Mit einem Content-Ma­nage­ment-System (kurz: CMS) wie WordPress können Sie auch ohne tie­fer­ge­hen­de HTML-Kennt­nis­se eine Website anlegen, gestalten und verwalten. Wir erklären Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt, wie Sie eine Website mit WordPress erstellen.

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Was ist WordPress?

Bei WordPress handelt es sich um das derzeit po­pu­lärs­te Content-Ma­nage­ment-System. Ein solches CMS besteht aus Backend und Frontend: Im Backend können über eine Be­nut­zer­ober­flä­che Ad­mi­nis­trie­ren­de und auch Nutzende mit ent­spre­chen­den Zu­griffs­rech­ten die Inhalte der Website ein­stel­len und verändern. Das Frontend hingegen ist die vom CMS erzeugte Website im Browser des Be­su­chen­den.

WordPress ist ins­be­son­de­re deswegen so beliebt, weil über eine Template-Engine auch das Design ohne tie­fer­ge­hen­de Pro­gram­mier­kennt­nis­se schnell und einfach angepasst werden kann.

Ver­wir­rung entsteht oft dadurch, dass WordPress über zwei un­ter­schied­li­che Websites angeboten wird: WordPress.org und WordPress.com. Die Un­ter­schie­de lassen sich so zu­sam­men­fas­sen:

  • WordPress.org: Über WordPress.org wird das CMS als prin­zi­pi­ell kos­ten­freie Open-Source-Software ver­trie­ben, die von jedem her­un­ter­ge­la­den werden kann. Die Website enthält die be­nö­tig­ten Daten zum freien Download sowie um­fang­rei­ches In­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­al. Die Seite bietet lediglich die Software, hosten muss man seine Website aber selbst.
  • WordPress.com: Über diese Seite kann man eine eigene Website erstellen. Das Hosting der Website ebenso wie die Domain ist im Angebot von WordPress.com inklusive. Bei der Gra­tis­ver­si­on wird die Website al­ler­dings unter der Wordpress.com-Domain gehostet. Möchte man eine eigene Domain nutzen, ist das Angebot kos­ten­pflich­tig.
Tipp

Erfahren Sie hier weitere tief­ge­hen­de Details zum Thema „Was ist WordPress?“.

Funk­ti­ons­um­fang

Seit seinem Release im Jahr 2003 hat WordPress zahl­rei­che neue Funk­tio­nen da­zu­ge­won­nen – nicht zuletzt auch durch die be­stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung durch die Community. Bei der Software handelt es sich um Open-Source-Code, was bedeutet, dass der Quelltext offen einsehbar und mo­di­fi­zier­bar ist. So können Ent­wi­ckeln­de auf der ganzen Welt eigene Ideen zu dem Projekt beitragen. Das ist auch der Grund, warum es für die Stan­dard­va­ri­an­te in­zwi­schen über 50.000 Plug-ins, unzählige Themes und WordPress Frame­works gibt, mit denen WordPress erweitert werden kann. Aber auch die Standard-Version bietet bereits zahl­rei­che nützliche Funk­tio­nen:

  • Eingabe von Inhalten über einen WYSIWYG-Editor
  • Ordnen von Content mit Tags und Ka­te­go­rien
  • Planen der Ver­öf­fent­li­chung von Inhalten
  • Ver­wal­tung einer Mediathek (Foto-, Video- & Au­dio­da­tei­en)
  • Vergabe von WordPress Be­nut­zer­rol­len mit un­ter­schied­li­chen Rechten
  • Ein­rich­tung eines RSS-Feeds
  • Erstellen von sta­ti­schen Seiten
  • Webdesign mit Hilfe von Vorlagen
Tipp

WordPress ist das wohl be­lieb­tes­te CMS und fast uni­ver­sell ein­setz­bar. Manchmal ist jedoch ein anderes Programm für einen be­stimm­ten Zweck besser geeignet. Wir stellen die be­kann­tes­ten Homepage-Programme vor.

Wofür ist WordPress geeignet?

Ur­sprüng­lich ist WordPress für Blogs designt worden: Au­torin­nen und Autoren sollten Artikel mit wenig Aufwand (also ohne diese manuell in den HTML- oder PHP-Code der Website einfügen zu müssen) online ver­öf­fent­li­chen können. Doch in­zwi­schen exis­tie­ren Plug-ins für un­ter­schied­lichs­te Funk­tio­nen und Auf­ga­ben­be­rei­che, sodass Sie pro­blem­los auch andere Arten von WordPress-Websites erstellen können. Mit ent­spre­chen­den Add-ons lassen sich bei­spiels­wei­se auch E-Shops, Online-Community-Netzwerke und Foren aufbauen. WordPress lässt sich an fast jede An­for­de­rung anpassen:

  • Blog: Egal, ob Sie einen privaten oder einen pro­fes­sio­nel­len Weblog ein­rich­ten wollen, WordPress bietet Ihnen das passende Werkzeug. Über den Editor können Sie Inhalte in kürzester Zeit online bringen – perfekt, um Ihre Kund­schaft und In­ter­es­sier­te auf dem Laufenden zu halten. Wie Sie einen Blog erstellen und ein­rich­ten, erklären wir in einem weiteren Artikel.
  • Un­ter­neh­mens-Website: Mithilfe von Themes können Sie auch ohne Webdesign-Kennt­nis­se an­spre­chen­de und moderne Homepages für Ihr Un­ter­neh­men erstellen. Mit wenigen Klicks binden Sie Fotos, Videos und Fir­men­in­for­ma­tio­nen ein oder in­te­grie­ren Kon­takt­for­mu­la­re und An­fahrts­be­schrei­bun­gen.
  • Landing­pa­ges für Kampagnen: Für Mar­ke­ting­kam­pa­gnen lohnt es sich, ge­son­der­te Landing­pa­ges zu kreieren. Mit WordPress erstellen Sie auch One-Pager, mit zeit­ge­mä­ßen Features wie Parallax-Scrolling, Ci­ne­ma­graphs oder Re­spon­si­ve Design.
  • E-Commerce-Shop: Un­ab­hän­gig davon, ob Sie ein phy­si­sches La­den­lo­kal besitzen oder nur über einen Webshop verkaufen – über das Internet erreichen Sie zu­sätz­li­che Kundinnen und Kunden. Es lassen sich voll funk­ti­ons­fä­hi­ge On­line­shops mit WordPress erstellen. Für diesen Zweck empfiehlt sich ins­be­son­de­re das Plug-in Woo­Com­mer­ce sowie ein passendes Woo­Com­mer­ce Hosting für Ihre Shop-Website.
  • Event-Website: Sie möchten im Internet auf eine groß­an­ge­leg­te Ver­an­stal­tung hinweisen und darüber in­for­mie­ren? Auch das ist pro­blem­los mit WordPress möglich: Damit In­ter­es­sier­te direkt Ein­tritts­kar­ten erwerben können, in­te­grie­ren Sie einfach ein Ti­cke­ting­sys­tem.
  • Portfolio: Als Künstler oder Künst­le­rin möchte man sich von seiner besten Seite zeigen. Mithilfe des Open-Source-CMS können Sie Galerien, Slide­shows und Le­bens­läu­fe anlegen und bei Bedarf ak­tua­li­sie­ren.
  • Online-Magazin: Viele Magazine setzen bereits auf WordPress. Denn durch die Mög­lich­keit, Usern un­ter­schied­li­che Be­ar­bei­tungs­rech­te zu verleihen, kann man mit dem CMS ein richtiges Re­dak­ti­ons­sys­tem anlegen: Bestimmen Sie, wer in welchen Ka­te­go­rien Texte anlegen und be­ar­bei­ten kann. Au­torin­nen und Autoren können auch gemeinsam an Artikeln arbeiten und der Ver­öf­fent­li­chungs­plan ist auf Wunsch für alle Be­tei­lig­ten einsehbar.
  • Nach­rich­ten­por­ta­le: Mit einem CMS ver­öf­fent­li­chen Sie Content in nur wenigen Au­gen­bli­cken. Das macht die Software perfekt für News­sei­ten, die Neu­ig­kei­ten und Inhalte möglichst zeitnah in die Welt senden müssen.
  • Online-Community: Mit ent­spre­chen­den An­pas­sun­gen über Plug-ins lässt sich WordPress sogar als Community-Plattform nutzen. Über die können Nutzende sich un­ter­ein­an­der vernetzen und mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren – ganz wie man es von anderen Social Networks kennt.
  • Wikis: Ein Wiki enthält Artikel, die Wissen zu einem be­stimm­ten Thema ver­mit­teln. Die Beiträge werden dabei in der Regel von mehreren Ver­fas­sen­den ge­schrie­ben, häufig sogar von den Nutzenden selbst (po­pu­lärs­tes Beispiel dafür ist die Online-En­zy­klo­pä­die Wikipedia). Die Wis­sens­da­ten­ban­ken setzen also auf Schwarm­in­tel­li­genz. In den meisten Fällen greifen die Web­sei­ten­be­trei­ben­den auf eine Wi­ki­en­gi­ne zurück, aber auch mit WordPress können Sie ein eignes Online-Lexikon aufbauen.
Tipp
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WordPress in­stal­lie­ren

Sehr viele Hosting-Anbieter nehmen Ihnen die In­stal­la­ti­on des CMS bereits ab. Bei ihnen können Sie WordPress-Pakete buchen, die die ent­spre­chen­den Dateien schon an richtiger Stelle auf dem Server hin­ter­legt haben. Sie beginnen dann also direkt mit der Ge­stal­tung Ihrer Website und der Aufwand der In­stal­la­ti­on entfällt.

Hinweis

Das geht auch bei IONOS. Beim Managed Hosting für WordPress ist WordPress bereits für Sie in­stal­liert. Außerdem führt der IONOS WP-Assistent Sie schritt­wei­se durch die Ein­rich­tung Ihrer Website.

Ent­schei­den Sie sich gegen ein fertiges Paket mit be­stehen­der WordPress-In­stal­la­ti­on, dann benötigen Sie Folgendes:

  • Webspace: Bei der Wahl des Hosting-Anbieters müssen Sie beachten, dass dieser PHP 7.4 oder höher, MySQL 8/MariaDB 10.5 oder höher und HTTPS un­ter­stützt. Unser wei­ter­füh­ren­der Artikel hilft Ihnen, einen Homepage-Anbieter aus­zu­su­chen.
  • FTP-Zugang: Mit dem File-Transfer-Protocol können Sie Dateien von Ihrem PC auf einen Server hochladen. Dafür in­stal­lie­ren Sie einen FTP-Client, geben dort die be­nö­tig­ten Ser­ver­da­ten ein und können dann Dateien, wie eben die WordPress-In­stal­la­ti­ons­da­tei­en, auf den Server über­tra­gen.
  • Domain: Die Adresse für Ihre WordPress-Website können Sie bei den meisten Hosting-Diensten direkt zum Webspace hin­zu­bu­chen. Achten Sie schon bei der Wahl der URL auf Ihre Ziel­grup­pe. Oft ist es sinnvoll, dass der Mar­ken­na­me oder andere SEO-relevante In­for­ma­tio­nen bereits in der Domain auf­tau­chen.

Mit dem Domain-Check von IONOS können Sie über­prü­fen, ob Ihre Wunsch­adres­se noch zur Verfügung steht:

Domain-Check
  • WordPress: Laden Sie sich die neuste Version von WordPress gratis bei WordPress.org herunter. Die Dateien werden kom­pri­miert be­reit­ge­stellt und müssen vor dem Hochladen entpackt werden.
  • Content: Sie können die schönste WordPress-Seite erstellen, ohne gute Inhalte wird sie wenig Erfolg haben. Überlegen Sie sich also schon bevor Sie mit der Ein­rich­tung der Website beginnen, welche Texte und Bilder Sie dort un­ter­brin­gen wollen. Design und Aufbau Ihrer Website müssen schließ­lich zum Thema der Website passen.

Nun müssen Sie nur noch per FTP-Zugang die für WordPress wichtigen Dateien hochladen und eine Datenbank erstellen. Das ist für viele IT-Laiinnen und -Laien zwar noch Neuland, aber mit einer guten Anleitung ist das In­stal­lie­ren von WordPress auch für sie in kurzer Zeit zu meistern.

WordPress ist unter anderem bekannt für seine 5-Minuten-In­stal­la­ti­on. Diese Zeit­span­ne ist zwar nur ein grober Richtwert, aber viel länger werden Sie für die In­stal­la­ti­on vor­aus­sicht­lich nicht brauchen. Im Anschluss müssen Sie nur noch Ihre eigene Domain aufrufen. So starten Sie das In­stal­la­ti­ons­skript. Die Ober­flä­che führt Sie durch die nach­fol­gen­den Schritte, und dann landen Sie auf dem Dashboard, Ihrem Zugang zu allen WordPress-Funk­tio­nen.

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WordPress-Website erstellen: Schritt für Schritt

Nun geht es darum, WordPress so ein­zu­rich­ten, dass es Ihren An­for­de­run­gen ent­spricht. Das Dashboard erreichen Sie im Regelfall unter ihredomain.de/wp-admin. Über die Sei­ten­leis­te im linken Bereich können Sie dann auf die un­ter­schied­li­chen Funk­tio­nen von WordPress zugreifen.

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Schritt 1: Ein­stel­lun­gen be­ar­bei­ten

Zunächst sollten Sie die ge­ne­rel­len Ein­stel­lun­gen für Ihre Homepage und WordPress anpassen. Dort sind im ersten Schritt die Punkte „Titel der Website“ (falls Sie dies nicht schon bei der In­stal­la­ti­on ein­ge­ge­ben haben) und „Un­ter­ti­tel“ wichtig: Schließ­lich sind Titel und Un­ter­ti­tel praktisch die Aus­hän­ge­schil­der Ihrer Website: Browser und Such­ma­schi­nen greifen auf diese Daten zu, um Nutzenden Ihre Seite zu prä­sen­tie­ren. Daher sollten Sie sich durchaus ein bisschen Zeit zum Überlegen nehmen – aber keine Sorge: Sie können diese Felder nach­träg­lich immer wieder ändern.

Bild: Der Bereich „Einstellungen“ im WordPress-Dashboard
Im Ein­stel­lungs­be­reich des Da­sh­boards können Sie WordPress und Ihre Website kon­fi­gu­rie­ren.

Außerdem passen Sie in diesem Bereich die Lan­des­ein­stel­lun­gen an – also Zeitzone, Sprache sowie Datums- und Zeit­for­mat. Des Weiteren können Sie auch die Schreib- und Le­se­ein­stel­lun­gen ändern. Ersteres wird meist erst dann wichtig, wenn Sie Ihren Workflow bereits genauer kennen. Die Le­se­ein­stel­lun­gen legen hingegen zu einem gewissen Grad fest, wie Ihre Beiträge angezeigt werden.

Unter dem Punkt „Dis­kus­si­on“ können Sie ein­stel­len, ob Nutzende Ihre Beiträge kom­men­tie­ren können und ob die Kom­men­ta­re erst einer Frei­schal­tung bedürfen oder nicht. Das kann nicht nur hin­sicht­lich un­an­ge­mes­se­ner Äu­ße­run­gen von Nutzenden sinnvoll sein, sondern auch, um Spam durch ma­schi­nel­le Bots ein­zu­däm­men. Zu­sätz­lich legen Sie in diesem Bereich fest, ob Pings und Pingbacks beim Posten von Beiträgen aktiviert sein sollen. Über die werden andere Websites in­for­miert, wenn Sie diese in einem Beitrag verlinken. Oder Sie werden selbst be­nach­rich­tigt, wenn jemand auf eine Page von Ihnen verweist.

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Bevor Sie den Ein­stel­lungs­be­reich verlassen, sollten Sie sich noch mit den Per­ma­links befassen. Ein Permalink zeichnet sich dadurch aus, dass unter der be­tref­fen­den URL stets derselbe Artikel zu finden ist (das ist bei dy­na­mi­schen URLs meist nicht der Fall). Die Ver­wen­dung von Per­ma­links hat daher zwei Vorteile: Zum einen ga­ran­tie­ren sie, dass Ihre Beiträge auch zukünftig über diese Adresse er­reich­bar sind und Links von anderen Webseiten nicht ins Leere laufen. Zum anderen stan­dar­di­sie­ren Sie damit praktisch die Links zu Ihren Artikeln. Und Sie können „spre­chen­de URLs“ verwenden: Der Name des Artikels ist dann Teil der In­ter­net­adres­se. Das er­leich­tert sowohl mensch­li­chen Nutzenden als auch den Such­ma­schi­nen die the­ma­ti­sche Ein­ord­nung der ent­spre­chen­den Webpage.

Bild: Einstellungsmöglichkeiten für Permalinks im Dashboard von WordPress
Mit Per­ma­links können Sie be­nut­zer­freund­li­che­re URLs erstellen.

Schritt 2: Rollen zuweisen

Eventuell möchten Sie nicht allein an Ihrer Website arbeiten, sondern gemeinsam mit einem Team Inhalte erstellen und ver­öf­fent­li­chen. Dann ist es sinnvoll, ver­schie­de­ne Nut­zer­pro­fi­le anzulegen und diesen un­ter­schied­li­che Nut­zungs­rech­te zu gewähren. So lässt sich WordPress sogar als Re­dak­ti­ons­sys­tem nutzen. Sie selbst haben nach einer In­stal­la­ti­on stan­dard­mä­ßig die Position des Ad­mi­nis­trie­ren­den inne. Als Admin haben Sie die Mög­lich­keit, neue Nutzende hin­zu­zu­fü­gen und Rechte zu verwalten.

Bild: Benutzerübersicht im Dashboard von WordPress
Über das Dashboard lassen sich Be­nut­zen­de verwalten und neue hin­zu­fü­gen.

Die ent­spre­chen­den Ein­stel­lun­gen nehmen Sie im Bereich „Benutzer“ vor. Mit einem Klick auf „Neu hin­zu­fü­gen“ gelangen Sie zur ent­spre­chen­den Ein­ga­be­mas­ke. Dort müssen Sie den Be­nut­zer­na­men und eine E-Mail-Adresse angeben. Zu­sätz­lich kann man auch den echten Namen des ent­spre­chen­den Users hin­zu­fü­gen. Dann weisen Sie diesem neuen Benutzer eine von 5 ver­schie­de­nen Rollen zu:

  • Abonnent: Die Rolle mit den wenigsten Rechten. Ein Abonnent kann sich zwar in das Backend einloggen, dort sein Profil be­ar­bei­ten und die Beiträge der anderen Nutzer lesen, aber nicht selbst aktiv werden.
  • Mit­ar­bei­ter: Geben Sie einem neuen Be­nut­zen­den die Rolle Mit­ar­bei­ter, hat dieser die Mög­lich­keit, selbst Beiträge zu verfassen und diese (und nur diese) zu be­ar­bei­ten. Selbst­stän­dig ver­öf­fent­li­chen darf er sie al­ler­dings nicht.
  • Autor: Der Autor hingegen kann Artikel auch ver­öf­fent­li­chen. Dies be­schränkt sicher aber auf seine eigenen Beiträge.
  • Redakteur: Diese Rolle hat Rechte über alle Beiträge. Selbst­ver­ständ­lich können Re­dak­teu­re auch ihre eigenen Artikel schreiben. Sie sind aber zu­sätz­lich dafür ver­ant­wort­lich, Posts der anderen Nutzenden zu be­ar­bei­ten und zu ver­öf­fent­li­chen.
  • Ad­mi­nis­tra­tor: Der Ad­mi­nis­tra­tor besitzt nicht nur die Rechte, die alle anderen Nut­zer­rol­len innehaben, er ist zu­sätz­lich für die Ver­wal­tung der Website zuständig. Nur Ad­mi­nis­tra­to­ren haben die Mög­lich­keit, Themes und Plug-ins zu in­stal­lie­ren, Nutzende hin­zu­zu­fü­gen oder das Backend an­zu­pas­sen.
Bild: Menübereich, um neue Benutzende in WordPress hinzufügen
Durch die sinnvolle Vergabe von Rollen in WordPress wird die Zu­sam­men­ar­beit er­leich­tert und das System gesichert.
Hinweis

Durch die Ver­wen­dung von Plug-ins können weitere Arten von Rollen im Backend auf­tau­chen. Über das Plug-in Woo­Com­mer­ce ist es bei­spiels­wei­se möglich, Nutzenden auch die Rollen „Shop-Manager“ oder „Kunde“ zuordnen.

Die wohl­über­leg­te Vergabe von Rollen ist besonders für größere Teams ratsam. Vor allem die Ad­mi­nis­tra­tor-Rolle sollten Sie wirklich nur jenen Nutzende gewähren, von denen sie sicher wissen, dass sie Ver­än­de­run­gen der Website-Struktur und des Designs nur in Ihrem Sinne vornehmen. Jemand ohne die nötigen WordPress-Kennt­nis­se kann durch un­be­dach­te Än­de­run­gen die ganze Homepage lahmlegen.

Schritt 3: Themes ein­stel­len

Unter dem Menüpunkt „Design“ können Sie Themes hin­zu­fü­gen und be­ar­bei­ten. Über solche Templates verändern Sie Layout und Design der Website. Ein WordPress Theme be­ein­flusst also die Frontend-Dar­stel­lung der Inhalte. WordPress selbst stellt jedes Jahr ein neues Theme kostenlos zur Verfügung.

Bild: Design-Bereich im Dashboard von WordPress
Über den Menüpunkt „Design“ lassen sich Themes in­stal­lie­ren und anpassen.

Neben diesen Themes von WordPress selbst stehen Ihnen aber unzählige weitere Themes von anderen An­bie­ten­den zur Verfügung: Der leich­tes­te Weg, neue De­sign­vor­la­gen zu finden und zu in­stal­lie­ren, führt über den Men­über­eich „Neues Theme hin­zu­fü­gen“. Dort haben Sie Zugriff auf die Theme-Datenbank von WordPress.org. Wenn Ihnen ein Theme gefällt, fügen Sie es mit einem Klick auf „In­stal­lie­ren“ einfach den Themes für Ihre Website hinzu. Dann müssen Sie es lediglich noch ak­ti­vie­ren. Falls Sie ein Theme lokal auf Ihrem System ge­spei­chert haben, können Sie dieses auch verwenden. Klicken Sie einfach auf den Button „Theme hochladen“.

Tipp

Im Internet gibt es viele weitere Platt­for­men, die Themes anbieten, z. B. Theme­fo­rest und Tem­pla­te­Mons­ter. Dort finden Sie vor allem Premium-Themes, die im Regelfall ein auf­wen­di­ge­res Design und mehr In­di­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten haben als die kos­ten­frei­en.

Nun haben Sie die Ge­le­gen­heit, über die Live-Vorschau zu über­prü­fen, ob das Theme auch mit Inhalten gut aussieht. Haben Sie sich schließ­lich für ein Theme ent­schie­den, können Sie es in der Regel noch anpassen. Dazu ak­ti­vie­ren Sie den Cus­to­mi­zer.

Bild: Customizer von WordPress
Im Cus­to­mi­zer von WordPress lassen sich De­sign­än­de­run­gen direkt nach­voll­zie­hen – auch im Re­spon­si­ve Design.

Was genau Sie im Cus­to­mi­zer verändern können, hängt stets mit dem aus­ge­wähl­ten Theme zusammen – die un­ter­schied­li­chen Themes bieten auch un­ter­schied­li­che An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten. Prin­zi­pi­ell handelt es sich dabei um einen Frontend-Editor. Das heißt: Sie können all Ihre Än­de­run­gen direkt in der Vorschau über­prü­fen. Dort lassen sich bei­spiels­wei­se ein Logo und ein Favicon hin­zu­fü­gen sowie das all­ge­mei­ne Farb­sche­ma, Hin­ter­grund­bil­der, Menüs und Widgets anpassen. Ihr Design können Sie im Cus­to­mi­zer auch für Tablets und Smart­phones testen.

Hinweis

Die An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten hängen stark vom Theme ab. Mitunter lassen sich auch nicht alle Optionen über den Cus­to­mi­zer, sondern an anderer Stelle finden. Deshalb lohnt es sich, sich einige Zeit mit dem gewählten Theme aus­ein­an­der­zu­set­zen, damit man tat­säch­lich all seine Mög­lich­kei­ten nutzen kann.

Möchten Sie für Ihre WordPress-Website eine bestimmte Me­nü­struk­tur festlegen, dann erfolgt das nicht über den Cus­to­mi­zer, sondern über den Un­ter­punkt „Menüs“ im Dashboard. Mit einem Menü helfen Sie Ihren Be­su­chen­den bei der Na­vi­ga­ti­on. So können Sie auf statische Seiten verlinken oder bestimme Post-Ka­te­go­rien anzeigen lassen.

Hinweis

Einige Themes benötigen Plug-ins, um überhaupt zu funk­tio­nie­ren. Darauf wird aber bereits bei der In­stal­la­ti­on des Themes hin­ge­wie­sen.

Schritt 4: Plug-ins in­stal­lie­ren

Mit Plug-ins verleihen Sie Ihrer WordPress-Website zu­sätz­li­che Funk­tio­nen. Unter dem Menüpunkt „Plugins“ sollten Sie bereits ein paar Er­wei­te­run­gen finden. Zur Werks­aus­lie­fe­rung gehört in­zwi­schen bei­spiels­wei­se das Plug-in Akismet Anti-Spam. Dieses Plug-in hilft Ihnen dabei, den Kom­men­tar­be­reich Ihrer Posts frei von un­er­wünsch­ter Werbung zu halten. Weitere Module können ähnlich wie Themes in­stal­liert werden: Unter „In­stal­lie­ren“ lassen sich sowohl Plug-ins aus der of­fi­zi­el­len Datenbank hin­zu­fü­gen als auch von Fremd­web­sites her­un­ter­ge­la­de­ne Dateien manuell in­stal­lie­ren. Populäre Er­wei­te­run­gen sind zum Beispiel Contact Form 7 (hilft bei der Er­stel­lung von Kon­takt­for­mu­la­ren), Woo­Com­mer­ce (eine um­fang­rei­che E-Shop-Lösung) oder Bud­dy­Press (erweitert Ihre Website durch Community-Funk­tio­nen).

Bild: Backend-Bereich, um Plug-ins in WordPress hinzuzufügen
Mit Plug-ins erweitern Sie die Funk­tio­nen Ihrer WordPress-Website.
Tipp

Fügen Sie nicht wahllos Plug-ins zu Ihren WordPress-In­stal­la­ti­on hinzu. Dabei kann es zu Software-Kon­flik­ten kommen. Zudem kann die Per­for­mance der Seite unter zu vielen in­stal­lier­ten Plug-ins leiden.

Bild: Übersicht von installierten Plug-ins im Dashboard von WordPress
In­stal­lier­te Plug-ins können Sie je nach Bedarf ak­ti­vie­ren oder de­ak­ti­vie­ren.

Genau wie Themes werden Plug-ins nach der In­stal­la­ti­on noch nicht vom Content-Ma­nage­ment-System genutzt. Dies lässt sich aber durch einen Klick auf Ak­ti­vie­ren schnell ändern. Die Aus­wir­kun­gen der Plug-ins sind dabei ebenso viel­fäl­tig wie das Angebot an Plug-ins. Einige laufen still im Hin­ter­grund des Systems, andere erweitern die De­sign­mög­lich­kei­ten und wieder andere erstellen eigene Me­nü­punk­te. Über diese lassen sich dann weitere Ein­stel­lun­gen vornehmen: Sollten Sie sich bei­spiels­wei­se für einen On­line­shop in­ter­es­sie­ren, erlaubt Ihnen Woo­Com­mer­ce, über das Dashboard Be­stel­lun­gen und Produkte zu verwalten.

Hinweis

Einige Plug-ins (genau wie Themes) sind kos­ten­pflich­tig. Bevor Sie ein kos­ten­pflich­ti­ges Plug-in nutzen, sollten Sie jedoch stets über­prü­fen, ob es nicht auch ein qua­li­ta­tiv gleich­wer­ti­ges, kos­ten­frei­es Plug-in als Al­ter­na­ti­ve gibt.

Schritt 5: Seiten erstellen

WordPress un­ter­schei­det Seiten grund­sätz­lich von Beiträgen. Während Beiträge chro­no­lo­gisch geordnet sind, verhalten sich Seiten statisch. Kontakt- und Im­pres­sums­sei­ten sind typische Beispiele dafür. Kon­ven­tio­nel­le WordPress-Blogs enthalten in der Regel sehr viel mehr Beiträge als Seiten. Aber wie bereits gesagt, können Sie mit WordPress auch statische Webpages erstellen. Dann nehmen Seiten einen sehr viel höheren Stel­len­wert ein.

Bild: WordPress-Reiter, um neue Seite erstellen
Seiten lassen sich über den Editor in­di­vi­du­ell gestalten.

Über den Punkt „Neue Seite erstellen“ erreichen Sie den Editor. Dort geben Sie der Seite einen Sei­ten­ti­tel und können den Inhalt einfügen. Arbeiten Sie dabei entweder mit dem visuellen Editor, der bekannten Text­edi­to­ren ähnelt, oder dem Code-Editor, den Sie mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Strg] + [Umschalt] + [Alt] + [M] erreichen können. Über den ent­spre­chen­den Button lassen sich Mul­ti­me­dia-Dateien und Widgets dem Text hin­zu­fü­gen. Außerdem können Sie einen Wei­ter­le­sen-Tag einfügen. Dieser ist vor allem bei Beiträgen in­ter­es­sant: Wer auf der Start­sei­te nicht den ganzen Text anzeigen möchte, kann ein­stel­len, dass dieser erst durch einen Klick auf „Wei­ter­le­sen“ voll­stän­dig sichtbar wird.

Bevor Sie Ihre WordPress-Seite erstellen und auf „Ver­öf­fent­li­chen“ klicken, sollten Sie noch einen Blick auf die Seiten-Attribute werfen. Über diesen Bereich bestimmen Sie die Seiten-Hier­ar­chie. Als „Eltern“ be­zeich­net WordPress die über­ge­ord­ne­ten Seiten. Auch die Hier­ar­chie der un­ter­ge­ord­ne­ten Seiten können Sie im Detail bestimmen. Die Anordnung der Seiten lässt sich zudem auch über die Ge­stal­tung der Menüs verändern.

Ab­schlie­ßend können Sie Ihre Seite ver­öf­fent­li­chen. Zunächst sollten Sie jedoch über die Vorschau kon­trol­lie­ren, ob Ihre Website wie gewünscht angezeigt wird. Falls Sie (oder ein anderes Team­mit­glied) zu einem späteren Zeitpunkt noch Än­de­run­gen vornehmen möchten, können Sie hier das Kästchen Aus­ste­hen­de Über­prü­fung markieren. Wenn Sie sich dazu ent­schei­den, die Seite zu ver­öf­fent­li­chen, können Sie den Zeitpunkt hierfür genau festlegen. Denn manchmal kann es sinnvoll sein, Seiten und Beiträge zu einer be­stimm­ten Uhrzeit oder an einem be­stimm­ten Datum zu ver­öf­fent­li­chen.

Sie können den Zugang zur Seite auch ein­schrän­ken: Richten Sie dazu einfach einen Pass­wort­schutz ein oder gewähren Sie bei­spiels­wei­se nur Mit­glie­dern Ihres Teams den Zugang zur Seite.

Schritt 6: Beiträge ver­öf­fent­li­chen

Das Schreiben eines Beitrags verläuft prin­zi­pi­ell wie das Erstellen einer Seite. Auch hierfür steht Ihnen der gleiche Editor zur Verfügung. Die Un­ter­schie­de zeigen sich al­ler­dings in der rechten Sei­ten­leis­te: Die Ver­öf­fent­li­chungs­ein­stel­lun­gen sind durch die Option „Beitrag auf der Start­sei­te halten“ erweitert. Setzen Sie ein Häkchen an dieser Stelle, bleibt der Beitrag an erster Stelle fixiert, selbst wenn sie einen neueren Artikel posten.

Über Ka­te­go­rien und Schlag­wör­ter können Nutzende schneller Beiträge finden, die für sie in­ter­es­sant sind. Diese können für Nutzende sichtbar sein oder (abhängig vom ver­wen­de­ten Theme) verborgen bleiben. Im letzt­ge­nann­ten Fall wirken sie sich nur auf die Such­funk­ti­on und die interne Sys­te­ma­tik aus. Beide Ord­nungs­me­tho­den lassen sich über ge­son­der­te Ansichten verwalten: Sie können Ka­te­go­rien erstellen und benennen (die Titel benötigt man für spre­chen­de URLs), die Hier­ar­chien der Ka­te­go­rien ein­stel­len und Be­schrei­bun­gen zu jeder Kategorie verfassen. Letzteres ist al­ler­dings (mal wieder) nicht in jedem Theme für Nutzende sichtbar. Sie können auch passende Schlag­wör­ter für die einzelnen Beiträge bestimmen – al­ler­dings lassen sich Schlag­wör­ter anders als Ka­te­go­rien nicht hier­ar­chisch gliedern.

Bild: Kategorien-Ansicht im Dashboard von WordPress
Mit Ka­te­go­rien und Schlag­wör­tern können Sie Beiträge or­ga­ni­sie­ren.
Tipp

Wenn Sie eine Kategorie löschen, löschen Sie nicht gleich­zei­tig auch die da­zu­ge­hö­ri­gen Beiträge. Statt­des­sen werden diese unter „Un­ca­te­go­ri­zed“ zu­sam­men­ge­fasst.

Schritt 7: Mediathek benutzen

In der Mediathek speichern Sie Bilder, Videos und Audio-Dateien, die Sie dann in Beiträgen und Seiten verwenden können. Dafür laden Sie die Mul­ti­me­dia-Dateien auf Ihren Server hoch. Über Drag-and-Drop lassen sich sogar mehrere Dateien gleich­zei­tig hochladen. Nach­träg­lich können Sie diese Me­di­en­da­tei­en dann be­ar­bei­ten. Fügen Sie ihnen ganz nach Wunsch Titel, Be­schrif­tung oder Be­schrei­bung hinzu. Für Bilder sollten Sie zudem noch einen al­ter­na­ti­ven Text (auch Alt-Text) einfügen, der kurz und knapp be­schreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Dieser ist aus SEO-Gründen nicht zu ver­nach­läs­si­gen, und sorgt außerdem für mehr Bar­rie­re­frei­heit auf Ihrer Website.

Bild: Mediathek-Ansicht im Dashboard von WordPress
In der Mediathek können Sie unter anderem den Alt-Text eines Bildes festlegen.

Bilder lassen sich auch über das Backend noch zu­sätz­lich be­ar­bei­ten: Legen Sie Bild­aus­schnit­te fest und skalieren Sie die Größe, damit die Grafik sich perfekt in Ihren Beitrag einfügt.

Nur die Dateien, die auch in der Mediathek zu finden sind, können in Ihre Website ein­ge­bun­den werden. Das heißt aber auch im Um­kehr­schluss: Wenn Sie eine Datei aus der Mediathek löschen, wird diese auch in den Beiträgen und Seiten entfernt.

Den passenden Content erstellen

Un­ter­schied­li­che Website-Typen brauchen un­ter­schied­li­chen Content. Welche Inhalte die passenden für Ihre WordPress-Website sind, hängt stark von Ihrer Ziel­grup­pe ab und dem Effekt, den Sie erzielen möchten. Wünscht Ihr Publikum sich eher In­for­ma­tio­nen zu einem be­stimm­ten The­men­be­reich oder benötigt es konkrete In­for­ma­tio­nen zu Ihrem Un­ter­neh­men? Versetzen Sie sich in Ihre zu­künf­ti­gen Be­su­chen­den oder fragen Sie Ihren Freun­des­kreis und Bekannte! Un­ab­hän­gig davon, worüber Sie schließ­lich schreiben, gelten einige Regeln jedoch für alle Website-Texte glei­cher­ma­ßen.

Tipp

Was eine Website kostet, hängt auch stark vom Ver­wen­dungs­zweck der Website ab. Unser Artikel zum Thema gibt Ihnen weitere In­for­ma­tio­nen.

Seien Sie in­for­ma­tiv!

Viele In­ter­net­nut­zen­de surfen nicht durch das Web, um sich die Zeit zu ver­trei­ben, sondern sie sind auf der Suche nach In­for­ma­tio­nen. Wenn Sie möchten, dass solche Lesende Ihre Inhalte für über­zeu­gend halten und Ihre Website re­gel­mä­ßig besuchen, dann schreiben Sie in­for­ma­tiv und bieten Sie ver­läss­li­che Fakten. Versuchen Sie, bei kom­pli­zier­ten Sach­ver­hal­ten eine gute und klein­schrit­ti­ge Erklärung zu liefern. Im Zwei­fels­fall verweisen Sie auf einen fremden Artikel – wichtig ist in erster Linie, dass die Nutzenden Ihrer Website das Gefühl haben, über Ihre Seite wertvolle In­for­ma­tio­nen gefunden zu haben. Bauen Sie zudem (wenn möglich) er­läu­tern­de Grafiken ein.

Tipp

Mitt­ler­wei­le ist es möglich, mit ge­ne­ra­ti­ven KI-Modellen durchaus über­zeu­gen­de Inhalte zu ge­ne­rie­ren. Diese können Sie nutzen, um für Ihre Website Texte, Bilder und sogar Videos zu erstellen. Wir stellen Ihnen die besten KI-Websites sowie die besten KI-Text-Ge­ne­ra­to­ren vor.

Gestalten Sie Ihre Website struk­tu­riert!

In­for­ma­tio­nen müssen nicht nur vorhanden sein, sondern auch gefunden werden. Daher ist es ent­schei­dend, dass Sie eine ver­nünf­ti­ge Struktur liefern – sowohl für Ihre Texte als auch für die ganze Website an sich. Die Auf­ent­halts­dau­er Ihrer Be­su­chen­den hängt stark davon ab, wie gut sie sich auf Ihrer Website zurecht finden. Innerhalb eines Textes sollen Über­schrif­ten, Mar­kie­run­gen und Listen die Auf­merk­sam­keit der Lesenden auf die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen lenken. Außerdem kann man sich sowohl am F-Muster als auch an dem Prinzip der um­ge­kehr­ten Pyramide ori­en­tie­ren: Be­rück­sich­ti­gen Sie das typische Le­se­ver­hal­ten von In­ter­net­nut­zen­den und struk­tu­rie­ren Sie die In­for­ma­tio­nen ent­spre­chend.

Auch was die Sei­ten­struk­tur einer Website anbelangt, gilt: Nutzende sollen sich einfach zu­recht­fin­den und schnell an die ge­wünsch­ten In­for­ma­tio­nen kommen. Wenn Sie Ihre Website mit WordPress erstellen, bietet Ihnen das CMS bereits einige Mittel für eine über­sicht­li­che Struk­tu­rie­rung:

  • Menüs erstellen
  • Ka­te­go­rien verwenden
  • Schlag­wor­te und Schlag­wort­wol­ken pflegen

Achten Sie auch beim Design und Sei­ten­lay­out darauf, Ihre Website über­sicht­lich zu halten. Grafische Spie­le­rei­en können bei über­trie­be­nem Einsatz dazu führen, dass Be­su­chen­de vom We­sent­li­chen abgelenkt werden. Und ist die Na­vi­ga­ti­on zu um­ständ­lich, verlassen die meisten Nutzenden die Seite vorzeitig.

Seien Sie un­ter­halt­sam!

Es ist nicht immer einfach, in­for­ma­tiv und gleich­zei­tig un­ter­halt­sam zu schreiben, aber Ihre Le­se­rin­nen und Leser werden es Ihnen danken. Es ist äußerst an­stren­gend, sich durch einen Text zu kämpfen, der zwar in­for­ma­tiv ist, aber tod­lang­wei­lig ge­schrie­ben. Achten Sie daher darauf, guten Inhalt auch le­ser­freund­lich zu prä­sen­tie­ren. Das heißt aber kei­nes­falls, dass Sie zum Anfang eines Beitrags den ob­li­ga­to­ri­schen Witz als Eis­bre­cher einbauen müssen.

Um den richtigen Ton zu finden, ist es vor allem wichtig, dass Sie Ihre Ziel­grup­pe genau kennen. Legt man Wert auf seriöse Um­gangs­for­men oder darf zur Auf­lo­cke­rung ruhig mal ein flapsiger Spruch fallen? Siezen Sie Ihre Le­se­rin­nen und Leser oder kommt das Du besser an? Um solche Fragen zu klären, ist es sinnvoll, sich an Pu­bli­ka­tio­nen aus Ihrem The­men­be­reich zu ori­en­tie­ren, die Sie selbst le­sens­wert finden.

Auf­lo­ckernd wirken auch Fotos, Videos oder Grafiken: Über diese lassen sich komplexe Sach­ver­hal­te oft besser erklären als über Text. Außerdem sind visuelle Reize eine angenehme Ab­wechs­lung für das Gehirn. Mit einem passenden Foto können Sie zudem die Stimmung be­ein­flus­sen, die Ihr Beitrag bei Lesern erzeugen soll. Wenn Sie Ihre Website mit WordPress erstellen, stellt das Einbinden von Bildern kein Problem dar. Über den WYSIWYG-Editor lassen sich Dateien, wie man es von Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men wie Word kennt, pro­blem­los hin­zu­fü­gen und aus­rich­ten.

Wenn Sie planen, Mul­ti­me­dia­ma­te­ri­al von Fremd­an­bie­tern für Ihre Beiträge zu verwenden, achten Sie unbedingt auf das Ur­he­ber­recht: Nutzen Sie nur Werke mit einer Creative-Commons-Lizenz, die Ihnen die Nut­zungs­rech­te gewährt. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber “Die wich­tigs­ten Fakten zu Bild­rech­ten im Netz”.

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Die nächsten Schritte: WordPress im Betrieb

Nun haben Sie erfahren, wie Sie eine Website mit WordPress erstellen können. Nun geht es daran, Ihre Seite zu pflegen und zu sichern.

Ak­tua­li­tät

Wenn Sie nur eine statische Website erzeugt haben, die zum Beispiel In­for­ma­tio­nen rund um Ihr Un­ter­neh­men liefert, müssen Sie darauf achten, dass alle Angaben aktuell sind. Wenn Ihr Un­ter­neh­men den Standort wechselt, Sie Ihr Leis­tungs­spek­trum erweitern oder sich Preise ändern, sollten Sie dies auch umgehend auf Ihrer In­ter­net­prä­senz anpassen.

Wenn sie einen Blog oder eine Newsseite pflegen, ist es wichtig, dass Sie re­gel­mä­ßig in­ter­es­san­ten Content liefern. Um die Ver­öf­fent­li­chung des Contents auch lang­fris­tig im Blick zu haben, ist es sinnvoll im Rahmen der Content-Planung einen Re­dak­ti­ons­plan anzulegen. Das gilt ins­be­son­de­re dann, wenn ein größeres Team gemeinsam an der Content-Er­stel­lung arbeitet.

Si­cher­heit

Um die Er­reich­bar­keit und Si­cher­heit Ihrer Website zu ga­ran­tie­ren, sollten Sie die folgenden Hinweise be­her­zi­gen:

  • Updates in­stal­lie­ren: WordPress wird ständig wei­ter­ent­wi­ckelt. Aber vor allem für Plug-ins und Themes gibt es häufig Updates. Diese finden Sie im Dashboard unter dem Menüpunkt „Ak­tua­li­sie­run­gen“. Es empfiehlt sich, diese auch zu in­stal­lie­ren, da even­tu­el­le Si­cher­heits­lü­cken häufig durch solche Ak­tua­li­sie­run­gen ge­schlos­sen werden können.
  • Re­gel­mä­ßi­ge Back-ups erstellen: Un­ter­schät­zen Sie niemals die Wich­tig­keit von Back-ups! In der Si­che­rungs­ko­pie müssen die MySQL-Datenbank, die WordPress-Dateien, alle hoch­ge­la­de­nen Dateien der Mediathek sowie alle Plug-ins und Themes enthalten sein. Das lässt sich zwar auch manuell be­werk­stel­li­gen, man kann sich die Arbeit aber durch ent­spre­chen­de WordPress-Si­che­rungs-Plug-ins er­leich­tern.
  • Pass­wort­schutz ga­ran­tie­ren: WordPress ist das meist­ge­nutz­te CMS der Welt. Daher ist es auch oft Ziel von kri­mi­nel­len Hackenden. Um kein Si­cher­heits­ri­si­ko ein­zu­ge­hen, sollten Sie bereits bei der Wahl des Be­nut­zer­na­mens und Passworts umsichtig vorgehen. Grund­sätz­lich empfiehlt es sich, ein längeres Passwort aus Buch­sta­ben, Ziffern und Son­der­zei­chen zu wählen, das keine nach­voll­zieh­ba­re Bedeutung hat. Um Cyber-Attacken ab­zu­weh­ren, können Sie außerdem Plug-ins wie Limit Login Attempts Reloaded oder Wordfence Security einsetzen. Diese sperren nach einer be­stimm­ten Anzahl von er­folg­lo­sen Login-Versuchen die IP-Adresse des be­tref­fen­den Users.
  • Er­wei­te­run­gen prüfen: Der weitaus größte Teil der Plug-ins und Themes für WordPress wird von un­ab­hän­gi­gen Ent­wi­ckeln­den zur Verfügung gestellt. Darüber sollte man sich bei der Wahl einer Er­wei­te­rung bewusst sein, denn eine schlechte oder feh­ler­haf­te Pro­gram­mie­rung kann zu Si­cher­heits­lü­cken führen. Dieser Gefahr können Sie entgehen, indem Sie auf bewährte Er­wei­te­run­gen von bekannten Her­stel­lern setzen. In der Plug-in-Datenbank von WordPress ist zum Beispiel immer angegeben, wie oft die Zu­satz­soft­ware bereits verwendet wird und wie zufrieden die Nutzenden mit ihr sind.

Analyse

Um das Beste aus Ihrer Website her­aus­zu­ho­len, sollten Sie die Per­for­mance und Be­su­cher­sta­tis­ti­ken im Auge behalten. So können Sie zeitnah auf schlechte Resultate reagieren und Strategie oder Technik anpassen. Um Be­su­cher­sta­tis­ti­ken zu erhalten, können Sie Google Analytics oder eine der Google-Analytics-Al­ter­na­ti­ven verwenden. Die meisten Website-Be­trei­ben­den setzen bei Bedenken gegenüber Google auf das Open-Source-Ana­ly­se­tool Matomo (ehemals Piwik). Um dies in WordPress zu in­te­grie­ren, gibt es ebenfalls ein Plug-in: WP-Matomo (WP-Piwik). Aber auch zahl­rei­che andere Plug-ins messen Be­su­cher­sta­tis­ti­ken.

Hinweis

Nicht alle Plug-ins für Be­su­cher­sta­tis­ti­ken bieten Lösungen, die mit dem eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­recht konform sind. In­for­mie­ren Sie sich daher gründlich über das be­tref­fen­de Plug-in, bevor Sie es in­stal­lie­ren.

Der Begriff „Per­for­mance“ be­schreibt die La­de­zei­ten der einzelnen Webseiten. Die Per­for­mance ist wichtig für die Be­nut­zer­freund­lich­keit Ihrer Website und daher auch ent­schei­dend für das Google-Ranking. Eine schlechte Per­for­mance kann un­ter­schied­li­che Gründe haben. Bei WordPress sind oftmals die Er­wei­te­run­gen schuld an langen La­de­zei­ten. Zu viele (oder unsauber pro­gram­mier­te) Plug-ins oder ein an­spruchs­vol­les Theme können die Ge­schwin­dig­keit drosseln. Ver­zich­ten Sie auch auf zu große Gra­fik­da­tei­en. Besonders beim mobilen Surfen führen diese zu langen La­de­zei­ten.

Um die Per­fo­mance der eigenen WordPress-Website zu testen, steht Ihnen der kos­ten­lo­se IONOS Website-Checker zur Verfügung. So erfahren Sie genau, an welchen Punkten Sie Ihre In­ter­net­prä­senz noch ver­bes­sern können.

Website-Checker

Reich­wei­te

Damit In­ter­es­sier­te Ihre Seite leicht finden, sollten Sie auch möglichst weit oben in den Such­ergeb­nis­sen der bekannten Such­ma­schi­nen auf­tau­chen: ins­be­son­de­re bei Google. Prin­zi­pi­ell bemerkt Google Sie durch seine Crawler ir­gend­wann auch von allein, das kann aber dauern. Sie können die Zeit­span­ne verkürzen, wenn Sie in der Google Search Console die URL Ihrer Homepage eintragen. Und auch wenn Google weiterhin die wich­tigs­te Such­ma­schi­ne bleibt, lohnt es sich, Ihre Website ebenfalls bei anderen Such­ma­schi­nen ein­zu­tra­gen.

Ihre Reich­wei­te können Sie zu­sätz­lich erhöhen, indem Sie auf anderen Kanälen aktiv werden. Bringen Sie sich in the­men­re­le­van­te Dis­kus­sio­nen in sozialen Netz­wer­ken ein und versuchen Sie, Backlinks von anderen Websites zu erhalten. Achten Sie beim Link­buil­ding aber darauf, dass ihre Links von seriösen und an­ge­se­he­nen Websites stammen. Auch hier gilt: Klasse statt Masse.

Zu­sam­men­fas­sung: Website mit WordPress erstellen

WordPress ist schon nach kurzer Ein­ge­wöh­nungs­pha­se sehr leicht zu bedienen: Wenn Sie re­gel­mä­ßig Inhalte ein­pfle­gen müssen, sind Sie mit einem CMS grund­sätz­lich gut beraten. Über das Backend lässt sich Ihr Content erstellen, verwalten und ver­öf­fent­li­chen. Dank zahl­rei­cher Themes und Plug-ins muss Ihre Website deshalb auch nicht wie ein ge­wöhn­li­cher Blog aussehen.

Gerade für An­fan­gen­de ist bei der Ge­stal­tung und in­di­vi­du­el­len Anpassung aber ab einem be­stimm­ten Punkt eine Grenze erreicht. Wer al­ler­dings Pro­gram­mier­kennt­nis­se besitzt, kann WordPress noch viel­sei­ti­ger anpassen. Sowohl Themes als auch Plug-ins lassen sich über den Editor des Backends auch im Quellcode verändern. Sollten Sie aber noch nie mit CSS- oder PHP-Code ge­ar­bei­tet haben, lassen Sie lieber die Finger von diesem Bereich. Denn durch un­be­dach­tes Editieren des Quell­tex­tes gefährden Sie unter Umständen Ihre ganze WordPress-Website.

Bild: Editor für ein WordPress-Theme
Pro­gram­mier­spe­zia­lis­ten können Plug-ins und Themes über den Editor direkt im Quellcode verändern.
Hinweis

WordPress ist si­cher­lich nicht für jeden die richtige Lösung. Auch beim IONOS MyWebsite Editor stehen Ihnen viele De­sign­vor­la­gen zur Verfügung und das Ein­rich­ten der eigenen Homepage geht schneller als man denkt.

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