmenüs. Vermeiden Sie dabei Verschachtelungen.
     
  • Ihre Fotografen-Website sollte einzigartige Inhalte aufweisen. Das Kopieren von Texten oder Textstellen aus dem Netz ist auf jeden Fall zu vermeiden (es sei denn, es handelt sich um Zitate oder rechtliche Texte). Websites mit kopierten Texten werden in der Regel herabgestuft.
     
  • Überlegen Sie sich, mit welchen Suchwörtern Ihre potenziellen Kunden im Netz suchen, und lassen Sie diese Begriffe auf natürliche – das meint flüssig lesbare und logische – Weise in Ihre Texte einfließen, am besten auch in den Überschriften. Dabei müssen die Texte stets nutzerfreundlich bleiben.
     
  • Vernetzen Sie sich mit anderen, vertrauenswürdigen Websites – z. B. mit renommierten Medien, für die Sie als Fotograf gearbeitet haben – und lassen Sie diese auf Ihre Seite verlinken. Verlinkungen von gut bewerteten Websites (sogenannte Backlinks) gelten als Empfehlungen und heben Ihren Status bei Suchmaschinen. Redaktionelle Inhalte auf Ihrer Seite sind hierfür am geeignetsten, aber auch Links von Profilen auf Ihre Startseite können hilfreich sein.
     
  • Betreiben Sie alle SEO-Maßnahmen mit Maß und Ziel und versuchen Sie besonders als Einsteiger nicht, Suchmaschinen mit Tricks zu überlisten. Die beste SEO ist auf lange Sicht eine nutzerfreundliche Website.

Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile ein hoch professionalisiertes Berufsfeld. Die obigen Tipps sind nur einige grundsätzliche Punkte, die bei der Gestaltung einer Fotografen-Website beachtet werden sollten. Wenn Sie Ihre Website mithilfe von WordPress gestalten, gibt es eigene Plug-ins, die Ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung unter die Arme greifen. Noch einfacher ist es bei guten Homepage-Baukästen: Diese sind von vornherein in technischer Hinsicht möglichst suchmaschinenfreundlich konzipiert. Zudem bieten viele gute Internetprovider umfassende Tools, mit denen sich die Suchmaschinenfreundlichkeit von Websites analysieren und entsprechend verbessern lässt. Einen generellen Überblick zum Thema Suchmaschinenmarketing finden Sie im Artikel „Die eigene Website bekannt machen“.

Tipp

Der rankingCoach von IONOS analysiert Ihre Website und hilft Ihnen, diese suchmaschinenfreundlicher zu gestalten – was sich im Endeffekt positiv auf Ihre Besucherzahlen auswirken wird.

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FAQs

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema nochmals für Sie zusammengefasst.

Wie kann man eine Fotografen-Website einfach erstellen?

Gute Homepage-Baukästen sind heute der bequemste und einfachste Weg, sehr kostenschonend professionell aussehende Fotografen-Websites zu gestalten und online zu stellen. Der größte Vorteil für Einsteiger ist, dass die Internetadresse, der nötige Speicherplatz für die Website und das Baukastensystem meist aus einer Hand kommen.

Wo findet man Vorlagen für eine Fotografen Homepage?

Falls Sie sich für eine Baukasten-Lösung oder ein CMS entschieden haben, stehen Ihnen diverse einsatzfertige, größtenteils responsive Vorlagen (auch Templates oder Themes genannt) zur Verfügung. Suchen Sie sich einfach die passende Vorlage als Grundgerüst Ihrer Fotografen-Homepage aus und sorgen Sie anschließend mit Ihrem eigenem Input für den gewünschten Individualisierungsgrad.

Kann man mit Wordpress eine Fotografen-Website erstellen?

WordPress bietet eine schier unüberblickbare Zahl an verschiedenen Design-Vorlagen (Themes), auf deren Grundlage sich unterschiedlichste Websites gestalten lassen. Viele dieser Themes stehen zumindest in ihrer Basisversion gratis zur Verfügung, die meisten kommerziellen Themes kosten deutlich unter hundert Euro.

Welche Vorteile bietet eine Fotografen-Website?

Speziell für Berufsfotografen ist es wichtig, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Eine eigene Website ist dabei Visitenkarte, Unternehmensbroschüre und Verkaufsplattform in einem.


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