Eine der wichtigsten Aufgaben für Website-Betreibende ist es, die Surferfahrung der Besucherinnen und Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Rahmen der Optimierung einer Website sollen sowohl technische als auch inhaltliche Verbesserungen dazu beitragen, den Eindruck der Website zu verbessern.

Was ist Website-Optimierung?

Unter dem Begriff Website-Optimierung werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst, die Betreibende von Webpräsenzen ergreifen können, um die Erfahrungen von Besucherinnen und Besuchern der Website zu verbessern. Dabei können verschiedenartige Ziele wie zum Beispiel eine höhere Verweildauer oder der Abschluss von Käufen auf der Website angestrebt werden, die ganz vom individuellen Zweck der Homepage abhängen.

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Inhaltliche Optimierung

Ein wichtiger Faktor jeder Website ist selbstverständlich der Content. Optimale Inhalte sorgen dafür, dass Leserinnen und Leser mehr Zeit auf Ihrer Website verbringen und immer wieder zu Ihrer Homepage zurückkehren.

Tipp 1: Keywords finden und beachten

Insbesondere für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website ist es erforderlich, dass Sie Keywords festlegen, unter denen Ihre Hompage gefunden werden soll. Bei der Recherche können spezielle Keywordtools unterstützen. Nachdem Sie die passenden Schlagwörter, für die Ihre Website ranken soll, ausgewählt haben, sollte auch der (textuelle) Inhalt Ihrer Website an diese Keywords angepasst werden, indem die Schlagwörter beispielsweise in Überschriften oder Websitetexten genutzt werden.

Tipp 2: Contentqualität

Ein wichtiger Faktor im Rahmen der Optimierung von Websites ist natürlich die Qualität des Contents Ihrer Homepage. Auch, wenn Keywords eine wichtige Rolle spielen, sollten Sie vermeiden, Ihre Inhalte einzig auf die Keywords auszurichten – eine sinnvolle Gliederung Ihrer Inhalte, interaktiver Content sowie prägnante Formulierungen sind mindestens genauso wichtig. Vermeiden Sie innerhalb Ihrer Content-Strategie außerdem die Wiederholung von Inhalten und sogenannten Duplicate Content.

Beachten Sie außerdem, dass viele User Websites nicht mehr am klassischen Heim-PC aufrufen, sondern mobile Endgeräte zum Surfen nutzen. Im Zuge dessen gilt es zu beachten, den Content auch für diese Zielgruppe zu optimieren. Hierbei gilt: Weniger ist mehr. Vermeiden Sie lange Sätze und komplizierte Beschreibungen. Setzen Sie stattdessen lieber auf Aufzählungen und Zwischenüberschriften.

Tipp 3: Navigation

Für eine optimierte Website spielt das User-Experience-Design und im Zuge dessen die Gestaltung der Websitenavigation eine zentrale Rolle. Achten Sie darauf, dass Besuchende sich einfach zurechtfinden und nicht lange nach den gewünschten Inhalten suchen müssen. Nutzen Sie beispielsweise Responsive Navigation, um dafür zu sorgen, dass Ihre Website auch auf mobilen Endgeräten funktioniert.

Technische Optimierung

Insbesondere für Suchmaschinen, aber auch für die User Experience, sind eine Reihe verschiedener technischer Optimierungsmaßnahmen relevant. Diese sollen dabei helfen, Ihre Website schneller zu machen oder den Suchmaschinen das Crawling zu erleichtern.

Tipp 4: Metadaten

Die Metadaten sind das erste, was Besucherinnen und Besucher Ihrer Website wahrnehmen, wenn Ihre Homepage in den Suchergebnissen angezeigt wird. Sie sollten daher einladend und prägnant formuliert sein, um Nutzende zum Klick auf Ihre Webpräsenz zu verleiten. Insbesondere folgende Punkte sollen für die optimalen Metadaten beachtet werden:

  • Länge: Achten Sie darauf, dass Ihr Meta-Title zwischen 50 und 60 Zeichen umfasst. Für die optimale Meta-Description sollten Sie 150 Zeichen nicht überschreiten.
  • Keywords: Bauen Sie wichtige Keywords nach Möglichkeit in die Metadaten ein.

Für lokale Suchskripte oder Metasuchmaschinen sind nicht nur die menschenlesbaren Metadaten, sondern auch weitere Metatags relevant.

Tipp 5: Mobile Optimierung

Nicht nur der Inhalt, sondern auch das Design Ihrer Website sollte an die Tatsache angepasst sein, dass mobile Endgeräte genutzt werden, um Ihre Homepage zu besuchen. Ein responsives Webdesign oder sogar der Mobile-First-Ansatz sorgen dafür, dass die Ihre Website auf jedem Endgerät ansprechend aussieht und intuitiv bedienbar ist.

Tipp 6: Pagespeed verbessern

Bei der Nutzung Ihrer Website ist es ausschlaggebend, dass die Ladezeiten für die relevanten Inhalte gering sind. Durch zu lange Ladezeiten verlieren Sie unnötig viele Interessentinnen und Interessenten. Ihren aktuellen Website-Speed können Sie mit kostenfreien Website-Speed-Tests wie Google PageSpeed Insights oder mit dem IONOS Website-Checker testen.

Website-Check

Folgende Punkte sollten beachtet werden, um Ihre Website schneller zu machen:

  • Hosting: Achten Sie beim Hosting auf die notwendige Bandbreite, um alle Nutzendenanfragen zu verarbeiten. Wenn das Angebot in erster Linie auf den nationalen Markt beschränkt ist, achten Sie auf einen Server im Inland. Wenn Sie eine internationale Zielgruppe ansprechen wollen, lohnt sich ein Content Delivery Network (CDN).
  • HTML, CSS und JavaScript: Je mehr Code gelesen und umgewandelt werden muss, desto länger dauert das Laden Ihrer Website. Verwenden Sie daher separate Dateien für CSS und JavaScript und komprimieren Sie Ihren Code. Auch die Programmiertechnik WebAssembly kann genutzt werden.
  • Bilder und externe Inhalte: Mit jedem hinzugefügten Bild oder Foto erhöht sich die Ladezeit der Website. Achten Sie daher darauf, möglichst wenige Elemente von externen Seiten zu laden und Bilder mithilfe von Tools zu komprimieren. Auch SVG-Icons (skalierbare Vektorgrafiken) oder das effiziente Bildformat WebP wirken sich positiv auf die Ladezeit aus.
  • Caching: Nutzen Sie den Browser der Besuchenden, einen Reverse-Proxy-Server oder Cache-Software wie memcached als Cache.

Tipp 7: Crawling

Webcrawler werden eingesetzt, um die Inhalte von Websites automatisiert zu analysieren. Dies ist unter anderem für die Indexierung relevant. Erleichtern Sie Suchmaschinen das Crawling Ihrer Website, indem Sie die Sitemap Ihrer Homepage anpassen. Denken Sie außerdem daran, die robots.txt-Datei der Webpräsenz zu erstellen und alle Unterseiten, die gecrawlt werden sollen, dort aufzulisten. Beachten Sie, die Datei auf dem aktuellen Stand zu halten, wenn sich an Ihrer Websitestruktur etwas verändert.

Tipp 8: Sprechende URLs

Auch die Bedeutung von URLs für SEO sollte nicht unterschätzt werden. Mithilfe von sprechenden URLs können Sie nicht nur Nutzerinnen und Nutzern Ihrer Website einen Überblick darüber verschaffen, wie Ihre Website gegliedert ist. Auch Suchmaschinen profitieren von sprechenden URLs, die Auskunft über die Verzeichnisstruktur der Website geben. Wenn Keywords in der URL enthalten sind, können sprechende URLs sich außerdem positiv auf das Keyword-Ranking auswirken.

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