Mehr als 72.000 beruflich aktive Zahn­ärz­tin­nen und Zahnärzte, insgesamt 386.000 Mit­ar­bei­ter, kümmern sich hier­zu­lan­de um die Zähne ihrer Patienten – so das Sta­tis­ti­sche Jahrbuch 2019 der Bun­des­zahn­ärz­te­kam­mer. Und viele Patienten in­for­mie­ren sich zunehmend im Internet, bevor sie sich für eine Praxis ent­schei­den. Ein Zahnarzt ohne eigene Website wird daher oft nicht einmal bemerkt.

Warum ist eine Website für Zahnärzte so wichtig? Neben der höheren Chance, dass einen Patienten bei ihrer Recherche finden, geht es auch um die Dar­stel­lung von Kompetenz und das Schaffen von Vertrauen. Auf einer Zahnarzt-Website kann sich der Hil­fe­su­chen­de bereits vorab in­for­mie­ren, mit wem er es im Einzelnen zu tun haben wird. Eine Zahnarzt-Homepage ist somit auch ein wichtiger Baustein im Praxis-Marketing.

Mit den heute be­stehen­den tech­ni­schen Lösungen ist es ziemlich einfach, eine Zahnarzt-Website zu erstellen. Da speziell Praxis-Inhaber meist sehr wenig Zeit haben, wird das in den meisten Fällen an externe Website-Spe­zia­lis­ten übergeben. Ver­ant­wort­lich für die Zahnarzt-Homepage bleibt aber immer der Zahnarzt selbst. Unser Ratgeber gibt Ihnen wichtige Tipps, worauf Sie bei Ihrer eigenen Website achten müssen. Außerdem bieten wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die darlegt in welche Rei­hen­fol­ge man sich um welche Maßnahmen zur Website-Er­stel­lung kümmern sollte.

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Eine eigene Zahnarzt-Website bietet viele Vorteile

Eine Zahnarzt-Praxis ist für viele Menschen alles andere als ein Wohl­fühlort. Schät­zun­gen sagen, dass 60 bis 70 Prozent der Deutschen mit einem unguten Gefühl zum Zahnarzt gehen. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten dort will­kom­men fühlen, eine ent­spann­te At­mo­sphä­re vorfinden und mit aus­rei­chend In­for­ma­tio­nen versorgt werden. Ein ent­schei­den­des Stichwort – gerade für neue Patienten – lautet Vertrauen. Damit Vertrauen entstehen kann, muss aber nicht nur die Qua­li­fi­ka­ti­on des Zahn­arz­tes und seiner Mit­ar­bei­ter stimmen. Vielmehr muss auch das gesamte Praxis-Ambiente über­zeu­gen. Und genau das sollte auch die Homepage des Zahn­arz­tes aus­strah­len. Prä­sen­tie­ren Sie sich und Ihre Mit­strei­ter als hilf­rei­che und kom­pe­ten­te An­sprech­part­ner. Ins­be­son­de­re Hin­zu­ge­zo­ge­ne suchen oft online nach einer seriösen Zahn­arzt­pra­xis, da sie die örtlichen Praxen noch nicht kennen. Das ist Ihre Chance, mit einer pro­fes­sio­nell er­stell­ten Zahnarzt-Website zu punkten.

Eine seriöse Zahnarzt-Website kann Patienten auch auf weitere zahn­ärzt­li­che Leis­tun­gen auf­merk­sam machen: zum Beispiel auf die pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung, die Ver­sor­gung mit Im­plan­ta­ten oder die Be­hand­lung unter Voll­nar­ko­se. Das weist auf ein breites Leis­tungs­spek­trum hin und kann zudem für zu­sätz­li­che Einnahmen sorgen. Wenn dann noch die Kon­takt­auf­nah­me und Ter­min­ver­ein­ba­rung über Ihre Website möglich ist, haben Sie beim Erstellen Ihrer Zahnarzt-Homepage alles richtig gemacht.

Corona-Auf­klä­rung: Die Zahnarzt-Website ist in Kri­sen­zei­ten noch wichtiger

COVID-19 stellt alles auf den Kopf: Immer wieder werden neue Regeln erlassen, die sich zudem noch von Ort zu Ort un­ter­schei­den. Das sorgt für Un­si­cher­heit bei vielen Patienten. Deshalb ist Auf­klä­rungs­ar­beit so wichtig: Nutzen Sie Ihren Web­auf­tritt, um die aktuellen Regeln innerhalb Ihrer Praxis bekannt zu geben.

Zudem möchten Sie ver­mut­lich das War­te­zim­mer entlasten. Auch dies­be­züg­lich kann die Website helfen: In­for­mie­ren Sie über ver­schie­de­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit oder im­ple­men­tie­ren Sie eventuell sogar ein Bu­chungs­sys­tem. Über dieses können Patienten ganz einfach online einen Termin bei Ihnen buchen.

In einer solchen Aus­nah­me­zeit braucht man Un­ter­stüt­zung. Und IONOS möchte Ihnen als digitaler Partner zur Seite stehen. Auf einer spe­zi­el­len In­for­ma­ti­ons­sei­te haben wir ver­schie­de­ne Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

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Ver­schie­de­ne Arten, eine Website zu erstellen

Eine Zahnarzt-Website zu erstellen ist gar nicht so schwer – je­den­falls hin­sicht­lich der tech­ni­schen Aspekten. Auch ohne einen Grundkurs in HTML, CSS, Ja­va­Script oder PHP gelangt man mit ver­schie­de­nen Tools schnell ans Ziel. Die folgenden Tipps sollen Ihnen die Ent­schei­dung er­leich­tern, auf welche Weise Sie Ihre Zahnarzt-Homepage erstellen.

Ein Website-Baukasten wie MyWebsite stellt grund­le­gen­de Designs zur Verfügung, die sich mit wenigen Hand­grif­fen an die je­wei­li­gen Er­for­der­nis­se anpassen lassen. Sie bieten zwar nur be­grenz­ten Ge­stal­tungs­spiel­raum, machen dies aber teilweise durch Fotos und Il­lus­tra­tio­nen wett, die Be­stand­teil ent­spre­chen­der Pakete sind und die man daher ohne weiteres nutzen darf.

Über ein Content-Ma­nage­ment-System (CMS) wie WordPress können auch Ein­stei­ger mit grund­le­gen­den In­ter­net­kennt­nis­sen eine eigene Website aufsetzen. Der ent­schei­den­de Vorteil eines CMS besteht darin, dass die Inhalte der er­stell­ten Zahnarzt-Website von Mit­ar­bei­tern oder Dienst­leis­tern gepflegt werden können, sofern diese über das CMS einen Zugang zur Website erhalten.

Tipp

Wenn Sie WordPress als CMS be­vor­zu­gen, nutzen Sie am besten das Hosting für WordPress von IONOS.

Die in­di­vi­du­el­le Pro­gram­mie­rung beim Erstellen der Zahnarzt-Website erlaubt zwar den größten Ge­stal­tungs­spiel­raum. Jedoch ist diese Lösung auch mit dem größten Aufwand verbunden. Die Be­auf­tra­gung eines Webdesign-/Pro­gram­mier-Services ist hingegen ein kom­for­ta­bler Weg zur Zahnarzt-Website, aber auch die kos­ten­in­ten­sivs­te unserer vor­ge­stell­ten Lösungen.

  Website-Baukasten CMS In­di­vi­du­el­le Pro­gram­mie­rung Webdesign-Service
Vorteile Fertige Ideen und Designs verfügbar, einfach um­zu­set­zen. Fast keine Vor­kennt­nis­se nötig Einfache Pflege der Inhalte mit Text­ver­ar­bei­tungs-Kennt­nis­sen. Freiheit bei der Ge­stal­tung Maximale Freiheit für die Ge­stal­tung der eigenen Vor­stel­lun­gen und Funk­tio­nen der Website Alles aus einer Hand, kaum eigener Zeit­auf­wand, SEO wird be­rück­sich­tigt
Nachteile Bindung an feste Vorgaben Datenbank-Wissen, Theme- und Plug-in-Kennt­nis­se nötig. Der Ar­beits­auf­wand ist etwas größer als beim Website-Baukasten. Aufwändig, sehr viel Grund­la­gen­wis­sen nötig, je nach Pro­gram­mier­kennt­nis­sen feh­ler­an­fäl­lig Ei­gen­stän­di­ge nach­träg­li­che An­pas­sun­gen nicht immer ohne weiteres möglich, dau­er­haf­te Web­site­be­treu­ung durch externe Spe­zia­lis­ten kostet auch dauerhaft Geld.
Preis­ni­veau Abhängig vom Pro­jekt­um­fang von 100 bis 300 EUR/Jahr Z. B. 216 EUR/Jahr für Wordpress-Hosting unlimited 0 EUR beim Sel­ber­ma­chen und Nutzung kos­ten­lo­sen Webspaces. In der Regel ist der Preis von der Hosting-Lösung abhängig. Ungefähr 1000 EUR/Jahr, der exakte Preis ist stark pro­jekt­ab­hän­gig

Inhalte einer Zahnarzt-Website

Nicht nur auf einer Zahnarzt-Homepage, sondern allgemein bei Me­di­zi­nern gibt es einige Be­son­der­hei­ten zu beachten, damit man nicht mit be­rufs­recht­li­chen Be­stim­mun­gen in Konflikt gerät. Dazu mehr bei den einzelnen Inhalten. Was diese betrifft, so sollte eine Zahnarzt-Website möglichst folgende Elemente be­inhal­ten:

  • Be­grü­ßungs­sei­te
  • Vor­stel­lung von Team und Praxis
  • Sprech­zei­ten/Ter­min­ver­ein­ba­rung
  • Infos zum Leis­tungs­an­ge­bot und zur tech­ni­sche Aus­rüs­tung
  • In­for­ma­tio­nen für Angst­pa­ti­en­ten
  • Pflicht­an­ga­ben

Will­kom­men in der Zahn­arzt­pra­xis

Die Start­sei­te ist die Seite, mit der eine Zahn­arzt­pra­xis die (künftigen) Patienten begrüßt. Ein freund­li­ches, aber ver­bind­li­ches „Will­kom­men“ oder „Hallo“ bildet einen guten Einstieg. Wichtig sind aber auch die Bild­spra­che und das richtige Farb­sche­ma Ihrer Zahnarzt-Homepage. Fassen Sie zudem die Kern­kom­pe­ten­zen Ihrer Zahn­arzt­pra­xis geschickt mit wenigen Worten zusammen – gern mit einem Foto, das schöne Zähne beim Lächeln zeigt. Wenn Sie so Interesse wecken, befasst sich der Website-Besucher auch länger mit den Angeboten auf Ihrer Zahnarzt-Website.

Prä­sen­tie­ren Sie die für Patienten wich­tigs­ten Infos möglichst gut auf­find­bar: zum Beispiel die ta­ges­ak­tu­el­le Öff­nungs­zeit oder spezielle Zeiten, die für Akut-Patienten re­ser­viert sind. Sollte die te­le­fo­ni­sche Er­reich­bar­keit von den Öff­nungs­zei­ten der Praxis abweichen, ist ein ent­spre­chen­der Hinweis auf der Start­sei­te sinnvoll. Das gleiche gilt, wenn Sie zu be­stimm­ten Zeiten für zahn­ärzt­li­che Notfälle zur Verfügung stehen. Ein Button mit hin­ter­leg­ter Te­le­fon­num­mer er­leich­tert Smart­phone-Nutzern das Anrufen über die Zahnarzt-Homepage. Es ist dann nur ein Tipp auf den Button notwendig und schon wählt das Smart­phone au­to­ma­tisch die richtige Nummer.

Besonders wichtig: Werbliche Aussagen sind laut Heil­mit­tel­wer­be­ge­setz (HWG) nur in einem sehr engen recht­li­chen Rahmen gestattet. An­prei­sen­de, ir­re­füh­ren­de und ver­glei­chen­de Texte sind tabu. Zu den un­ter­sag­ten For­mu­lie­run­gen gehören Ver­spre­chun­gen zum Be­hand­lungs­er­folg oder zur Wirkung von Arz­nei­mit­teln. An­ge­sichts der Fülle an un­ter­sag­ten For­mu­lie­run­gen empfiehlt es sich, einen ent­spre­chen­den Rechts­spe­zia­lis­ten zurate zu ziehen.

Das Team und die Praxis

Eine Un­ter­sei­te Ihrer Website sollte unbedingt darüber in­for­mie­ren, wer wofür in der Zahn­arzt­pra­xis ver­ant­wort­lich ist: idea­ler­wei­se mit Porträts der Praxis-Mit­ar­bei­ter. Viele Praxen haben Pra­xis­klei­dung in be­stimm­ten Haus­far­ben und mit Logo. Ebenso sollten auch alle Kol­le­gin­nen und Kollegen – von den Inhabern bis zur Ver­wal­tung und Ab­rech­nung – für den Patienten schnell erkennbar sein.

Hinweis

Vor dem Posten der Mit­ar­bei­ter­fo­tos muss das Ein­ver­ständ­nis der Ab­ge­bil­de­ten eingeholt werden – am besten schrift­lich. Das bewahrt den Betreiber der Website vor un­an­ge­neh­men recht­li­chen Folgen.

Die Pra­xis­ein­rich­tung selbst sollten Sie ebenfalls bildlich dar­stel­len. Zeigen Sie, wie es in Ihrer Zahn­arzt­pra­xis aussieht – achten Sie dabei aber immer auch auf einen seriösen Eindruck.

Was ebenfalls auf der Team-Seite gut un­ter­ge­bracht ist: Hinweise zu offenen Stellen oder In­itia­tiv­be­wer­bun­gen.

Sprech­zei­ten, Kontakt und Co.

Dass die Sprech­zei­ten auf eine Zahnarzt-Website gehören, ist ei­gent­lich selbst­ver­ständ­lich. Sie können aber mit zu­sätz­li­chen Komfort-Funk­tio­nen den Patienten einen Mehrwert bieten. Das kann bei­spiels­wei­se eine Übersicht mir freien Terminen sein und die Mög­lich­keit, Termine online zu ver­ein­ba­ren. Einige Ser­vice­an­bie­ter für digitales Pra­xis­ma­nage­ment bieten genau dafür Termin-Tools, die man in die eigene Zahnarzt-Homepage einbinden kann – oft sind das kos­ten­pflich­ti­ge Abon­ne­ment-Modelle.

Falls Ihre Praxis Not- oder Nacht­diens­te anbietet, sollten Sie das Ihre Patienten ebenfalls wissen lassen. Am besten in­te­grie­ren sich gleich daneben einen so­ge­nann­ten „Call to Action“-Button zum Anrufen auf der Zahnarzt-Homepage.

Auf die Seite zu den Kon­takt­mög­lich­kei­ten gehören auch Angaben darüber, wie die Praxis zu erreichen ist, ob sie bar­rie­re­frei ist und welche Park­mög­lich­kei­ten es gibt. Wenn digitales Kar­ten­ma­te­ri­al (zum Beispiel Google Maps) ein­ge­bun­den wird, müssen Sie al­ler­dings darauf hinweisen, dass Daten an Nicht-EU-Staaten versandt werden. Wenn Sie ein Kon­takt­for­mu­lar verwenden, achten Sie darauf, dass vor dem Versand au­to­ma­tisch eine Ein­wil­li­gung zur Da­ten­ver­ar­bei­tung verlangt wird. Und – last but not least – Ihre Ur­laubs­ver­tre­tung sollten Sie auf dieser Un­ter­sei­te ebenfalls angeben.

Was sind die Qua­li­fi­ka­tio­nen und ver­wen­de­ten Tech­no­lo­gien innerhalb der Zahn­arzt­pra­xis?

Erklären Sie den Patienten, welche Be­hand­lungs-Methoden und -Techniken bei Ihnen ein­ge­setzt werden, um ein optimales Ergebnis im Sinne des Patienten zu erreichen. An dieser Stelle der Zahnarzt-Website kann man den Patienten und In­ter­es­sier­ten moderne Tech­no­lo­gien und Geräte in allgemein ver­ständ­li­cher Sprache erläutern. Mit me­di­zi­ni­schen Fach­be­grif­fe ohne jede Erklärung gewinnt man hingegen kaum das Vertrauen der Patienten. In diesem Bereich einer Website für Zahnärzte lassen sich auch In­for­ma­tio­nen über Zer­ti­fi­zie­run­gen und Wei­ter­bil­dun­gen un­ter­brin­gen, damit Besucher einen Eindruck von der hohen Kompetenz in Ihrer Praxis bekommen.

Hilfreich kann auch ein über­sicht­li­ches Glossar sein: „Die Zahn­arzt­pra­xis von A bis Z“. Wenn Sie als Zahnarzt Ihre Patienten re­gel­mä­ßig mit Neu­ig­kei­ten versorgen oder Ihre Gedanken teilen möchten, kann auch die Ein­rich­tung eines Blogs sinnvoll sein.

Der Angst­pa­ti­ent

Es ist kein Geheimnis, dass der Zahn­arzt­be­such oft mit Ängsten verbunden ist. Wenn Sie Be­hand­lun­gen mit An­äs­the­sie oder spe­zi­el­len An­äs­the­sie-Verfahren anbieten, lassen Sie das Ihre Patienten wissen. Ein paar Sätze zur zahn­ärzt­li­chen Betreuung von Kindern kann man hier ebenfalls gut un­ter­brin­gen.

Pflicht­an­ga­ben und Recht­li­ches

Was genau die Pflicht­an­ga­ben auf einer Website für Zahnärzte sind, ist in einem ziem­li­chen Pa­ra­gra­phen-Dschungel verborgen. In das Impressum müssen laut Te­le­me­di­en­ge­setz (TMG) Vorname und Nachname des Pra­xis­in­ha­bers sowie die Anschrift der Zahn­arzt­pra­xis auf­ge­führt sein. Bei einer Be­rufs­aus­übungs­ge­mein­schaft (BAG) gehören die Namen aller Pra­xis­part­ner, aller Pra­xis­sit­ze inklusive der Rechts­form und der Ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten ins Impressum. Ver­pflich­tend sind Angaben für die schnelle elek­tro­ni­sche Kon­takt­auf­nah­me und un­mit­tel­ba­re Kom­mu­ni­ka­ti­on: Telefon- und Fax­num­mern und E-Mail-Adresse. Darüber hinaus müssen Ärzte die zu­stän­di­ge Auf­sichts­be­hör­de, die Kammer, die Be­rufs­be­zeich­nung, be­rufs­recht­li­che Re­ge­lun­gen sowie Angaben über die zu­stän­di­ge Haft­pflicht-Ver­si­che­rung ver­öf­fent­li­chen. Wenn die Website re­dak­tio­nel­le Inhalte enthält, muss auch der in­halt­lich dafür Ver­ant­wort­li­che im Impressum genannt werden.

Impressum, Da­ten­schutz­er­klä­rung und Haf­tungs­aus­schluss lassen sich recht schnell mithilfe von Online-Ge­ne­ra­to­ren erzeugen. Kos­ten­pflich­ti­ge Angebote von spe­zia­li­sier­ten Kanzleien bieten in der Regel aber mehr Rechts­si­cher­heit. Letztlich muss auch eine Erklärung zum Umgang mit Cookies in die Website ein­ge­bun­den werden. Viele Online-Baukästen bieten ent­spre­chen­de Lösungen zur In­te­gra­ti­on solcher Er­klä­run­gen bereits in ihren Paketen.

Schritt für Schritt zur eigenen Zahnarzt-Homepage

Nutzen Sie den folgenden „Schritt für Schritt“-Guide, um Ihre Zahnarzt-Homepage zu erstellen oder Ihren Dienst­leis­ter zu begleiten. Einige Ent­schei­dun­gen kann Ihnen letzterer ohnehin nicht abnehmen, sodass sie auch immer wieder selbst ent­schei­den müssen.

  • Domain wählen
  • Design festlegen
  • Inhalte ein­pfle­gen
  • Online gehen, bekannt machen und op­ti­mie­ren

Schritt 1: Domain auswählen

Der erste wichtige Schritt, wenn Sie Ihre Zahnarzt Website erstellen, ist die Suche nach einem passenden Domain-Namen. Das ist die Adresse im Internet, unter der Ihre Zahnarzt-Website gefunden wird. Es lohnt sich, hierzu ein paar mehr Gedanken zu in­ves­tie­ren. Idea­ler­wei­se liefert die Domain sowohl Hinweise auf Ihr Tä­tig­keits­feld als auch auf die Region, in der Sie tätig sind: wie zum Beispiel bei „zahn­ge­sund­heit-mus­ter­dorf.de“ oder „zahn­arzt­pra­xis-dei­ne­stadt.de“.

Domain-Check

Der Name Ihrer Domain ist auch für Such­ma­schi­nen ein wichtiges Kriterium. Er sollte möglichst zu den typischen Such­an­fra­gen po­ten­zi­el­ler Patienten passen. Sollten Sie später einen noch besseren Einfall für einen Domain-Namen haben, können Sie diese Domain meist preis­güns­tig da­zu­bu­chen und sie auf Ihre schon be­stehen­de Zahnarzt-Homepage umleiten. Sobald Sie sich für eine Domain ent­schie­den haben, sollten Sie umgehend Ihre Wunsch­do­main re­gis­trie­ren. Das funk­tio­niert mit nur wenigen Klicks. Praktisch: Ein erster Domain-Name ist in so gut wie allen Web­ta­ri­fen gleich mit­ent­hal­ten.

Ein wichtiges tech­ni­sches Feature ist die SSL-Ver­schlüs­se­lung Ihrer Website – ins­be­son­de­re dann, wenn Sie ein Kon­takt­for­mu­lar auf Ihrer Website nutzen. Zu erkennen sind solch sicher-ver­schlüs­sel­ten Websites daran, dass die Adresse mit „https“ statt nur mit „http“ beginnt. Weitere Infos zur sicheren Ver­schlüss­lung von Websites bietet unser Rat­ge­ber­ar­ti­kel über SSl-Zer­ti­fi­ka­te.

Schritt 2: Welches Website-Design passt zu Ihnen?

Bei der Auswahl des Designs für Ihre Zahnarzt-Website sollte freund­li­che Sach­lich­keit do­mi­nie­ren. Lassen Sie sich von den Farben in Ihrer Praxis in­spi­rie­ren und fragen Sie auch Ihre Mit­ar­bei­ter, was ihnen und den Patienten gefallen könnte. Hat Ihnen ein Grafik-Designer ein Logo entworfen? Auch er ist ein guter An­sprech­part­ner für grund­le­gen­de Design-Ent­schei­dun­gen beim Erstellen der Zahnarzt-Website. Darüber hinaus gibt es Emp­feh­lun­gen zur Nut­zer­freund­lich­keit von Webseiten – gerade auch, was den Sei­ten­be­such über Mo­bil­ge­rä­te betrifft. Und hören Sie letztlich auch auf Ihren eigenen Geschmack: Schließ­lich sollen auch Sie selbst dauerhaft Gefallen an Ihrer Zahnarzt-Homepage haben.

Tipps zum Webdesign bieten wir übrigens in separaten Artikeln. In­for­mie­ren Sie sich bei­spiels­wei­se über das User-Centered-Design und das Human-Centered-Design.

So gut wie immer gilt: Weniger ist mehr. Der bunten markt­schreie­ri­schen Vielfalt sind bei Me­di­zin­be­ru­fen schon rechtlich enge Grenzen gesetzt. Und ein zu­rück­hal­ten­des Design verbinden die meisten Menschen auch eher mit Ob­jek­ti­vi­tät und Kompetenz als schrille Farben. Suchen Sie online ruhig nach An­re­gun­gen – viel­leicht in­spi­rie­ren Sie ja unsere Design-Vorlagen für eine Zahnarzt-Website, oder nutzen Sie gleich unseren IONOS Website Design Service. Doch un­ab­hän­gig davon, auf welchem Wege Sie Ihre Zahnarzt-Homepage erstellen: Die perfekte Dar­stel­lung der Website auf mobilen End­ge­rä­ten wird immer wichtiger.

IONOS-Templates für Beauty, Wellness und Gesundheit sowie Zahnarzt-Websiten
Ein sehr um­fang­rei­ches Portfolio an Websiten-Templates finden Sie bei IONOS. Und es benötigt dann nur wenige Klicks, um aus Ihrem Wunsch­de­sign eine Zahnarzt-Website zu erstellen. Quelle: https://www.ionos.de/websites/templates

Tipp: Website neu­ge­stal­ten mit MyWebsite

Sie wollen Ihre Website neu­ge­stal­ten, haben aber keine Pro­gram­mier­kennt­nis­se? Mit MyWebsite von IONOS können Sie Ihre Website selbst erstellen und bekommen dazu alles, was Sie brauchen: Ihre eigene Domain, pro­fes­sio­nel­le und an­pass­ba­re Designs, beste Si­cher­heits­stan­dards und vieles mehr. Starten Sie noch heute!

Schritt 3: Inhalte ein­pfle­gen

Wenn die pro­gram­mier­tech­ni­sche Basis der Website für einen Zahnarzt fer­tig­ge­stellt ist, müssen die geplanten Seiten mit Inhalt (Content) an­ge­rei­chert werden: also mit Texten, Bildern, ge­ge­be­nen­falls auch mit Videos. Bildliche Dar­stel­lun­gen bedürfen immer einer Copyright-Angabe. Nicht gestattet sind die Abbildung von Geräten mit Fir­men­na­men sowie ab­sto­ßen­de oder ver­schre­cken­de Dar­stel­lun­gen wie zum Beispiel blutige Ope­ra­ti­ons­bil­der.

Hinweis

Die sorg­fäl­ti­ge Do­ku­men­ta­ti­on ist ein Si­cher­heits­fak­tor jedes Website-Projekts. Wenn ein Web-Ver­ant­wort­li­cher un­er­war­tet nicht zur Verfügung steht, hilft die saubere Do­ku­men­ta­ti­on schnell weiter. Denken Sie auch daran: Bewahren Sie die Zu­gangs­da­ten für Web-Präsenzen extra gesichert auf!

Schritt 4:Sie sind online: Nun gilt es, den Be­kannt­heits­grad der Website zu erhöhen und sie zu op­ti­mie­ren

Wenn Ihre Zahnarzt-Website online ist, gilt das Augenmerk der Op­ti­mie­rung und der stetigen Ak­tua­li­sie­rung. „Nicht ist so alt wie die Zeitung von gestern!“ Dies deutsche Sprich­wort gilt für Webseiten noch mehr als für be­druck­tes Papier. Eine Website für einen Zahnarzt ist und bleibt eine fort­wäh­ren­de Aufgabe. Pflegen Sie re­gel­mä­ßig neue Bilder ein, gehen Sie auf neue Tech­no­lo­gien ein. Prüfen Sie Links und Bilder auf vor­han­de­ne ALT- und TITLE-Tags. Bringen Sie Schlüs­sel­be­grif­fe Ihres Fach­ge­biets in Über­schrif­ten unter.

Wichtig ist, die Website bekannt zu machen. Dazu muss die In­ter­net­adres­se auf Vi­si­ten­kar­ten, auf dem Pra­xis­schild und auf der Ar­beits­be­klei­dung zu sehen sein. Geballtes Wissen, mit dem Sie die regionale Be­kannt­heit der er­stell­ten Zahnarzt-Homepage steigern können, bietet Ihnen unser Ratgeber Local-SEO.

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