Das bereits im Jahr 2000 ver­öf­fent­lich­te Open-Source-Programm TYPO3 zählt zu den be­lieb­tes­ten Content-Ma­nage­ment-Systemen. Wie richten Sie dieses ein und nutzen es als Basis für Ihre Website?

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Was ist TYPO3?

TYPO3, das seit Oktober 2012 offiziell unter dem Namen TYPO3 CMS ver­trie­ben wird, ist ein platt­form­un­ab­hän­gi­ges Content-Ma­nage­ment-System, das ur­sprüng­lich von Kasper Skårhøj ent­wi­ckelt wurde. Es ist in der Skript­spra­che PHP ge­schrie­ben und steht unter der GNU-GPL-Lizenz, was die Mitarbeit der sehr großen Community von Beginn an stark gefördert hat: So stehen mitt­ler­wei­le tausende kos­ten­freie Ex­ten­si­ons von Dritt­an­bie­tern zur Verfügung, mit deren Hilfe sich der Funk­ti­ons­um­fang von TYPO3 beliebig erweitern lässt. Als Datenbank-Ma­nage­ment-System für ein TYPO3-Projekt können Sie alle gängigen SQL-basierten Lösungen wie den Klassiker MySQL oder Al­ter­na­ti­ven wie MariaDB und Post­greS­QL einsetzen.

Hinweis

TYPO3 zählt aufgrund seiner Kom­ple­xi­tät nicht unbedingt zu den ein­steig­er­freund­lichs­ten Lösungen auf dem Markt. Wer jedoch die er­for­der­li­che Geduld und Zeit mitbringt, kann nahezu jeden Typ von Website mit TYPO3 erstellen. Die Open-Source-Lösung zeigt ins­be­son­de­re dann ihre Stärken, wenn es darum geht, ein oder mehrere Web­pro­jek­te im Team zu verwalten. Außerdem ist TYPO3 eine aus­ge­zeich­ne­te Wahl für mehr­spra­chi­ge Websites.

TYPO3 ein­rich­ten und in­stal­lie­ren: Vor­aus­set­zun­gen und Vor­ge­hens­wei­se

Wenn Sie Ihre eigene TYPO3-Website erstellen wollen, gilt es zunächst, die passenden Hosting-Struk­tu­ren zu schaffen. So benötigen Sie ei­ner­seits ein Hardware-Setup mit genügend Spei­cher­platz und Re­chen­power für das Content-Ma­nage­ment-System inklusive aller ver­wen­de­ten Er­wei­te­run­gen. An­de­rer­seits müssen ein Webserver mit PHP-Un­ter­stüt­zung (z. B. Apache, NGINX oder IIS) sowie eine SQL-Datenbank wie die bereits genannten MySQL, MariaDB oder Post­greS­QL in­stal­liert sein. Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Webserver benötigen Sie darüber hinaus einen FTP-Client wie FileZilla.

Tipp

Im Artikel „Wie erstellt man eine Website?“ gehen wir genauer auf die ver­schie­de­nen Aspekte bei der Planung und Umsetzung eines Web­auf­tritts ein.

Ent­schei­den Sie sich also im ersten Schritt, ob Sie einen eigenen Server betreiben oder ob Sie TYPO3 und die er­for­der­li­chen Web­pro­gram­me im Re­chen­zen­trum eines Hosting-Providers hosten möchten. An­schlie­ßend in­stal­lie­ren Sie die genannten Server- und Datenbank-An­wen­dun­gen, wobei Sie sich an Software-Stacks wie LAMP oder XAMPP ori­en­tie­ren können, die ein perfekt auf­ein­an­der ab­ge­stimm­tes Paket mit ent­spre­chen­den Kom­po­nen­ten aufweisen.

Hinweis

Hosting-Provider und Homepage-Anbieter bieten häufig spezielle In­stal­la­ti­ons­ser­vices für Content-Ma­nage­ment-Systeme an. Mit TYPO3 Hosting hat IONOS eine solche Lösung für TYPO3 im Re­per­toire, bei der Sie nicht nur die er­for­der­li­chen Server-Res­sour­cen erhalten, sondern das CMS inklusive Datenbank, FTP-Client und Webserver auch mit wenigen Klicks über das IONOS App Center in­stal­lie­ren können.

Sobald Sie das er­for­der­li­che Hardware- und Software-Gerüst für TYPO3 ein­ge­rich­tet haben, können Sie das Content-Ma­nage­ment-System in­stal­lie­ren. Hierfür müssen Sie die In­stal­la­ti­ons­da­tei­en auf der of­fi­zi­el­len TYPO3-Website her­un­ter­la­den, via FTP auf den Webspace über­tra­gen und den Server mit einer gültigen Domain-Adresse ver­knüp­fen.

Domain-Check

Haben Sie diesen Schritt durch­ge­führt, starten Sie die In­stal­la­ti­on, indem Sie die Start­sei­te Ihrer neuen TYPO3-Website im Browser Ihrer Wahl aufrufen und danach den An­wei­sun­gen des Ein­rich­tungs­as­sis­ten­ten folgen. Eine aus­führ­li­che Be­schrei­bung der er­for­der­li­chen In­stal­la­ti­ons­schrit­te inklusive der Ver­knüp­fung mit dem Datenbank-Ma­nage­ment-System finden Sie in unserer In­stal­la­ti­ons­an­lei­tung für TYPO3.

Website mit TYPO3 erstellen: Schritt-für-Schritt-Tutorial

Nach der In­stal­la­ti­on können Sie damit beginnen, Ihre erste TYPO3-Website zu erstellen. Wie für Content-Ma­nage­ment-Systeme üblich, bietet auch TYPO3 ein Backend, über das Sie alle re­le­van­ten Aufgaben erledigen können. Um Ihnen den Einstieg in das Backend und die Website-Er­stel­lung mit TYPO3 zu ver­ein­fa­chen, haben wir die wich­tigs­ten Schritte auf dem Weg zur ersten TYPO3-Seite für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

Tipp

Sie sind Fotograf, Hand­wer­ker oder haben ein eigenes Re­stau­rant und wollen Ihre erste eigene Website erstellen? Dann schauen Sie in unsere Artikel für folgende Branchen rein:

Schritt 1: Im TYPO3-Backend anmelden

Für die Anmeldung im TYPO3-Backend benötigen Sie die Login-Daten, die Sie bei der vor­an­ge­gan­ge­nen In­stal­la­ti­on erstellt haben. Rufen Sie über Ihren Browser die URL https://domain-der-website/typo3 auf (setzen Sie an dieser Stelle Ihre eigene Domain ein) und geben Sie den ent­spre­chen­den Nut­zer­na­men sowie das Passwort ein.

Bild: TYPO3-Backend-Anmeldung
Sobald Sie neue Benutzer angelegt haben, können sich diese ebenfalls mit ihren in­di­vi­du­el­len An­mel­de­da­ten im TYPO3-Backend anmelden.
Tipp

Was kostet eine Website ei­gent­lich? Wir haben die wich­tigs­ten Kos­ten­punk­te in einem separaten Artikel für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

Schritt 2: Backend-Sprache umstellen

Das TYPO3-Backend erscheint stan­dard­mä­ßig in eng­li­scher Sprach­aus­ga­be, hält jedoch ein­satz­fer­ti­ge Pakete für diverse weitere Sprachen bereit. Wollen Sie die Be­nut­zer­ober­flä­che also z. B. lieber auf Deutsch nutzen, müssen Sie nur das ent­spre­chen­de Paket in­stal­lie­ren. Wählen Sie zu diesem Zweck den Eintrag „Main­ten­an­ce“ im linken Sei­ten­me­nü aus und drücken Sie im Anschluss auf die Option „Manage Languages“.

Bild: Maintenance-Menü im TYPO3-Backend
Per Klick auf das Ka­che­li­tem oben links können Sie das linke Sei­ten­me­nü aus­klap­pen – an­dern­falls sehen Sie aus­schließ­lich die Icons der ver­füg­ba­ren Menüs.

Klicken Sie auf „Add language“ und danach in der Zeile „German“ auf das Plus-Zeichen. Die Sprache wurde damit aktiviert und lässt sich nun über den Download-Button her­un­ter­la­den. Im Anschluss sehen Sie eine ent­spre­chen­de Er­folgs­mel­dung.

Bild: Hinzugefügtes TYPO3-Sprachpaket
Hin­zu­ge­füg­te Sprach­pa­ke­te lassen sich in TYPO3 jederzeit wieder entfernen.

Im Ad­mi­nis­tra­to­ren­me­nü „User Settings“, das sich über die Schalt­flä­che „Admin“ (befindet sich oben rechts) öffnen lässt, können Sie nun Deutsch als prä­fe­rier­te Sprache auswählen und die Än­de­run­gen über den Save-Button speichern.

Tipp

In manchen Fällen ist es notwendig, dass Sie sich aus dem Backend ab- und danach erneut anmelden, damit TYPO3 die neuen Sprach­ein­stel­lun­gen übernimmt.

Schritt 3: Benutzer(gruppen) erstellen

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist das Ad­mi­nis­tra­to­ren­kon­to das einzige Nut­zer­kon­to, mit dem Sie auf das Backend zugreifen können, um Ihre TYPO3-Website zu erstellen. Sollen auch andere Personen die Website mit­ge­stal­ten und im späteren Verlauf mit Content versorgen, müssen Sie ent­spre­chen­de Benutzer und Be­nut­zer­grup­pen anlegen. Gleiches gilt, wenn Sie Ihren Website-Besuchern die Mög­lich­keit gewähren wollen, sich auf Ihrer Seite zu re­gis­trie­ren, um Zugang zu spe­zi­fi­schen Inhalten zu erhalten.

Beginnen Sie am besten damit, eine erste Be­nut­zer­grup­pe für alle Personen, die an der Kreation und Ver­wal­tung der TYPO3-Website beteiligt sind, zu erstellen. Hierfür klicken Sie im Sei­ten­me­nü auf „Backend-Benutzer“, wählen in der oberen Liste „Backend-Be­nut­zer­grup­pen“ aus und drücken dann auf „Neuen Datensatz erstellen“:

Bild: Backend-Benutzergruppen hinzufügen in TYPO3
Durch die Er­stel­lung von Be­nut­zer­grup­pen müssen Sie die Zu­griffs­rech­te später nicht jedem neuen User einzeln zuweisen.

Geben Sie einen Namen für die neue Be­nut­zer­grup­pe ein und wechseln Sie in den Tab „Zu­griffs­lis­te“. Setzen Sie bei den ge­wünsch­ten Einträgen ein Häkchen und klicken auf „Speichern“, um die erteilten Rechte für diese Be­nut­zer­grup­pe zu über­neh­men:

Bild: Zugriffsliste TYPO3-Backend
In der Zu­griffs­lis­te legen Sie für jede Be­nut­zer­grup­pe fest, auf welche Module zu­ge­grif­fen werden kann.

Ist die Gruppe erstellt und ge­spei­chert, ist es an der Zeit, ein erstes Be­nut­zer­kon­to anzulegen. Kehren Sie hierfür in das Menü „Backend-Benutzer“ zurück und wählen Sie dieses Mal den gleich­na­mi­gen Punkt „Backend-Benutzer“. Klicken Sie auch in diesem Fall auf „Neuen Datensatz erstellen“ und geben Sie an­schlie­ßend den ge­wünsch­ten Nut­zer­na­men sowie ein vor­läu­fi­ges Passwort für diesen Zugang an. Unter „Ver­füg­ba­re Objekte“ finden Sie die zuvor angelegte Be­nut­zer­grup­pe, die Sie dem neuen Account durch einfaches Anklicken zuweisen können:

Bild: Benutzer anlegen in TYPO3
Falls Sie mehrere Be­nut­zer­grup­pen für Ihre TYPO3-Website erstellt haben, können Sie einem User auch mehr als eine Gruppe zuordnen.

Schritt 4: TYPO3-Template und andere Ex­ten­si­ons in­stal­lie­ren

Wenn Sie mit TYPO3 Seiten erstellen wollen, spielen Templates und andere Er­wei­te­run­gen eine wichtige Rolle. Ex­ten­si­ons helfen Ihnen dabei, das eigene Projekt genau nach Ihren Vor­stel­lun­gen zu gestalten. Haben Sie eine in­ter­es­san­te Ge­stal­tungs­vor­la­ge (oder eine andere Extension) gefunden, die Sie für Ihre Web­an­wen­dung nutzen möchten, können Sie sie im­por­tie­ren und aus­pro­bie­ren. Vor­aus­set­zung ist, dass die Er­wei­te­rung mit der von Ihnen ver­wen­de­ten TYPO3-Version kom­pa­ti­bel ist.

zIgtDAWS84c.jpg Zur Anzeige dieses Videos sind Cookies von Dritt­an­bie­tern er­for­der­lich. Ihre Cookie-Ein­stel­lun­gen können Sie hier aufrufen und ändern.

Im ersten Schritt laden Sie die jeweilige Extension auf Ihren PC herunter. Ty­pi­scher­wei­se handelt es sich bei der her­un­ter­ge­la­de­nen Datei um eine .zip- oder eine .t3x-Datei, wobei Sie in beiden Fällen keinerlei Än­de­run­gen vornehmen müssen, um die Extension in TYPO3 zu im­por­tie­ren. Hierfür rufen Sie im TYPO3-Backend das Menü „Er­wei­te­run­gen“ auf und klicken dort auf den Button „Er­wei­te­rung hochladen“. An­schlie­ßend geben Sie mit „Durch­su­chen…“ den lokalen Spei­cher­ort der Datei an und starten danach über den „Hochladen“-Button den Import:

Bild: Erweiterungen installieren in TYPO3
In der Spalte „A/D“ können Sie in­stal­lier­te TYPO3-Ex­ten­si­ons jederzeit ak­ti­vie­ren bzw. de­ak­ti­vie­ren (mit Ausnahme der Kern-Module, für die der ent­spre­chen­de Button fehlt

TYPO3 im­por­tiert und in­stal­liert die Er­wei­te­rung au­to­ma­tisch. Erfordert diese die In­stal­la­ti­on weitere Ex­ten­si­ons, in­for­miert Sie das Content-Ma­nage­ment-System in Form einer ent­spre­chen­den Meldung. War der Import er­folg­reich, finden Sie die Extension fortan in der Auf­lis­tung in­stal­lier­ter Er­wei­te­run­gen.

Hinweis

TYPO3-Er­wei­te­run­gen werden haupt­säch­lich von der Community ent­wi­ckelt und im of­fi­zi­el­len TYPO3 Extension Re­po­si­to­ry zum kos­ten­frei­en Download ver­öf­fent­licht. Ex­ten­si­ons können das Content-Ma­nage­ment-System sowohl um neue Funk­tio­nen als auch um neue Editoren oder Layouts und Designs (Templates) erweitern.

Schritt 5: TYPO3-Seiten erstellen

Nachdem Sie das CMS er­folg­reich ein­ge­rich­tet und grund­le­gend kon­fi­gu­riert haben, können Sie nun damit beginnen, Ihre TYPO3-Website zu erstellen. Dabei besteht die erste Aufgabe auf dem Weg zum eigenen Web­pro­jekt darin, Seiten anzulegen, die Sie im Anschluss mit Inhalten füllen können. Hierfür benötigen Sie das Webmodul „Seite“, das sich auf die bewährte Weise – über das linke Sei­ten­me­nü – öffnen lässt. TYPO3 zeigt Ihnen daraufhin den Sei­ten­baum Ihrer Website an, der zu Beginn natürlich noch leer ist. Klicken Sie per Rechts­klick auf Ihr Projekt und wählen Sie im auf­pop­pen­den Menü die Option „Neue Un­ter­sei­te“:

Bild: TYPO3: Neue Unterseite anlegen
Nachdem Sie eine neue TYPO3-Seite erstellt haben, erscheint diese im Sei­ten­baum.

Für die neue Seite können Sie nun folgende Ein­stel­lun­gen treffen:

  • Allgemein: In diesem Tab legen Sie den Seitentyp, den Titel der Seite im Backend und das URL-Segment fest. Zu­sätz­lich zu diesen Pflicht­an­ga­ben können Sie einen al­ter­na­ti­ven Na­vi­ga­ti­ons­ti­tel sowie einen Un­ter­ti­tel bestimmen.
  • Metadaten: In den Metadaten einer TYPO3-Seite prä­sen­tie­ren Sie eine in­halt­li­che Zu­sam­men­fas­sung des Sei­ten­in­halts sowie passende Schlag­wor­te (Meta-Tags). Zudem können Sie hier den Namen und die Mail­adres­se des Autors sowie den Zeitpunkt der letzten Sei­ten­ak­tua­li­sie­rung eintragen.
  • SEO: Im SEO-Reiter machen Sie Ihre TYPO3-Seiten fit für Google und Co., indem Sie den Title und die De­scrip­ti­on de­fi­nie­ren und Ein­stel­lun­gen zur Sei­ten­in­de­xie­rung treffen.
  • Soziale Medien: An dieser Stelle bietet TYPO3 die Mög­lich­keit, den Facebook Open Graph sowie die Twitter Card für die jeweilige Seite zu be­ar­bei­ten (Titel, Be­schrei­bung, Bild).
  • Er­schei­nungs­bild: Unter „Er­schei­nungs­bild“ wählen Sie das Sei­ten­lay­out für Front- und Backend.
  • Verhalten: Unter diesem Reiter finden Sie u. a. ver­schie­de­ne Ein­stel­lun­gen zum Caching sowie zum Verhalten der Seite bei Ver­lin­kun­gen (URL-Alias, Linkziel).
  • Res­sour­cen: Die Aus­zeich­nung von Dateien und Ty­po­Script-Kon­fi­gu­ra­tio­nen, die mit der Seite verknüpft sind, nehmen Sie im Res­sour­cen-Tab vor.
  • Sprache: Hier finden Sie Ein­stel­lungs­op­tio­nen für mehr­spra­chi­ge TYPO3-Web­pro­jek­te.
  • Zugriff: Hier legen Sie fest, ob und wann die Seite ver­öf­fent­licht werden soll und welche Be­nut­zer­grup­pen Zu­griffs­rech­te besitzen sollen.
  • Ka­te­go­rien: Haben Sie Ka­te­go­rien für Ihre Seiten erstellt, können Sie die aktuell aus­ge­wähl­te Seite in diesem Tab einer oder mehreren davon zuordnen.
  • Hinweise: Einträge an dieser Stelle dienen Ihnen als re­dak­tio­nel­le Stütze. Tragen Sie Notizen, Er­in­ne­run­gen und To-dos ein, die die jeweilige Ein­zel­sei­te betreffen.
Tipp

Bei der in­halt­li­chen Ge­stal­tung Ihrer Website können Sie heut­zu­ta­ge auf eine Vielzahl von prak­ti­schen Pro­gram­men und KI-Tools zu­rück­grei­fen. Mehr erfahren Sie in unseren separaten Artikeln über Website-Programme, die besten KI-Websites und die besten KI-Text-Ge­ne­ra­to­ren.

Schritt 6: Inhalte hin­zu­fü­gen: Beispiel Bilder

Nun ist es an der Zeit, die er­stell­ten TYPO3-Seiten mit Inhalten zu füllen. Zu diesem Zweck wählen Sie die jeweilige Seite im Sei­ten­baum aus und auf den Button „Inhalt“, über den sich neue In­halts­ele­men­te erstellen lassen. Es öffnet sich ein neues Menü, in dem Sie den Typ des neuen Contents de­fi­nie­ren können. Zu­sätz­lich zu klas­si­schen Elementen wie Über­schrif­ten, Text, Bildern, Auf­zäh­lun­gen oder Tabellen sind an dieser Stelle u. a. diverse Menüs sowie einige Formulare aus­wähl­bar.

Bild: Inhalte hinzufügen in TYPO3
Abhängig davon, welche Er­wei­te­run­gen in­stal­liert sind und welche In­halts­ele­men­te der Ad­mi­nis­tra­tor frei­ge­ge­ben hat, kann sich der Umfang aus­wähl­ba­rer Elemente von User zu User un­ter­schei­den.

Wählen Sie den ge­wünsch­ten In­halts­ty­pen aus und klicken Sie auf „Speichern“, um diesen auf der aktuellen Seite zu plat­zie­ren. Wollen Sie Bilder einfügen, müssen Sie diese aber zunächst auf den Webspace hochladen. Hierfür wechseln Sie in den Tab „Bilder“ und drücken auf die Schalt­flä­che „Dateien auswählen und hochladen“. Geben Sie den lokalen Spei­cher­ort des Fotos oder der Grafik an und klicken Sie auf „Öffnen“, um den Upload auf den Server zu starten. Sie können die Bilder Ihrer Wahl auch einfach per Drag-and-Drop in den hierfür vor­ge­se­he­nen Bereich ziehen.

Bild: TYPO3: Bild hochladen
Bilder hochladen in TYPO3

Im Anschluss an den Upload-Prozess listet TYPO3 die Dateien inklusive Thumbnail un­ter­ein­an­der auf. Klicken Sie einen dieser Einträge an, öffnet sich ein kleines Extramenü, in dem Sie die Bild­un­ter­schrift und den Alt-Text eingeben – Letzterer wird immer dann angezeigt, wenn das Bild für den Besucher nicht verfügbar ist bzw. nicht geladen werden kann. Zudem haben Sie die Mög­lich­keit, das jeweilige Bild im TYPO3-eigenen Bild­edi­tor Image­Ma­gick an­zu­pas­sen.

Schritt 7: Interne und externe Ver­lin­kun­gen erstellen

Wenn Sie eine TYPO3-Website erstellen, spielen natürlich auch Links eine wichtige Rolle. Während interne Ver­lin­kun­gen ein einfaches Mittel sind, um die eigenen Artikel zu pushen und besser un­ter­ein­an­der zu vernetzen, schaffen Sie mit (hoch­wer­ti­gen und hilf­rei­chen!) externen Links gleich­zei­tig einen Mehrwert für Ihre Besucher sowie ein höheres Ansehen bei Such­ma­schi­nen. In beiden Fällen helfen aus­sa­ge­kräf­ti­ge An­ker­tex­te und Link-Titles dabei, dass Lesende und Such­ma­schi­nen verstehen, mit welchem Content beim Link-Ziel zu rechnen ist.

Sowohl das Setzen eines Links als auch die For­mu­lie­rung eines Titles funk­tio­niert in TYPO3 direkt über den Text-Editor. Öffnen Sie hierfür also den ge­wünsch­ten Text­ab­schnitt, indem Sie auf das Stift-Symbol an dem ent­spre­chen­den In­halts­block klicken und nach unten scrollen. Im Text markieren Sie nun den Text­aus­schnitt, den Sie als Ankertext – also als sicht- und klick­ba­ren Teil des Links – verwenden möchten und klicken dann auf das Ketten-Symbol in der Me­nü­leis­te des Editors:

Bild: Link einfügen in TYPO3
Be­stehen­de Ver­lin­kun­gen können Sie im TYPO3-Editor jederzeit wieder entfernen, indem Sie auf das Ketten-Symbol mit dem kleinen x klicken oder die ent­spre­chen­de Passage im Text per Rechts­klick anwählen und auf „Link entfernen“ drücken.

Im ersten Fenster des sich daraufhin öffnenden Link-Browsers erzeugen Sie interne Links. Zu diesem Zweck fügen Sie zunächst den ge­wünsch­ten Title ein und klicken dann im Sei­ten­baum auf die zu ver­lin­ken­de Seite. Für die Kreation externer Links wechseln Sie in den Reiter „Externe URL“. Auch in diesem Fall gilt es, einen Title für den Link zu bestimmen – an­schlie­ßend geben Sie die Ziel-URL an und klicken auf „Link setzen“:

Bild: Externe Verlinkung in TYPO3
Sie können in TYPO3 nicht nur interne und externe Seiten, sondern auch Dateien, Web­ver­zeich­nis­se oder E-Mail-Adressen verlinken.

Schritt 8: Ma­nage­ment und Pflege der er­stell­ten TYPO3-Website

Für den dau­er­haf­ten Erfolg Ihres Web­pro­jekts ist die kon­ti­nu­ier­li­che Pflege und Op­ti­mie­rung des Contents und der tech­ni­schen Basis un­ver­zicht­bar. Auch die stetige Ak­tua­li­sie­rung der ein­ge­bun­de­nen Software-Kom­po­nen­ten inklusive des Content-Ma­nage­ment-Systems selbst gehört zu den absoluten Pflicht­auf­ga­ben.

TYPO3 stellt Ihnen zu diesem Zweck einige nützliche Features zur Verfügung. So finden Sie unter dem Menüpunkt „Protokoll“ eine de­tail­lier­te Auf­lis­tung sämt­li­cher Aktionen, die Nutzer im Backend aus­ge­führt haben. Darüber hinaus enthält das Ad­mi­nis­tra­ti­ons­pro­to­koll Einträge über die In­ter­ak­ti­on mit der Datenbank sowie über auf­ge­tre­te­ne Fehler:

Bild: Administrationsprotokoll im TYPO3-Backend
Unter „Kanal“ können Sie die Pro­to­koll­ein­trä­ge, die stan­dard­mä­ßig un­ge­fil­tert in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge angezeigt werden, nach den ver­schie­de­nen Ka­te­go­rien filtern.

Wenn Sie wissen wollen, wie es um die Ak­tua­li­tät von TYPO3 (inklusive Er­wei­te­run­gen) und die Si­cher­heit Ihrer Website bestellt ist, ist ein Blick in das Menü „Berichte“ zu empfehlen. Hier zeigt TYPO3 nach einem Klick auf „Sta­tus­be­richt“ die wich­tigs­ten Parameter der Reihe nach auf. Grün dar­ge­stell­te Einträge markieren dabei Parameter, bei denen keine Probleme fest­ge­stellt wurden, während gelb bzw. rot markierte Einträge solche Ei­gen­schaf­ten kenn­zeich­nen, bei denen Hand­lungs­be­darf besteht:

Bild: Berichte im TYPO3-Backend
Sind TYPO3-Parameter gelb hin­ter­legt, ist eine Über­prü­fung empfohlen. Bei einer roten Färbung sollten Sie sofort reagieren, falls Sie nicht ab­sicht­lich die ent­spre­chen­de Ein­stel­lung bzw. Pro­gramm­ver­si­on nutzen.
Tipp

Mit dem IONOS Website-Checker können Sie einen aus­gie­bi­gen Check der Si­cher­heit, Ge­schwin­dig­keit und Auf­find­bar­keit Ihrer er­stell­ten TYPO3-Website durch­füh­ren.

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