Viele his­to­ri­sche Be­ge­ben­hei­ten konnten anhand von Ta­ge­buch­auf­zeich­nun­gen bewahrt werden. Das gute alte Log-Buch der Seefahrt ist heute der Blog – ein Wort, zu­sam­men­ge­setzt aus Web und Log, wobei Log als Abkürzung für Logbuch steht. Solche Blogs sind in der Regel chro­no­lo­gisch sortierte Beiträge zu einem be­stimm­ten The­men­kom­plex. Der Betreiber, der Blogger, stellt in ihm wichtige Aspekte aus un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven oder Ent­wick­lungs­sta­di­en dar. Das Ein­rich­ten eines solchen Blogs ist mit WordPress über­schau­bar einfach geworden.

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WordPress – viele Vorteile für einen Blog

Das Content Ma­nage­ment System (CMS) WordPress ist ein beliebtes Tool, mit dem Webseiten, Online-Shops und Blogs auf­ge­setzt werden. Woran liegt das? WordPress ist kostenlos und wird von einer großen Community ständig wei­ter­ent­wi­ckelt. Es gibt mehr als 100.000 Themes und 55.000 Plugins, mit denen sich so gut wie jede Aufgabe einer Website oder eines Blogs lösen lässt. Das CMS ist relativ einfach zu in­stal­lie­ren, noch einfacher zu befüllen und somit sehr un­kom­pli­ziert zu pflegen. Im Prinzip reichen gute Kennt­nis­se eines Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­mes aus, um damit auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Sogar bei der Be­reit­stel­lung von Bildern un­ter­stützt WordPress, indem es ver­schie­de­ne Formate au­to­ma­ti­siert umrechnet.

WordPress-Blog ein­rich­ten auf einen Blick

  1. Das WordPress-Blog-Thema auswählen
  2. Das richtige Hosting für den Blog verwenden
  3. Die perfekte Domain für den WordPress-Blog kreieren
  4. WordPress in­stal­lie­ren und den Blog ein­rich­ten
  5. Das passende Theme auswählen
  6. Wichtige Plugins in­stal­lie­ren
  7. Den Blog mit Inhalten befüllen
  8. Den WordPress-Blog ver­öf­fent­li­chen
  9. Den Blog be­kannt­ma­chen: Social-Media

Einen WordPress-Blog erstellen – Schritt für Schritt

Schritt 1: Das WordPress-Blog-Thema auswählen

Bevor es mit dem Ein­rich­ten eines WordPress-Blogs losgeht, ist die The­men­fin­dung für ein solches Projekt von grund­sätz­li­cher Bedeutung. Warum? Ei­ner­seits, um sich the­ma­tisch fest­zu­le­gen und an­de­rer­seits, um sich ab­zu­gren­zen. Die sorg­fäl­ti­ge Arbeit am Blog-Thema schützt den Ta­ge­buch­schrei­ber auch davor, sich in­halt­lich zu ver­zet­teln. Eigene In­ter­es­sen und Ge­schäfts­ideen gehören bei­spiels­wei­se in diese Über­le­gun­gen. Firmen-Websites werden oft mit Blogs ergänzt, um zum Beispiel die Ent­wick­lung eines Produkts zu do­ku­men­tie­ren, oder die Fir­men­ge­schich­te immer aktuell dar­zu­stel­len. Letztlich geht es darum, po­ten­zi­el­len Usern etwas von all­ge­mei­nem Interesse gut auf­be­rei­tet als (WordPress-)Blog an­zu­bie­ten. Unser Ratgeber Blog-Thema finden geht genau dazu tiefer in die Details. Weitere In­spi­ra­tio­nen sind auch unter Website-Ideen zu finden.

Tipp

Wie machen es andere Webseite-Betreiber? Schauen Sie sich unsere Bran­chen­rat­ge­ber an:

Im IONOS Digital Guide finden sie noch viele weitere An­re­gun­gen.

Schritt 2: Das richtige Hosting für den Blog

Wenn der WordPress-Blog zu­sätz­lich zu einer Homepage ein­ge­rich­tet wird, besteht das Hosting bereits. Wird ein Blog mit WordPress neu erstellt, muss ent­schie­den werden, ob man das CMS WordPress selbst ein­rich­tet oder, ob man einen Hoster wählt, der Hosting für WordPress mit fertig in­stal­lier­tem CMS anbietet. Das hat unter anderem den Vorteil, dass die WordPress-Version inklusive der Skript­spra­che PHP und einer Datenbank bei den so­ge­nann­ten Managed-Varianten immer aktuell und sicher sind.

Tipp

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Bei einer eigenen WordPress-In­stal­la­ti­on zum Ein­rich­ten eines Blogs sollte immer SSL (https://…) dabei sein. Grund­sätz­li­che Kennt­nis­se im Erstellen und Anbinden einer Datenbank (MySQL oder MariaDB) sollten vorhanden sein.

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Schritt 3: Die perfekte Domain für den WordPress-Blog

Die nächste Her­aus­for­de­rung: Der passende Do­main­na­me für den WordPress-Blog. Ideen dafür sollte man schon bei der the­ma­ti­schen Aus­rich­tung des Blogs sammeln.

Der Do­main­na­me sollte mit dem Inhalt des WordPress-Blogs kor­re­spon­die­ren. Seien Sie so konkret wie möglich, ohne dabei aber Ihre Marke zu vergessen. Re­gis­trie­ren Sie mit nur wenigen Klicks Ihre Wunsch-Domain.

Schritt 4: WordPress in­stal­lie­ren und den Blog ein­rich­ten

Es müssen (im Oktober 2021) folgende Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein, um mit WordPress 5.8.1 zu arbeiten:

  • Server mit der PHP-Version 7.4 oder höher und
  • MySQL-Version 5.6 oder MariaDB-Version 10.1 oder höher
  • Webserver mit Apache oder Nginx

Laden Sie sich die aktuelle WordPress-Version herunter und entpacken Sie die ZIP-Datei. Dann trans­fe­rie­ren Sie alle Ver­zeich­nis­se und Dateien per FTP-Client in das ent­spre­chen­de Wur­zel­ver­zeich­nis auf den Server bei Ihrem Hoster. Das sind zirka 2.700 Dateien, was schon etwas dauern kann, je nach Ge­schwin­dig­keit der In­ter­net­ver­bin­dung.

Dann erstellen Sie in ihrem Account eine neue Datenbank. Die dazu nötigen Schritte sind bei den meisten Anbietern gut erklärt und fast intuitiv nach­zu­voll­zie­hen. Die Datenbank-Zu­gangs­da­ten sichern Sie in der Do­ku­men­ta­ti­on Ihres WordPress-Blogs. Laden Sie die Datei wp-config-sample.php aus dem Root-Ver­zeich­nis herunter und benennen Sie diese in wp-config.php um. An­schlie­ßend tragen Sie dort mit einem Editor die Datenbank-Zu­gangs­da­ten ein:

define('DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen');
define('DB_USER', 'benutzername_hier_einfuegen');
define('DB_PASSWORD', 'passwort_hier_einfuegen');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('DB_CHARSET', 'utf8');

Achten Sie auf exakte Hoch­kom­ma­ta, sonst funk­tio­niert der Zugriff nicht. Unter diesen Angaben befindet sich die Web­adres­se für den Si­cher­heits­schlüs­sel:

https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/

Einfach im Browser aufrufen und Sie erhalten zufällig ge­ne­rier­te Zei­chen­fol­gen, die per Copy & Paste an der vor­ge­ge­be­nen Stelle in der wp-config.php aus­ge­tauscht werden. Das ver­bes­sert die Si­cher­heit des CMS ganz erheblich. Die acht Code­zei­len sehen (auf eine Zeile gekürzt) so aus:

define('XYZ_KEY','z64+)HO+%GB?a2k6)eE;@z:?kF(5I)L4-!@&PN<7OYKy,Ur|8E$RRxO}%U;');

In der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei kann zu­sätz­lich ein Präfix für die Da­ten­bank­ta­bel­len gewählt werden, zum Beispiel

$table_prefix  = 'testblog_';

Das erschwert po­ten­zi­el­len An­grei­fern den Zugriff auf die Datenbank.

Die Datei wp-config.php wird dann in das Root-Ver­zeich­nis der WordPress-In­stal­la­ti­on für Ihren Blog hoch­ge­la­den. Damit ist alles bereit zu In­stal­la­ti­on. Rufen Sie nun im Browser auf:

https://example.org/wp-admin/install.php

Danach steht die „nackte“ WordPress-In­stal­la­ti­on ohne Theme, ohne Plugins und ohne Inhalte bereit. Die grund­sätz­li­chen Ein­stel­lun­gen im WordPress-Dashboard sowie das Hin­zu­fü­gen von Nutzern, Themes, Plugins, Medien, Seiten und Beiträgen sind im IONOS-Ratgeber WordPress-Seite erstellen an­schau­lich und de­tail­liert be­schrie­ben.

New call-to-action

Schritt 5: Das passende Theme für den WordPress-Blog

Ein ge­eig­ne­tes WordPress-Theme für den Blog aus­zu­wäh­len, gehört zur ge­dank­li­chen Vorarbeit, damit Inhalt und Form Hand in Hand gehen. Ein solches Theme muss responsiv sein, sich also in der Dar­stel­lung an alle gängigen Bild­schir­me vom Smart­phone bis zum PC anpassen. Die Ent­wick­ler sollten sparsam mit dem Code um­ge­gan­gen sein (Stichwort „schlank“) und die Ein­stel­lun­gen innerhalb des Themes sind am besten intuitiv nach­voll­zieh­bar.

Allein die wordpress.org-Website bietet schon mehr als 4.000 Themes an. Einen Anhalt für die Be­liebt­heit sind die Down­load­zah­len der Themes. Sogar aus den mit Jah­res­zah­len be­zeich­ne­ten WordPress-eigenen Themes – aktuell ist das „Twenty Twenty-One“ – lässt sich allerhand „her­aus­ho­len“. Achten Sie bei der Auswahl Ihres fa­vo­ri­sier­ten Themes auf das „Klein­ge­druck­te“. In vielen Fällen ist der volle Funk­ti­ons­um­fang an eine kos­ten­pflich­ti­ge Pro-Version gebunden, und dabei werden immer häufiger Abo-Modelle angeboten.

Schritt 6: Wichtige Plugins in­stal­lie­ren

Plugins ergänzen WordPress um viel­fäl­ti­ge Funk­tio­nen. Bei der Auswahl von WordPress-Plugins muss die Kom­pa­ti­bi­li­tät mit der aktuellen WordPress-Version beachtet werden. Wurde ein Plugin aus­pro­biert und für un­taug­lich befunden, sollte es gelöscht werden, damit der ein­ge­rich­te­te WordPress-Blog nicht aus­ge­bremst wird (das gilt auch für Themes). In­zwi­schen fallen auch für viele Er­wei­te­run­gen Kosten an, wenn man den vollen Funk­ti­ons­um­fang nutzen möchte.

Welche Plugins gehören in einen WordPress-Blog? Wichtig sind unter anderem:

  • Cookie-Consent-Modul, das den An­sprü­chen der DSGVO genügt: Complianz
  • Kon­takt­for­mu­lar-Plugin: Mit dem kos­ten­frei­en Contact Form 7 ist schon vieles machbar, wenn man ein wenig in die Details einsteigt.
  • Anti-Spam-Plugin, vor allem, wenn Kom­men­ta­re zu­ge­las­sen sind: Bekannt ist Akismet – kos­ten­frei für nicht kom­mer­zi­el­le Blogs.
  • Be­gren­zung der An­mel­de­ver­su­che als Schutz vor Brute Force Attacken: Limit Login Attempts oder Limit Attempts
  • ein Plugin für die Such­ma­schi­nen-Op­ti­mie­rung wie Yoast SEO oder All in One SEO
  • Sichern der Datenbank, besonders vor Versions-Updates: Up­draft­Plus WordPress Backup Plugin
  • Autor und Datum von Beiträgen verbergen, zum Beispiel mit Hide/Remove Metadata
  • für einen even­tu­el­le Umzug der kom­plet­ten Seite: Du­pli­ca­tor oder Bulk Move
  • zum Du­pli­zie­ren von WordPress-Seiten: Duplicate Page oder Yoast Duplicate Post
  • Slider- und/oder Galerie-Plugins, falls diese nicht schon im Theme enthalten sind
  • Plugins für die Ein­bin­dung von Social Media, wenn nicht schon im Theme dabei

Vor der In­stal­la­ti­on eines Plugins lohnt ein Klick auf „Weitere Details“ (unter dem Button „Jetzt in­stal­lie­ren“). Die Anzahl der In­stal­la­tio­nen und Be­wer­tun­gen sind ein recht guter Indikator für die Qualität eines WordPress-Plugins.

Schritt 7: Den Blog mit Inhalten befüllen

Bevor Ihre Gedanken in Beiträge sprudeln, sind Pflicht­an­ga­ben nötig, die den An­for­de­run­gen der DSGVO genügen müssen:

  • Impressum: Das ist Pflicht, wenn mit dem Blog Geld verdient werden soll, wozu selbst schon ein kleines Wer­be­ban­ner zählt.
  • Da­ten­schutz­er­klä­rung: Wenn ein Kon­takt­for­mu­lar verwendet wird, ist dort ein Ein­ver­ständ­nis zur Erhebung und Spei­che­rung der Daten des Absenders ein­zu­ho­len, am besten mit einer Checkbox über dem Sende-Button.

Es gibt diverse Ge­ne­ra­to­ren mit un­ter­schied­li­cher Rechts­si­cher­heit. In Web­bau­käs­ten gehören solche Pflicht­an­ga­ben schon zum Portfolio.

Zu den weiteren Basics gehört ein Logo, das für den Blog steht. Bei Firmen-Blogs, die eine Homepage ergänzen, ist das in den meisten Fällen schon vorhanden. Bei per­sön­li­chen Internet-Ta­ge­bü­chern empfiehlt sich eine Ei­gen­krea­ti­on, für die IONOS mit Rat und Tat zur Seite steht.

Tipp

Lassen Sie sich un­ter­stüt­zen beim Erstellen Ihres Logos. Hier gibt es viele Logo-Designs, und das völlig gratis!

Denken Sie auch an das so genannte Favicon – ein kleines Symbol im Browser-Tab. Dieses WordPress-Favicon erscheint dort anstelle des WordPress-„W“, was sich positiv auf die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung auswirkt und beim Besucher einen pro­fes­sio­nel­len Eindruck hin­ter­lässt. Im Cus­to­mi­zer des Themes sind auch die Grö­ßen­an­for­de­run­gen zu finden.

Das Kon­takt­for­mu­lar eines WordPress-Blogs ist ebenfalls eine un­ver­zicht­ba­re Seite. Das ei­gent­li­che Formular wird zumeist mit einem Shortcode [/] ein­ge­bun­den, im Falle von Contact Form 7 zum Beispiel mit:

[contact-form-7 id="1" title="Mein Blog-Kontakt"]

Solcher Code kann in jedem Beitrag oder auf jeder Seite eines WordPress-Blogs ein­ge­setzt werden, und das zuvor ein­ge­rich­te­te Kon­takt­for­mu­lar erscheint dort.

Wer einen WordPress-Blog erstellt hat und betreibt, verfolgt damit ja eine (meist per­sön­li­che) Absicht. Es macht einen seriösen Eindruck, davon etwas auf einer Über-mich-Seite preis­zu­ge­ben. Die Tiefe der Details und das Por­trät­fo­to bleiben den eigenen In­ten­tio­nen vor­be­hal­ten.

Das ei­gent­li­che Internet-Tagebuch, der Blog, besteht in WordPress in der Regel aus Beiträgen (Posts), die mit Ka­te­go­rien und ihrem Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum sehr gut zu struk­tu­rie­ren sind. Gut ein­ge­rich­te­te Ka­te­go­rien sind ein re­gel­rech­tes Struktur-Geheimnis für einen WordPress-Blog!

Wird eine statische, zuvor erstellte WordPress-Start­sei­te aus­ge­wählt, lassen sich dort mit Widgets im Theme die letzten Beiträge meist an be­lie­bi­gen Stellen und in wählbarem Umfang auflisten. Mit diesen Widgets ist es möglich, auch viele de­fi­nier­te Inhalte an be­lie­bi­gen Po­si­tio­nen der Blog-Seite po­si­tio­nie­ren. Eine statische Start­sei­te könnte somit auch die „Über mich“-Seite sein.

Die Beiträge (Posts) habe als wichtiges Element eine Über­schrift. Sie soll neugierig machen und zum Lesen anregen. Über­schrif­ten sind zudem ein wichtiges SEO-Kriterium. Jeder Beitrag sollte mit einem eigenen Title-Tag ergänzt werden – be­reit­ge­stellt von einem SEO-Plugin. Der Text hat gute Chancen auf zahl­rei­che Leser, wenn er kurz und knackig das We­sent­li­che erfasst. Eine gute Glie­de­rung mit Zwi­schen­über­schrif­ten er­leich­tert das Lesen. Und es sollten immer wieder bestimmte, the­men­re­le­van­te Keywords benutzt werden.

Ge­schich­ten bestehen nicht nur aus Text, sondern ebenso aus Bildern. Rechnen Sie Fotos vor dem Hochladen herunter, denn die maximale Da­tei­grö­ße für Uploads ist begrenzt. Mit 1.920 Pixeln an der langen Bildseite ist man immer auf der sicheren Seite. Beim Ein­pfle­gen der Bilder in die WordPress-Mediathek werden der „Al­ter­na­ti­ve Text“ und der „Titel“ in den Anhang-Details eines Bildes gern vergessen. Beide Tags sind für das Bilder-SEO wichtig. Und Vorsicht: Bei sorglosem Umgang mit dem Ur­he­ber­recht drohen ganz schnell Ab­mah­nun­gen, die ins Geld gehen können. Mit einer sauberen Quel­len­an­ga­be oder eignen Fotos ist man auf der sicheren Seite.

Ein einmal ein­ge­rich­te­ter WordPress-Blog lebt von der In­ter­ak­ti­on mit den Usern. Kom­men­ta­re beleben den Blog, bergen jedoch auch Gefahren, indem sie Kommentar-Spam anlocken. Hier gilt es, sich per ge­eig­ne­tem Plugin gut zu schützen. In der Da­ten­schutz­er­klä­rung muss ein Hinweis zur Kom­men­tar­mög­lich­keit auf­ge­nom­men werden. Zudem ist ein Da­ten­schutz-Hinweis auf der Kom­men­tar­sei­te zweck­mä­ßig, ähnlich wie beim Kon­takt­for­mu­lar. Wenn der WordPress-Blog am Anfang steht, sollten Kom­men­ta­re von Hand frei­ge­ge­ben werden, um zu erkennen, wie sich das Publikum verhält.

Weitere Er­leich­te­run­gen für Kom­men­ta­to­ren lassen sich später ganz einfach anpassen.

Ist ein WordPress-Blog so er­folg­reich, dass er Wer­be­flä­chen verkaufen kann, müssen diese in jedem Fall ge­kenn­zeich­net werden. Dazu genügt zum Beispiel ein Hinweis wie „Für diese XYZ-Emp­feh­lun­gen erhalte ich eine Provision, wenn Sie etwas kaufen“ oder der schlichte Hinweis „Werbung“ be­zie­hungs­wei­se „Anzeige“. Über nicht ge­kenn­zeich­ne­te Promotion sind schon Prozesse geführt (und auch verloren) worden.

Schritt 8: Go live – WordPress-Blog ver­öf­fent­li­chen

Alles ist ein­ge­pflegt, die ersten Blog-Einträge sind ge­schrie­ben, Korrektur gelesen und sind endlich ver­öf­fent­licht – in der Hoffnung auf eine schnell wachsende Fan­ge­mein­de. Es gibt Hilfs­mit­tel, eine Website bekannt zu machen. Allein in Deutsch­land gibt es ge­schätz­te 300.000 Blogger. Das un­ter­streicht, wie wichtig es ist, sich mit guten Inhalten, sauberer Struktur und einem in­tel­li­gen­ten Marketing aus der Masse her­aus­zu­he­ben.

Wenn es darum geht, mit einem Blog Geld zu verdienen, ist die Kenntnis der Web­zu­grif­fe mit allen da­zu­ge­hö­ri­gen Details un­er­läss­lich. Was sind die wich­tigs­ten Kenn­zah­len? Das verrät Ihnen der IONOS-Ratgeber Blog-Analyse. Und mit Tipps für das WordPress-SEO kann dann fast nichts mehr schief gehen.

Kurz zu­sam­men­ge­fasst einige wichtige Tipps, um mit Ihrem WordPress-Blog auf die Über­hol­spur zu kommen:

  • In­for­mie­ren Sie sich über Ihre po­ten­zi­el­le Ziel­grup­pe: Wünsche, Kauf­in­ter­es­sen, Probleme, Ängste. Lassen Sie dieses Wissen geschickt in Ihre Posts ein­flie­ßen.
  • Das geht einher mit der Keyword-Recherche: Wonach wird gesucht, was in­ter­es­siert, was wird gekauft?
  • Die URLs der Blog­bei­trä­ge sollten „sprechen“, wie zum Beispiel „https://example.org/fo­to­gra­fie/tipps-fuer-mi­ni­ma­lis­ti­sche-fotos“. Ein Link wie „https://example.org/?p=987“ ist dagegen kaum hilfreich.
  • Schreiben Sie ge­dank­lich schlüs­si­ge Texte und fordern Sie – je nach Thema und Ziel­stel­lung des WordPress-Blogs – zum Handeln auf. Bauen Sie dazu ein „Call to Action“-Element (CTA) ein.
  • Verlinken Sie the­ma­tisch passende Posts innerhalb Ihres Blogs un­ter­ein­an­der, und das am besten mit Keywords.
  • Für Bilder in der Mediathek immer be­schrei­ben­de Da­tei­na­men und Alt-Texte verwenden.
  • Bitten Sie andere Blogger, auf Ihre Artikel zu verlinken. Stichwort: Backlinks.
  • Beiträge sollten schnell, also mit wenigen Klicks er­reich­bar sein.
  • Sehr hilfreich ist, den Content mit ta­bel­la­ri­schen Über­sich­ten, knackig ge­glie­der­ten Listen oder passenden Videos (Achtung: Ur­he­ber­recht!) auf­zu­lo­ckern.
  • Um­fang­rei­che Artikel (Posts) sollten ein In­halts­ver­zeich­nis haben.
Tipp

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Ein Blogger ist ja ei­gent­lich ein Mul­ti­funk­ti­ons-„Werkzeug“: Autor und Reporter, dazu Fotograf, der eigene Korrektor, oft auch Pro­gram­mie­rer und SEO-Experte in einer Person. Um sich vor Über­las­tung zu bewahren, wurden diverse Blogging-Tools ent­wi­ckelt.

Schritt 9: Blog be­kannt­ma­chen mit Social Media

Für den er­folg­reich ein­ge­rich­te­ten WordPress-Blog dient Social Media dazu, sich mit anderen auf der Basis von ver­schie­de­nen Ge­mein­sam­kei­ten zu vernetzen. Damit jemand von Ihrem WordPress-Blog erfährt, sind Soziale Netzwerke eine gute kos­ten­lo­se Wer­be­büh­ne – auch wenn Sie hier ebenfalls Arbeit rein­ste­cken müssen.

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Social-Media-Kanäle nützen Bloggern in erster Linie dadurch, dass Blog-Inhalte auf anderen Ver­brei­tungs­we­gen bekannt gemacht werden können. Das kann neue Leser für Ihren Blog ge­ne­rie­ren – wenn Sie ent­spre­chend viele Follower auf Ihren Social-Media-Profilen haben. Was also tun?

  • In­for­mie­ren Sie Ihre Freunde, Abon­nen­ten, Follower, wenn ein neuer Blog-Beitrag er­schie­nen ist.
  • Setzen Sie ziel­füh­ren­de #hashtags ein.
  • Plat­zie­ren Sie in Ihrem Blog die Social-Media-Icons mit Links zu Ihren Accounts. Das direkte Einbinden von Accounts außerhalb der EU ist da­ten­schutz­recht­lich ab­zu­si­chern.
  • Wenn ein Social-Media-Kanal genutzt wird, muss er auch aktiv bespielt werden. Dazu gehören neben re­gel­mä­ßi­gen Posts oder Stories auch korrekte Bildmaße und knappe, in­for­mie­ren­de Texte.
  • Folgen Sie in­ter­es­san­ten Usern.
Fazit

Wenn Sie Ihren ersten WordPress-Blog erstellen, beginnen Sie mit kleinen Schritten. Probieren geht über Studieren – mehr ist immer möglich, und ge­sam­mel­te Er­fah­run­gen sind ein guter Ratgeber. Weitere Tipps finden Sie im Ratgeber Blog erstellen.

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