Auf der On­line­platt­form Substack lassen sich News­let­ter zu diversen Themen abon­nie­ren und selbst erstellen. Die Abon­ne­ments fallen hierbei in der Regel kos­ten­pflich­tig aus. Möchten Sie einen er­folg­rei­chen News­let­ter gestalten, sollte dieser einer spe­zi­fi­schen Kategorie angehören, Expertise vorweisen und re­gel­mä­ßig versendet werden.

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Was ist Substack?

Substack ist eine US-ame­ri­ka­ni­sche On­line­platt­form, auf der Au­torin­nen und Autoren News­let­ter im Abon­ne­ment-Modell anbieten können. Das Un­ter­neh­men möchte auf diese Weise den un­ab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus vor­an­trei­ben. Aufgrund dessen gibt es auf der News­let­ter-Plattform praktisch keine Zensur und nur wenige Ver­öf­fent­li­chungs­richt­li­ni­en. Im Gegensatz zu per­so­na­li­sier­ten News­let­tern richten sich Substack-News­let­ter an die All­ge­mein­heit.

Auch wenn viele das Medium E-Mail für veraltet halten und teilweise die Frage in den Raum werfen, ob die E-Mail tot sei: Die Substack-News­let­ter räumen mit dieser Idee auf und werden als E-Mails an zahlende Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten versandt. Teilweise werden sie auch kostenlos auf der Plattform zur Verfügung gestellt.

Substack bietet seinen Userinnen und Usern eine an­spre­chen­de und einfach zu be­die­nen­de Be­nut­zer­ober­flä­che, mit der das Erstellen von News­let­tern ohne großen Aufwand möglich ist. Auch Re­ak­tio­nen auf die News­let­ter sind auf der Website möglich. Substack bewegt sich somit zwischen Jour­na­lis­mus-Plattform, Blog und Social Network.

Tipp

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Wie funk­tio­niert die News­let­ter-Software?

Das Prinzip von Substack ist ganz einfach: In­ter­es­sier­te können sich auf der Substack-Website oder in der bisher nur für iOS ver­füg­ba­ren App re­gis­trie­ren. Nach ab­ge­schlos­se­ner Re­gis­trie­rung, für die Nut­ze­rin­nen und Nutzer lediglich ihre E-Mail-Adresse benötigen, kann man sich ver­schie­de­ne News­let­ter ansehen oder eigene erstellen.

Lesen von News­let­tern mit Substack

Auf Substack ist es möglich, nach ver­schie­de­nen The­men­ge­bie­ten wie Kryp­to­wäh­run­gen, Kultur oder Politik zu filtern. Der Al­go­rith­mus sorgt dann dafür, dass vor allem Content angezeigt wird, der für einen relevant ist und zu den an­ge­ge­be­nen The­men­ge­bie­ten passt. Hat man den für sich passenden News­let­ter gefunden, kann man diesen im Regelfall kos­ten­pflich­tig abon­nie­ren. Einige News­let­ter stehen al­ler­dings auch kostenlos ohne Abon­ne­ment zur Verfügung.

Die Gebühren für ein Substack-News­let­ter-Abon­ne­ment starten ab 5 US-Dollar pro Monat bzw. 30 US-Dollar pro Jahr. Die Zahlungen an den News­let­ter-Provider erfolgen über den On­line­be­zahl­dienst Stripe, während PayPal und Co. nicht angeboten werden.

Schreiben von News­let­tern mit Substack

Sie können auch eigene News­let­ter bei Substack ver­öf­fent­li­chen und zum Abon­ne­ment anbieten. Hierzu benötigen Sie nichts weiter als Ihr Profil und ein Thema, über das Sie schreiben möchten. Bei Ihren Ver­öf­fent­li­chun­gen kommt es neben dem Inhalt maß­geb­lich auf die Be­schrei­bung an, die sich jeder Pu­bli­ka­ti­on hin­zu­fü­gen lässt. Die po­ten­zi­el­len Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten sehen diese nämlich, bevor sie Ihren News­let­ters abon­nie­ren. Sie ist ähnlich wichtig wie der News­let­ter-Betreff bei tra­di­tio­nel­len Mailing-News­let­tern. Haben Sie sich dafür ent­schie­den, Ihre Substack-News­let­ter für einen mo­nat­li­chen Betrag zur Verfügung zu stellen, zahlen Sie 10 Prozent Ihrer Erträge als Service-Gebühr an Substack.

Tipp

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Er­folg­rei­che Substack-News­let­ter

Bei Substack gibt es eine ganze Reihe von News­let­tern, die eine große Le­ser­schaft erreichen. Die be­lieb­tes­ten Au­torin­nen und Autoren ge­ne­rie­ren über die News­let­ter-Plattform teilweise bis zu sechs­stel­li­ge Jah­res­um­sät­ze und haben sehr gute News­let­ter-KPIs. Wir stellen Ihnen drei der er­folg­reichs­ten Substack-News­let­ter vor:

„Sinocism“ von Bill Bishop

„Sinocism“ ist ein Substack-News­let­ter, der seit der Ge­burts­stun­de der Plattform lesbar ist. Viermal die Woche erhalten Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten für 15 US-Dollar im Monat In­for­ma­tio­nen über das Land China sowie dessen po­li­ti­sche und wirt­schaft­li­che Situation per E-Mail. Der Autor, der selbst in China lebte, pro­du­ziert mitt­ler­wei­le auch einen eigenen Podcast. Dieser wird ebenfalls über Substack ver­öf­fent­licht.

„Popular In­for­ma­ti­on“ von Judd Legum

Der Substack-News­let­ter „Popular In­for­ma­ti­on“ ist ein Politik-News­let­ter des Anwalts Judd Legum, der sich auf un­ab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus spe­zia­li­siert hat. Der News­let­ter setzt sich mit Ta­ges­nach­rich­ten aus­ein­an­der und erscheint viermal in der Woche. Den vollen Umfang des News­let­ters können Le­se­rin­nen und Leser für 6 US-Dollar im Monat erhalten.

„PETITION“ von PETITION LLC

Für alle, die sich für den Fi­nanz­markt in­ter­es­sie­ren, ist der Substack-News­let­ter „PETITION“ die richtige Wahl. Für 29 US-Dollar im Monat erhalten die Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten zweimal die Woche Kom­men­ta­re und Analysen zum aktuellen Fi­nanz­ge­sche­hen. Der News­let­ter wird laut eigenen Angaben u. a. von In­vest­ment­ban­ke­rin­nen und -bankern sowie An­wäl­tin­nen und Anwälten gelesen.

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Was macht einen guten Substack-News­let­ter aus?

Er­folg­rei­che Substack-News­let­ter haben eines gemeinsam: Sie fo­kus­sie­ren sich allesamt stark auf eine einzige Kategorie. Welche Kategorie das ist, spielt für den Erfolg der News­let­ter eine eher un­ter­ge­ord­ne­te Rolle. Wichtig ist vor allem, dass die Inhalte von Expertise zeugen und die Le­ser­schaft an­spre­chen. Auch Kon­ti­nui­tät und Ver­sand­zeit­punkt der News­let­ter sind we­sent­li­che Faktoren für den Erfolg auf der Plattform. News­let­ter, die zwei- bis viermal die Woche ver­öf­fent­licht werden, ziehen mit höherer Wahr­schein­lich­keit zahlende Le­se­rin­nen und Leser an. Mitt­ler­wei­le sind viele Ka­te­go­rien auf Substack bereits von Top-News­let­tern abgedeckt, sodass es sich lohnen kann, eine neue Nische für den eigenen News­let­ter zu finden.

Auch Traffic rund um einen Substack-News­let­ter sorgt für Erfolg: Twitter-Posts, die auf Inhalte Bezug nehmen, oder Er­wäh­nun­gen innerhalb anderer News­let­ter erhöhen die Be­kannt­heit eines Substack-News­let­ters enorm. Um seinen Erfolg zu be­ur­tei­len, braucht es bei Substack nicht einmal spezielle Tools für News­let­ter-Tracking. Die Klick­ra­ten, Abon­ne­ment­zah­len und Kom­men­ta­re zu Ihrem News­let­ter auf der Plattform selbst genügen als Richt­wer­te.

Tipp

Sie möchten einen eigenen News­let­ter erstellen bzw. einen bereits be­stehen­den op­ti­mie­ren? In­for­mie­ren Sie sich in diesem Fall über die be­lieb­tes­ten E-Mail-Marketing-Trends und ziehen Sie aus diesen In­spi­ra­ti­on.

Substack für Un­ter­neh­men

Ob es möglich ist, Substack als Plattform für Un­ter­neh­men zu nutzen, ist eine sehr in­di­vi­du­el­le An­ge­le­gen­heit. Vor allem kommt es auf die Branche an, in der sich das be­tref­fen­de Un­ter­neh­men befindet. So ist es denkbar, dass bei­spiels­wei­se IT-Un­ter­neh­men über Ent­wick­lun­gen in Sachen In­for­ma­ti­ons­tech­nik und Software De­ve­lo­p­ment berichten und so ihr News­let­ter-Marketing vor­an­trei­ben. Al­ler­dings sind die bis­he­ri­gen Top-News­let­ter eher ein Projekt einzelner Au­torin­nen oder Autoren, die ihr Haupt­au­gen­merk auf die Ver­öf­fent­li­chung von Paid-News­let­tern richten und mit diesen ihren Le­bens­un­ter­halt be­strei­ten können.

Fazit

Substack ist eine Plattform, die freien Au­torin­nen und Autoren viele Chancen bietet. Auch für das Le­se­pu­bli­kum können Substack-News­let­ter sehr in­ter­es­sant sein, denn sie decken nahezu alle The­men­be­rei­che ab. Es bleibt al­ler­dings ab­zu­war­ten, wie nach­hal­tig der Erfolg des News­let­ter-Providers ist. Die Aus­wei­tung der Plattform auf die Be­reit­stel­lung von Podcasts spricht dafür, dass Substack auch in Zukunft er­folg­reich sein wird. Jedoch sind Substack sowie die meisten Substack-News­let­ter bisher nur in eng­li­scher Sprache verfügbar.

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